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TECHNISCHER BEREICH
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Drahterodier-Bearbeitungsvorrichtung
und auf ein elektrisches Drahterodier-Bearbeitungsverfahren.
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STAND DER TECHNIK
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Eine
elektrische Drahterodier-Bearbeitungsvorrichtung ist eine Vorrichtung,
die eine impulsartige, elektrische Entladung zwischen einem Draht,
der als eine Elektrode dient, und einem Werkstück erzeugt,
die im Wasser einander gegenüber angeordnet sind, und die
das Werkstück in eine gewünschte Form unter Verwendung
von thermischer Energie der elektrischen Entladung bearbeitet. Bei
der elektrischen Drahterodier-Bearbeitungsvorrichtung wird der Draht
einer Reaktionskraft in einer Richtung entgegengesetzt zu einer
Entladungsrichtung ausgesetzt, nachdem die elektrische Entladung
endet. Um Entladungsbearbeitungsausschuss zu beseitigen, wird normalerweise
ein Hochdruckbearbeitungsfluid von Positionen oberhalb und unterhalb
einer Position, an welcher der Draht gegenüber dem Werkstück angeordnet
ist, in die entgegen gesetzte Richtung gesprüht. Der Draht
vibriert aufgrund der Entladungsreaktionskraft, des Sprühens
des Bearbeitungsfluids und dergleichen. Aus diesem Grund wird eine
Geradheitsgenauigkeit des Werkstücks leicht beeinträchtigt.
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Um
die Geradheitsgenauigkeit des Werkstücks zu realisieren,
werden Parameter, wie beispielsweise Bearbeitungsenergie, Bearbeitungsgeschwindigkeit,
Drahtspannung und Bearbeitungsfluiddruck, für den ersten
bis vierten und fünften Schnitt optimal gewählt,
und die Parameter werden in einer Bedingungstabelle für
jedes Werkstückmaterial, für jede Plattendicke
und für jeden Drahttyp zusammengefasst. Jedoch ist ein
beträchtlicher Zeit- und Arbeitsaufwand erforderlich, um
eine solche Bedingungstabelle zu erstellen.
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Bei
der elektrischen Drahterodier-Bearbeitungsvorrichtung ist ein Verfahren,
bei dem das Werkstück direkt mit einer Elektrode einer
Bearbeitungsenergiezufuhr und der sich bewegende Draht über
in Gleitkontakt mit dem Draht stehende Zuführpunkte mit
der anderen Elektrode der Bearbeitungsenergiezufuhr verbunden ist,
dazu geeignet, Energie zwischen den Elektroden zuzuführen.
Allgemein sind die Zuführpunkte an zwei Positionen oberhalb
und unterhalb derjenigen Position angeordnet, an welche der Draht
gegenüber dem Werkstück angeordnet ist. Somit
werden Entladungspositionen unter Verwendung dieser Struktur erfasst.
In dem Draht sind Stromwege der Entladungsströme parallel
an einer oberen Seite und einer unteren Seite desselben vorhanden.
Da der Draht einen Widerstand darstellt, und da dieser Widerstand
proportional zu einer Drahtlänge ist, ist es möglich,
die Entladungspositionen gemäß einem Stromunterteilungsverhältnis
einer Parallelschaltung zu bestimmen. Es gibt verschiedene Verfahren
zum Berechnen der Entladungspositionen, wie beispielsweise ein Verfahren,
das einen Differenzwert verwendet, ein Verfahren, bei dem eine Netzspannung
beobachtet wird, und ein Verfahren zum Berechnen des Differenzwertes
und der Netzspannung. Beispielsweise kann ein in einem Patentdokument
1 offenbartes Verfahren als ein allgemeines Verfahren angesehen
werden, bei dem eine durch eine Differenz in einem Widerstandsverhältnis verursachte Stromdifferenz
unter Verwendung eines Stromsensors erfasst und eine Position spezifiziert wird.
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Eine
Ursache eines Drahtbruchs bei der elektrischen Drahterodier-Bearbeitungsvorrichtung besteht
in einer "konzentrierten Entladung, bei der elektrische Entladungen
an einer Position des Drahtes konzentriert sind. Wenn anhand der
Erfassung der Entladungspositionen festgestellt werden kann, dass
die elektrischen Entladungen an einer identischen Position des Drahtes
konzentriert sind, ist es möglich, die Bearbeitungsenergie
zu reduzieren, um ein Verhindern des Drahtbruchs zu erleichtern.
Es ist auch möglich, die Bearbeitungsbedingungen zu ändern,
wie beispielsweise die Drahtspannung und einen Bearbeitungsflüssigkeitsdruck,
um die konzentrierte Entladung zu verhindern.
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Diesbezüglich
wird gemäß dem Patentdokument 1 ein Verfahren
durchgeführt, bei dem, wenn eine konzentrierte Entladung
erfasst wird, die Bewegungsgeschwindigkeit des Drahtes geändert
wird, um Bearbeitungsrückstände zu bewegen, und
bei dem eine Position eines Entladungspunktes entsprechend der Änderung
der Bewegungsgeschwindigkeit geändert wird, um das Problem
der Überkonzentration der elektrischen Entladungen zu beheben.
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In
dem Patentdokument 1 wird auf diese Weise ein Entladungszustand über
eine sehr kurze Zeitdauer überwacht. Jedoch ist es bei
anderen Verfahren, welche die Entladungspositionserfassung anwenden,
wie beispielsweise dasjenige, das in einem Patentdokument 2 offenbart
ist, auch möglich, einen Zustand einer gesamten elektrischen
Entladung über einen relativ lang andauernden Bereich zu
erfassen und eine Bearbeitungsplattendicke, eine Bearbeitungsform
und dergleichen zu bestimmen.
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Beim
automatischen Bearbeiten eines Werkstücks, bei dem sich
die Bearbeitungsform kompliziert ändert, ist es normalerweise erforderlich,
eine Position, an der sich eine Form des Werkstücks ändert,
vorab in ein Bearbeitungsprogramm einzugeben, um die Bearbeitungsbedingungen
zu ändern oder um Bearbeitungsbedingungen mit geringer
Bearbeitungsenergie einzustellen, um das Auftreten eines Drahtbruchs
in einem Gesamtbearbeitungsbereich zu verhindern. Dieses Verfahren
ist ineffizient und weist eine geringe Produktivität auf.
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Aus
diesem Grund wird in dem Patentdokument 2 zusätzlich zu
dem Entladungspositions-Bestimmungsmittel, das in dem Patentdokument
1 beschrieben ist, ein Bearbeitungsbereich-Erfassungsmittel zum
Erfassen einer Historie der Änderung in Bezug auf eine
Bearbeitungsform vorgesehen, um selbst dann, wenn sich die Bearbeitungsform
(eine Plattendicke) kompliziert ändert, die Änderung
zu erfassen und automatisch optimale Bearbeitungsbedingungen auszuwählen.
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Obwohl
es möglich ist, Entladungspositionen zwischen dem Draht
und dem Werkstück in der zuvor beschriebenen Weise zu messen,
ist es jedoch nicht möglich, eine elektrische Entladung
an einer willkürlichen Position hervorzurufen. Mit anderen
Worten besteht das hauptsächliche Ziel der Patentdokumente
1 und 2 darin, die Entladungsposition zu messen. Es ist unmöglich,
die elektrischen Entladungen in den gemessenen Entladungspositionen
zu steuern. Um die gemessenen Entladungspositionen für
die Steuerung zu verwenden, ist es erforderlich, nach einer statistischen
Verarbeitung eine Mehrzahl von elektrischen Entladungen, ein Berechungsergebnis
als ein Steuersignal auszugeben.
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Kurz
zusammengefasst nutzt die Formbearbeitung bei der allgemeinen elektrischen
Drahterodierbearbeitung normalerweise eine X-Achse und eine Y-Achse,
die eine Ebene senkrecht zu dem Draht definieren. Eine Z-Achse,
die sich in einer Bewegungsrichtung des Drahtes erstreckt, wird
nur anfangs in Abhängigkeit von einer Plattendicke eines Werkstücks
eingestellt. Es ist unmöglich, die Formbearbeitung in der
Z-Achsenrichtung durchzuführen.
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In
einer Nicht-Patent-Literatur 1 werden Bearbeitungseigenschaften
zu dem Zeitpunkt beschrieben, wenn eine elektrische Entladung einmalig
und in einer kontinuierlichen elektrischen Entladung auftritt. In
einer Nicht-Patent-Literatur 2 wird eine Beziehung zwischen einer
Entladungsposition und einer Entladungsspannung im Falle einer großen
Stromentladung beschrieben.
- Patentdokument 1: Japanisches Patent Nr. 287968
- Patentdokument 2: Japanisches
Patent Nr. 3085040
- Nicht-Patent-Literatur 1: "Discharge Machining Technology",
Nikkan Kogyo Shimbun, Seite 25
- Nicht-Patent-Literatur 2: "Study of Breaking-wire Prevention
Control for Wire electric discharge machining (dritter Bericht)"
Japan Society of EWlectrical-Machining Engineers Magazine, Band
36, Nr. 81 (2002)
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OFFENBARUNG DER ERFINDUNG VON DER ERFINDUNG
ZU LÖSENDES PROBLEM
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Da
die elektrische Drahterodier-Bearbeitungsvorrichtung, wie es zuvor
beschrieben wurde, ein Werkstück unter Verwendung einer
elektrischen Entladung zwischen dem Draht und dem Werkstück bearbeitet,
wird eine Drahtform auf eine Werkstückform über
einen vorbestimmten Entladungsspalt übertragen. Daher besteht
ein allgemeines Problem dahingehend, dass die Geradheitsgenauigkeit
des Werkstücks aufgrund einer Störung des Drahtes
beeinträchtigt wird. Genauer gesagt, wird unter Bedingungen
einer in einem ersten Schnitt durchgeführten groben Bearbeitung
aufgrund der Tatsache, dass diese unter Zufuhr großer Energie
durchgeführt wird, die Drahtspannung erhöht, und
ein Maschinenfluiddruck wird erhöht, um die Bearbeitung
durchzuführen. Daher neigt der Draht zur Vibration, und
die Bearbeitungsgenauigkeit neigt dazu, beeinträchtigt
zu werden. Andererseits muss zur Verbesserung der Geradheitsgenauigkeit
die Spannung erhöht werden, um eine Beeinträchtigung
des Drahtes zu verhindern. Zudem muss die Bearbeitungsenergie verringert werden,
um zu verhindern, dass die Bearbeitungsreaktion zunimmt. Wenn diese
Maßnahmen ergriffen werden, fällt die Bearbeitungsgeschwindigkeit
beträchtlich ab, und die Produktionseffizienz wird beeinträchtigt.
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Zur
Lösung dieses Problems ist es beim Patentdokument 2 möglich,
die Bearbeitung unter optimalen Bedingungen gemäß der
Formerfassung durchzuführen. Jedoch wird lediglich eine
Schwankung einer Form in einem Langzeitbereich erfasst. Es ist unmöglich,
eine Bearbeitung unter Bedingungen durchzuführen, bei denen
die Geradheitsgenauigkeit berücksichtigt wird. Beispielsweise ändern
sich die Bearbeitungsbedingungen unter einer identischen Plattendickenbedingung
nicht mehr, und die Geradheit kann nicht gesteuert werden und hängt
alleine von einer elektrischen Entladung ab.
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Eine
Eigenschaft der elektrischen Drahterodier-Bearbeitungsvorrichtung
besteht, wie es zuvor beschrieben wurde, darin, dass es unmöglich
ist, eine Position einer elektrischen Entladung an einem willkürlichen
Ort einzuleiten. Somit hängt ähnlich wie bei dem
Geradheitsproblem die Formbearbeitung in der Z-Achsen-Richtung von
einer elektrischen Entladung ab. Es ist unmöglich, die
Formbearbeitung positiv zu steuern.
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Ferner
besteht bei der herkömmlichen Drahterodier-Bearbeitungsvorrichtung
ein Problem dahingehend, dass die elektrischen Entladungen, die
an einem identischen Ort doppelt in einer Reihe konzentriert sind,
nicht verhindert werden können. Zur Lösung dieses
Problems wird gemäß dem Patentdokument 1 beim
Erfassen einer Entladungsbearbeitungsposition in einem Kurzzeitbereich
bestimmt, ob eine elektrische Entladung oder eine andere elektrische
Ladung kontinuierlich sind. Jedoch wurde ein Entladungsstrom, der
zur Bestimmung der Entladungspositionen verwendet wurde, bereits
an der Position entladen. Somit können beispielsweise elektrische
Entladungen, die an einem identischen Ort doppelt in einer Reihe
konzentriert sind, nicht durch irgendwelche Steuermittel verhindert
werden. Bei dem in dem Patentdokument 1 offenbarten Verfahren kann
bestenfalls eine Steuerung zum Erfassen elektrischer Entladungen,
die doppelt in einer Reihe konzentriert sind, um die Energie einer
dritten elektrischen Entladung zu reduzieren, oder zum Ändern
der Bearbeitungsbedingungen durchgeführt werden. Somit
besteht eine Vorbedingung in Bezug auf die Bearbeitungsenergie darin,
dass kein Drahtbruch auftritt, selbst wenn elektrische Entladungen
doppelt in einer Reihe konzentriert sind. Mit anderen Worten, ist
dies eine Form mit geringer Produktionseffizienz bei reduzierter
Bearbeitungsenergie.
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Wenn
ferner eine Anwendung zum Stapeln und Bearbeiten einer Mehrzahl
von Werkstücken aus unterschiedlichen Materialien in Betracht
gezogen wird, ist es bei der herkömmlichen elektrischen
Drahterodier-Bearbeitungsvorrichtung erforderlich, die Bearbeitungsenergie
auf ein Material eines Werkstücks einzustellen, das sehr
leicht einen Drahtbruch verursacht. Es ist unmöglich, die
Bearbeitungsenergie auf jedes der Materialien der Werkstücke
einzustellen. Dies ist ineffizient und setzt die Produktivität herab.
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In
Anbetracht der zuvor beschriebenen Umstände ist es eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine elektrische Drahterodier-Bearbeitungsvorrichtung
und ein elektrisches Drahterodier-Bearbeitungsverfahren zu schaffen,
die es ermöglichen, die Geradheitsgenauigkeit eines Werkstücks
zu verbessern, elektrische Entladungen daran zu hindern, dass sie
doppelt in einer Reihe konzentriert auftreten, und, selbst wenn
eine Mehrzahl von Werkstücken aus verschiedenen Materialien
gestapelt ist, optimale Bearbeitungsbedingungen in Bezug auf die
entsprechenden Materialien anzuwenden, um die Werkstücke
gleichzeitig zu bearbeiten.
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MITTEL ZUM LÖSEN
DES PROBLEMS
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Zur
Lösung der zuvor beschriebenen Aufgabe umfasst eine elektrische
Drahterodier-Bearbeitungsvorrichtung gemäß einem
ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung eine Steuereinheit zur
Erzeugung einer Entladung, die wenigstens einen Vorentladungs-Spannungsimpuls
und einen Hauptentladungs-Spannungsimpuls zwischen einer Drahtelektrode
und einem Werkstück in dieser Reihenfolge anlegt, um eine
impulsartige, elektrische Entladung zu erzeugen; eine Strommesseinheit,
die einen Entladungsstrom, der zwischen den Elektroden in einer Mehrzahl
von Stromführungswegen strömt, misst; und eine
Bestimmungseinheit zum Bestimmen einer Entladungsposition, die durch
Berechnen von Entladungspositionen anhand von Ergebnissen der Messung
einer Vielzahl von Strommesseinheiten eine Entladungsposition zum
Zeitpunkt des wenigstens zweiten Anlegens des Vorentladungs-Spannungsimpulses
feststellt. Die elektrische Drahterodier-Bearbeitungsvorrichtung
umfasst eine Einheit, die vor dem Anlegen des Hauptentladungs-Spannungsimpulses
die Bearbeitungsenergie, die durch den Hauptentladungs-Spannungsimpuls
erzeugt wird, basierend auf den festgestellten Entladungspositionen
einstellt.
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Gemäß der
vorliegenden Erfindung ist es möglich, die Bearbeitungsenergie
für jede Bearbeitungsposition nach Bedarf zu reduzieren.
Entsprechend ist es möglich, die Geradheitsgenauigkeit
zu verbessern und ein Bearbeiten einer willkürlichen Form
in einer Bewegungsrichtung des Drahtes (eine Z-Achsen-Richtung)
positiv durchzuführen. Selbst wenn elektrische Entladungen
doppelt in einer Reihe konzentriert sind, ist es möglich,
vor dem Anlegen von Hauptentladungsströmen in der zweiten
elektrischen Entladung festzustellen, dass die konzentrierten Entladungen
auftreten, und die Bearbeitungsenergie zu verringern. Entsprechend
ist es möglich, einen Drahtbruch zu verhindern oder die
maximale Bearbeitungsgeschwindigkeit bis zum Drahtbruch zu erhöhen.
Selbst wenn eine Mehrzahl von Werkstücken aus unterschiedlichen
Materialien gestapelt wird, ist es ferner möglich, gemäß einer
Entladungsposition ein Material zu bestimmen, das der Entladungsposition
entspricht, bevor Hauptentladungsströme angelegt werden,
indem eine Übereinstimmungsbeziehung zwischen Koordinaten
in der Z-Achsen-Richtung und den entsprechenden Materialien (die
Werkstücke) in einem bekannten Zustand eingestellt wird. Es
ist möglich, basierend auf der Feststellung optimale Bearbeitungsbedingungen
in Bezug auf das Material auszuwählen und zeitgleich die
Werkstücke zu bearbeiten. Entsprechend ist es möglich,
die Bearbeitungsgeschwindigkeit zu verbessern.
