DE112006000619B4 - Verfahren zum Herstellen einer Lenkungszahnstange - Google Patents
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Abstract
Description
- Technisches Gebiet
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Lenkungszahnstange nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Ein gattungsgemäßes Verfahren ist aus
bekannt.JP 57-195 960 A - Hintergrund
- Typischerweise werden Lenkungszahnstangen für Fahrzeug-Zahnstangenlenkgetriebe aus rundem, massivem Stangenmaterial hergestellt, wobei der gezahnte Bereich in der Nähe eines Endes durch Räumen hergestellt ist. Dies führt dazu, dass der gezahnte Bereich im Querschnitt die Form eines ”D” hat und daher werden diese Zahnstangen üblicherweise als ”D-Zahnstangen” bezeichnet. Der gezahnte Bereich einer solchen geräumten D-Zahnstange hat wesentlich geringere Biegefestigkeit als der runde, massive Schaft, der sich davon erstreckt. Um jedoch das Gewicht der Zahnstange zu minimieren, ist es erwünscht, dass der gezahnte Bereich und der Schaft ähnliche Biegefestigkeit haben. Ein üblicher Ansatz zur Lösung dieses Problems besteht darin, den Schaft über den größten Teil seiner Länge mit einer Tieflochbohrung zu versehen, was zu einem im Wesentlichen rohrförmigen Schaft führt. Die Nachteile der Tieflochbohrung bestehen jedoch darin, dass Material vergeudet wird und dass es ein verhältnismäßig aufwendiger Prozess ist. Ein weiterer Nachteil des Räumens des gezahnten Bereichs an der Zahnstange besteht darin, dass man beim Räumen keine Zähne mit veränderlicher Übersetzung herstellen kann.
- Ein anderes Verfahren der Herstellung einer Zahnstange aus einem runden, massiven Stangenmaterial besteht darin, den gezahnten Bereich zu schmieden. Die
US-Patente 4,571,982 (Bishop) und5,862,701 (Bishop u. a.) offenbaren eine Gesenkschmiedevorrichtung zum gratfreien Warmschmieden des gezahnten Bereichs zu der Endform. ”Endform” bedeutet, dass die geschmiedeten Zahnstangenzahne nach dem Schmieden keine weitere Verarbeitung erfordern. Ein Vorteil des Schmiedens besteht darin, dass die Zahnstangenzahne so geformt werden können, dass sie ein veranderliches Übersetzungsverhältnis haben. Der Querschnitt des gezahnten Bereichs einer Zahnstange, die von einem derartigen Gesenk geschmiedet wurde, hat eine ”Y”-Form und derartige Zahnstangen werden üblicherweise als ”Y-Zahnstangen” bezeichnet. Der gezahnte Bereich einer geschmiedeten Y-Zahnstange hat eine größere Biegefestigkeit als der gezahnte Bereich einer D-Zahnstange, die aus einer massiven Stange mit gleichem Durchmesser durch Räumen geräumt ist, und so können Y-Zahnstangen aus Stangen mit kleinerem Durchmesser geschmiedet werden, während sie die gesamte Biegefestigkeit beibehalten. Die Schäfte von Y-Zahnstangen sind aber weiterhin üblicherweise mit einer Tiefenbohrung versehen, um das Gewicht zusätzlich zu reduzieren. - Die
(Bishop Innovation Limited) offenbart eine Gesenkvorrichtung für das gratfreie Schmieden von D-Zahnstangen aus einer massiven Stange. Anders als bei einer typischen Y-Zahnstange ist die Querschnittsfläche des gezahnten Bereichs einer typischen massiven D-Zahnstange kleiner als die Querschnittsfläche ihres Schafts vor der Tiefenbohrung. Dies bedeutet, dass eine typische D-Zahnstange nicht gratfrei aus einem Stangenmaterial mit konstantem Durchmesser geschmiedet werden kann. Diese Schwierigkeiten kann man überwinden, indem die D-Zahnstange aus einer massiven Stange mit einem kleineren Durchmesser in dem Bereich, in dem die Zähne geschmiedet werden, geschmiedet wird.WO 2005/053875 A1 - Eine beim Stand der Technik vorhandenen Lösung des Problems der Tiefenbohrung des Schafts von einer massiven Zahnstange ist eine ”Verbundzahnstange”, bei der ein massives, gezahntes Teil mit einem hohlen Schaft durch ein Verbindungsverfahren wie Schweißen verbunden ist. Verbundzahnstangen sind aber potentiell kostenbewirkend. Außerdem gibt es einen gewissen Marktwiderstand gegen eine Naht bei einer Lenkungszahnstange aufgrund von Sicherheitsbedenken.
