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DE112005003475T5 - Aufzugfahrkorb mit einer abgewinkelten Unterzugs-Verseilungsanordnung - Google Patents

Aufzugfahrkorb mit einer abgewinkelten Unterzugs-Verseilungsanordnung Download PDF

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DE112005003475T5 DE112005003475T DE112005003475T DE112005003475T5 DE 112005003475 T5 DE112005003475 T5 DE 112005003475T5 DE 112005003475 T DE112005003475 T DE 112005003475T DE 112005003475 T DE112005003475 T DE 112005003475T DE 112005003475 T5 DE112005003475 T5 DE 112005003475T5
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Abstract

Aufzugfahrkorbanordnung, umfassend
einen Aufzugfahrkorb;
eine Mehrzahl von Rollen, die zu Drehbewegung relativ zu dem Fahrkorb und zu Vertikalbewegung mit dem Fahrkorb gelagert sind, wobei wenigstens eine erste und eine zweite der Rollen in der Nähe eines Rands des Fahrkorbs angeordnet ist, wobei wenigstens eine dritte und eine vierte der Rollen in der Nähe eines gegenüberliegend zugewandten Rands des Fahrkorbs angeordnet ist, wobei die erste Rolle lateral in einem ersten Abstand von der zweiten Rolle angeordnet ist, und wobei die dritte Rolle lateral in einem zweiten größeren Abstand von der vierten Rolle angeordnet ist.

Description

  • 1. Gebiet der Erfindung
  • Diese Erfindung betrifft allgemein Aufzugsysteme. Insbesondere betrifft diese Erfindung Verseilungsanordnungen zum Tragen eines Aufzugfahrkorbs.
  • 2. Beschreibung des Stands der Technik
  • Aufzugsysteme verwenden häufig eine Traktionsantriebsanordnung zum Bewegen eines Fahrkorbs und eines Gegengewichts innerhalb eines Aufzugschachts. Lasttragende Elemente, etwa Stahlseile oder Flachgurte, tragen typischerweise das Gewicht des Gegengewichts und des Aufzugfahrkorbs. Eine Antriebsmaschine steuert die Bewegung wenigstens einer Treibscheibe, welche die lasttragenden Elemente und den Fahrkorb und das Gegengewicht in einer bekannten Weise bewegt.
  • Verschiedene Verseilungsstrategien zum Tragen von Fahrkorb und Gegengewicht innerhalb eines Aufzugschachts sind bekannt. Bei unterschiedlichen Konfigurationen von Aufzugsystemen bestehen unterschiedliche Aufgabenstellungen zum Erzielen einer effektiven Verseilungskonfiguration, bei Aufnahme der anderen Bauteile, die typischerweise innerhalb eines Aufzugschachts benötigt werden. In vielen Fällen ist es möglich, ein 1:1 Seilverhältnis zu verwenden und entgegengesetzte Enden der lasttragenden Elemente jeweils auf der Oberseite des Gegengewichts und des Fahrkorbs zu lagern. Andere Konfigurationen führen zu weiteren Aufgabenstellungen bezüglich des Entwurfs.
  • Einige Systemkonfigurationen sind nicht für eine 1:1 Verseilungsanordnung geeignet. Ein Beispiel ist ein System, in welchem mehr als ein Aufzugfahrkorb innerhalb eines einzelnen Aufzugschachts vorhanden ist. Unterschiedliche Anordnungen von Verseilung und Komponenten sind erforderlich, um mehr als einen Aufzugfahrkorb in einem Aufzugschacht aufzunehmen.
  • In einigen solchen Situationen ist es wünschenswert, ein 2:1 Seilverhältnis zu verwenden. Für solche Situationen sind Unterzugverseilungsanordnungen am Fahrkorb vorgeschlagen worden. Eine Schwierigkeit bei bekannten Anordnungen liegt darin, dass sie die Aufnahme anderer Komponenten innerhalb des Aufzugschachts komplizierter machen. Beispielsweise müssen die Seiten eines Aufzugfahrkorbs typischerweise Führungsrollen aufnehmen, welche den Führungsschienen innerhalb des Aufzugschachts folgen. Aufzugsbegrenzerseile und Begrenzerkomponenten erstrecken sich typischerweise entlang der Seiten des Fahrkorbs innerhalb des Aufzugschachts. Positionierbänder und bewegliche Kabel zur Zufuhr von Energie oder von Kommunikationssignalen müssen typischerweise ebenfalls entlang der Seiten eines Aufzugfahrkorbs aufgenommen werden. Daher ist es üblicherweise nicht möglich, lasttragende Elemente um die Seiten eines Aufzugfahrkorbs zu führen.