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EFFEKT DER ERFINDUNG
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Gemäß der
vorliegenden Erfindung ist es möglich, die Geradheitsgenauigkeit
eines Werkstücks zu verbessern, elektrische Entladungen
daran zu hindern, dass sie doppelt in einer Reihe konzentriert sind,
und, selbst wenn eine Mehrzahl von Werkstücken aus unterschiedlichen
Materialien gestapelt ist, optimale Bearbeitungsbedingungen auf
die entsprechenden Materialien anzuwenden und zeitgleich die Werkstücke
zu bearbeiten. Somit liegt ein Effekt dahingehend vor, dass die
Produktivität verbessert wird.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
ein Blockdiagramm einer Struktur einer elektrischen Drahterodier-Bearbeitungsvorrichtung gemäß einer
ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
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2 ist
ein Ablaufdiagramm zum Erläutern von Operationen der in 1 dargestellten
elektrischen Drahterodier-Bearbeitungsvorrichtung;
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3 ist
ein Schaltdiagramm eines Beispiels einer Erzeugungsschaltung für
ein Triggersignal zum Bestimmen Vorentladungspositionen, die in
einem in 1 dargestellten Impulsoszillator
beinhaltet ist;
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4 ist
eine Ansicht zum Erläutern eines Bearbeitungsverfahrens,
das durch die in 1 dargestellte, elektrische
Drahterodier-Bearbeitungsvorrichtung realisiert wird;
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5 ist
ein Ablaufdiagramm zum Erläutern von Operationen einer
elektrischen Drahterodier-Bearbeitungsvorrichtung gemäß einer
zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
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6 ist
ein Ablaufdiagramm zum Erläutern von Operationen einer
elektrischen Drahterodier-Bearbeitungsvorrichtung gemäß einer
dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
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7 ist
ein Schaltplan eines Beispiels einer Schaltung, die einen ersten
Entladungsstrom WI1, der in 6 gezeigt
ist, erzeugt;
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8 ist
ein Schaltplan, die ein Beispiel einer Schaltung zeigt, die einen
zweiten Entladungsstrom WI2, der in 6 gezeigt
ist, erzeugt;
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9 ist
eine Ansicht zum Erläutern eines Bearbeitungsverfahrens,
das durch eine elektrische Drahterodier-Bearbeitungsvorrichtung
gemäß einer vierten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung realisiert wird;
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10 ist
eine Ansicht eines Beispiels von Spannungs- und Stromwellenformen
unter Endbearbeitungsbedingungen, verglichen mit Spannungs- und
Stromwellenformen unter Grobbearbeitungsbedingungen;
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11 ist
ein Schaltplan eines Beispiels einer Schaltung, welche die Maschinenenergie
unter den Endbearbeitungsbedingungen einstellt;
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12 ist
ein Blockdiagramm einer Struktur einer elektrischen Drahterodier-Bearbeitungsvorrichtung
gemäß einer fünften Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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13 ist
ein Graph einer Entladungsposition, die von einer in 12 dargestellten
Bestimmungsschaltung zum Bestimmen einer Hauptentladungsposition
erzielt wird, und eines Zustands zu dem Zeitpunkt, wenn die nachfolgende
Entladungsposition, basierend auf der Entladungsposition, vorhergesagt
wird;
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14 ist
ein Wellenformdiagramm zum Erläutern von Operationen einer
elektrischen Drahterodier-Bearbeitungsvorrichtung gemäß einer
sechsten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
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15 ist
ein Wellenformdiagramm zum Erläutern von Operationen einer
elektrischen Drahterodier-Bearbeitungsvorrichtung gemäß einer
siebten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
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16 ist eine Ansicht zum Erläutern,
als eine achte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,
eines Bearbeitungsbeispiels, bei dem ein anderes Bearbeitungsverfahren
in Abhängigkeit von einem Bearbeitungsort durchgeführt
wird;
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17 ist eine Ansicht zum Erläutern, als eine
neunte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, eines
Bearbeitungsbeispiels zu demjenigen Zeitpunkt, wenn nur ein Teil
eines Werkstücks bearbeitet wird; und
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18 ist eine Ansicht zum Erläutern, als eine
zehnte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, eines
Bearbeitungsbeispiels zu demjenigen Zeitpunkt, wenn eine Mehrzahl
von Werkstücken aus verschiedenen Materialien gestapelt
und gleichzeitig bearbeitet wird.
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BESTE AUSFÜHRUNGSFORM(EN) ZUM
AUSFÜHREN DER ERFINDUNG
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Nachfolgend
werden beispielhafte Ausführungsformen einer elektrischen
Drahterodier-Bearbeitungsvorrichtung und eines elektrischen Drahterodier-Bearbeitungsverfahrens
gemäß der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme
auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben.
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Erste Ausführungsform
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1 ist
ein Blockdiagramm einer Struktur einer elektrischen Drahterodier-Bearbeitungsvorrichtung
gemäß einer ersten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung. In 1 bezeichnet
die Bezugsziffer 1 eine Drahtelektrode. Die Drahtelektrode 1 wird
durch Drahtführungen 2a und 2b geführt,
die in einem geeigneten Abstand in einer vertikalen Richtung angeordnet
sind, so dass sich die Drahtelektrode 1 beispielsweise
von einer oberen Position zu einer unteren Position bewegt. An einem
Bewegungsweg der Drahtelektrode 1 zwischen den Drahtführungen 2a und 2b ist
ein Werkstück 3 gegenüber der Drahtelektrode 1 in
einem vorbestimmten Abstand angeordnet. Bearbeitungsfluiddüsen 4a und 4b sind an
nahe aneinander angeordneten Positionen in der vertikalen Richtung
oberhalb einer Position angeordnet, an der die Drahtelektrode 1 gegenüber
dem Werkstück 3 vorgesehen ist. Ein Hochdruck-Bearbeitungsfluid
wird von Positionen oberhalb und unterhalb des Werkstücks 3 in
Richtung der Position gesprüht, in der die Drahtelektrode 1 und
das Werkstück 3 einander gegenüber angeordnet
sind, um Entladungsbearbeitungsabfall zu beseitigen.
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Ein
Zuführpunkt 5a und ein Zuführpunkt 5b sind
an einer Position oberhalb der Drahtführung 2a und
an einer Position unterhalb der Drahtführung 2b in
Gleitkontakt mit der Drahtelektrode 1 vorgesehen. Eine
Ausgangselektrode einer Bearbeitungsenergieversorgung 6 ist
mit dem Werkstück 3, mit einem Eingangsanschluss
einer Schaltung 7 zum Erfassen einer Spannung zwischen
den Elektroden und mit einem Eingangsanschluss einer Schaltung 8 zum
Erfassen einer durchschnittlichen Spannung verbunden. Die andere
Elektrode der Bearbeitungsenergieversorgung 6 ist mit der
Drahtelektrode 1 über die Zuführpunkte 5a und 5b und
mit dem anderen Eingangsanschluss der Schaltung 7 zum Erfassen
der Spannung zwischen den Elektroden und dem anderen Eingangsanschluss
der Schaltung 8 zum Erfassen der durchschnittlichen Spannung
verbunden.
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Die
Bearbeitungsenergieversorgung 6 umfasst eine Energieversorgung
für die Vorentladung 6a und eine Hauptentladungsenergieversorgung 6b.
Die Energieversorgung für die Vorentladung 6a erzeugt im
Wesentlichen zum Zwecke der Erfassung eines Zustands zwischen Elektroden
eines Bearbeitungsspalts (zwischen den Elektroden) zwischen der Drahtelektrode 1 und
dem Werkstück 3) einen Spannungsimpuls mit einer
relativ geringen Spannung (ein Vorentladungs-Spannungsimpuls) zum
Zuführen von Vorentladungsströmen zwischen den
Elektroden. Die Hauptentladungsenergieversorgung 6b erzeugt hauptsächlich
einen Spannungsimpuls mit einem vorbestimmten Niveau und einer vorbestimmten
Impulsbreite (ein Hauptentladungs-Spannungsimpuls), um Hauptentladungsströme
zur Bearbeitung zwischen den Elektroden zuzuführen. Die
Bearbeitungsenergieversorgung 6 erzeugt den Vorentladungs-Spannungsimpuls
und den Hauptentladungs-Spannungsimpuls in dieser Reihenfolge als Reaktion
auf einen Befehl eines Impulsoszillators 10.
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Die
Schaltung 8 zum Erfassen einer durchschnittlichen Spannung
erfasst eine durchschnittliche Spannung zwischen den Elektroden
und leitet die durchschnittliche Spannung zu einer numerischen Steuervorrichtung 9.
Eine Antriebsvorrichtung, die relative Positionen der Drahtelektrode 1 und
des Werkstücks 3 bestimmt, ist in der Figur nicht
gezeigt. Jedoch berechnet die numerische Steuervorrichtung 9 einen
Wert eines Befehls für die Antriebsvorrichtung basierend
auf der durch die Schaltung 7 zum Erfassen einer durchschnittlichen
Spannung erfassten durchschnittlichen Spannung.
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Die
Schaltung 7 zum Erfassen einer Spannung zwischen den Elektroden
erfasst Spannungen zu dem Zeitpunkt, zu dem keine Belastung vorliegt, und
zu dem Zeitpunkt einer elektrischen Entladung zwischen den Elektroden
und übermittelt die Spannungen zu dem Impulsoszillator 10.
Eine Steuervorrichtung 11 führt dem Impulsoszillator 10 vorab
bestimmte Bearbeitungsbedingungsparameter zu, um die elektrischen
Bearbeitungsbedingungen einzustellen. Der Impulsoszillator 10 steuert
basierend auf den Bearbeitungsbedingungsparametern von der Steuervorrichtung 11,
der Spannung zwischen den Elektroden, die durch die Schaltung 7 zum
Erfassen einer Spannung zwischen den Elektroden erfasst wurde, und
einem Ausgang einer Formerkennungs-/Korrekturschaltung 16,
die später noch beschrieben wird, eine Schaltoperation
der Bearbeitungsenergieversorgung 6 und steuert das Anlegen
eines Entladungs-Spannungsimpulses zwischen den Elektroden. Mit
anderen Worten, bilden die Bearbeitungsenergieversorgung 6 und
der Impulsoszillator 10 zusammen eine Steuereinheit zur
Erzeugung einer Entladung. Ferner hat der Impulsoszillator 10 eine
Funktion, eine Bestimmungsschaltung zum Bestimmen einer Vorentladungsposition 14 und
eine Bestimmungsschaltung zum Bestimmen einer Hauptentladungsposition 15,
die später beschrieben werden, ein Triggersignal zum Starten
von Bestimmungsoperationen zuzuführen.
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Die
Bezugsziffern 13a und 13b bezeichnen Stromsensoren,
die jeweils eine Strommesseinheit bilden. Ein Stromsensor 13a ist
in einer Zuführeinrichtung 12a vorgesehen, die
eine Ausgangselektrode der Bearbeitungsenergieversorgung 6 und
den Zuführpunkt 5a verbindet. Der andere Stromsensor 13b ist
in einer Zuführeinrichtung 12b vorgesehen, welche
die andere Ausgangselektrode der Bearbeitungsenergieversorgung 6 und
den Zuführpunkt 5b verbindet. Die Stromsensoren 13a und 13b sind Stromtransformatoren
(CT) oder Hall-Elemente. Die Stromsensoren 13a und 13b erfassen
einen Entladungsstrom, der zwischen den jeweiligen Elektroden fließt,
und leiten ein Ergebnis der Erfassung an die Bestimmungsschaltung
zum Bestimmen einer Vorentladungsposition 14 und die Bestimmungsschaltung
zum Bestimmen einer Hauptentladungsposition 15 weiter.
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Eine
Zeitkonstante der Stromsensoren 13a und 13b ist
bevorzugt klein. Jedoch ist es möglich, einen Stromwert
näherungsweise zu berechnen, selbst wenn die Zeitkonstante
groß ist. Wenn erweiterte Entladungsimpuls- oder Hauptentladungsimpulswellenformen,
die nachfolgend beschrieben werden, geändert werden, ist
es möglich, eine Messung bei einer Abtastzeit durchzuführen,
die den Sensoren mit einer großen Zeitkonstante entspricht.
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Die
Bestimmungsschaltung zum Bestimmen einer Vorentladungsposition 14 bestimmt
Entladungspositionen (Vorentladungsposition) in der Drahtelektrode 1 basierend
auf den Vorentladungsströmen, die durch die Stromsensoren 13a und 13b erfasst
werden, und gibt ein Ergebnis der Bestimmung an die Formerkennungs-/Korrekturschaltung 16 weiter.
Die Bestimmungsschaltung zum Bestimmen einer Hauptentladungsposition 15 bestimmt
Entladungspositionen (Hauptentladungspositionen) in der Drahtelektrode 1 basierend
auf Hauptentladungsströmen, die durch die Stromsensoren 13a und 13b erfasst
werden, und gibt ein Ergebnis der Bestimmung an die Formerkennungs-/Korrekturschaltung 16 weiter.
Mit anderen Worten bilden die Bestimmungsschaltung zum Bestimmen
einer Vorentladungsposition 14 und die Bestimmungsschaltung zum
Bestimmen einer Hauptentladungsposition 15 eine Bestimmungseinheit
zum Bestimmen einer Entladungsposition.
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Die
Formerkennungs-/Korrekturschaltung 16 berechnet eine Entladungsenergie
der Entladungspositionen, die durch die Bestimmungsschaltung zum
Bestimmen einer Vorentladungsposition 14 und durch die
Bestimmungsschaltung zum Bestimmen einer Hauptentladungsposition 15 jeweils
bestimmt wurden, präpariert die darauffolgende Entladungsenergie
in den entsprechenden Entladungspositionen und übermittelt
die darauffolgende Entladungsenergie an den Impulsoszillator 10 als
Steuerinformation. Mit anderen Worten bildet die Formerkennungs-/Korrekturschaltung 16 eine
Einstelleinheit zum Einstellen einer Bearbeitungsenergie.
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Die
Bestimmungsschaltung zum Bestimmen einer Hauptentladungsposition 15 braucht
nicht verwendet zu werden. In 1 ist nur
ein Satz von Stromsensoren 13a und 13b sowohl
für die Vorentladungs-Positionsbestimmung als auch für
die Hauptentladungs-Positionsbestimmung vorgesehen. Jedoch können
Stromsensoren auch unabhängig für die Vorentladungs-Positionsbestimmung
und für die Hauptentladungs-Positionsbestimmung vorgesehen werden.
Die Vorentladungsströme sind Ströme von etwa mehreren
Ampere bis mehreren zehn Ampere. Die Hauptentladungsströme
sind Ströme mit einem maximalen Spitzenstrom, der tausend
Ampere übersteigt. Wenn optimale Stromsensoren, die den
entsprechenden Messbereichen entsprechen, ausgewählt werden,
ist es möglich, die Messgenauigkeit zu verbessern. Zur
Beobachtung der Vorentladungsströme kann es vorteilhaft
sein, ein Hall-Element anstelle eines CT's zu verwenden. Das liegt
daran, dass, obwohl der CT ein Sensor einer Wechselstromart ist,
und es erforderlich ist, eine Frequenzeigenschaft und eine direkte
Schaltung des CT's zu beachten, es nicht erforderlich ist, eine
Frequenzeigenschaft des Hall-Elementes zu berücksichtigen.
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Nachfolgend
werden Operationen beschrieben. In 1 veranlasst
der Impulsoszillator 10 zunächst die Energieversorgung
für die Vorentladung 6a dazu, eine Schaltoperation
durchzuführen und eine Vorentladungsspannung zwischen den
Elektroden anzulegen. Der Impulsoszillator 10 überwacht
einen die Spannung zwischen den Elektroden repräsentierenden
Ausgang der Schaltung 7 zum Erfassen der Spannung zwischen
den Elektroden und misst eine Nicht-Belastungsdauer, in der die
Spannung zwischen den Elektroden von der angelegten Spannung auf
eine vorbestimmte Entladungsspannung abfällt. Die Schaltung 7 zum
Erfassen der Spannung zwischen den Elektroden übermittelt
die zwischen den Elektroden erfasste Spannung an den Impulsoszillator 10.
Zudem verwendet die Schaltung 7 zum Erfassen der Spannung
zwischen den Elektroden beispielsweise einen Komparator, erzeugt
Entladungs-Erfassungsimpulse in Takten, wenn die Spannung zwischen
den Elektroden von der angelegten Spannung auf die vorbestimmte
Entladungsspannung abfällt, und übermittelt die
Entladungs-Erfassungsimpulse an den Impulsoszillator 10.
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Der
Impulsoszillator 10 stellt fest, dass eine elektrische
Entladung eine "normale Entladung" ist, wenn die zwischen den Elektroden
erfasste Spannung, die durch die Schaltung 7 zum Erfassen
der Spannung zwischen den Elektroden erfasst wurde, ein Niveau der
Vorentladungsspannung aufweist. Der Impulsoszillator 10 stellt
fest, dass eine elektrische Entladung eine "Sofortentladung" ist,
wenn die Entladungs-Erfassungsimpulse nach einer kurzen Nicht-Belastungszeitdauer
eingegeben werden. Der Impulsoszillator 10 stellt fest,
dass ein "Kurzschluss" aufgetreten ist, wenn die Schaltung 7 zum
Erfassen der Spannung zwischen den Elektroden eine Spannung zwischen
den Elektroden nicht erfassen können.
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Wenn
die Entladungs-Erfassungsimpulse eingegeben werden, oder wenn festgestellt
wird, dass ein Kurzschluss aufgetreten ist, schaltet der Impulsoszillator 10 die
Vorentladungsenergiequelle 6a aus, schaltet die Hauptentladungsenergiequelle 6b ein,
um einen Hauptentladungs-Spannungsimpuls zwischen den Elektroden
anzulegen, und fährt mit einer Entladungsbearbeitungsoperation
fort. Operationen der Abschnitte, die sich auf die erste Ausführungsform
beziehen, werden nachfolgend genauer unter Bezugnahme auf 2 beschrieben.
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2 ist
ein Ablaufdiagramm zum Erläutern von Operationen der elektrischen
Drahterodier-Bearbeitungsvorrichtung, die in 1 gezeigt
ist. In 2 sind Wellenformen zum Zeitpunkt
der normalen Entladung auf der linken Seite und Wellenformen zum Zeitpunkt
einer abnormalen Entladung (die Sofortentladung) auf der rechten
Seite dargestellt. In 2 bezeichnet S1 eine Wellenform
eines Vorentladungs-Spannungsimpulses, der zwischen den Elektroden
angelegt wird. S2 bezeichnet eine Wellenform eines Entladungserfassungs-Impulsausgangs
von der Schaltung 7 zum Erfassen der Spannung zwischen
den Elektroden. S3 ist eine Wellenform eines Hauptentladungs-Spannungsimpulses,
der zwischen den Elektroden angelegt wird. S4 ist eine Wellenform eines
Triggersignals, um die Bestimmungsschaltung zum Bestimmen einer
Vorentladungsposition 14 dazu zu veranlassen, die Bestimmung
von Vorentladungspositionen zu starten. S5 bezeichnet eine Wellenform
eines Triggersignals, um die Bestimmungsschaltung zum Bestimmen
einer Hauptentladungsposition 15 dazu zu veranlassen, die
Bestimmung von Hauptentladungspositionen zu starten. S6 bezeichnet
eine Wellenform eines Hauptentladungs-Spannungsimpulsapplikations-Stoppsignalausgangs
von der Formerkennungs-/Korrekturschaltung 16, so erforderlich.
Wv bezeichnet eine Spannungswellenform in der Drahtelektrode 1,
wobei ein Erdungspotential an dem Werkstück 3 eingestellt
ist. WIh bezeichnet eine Wellenform eines Entladungsstroms, der
durch den oberen Stromsensor 13a erfasst wird. WI1 bezeichnet
eine Wellenform eines Entladungsstroms, der durch den unteren Stromsensor 13b erfasst
wird. WI ist eine Wellenform eines zwischen den Elektroden strömenden
Entladungsstroms, der erzielt wird, indem ein oberer Entladungsstrom
Wh und ein unterer Entladungsstrom W1 addiert werden.
-
Wie
es anhand S1 und S2 in 2 gezeigt ist, ist die Vorentladungsspannung,
die zwischen den Elektroden angelegt wird, zum Zeitpunkt der Eingabe der
Entladungs-Erfassungsimpulse 21a und 21b auf einem
Nullniveau bei ansteigenden Kanten der Entladungs-Erfassungsimpulse 21a und 21b.
Bis zum Beginn der Vorentladung wird somit bei der normalen Entladung
ein Vorentladungs-Spannungsimpuls 20a mit einer langen
Nicht-Belastungszeitdauer t1 als eine Impulsbreite zwischen den
Elektroden angelegt. Bei der Sofortentladung wird ein Vorentladungs-Spannungsimpuls 20b mit
einer kurzen Nicht-Belastungszeit t2 als eine Impulsbreite zwischen
den Elektroden angelegt.