- Eine andere Alternative zum Tiefenbohren ist in der
EP 0 445 470 B1 (Simon) offenbart, bei der ein Rohling für eine Steuerungszahnstange durch Extrusion aus einem kurzen Stück eines dickwandigen Rohrs hergestellt wird. Der sich daraus ergebende hohle Rohling hat einen dicken Wandbereich, in den die Zähne geschnitten werden, und einen dünneren Wandbereich für den Schaft. Dieses Verfahren zur Herstellung eines Rohlings ist jedoch für ein nachfolgendes Schmieden der Zähne ungeeignet und daher nicht für die Erzeugung von Zähnen mit veränderlichem Übersetzungsverhältnis geeignet, da der hohle Bereich, in dem die Zähne geformt werden sollen, nicht für die oben beschriebenen Schmiedeverfahren geeignet ist. DieDE 19901425 A1 (Umformtechnik Bauerle GmbH) offenbart ein anderes Verfahren zum Herstellen eines hohlen Rohlings mit einem verdickten Bereich, in den die Zähne geschnitten werden, aber auch dies ist nicht für die Herstellung von geschmiedeten Zähnen geeignet. - Zahlreiche Versuche wurden unternommen, um Zahnstangen durch Formen von Rohrmaterial herzustellen. Keines dieser Verfahren wurde jedoch weit verbreitet bei der Massenproduktion eingesetzt. Ein besonderes Problem mit der Herstellung von Zahnstangen unmittelbar aus Rohrmaterial besteht darin, dass keine Zähne auf dem Rohr geschmiedet werden können, wenn die Bohrung des Rohrs nicht gegen Zusammendrücken abgestützt wird. Ferner muss das Rohrmaterial eine hinreichende Wandstärke haben, um darauf Zähne ausbilden zu können, was zu einer Rohrdicke führen kann, die unnotwendig dick für den Schaft der Zahnstange ist und daher die Zahnstange insgesamt schwerer als notwendig wird. Es wurden Schmiedeverfahren vorgeschlagen, bei denen eine entnehmbare Spindel in die Bohrung des Rohrmaterials während des Schmiedens der Zahne eingesetzt wird. Aber auch diese Verfahren weisen eine Anzahl von Schwierigkeiten auf. So ist es schwierig, die Spindel nach dem Schmieden zu entfernen und außerdem muss das Material um die starre Spindel fließen.
- Ein weiteres Verfahren zum Formen einer Lenkungszahnstange direkt aus einem Rohr umfasst zunächst das Abflachen einer Seite des Rohrs, dann das Einstecken einer Reihe von Spindeln durch das abgeflachte Rohr, so dass es nach außen in ein Gesenk gedrückt wird, um die Zähne zu bilden. Ein solches Verfahren ist in der
EP 0 572 105 B1 (Tube Forming Co Ltd) beschrieben. Dieses Verfahren leidet jedoch unter der Einschränkung, dass das Rohr eine hinreichende Dicke haben muss, um die Zähne zu formen. Ferner ist es ein verhältnismäßig langsamer Prozess und er ist nicht gut geeignet, um Zähne mit veränderlichem Ubersetzungsverhältnis zu bilden, die große Verhältnisänderungen haben. Ein Verfahren zum Schmieden der Zähne einer Zahnstange auf dem Rohrmaterial ist in der (Jidosha Kiki Co Ltd) beschrieben, wobei ein massives längliches Teil in die Bohrung eines Stützrohrmaterial vor dem Schmieden eingebracht wird. Das massive längliche Teil stützt die Bohrung des Rohrs während des Schmiedens und wird in dem Rohr als Teil der fertigen Lenkungszahnstange gehalten. Das offenbarte Verfahren ergibt geschmiedete Zahne auf dem Rohrmaterial mit einer konstanten Wandstärke. Dies bedeutet, dass die Wandstärke hinreichend sein muss, um Zähne darauf zu formen und es muss daher dicker als für den Schaft der Zahnstange erforderlich sein, was zu einer Zahnstange führt, die schwerer als erforderlich ist. Ferner kann das massive längliche Teil nicht für zusätzliche Festigkeit und zum Halten der auf dem Rohr geschmiedeten Zahne herangezogen werden. Dies ist deswegen der Fall, weil das geschmiedete Rohr und das längliche Teil keine wesentlichen Scherkräfte übertragen können. Die Offenbarung in dieser Veröffentlichung zeigt, dass die auf dem Rohr geschmiedeten Zähne einen konstanten Außendurchmesser haben und es ist daher nicht klar, wie die zusammengefasste Querschnittsfläche des Rohrs und des massiven länglichen Teils auf die der dargestellten fertigen D-Zahnstange reduziert werden kann. Ein ähnliches Verfahren ist in derJP 57-195960A (Kayaba Industry Co Ltd) offenbart. In dieser Offenbarung hat die längliche Spindel eine Abflachung an einer Seite, um die Reduzierung im Querschnittsbereich aufzunehmen, die in dem gezahnten Bereich erforderlich ist, aber sie löst noch nicht das Problem, dass das Rohrmaterial mit konstanter Wandstärke, das bei diesem offenbarten Verfahren gezeigt wird, eine hinreichende Wandstärke haben muss, um Zähne über seine gesamte Länge zu formen.JP 2000-016310 A - Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Verfahren zum Herstellen einer Lenkungszahnstange zu schaffen, welches die genannten Nachteile des Standes der Technik vermeidet. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren nach Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
- Zusammenfassung der Erfindung
- In einer ersten Hinsicht besteht die vorliegende Erfindung aus einem Verfahren zum Herstellen einer Lenkungszahnstange für ein Fahrzeug-Zahnstangenlenkungssystem, wobei die Zahnstange Zähne und einen Schaft aufweist, der Schaft einen konstanten Außendurchmesser und eine konstante Wandstärke über den größten Teil seiner Länge hat, das Verfahren das Durchführen eines Schmiedevorgangs auf einem rohrförmigen Teil umfasst, wobei ein längliches Teil in die Bohrung eines ersten Bereichs des rohrförmigen Teils eingesetzt ist, wobei der Schmiedevorgang die Zähne in dem ersten Bereich bildet, wobei das längliche Teil in dem rohrförmigen Teil gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Schmiedevorgang das rohrförmige Teil durch einen Formvorgang an einem Stück Rohrmaterial derart hergestellt wird, dass der Außendurchmesser des ersten Bereichs kleiner als der konstante Außendurchmesser des Schafts ist, und wobei die Wandstärke des ersten Bereichs größer als die konstante Wandstärke des Schafts ist.