  • Jedoch verursacht gleichzeitig die Anordnung von lasttragenden Elementen entlang der Vorderseite eines Aufzugfahrkorbs typischerweise Behinderungen mit Türbetrieb oder erfordert eine unübliche Antriebsmaschinenkonfiguration. Eine typische Aufzugantriebsmaschine weist eine Treibscheibe auf, welche die lasttragenden Elemente aufnimmt, wenn diese sich relativ nahe beieinander befinden. Ein solcher Abstand zwischen den lasttragenden Elementen ermöglicht es nicht, Gleichgewicht des Fahrkorbs aufrechtzuerhalten und die lasttragenden Elemente um die Vorderseite eines Aufzugfahrkorbs zu führen, ohne möglicherweise den Betrieb der Türkomponenten oder den Zwischenraum bei der Öffnung des Aufzugschachts an einem Absatz zu beeinträchtigen.
  • Es ist wünschenswert, die Möglichkeit zu haben, ein 2:1 Verseilungsverhältnis vorzusehen, welches keine signifikante Änderung anderer Aufzugsystemkomponenten erfordert. Diese Erfindung betrifft dieses Bedürfnis.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Eine beispielhaft offenbarte Aufzugfahrkorbanordnung umfasst einen Aufzugfahrkorb. Eine Mehrzahl von Rollen sind beispielsweise für Rollbewegung relativ zum Fahrkorb und für Vertikalbewegung mit dem Fahrkorb, wenn sich der Fahrkorb innerhalb eines Aufzugschachts bewegt, gelagert. Wenigstens eine erste und eine zweite der Rollen sind in der Nähe eines Rands des Rahmens angeordnet. Wenigstens eine dritte und eine vierte der Rollen sind in der Nähe eines gegenüberliegend zugewandten Rands des Rahmens angeordnet. Die erste Rolle ist lateral in einem ersten Abstand von der zweiten Rolle angeordnet. Die dritte Rolle ist lateral in einem zweiten, größeren Abstand von der vierten Rolle angeordnet.
  • In einem Beispiel drehen sich die erste und die zweite Rolle um Achsen, welche in einem schiefen Winkel relativ zu dem einen Rand des Rahmens ausgerichtet sind. In einem Beispiel ist die erste Rollen-Achse quer zu der zweiten Rollen-Achse.
  • Eine beispielhaft offenbarte Aufzugsanordnung umfasst einen Aufzugfahrkorb und eine Mehrzahl von lasttragenden Elementen, die wenigstens zum Teil den Fahrkorb tragen. Eine Mehrzahl von Rollen sind zur Vertikalbewegung mit dem Fahrkorb gelagert. Die Rollen führen die lasttragenden Elemente unter dem Fahrkorb. Die lasttragenden Elemente in der Nähe einer ersten Seite des Fahrkorbs befinden sich in einem ersten Abstand entfernt voneinander und in der Nähe einer zweiten, gegenüberliegend zugewandten Seite des Fahrkorbs in einem zweiten, ferneren Abstand entfernt voneinander.
  • In einem Beispiel verlaufen die fasttragenden Elemente in der Nähe der zweiten Seite des Fahrkorbs entlang gegenüberliegender zugewandter lateraler Seiten des Fahrkorbs.
  • Ein Beispiel umfasst wenigstens eine Tür, welche für laterale Bewegung innerhalb eines Betriebsbereichs entlang der zweiten Seite des Fahrkorbs gelagert ist. Die lasttragenden Elemente befinden sich entlang der zweiten Seite des Fahrkorbs außerhalb des Betriebsbereichs. Die lasttragenden Elemente sind entlang der ersten Seite des Fahrkorbs eng genug beieinander, um einen Antrieb durch eine herkömmliche Treibscheibe zu ermöglichen, ohne dass Modifikation einer Antriebsmaschine erforderlich wäre.