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Wie
es anhand von S3 in 2 gezeigt ist, veranlasst der
Impulsoszillator 10 nach Verstreichen einer geeigneten
Zeitdauer nach dem Eingang des Entladungs-Erfassungsimpulses 21a,
wenn festgestellt wird, dass eine elektrische Entladung die normale
Entladung ist, die Hauptentladungsenergieversorgung 6b dazu,
einen Hauptentladungs-Spannungsimpuls 22a mit einer langen
Impulsbreite zwischen den Elektroden anzulegen. Wenn festgestellt wird,
dass eine elektrische Entladung die Sofortentladung ist, da ein
Zustand zwischen den Elektroden nahe an einem abnormalen Zustand
ist, wie beispielsweise ein konzentrierter Bogen, veranlasst der Impulsoszillator 10 die
Hauptentladungsenergieversorgung 6b dazu, einen Hauptentladungs-Spannungsimpuls 22b mit
einer kurzen Impulsbreite zwischen den Elektroden anzulegen. Daher,
wie es anhand von SI in 2 gezeigt ist, wird ein Hauptentladungsstromimpuls 26a zum
Zeitpunkt der normalen Entladung ein elektrischer Strom mit einem
Impuls, der länger ist und einen höheren Spitzenwert
aufweist als solche eines Hauptentladungsstromimpulses 26b zum
Zeitpunkt der Sofortentladung.
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Gemäß der
ersten Ausführungsform weisen die Vorentladungs-Spannungsimpulse 20a und 20b eine
positive Polarität und die Hauptentladungs-Spannungsimpulse 22a und 22b eine
negative Polarität auf. Jedoch sind die Polaritäten
der Spannungsimpulse frei wählbar. Vorentladungs-Spannungsimpulse
und Hauptentladungs-Spannungsimpulse können eine identische Polarität
aufweisen. Die positive Polarität und die negative Polarität
können zu willkürlichen Zeitpunkten ausgetauscht
werden.
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Wie
es anhand von S4 in 2 gezeigt ist, erzeugt der Impulsoszillator 10,
bevor die Hauptentladungs-Spannungsimpulse 22a und 22b zwischen den
Elektroden nach dem Eingang der Entladungs-Erfassungsimpulse 21a und 21b angelegt werden,
also in einer Periode, in der Vorentladungsströme 25a und 25b zwischen
den Elektroden fließen, Triggersignale 23a und 23b,
um die Bestimmungsschaltung zum Bestimmen einer Vorentladungsposition 14 dazu
zu veranlassen, die Bestimmung von Vorentladungspositionen zu starten,
und liefert die Triggersignale 23a und 23b zu
der Bestimmungsschaltung zum Bestimmen einer Vorentladungsposition 14.
Wie es anhand S5 in 2 gezeigt ist, erzeugt der Impulsoszillator 10 in
einer Zeitperiode, in der Hauptentladungsströme 26a und 26b fließen,
nachdem die Hauptentladungs-Spannungsimpulse 22a und 22b abgeschaltet
wurden, Triggersignale 24a und 24b, um die Bestimmungsschaltung zum
Bestimmen einer Hauptentladungsposition 15 dazu zu veranlassen,
die Bestimmung von Hauptentladungspositionen zu starten, und gibt
die Triggersignale 24a bis 24b an die Bestimmungsschaltung
zum Bestimmen einer Hauptentladungsposition 15 weiter.
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Die
Bestimmungsschaltung zum Bestimmen einer Vorentladungsposition 14 erfasst
den Entladungsstrom WIh, der von dem oberen Stromsensor 13a erfasst
wurde, synchron mit ansteigenden Kanten der Triggersignale 23a und 23b in
der Periode, in der die Vorentladungsströme 25a und 25b strömen. Die
Bestimmungsschaltung zum Bestimmen einer Hauptentladungsposition 15 empfängt
den Entladungsstrom WI1, der von dem unteren Stromsensor 13b erfasst
wurde, synchron mit den ansteigenden Kanten der Triggersignale 24a und 24b in
der Periode, in der die Hauptentladungsströme 26a und 26b fließen.
Die Bestimmungsschaltung zum Bestimmen einer Vorentladungsposition 14 und
die Bestimmungsschaltung zum Bestimmen einer Hauptentladungsposition 15 führen
eine Bestimmung (Messung) von Entladungspositionen an der Drahtelektrode 1 gemäß einer
Beziehung von Größen von beiden Entladungsströmen
und dergleichen durch und liefern ein Bestimmungsergebnis zu der
Formerkennungs-/Korrekturschaltung 15.
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Die
Vorentladungsströme 25a und 25b sind in
Abhängigkeit von Bearbeitungsbedingungen schwache Ströme
von etwa 10 Ampere bis 30 Ampere. Daher werden die Vorentladungsströme 25a, 25b durch
verschiedene Störungen beeinflusst (beispielsweise eine
Streukapazität und eine Streuinduktanz). Die Triggersignale 23a und 23b können
ursprünglich mit den Entladungs- Erfassungsimpulsen 21a und 21b identisch
sein. Jedoch wird vorliegend eine Zeit ausgewählt, wenn
sich Störungen in einer Anfangsperiode einer elektrischen
Entladung gesetzt haben. Der Zeitpunkt wird derart eingestellt,
dass er im Wesentlichen der Mitte der Vorentladungsströme 25a und 25b entspricht.
Genauer gesagt, da eine Impulsbreite der Vorentladungsströme 25a und 25b etwa
300 Nanosekunden bis 600 Nanosekunden beträgt, sind die
Triggersignale 23a und 23b derart ausgelegt, dass
sie an einer Position erzeugt werden, die um 150 Nanosekunden bis
300 Nanosekunden zu den Entladungs-Erfassungsimpulsen 21a und 21b versetzt
ist.
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Als
ein Verfahren zum Erzeugen von Triggersignalen (S4 in 2)
in dem Impulsoszillator 10 kann anstelle eines Verfahrens,
bei dem Entladungs-Erfassungsimpulse (S2 in 2) verwendet und
die Entladungs-Erfassungsimpulse der zeitlichen Optimierung als
Triggersignale eingestellt werden, wie es vorher beschrieben wurde
(nachfolgend "Spannungs-Erfassungsverfahren" genannt), ein Verfahren
verwendet werden, bei dem ein Zeitpunkt erfasst wird, wenn Vorentladungsströme
fließen, und der Zeitpunkt zur zeitlichen Optimierung als
Trigger verwendet wird (nachfolgend "Stromerfassungsverfahren" genannt).
Da es einige Punkte zu beachten gilt, werden nachfolgend die Verfahren
zum Erzeugen von Triggersignalen zum Zeitpunkt von S4 in 2 beschrieben.
- A) Spannungserfassungsverfahren: Wie es zuvor beschrieben
wurde, überwacht die Schaltung 7 zum Erfassen
der Spannung zwischen den Elektroden unter Verwendung des Komparators
einen Zeitpunkt, zu dem Vorentladungen auftreten und eine Spannung
zwischen den Elektroden auf einen vorbestimmten Wert (eine Vorentladungsspannung)
von dem Zeitpunkt der Applikation einer Vorentladungsspannung ausgehend
abfällt, und gibt Entladungs-Erfassungsimpulse aus. Zum Zeitpunkt
der normalen Entladung und der Sofortentladung, da die Entladungs-Erfassungsimpulse 21a und 21b sicher
eingegeben sind, kann der Impulsoszillator 10 die Triggersignale 23a und 23b einfach
erzeugen. Zum Zeitpunkt des Kurzschlusses oder in einer Situation,
in der die Impedanz zwischen den Elektroden gering ist und nur eine Spannung
auftritt, die geringer als Entladungsspannungen zum Zeitpunkt der
normalen Entladung und der Sofortentladung ist, selbst wenn eine
Vorentladung auftritt, liegt jedoch die Schwierigkeit vor, dass
der Komparator nicht arbeitet und die Entladungs-Erfassungsimpulse
nicht ausgegeben werden. Jedoch fließen in dem Kurzschlusszustand
selbst dann Vorentladungsströme, wenn Vorentladungsspannungen
nicht zwischen den Elektroden auftreten. In dem Kurzschlusszustand
weist der Impulsoszillator 10 die Bearbeitungsenergieversorgung 6 auch
dann an, Hauptentladungs-Spannungsimpulse auszugeben, wie es zuvor
beschrieben wurde.
- Selbst wenn keine Entladungs-Erfassungsimpulse zum Zeitpunkt
von S2 in 2 vorhanden sind, wenn der Impulsoszillator 10 sich
bereit hält, um Entladungs-Erfassungsimpulse einzugeben,
um es der Bestimmungsschaltung zum Bestimmen einer Vorentladungsposition 14 zu
ermöglichen, Vorentladungspositionen unter Verwendung von Vorentladungsströmen
an diesem Punkt zu messen, umfasst der Impulsoszillator 10 eine
Schaltung, die, wenn der Impulsoszillator feststellt, dass kein
Kurzschluss aufgetreten ist, und eine Anweisung zum Anlegen von
Hauptentladungs-Spannungsimpulsen an die Bearbeitungsenergieversorgung 6 ausgibt,
Triggersignale kurz vor der Ausgabe der Applikationsanweisung erzeugt.
Es ist möglich, eine solche Schaltung in einfacher Art
und Weise zu realisieren.
- B) Spannungserfassungsverfahren: Indem ein Zeitpunkt verwendet
wird, zu dem Vorentladungsströme fließen, differenziert
der Impulsoszillator 10 ein Erfassungssignal eines der
oberen und unteren Stromsensoren 13a und 13b oder
eines bestimmten Stromsensors, der separat vorgesehen ist, und erzeugt
Impulse zu einem Zeitpunkt, wenn die Vorentladungsströme
fließen. Da jedoch kapazitive Lasten zwischen den Elektroden
angelegt werden, bevor eine elektrische Entladung beginnt, wenn
eine Spannung zwischen den Elektroden eine Nicht-Belastungsspannung
ist, können Ladungs- und Entladungsströme zwischen
den Elektroden fließen. Es ist wahrscheinlich, dass die Stromsensoren
Lade- und Entladungsströme erfassen, die sich nicht auf
eine elektrische Entladung beziehen.
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Daher
wird in dem Impulsoszillator 10 beispielsweise eine Schaltung,
die in 3 dargestellt ist, vorgesehen, die nicht auf die
Lade- und Entladungsströme reagiert. 3 ist
ein Schaltplan eines Beispiels einer Erzeugungsschaltung für
ein Triggersignal für eine Vorentladungs-Positionsbestimmung, die
in dem in 1 dargestellten Impulsoszillator
beinhaltet ist. In 3 ist eine Maskenschaltung 31 als Nachstufe
einer Schaltung 30 vorgesehen, die Erfassungsausgänge
der Stromsensoren differenziert. Der Impulsoszillator 10 veranlasst
die Maskenschaltung 31, Differenzsignale von Lade- und
Entladungsströmen, die in einem Ausgang der Differenzierschaltung 30 auftreten,
in einer Periode ungültig zu machen, in der eine Schaltung 32,
die eine Änderung in der Spannung zwischen den Elektroden,
die mit Hilfe der Schaltung 7 zum Erfassen der Spannung
zwischen den Elektroden erfasst wurde, erfasst, eine Vorentladungsspannung
(eine Nicht-Belastungsspannung) erfasst, die zwischen den Elektroden
angelegt ist. Der Impulsoszillator 10 hindert eine Impulserzeugungsschaltung 33 daran,
auf die Lade- und Entladungsströme in dieser Nicht-Belastungsspannungsperiode
zu reagieren. Der Impulsoszillator 10 veranlasst die Impulserzeugungsschaltung 33,
auf ein Differenzsignal eines Erfassungsausgangs der Stromsensoren
zu einem Zeitpunkt zu reagieren, wenn die Schaltung 32 zum
Erfassen einer Änderung der Spannung zwischen den Elektroden
eine vorbestimmte Vorentladungsspannung erfasst, auf welche die
Vorentladungsspannung abfällt. Somit ist es möglich, einen
Impuls zu einem Zeitpunkt zu erzeugen, wenn die Vorentladungsströme
fließen.
-
Andererseits,
da die Hauptentladungsströme 26a und 26b ausreichend
größer als die Vorentladungsströme 25a und 25b sind,
kann der Impulsoszillator 10 Erzeugungspositionen der Triggersignale 24a und 24b relativ
frei einstellen. Vorliegend ist der Impulsoszillator 10 derart
eingestellt, dass er Entladungspositionen zu einem Zeitpunkt misst,
zu dem die Applikation von der Hauptentladungsenergieversorgung 6b anhält
(Spitzenwertpositionen der Hauptentladungsströme 26a und 26b).
Es ist möglich, eine Signalverarbeitung mit einem hohen
SN-Verhältnis bei einem Maximalwert einer Stromwellenform durchzuführen.
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Die
Bestimmungsschaltung zum Bestimmen einer Vorentladungsposition 14 misst
Entladungspositionen unter Verwendung von Vorentladungsströmen
zum Zeitpunkt von S4 in 2, berechnet eine Energiemenge,
welche die Formerkennungs-/Korrekturschaltung 16 den gemessenen
Entladungspositionen zuführen sollte, und gibt ein Ergebnis
der Berechnung an den Impulsoszillator 10 aus. In 2 wird
nach der Erfassung des Vorhandenseins einer Vorentladung begonnen,
Hauptentladungs-Spannungsimpulse an sämtlichen Entladungspositionen anzulegen,
woraufhin zum Zeitpunkt von S6 in 2 ein Hauptentladungs-Spannungsimpulsapplikations-Stoppsignal 27 von
der Formerkennungs-/Korrekturschaltung 16 an den Impulsoszillator 10 ausgegeben
wird. Das Hauptentladungs-Spannungsimpulsapplikations-Stoppsignal 27 wird
durch eine gestrichelte Linie dargestellt, um hervorzuheben, dass das
Hauptentladungs-Spannungsimpulsapplikations-Stoppsignal 27 nach
Bedarf erzeugt wird.
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Um
eine Formkorrektur effektiv durchzuführen, wenn Mittel,
wie beispielsweise ein Anlegen eines verlängerten Impulses,
das nachfolgend beschrieben wird, nicht verwendet werden, ist es
erforderlich, einen Stromwert zu empfangen und bevorzugt innerhalb
etwa 500 Nanosekunden, gerechnet von dem Empfang des Stromwertes,
zu bestimmen, ob ein Impuls angehalten wird. Daher ist es als ein Verfahren
zum Bestimmen von Entladungspositionen möglich, eine Positionsbestimmung
in einem Takt durchzuführen, indem ein Stromwert in einer
Logikschaltung als digitale Daten unter Verwendung eines A/D-Wandlers
direkt empfangen und der Stromwert mit einer Berechnungsergebnistabelle
verknüpft wird. Es ist möglich, die Verarbeitung
innerhalb einer kürzeren Zeitdauer durchzuführen,
indem Entladungspositionen nach der Durchführung einer
digitalen Verarbeitung berechnet werden, als wenn ein Stromunterteilungsverhältnis
oder dergleichen in einer analogen Schaltung berechnet wird. Auf
diese Weise ist es möglich, die Hauptentladungsenergie
in Echtzeit basierend auf den Entladungspositionen, die anhand der
Vorentladung berechnet wurden, zu ändern.
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In 2 bezeichnen
gestrichelte Linien, die in der Entladungsspannung Wv und in den
Entladungsströmen WIh bis WI, die den Hauptentladungs-Spannungsimpulsen 22a entsprechen,
gezeigt sind, den Zeitpunkt, zu dem das Hauptentladungs-Spannungsimpulsapplikations-Stoppsignal 27 ausgegeben
wird. Durchgezogene Linien, die in der Entladungsspannung Wv und
in den Entladungsströmen WIh bis WI gezeigt sind, bezeichnen
den Zeitpunkt, zu dem das Hauptentladungs-Spannungsimpulsapplikations-Stoppsignal 27 nicht
ausgegeben wird.
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Wenn
das Hauptentladungs-Spannungsimpulsapplikations-Stoppsignal 27 ausgegeben
wird, erfasst der Impulsoszillator 10 eine ansteigende
Kante des Hauptentladungs-Spannungsimpulsapplikations-Stoppsignals 27 und
hält direkt die Applikation des Hauptentladungs-Spannungsimpulses 22a in
S3 in 2 an. Die Hauptentladungsenergieversorgung 6b legt
den Hauptentladungs-Spannungsimpuls 22a an, wie es durch
eine gestrichelte Linie gezeigt ist, der eine Impulsbreite aufweist,
die kürzer als eine ursprünglich geplante Impulsbreite
ist.
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Gemäß dem
Anlegen des Hauptentladungs-Spannungsimpulses 22a weist
der Entladungsstrom WI eine Strombreite auf, die kürzer
als eine Strombreite (durch eine durchgezogene Linie angezeigt)
ist, die ursprünglich geplant wurde (umfasst einen Stromspitzenwert,
der geringer als ein ursprünglich geplanter Stromspitzenwert
ist). Das bedeutet, dass die Bearbeitungsenergie gering eingestellt
ist.
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Gemäß der
ersten Ausführungsform, wie es durch WI in 2 gezeigt
ist, wird ein Dreieckwellenstrom für die Hauptentladungsströme
verwendet. Wenn somit eine Spannung der Hauptentladungsenergiequelle 6b festgelegt
ist, wird ein Stromspitzenwert, der proportional zu einer Impulsbreite
des Hauptentladungs-Spannungsimpulses ist, berechnet. Die Bearbeitungsenergie
kann als proportional zu einem Quadrat der Impulsbreite angenähert
werden. Die Formerkennungs-/Korrekturschaltung 16 muss
nur das Hauptentladungs-Spannungsimpuls-Applikations-Stoppsignal 27 basierend
auf einer solchen Vorstellung erzeugen.
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Es
sollte klar sein, dass, obwohl eine Stromform der Hauptentladungsströme
eine Dreieckwellenform in WI in 2 ist, eine
Stromform der Hauptentladungsströme nicht auf eine solche
begrenzt ist. Bei den Hauptentladungsströmen kann es sich
um irgendwelche Ströme handeln, wie beispielsweise um einen
Rechteckwellenstrom und einen Trapezformwellenstrom. Wenn eine Beziehung
zwischen der Bearbeitungsenergie und einer Impulsbreite jedes der Ströme
erkannt wird, ist es möglich, die Bearbeitungsenergie gemäß der
Einstellung einer Impulsbreite einzustellen, die jeder der Stromformen
entspricht.
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Wenn
andererseits das Hauptentladungs-Spannungsimpulsapplikations-Stoppsignal 27 nicht
ausgegeben wird, nimmt der Impulsoszillator 10 auf eine
erforderliche Energiemenge Bezug, die durch die Formerkennungs-/Korrekturschaltung 16 berechnet
wird, und wählt dann eine Impulsbreite der Hauptentladungs-Spannungsimpulse
in S3 in 2 aus und gibt eine Anweisung
zum Anhalten der Applikation nach Verstreichen der Zeitdauer aus,
die der Impulsbreite entspricht. Wenn jedoch eine Verarbeitungsleistungsfähigkeit
der Formerkennungs-/Korrekturschaltung 16 nicht ausreicht,
beginnt der Impulsoszillator 10 zunächst damit,
die Hauptentladungs-Spannungsimpulse anzulegen, und hält
dann nach Bedarf die Ausgabe an. Es ist möglich, diese Anordnung
mit einer Wahrscheinlichkeit in Bezug auf die Zeit zu realisieren,
das heißt, mit einer einfacheren Schaltungskonfiguration,
die ein Element mit niedriger Geschwindigkeit verwendet.