- Vorzugsweise hat das rohrförmige Teil zumindest einen verdickten Bereich benachbart zu dem ersten Bereich, wobei zumindest ein Teil des Außendurchmessers des verdickten Bereichs im Wesentlichen nicht wie der konstante Außendurchmesser des Schafts ist, und wobei mindestens ein Teil des Bohrungsdurchmessers des verdickten Bereichs im Wesentlichen gleich wie der Bohrungsdurchmesser des ersten Bereichs ist, während das längliche Teil den verdickten Bereich zumindest teilweise axial uberlappt. Vorzugsweise umfasst der mindestens eine verdickte Bereich zwei verdickte Bereiche benachbart zu gegenüberliegenden Enden von dem ersten Bereich.
- Vorzugsweise ist ein Teil der Bohrung des verdickten Bereichs kleiner im Durchmesser als das längliche Teil, wodurch das längliche Teil wahrend des Schmiedevorgangs axial gehalten wird.
- Vorzugsweise wird eine Sackbohrung in einem Ende des länglichen Teils vorgeformt und anschließend an den Schmiedevorgang wird eine Entlüftungsbohrung durch die Wand des rohrförmigen Teils in das längliche Teil gebohrt, so dass sie mit der Sackbohrung in Verbindung steht, um einen Entlüftungskanal zu bilden.
- Vorzugsweise ist der Formvorgang ein Druck- oder Knetvorgang. Vorzugsweise wird der erste Bereich wahrend des Druck- oder Knetvorgangs axial zusammengedruckt. (Anmerkung: ”Drucken” bzw. ”Kneten” werden synonym verwendet für ”swaging”) In einer bevorzugten Ausführungsform wird das längliche Teil in die Bohrung des rohrförmigen Teils vor dem Drückvorgang eingesetzt und der erste Bereich wird auf das längliche Teil gedruckt. In einer anderen bevorzugten Ausführungsform wird während des Drückvorgangs der erste Bereich auf einen entfernbaren und wieder verwendbaren Drückdorn gedrückt.
- In einer bevorzugten Ausführungsform wird der Außendurchmesser der im Wesentlichen gesamten Lange des rohrförmigen Materials durch den Formvorgang reduziert.
- In einer bevorzugten Ausfuhrungsform wird das längliche Teil in die Bohrung des ersten Bereichs nach dem Formvorgang eingesetzt. In einer bevorzugten Ausführungsform ist das längliche Teil ein Schiebesitz in der Bohrung des ersten Bereichs. In einer anderen bevorzugten Ausführungsform wird das längliche Teil in die Bohrung des ersten Bereichs durch Erwärmen des ersten Bereichs zu dessen Erweiterung positioniert, worauf das längliche Teil in die Bohrung des ersten Bereichs eingesetzt wird, und dann wird der erste Bereich gekühlt, um das längliche Teil durch einen Schrumpfsitz in Position zu halten.
- Vorzugsweise ist das längliche Teil massiv und im Wesentlichen zylindrisch mit einem Durchmesser, der im Wesentlichen gleich wie die Bohrung des ersten Bereichs ist.
- Vorzugsweise wird der verdickte Bereich durch einen Stauchvorgang hergestellt. Vorzugsweise wird der Stauchvorgang durchgeführt, nachdem der erste Bereich geformt worden ist und wobei das längliche Teil in die Bohrung des ersten Bereichs eingesetzt wurde.
- Vorzugsweise wird der verdickte Bereich während des Schmiedevorgangs eingespannt gehalten.
- In einer bevorzugten Ausführungsform leistet eine Schmiedespindel, die sich durch die Bohrung des rohrförmigen Teils wahrend des Schmiedevorgangs erstreckt, dem langlichen Teil Widerstand gegenüber axialer Extrusion.
- Vorzugsweise ist der Schmiedevorgang ein Warmschmiedevorgang.
- Vorzugsweise ist die Lenkzahnstange eine D-Zahnstange.
- Vorzugsweise bildet ein Teil des rohrförmigen Teils den Schaft und der Schaft hat einen Bereich von erhöhter Wandstärke, der in seinen Außendurchmesser eine Nut eingeformt hat, die geeignet ist, einen Kolben festzulegen.
- Vorzugsweise hat ein Ende des rohrformigen Teils einen Bereich von erhöhter Wandstärke, in die ein Innengewinde eingeschnitten wird, wobei das Gewinde geeignet ist, um eine Verbindungsstange anzuschließen.
- In einer zweiten Hinsicht besteht die Erfindung aus einer Lenkungszahnstange für ein Fahrzeug-Lenkungsgetriebe, das nach einem der obigen Verfahren hergestellt ist.
- In einer dritten Hinsicht besteht die Erfindung aus einer Lenkungszahnstange für ein Fahrzeug-Lenkungsgetriebe mit einem rohrformigen Teil, der einen gezahnten Bereich hat, die durch einen Schmiedevorgang gebildet wurden, wobei ein langliches Teil in die Bohrung des rohrförmigen Teils vor dem Schmiedevorgang eingesetzt ist, wobei der gezahnte Abschnitt axial zwischen den Enden des langlichen Teils liegt, und wobei ein Schaft mit einem konstanten Außendurchmesser und einer konstanten Wandstärke sich über den größten Teil seiner Länge erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass der gezahnte Bereich auf einem Teil des rohrförmigen Teils gebildet ist, der einen kleineren Außendurchmesser als der konstante Außendurchmesser des Schafts ist und eine Wandstarke, die größer als die konstante Wandstärke des Schafts ist.