  • Die verschiedenen Merkmale und Vorteile dieser Erfindung werden für den Fachmann aus der folgenden detaillierten Beschreibung einer gegenwärtig bevorzugten Ausführungsform ersichtlich. Die Zeichnungen, welche die detaillierte Beschreibung begleiten, können kurz wie folgt beschrieben werden.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine Perspektivdarstellung, welche schematisch eine beispielhafte Aufzugfahrkorbsanordnung zeigt, die gemäß einer Ausführungsform dieser Erfindung entworfen ist.
  • 1A zeigt ein anderes Beispiel ähnlich zu der Ausführungsform von 1.
  • 2 ist eine diagrammartige Perspektivdarstellung einer beispielhaften Vor richtung, welche mit einer Ausführungsform, die mit dem in 1 ge zeigten Beispiel konsistent ist, einsetzbar ist.
  • 3 ist eine Aufrissansicht aus der Sicht von der Oberseite der Darstellung in 2.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • 1 zeigt schematisch ausgewählte Abschnitte eines Aufzugsystems 20. Ein Aufzugfahrkorb 22 umfasst einen Rahmen und eine Kabine in bekannter Art. Der beispielhafte Fahrkorb 22 weist eine Vorderseite 24, eine Rückseite 26 und laterale Seiten 28 auf. Ein Boden des Fahrkorbs 30 ist in der Darstellung von 1 sichtbar.
  • Eine Mehrzahl von lasttragenden Elementen 32, 34, 36 und 38 tragen wenigstens teilweise den Fahrkorb 22 und erleichtern eine Bewegung des Fahrkorbs in einer bekannten Weise innerhalb eines Aufzugschachts. Die lasttragenden Elemente 32 bis 38 umfassen in einem Beispiel flache Gurte, welche wenigstens ein längliches Zugelement aufweisen, das mit einer Polymerummantelung überzogen ist. In einem anderen Beispiel umfassen die lasttragenden Elemente Stahlseile. Die offenbarten beispielhaften Ausführungsformen sind bei einer Vielzahl von lasttragenden Elementen einsetzbar.
  • In dem gezeigten Beispiel von 1 erstrecken sich die lasttragenden Elemente 32 und 34 von oberhalb des Fahrkorbs 22 nach unten entlang der Rückseite 26, dann unter dem Boden 30 und jeweils entlang der lateralen Seiten 28 nach oben. In diesem Beispiel befinden sich die Bereiche der lasttragenden Elemente 32 bis 38, welche entlang der lateralen Seiten 28 verlaufen, hinter der Vorderseite 24 des Fahrkorbs 22. In dem in 1A gezeigten Beispiel verlaufen die lasttragenden Elemente 32 bis 38 wenigstens teilweise entlang der Vorderseite 24.
  • Die lasttragenden Elemente 32 und 34 sind um eine erste Rolle 40 geführt, während die lasttragenden Elemente 36 und 38 um eine zweite Rolle 42 geführt sind. Die erste Rolle 40 und die zweite Rolle 42 sind relativ eng beieinander angeordnet und befinden sich in einem ersten Abstand voneinander.
  • Wie aus 1 ersichtlich ist, sind die lasttragenden Elemente 32 und 34 darüber hinaus um eine dritte Rolle 43 geführt, während die lasttragenden Elemente 36 und 38 um eine vierte Rolle 44 geführt sind. Die dritte Rolle 43 und die vierte Rolle 44 befinden sich in einem zweiten, im Vergleich zu dem ersten Abstand, welcher die erste Rolle 40 und die zweite Rolle 42 trennt, größeren Abstand voneinander. Die unterschiedlichen Abstände zwischen den unterschiedlichen Rollen führen effektiv die lasttragenden Elemente unterhalb des Aufzugfahrkorbs 22 in einer Winkelrichtung auseinander. Eine solche Anordnung bietet verschiedene Vorteile.