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Nachfolgend
wird eine Beziehung der Geradheitsgenauigkeit zur Bearbeitungsenergie
und einem Strom zwischen den Elektroden beschrieben. Die Bearbeitungsenergie,
die zwischen den Elektroden verbraucht wird, wenn eine elektrische
Entladung auftritt, wird durch "Entladungsenergie x Entladungsstrom"
repräsentiert. Da die Entladungsspannung als im wesentlichen
konstant betrachtet werden kann, ist der Entladungsstrom (eine Ladungsmenge) proportional
zu der Bearbeitungsenergie.
-
Die
Gesamtenergie, die zum Bearbeiten erforderlich ist, wird durch Multiplizieren
der Bearbeitungsenergie (die Ladungsmenge) für eine elektrische
Entladung mit einer Entladungsfrequenz f erzielt. Wenn beispielsweise
eine elektrische Entladung gleichmäßig in einer
Drahtrichtung verteilt ist, werden eine Bearbeitungsmenge und eine
Bearbeitungsform in Bezug auf die Drahtrichtung gemäß der Energie
(eine Ladungsmenge Q) für eine elektrische Entladung bestimmt.
Wenn eine Abweichung in der Anzahl von elektrischen Entladungen
in Bezug auf die Drahtrichtung selbst in einem Zustand vorliegt,
in dem die Energie für eine elektrische Entladung festgelegt
ist, werden eine Bearbeitungsmenge und eine Bearbeitungsform in
Bezug auf die Drahtrichtung gemäß der Abweichung
bestimmt (eine Frequenz für jede Entladungsposition).
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Eine
erste Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Einstellung
einer Bearbeitungsform durch Einstellen der Bearbeitungsenergie.
Wie es zuvor beschrieben wurde, wird die Bearbeitungsenergie W repräsentiert
durch "Bearbeitungsenergie W = Ladungsmenge Q (= zugeführte
Energie für eine elektrische Ladung) x Entladungsfrequenz
f". Somit kann als ein Verfahren zum Einstellen der Bearbeitungsenergie
dreierlei Einstellung vorgenommen werden, nämlich eine
Einstellung der Ladungsmenge Q, eine Einstellung der Entladungsfrequenz
f und beide der genannten Einstellungen. Gemäß der
ersten Ausführungsform wird ein Verfahren zum Einstellen der
Ladungsmenge Q beschrieben. Es wird ein Verfahren verwendet, bei
dem, unter Verwendung von Vorentladungsströmen, Hauptentladungsströme, welche
den Vorentladungsströmen folgen, unter Verwendung der Vorentladungsströme
eingestellt werden.
-
Es
ist wünschenswert, dass die Entladungsposition genau anhand
der Vorentladungsströme bestimmt werden kann. Jedoch kann,
wie es zuvor beschrieben wurde, eine ausreichende Positionsgenauigkeit
nicht erzielt werden, da die Vorentladungsströme klein
sind. Aus diesem Grund ist die Bestimmungsschaltung zum Bestimmen
einer Hauptentladungsposition 15 gemäß der
in 1 dargestellten ersten Ausführungsform
zusätzlich zu der Bestimmungsschaltung zum Bestimmen einer
Vorentladungsposition 14 vorgesehen. Nachdem die Bestimmungsschaltung
zum Bestimmen einer Hauptentladungsposition 15 Entladungspositionen
zum Zeitpunkt von S5 in 2 bestimmt hat, empfängt
die Formerkennungs-/Korrekturschaltung 16 die Daten und
vergleicht diese mit einem Ergebnis der Bestimmung von Entladungspositionen
in einer Vorentladung.
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Genauer
gesagt ist beispielsweise eine Korrekturtabelle in der Formerkennungs-/Korrekturschaltung 16 vorgesehen,
um die Formerkennungs-/Korrekturschaltung 16 dazu zu veranlassen, eine
Kennlinie eines Bestimmungsergebnisses von Hauptentladungspositionen
und eines Bestimmungsergebnisses von Vorentladungspositionen zu
erzeugen. Wenn das Bestimmungsergebnis von Vorentladungspositionen
von dem Bestimmungsergebnis von Hauptentladungspositionen abweicht,
wird die Formerkennungs-/Korrekturschaltung 16 dazu veranlasst,
das Bestimmungsergebnis von Vorentladungspositionen mit einem Korrekturkoeffizienten
zu multiplizieren und die Genauigkeit des darauffolgenden Bestimmungsergebnisses
von Vorentladungspositionen zu verbessern. Positionsinformationen,
die mit Hilfe der Bestimmungsschaltung zum Bestimmen einer Hauptentladungsposition 15 erzielt
werden, werden als ordnungsgemäß angenommen, um
die Formerkennungs-/Korrekturschaltung 16 dazu zu veranlassen,
Bearbeitungsenergie in einer X(Y)-Koordinatenposition der Positionsinformationen
als Daten für jede Z-Achse zu sammeln. Da der Dreieckwellenstrom
gemäß der ersten Ausführungsform als
die Maschinenenergie verwendet wird, wird eine Maschinenenergie
verwendet, die proportional zu einer Bearbeitungsdauer der Hauptentladungsenergieversorgung 6b ist,
d. h. ein Quadrat der Impulsbreite der Hauptentladungs-Spannungsimpulse 22a und 22b, die
durch S3 in 2 angezeigt sind.
-
Nachfolgend
werden unter Bezugnahme auf 4 Operationen
zu demjenigen Zeitpunkt beschrieben, zu dem die Bestimmungsschaltung
zum Bestimmen einer Hauptentladungsposition 15 hinzugefügt
wird. 4 ist eine Ansicht zum Erläutern eines
Bearbeitungsverfahrens, das durch die elektrische Drahterodier-Bearbeitungsvorrichtung
realisiert wird, die in 1 dargestellt ist. Wenn die
Bearbeitung in einer XY-Ebene fortschreitet, während die Drahtelektrode 1,
wie es in 4(a) gezeigt ist, schwingt,
wird das Werkstück in einer Form entsprechend der Oszillation
der Drahtelektrode 1 bearbeitet. Wie es in 4(b) gezeigt
ist, wird eine Bearbeitungsenergiemenge auf der Z-Achse in diesem
Fall für jede X(Y)-Koordinatenposition des Werkstücks 3 gesammelt.
Wie es in 4(c) gezeigt ist, werden die
kumulativen Bearbeitungsenergiemengen, die gesammelt wurden, umgekehrt,
oder die kumulierten Bearbeitungsenergiemengen, die gesammelt wurden,
werden mit einem frei wählbaren Koeffizienten multipliziert,
so dass die kumulierten Bearbeitungsenergiemengen als Bearbeitungsenergiemengen,
die beim nächsten Impuls zugeführt werden sollen,
bereitstehen.
-
Die
Zeit für solche Arten von kumulierter Bearbeitungsenergie
muss lediglich in einem Bereich von beispielsweise mehreren hundert
Mikrosekunden bis mehreren Millisekunden liegen. Positionen der
kumulierten Bearbeitungsenergie müssen lediglich in Intervallen
von beispielsweise 10 Millimeter angeordnet werden. Wenn ein Werkstück
mit einer komplizierten Plattendicke unter derartigen Bedingungen
bearbeitet wird, ist es wahrscheinlich, dass sich eine Form in der
Z-Achsen-Richtung (eine Drahtbewegungsrichtung) des Werkstücks
mitten in der Bearbeitung ändert. In diesem Fall wird die
kumulierte Bearbeitungsenergie im Wesentlichen in einem bestimmten
Bereich des Werkstücks konzentriert. Wenn keine elektrische
Entladung in dem Bereich von mehreren hundert Mikrosekunden bis
mehreren Millisekunden erfasst werden kann, also wenn die Bearbeitungsenergie
Null ist, wird festgestellt, dass das Werkstück 3 nicht
in der Position vorhanden ist, wo die Bearbeitungsenergie Null ist,
und die Position wird von einem Bearbeitungsziel (die Bearbeitungsenergiemenge,
die zugeführt werden soll) ausgeschlossen.
-
Kurz
zusammengefasst ist die Bestimmungsschaltung zum Bestimmen einer
Hauptentladungsposition 15 bei der vorliegenden Erfindung nicht
erforderlich, wenn die Positionsgenauigkeit der Bestimmung in der Bestimmungsschaltung
zum Bestimmen einer Vorentladungsposition 14 ausreichend hoch
ist. Mit anderen Worten, kann die Bestimmungseinheit zum Bestimmen
einer Entladungsposition nur die Bestimmungsschaltung zum Bestimmen einer
Vorentladungsposition 14 umfassen. Eine Schaltungsgröße
wird verringert, da die Bestimmungsschaltung zum Bestimmen einer
Hauptentladungsposition 15 nicht erforderlich ist. Die
Akkumulation von Maschinenenergie wird von einer Position berechnet,
die anhand des Ergebnisses der Bestimmung der Vorentladungspositionen
berechnet wird, und eine eingestellte Impulsbreite eines Hauptentladungs-Spannungsimpulses
wird an der Position angelegt. Wenn Entladungspositionen durch die
darauffolgende Bestimmung von Vorentladungspositionen spezifiziert
werden, wird ein Entladungsstrom von der Hauptentladungsenergieversorgung 6b durch das
Anlegen des Hauptentladungs-Spannungsimpulses zugeführt,
bis die Bearbeitungsenergie die Bearbeitungsenergie erreicht, die
zugeführt werden soll.
-
Wenn
die Bestimmungsschaltung zum Bestimmen einer Vorentladungsposition 14 in
dieser Weise verwendet wird, ist es möglich, eine Entladungsposition
zu spezifizieren, die bearbeitet werden soll. Entsprechend ist es
möglich, eine zuzuführende Energiemenge vorzusehen
und eine willkürliche Bearbeitungsform in der Z-Achsen-Richtung
(die Drahtbewegungsrichtung) zu erzielen. Im Falle der ersten Ausführungsform
ist es möglich, dies zur Verbesserung der Geradheitsgenauigkeit
zu verwenden.
-
Gemäß der
obigen Beschreibung werden die Berechnung und die Ausgangseinstellung
der kumulativen Bearbeitungsenergie unter Verwendung einer Impulsbreite
durchgeführt. Dies erleichtert es, eine Einstellung der
Bearbeitungsenergie durch Einstellen lediglich eines Steuersignals
bei einer Abtastschaltungskonfiguration zu realisieren. Gemäß der
ersten Ausführungsform ist es auch möglich, eine
Einstellung der Bearbeitungsenergie durch Ändern nicht
nur einer Impulsbreite, sondern auch einer Energiezufuhrspannung
jedes Mal dann, wenn eine elektrische Entladung auftritt, durchzuführen,
anstatt eine Energieversorgungsspannung konstant zu halten.
-
In
diesem Fall, wenn die Energieversorgungsspannung variabel ist, ist
eine Stromwellenform eine Wellenform mit einer leichten Neigung.
Die Hauptentladungsenergieversorgung 6b ist im Wesentlichen
durch paralleles Anordnen von Schaltelementen, wie beispielsweise
FETs, gebildet. Selbst wenn die Energieversorgungsspannung nicht
variabel, sondern konstant ist, ist es somit, wenn die Anzahl von
Operationen dieser FETs geändert wird, möglich,
eine Neigung einer Stromwellenform leicht einzustellen, indem eine Änderung
im An-Widerstand genutzt wird. Wenn die Energieversorgungsspannung
oder die Anzahl von parallel angeordneten FETs jedes Mal dann geändert
wird, wenn eine elektrische Entladung auftritt, ist es möglich,
die Bearbeitungsenergie genauer einzustellen. Auf diese Weise wird
die Genauigkeit einer Zielbearbeitungsform verbessert.
-
Es
sollte klar sein, dass zur Berechnung einer kumulativen Bearbeitungsenergie,
zusätzlich zu der Korrektur einer Impulsbreite, eine Korrektur
erforderlich ist, beispielsweise ein Multiplizieren der Impulsbreite
mit einem Koeffizienten, der eine Energieversorgungsspannung oder
der Anzahl von parallel angeordneten FETs entspricht. Genauer gesagt,
können Bearbeitungsströme integriert und als eine
Ladungsmenge empfangen werden. Selbst wenn sich eine Neigung oder
dergleichen einer Stromwellenform oder eine Stromwellenform im Wesentlichen
zu einer Rechteckwelle, einer Trapezformwelle oder dergleichen ändert,
ist die Berechnung der kumulativen Bearbeitungsenergie genau, da
es möglich ist, Bearbeitungsströme direkt als
Bearbeitungsenergie zu erfassen.
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In
der obigen Beschreibung wird kumulative Bearbeitungsenergie für
jede Entladungsposition (Z-Achse) gesammelt, und es wird eine Bearbeitungsmenge
eines Werkstücks, das einer elektrischen Entladung in der
Entladungsposition ausgesetzt werden soll, berechnet. Wenn jedoch
eine Bearbeitungsform vorab gemäß einer Bearbeitungsposition
empirisch bekannt ist, ist es nicht immer erforderlich, diese Schritte
einzuhalten. Wenn beispielsweise empirisch vorhergesagt wird, dass
die Mitte eines Drahtes normalerweise ansteigt ("swells"), so kann
die Bearbeitungsenergie in einer Phase frei eingestellt werden,
ohne auf einer Berechnung zu beruhen, wenn bekannt ist, dass die
Entladungspositionen solche nahe oberhalb und unterhalb des Drahtes oder
in der Nähe der Mitte des Drahtes sind.
-
Wie
es unter Bezugnahme auf 2 beschrieben wurde, sind in
einer Phase einer Vorentladung gemäß der ersten
Ausführungsform Zustände zwischen den Elektroden
in drei Zuständen zwischen den Elektroden unterteilt, nämlich
die "normale Entladung" mit einer langen Nicht-Belastungszeit, die
"Sofortentladung" mit einer kurzen Nicht-Belastungszeit und der
"Kurzschluss", bei dem keine Spannung zwischen den Elektroden vorhanden
ist, selbst wenn ein Vorentladungsimpuls angelegt wird. Es sollte
berücksichtigt werden, dass von diesen Zuständen
zwischen den Elektroden die "normale Entladung" im Wesentlichen
zur Bearbeitung beiträgt.
-
Entsprechend
wird die Bearbeitungsenergieeinstellung gemäß der
ersten Ausführungsform grundsätzlich nur unter
Berücksichtigung der "normalen Entladung" durchgeführt.
Es sollte natürlich klar sein, dass die Bearbeitungsenergieeinstellung
nur bei der "normalen Entladung" und der "Sofortentladung " oder
in sämtlichen Zuständen zwischen den Elektroden
einschließlich der "normalen Entladung", der "Sofortentladung
" und dem "Kurzschluss" durchgeführt werden kann. Die Berechnung
der kumulativen Bearbeitungsenergie kann nur zum Zeitpunkt der "normalen
Entladung" durchgeführt werden, kann nur zum Zeitpunkt
der "Sofortentladung " durchgeführt werden, oder kann in
sämtlichen Zuständen zwischen den Elektroden einschließlich
der "normalen Entladung", der "Sofortentladung" und dem "Kurzschluss"
durchgeführt werden. Ein Verfahren zum Berechnen der kumulativen
Bearbeitungsenergie und ein tatsächliches Verfahren zum
Einstellen der Bearbeitungsenergie können voneinander unabhängig
sein. Beispielsweise wird die kumulative Bearbeitungsenergie bei
der "normalen Entladung" und der "Sofortentladung " und die Bearbeitungsenergieeinstellung
nur bei der "normalen Entladung" durchgeführt. Es ist möglich,
diese Verfahren entsprechend der Positionsgenauigkeit, der Messgenauigkeit,
der Bearbeitungsformgenauigkeit nach der Einstellung und sämtlicher
andere Situationen frei zu wählen. Wenn sämtliche
Zustände berechnet und eingestellt werden, ist die Formerkennungs-Korrekturschaltung 16 aufgrund
der Berechnung und der Einstellung kompliziert und nimmt einen vergrößerten
Bauraum ein. Wenn andererseits die Aufmerksamkeit allein auf einen
der Zustände gerichtet wird, ist es möglich, die Formerkennungs-Korrekturschaltung 16 zu
vereinfachen.
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Zweite Ausführungsform
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Wenn
bei dem Beispiel einer zuvor beschriebenen Art gemäß der
beschriebenen ersten Ausführungsform angenommen wird, dass
eine Bogenspannung konstant ist, stellt die Einstelleinheit zum
Einstellen einer Bearbeitungsenergie, welche die Maschinenenergie,
die als ein Produkt der Ladungsmenge Q, die als Eingangsenergie
für jede elektrische Entladung eingestellt ist, und der
Entladungsfrequenz f berechnet werden kann, die Ladungsmenge Q ein,
oder sie stellt einen darauffolgenden Hauptentladungsstrom unter
Verwendung eines Vorentladungsstroms ein. Bei einer zweiten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung wird unter Bezugnahme auf 5 ein
Beispiel einer Einstellart der Entladungsfrequenz f beschrieben.
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5 ist
ein Ablaufdiagramm zum Erläutern von Operationen einer
elektrischen Drahterodier-Bearbeitungsvorrichtung gemäß der
zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. S1,
S3, Wv und WI, die in 5 gezeigt sind, bezeichnen entsprechend
eine Wellenform eines Vorentladungs-Spannungsimpulses, eine Wellenform
eines Hauptentladungs-Spannungsimpulses, eine Entfernungsspannungs-Wellenform
zwischen den Elektroden und eine Entladungsstromwellenform wie bei
der ersten Ausführungsform (2). Toff
bezeichnet eine Zeitdauer, in der weder der Vorentladungs-Spannungsimpuls
S1 noch der Hauptentladungs-Spannungsimpuls S3 angelegt sind, und
bezeichnet eine Pausenzeitdauer, in der eine Spannung zwischen den
Elektroden nahezu 0 Volt ist, d. h. dass eine elektrische Entladung
nicht stattfindet. Ein Entladungsimpuls (1) zum Zeitpunkt
der letzten elektrischen Entladung und ein Entladungsimpuls (2) zum
Zeitpunkt der aktuellen elektrischen Entladung werden anhand der
Zeitdauer Toff voneinander unterscheiden, in der keine elektrische
Entladung auftritt und die zwischen den Entladungsimpulsen liegt.
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Die
Bestimmung von Entladungspositionen kann wie bei der ersten Ausführungsform
unter Verwendung von Vorentladungsströmen durchgeführt werden,
oder sie kann basierend auf Hauptentladungsströmen durchgeführt
werden, wie es nachfolgend beschrieben wird. Es wird vermutet, dass
sich die Entladungsposition bei jeder elektrischen Entladung in
beiden Fällen im Wesentlichen nicht voneinander unterscheiden.
Dies liegt daran, dass die Entladungspositionen von einer Drahtoszillation
abhängen. Mit anderen Worten, entsprechen Entladungspositionen
des Entladungsimpulses (1) zum Zeitpunkt der letzten elektrischen
Entladung und des Entladungsimpulses (2) zum Zeitpunkt
der aktuellen elektrischen Entladung im Wesentlichen einander.
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Wenn
die Pausenzeitdauer Toff kurz ist, beispielsweise etwa 2 Mikrosekunden
bis 10 Mikrosekunden, liegen die Entladungspositionen des Entladungsimpulses
(1) und des Entladungsimpulses (2) nahe beieinander.