- Kurzbeschreibung der Zeichnungen
-
1 zeigt schematisch eine erste Ausführungsform eines Verfahrens zum Herstellen einer Lenkungszahnstange gemäß der vorliegenden Erfindung. -
2 zeigt ein Stück Rohr, das zur Herstellung einer Lenkungszahnstange gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet wird. -
3 zeigt ein geformtes rohrförmiges Teil, das durch Formen des Rohrstücks nach2 geformt ist. -
4 zeigt das geformte rohrförmige Teil von3 mit einem darin eingesetzten massiven länglichen Teil. -
5 zeigt ein gestauchtes und geformtes rohrförmiges Teil, das durch Stauchen des geformten rohrförmigen Teils von4 hergestellt ist. -
6 zeigt eine Lenkungszahnstange, die aus dem gestauchten und geformten rohrförmigen Teil von5 hergestellt ist. -
7 zeigt eine Schmiedespindel, die in die Bohrung des rohrförmigen Teils von5 eingesetzt ist. -
8 ist ein Querschnitt durch VIII-VIII des gezahnten Bereichs der geschmiedeten Lenkungszahnstange von5 . -
9 zeigt eine fertige Lenkungszahnstange, die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellt ist. -
10 zeigt eine Lenkungszahnstange, die nach einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemaßen Verfahrens hergestellt ist. -
11 zeigt ein gestauchtes und geformtes rohrformiges Teil nach einer dritten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens. - Beste Ausführungsart der Erfindung
-
1 zeigt schematisch ein Verfahren zum Herstellen einer Lenkungszahnstange19b , die in9 dargestellt ist, gemäß der vorliegenden Erfindung mit den Schritten1 bis6 . Die Lenkungszahnstange19b umfasst Getriebezähne20 und einen rohrförmigen Schaft32 . Der Schaft32 hat einen konstanten Außendurchmesser33 und eine konstante Wandstarke34 über den größten Teil seiner Länge. - Schritt
1 umfasst das Scahaffen eines Stücks von Rohrmaterial10a , wie es in2 dargestellt ist, mit einem konstanten Außendurchmesser, der im Wesentlichen gleich wie der Außendurchmesser33 des Schafts32 ist, und mit einer konstanten Wandstärke, die im Wesentlichen gleich wie die Wandstärke34 des Schafts32 ist. - Der Schritt
2 umfasst die Durchführung eines ersten Formvorgangs auf dem Rohrmaterial10a zur Bildung eines geformten rohrförmigen Teils10b , wie es3 gezeigt ist. Das geformte rohrförmige Teil10b hat einen Bereich11 von vergrößerter Wandstarke36 , reduziertem Bohrungsdurchmesser37 und einem reduzierten Außendurchmesser35 , der durch den Formschritt gebildet ist. Der Außendurchmesser35 des Bereichs11 ist kleiner als der Außendurchmesser33 des Schafts32 , und die Wandstärke36 des Bereichs11 ist großer als die Wandstärke34 des Schafts32 . Vorzugsweise ist der Formvorgang ein Formrundkneten, und vorzugsweise wird das Rundkneten kalt durchgeführt. Der Formvorgang kann das Kneten allein umfassen, aber bei dieser Ausführungsform wird der Bereich11 außerdem einem Stauchvorgang unterworfen, wodurch der Bereich11 während des Knetens axial zusammengedruckt wird, um seine Wandstärke weiter zu vergrößern uber diejenige hinaus, die durch die Reduzierung des Außendurchmessers bei dem Knetvorgang auf natürliche Weise erhalten wird. Wenn der Bereich11 während des Knetvorgangs axial zusammengedrückt wird, dann kann es sein, dass der Bereich11 lokal erwärmt werden muss, um diese zusätzliche Verformung in gesteuerter Weise zuzulassen. Das axiale Zusammendrucken des Bereichs11 führt zu einem geformte rohrförmigen Teil10b , das kurzer als das Rohrmaterial10a ist. Vorzugsweise wird der Bereich11 auf einer entfernbaren und wiederverwendbaren, präzisionsgefertigten gehärteten Stahlspindel derart geknetet oder gedruckt, dass der Durchmesser der Bohrung des Bereichs11 genau gesteuert wird. Formrundkneten ist beim Stand der Technik gut bekannt fur die Bildung von rohrförmigen Bauteilen. Die Wandstärke und der Durchmesser des rohrförmigen Teils10b , der benachbart zu jedem Endbereich11 ist, geht in das Rohrmaterial10a über. - Alternativ kann der Formvorgang, der verwendet wird, um den Bereich
11 von vergrößerter Wandstärke und reduziertem Bohrungsdurchmesser zu bilden, einen Stauchvorgang allein umfassen, der entweder heiss oder kalt durchgeführt wird. In einer anderen Ausfuhrungsform kann der Formvorgang eine Folge von Knet- und Stauchoperationen umfassen. So kann beispielsweise das Rohrmaterial10a zuerst gestaucht werden, um einen Bereich von vergroßerter Wandstärke und reduziertem Bohrungsdurchmesser zu bilden, wobei sein Außendurchmesser gleich wie das Rohrmaterial10a bleibt, und anschließend wird dieser Bereich formrundgeknetet, um seinen Außendurchmesser zu reduzieren. - Schritt