  • Ein Vorteil des offenbarten Beispiels liegt darin, dass die lasttragenden Elemente 32 bis 38 in einem Abstand voneinander gehalten werden können, der der Konstruktion einer herkömmlichen Treibscheibe entspricht. Eine in der Nähe der Oberseite eines Aufzugschachts gelagerte Maschine, welche eine Treibscheibe aufweist, die die lasttragenden Elemente antreibt, wobei sich die lasttragenden Elemente relativ eng beieinander befinden, kann eingesetzt werden, während dennoch ein 2:1 Verseilungsverhältnis ermöglicht ist und wobei die lasttragenden Elemente entlang entweder der lateralen Seiten 28 oder der Vorderseite 24 verlaufen können. Anordnung der lasttragenden Elemente in einem zweiten Abstand voneinander, welcher durch den Abstand zwischen der dritten Rolle 43 und der vierten Rolle 44 in der Nähe der Vorderseite 24 des Fahrkorbs 22 gesteuert ist, ermöglicht einen viel größeren Abstand zwischen den lasttragenden Elementen 32, 34 und 36, 38. Ein solcher größerer Abstand ermöglicht es, dass die lasttragenden Elemente entlang der Vorderseite 24 des Aufzugfahrkorbs 22 (in dem Beispiel von 1A) verlaufen, ohne mit einem Betriebsbereich d von Aufzugfahrkorbstüren 50 und denselben zugeordneten Komponenten in Konflikt zu geraten.
  • Weiterhin ermöglicht es das offenbarte Beispiel, lasttragenden Elemente in einem 2:1 Verseilungsverhältnis anzuordnen mit einem Unterzugfahrkorb, welcher wenigstens den größten Teil der lateralen Seiten 28 des Fahrkorbs nicht durch die lasttragenden Elemente behindert lässt, um andere notwendige Komponenten innerhalb eines Aufzugschachts aufzunehmen.
  • Ein beispielhafter Tragrahmen 60 für eine solche Unterzugsanordnung ist in 2 gezeigt. Das Beispiel umfasst primäre Trägerelemente 62, welche an einem Plankenträger 64 befestigt sind, der sich in bekannter Weise entlang des Bodens eines Rahmens des Fahrkorbs 22 erstreckt. In einem Beispiel sind die primären Trägerelemente 62 an dem Plankenträger 64 unter Verwendung von Bolzen befestigt. In dem gezeigten Beispiel sind Rollenlager 66 an den entgegengesetzten Enden der primären Trägerelemente 62 vorgesehen. Jedes Rollenlager 66 umfasst eine Platte 68, welche direkt an dem primären Trägerelement 62 befestigt ist, sowie Lagerarme 70, deren eines Ende sich von der Platte 68 weg erstreckt. In diesem Beispiel ist eine jeweilige Rolle durch zwei Lagerarme 70 gelagert. Wenigstens zwei Stabilisierungselemente 74 verlaufen zwischen dem primären Trägerelement 62. In einem Beispiel umfassen die Komponenten des Tragrahmens 60 Stahl.
  • In einem Beispiel umfasst ein primäres Trägerelement 62 und die entsprechende Rollenlager 66 eine Montagehalterung, welche in einer Vielzahl von Winkeln relativ zu dem Plankenträger 64 angeordnet sein kann. In einem solchen Beispiel ist eine jeweilige Montagehalterung getrennt positionierbar, um eine individuell anpassbare Anordnung des durch die lasttragenden Elemente unterhalb des Aufzugfahrkorbs verfolgten Wegs bereitzustellen.
  • 3 zeigt die Ausführungsform von 2 aus einer anderen Perspektive. Wie aus 3 ersichtlich ist, dreht sich jede der Rollen 40 bis 44 um eine Rollenachse derart, dass die Rolle relativ zu dem Aufzugfahrkorb 22 drehbar ist. Eine erste Rollenachse 80 ist in einem schiefen Winkel relativ zu einem ersten Rand 81 des Fahrkorbs 22 ausgerichtet. In dem gezeigten Beispiel entspricht der erste Rand 81 dem Rand zwischen dem Boden 30 und der Rückseite 26 des Fahrkorbs 22. Eine zweite Rollenachse 82 ist in einem ähnlichen schiefen Winkel relativ zu dem Rand 81 ausgerichtet. In diesem Fall verläuft die erste Rollenachse 80 quer zu der zweiten Rollenachse 82.
  • In ähnlicher Weise sind eine dritte Rollenachse 83 und eine vierte Rollenachse 84 quer zueinander und in einem schiefen Winkel relativ zu einem gegenüberliegend zugewandten Rand 85 an dem Fahrkorb 22 ausgerichtet.
  • Wie aus 3 ersichtlich ist, ermöglicht es beispielsweise das Positionieren des Tragrahmens 60, die Rollen in einem gleichen Abstand von einer Mitte eines entsprechenden Rands des Fahrkorbs 22 anzuordnen.