Wenn die Pausenzeitdauer Toff hingegen lang ist, beispielsweise
gleich oder länger als 10 Mikrosekunden (realistisch gleich
oder kürzer als 10 Millisekunden), gehen die Entladungspositionen
der Entladungsimpulse gemäß der Zeit der Zeitdauer
Toff, in der keine elektrische Entladung stattfindet, auseinander.
Es ist möglich, einen allgemeinen Zeitbereich in dieser
Pausenzeitdauer Toff anhand einer Drahtoszillationszeitdauer zu
schätzen.
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Wenn
die Pausenzeitdauer Toff kurz eingestellt ist, nehmen elektrische
Entladungen an einem identischen Ort entsprechend zu. Somit nimmt
die Entladungsfrequenz f an dieser Bearbeitungsposition zu. Wenn
die Pausenzeitdauer Toff hingegen lang eingestellt wird, treten
elektrische Entladungen kaum an einem identischen Ort auf. Somit
nimmt die Entladungsfrequenz an dieser Bearbeitungsposition ab. Da
es mit anderen Worten möglich ist, eine Entladungsfrequenz
für jede Bearbeitungsposition einzustellen, kann die Bearbeitungsenergie
eingestellt werden. Somit kann eine frei wählbare Bearbeitungsform
erzielt werden.
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Zur
Vereinfachung des Verständnisses wird eine Entladungsfrequenz
geändert, indem die "Pausenzeitdauer" eingestellt wird.
Jedoch ist eine Form des Änderns der Entladungsfrequenz
nicht auf die Form der "Pause" beschränkt. Da es sich bei
einem Intervall von elektrischen Entladungen zum Einstellen einer
Zunahme oder einer Abnahme der Entladungsfrequenz um ein Intervall
der Hauptentladung handelt, kann die Form der Änderung
der Entladungsfrequenz eine beliebige Form sein, solange es möglich
ist, ein Zeitintervall von Hauptentladungsimpulsen zu steuern. Genauer
gesagt, wie es beispielsweise in 5 durch
eine gestrichelte Linie in der Mitte der Spannungswellenform Wv
zwischen den Elektroden angezeigt ist, kann die Form des Änderns der
Entladungsfrequenz eine Form des Anlegens eines Impulses ohne Bezug
auf das Anlegen des Hauptentladungs-Spannungsimpulses 3 sein.
Alternativ kann die Form des Änderns der Entladungsfrequenz
eine Form des unmittelbaren Anlegens des Vorentladungs-Spannungsimpulses
S1 ohne die Pausenzeitdauer Toff nach dem Ende des Hauptentladungs-Spannungsimpulses
S3 sein, wobei kein Hauptentladungsimpuls während der Pausenzeitdauer
Toff angelegt wird, selbst wenn eine Vorentladung auftritt.
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Wenn
ferner eine sogenannte normale Entladung, eine Sofortentladung,
ein Kurzschluss und dergleichen gemäß einem Zustand
zwischen den Elektroden bestimmt wird, kann das Zeitintervall Toff
unter Bezugnahme auf den Interpolationszustand gesteuert werden.
Genauer gesagt, handelt es sich um eine Form, bei der die Toff-Steuerung
im Falle der normalen Entladung, bei welcher der Zustand zwischen
den Elektroden zufriedenstellend ist, durchgeführt wird, und
bei der die Toff-Steuerung nicht durchgeführt wird, wenn
festgestellt wird, dass ein Kurzschluss auftritt. Da normalerweise
eine Ladungsmenge der normalen Entladung größer
als diejenige im Kurzschlusszustand eingestellt ist, ist ein Einfluss
auf eine Bearbeitungsform bei der normalen Entladung größer.
Wenn daher die Toff-Steuerung nur durchgeführt wird, wenn
die normale Entladung auftritt, ist es möglich, eine gewünschte
Bearbeitungsform mit hoher zeitlicher Effizienz zu erzielen.
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Im
Gegensatz dazu kann eine Form verwendet werden, bei der die Toff-Steuerung
im Falle der normalen Entladung, bei welcher der Zustand zwischen
den Elektroden zufriedenstellend ist, nicht durchgeführt
wird, und bei der die Toff-Steuerung nur durchgeführt wird,
wenn festgestellt wird, dass der Kurzschluss (oder die Sofortentladung)
auftritt. In den Zuständen des Kurzschlusses und der Sofortentladung
ist ein Abstand zwischen den Elektroden gering, und elektrische
Entladungen treten im Wesentlichen an einem identischen Ort auf.
Mit anderen Worten, können die Zustande des Kurzschlusses
und der Sofortentladungen als Zustände angesehen werden, in
denen eine Entladungsfrequenz an einer identischen Entladungsposition
dazu neigt anzusteigen. Daher ist es möglich, effektiv
eine gewünschte Bearbeitungsform zu erzielen, indem die
Toff-Steuerung nur zu dem Zeitpunkt des Kurzschlusses und der Sofortentladung
durchgeführt wird. Diese Steuerformen müssen nur
frei gemäß einem Zustand einer Bearbeitungsvorrichtung
und gemäß einem Bearbeitungszustand ausgewählt
werden.
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Dritte Ausführungsform
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Wenn
eine relativ lange Zeitdauer für die Bestimmung einer Position
das Auslesen einer Energiemenge erforderlich ist, nachdem ein Vorentladungsstrom
fließt, ist es wahrscheinlich, dass die Erzeugung eines
Hauptentladungs-Spannungsimpuls-Applikations-Stoppsignals zu spät
stattfindet, um die Applikation eines Hauptentladungs-Spannungsimpulses
anzuhalten, und die Bearbeitung wird ohne Verwendung des erzeugten
Hauptentladungs-Spannungsimpuls-Applikations-Stoppsignals abgeschlossen.
Bei einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
wird ein Beispiel eins Aufbaus zur Lösung dieses Problems
beschrieben. Dies ist ein Beispiel eines Aufbaus eines Mechanismus
der Steuereinheit zur Erzeugung einer Entladung.
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In
diesem Fall wird die Tatsache genutzt, dass die Bearbeitungsenergie
proportional zu einer Ladungsmenge ist. Es handelt sich hierbei
um ein Verfahren, bei dem eine sehr kleine elektrische Entladung
(die nachfolgend als "verlängerte Entladung" bezeichnet
wird) nach der Vorentladung aufrechterhalten wird, um einen Entladungsstrom
(der nachfolgend als "verlängerter Entladungsstrom" bezeichnet wird)
für eine vorbestimmte Zeitdauer zuzuführen, und
dann die Vorentladung zu einer Hauptentladung umgeschaltet wird.
Bei diesem Verfahren unterscheidet man zwei Arten, wie es in 6 gezeigt
ist.
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6 ist
ein Ablaufdiagramm zum Erläutern von Operationen einer
elektrischen Drahterodier-Bearbeitungsvorrichtung gemäß der
zweiten Ausführungsform. S1 bis S4 in 6 entsprechen
S1 bis S4 in 2. Bei S1 in 6 werden
Spannungsimpulse mit einer vorbestimmten Impulsbreite (die nachfolgend
"verlängerte Entladungs-Spannungsimpulse" genannt werden) 35a und 35b zu
den Vorentladungs-Spannungsimpulsen 20a und 20b addiert.
In S3 in 6 werden die Hauptentladungs-Spannungsimpulse 22a und 22b mit
einer Verzögerung der Impulsbreite der verlängerten
Entladungs-Spannungsimpulse 35a und 35b erzeugt.
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Die
Impulssignale 36a und 36b, die in S7 in 6 gezeigt
sind, sind Steuersignale zum Durchführen der verlängerten
Entladung. Die Impulssignale 36a und 36b steigen
im Wesentlichen synchron mit den ansteigenden Kanten der Entladungs-Erfassungsimpulse 21a und 21b an
und fallen nach Ablauf einer Zeitdauer, die der Impulsbreite der
verlängerten Entladungs-Spannungsimpulse 35a und 35b entspricht.
Mit anderen Worten, werden die verlängerten Entladungs-Spannungsimpulse 35a und 35b durch die
Steuersignale 36a und 36b erzeugt.
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WI1
und WI2 in 6 bezeichnen einen ersten Entladungsstrom
und einen zweiten Entladungsstrom, die durch die zuvor beschriebenen
zwei Arten von Verfahren erzeugt werden. Nachfolgend werden die
ersten und die zweiten Entladungsströme zum Zeitpunkt der
normalen Entladung beschrieben. Bei dem ersten Entladungsstrom WI1
strömt nach einem Vorentladungsstrom 37 mit einer
positiven Polarität ein schwacher verlängerter
Entladungsstrom 38 mit einer negativen Polarität
für eine vorbestimmte Zeitdauer. Anschließend
fließt ein Hauptentladungsstrom 39 mit einer negativen Polarität.
In dem zweiten Entladungsstrom WI2 strömt nach einem Vorentladungsstrom 40 mit
einer positiven Polarität ein verlängerter Entladungsstrom 41 mit
der gleichen positiven Polarität für eine vorbestimmte
Zeitdauer. Anschließend fließt ein Hauptentladungsstrom 42 mit
einer positiven Polarität. Der verlängerte Entladungsstrom 41 weist
in diesem Fall eine Größe auf, die gleich der oder
größer als diejenige des Vorentladungsstroms 40 und
ausreichend kleiner als diejenige des Hauptentladungsstroms 42 ist.
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7 ist
eine Ansicht einer Schaltungskonfiguration eines Beispiels einer
Schaltung, die den ersten Entladungsstrom WI1 erzeugt, der in 6 dargestellt
ist. In 8 ist eine Ansicht einer Schaltungskonfiguration
eines Beispiels einer Schaltung, die den in 6 dargestellten
zweiten Entladungsstrom WI2 erzeugt.
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Bei
der in 7 dargestellten Schaltung, die den ersten Entladungsstrom
WI1 erzeugt, ist eine Schaltung zur Erzeugung einer verlängerten
Entladung 6c, die den verlängerten Entladungsstrom 38 erzeugt,
parallel mit der Hauptentladungsenergieversorgung 6b und
der Energieversorgung für die Vorentladung 6a verbunden.
Die Energieversorgung für die Vorentladung 6a umfasst
eine Gleichstromenergieversorgung V6a und vier FETs 6a-1 bis 6a-4,
die einen Schaltkreis bilden. Bei den vier FETs 6a-1 bis 6a-4 sind
eine Reihenschaltung der FETs 6a-1 und 6a-4 und
eine Reihenschaltung der FETs 6a-2 und 6a-3 parallel
mit der Gleichstromenergieversorgung V6a verbunden. Ein Reihenverbindungsanschluss der
FETs 6a-1 und 6a-4 ist mit der Drahtelektrode 1 verbunden,
und ein Reihenverbindungsanschluss der FETs 6a-2 und 6a-3 ist
mit dem Werkstück 3 über einen Strombegrenzungswiderstand
R verbunden. Auf diese Weise ist bei der Energieversorgung für
die Vorentladung 6a allgemein der Strombegrenzungswiderstand
R (dessen Widerstand beispielsweise 8 Ohm beträgt) mit
hoher Impedanz zwischen den Elektroden in Reihe eingesetzt.
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Die
Schaltung zur Erzeugung einer verlängerten Entladung 6c umfasst
ferner eine Gleichstromenergieversorgung V6c und vier FETs 6c-1 bis 6c-4,
die einen Schaltkreis bilden. Bei den vier FETs 6c-1 bis 6c-4 sind
eine Reihenschaltung der FETs 6c-1 und 6c-4 und
eine Reihenschaltung der FETs 6c-2 und 6c-3 parallel
mit der Gleichstromenergieversorgung V6c verbunden. Ein Reihenverbindungsanschluss
der FETs 6c-1 und 6c-4 ist mit der Drahtelektrode 1 verbunden,
und ein Reihenverbindungsanschluss der FETs 6c-2 und 6c-3 ist
mit dem Werkstück 3 verbunden.
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Die
Gleichstromenergieversorgung V6c der Schaltung zur Erzeugung einer
verlängerten Entladung 6c umfasst vorzugsweise
eine Energieversorgungsspannung, die gleich oder größer
als eine Energieversorgung für die Vorentladungsspannung
ist, da ein Bogen weniger einfach gebrochen wird. Jedoch muss die
Gleichstromenergieversorgung V6c nicht immer größer
als die Vorentladungsenergieversorgungsspannung sein, sondern sie
muss nur der Vorentladungsenergieversorgungsspannung entsprechen.
Dennoch ist es, wenn ein Strombegrenzungswiderstand mit hoher Impedanz ähnlich
der Energieversorgung für die Vorentladung 6a zwischen den
Elektroden in Reihe eingesetzt ist, wahrscheinlich, dass ein Bogen
nicht aufrechterhalten werden kann. Entsprechend ist es erforderlich,
den Widerstand der Gleichstromenergieversorgung V6c derart auszulegen,
dass er wenigstens geringer als der Widerstand (8 Ohm) ist, der
in der Energieversorgung für die Vorentladung verwendet
wird. Daher ist der Strombegrenzungswiderstand bei der in 7 dargestellten
Schaltung zur Erzeugung einer verlängerten Entladung 6c nicht
zwischen den Elektroden eingesetzt.
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Die
Operationen der Schaltung, die den in 7 dargestellten
ersten Entladungsstrom WI1 erzeugt, werden nachfolgend unter Bezugnahme
auf 6 beschrieben. Zur Einfachheit der Beschreibung
werden die Operationen zum Zeitpunkt der normalen Entladung beschrieben.
In S1 in 6 werden die FETs 6a-1 und 6a-2 eingeschaltet,
um eine Vorentladungsspannung zwischen den Elektroden anzulegen.
In S2 in 6, wenn der Entladungs-Erfassungsimpuls 21a zugeführt
wird, werden die FETs 6a-1 und 6a-2 ausgeschaltet.
Mit anderen Worten, wird der Vorentladungs-Spannungsimpuls 20a zwischen
den Elektroden angelegt. Gleichzeitig werden in S1 in 6 die
FETs 6c-3 und 6c-4 an der ansteigenden Kante des
Steuersignals 36a eingeschaltet. Die FETs 6c-3 und 6c-4 werden
an der fallenden Kante des Steuersignals 36a ausgeschaltet.
Zeitgleich wird der Hauptentladungs-Spannungsimpuls 22a von
der Hauptentladungsenergieversorgung 6b ausgegeben.
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Somit
fließt in der Initialisierungsphase einer elektrischen
Entladung der Vorentladungsstrom 37 mit einer positiven
Polarität in einer Schleife der Gleichstromenergieversorgung
V6a → des FETs 6a-1 → der Drahtelektrode 1 → des
Werkstücks 3 → des Strombegrenzungswiderstands
R → des FETs 6a-2 → der Gleichstromenergieversorgung
V6a. Wenn die Applikationsdauer (die Impulsbreite) des Vorentladungs-Spannungsimpulses 20a verstreicht,
beginnt der geringe verlängerte Entladungsstrom 38 mit
einer negativen Polarität sofort in einer Schleife der
Gleichstromenergieversorgung V6c → des FETs 3c-3 → des Werkstücks 3 → der
Drahtelektrode 1 → des FETs 3c-4 → der
Gleichstromenergieversorgung V6c zu fließen. Der verlängerte
Entladungsstrom 38 fließt bis zu dem Punkt der
abfallenden Kante des Steuersignals 36a. Zum Zeitpunkt
der fallenden Kante des Steuersignals 36a beginnt der Hauptentladungsstrom 39 derselben
negativen Polarität unmittelbar zu fließen.
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Andererseits,
wie es in 6 gezeigt ist, weist der verlängerte
Entladungsstrom 41 in dem zweiten Entladungsstrom WI2 dieselbe
Polarität wie der Vorentladungsstrom 40 auf und
hat eine Größe, die gleich oder größer
als diejenige des Vorentladungsstroms 40 ist. Somit wird
als eine Beziehung zwischen dem verlängerten Entladungsstrom 41 und dem
Vorentladungsstrom 40 der verlängerte Entladungsstrom 41 als
der Vorentladungsstrom 40 intensivierend betrachtet. Bei
der in 7 dargestellten Schaltung kann daher die Schaltung
zur Erzeugung einer verlängerten Entladung in der Schaltung,
die den zweiten Entladungsstrom WI2 erzeugt, durch eine Energieversorgung
gebildet werden, die derjenigen der Energieversorgung für
die Vorentladung 6a entspricht. Jedoch wird bei der vorliegenden
Beschreibung ein Beispiel anderer Arten beschrieben.
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Bei
der in 8 dargestellten Schaltung, die einen zweiten Entladungsstrom
WI2 erzeugt, ist als eine einfachere Schaltungskonfiguration eine
Schaltung zur Erzeugung einer verlängerten Entladung 6d anstelle
der Schaltung zur Erzeugung einer verlängerten Entladung 6c in
der in 7 dargestellten Schaltung vorgesehen. Die Schaltung
zur Erzeugung einer verlängerten Entladung 6d ist
in der Energieversorgung für die Vorentladung 6a als
ein Teil der Schaltung eingebaut und wird durch zwei bidirektionale
Schalter SW gebildet, die parallel zu dem Strombegrenzungswiderstand
R angeordnet sind.
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Nachfolgend
werden unter Bezugnahme auf 6 Operationen
der in 8 gezeigten Schaltung beschrieben, die den zweiten
Entladungsstrom WI2 erzeugen. Zur einfacheren Beschreibung werden
die Operationen zum Zeitpunkt der normalen Entladung beschrieben.
In S1 in 6 werden die FETs 6a-1 und 6a-2 eingeschaltet,
um eine Vorentladungsspannung zwischen den Elektroden anzulegen.
In S2 in 6, selbst wenn der Entladungs-Erfassungsimpuls 21a zugeführt
wird, werden die FETs 6a-1 und 6a-2 nicht ausgeschaltet,
sondern bleiben an. Zum gleichen Zeitpunkt werden in S7 in 6 die
bidirektionalen Schalter SW an der ansteigenden Kante des Steuersignals 36a eingeschaltet.
Die FETs 6a-1 und 6a-2 und der bidirektionale
Schalter SW werden bei der fallenden Kante des Steuersignals 36a nach Verstreichen
der Zeitdauer, die der Impulsbreite des Steuersignals 36a entspricht,
ausgeschaltet. Gleichzeitig wird der Hauptentladungs-Spannungsimpuls 22a von
der Hauptentladungsenergieversorgung 6b ausgegeben. Mit
anderen Worten, wird anstelle des Vorentladungs-Spannungsimpulses 20a ein
Spannungsimpuls mit einer langen Impulsbreite, der durch den Verlängerten-Entladungs-Spannungsimpuls 36a und
den Vorentladungs-Spannungsimpulses 20a erzielt wird, zwischen
den Elektroden in der Initialisierungsphase der elektrischen Entladung
angelegt.
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Somit
passiert in der Initialisierungsphase der elektrischen Entladung
der Vorentladungsstrom 40 mit einer positiven Polarität,
der über den Strombegrenzungswiderstand R strömt,
die bidirektionalen Schalter SW mit geringer Impedanz und beginnt
als verlängerter Entladungsstrom 41 mit derselben
Polarität zu fließen. Der verlängerte
Entladungsstrom 41 fließt bis zu dem Punkt der
fallenden Kante des Steuersignals 36a. Zum Zeitpunkt der
fallenden Kante des Steuersignals 36a beginnt der Hauptentladungsstrom 42 mit
einer negativen Polarität unmittelbar zu fließen.