3 umfasst das Positionieren eines massiven länglichen Teils12 in Form des Stucks von einer massiven zylindrischen Stahlstange in der Bohrung des Bereichs11 des geformten rohrförmigen Teils10b , wie dies in4 gezeigt ist. Der Durchmesser des länglichen Teils12 ist im Wesentlichen gleich wie der Bohrungsdurchmesser37 des Bereichs11 . Vorzugsweise ist das längliche Teil12 so bemessen, dass es einen kleinen Übergang zu der Bohrung des Bereichs11 in der Weise hat, dass ein Schiebesitz in die Bohrung des Bereichs11 vorliegt. Dies hält die Position des langlichen Teils12 während nachfolgender Operationen aufrecht. Alternativ kann das längliche Teil12 in die Bohrung des Bereichs11 durch Erwärmen des Bereichs11 zu dessen Ausdehnung eingeschrumpft werden, durch Einsetzen des langlichen Teils12 und dann Abkühlen des Bereichs11 . Das längliche Teil12 ist länger als der Bereich11 und ist so positioniert, dass seine Enden13 ,14 über den Bereich11 hinausragen. Vorzugsweise wird das längliche Teil12 aus einem Stahl mit der gleichen Güte wie das Rohrmaterial10a hergestellt, um die Anfälligkeit für Korrosion zu minimieren, die darauf zurückzuführen ist, dass unähnliche Metalle einander kontaktieren. - Schritt
4 umfasst das Durchführen eines zweiten Formvorgangs durch einen Stauchvorgang an dem rohrförmigen Teil10b , um ein gestauchtes und geformtes rohrformiges Teil10c gemaß5 herzustellen, das verdickte Bereiche15 ,16 ,17 und18 von erhöhter Wandstärke und reduziertem Bohrungsdurchmesser hat. Der Außendurchmesser dieser Bereiche wird nicht wesentlich verändert durch den Stauchvorgang und das rohrförmige Teil10b wird lokal erwarmt durch Induktion an diesen Gebieten, um sie stauchen zu können. Derartige Stauchvorgange sind beim Stand der Technik fur die Bildung von rohrförmigen Bauteilen bekannt. - Die verdickten Gebiete
15 und16 sind benachbart zu gegenüberliegenden Enden des Gebiets11 und jedes dieser Gebiete wird so gestaucht, dass sein Bohrungsdurchmesser gegenüber dem Bohrungsdurchmesser des Bereichs11 reduziert ist, was im Wesentlichen gleich wie der Außendurchmesser des länglichen Teils12 ist. Der Außendurchmesser der verdickten Bereiche15 und16 ist im Wesentlichen der gleiche wie der Außendurchmesser33 des Schafts32 . Das langliche Teil12 überlappt die verdickten Bereiche15 und16 in axialer Richtung. Das lokale Erwärmen der Gebiete15 und16 vor dem Stauchen kann einen Ubergangssitz zwischen diesen Bereichen und dem länglichen Teil12 schaffen, weil diese Gebiete nach dem Stauchen durch Kühlen schrumpfen. Dieser Übergang kann helfen, das längliche Teil12 während des nachfolgenden Schmiedevorgangs zu halten. Der verdickte Bereich liegt an dem gegenüberliegenden Ende des rohrförmigen Teils10c zum verdickten Bereich15 , und der verdickte Bereich17 liegt etwa in der Mitte zwischen den verdickten Bereichen16 und18 . Dieser zweite Formungsvorgang kann alternativ andere Formverfahren wie Kneten umfassen. - Schritt
5 umfasst das Schmieden des rohrförmigen Teils10c , wobei das längliche Teil12 in dieses eingesetzt ist, um eine geschmiedete Lenkungszahnstane19a gemäß6 herzustellen. Die Zahnstange19a ist eine D-Zahnstange. Der Bereich11 und das längliche Teil12 werden auf eine Temperatur erwärmt, die zum Warmschmieden geeignet ist, und dann wird der Bereich11 in einer geeigneten Gesenkvorrichtung stoßfrei warmgeschmiedet, um darauf die Zähne20 auszubilden. Das stoßfreie Warmschmieden kann mit einer Vorrichtung durchgeführt werden, wie sie in der (Bishop Innovation Limited) offenbart ist. Das Warmschmieden wird typischerweise so durchgeführt, dass das Bauteil auf 500°C bis 900°C erwärmt wird. Vorzugsweise spannt die Gesenkvorrichtung die verdickten BereicheWO 2005/053875 A1 15 und16 während des Schmiedevorgangs fest ein, um eine axiale Verlängerung des länglichen Teils12 zu verhindern und um das rohrförmige Teil10c richtig zu halten. Vor dem Schmiedevorgang kann der Außendurchmesser des Bereichs11b durch einen Bearbeitungsvorgang wie Schleifen oder Drehen auf Maß gebracht werden. Um das längliche Teil12 gegen axiale Verlängerung wahrend des Schmiedevorgangs zu halten, kann eine entfernbare Schmiedespindel21 gemäß7 in die Bohrung des rohrformigen Teils10c eingebracht und gegen das Ende14 des länglichen Teils12 während des Schmiedevorgangs gedrückt werden. - Die Bohrung des geschmiedeten rohrförmigen Teils
10d unter den Zähnen20 wird durch den Schmiedevorgang derart verformt, dass die Abschnitte der Bohrung unter den Wurzeln der Zähne20 sich weiter nach innen verformen als die Abschnitte der Bohrung unter den Spitzen der Zähne20 , so dass sich ein flaches Rillenmuster22 gemäß6 ergibt. Ein entsprechendes Rillenmuster bildet sich auch auf dem verformten länglichen Teil12 , wodurch ein dauerhaftes Halten des länglichen Teils12 im Inneren des geschmiedeten rohrförmigen Teils10e unterstützt wird. -