  • Da beispielsweise der Tragrahmen 60 an dem Fahrkorbrahmen befestigt ist, sind die Rollen 40 bis 44 zu einer Vertikalbewegung mit dem Fahrkorb innerhalb eines Aufzugschachts gelagert.
  • Das offenbarte Beispiel stellt einen effizienten Weg bereit zur Bereitstellung einer 2:1 Verseilungsanordnung mit einem Unterzugkorb in einer effizienten und kostengünstigen Weise. Halten der lasttragenden Elemente näher beieinander hinter dem Fahrkorb 22 und mit größerem Abstand voneinander an der Vorderseite des Fahrkorbs 22 ermöglicht es, herkömmliche Aufzugsystemkomponen ten aufzunehmen, während immer noch das gewünschte Verseilungsverhältnis und die gesamte Aufzugsystemkonfiguration erreicht werden kann.
  • Die vorangehende Beschreibung ist in ihrer Natur lediglich beispielhaft und nicht begrenzend. Veränderungen und Modifikationen der offenbarten Beispiele, die nicht notwendigerweise von dem Kern dieser Erfindung abweichen, sind für den Fachmann ersichtlich. Der Umfang des gesetzlichen Schutzes, welcher dieser Erfindung zukommt, kann lediglich durch Studium der folgenden Ansprüche bestimmt werden.
  • ZUSAMMENFASSUNG
  • Ein Aufzugsystem (20) umfasst einen Unterzugs-Fahrkorb (22). Eine Mehrzahl von lasttragenden Elementen (32-38) liegen hinter dem Aufzugfahrkorb näher beieinander und weisen in der Nähe einer Vorderseite des Aufzugfahrkorbs (22) einen größeren Abstand voneinander auf. Eine Mehrzahl von Rollen (40-44) sind für Vertikalbewegung mit dem Fahrkorb und für Drehbewegung relativ zu dem Fahrkorb (22) gelagert; so dass die lasttragenden Elemente (32-38) in einem 2:1 Verseilungsverhältnis angeordnet sein können und unterhalb des Fahrkorbs (22) verlaufen können. Ein offenbartes Beispiel umfasst Rollen (40-44), welche um Rollenachsen drehbar sind, die in einem schiefen Winkel relativ zu entsprechenden Rändern des Aufzugfahrkorbs (22) stehen.

Claims (19)

  1. Aufzugfahrkorbanordnung, umfassend einen Aufzugfahrkorb; eine Mehrzahl von Rollen, die zu Drehbewegung relativ zu dem Fahrkorb und zu Vertikalbewegung mit dem Fahrkorb gelagert sind, wobei wenigstens eine erste und eine zweite der Rollen in der Nähe eines Rands des Fahrkorbs angeordnet ist, wobei wenigstens eine dritte und eine vierte der Rollen in der Nähe eines gegenüberliegend zugewandten Rands des Fahrkorbs angeordnet ist, wobei die erste Rolle lateral in einem ersten Abstand von der zweiten Rolle angeordnet ist, und wobei die dritte Rolle lateral in einem zweiten größeren Abstand von der vierten Rolle angeordnet ist.
  2. Anordnung nach Anspruch 1, wobei die erste und die zweite Rolle sich um jeweilige Achsen drehen, die in einem schiefen Winkel relativ zu dem einen Rand ausgerichtet sind.
  3. Anordnung nach Anspruch 2, wobei die erste Achse quer zu der zweiten Rollenachse ausgerichtet ist.
  4. Anordnung nach Anspruch 2, wobei die dritte Rolle sich um eine Achse dreht, welche im Allgemeinen parallel zu der ersten Rollenachse ist, und wobei die vierte Rollenachse sich um eine Achse dreht, die im Allgemeinen parallel zu der zweiten Rollenachse ist.
  5. Anordnung nach Anspruch 1, wobei der eine Rand entlang einer Rückseite des Fahrkorbs verläuft und wobei der gegenüberliegend zugewandte Rand entlang einer Vorderseite des Fahrkorbs verläuft.
  6. Anordnung nach Anspruch 5, umfassend wenigstens eine Tür, welche zu lateraler Bewegung relativ zu dem Fahrkorb gelagert ist, und wobei die drit te und die vierte Rolle lateral außerhalb eines Betriebsbereichs der Tür angeordnet sind.