Auf diese Weise ist es gemäß der dritten Ausführungsform
möglich, den Takt zum Zuführen des Hauptentladungsstroms
zu verzögern. Entsprechend ist es möglich, eine
Position einer Vorentladung zu bestimmen, ausreichend Zeit zu sichern,
bis die Formerkennungs-/Korrekturschaltung den Impulsoszillator
anweist, eine optimale Bearbeitungsenergiemenge zuzuführen,
und eine Bearbeitungsmenge durch den Hauptentladungs-Spannungsimpuls
dynamischer einzustellen. Wenn beispielsweise das Hauptentladungs-Spannungsimpuls-Applikations-Stoppsignal
ansteigt, bevor der Takt des Hauptentladungs-Spannungsimpulses ausgegeben
wird, wird der Hauptentladungsstrom nicht weiter zugeführt. Die
Formerkennungs-/Korrekturschaltung ist preiswert und weist eine
einfache Schaltungskonfiguration auf, da Hochgeschwindigkeitskomponenten
nicht länger erforderlich sind.
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Die
Schaltung zur Erzeugung einer verlängerten Entladung muss
eine Impedanz aufweisen, die geringer als diejenige der Energieversorgung
für die Vorentladung ist, so dass eine Bogenentladung, wie
es zuvor beschrieben wurde, aufrechterhalten kann, und muss eine
Impedanz aufweisen, die höher als diejenige der Hauptentladungsenergieversorgung ist,
um eine Bearbeitungsmenge genauer messen und einstellen zu können.
Basierend auf einer solchen Idee kann die Schaltung zur Erzeugung
einer verlängerten Entladung, wie es in 8 dargestellt ist,
ausgebildet werden, indem ein Teil der Hauptentladungsenergieversorgung
derart geändert wird, dass sie eine hohe Impedanz aufweist,
der als ein Teil der Energieversorgung für die Vorentladung
derart zu ändern, dass sie eine geringe Impedanz aufweist.
Beispielsweise sind FETs allgemein parallel in der Hauptentladungsenergieversorgung
angeordnet, um eine Stromkapazität sicherzustellen. Wenn
nur ein Teil der FETs eingeschaltet ist, ist es möglich,
die FETs bei einer Impedanz zu betreiben, die höher als diejenige
der Hauptentladungsenergieversorgung ist, die normalerweise verwendet
wird, und die FETs dazu zu veranlassen, wie die Schaltung zur Erzeugung
einer verlängerten Entladung zu operieren.
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Vierte Ausführungsform
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9 ist
eine Ansicht zum Erläutern eines Bearbeitungsverfahrens,
das in einer elektrischen Drahterodier-Bearbeitungsvorrichtung gemäß einer vierten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung realisiert wird.
Bei der ersten und bei der dritten Ausführungsform wurde
die Verbesserung der Geradheit in dem ersten Schnitt (Grobbearbeitung)
beschrieben. Bei einer vierten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung führt die Formerkennungs-/Korrekturschaltung 16 bei
den in 1 dargestellten Strukturen keine Bearbeitungsenergieeinstellung
durch und wird allein zu einer Formüberwachungseinrichtung beim
ersten Schnitt verwendet und führt eine Bearbeitungsenergieeinstellung
in dem zweiten Schnitt durch.
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In 9 werden
Positionsinformationen, die durch die Bestimmungsschaltung zum Bestimmen
einer Hauptentladungsposition 15 im ersten Schnitt bestimmt
werden, und eine zugeführte Bearbeitungsenergie von der
Formerkennungs-/Korrekturschaltung 16 an die Steuervorrichtung 11 ausgegeben
und zusammen von der Steuervorrichtung 11 empfangen. Bei
der Bestimmung eine Entladungsposition wird die Bestimmungsschaltung
zum Bestimmen einer Hauptentladungsposition 15 verwendet,
die eine Entladungsposition einfacher bestimmen kann. Natürlich sollte
klar sein, dass auch die Bestimmungsschaltung zum Bestimmen einer
Vorentladungsposition 14 verwendet werden kann.
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Die
Formerkennungs-/Korrekturschaltung 16 ist dazu geeignet,
als Formüberwachungseinrichtung zum Zeitpunkt des ersten
Schnitts betrieben zu werden, indem zweidimensionale Positionsinformationen
der X- und Y-Achsen und die Bearbeitungsenergie für jede
Z-Achse in einer Speichereinrichtung gespeichert werden, die als
eine Speichereinheit dient und in der Steuervorrichtung 11 beinhaltet
ist. Da eine Menge, die durch Umkehr der Bearbeitungsenergie erzielt
wird, eine Bearbeitungsmenge des Werkstücks 3 ist,
so werden bei dem in 9 dargestellten Beispiel obere
und untere Enden in Bezug auf eine Endzielbearbeitungsposition 45 des
Werkstücks 3 nicht gut bearbeitet.
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Deshalb
veranlasst die Formerkennungs-/Korrekturschaltung 16 im
zweiten Schnitt den Impulsoszillator 10 dazu, für
jede der X- und Y-Achsen eine Menge auszugeben, die in entsprechenden Positionen
der Z-Achsen-Richtung von der Steuervorrichtung 11 bearbeitet
werden sollte. Der Impulsoszillator 10 gibt eine Anweisung
an die Bearbeitungsenergieversorgung 6 aus. In der Phase
des zweiten Schnitts, obwohl ein Stromwert selbst des Hauptentladungsstroms
gering ist, da das Werkstück unter Verwendung der zwei
Energieversorgungen bearbeitet wird, also der Energieversorgung
für die Vorentladung 6a und der Hauptentladungsenergiequelle 6b,
kann ein Verfahren wie gemäß der ersten Ausführungsform
verwendet werden, bei dem eine Entladungsposition des Vorentladungsstroms
spezifiziert und eine Bearbeitungsenergie der Hauptentladungsenergieversorgung 6b bestimmt
wird. Auf diese Weise wird die Formerkennungs-/Korrekturschaltung 16 gemäß der
vierten Ausführungsform als eine Formvorhersageeinheit
und eine Einstelleinheit zum Einstellen einer Bearbeitungsenergie
unter Verwendung der Steuervorrichtung 11 betrieben.
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Da
die Einstellung der Bearbeitungsenergie nicht in dem ersten Schnitt
durchgeführt wird, wird die Bearbeitungsgeschwindigkeit
des ersten Schnitts erhöht. In dem zweiten Schnitt, da
eine Menge, die bearbeitet werden sollte, vorab erzielt wird, braucht
die Formerkennungs-/Korrekturschaltung 16 keine hohe Geschwindigkeit
und keine große Kapazität aufzuweisen. Es ist
möglich, die Verbesserung der Geradheitsgenauigkeit bei
einem einfachen Aufbau zu realisieren.
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Da
eine Bearbeitungsenergiemenge für jede Entladungsposition
gemessen und in der Steuervorrichtung 11 in dem zweiten
Schnitt gespeichert wird, ist es möglich, eine aktuelle
Bearbeitungsform sowohl in dem ersten Schnitt als auch in dem zweiten Schnitt
zu überwachen und die Maschinenformbedingungseinstellung
in dem dritten und den darauffolgenden Schnitten zu verwenden. In
sämtlichen Bereichen des dritten und der darauffolgenden
Schritte wird die Hauptentladungsenergieversorgung 6b allgemein
nicht mehr verwendet, und es wird eine geringfügige Bearbeitung
unter Verwendung der Energieversorgung für die Vorentladung 6a durchgeführt.
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10 ist
eine Ansicht eines Beispiels von Spannungs- und Stromwellenformen
unter Endbearbeitungsbedingungen, die mit Spannungs- und Wellenformen
unter Grobbearbeitungsbedingungen verglichen werden. 10(a) zeigt ein Beispiel von Spannungs-
und Stromwellenformen unter den Grobbearbeitungsbedingungen. 10(b) zeigt ein Beispiel von Spannungs-
und Stromwellenformen unter den Endbearbeitungs-(Feinbearbeitungs-)-Bedingungen.
Wie es in den 10(a) und 10(b) gezeigt ist, liegt ein Spitzenstromwert
unter den Endbearbeitungs-(Feinbearbeitungs-)-Bedingungen zwischen etwa
mehreren Ampere und mehreren 10 Ampere, der gleich oder geringer
als ein Vorentladungsstrom und den Grobbearbeitungsbedingungen ist.
Jedoch beträgt eine Entladungsfrequenz etwa mehrere Megahertz,
was beträchtlich höher als mehrere 10 kHz unter
den Grobbearbeitungsbedingungen ist. In einem Zeitbereich dieser
Endbearbeitung, da keine Vorstellung von dem Vorentladungsstrom 47 und dem
Hauptentladungsstrom 48 unter den Grobbearbeitungsbedingungen
vorliegt, ist es schwer, die Entladungspositionen auf einer Echtzeitbasis
zu messen und die Bearbeitungsenergie zu reduzieren.
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Jedoch
unter den Endbearbeitungs-(Feinbearbeitung-)-Bedingungen, da eine
Form eines Werkstücks vorab erfasst wird, ist es möglich,
Positionen von elektrischen Entladungen einfach durch Erkennen der
X- und Y-Koordinaten vorherzusagen. Wenn es beispielsweise möglich
ist, gemäß der vorhergesagten Bearbeitungsform
Orte vorherzusagen, an denen sich ein Entladungsspalt verjüngt,
wenn sich die Drahtelektrode nähert und eine elektrische
Entladung einfach durchgeführt werden kann, muss ein Bearbeitungsstrom
mit einer Bearbeitungsenergie, die vorab eingestellt wurde, lediglich
zugeführt werden. Bei der Zufuhr der Bearbeitungsenergie
wird der Bearbeitungsstrom nicht mehr durch die Entladungspositions-Bestimmungsschaltung
zugeführt. Jedoch müssen Entladungspositionen
lediglich anhand eines aktuell zugeführten Bearbeitungsstroms
gemessen werden, um die Korrektur der vorhergesagten Bearbeitungsform
und der vorhergesagten Entladungsposition zu korrigieren.
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Ein
Niveau der Bearbeitungsenergie ist ein Niveau, das nicht ausreichend
während der Zeitdauer eingestellt werden kann, während
der ein Entladungsstromimpuls fließt. Das liegt daran,
dass Ladungen, die sich als kapazitive Ladungen gesammelt haben,
wenn sich der Raum zwischen den Elektroden in einem offenen (Nicht-Ladungs-)Zustand
befindet, als ein Bearbeitungsstrom zeitgleich mit einer elektrischen
Entladung fließen, und die elektrische Entladung endet.
Mit anderen Worten, selbst wenn die Vorentladungsspannung zwischen
den Elektroden angelegt bleibt, schreitet ein Zyklus eines Ladens
in dem Entladungsspalt (der Raum zwischen den Elektroden) → des
Anstiegs einer Spannung zwischen den Elektroden → eines
Starts einer elektrischen Entladung → eines Abfalls der
Spannung zwischen den Elektroden → eines Anhaltens der
elektrischen Entladung → eines Aufladens in dem Entladungsspalt
voran, unabhängig davon, ob die Vorentladungsspannung angelegt
ist.
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Entsprechend
wird die Bearbeitungsenergie durch Ändern einer Spannung
der Energieversorgung für die Vorentladung 6a oder
durch Ändern eines Widerstandswertes eines Widerstands,
der zwischen der Energieversorgung für die Vorentladung 6a und
zwischen den Elektroden vorgesehen ist, eingestellt. Eine Schaltungskonfiguration
in diesem Fall ist in 11 dargestellt. 11 ist
ein Schaltplan eines Beispiels einer Schaltung, welche die Bearbeitungsenergie
unter den Endbearbeitungsbedingungen einstellt.
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In 11 sind
mehrere Reihenschaltungen von bidirektionalen Schaltern SW und Strombegrenzungswiderstände
R (in 11 zwei Reihenschaltungen, nämlich
eine Reihenschaltung eines bidirektionalen Schalters SW1 und eines
Strombegrenzungswiderstands R1 und einer Reihenschaltung eines bidirektionalen
Schalters SW2 und eines Strombegrenzungswiderstands R2) parallel
zwischen der Energieversorgung für die Vorentladung 6a und
dem Werkstück 3 angeordnet. Der Strombegrenzungswiderstand
R1 weist beispielsweise einen Widerstand von 1 Kilo-Ohm auf, und
der Strombegrenzungswiderstand R2 hat beispielsweise einen Widerstand von
2 Kilo-Ohm.
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Wenn
es gewünscht wird, eine größere Bearbeitungsmenge
einzustellen, werden die Strombegrenzungswiderstände R1
und R2 parallel betätigt, um einen Strombegrenzungswiderstand
von 0,67 Kilo-Ohm zu bilden und einen Endbearbeitungsstrom zwischen
den Elektroden zuzuführen. Wenn es gewünscht wird,
eine Bearbeitungsmenge klein einzustellen, so wird beispielsweise
nur der Strombegrenzungswiderstand R2 aktiviert, um einen Strombegrenzungswiderstand
mit 2 Kilo-Ohm zu bilden und dem Bearbeitungsstrom zwischen den
Elektroden zuzuführen. Entsprechend ist es möglich,
die Bearbeitungsenergie in gleicher Weise wie bei einer Einstellung
einer Energieversorgungsspannung einzustellen und eine Formkorrektur
im dritten und in den darauffolgenden Schnitten durchzuführen.
In diesem Fall ist es selbst in einem solchen geringfügigen
Bearbeitungsstrombereich möglich, die Entladungsposition
basierend auf Signalen der Stromsensoren 13a und 13b zu
bestimmen.
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Wenn
vorhergesagte Entladungspositionen und tatsächliche Entladungspositionen
im Wesentlichen verschieden sind, kann die darauffolgende elektrische
Entladung basierend auf kontinuierlichen Entladungspositionen bestimmt
werden, um eine Einstellung der Bearbeitungsenergie durchzuführen. Beispielsweise,
wie es unter Bezugnahme auf 10 beschrieben
ist, fließt ein Hochfrequenzstrom kontinuierlich unter
den Endbearbeitungsbedingungen. Elektrische Entladungen sind in
manchen Fällen kontinuierlich. Es kann in Betracht gezogen
werden, dass die elektrischen Entladungen an einem im Wesentlichen
identischen Ort auftreten. Wenn basierend auf der vorangegangenen
Entladungsposition in Betracht gezogen wird, dass die darauffolgende
Entladungsposition im Wesentlichen dieselbe ist, ist es entsprechend
möglich, eine erforderliche Bearbeitungsmenge in dieser
Position anhand von Inhalten zu bestimmen, die von der Formerkennungs-/Korrekturschaltung 16 und
der Steuervorrichtung 11 gespeichert werden, und die Bearbeitungsenergie
einzustellen.
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Wie
es zuvor beschrieben wurde, wird bei dem Konzept der Formkorrektur
gemäß der ersten bis vierten Ausführungsformen
die Bearbeitungsenergie überwacht, um eine Einstellung
der Bearbeitungsenergie durchzuführen. Wenn beispielsweise elektrische
Entladungen in einem identischen Bearbeitungsbereich anhalten, wenn
eine Reduktion in der Bearbeitungsenergie, wie beispielsweise einer Reduktion
in einer Stromimpulsbreite, eine Reduktion in einem Spitzenstrom
oder eine Reduktion in einer Ladungsmenge, bei der es sich um einen
Integralwert der Bearbeitungsströme handelt, bestätigt wird,
kann somit gesagt werden, dass dies eine Bearbeitungsform ist, die
der folgenden Erfindung entspricht.
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Nachfolgend
wird beispielhaft ein Unterschied zwischen dem Patentdokument 1
und der vorliegenden Erfindung erläutert. Wenn eine Verbesserung
der Geradheitsgenauigkeit basierend auf der vorliegenden Erfindung
realisiert wird, wird die Formerkennungs-/Korrekturschaltung 16 betrieben,
um Regelmäßigkeiten eines Bearbeitungsmaßes,
das durch eine Abweichung der Bearbeitungsenergie verursacht wird,
zu korrigieren. Hingegen besteht eine Aufgabe der herkömmlichen
elektrischen Drahterodier-Bearbeitungsvorrichtung, die eine Entladungspositions-Erfassungsvorrichtung
verwendet, die in der Patentschrift 1 beschrieben ist, darin, eine konzentrierte
Entladung zu erfassen und die konzentrierte Entladung zu verhindern
(zu steuern). Da die konzentrierte Entladung eine Schwankung ("bias") der
Bearbeitungsenergie ist, können sowohl die vorliegende
Erfindung als auch das herkömmliche Beispiel als eine Technologie
zum Erfassen und Steuern einer Abweichung der Bearbeitungsenergie
angesehen werden. Da jedoch ein konzeptioneller Unterschied zwischen
der vorliegenden Erfindung und dem herkömmlichen Beispiel
besteht, unterscheiden sich ihre Operationen wesentlich voneinander.
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Die
Erfassung einer konzentrierten Entladung bei dem herkömmlichen
Beispiel betrifft elektrische Entladungen, die temporär
an einer identischen Position anhalten. Ein Bereich, der als die
identische Position bei dem herkömmlichen Beispiel angesehen werden
kann, ist in diesem Fall ein Bereich einer Größe
(beispielsweise einer Bogensäule) einer elektrischen Entladung.
Der Bereich kann als ein Bereich von etwa mehreren zehn Mikrometern
bis mehreren hundert Mikrometern maximal angesehen werden (Nicht-Patentliteratur
1). Ein temporärer Bereich ist ein Bereich von etwa zwei
Mikrosekunden bis drei Mikrosekunden maximal (Nicht-Patentliteratur
2). Andererseits handelt es sich bei der Formkorrektur, die gemäß der
vorliegenden Erfindung offenbart wird, um eine Formkorrektur zum
Beobachten, in mehreren hundert Millisekunden bis mehreren Sekunden,
einer Abweichung der Bearbeitungsenergie in einem Bereich von mehreren
Millimetern bis zwanzig Millimetern in Bezug auf die Z-Achsen-Richtung,
und zur Bearbeitung der Abweichung. Mit anderen Worten, betrifft
die Erfassung einer konzentrierten Entladung der vorliegenden Erfindung
einen Bereich, in dem die konzentrierte Entladung in der Nicht-Patent-Literatur 2
nicht mehr beobachtet wird.
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Genau
genommen sollte die Zeit zum Zählen einer Abweichung der
Bearbeitungsenergie anhand der Bearbeitungsgeschwindigkeit in einer
Drahtbewegungsrichtung und der Genauigkeit in der X-(Y-)-Koordinate
berechnet werden. Beispielsweise wird angenommen, dass ein Werkstück
mit einer Plattendicke von 60 mm unter einer Bedingung von 300 mm2/min unter Verwendung einer Drahtelektrode mit
einem Durchmesser von 0,3 mm bearbeitet wird. In diesem Fall, wenn ein
Entladungsspalt etwa 100 ⌷m groß ist und die Drahtoszillation
etwa ±100 ⌷m beträgt, wird eine Zählung
akkumulierter Energie auf etwa 100 ⌷m in Bezug auf
die Drahtbewegungsrichtung maximal eingestellt. Da sich die Drahtelektrode mit
5 mm/min in der Bewegungsrichtung bewegt, bewegt sich die Drahtelektrode
um 100 ⌷m in 1,2 Sekunden. Die akkumulierte Energie muss
nur in der Zeit dieser Größenordnung berechnet
werden, um eine Formerkennung durchzuführen. Selbst wenn
die Formkorrektur bei höherer Genauigkeit von 10 ⌷m durchgeführt
wird, sind als Bearbeitungszeit 120 Millisekunden erforderlich.