8 zeigt einen Querschnitt durch den gezahnten Bereich der geschmiedeten Lenkungszahnstange19a . Das längliche Teil12 wurde durch das Schmieden abgeflacht, was das Beibehalten einer richtigen Wandstärke23 unter den Zähnen20 unterstützt, um zu gewährleisten, dass die Zähne20 eine hinreichende Festigkeit haben. Die Kombination von Bereich11 und länglichem Teil12 verhält sich in einer ahnlichen Weise während des Schmiedevorgangs wie ein äquivalente einzelne, massive Stange. Langliche Einprägungen24 , die an jeder Seite des gezahnten Bereichs verlaufen, werden als Folge der Verwendung einer Gesenkvorrichtung gebildet, wie sie in (Bishop Innovation Limited) offenbart ist. Der Schmiedevorgang kann andere Arten von Gesenkvorrichtungen verwenden, die nicht zu EinpragungenWO 2005/053875 A1 24 führen oder die unterschiedlich gezahnte Querschnittsbereiche erzeugen. - Es wird darauf hingewiesen, dass es der verdickte Bereich
11 ist, der durch den Formvorgang erzeugt wird, und der es erlaubt, dass Zähne20 von hinreichender Größe und Festigkeit geschmiedet werden. Wenn eine Zahnstange von einem Rohr mit konstanter Wandstärke geschmiedet wurde, dann müsste seine gesamte Länge die Wandstarke des Bereichs11 haben, was zu einer unnotwendig schweren Zahnstange fuhrt. -
9 zeigt eine fertige Zahnstange19b , die durch verschiedene Bearbeitungsverfahren an einer geschmiedeten Zahnstange19a erzeugt wurde. Das Ende des länglichen Teils12 , das sich in den verdickten Bereich15 erstreckt, ist teilweise aufgebohrt und ein Innengewinde25 ist in die Bohrung des Bereichs15 zum Anbringen einer Verbindungsstange geschnitten. Das Ende des langlichen Teils12 , das sich in den verdickten Bereich16 erstreckt, ist aufgebohrt, um einen Entlüftungskanal zwischen einer Entluftungsbohrung26 , die durch die Wand des geschmiedeten rohrförmigen Teils10b gebohrt ist, und der Bohrung des Schafts32 der Zahnstange19b zu bilden. Der verdickte Bereich17 liegt etwa mittig zwischen dem Abschnitt des rohrförmigen Teils10d , der den Schaft32 bildet. Zwei Umfangsnuten sind in die Außenseite des verdickten Bereichs17 eingearbeitet und so gestaltet, um einen Hydraulikkolben zu halten. Ein Innengewinde28 ist in die Bohrung des verdickten Bereichs18 eingearbeitet, am Ende des rohrförmigen Teils10d , zum Anbringen einer Verbindungsstange. Das Vorsehen von verdickten Bereichen15 ,17 und18 an Stellen, an denen Merkmale auf der Zahnstange19b ausgearbeitet sein müssen, minimiert die erforderliche Wandstarke des Rohrmaterials10a und minimiert somit auch das Gewicht der Zahnstange19b . Das örtliche Verdicken, das durch diese Gebiete gebildet ist, bedeutet, dass die darauf ausgearbeiteten Merkmale die Zahnstange19b örtlich nicht schwachen. -
10 zeigt eine Lenkungszahnstange, die nach einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemaßen Verfahrens hergestellt ist. Die fertige Lenkungszahnstange19c ist die gleiche wie die in9 dargestellte, jedoch mit der Ausnahme, dass das Ende des massiven länglichen Teils12a , das dem Schaft der Zahnstange19c zugewandt ist, eine vorgeformte Sackbohrung29 hat. Die Bohrung29 wird in das Ende des länglichen Teils12a gebohrt, bevor es in die Bohrung des geformten rohrförmigen Teils10b eingesetzt wird. Die Bohrung29 ist klein genug im Durchmesser, so dass sie wahrend des Schmiedens nicht zusammenfallt. Nach dem Schmieden wird eine Entlüftungsbohrung26a durch die Wand des rohrförmigen Teils10d in das längliche Teil12a derart gebohrt, dass sie die Bohrung29 schneidet und mit dieser kommuniziert, um einen Entlüftungskanal zu bilden. -
11 zeigt ein gestauchtes und geformtes rohrförmiges Teil nach einer dritten Ausführungsform des erfindungsgemaßen Verfahrens. Das gestauchte und geformte rohrförmige Teil10e ist das gleiche wie das gestauchte und geformte rohrförmige10c nach5 mit der Ausnahme, dass sich der verdickte Bereich16a über das Ende14 des länglichen Teils12 hinaus erstreckt, und das während des Stauchvorgangs ein Teil30 der Bohrung des verdickten Bereichs16a um ein Ende14 des länglichen Teils12 gestaucht wird. Der Innendurchmesser des Bereichs30 ist kleiner als der Außendurchmesser des länglichen Teils12 und daher hält der Abschnitt30 das längliche Teil12 während des nachfolgenden Schmiedevorgangs in axialer Richtung fest, wodurch das Bedürfnis nach einer entfernbaren Schmiedespindel zum Halten des Endes des länglichen Teils12 reduziert wird. - In einer weiteren, nicht dargestellten Ausführungsform kann das langliche Teil