Somit ist zu erkennen, dass dies von der Steuerung einer sogenannten
konzentrierten Entladung in der Nicht-Patent-Literatur 2 verschieden
ist.
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Genauer
gesagt, wird beispielsweise bei der Konzentrationserfassungsschaltung,
die in dem Patentdokument 1 offenbart ist, wenn ein Werkstück
mit einer Dicke, die gleich oder geringer als mehrere 100 ⌷m
ist, bearbeitet wird, während mehrerer bis mehrerer hundert
elektrischen Entladungen, gezählt vom Anfang, bestimmt,
dass eine konzentrierte Entladung aufgetreten ist, um die Bearbeitungsenergie
zu reduzieren. Hingegen wird bei der Formerkennungs-/Korrekturschaltung
16, die in der vorliegenden Erfindung offenbart ist, wenn ein Werkstück
mit einer Dicke, die gleich oder größer als mehrere
Millimeter ist, bearbeitet wird, während mehrere hundert
bis mehrere zehntausend elektrische Entladungen, gezählt
vom Anfang, übermäßige Energie erfasst,
um die Bearbeitungsenergie zu reduzieren. Im Gegensatz dazu kann
unter den gleichen Arbeitsbedingungen, selbst in einem Zustand verteilter,
elektrischer Entladungen, indem die Konzentrationserfassungsschaltung überhaupt
nicht reagiert, wenn übermäßige Bearbeitungsenergie
statistisch vorhanden ist, die Formerkennungs-/Korrekturschaltung 16 betrieben
werden und eine Einstellung der Bearbeitungsenergie durchführen.
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Fünfte Ausführungsform
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12 ist
ein Blockdiagramm einer Struktur einer elektrischen Drahterodier-Bearbeitungsvorrichtung
gemäß einer fünften Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Bei der fünften Ausführungsform
wird die Bearbeitungsenergieeinstellung, basierend auf einer Hauptentladungspositionsvorhersage, auf
einer Entladungspositionsbestimmung gemäß einem
Vorentladungsstrom erläutert. In 12 ist
die Bestimmungsschaltung zum Bestimmen einer Vorentladungsposition 14 bei
der in 1 dargestellten Struktur (beschrieben gemäß der
ersten Ausführungsform) nicht vorgesehen, und eine Entladungspositions-Vorhersageschaltung 17 ist
zwischen der Bestimmungsschaltung zum Bestimmen einer Hauptentladungsposition 15 und
der Formerkennungs-/Korrekturschaltung 16 angeordnet. Die
Bedeutung des Anordnens der Entladungspositions-Vorhersageschaltung 17 wird
nachfolgend unter Bezugnahme auf 13 erläutert.
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13 ist
ein Graph einer Entladungsposition, die von der in 12 dargestellten
Bestimmungsschaltung zum Bestimmen einer Hauptentladungsposition
erzielt wird, und eines Zustands zu demjenigen Zeitpunkt, wenn die
darauffolgende Entladungsposition basierend auf der Entladungsposition
vorhergesagt wird. In 13 repräsentiert eine Abszisse
eine Bearbeitungszeit und eine Ordinate einer Werkstückkoordinate
(eine Entladungsposition). Versuchsdaten, die in 13(a) gezeigt
sind, werden erzielt, indem Entladungspositionen, die von der Bestimmungsschaltung
zum Bestimmen einer Hauptentladungsposition 15 unter Verwendung
eines Werkstücks mit einer Plattendicke von 60 mm erhalten
werden, aufgetragen werden.
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Es
liegt eine Drahtoszillation als eine Ursache der Verschlechterung
in Bezug auf die Geradheit vor, wie es zuvor beschrieben wurde.
Die Oszillation weist eine bestimmte Regelmäßigkeit
auf, weshalb auch Entladungspositionen eine gewisse Ähnlichkeit aufweisen.
Anhand der in 13(a) gezeigten Versuchsdaten
ist zu erkennen, dass die Entladungspositionen kontinuierlich von
oben nach unten und von unten nach oben wandern, und dass elektrische
Entladungen nicht lediglich in einer ungeordneten Art und Weise
ausgeführt werden. Ein Zyklus im vorliegenden Fall beträgt
etwa 300 Mikrosekunden (eine Frequenz von 3,3 kHz).
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Vorhersagedaten,
die in 13(b) gezeigt sind, werden
erzielt, indem Vorhersagepunkte basierend auf diesen Versuchsdaten
berechnet und die vorhergesagten Punkte aufgetragen werden. Es liegt eine
große Übereinstimmung zwischen den Entladungspositionen
und den vorhergesagten Punkten vor. Eine Vorhersageberechnung ist
in diesem Fall eine Berechnung, bei der einfach ein sich bewegender
Abstand von einer Entladungsposition von N(–1) und einer
Entladungsposition von N(0) berechnet und der sich bewegende Abstand
mit N(0) addiert wird, um eine Entladungsposition von N(+1) zu erhalten.
Wenn ein Ergebnis der Berechnung gleich oder größer
als +30 oder gleich oder geringer als –30 ist, wird die
Entladungsposition umgekehrt ("returned"). Selbst bei einem einfachen
System, bei dem die temporäre Idee auf diese Weise vollständig
weggelassen wird, ist es möglich, Entladungspositionen
in gewissem Maße vorherzusagen. Es ist möglich,
in Betracht zu ziehen, dass dies daran liegt, dass elektrische Entladungen
gleichmäßig in Bezug auf die Zeit unter diesen
Beobachtungsbedingungen auftraten.
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In
diesem Fall, wenn elektrische Entladungen ungleichmäßig
in Bezug auf eine Zeitachse sind, ist eine Zeitkorrektur erforderlich.
Eine Bewegungsgeschwindigkeit von N(–1) bis N(0) wird anhand
eines Entladungsintervalls vom Zeitpunkt von N(–1) und
vom Zeitpunkt von N(0) bei gleichzeitiger Berechnung eines Bewegungsabstands
von der Entladungsposition von N(–1) und der Entladungsposition von
N(0) erzielt. Zum Zeitpunkt der Erfassung einer elektrischen Entladung
von N(+1) wird ein Bewegungsabstand von N(0) anhand der Bewegungsgeschwindigkeit
berechnet, und eine Position von N(+1) wird geschätzt.
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Kurz
gesagt führt die Bestimmungsschaltung zum Bestimmen einer
Hauptentladungsposition 15 bei dem in 12 dargestellten
Aufbau eine Bestätigung einer Entladungsposition durch.
Die Entladungspositions-Bestimmungsschaltung 17 sagt die darauffolgende
Entladungsposition anhand einer Entladungsposition voraus, die im
Rahmen der Bestätigung gemäß dem Algorithmus
berechnet wird, und sendet Informationen in Bezug auf die vorhergesagte
Position zu der Formerkennungs-/Korrekturschaltung 16.
Die Formerkennungs-/Korrekturschaltung 16 gibt eine Anweisung
an den Impulsoszillator 10 in einem Versuch aus, eine Zielbearbeitungsenergie
in der vorhergesagten Position, die auf diese Weise erzielt wird,
zu realisieren. Der Oszillator 10 sendet ein Steuersignal
an die Bearbeitungsenergieversorgung 6 und führt
eine Bearbeitung durch. Die Bestimmungsschaltung zum Bestimmen einer
Hauptentladungsposition 15 misst einen tatsächlichen
Entladungsstrom, der durch eine Bearbeitungsspannung der Bearbeitungsenergieversorgung 6 zugeführt wird,
und sendet ein Signal zur Entladungspositions-Vorhersageschaltung 17,
um die darauffolgende elektrische Entladung vorherzusagen, und sendet gleichzeitig
eine tatsächliche Entladungsposition zu der Formerkennungs-/Korrekturschaltung 16,
um die Bearbeitungsenergie zu berechnen. Es ist möglich, den
Verbesserungseffekt der Geradheit wie gemäß der
ersten Ausführungsform zu erzielen, indem Bearbeitungsenergie,
die vorab für diese vorhergesagte Position berechnet wurde,
auf diese Weise zugeführt wird.
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Wie
es zuvor beschrieben wurde, ist die Entladungspositionsbestimmung
durch die Bestimmungsschaltung zum Bestimmen einer Vorentladungsposition 14 gemäß der
fünften Ausführungsform nicht erforderlich, da
ein Verfahren verwendet wird, bei dem Entladungspositionen unter
Verwendung der Hauptentladungs-Positionsbestimmung vorhergesagt
werden. Da es nicht erforderlich ist, eine Berechnung in einer kurzen
Zeitdauer von der Vorentladungs-Positionsbestimmung bis zur Ausgabe
des Hauptentladungsstroms durchzuführen, sind entsprechend
Hochgeschwindigkeitskomponenten unnötig. Es ist möglich,
die Formerkennungs-/Korrekturschaltung mit einer relativ einfachen
und preiswerten Struktur zu realisieren.
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Sechste Ausführungsform
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Einer
der wesentlichen Punkte der vorliegenden Erfindung besteht darin,
nach Entladungspositionen zu suchen, bevor der Hauptentladungsstrom
angelegt wird. Gemäß der ersten Ausführungsform
werden Entladungspositionen unter Verwendung des Vorentladungsstroms
berechnet. Bei der ersten Ausführungsform wird die darauffolgende
Entladungsposition gemäß der Entladungspositionsvorhersage
unter Verwendung der Hauptentladungs-Positionsbestimmung vorhergesagt.
Bei einer sechsten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
wird als ein weiteres Verfahren zum Berechnen von Entladungspositionen
ein Beispiel einer Entladungspositionsmessung unter Verwendung eines
Impulses (der als sogenannter "Dummy"-Impuls bezeichnet wird), der von
einem Vorentladungsimpuls, der einem Hauptentladungsstromimpuls
unmittelbar vorhergeht, verschieden ist, beschrieben. Beispielsweise
ist es im Falle eines Unterwasser-Entladungsbearbeitens zur Verhinderung
einer elektrolytischen Korrosion bekannt, einen Wechselstromimpuls
anzulegen, bevor ein Vorentladungsimpuls angelegt wird, um eine durchschnittliche
Spannung zwischen den Elektroden derart zu steuern, dass diese im
Wesentlichen null Volt beträgt. Dieser Impuls, der unabhängig
von einer Bearbeitung angelegt wird, wird bei der sechsten Ausführungsform
zur Positionsmessung als ein Dummy-Impuls verwendet.
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Das
Problem der Vorentladungs-Positionsbestimmung, das gemäß der
ersten Ausführungsform beschrieben wurde, besteht in der
Geschwindigkeit vom Auftreten einer Vorentladung bis zur Positionsbestimmung,
Formerkennung und Bearbeitungsenergieeinstellung (Ausgabe eines
Applikations-Stoppsignals). Daher wurde beschrieben, dass es wünschenswert
ist, die Schaltung zur Erzeugung einer verlängerten Entladung
oder dergleichen zu verwenden, wenn dies erforderlich ist (dritte
Ausführungsform). Hingegen verwendet der Dummy-Impuls,
der in Bezug auf die sechste Ausführungsform beschrieben
ist, eine Entladungsposition in einem Impuls, bevor der Vorentladungsimpuls
angelegt wird. Somit liegt relativ ein temporärer Spielraum
vor. Wie es in Bezug auf die vierte Ausführungsform beschrieben
wurde, besteht eine Regelmäßigkeit in Bezug auf
Entladungspositionen, und elektrische Entladungen, die temporär
nahe aneinander liegen, liegen auch räumlich nahe beieinander.
Es ist möglich, in Betracht zu ziehen, dass die Entladungspositionen
in dem Dummy-Impuls und die Entladungspositionen in dem Hauptentladungsstrom
im Wesentlichen gleich sind.
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Die
sechste Ausführungsform wird unter Verwendung der Struktur
der in 1 dargestellten elektrischen Drahterodier-Bearbeitungsvorrichtung
beschrieben (die in Bezug auf die erste Ausführungsform
beschrieben wurde). Es ist möglich, die Struktur der elektrischen
Drahterodier-Bearbeitungsvorrichtung zu verwenden, indem die Bestimmungsschaltung
zum Bestimmen einer Vorentladungsposition 14 in der Struktur
als eine Bestimmungsschaltung zur Bestimmung einer Position eines
Dummy-Impulses aufgefasst wird. 14 ist
ein Wellenformdiagramm zum Erläutern von Operationen einer
elektrischen Drahterodier-Bearbeitungsvorrichtung gemäß der sechsten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
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In 14 ist
der Dummy-Impuls 50 ursprünglich ein Impuls, um
einen durchschnittlichen Strom zwischen den Elektroden derart zu
steuern, dass er null Volt ist, wie es zuvor beschrieben wurde, und
der nicht zur Bearbeitung beiträgt. Eine elektrische Entladung
in einer Entladungsposition wird erfasst, und es wird eine Entladungspositionsmessung 53 in
der Bestimmungsschaltung zur Bestimmung einer Position eines Dummy-Impulses 14 durchgeführt. Die
Zeit bis zum darauffolgenden Anlegen eines Vorentladungs-Spannungsimpulses 51,
einer Entladungserfassung und eines Anlegens eines Hauptentladungs-Spannungsimpulses 52 ist
relativ lang und liegt zwischen mehreren Mikrosekunden und mehreren
zehn Mikrosekunden. Während dieser Zeitdauer bestimmt die
Formerkennungs-/Korrekturschaltung 16 eine optimale Bearbeitungsenergie
in dieser Entladungsposition. Der Impulsoszillator 10 steuert
die Hauptentladungsenergieversorgung 6b, so dass diese
den Hauptentladungs-Spannungsimpuls 52 ausgibt, so dass
ein Hauptentladungsstromimpuls 54 mit einer erforderlichen
Impulsbreite fließt. Bei einer aktuellen Entladungspositionsmessung
muss die Hauptentladungsstrompositions-Bestimmungsschaltung 15 lediglich
entsprechend der ersten Ausführungsform verwendet werden.
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Unter
Verwendung eines solchen Aufbaus müssen die Entladungspositions-Bestimmungsschaltungen 14 und 15 und
die Formerkennungs-/Korrekturschaltung 16 nicht gemäß Hochgeschwindigkeitsspezifikationen
ausgelegt sein. Es ist möglich, eine Formkorrektur zum
Verbessern der Geradheitsgenauigkeit mit einer relativ einfachen
Struktur der Schaltungen auszuführen. In 14 wird
ein Impuls, der eine zu dem Vorentladungsimpuls entgegen gesetzte
Polarität aufweist, als Dummy-Impuls verwendet. Jedoch
gibt es keine Einschränkungen in Bezug auf die Polarität
des Dummy-Impulses.
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Siebte Ausführungsform
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15 ist
ein Wellenformdiagramm zum Erläutern von Operationen einer
elektrischen Drahterodier-Bearbeitungsvorrichtung gemäß einer
siebten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Bei der
siebten Ausführungsform wird ein Verfahren zum Erzielen
von Aktionen und Effekten, die denjenigen in der sechsten Ausführungsform
entsprechen, in der ein Dummy-Impuls verwendet wird, unter Verwendung
eines Vorentladungs-Spannungsimpulses anstelle des Dummy-Impulses
beschrieben.
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In 15 zeigt
ein Vorentladungs-Spannungsimpuls 56 an, dass zwei Vorentladungs-Spannungsimpulse
angelegt sind. Selbst wenn eine Vorentladung das erste Mal erfasst
wird, wird ein Hauptentladungs-Spannungsimpuls 57 nicht
angelegt. Wenn eine Vorentladung das zweite Mal erfasst wird, wird
eine Entladungspositionsmessung 58 durchgeführt,
um die elektrische Drahterodier-Bearbeitungsvorrichtung zu betätigen,
um den Hauptentladungs-Spannungsimpuls 57 anzulegen, so
dass ein Hauptentladungsstromimpuls 59 mit einer erforderlichen
Impulsbreite fließt. Gemäß einem solchen
System ist es auch möglich, ähnliche Effekte wie
diejenigen zu erzielen, die unter Verwendung des Dummy-Impulses
erreicht werden. Wie es bei dem herkömmlichen Beispiel
beschrieben wurde, ist es normalerweise unmöglich, einen
Entladungszustand in der Z-Achsen-Richtung (die Drahtbewegungsrichtung)
in der elektrischen Drahterodier-Bearbeitungsvorrichtung einzustellen.
Der Entladungszustand wird bestenfalls in der Drahtbewegungsrichtung
eingestellt. In diesem Fall ist ein elektrischer Zustand (ein Bearbeitungszustand)
in der Z-Achsen-Richtung gleichmäßig. Wie es in
den entsprechenden Ausführungsformen beschrieben wurde,
ist es hingegen möglich, den elektrischen Zustand in der
Z-Achsen-Richtung zu ändern, da eine Bearbeitungsenergie
zeitgleich mit der Erfassung (oder der Messung) der Entladungsposition
eingestellt wird. Bei den ersten bis siebten Ausführungsformen
wurde im Wesentlichen das Verfahren beschrieben, das zur Verbesserung
der Geradheitsgenauigkeit verwendet wird. Jedoch ist die vorliegende
Erfindung nicht auf dieses Verfahren beschränkt.
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In
den nachfolgend beschriebenen achten bis zehnten Ausführungsformen
werden Beispiele eines Bearbeitens (erste bis dritte Beispiele)
beschrieben, in denen in Bezug auf die ersten bis siebten Ausführungsformen
erläuterte Verfahren verwendet werden.
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Achte Ausführungsform
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16 ist ein konzeptionelles Diagramm zum
Erläutern, als eine achte Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung, eines Beispiels eines Bearbeitens zum Ausführen
eines Bearbeitungsverfahrens, das in Abhängigkeit von einem
Ort eines Werkstücks variiert. Bei der vorliegenden Erfindung,
wie es in 16 gezeigt ist, ist es möglich,
die Oberflächenrauhigkeit nur in einem Bereich 61 (in 16 eine Fläche an einer oberen
Seite) des Werkstücks 3 hoch einzustellen, und
die Oberflächenrauhigkeit in einem anderen Bereich 62 (in 16 eine Fläche an einer unteren
Seite) gering einzustellen.
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Es
ist bekannt, dass eine Korrelation zwischen einer Oberflächenrauhigkeit
und einer Entladungsenergie für jede elektrische Entladung
besteht. Unter Verwendung der Korrelation wird der Bereich 61,
an dem ein Aufrauen der Fläche gewünscht ist, derart
eingestellt, dass er eine große Entladungsmenge aufweist,
und der Bereich 62, dessen Oberfläche beschichtet
werden soll, eine geringe Entladungsmenge aufweist. Neue Anwendungen
sind voraussichtlich Einsetzkomponenten und dergleichen, indem ein
Teil der Oberflächenrauheit auf diese Weise geändert
wird.
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Eine
derartige Bearbeitung ist nicht auf den ersten Schnitt beschränkt.
Es ist auch möglich, die Bearbeitung in dem zweiten und
in den darauffolgenden Schnitten anzuwenden. Es ist auch möglich,
eine differenzierte Oberflächenrauhigkeit zu erzielen,
indem eine normale Bearbeitung in dem ersten Schnitt durchgeführt
wird, und selektiv nur die Oberfläche an der unteren Seite
in 16 in dem zweiten Schnitt end zu
bearbeiten.
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Neunte Ausführungsform
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17 ist ein konzeptionelles Diagramm zum Erläutern,
als eine neunte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,
eines Beispiels einer Bearbeitung, bei der nur ein Teil eines Werkstücks
bearbeitet wird. Bei der vorliegenden Erfindung, wie es in 17 gezeigt ist, ist es möglich, nur einen
Bereich eines Werkstücks zu bearbeiten. Genauer gesagt,
ist es auch möglich, beim Abkanten nur an einem spezifischen
Ort zu graben und diesen zu bearbeiten. Eine obere Grenze der Grabtiefe
ist ein Bereich, an dem eine Bearbeitung von Bereichen, die nicht
einem Bearbeitungsbereich entsprechen, durch einen Kurzschluss behindert
wird. Beispielsweise wird es als möglich erachtet, ein
Graben in einem Maße von etwa dem 0,01-Fachen bis zum 5-Fachen
eines Durchmessers der Drahtelektrode 1 durchzuführen, indem
die Drahtspannung herabgesetzt wird.
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Zur
Erzielung einer genauen Bearbeitung ist es eine wesentliche Bedingung,
die Spannung er Drahtelektrode in gewissem Maße stark einzustellen, um
die Genauigkeit zu verbessern. Wenn jedoch die Technologie in der
vorliegenden Erfindung verwendet wird, gibt es in Bezug auf das
Einstellen der Drahtspannung keine Grenze. Allgemein ist die Drahtfestigkeit
proportional zu einer Drahtquerschnittsfläche und umgekehrt
proportional zu der Drahtspannung. Entsprechend ist es auch möglich,
einen Anstieg der Bearbeitungsgeschwindigkeit zu erzielen, da die Drahtstreckgrenze
erhöht wird, und die Bearbeitungsenergie wird weiter intensiviert,
indem die Drahtspannung verringert wird.
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Zehnte Ausführungsform
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18 ist eine konzeptionelle Ansicht zum Erläutern,
als eine zehnte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,
eines Beispiels einer Bearbeitung, bei der mehrere Werkstücke
aus verschiedenen Materialien gestapelt und die Werkstücke
gleichzeitig bearbeitet werden. Wenn mehrere Werkstücke aus
verschiedenen Materialien gestapelt werden, ist es bei der vorliegenden
Erfindung möglich, die Werkstücke zeitgleich zu
bearbeiten. In dem in 18 dargestellten Beispiel ist
ein Material 65 mit hoher Festigkeit zwischen Materialien 64 und 66 mit
geringer Festigkeit angeordnet.
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Bei
einem Bearbeiten eines harten Bearbeitungsmaterials, wie beispielsweise
das Material 75 mit hoher Festigkeit, kann beispielsweise
eine Stromwellenform mit einem langen Impuls und einem geringen
Spitzenwert eine optimale Bearbeitungsbedingung sein. Bei den Materialien 64 und 66 mit
geringer Festigkeit ist hingegen eine Stromwellenform mit einem
kurzen Impuls und einem hohen Spitzenwert wünschenswert.
Wenn ein komplexes Material, wie es in 18 gezeigt
ist, das durch Stapeln dieser Materialien erzielt wird, bearbeitet
wird, müssen herkömmlicher Weise beide der Materialien
gemäß den Bedingungen für jedes der Materialien
bearbeitet werden, oder sie müssen in einem Zustand bearbeitet
werden, der von den optimalen Bedingungen abweicht.
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Selbst
bei dem in 18 dargestellten komplexen
Material, wenn Grenzen der Plattendicken derselben, also die Materialien
vorab erfasst werden, oder wenn Plattendicken der entsprechenden
Werkstücke und Stromwellenformen, die an den Werkstücken
angelegt werden, in der Speichervorrichtung vorab zum Zeitpunkt
der Bedingungseinstellung vor der Bearbeitung in der Speichervorrichtung,
die in der Steuervorrichtung 11 beinhaltet ist, präpariert
werden, ist es gemäß der vorliegenden Erfindung
möglich festzustellen, welches Material derzeit bearbeitet wird,
indem die Grenzpositionen der Materialien und die Entladungspositionen
(Positionen auf der Z-Achse in der vertikalen Richtung in der Figur)
unter Verwendung des unter Bezugnahme auf die erste der sieben Ausführungsformen
beschriebenen Verfahrens verglichen werden. Wenn festgestellt wird,
dass sich das derzeit bearbeitete Material in eine Entladungsposition
zum Bearbeiten des Materials 65 mit hoher Festigkeit befindet,
wird eine Stromwellenform mit einem langen Impuls und einem geringen
Spitzenwert von der Bearbeitungsenergieversorgung 6 angelegt,
um das Material 65 mit hoher Festigkeit zu bearbeiten.
Wenn festgestellt wird, dass sich das derzeit bearbeitete Material
in einer Entladungsposition zum Bearbeiten der Materialien 64 und 66 mit
geringer Festigkeit befindet, wird eine Stromwellenform mit einem
kurzen Impuls und einem hohen Spitzenwert von der Bearbeitungsenergieversorgung 6 angelegt,
um die Materialien 64 und 66 mit geringer Festigkeit
zu bearbeiten. Indem eine derartige Bearbeitung durchgeführt
wird, bei der mehrere verschiedene Materialien gestapelt und die
Materialien zeitgleich bearbeitet werden, ist es möglich,
Stromwellenformen auszuwählen, die für die entsprechenden Materialien
geeignet sind, und die Stromwellenform anzulegen. Somit ist es möglich,
eine Bearbeitung mit hoher Geschwindigkeit und hoher Qualität
durchzuführen. Es ist möglich, eine Formbildung
der Stromwellenform beispielsweise gemäß einem
Verfahren zu realisieren, bei dem eine Operation einer Energieversorgungsspannung
oder die Anzahl von parallel betriebenen FETs geändert
wird.
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Elfte Ausführungsform
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Gemäß einer
elften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die
ein Verfahren zum Durchführen einer Technologie zum Erfassen
und Verhindern einer konzentrierten Entladung mit höherer
Leistung betrifft, wird ein Unterschied der Dominanz zwischen der
vorliegenden Erfindung und dem herkömmlichen Beispiel erläutert.
Bei der Erfassung einer konzentrierten Entladung gemäß dem
herkömmlichen Beispiel handelt es sich um ein Verfahren,
bei dem Entladungspositionen unter Verwendung eines Hauptentladungsstroms
gemessen werden, beispielsweise das Verfahren, das in dem Patentdokument
1 offenbart ist. Die Erfassung einer konzentrierten Entladung basiert
nicht auf der Idee, Entladungspositionen zu spezifizieren, bevor
ein Hauptbearbeitungsstrom angelegt wird. Daher handelt es sich
bei einer Erfassungsschaltung zum Erfassen einer konzentrierten
Entladung um eine Schaltung, die, wenn mehrfach elektrische Entladungen
kontinuierlich in im Wesentlichen identischen Bereichen aufgetreten
sind, Konzentrations-Verhinderungsmaßnahmen oder Drahtbruch-Verhinderungsmaßnahmen
trifft, wie beispielsweise ein Erhöhen der Zuführgeschwindigkeit
einer Drahtelektrode, ein Verringern der Drahtspannung, ein Verringern
der Bearbeitungsenergie und ein Verlängern einer Entladungspausenperiode.
Wenn die Erfassungsschaltung zum Erfassen einer konzentrierten Entladung konzentrierte
Entladungen zumindest zweimal erfasst, führt die Erfassungsschaltung
zum Erfassen einer konzentrierten Entladung eine Entladungssteuerung
für eine dritte und darauffolgende konzentrierte Entladung
durch.
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Da
es bei der vorliegenden Erfindung hingegen möglich ist,
Entladungspositionen zu bestimmen, bevor ein Hauptbearbeitungsstrom
angelegt wird, kann an diesem Punkt bestimmt werden, ob es sich bei
einer elektrischen Entladung um eine konzentrierte Entladung handelt.
Entladungspositionen können unter Verwendung eines Vorentladungs-Spannungsimpulses,
wie es zuvor unter Bezugnahme auf die erste Ausführungsform
beschrieben wurde, gemessen werden, oder sie können unter
Verwendung eines Dummy-Impulses gemessen werden, wie es in Bezug
auf die sechste Ausführungsform beschrieben wurde. Selbst
wenn Entladungspositionen vorhergesagt werden, wie es unter Bezugnahme
auf die fünfte Ausführungsform beschrieben wurde,
ist es möglich, eine konzentrierte Entladung vorherzusagen,
indem ein Zeichen erfasst wird, das anzeigt, dass eine Änderungsrate
der Entladungspositionen abnimmt.
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In
jedem Fall wird gemäß der vorliegenden Erfindung
bestimmt, ob eine elektrische Entladung eine konzentrierte Entladung
ist, bevor ein Hauptentladungs-Spannungsimpuls angelegt wird. Wenn
festgestellt wird, dass die elektrische Entladung eine konzentrierte
Entladung ist, also eine elektrische Entladung an einem identischen
Bereich, ist es möglich, die Bearbeitungsenergie ausgehend
von eine ursprünglich geplanten Zuführmenge zu
reduzieren. Entsprechend ist es möglich, einen Drahtbruch
zu verhindern und die Produktivität zu verbessern.
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Wie
es zuvor beschrieben wurde, wird bei der elektrischen Drahterodier-Bearbeitungsvorrichtung
gemäß der vorliegenden Erfindung eine Entladungspositionserfassung
unter Verwendung eines Vorentladungsstroms durchgeführt,
um die Energie eines Hauptentladungsstroms einzustellen, der auf den
Vorentladungsstrom folgend angelegt wird. Eine Formbestimmungsschaltung
ist in der Schaltung vorgesehen, eine Energiemenge des Hauptentladungsstroms
wird zusammen mit Entladungspositionsinformationen gesammelt, und
eine optimale Hauptentladungsenergiemenge in diesem Entladungsbereich wird
berechnet. Wenn eine Entladungsposition unter Verwendung des Vorentladungsstroms
bestimmt wird, wird die Energieversorgungsschaltung durch die in
der Positionsinformation von der Formbestimmungsschaltung enthaltenen
optimalen Hauptentladungsenergiemenge betätigt.
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Es
ist denkbar, dass sich die Entladungsposition mit einer gewissen
Regelmäßigkeit hauptsächlich aufgrund
einer Drahtoszillation ändert. Entsprechend wird eine Position,
an der als nächstes eine elektrische Entladung auftritt,
unter Verwendung dieser Regelmäßigkeit geschätzt.
Genauer gesagt, ist die Entladungspositions-Vorhersageschaltung
vorgesehen, um die nächste Position vorherzusagen und eine
Bearbeitung mit einer Energiemenge durchzuführen, die durch
die Formbestimmungsschaltung berechnet wird. Gleichzeitig wird eine
genaue Entladungsposition unter Verwendung des Hauptentladungsstroms
gemessen, um einen Berechnungsprozess der Entladungspositions-Bestimmungsschaltung
zu korrigieren.
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Bei
der Realisierung einer Anwendung auf die Erfassungsschaltung zum
Erfassen einer konzentrierten Entladung wird die Bestimmungseinheit zum
Bestimmen einer Entladungsposition verwendet, welche den Vorentladungsstrom
verwendet. Wenn festgestellt wird, dass die Entladungsposition mit
der letzten (vorhergehenden) Entladungsposition übereinstimmt,
wird die Energie des Hauptentladungsstroms reduziert, oder das Anlegen
des Hauptentladungsstroms wird angehalten, um einen Drahtbruch aufgrund
der konzentrierten Entladung zu verhindern.
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Beim
Stapeln mehrerer Werkstücke aus verschiedenen Materialien
und beim Verarbeiten der Werkstücke werden Plattendicken
der entsprechenden Werkstücke und Stromwellenformen, die
an diesen angelegt werden, in einer Speichervorrichtung vorab zum
Zeitpunkt der Bedingungseinstellung vor der Bearbeitung programmiert
und präpariert. Die Materialien der Werkstücke
werden zusammen mit der Entladungspositionsbestimmung gemäß dem Vorentladungsstrom
und der Entladungspositions-Vorhersageschaltung bestimmt, um die
Werkstücke entsprechend unter optimalen Bearbeitungsbedingungen
zu bearbeiten.
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Da
es gemäß der vorliegenden Erfindung möglich
ist, die Bearbeitungsenergie für jede Bearbeitungsposition
nach Bedarf zu reduzieren, kann entsprechend die Geradheitsgenauigkeit
verbessert werden. Ferner ist es möglich, eine Bearbeitung einer frei
wählbaren Form in der Bearbeitungsrichtung (der Z-Achsen-Richtung)
des Drahtes aktiv durchzuführen.
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Wenn
die Entladungspositions-Vorhersageschaltung verwendet wird, ist
es möglich, die Entladungsposition während der
Zeitdauer von dem Ende eines Hauptentladungsstroms bis zum Anlegen
des darauffolgenden Hauptentladungsstroms vorherzusagen und eine
Auswahl der erforderlichen Bearbeitungsenergie durchzuführen.
Somit ist es unnötig, Schaltungskomponenten auszuwählen,
die schneller als erforderlich sind. Es ist möglich, die
Schaltung mit einer relativ preiswerten Schaltungskonfiguration auszulegen.
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Wenn
die Bestimmung einer konzentrierten Entladung unter Verwendung eines
Vorentladungsstroms durchgeführt wird, kann ferner festgestellt werden,
dass eine elektrische Entladung eine konzentrierte Entladung ist,
bevor ein Hauptentladungsstrom in einer zweiten elektrischen Entladung
angelegt wird, und die Bearbeitungsenergie kann basierend auf der
Feststellung reduziert werden. Auf diese Weise kann ein Drahtbruch
verhindert werden. Da es möglich ist, die Maximalbearbeitungsgeschwindigkeit bis
zum Drahtbruch zu erhöhen, kann alternativ die Produktivität
verbessert werden.
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Selbst
wenn mehrere Werkstücke aus unterschiedlichen Materialien
gestapelt werden, ist es zudem möglich, ein Material, das
einer Entladungsposition entspricht, zu bestimmen, bevor ein Hauptentladungsstrom
angelegt wird, indem eine entsprechende Beziehung zwischen Koordinaten
in der Z-Achsen-Richtung und den entsprechenden Materialien (Werkstücke)
als bekannter Zustand eingestellt werden. Es ist möglich,
optimale Bearbeitungsbedingungen basierend auf der Bestimmung auszuwählen. Somit
kann eine gleichzeitige Bearbeitung erfolgen. Mit anderen Worten,
kann eine Bearbeitungsgeschwindigkeit erhöht und eine Produktivität
verbessert werden, selbst wenn mehrere Werkstücke aus unterschiedlichen
Materialien gestapelt sind.
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INDUSTRIELLE ANWENDBARKEIT
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Wie
es zuvor beschrieben wurde, können die elektrische Drahterodier-Bearbeitungsvorrichtung und
das elektrische Drahterodier-Bearbeitungsverfahren gemäß der
vorliegenden Erfindung dazu verwendet werden, eine Verbesserung
der Geradheit, eine Verhinderung eines Drahtbruchs aufgrund einer konzentrierten
Entladung, die doppelt in einer Reihe auftritt, und eine Verbesserung
der Produktivität zu realisieren, ohne die Bearbeitungsgeschwindigkeit herabzusetzen,
selbst wenn eine Mehrzahl von Werkstücken aus unterschiedlichen
Materialien gestapelt ist.
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ZUSAMMENFASSUNG
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine elektrische Drahterodier-Bearbeitungsvorrichtung
und ein elektrisches Drahterodier-Bearbeitungsverfahren zu schaffen,
die es ermöglichen, eine Geradheitsgenauigkeit eines Werkstücks
zu verbessern, elektrische Entladungen daran zu hindern, doppelt
in einer Reihe konzentriert aufzutreten, und, selbst wenn eine Mehrzahl
von Werkstücken aus verschiedenen Materialien gestapelt
ist, optimale Bearbeitungsbedingungen auf die entsprechenden Materialien
anzuwenden, um die Werkstücke zeitgleich zu bearbeiten.
Die elektrische Drahterodier-Bearbeitungsvorrichtung umfasst zusätzlich
zu einer Steuereinheit zur Erzeugung einer Entladung, die zumindest
einen Vorentladungs-Spannungsimpuls und einen Hauptentladungs-Spannungsimpuls
zwischen einer Drahtelektrode (1) und einem Werkstück
(3) in dieser Reihenfolge zum Erzeugen einer impulsartigen,
elektrischen Entladung anlegt, eine Strommesseinheit, die einen
Entladungsstrom misst, der zwischen den Elektroden in mehreren Stromführungswegen
fließt, und eine Bestimmungseinheit zum Bestimmen einer
Entladungsposition, die eine Entladungsposition anhand von Ergebnissen
der Messung durch eine Mehrzahl von Strommesseinheiten bestimmt,
sowie eine Einstelleinheit zum Einstellen einer Bearbeitungsenergie,
die eine Bearbeitungsenergie, die durch den Hauptentladungs-Spannungsimpuls
erzeugt wird, basierend auf einer Entladungsposition, die vor dem
Anlegen des Hauptentladungs-Spannungsimpulses bestimmt wird, einstellt, und
ein Ergebnis der Einstellung der Steuereinheit zum Steuern einer
Erzeugung einer Entladung zuführt, um die Steuereinheit
zum Steuern einer Erzeugung einer Entladung dazu zu veranlassen,
das Ergebnis auf die Erzeugung einer elektrischen Entladung zu reflektieren.
-
- 1
- Drahtelektrode
- 2a,
2b
- Drahtführungen
- 3
- Werkstück
- 4a,
4b
- Bearbeitungsfluiddüsen
- 5a,
5b
- Zuführpunkte
- 6
- Bearbeitungsenergieversorgung
- 6a
- Vorentladungsenergieversorgung
- 6b
- Hauptentladungsenergieversorgung
- 6c,
6d
- erweiterte
Entladungsschaltungen
- V6c
- Gleichstromenergieversorgung
- V6a,
V6c
- Gleichstromenergieversorgungen
- 6a-1
bis 6a-4, 6c-1 bis 6c-4
- FETs
- R,
R1, R2
- Strombegrenzungswiderstände
- SW,
SW1, SW2
- Bidirektionale
Schalter
- 7
- Erfassungsschaltung zum
Erfassen der Spannung zwischen den Elektroden
- 8
- Erfassungsschaltung zum
Erfassen der durchschnittlichen Spannung
- 9
- Numerische
Steuervorrichtung
- 10
- Impulsoszillator
- 11
- Steuervorrichtung
- 12a,
12b
- Zuführeinrichtungen
- 13a,
13b
- Stromsensoren
- 14
- Bestimmungsschaltung zum
Bestimmen einer Vorentladungsposition (Dummy-Impuls-Positions-Bestimmungsschaltung)
- 15
- Bestimmungsschaltung zum
Bestimmen einer Hauptentladungsposition
- 16
- Formerfassungs-/Korrekturschaltung
- 17
- Entladungspositionsvorhersageschaltung
- 30
- Differenzierschaltung
- 31
- Maskenschaltung
- 32
- Schaltung
zum Erfassen der Spannung zwischen den Elektroden
- 33
- Impulserzeugungsschaltung
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
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-
Zitierte Patentliteratur
-
- - JP 287968 [0012]
- - JP 3085040 [0012]
-
Zitierte Nicht-Patentliteratur
-
- - "Discharge
Machining Technology", Nikkan Kogyo Shimbun, Seite 25 [0012]
- - "Study of Breaking-wire Prevention Control for Wire electric
discharge machining (dritter Bericht)" Japan Society of EWlectrical-Machining Engineers
Magazine, Band 36, Nr. 81 (2002) [0012]