12 in die Bohrung des Rohrmaterials10a vor dem Knetvorgang nach Schritt2 eingesetzt werden, anstelle danach. Das längliche Teil wird dann in dem rohrförmigen Teil für nachfolgende Operationen gehalten. Das längliche Teil kann im Durchmesser kleiner sein als die Bohrung des rohrförmigen Materials, in welchem Fall das rohrförmige Material auf das langlichen Teil12 gedrückt oder geknetet wird, das in dem Fall als Spindel für den Knetvorgang wirkt. Andererseits kann das längliche Teil anfangs den gleichen Durchmesser wie die Bohrung des rohrförmigen Materials haben, in welchem Fall die Querschnittsfläche des länglichen Teils während des Knetvorgangs auch reduziert wird und die Länge des gekneteten Bereichs wahrend des Knetens zunimmt. Wenn man jedoch mit einem langlichen Teil beginnt, das den gleichen Durchmesser wie die Bohrung des rohrförmigen Materials hat, dann hat dies den Nachteil, dass die Größe der Wandstärkenzunahme des Rohrmaterials, die während des Knetens auftritt, vermindert wird. Der Vorteil des Beginns mit einem länglichen Teil mit dem gleichen Durchmesser wie die Bohrung besteht darin, dass das längliche Teil vor dem Knetvorgang leichter in dem Rohrmaterial positioniert und gehalten werden kann. - In einer weiteren, nicht dargestellten Ausführungsform kann der Außendurchmesser des Rohrmaterials
10a größer als der Schaftdurchmesser der fertigen Zahnstange sein. In diesem Fall wird der Außendurchmesser der gesamten Länge von Rohrmaterial10a während des Knetvorgangs des Schritts2 reduziert, wobei der Außendurchmesser des Bereichs11 starker verringert wird, als der Rest des Rohrmaterials10a . - In einer weiteren, nicht dargestellten Ausführungsform können der Formvorgang nach Schritt 2 und der Stauchvorgang nach Schritt
4 zu einem einzigen Formvorgang an dem Rohrmaterial10a zusammengefasst werden, wodurch sowohl der verdickte Bereich11 als auch die verdickten Bereiche15 ,16 ,17 und18 durch einen einzigen Formrundknetvorgang geformt werden. In diesem Fall wird das längliche Teil12 nach dem kombinierten Formschritt in das rohrformige Teil eingesetzt. - Der Ausdruck ”umfassend”, wie er hierin verwendet wird, ist auch gemeint im Sinne von ”einschließend” oder ”mit” und nicht ausschließlich im Sinne von ”lediglich bestehend aus”.
Claims (23)
- Verfahren zum Herstellen einer Lenkungszahnstange (
19a ,19b ,19c ) für ein Fahrzeug-Zahnstangenlenkungssystem, wobei die Zahnstange (19a ,19b ,19c ) Getriebezähne (20 ) und einen Schaft (32 ) aufweist, wobei der Schaft (32 ) einen konstanten Außendurchmesser (33 ) und eine konstante Wandstärke (34 ) über den größten Teil seiner Länge hat, wobei das Verfahren das Durchführen eines Schmiedevorgangs an einem rohrförmigen Teil (10b ,10c ,10e ) umfasst, bei dem ein längliches Teil (12 ,12a ) in die Bohrung eines ersten Bereichs (11 ) des rohrförmigen Teils (10b ,10c ,10e ) eingesetzt ist; wobei der Schmiedevorgang die Getriebezähne (20 ) auf dem ersten Bereich (11 ) formt und dadurch das längliche Teil (12 ,12a ) in dem rohrförmigen Teil (10d ) gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Schmiedevorgang das rohrförmige Teil (10b ,10c ,10e ) hergestellt wird, indem ein Formvorgang an einem Rohrstück (10a ) derart durchgeführt wird, dass der Außendurchmesser (35 ) des ersten Bereichs (11 ) kleiner als der konstante Außendurchmesser (33 ) des Schafts (32 ) ist, und dass die Wandstärke (36 ) des ersten Bereichs (11 ) größer als die konstante Wandstärke (34 ) des Schafts (32 ) ist. - Verfahren zum Herstellen einer Lenkungszahnstange (
19a ,19b ,19c ) nach Anspruch 1, wobei das rohrförmige Teil (10c ,10d ,10e ) mindestens einen verdickten Bereich (15 ,16 ) benachbart zu dem ersten Bereich (11 ) hat, mindestens ein Bereich des Außendurchmessers des verdickten Bereichs (15 ,16 ) im Wesentlichen gleich wie der konstante Außendurchmesser (33 ) des Schafts (32 ) ist, und wobei mindestens ein Teil des Bohrungsdurchmessers des verdickten Bereichs (15 ,16 ) im Wesentlichen gleich wie der Bohrungsdurchmesser des ersten Bereichs (11 ) ist, wobei das längliche Teil (12 ) den verdickten Bereich (15 ,16 ) zumindest teilweise axial überlappt. - Verfahren zum Herstellen einer Lenkungszahnstange (
19a ,19b ,19c ) nach Anspruch 2, wobei der mindestens eine verdickte Bereich (15 ,16 ) zwei verdickte Bereiche (15 ,16 ) benachbart zu gegenüberliegenden Enden des ersten Bereichs (11 ) umfasst. - Verfahren zum Herstellen einer Lenkungszahnstange (
19a ,19b ,19c ) nach Anspruch 2, wobei ein Teil der Bohrung des verdickten Bereichs (16a ) kleiner im Durchmesser ist als das längliche Teil (12 ), wodurch das längliche Teil (12 ) während des Schmiedevorgangs axial festgehalten wird. - Verfahren zum Herstellen einer Lenkungszahnstange (
19c ) nach Anspruch 1, wobei eine Sackbohrung (29 ) in einem Ende des länglichen Teils (12a ) vorgeformt wird und anschließend an den Schmiedevorgang eine Entlüftungsbohrung (26a ) durch die Wand des rohrförmigen Teils (10d ) in das längliche Teil (12a ) derart gebohrt wird, dass sie mit dem Sackloch in Verbindung steht, um einen Entlüftungskanal zu bilden. - Verfahren zum Herstellen einer Lenkungszahnstange (
19a ,19b ,19c ) nach Anspruch 1, wobei der Formvorgang ein Knetvorgang ist. - Verfahren zum Herstellen einer Lenkungszahnstange (
19a ,19b ,19c ) nach Anspruch 6, wobei der erste Bereich (11 ) bei dem Knetvorgang axial zusammengedrückt wird. - Verfahren zum Herstellen einer Lenkungszahnstange (
19a ,19b ,19c ) nach Anspruch 6, wobei das längliche Teil (12 ) in die Bohrung des rohrförmigen Teils (10a ) vor dem Knetvorgang eingesetzt wird und der erste Bereich (11 ) auf das längliche Teil (12 ) geknetet wird. - Verfahren zum Herstellen einer Lenkungszahnstange (
19a ,19b ,19c ) nach Anspruch 6, wobei während des Knetvorgangs der erste Bereich (11 ) auf eine entfernbare und wiederverwendbare Knetspindel geknetet wird. - Verfahren zum Herstellen einer Lenkungszahnstange nach Anspruch 1, wobei der Außendurchmesser (
33 ) über im Wesentlichen die gesamte Länge des Rohrstücks (10a ) durch den Formvorgang reduziert wird. - Verfahren zum Herstellen einer Lenkungszahnstange (
19a ,19b ,19c ) nach Anspruch 1, wobei das längliche Teil (12 ,12a ) in die Bohrung des ersten Bereichs (11 ) nach dem Formvorgang eingesetzt wird. - Verfahren zum Herstellen einer Lenkungszahnstange (
19a ,19b ,19c ) nach Anspruch 11, wobei das längliche Teil (12 ,12a ) ein Schiebesitz in der Bohrung des ersten Bereichs (11 ) ist. - Verfahren zum Herstellen einer Lenkungszahnstange (
19a ,19b ,19c ) nach Anspruch 11, wobei das längliche Teil (12 ,12a ) in die Bohrung des ersten Bereichs (11 ) durch Erwärmen des ersten Bereichs (11 ) zu dessen Aufweitung eingesetzt wird, das längliche Teil (12 ,12a ) in die Bohrung des ersten Bereichs (11 ) eingesetzt wird, anschließend der erste Bereich (11 ) gekühlt wird, um das längliche Teil (12 12a ) durch Schrumpfsitz in Position zu halten. - Verfahren zum Herstellen einer Lenkungszahnstange nach Anspruch 1, wobei das längliche Teil (
12 ,12a ) massiv und im Wesentlichen zylindrisch mit einem Durchmesser ist, der im Wesentlichen gleich wie der der Bohrung des ersten Bereichs (11 ) ist. - Verfahren zum Herstellen einer Lenkungszahnstange (
19a ,19b ,19c ) nach Anspruch 2, wobei der verdickte Bereich (15 ,16 ,17 ,18 ) durch einen Stauchvorgang hergestellt wird. - Verfahren zum Herstellen einer Lenkungszahnstange (
19a ,19b ,19c ) nach Anspruch 15, wobei der Stauchvorgang durch geführt wird, nachdem der erste Bereich (11 ) geformt wurde und wobei das längliche Teil (12 ,12a ) in die Bohrung des ersten Bereichs (11 ) eingesetzt wird. - Verfahren zum Herstellen einer Lenkungszahnstange (
19a ,19b ,19c ) nach Anspruch 2, wobei während des Schmiedevorgangs der verdickte Bereich (15 ,16 ) eingespannt wird. - Verfahren zum Herstellen einer Lenkungszahnstange (
19a ,19b ,19c ) nach Anspruch 1, wobei während des Schmiedevorgangs eine Schmiedespindel (21 ) durch die Bohrung des rohrförmigen Teils (10c ) verläuft und einer axialen Verlängerung des länglichen Teils (12 ) entgegenwirkt. - Verfahren zum Herstellen einer Lenkungszahnstange (
19a ,19b ,19c ) nach Anspruch 1, wobei der Schmiedevorgang ein Warmschmiedevorgang ist. - Verfahren zum Herstellen einer Lenkungszahnstange (
19a ) nach Anspruch 1, wobei die Lenkungszahnstange (19a ) eine D-Zahnstange ist. - Verfahren zum Herstellen einer Lenkungszahnstange (
19b ) nach Anspruch 1, wobei ein Teil des rohrförmigen Teils (10d ) den Schaft (32 ) bildet und wobei der Schaft (32 ) einen Bereich (17 ) von vergrößerter Wandstärke hat, in die eine Nut in ihren Außendurchmesser eingearbeitet ist, um einen Kolben festzulegen. - Verfahren zum Herstellen einer Lenkungszahnstange (
19b ) nach Anspruch 1, wobei ein Ende des rohrförmigen Teils (10d ) einen Bereich (18 ) von vergrößerter Wandstärke hat, in die ein Innengewinde (28 ) eingearbeitet wird, wobei das Gewinde (28 ) geeignet ist, eine Verbindungsstange einzuschließen. - Lenkungszahnstange (
19a ,19b ,19c ) für ein Fahrzeug-Zahnstangenlenkungs system, die nach einem der Ansprüche 1 bis 22 hergestellt ist.
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