  7. Anordnung nach Anspruch 5, wobei die Vorderseite des Fahrkorbs zwischen zwei gegenüberliegend zugewandten Seiten des Fahrkorbs verläuft, und wobei die dritte und die vierte Rolle wenigstens zum Teil lateral mit größerem Abstand voneinander als von den beiden gegenüberliegend zugewandten Seiten des Fahrkorbs angeordnet sind.
  8. Anordnung nach Anspruch 5, umfassend einen dritten Abstand zwischen der Rückseite und der Vorderseite des Fahrkorbs, und wobei ein vierter Abstand zwischen der ersten Rolle und der dritten Rolle kleiner ist als der dritte Abstand.
  9. Anordnung nach Anspruch 1, umfassend eine Montagehalterung, welche an einer Unterseite des Fahrkorbs befestigt ist, wobei wenigstens die erste Rolle in der Nähe eines Endes der Montagehalterung gelagert ist, und wobei die dritte Rolle in der Nähe eines entgegengesetzten Endes der Montagehalterung gelagert ist.
  10. Anordnung nach Anspruch 9, umfassend eine zweite Montagehalterung, welche an der Unterseite des Fahrkorbs befestigt ist, wobei die zweite Montagehalterung die zweite und die vierte Rolle trägt.
  11. Anordnung nach Anspruch 9, wobei die Montagehalterung wenigstens ein primäres Element umfasst, welches sich im Allgemeinen orthogonal zu der ersten Rollenachse erstreckt, und Rollenlagerelemente in der Nähe entgegengesetzter Enden des primären Elements umfasst, welche die erste und die dritte Rolle zur Drehung relativ zum Rahmen lagern.
  12. Anordnung nach Anspruch 1, wobei die erste und die zweite Rolle sich an entgegengesetzten Seiten einer Mitte des einen Rands befinden und wobei die dritte und die vierte Rolle sich an entgegengesetzten Seiten einer Mitte des gegenüberliegenden zugewandten Rands befinden.
  13. Anordnung nach Anspruch 12, wobei die erste und die zweite Rolle in gleichem Abstand von der Mitte des einen Rands angeordnet sind und wobei die dritte und die vierte Rolle in gleichem Abstand von der Mitte des gegenüberliegenden zugewandten Rands angeordnet sind.
  14. Aufzugsanordnung, umfassend einen Aufzugfahrkorb; eine Mehrzahl von lasttragenden Elementen, die wenigstens teilweise den Fahrkorb tragen; und eine Mehrzahl von Rollen, welche zu Vertikalbewegung mit dem Fahrkorb gelagert sind, wobei die Rollen die lasttragenden Elemente wenigstens teilweise unter dem Fahrkorb führen, so dass die lasttragenden Elemente in der Nähe einer ersten Seite des Fahrkorbs sich in einem ersten Abstand voneinander entfernt befinden und in der Nähe einer zweiten, gegenüberliegenden zugewandten Seite des Fahrkorbs in einem zweiten, ferneren Abstand entfernt voneinander befinden.
  15. Anordnung nach Anspruch 14, umfassend wenigstens eine Tür, welche für laterale Bewegung innerhalb eines Betriebsbereichs entlang der zweiten Seite des Fahrkorbs gelagert ist, und wobei die lasttragenden Elemente in der Nähe der zweiten Seite des Fahrkorbs sich außerhalb des Betriebsbereichs befinden.
  16. Anordnung nach Anspruch 14, wobei die erste Seite eine Rückseite des Fahrkorbs ist und die lasttragenden Elemente sich wenigstens teilweise entlang der Rückseite des Fahrkorbs erstrecken, wobei ein erstes der lasttragenden Elemente sich wenigstens teilweise entlang einer lateralen Seite des Fahrkorbs erstreckt und ein zweites der lasttragenden Elemente sich wenigstens teilweise entlang einer zweiten, gegenüberliegenden zugewandten lateralen Seite des Fahrkorbs erstreckt.
  17. Anordnung nach Anspruch 14, wobei entsprechende Abschnitte der lasttragenden Elemente sich in einem gleichen Abstand von einer vertikalen Mitte der ersten Seite des Fahrkorbs befinden und entsprechende Abschnitte der lasttragenden Elemente sich in einem gleichen Abstand von einer vertikalen Mitte der zweiten Seite des Fahrkorbs befinden.
  18. Anordnung nach Anspruch 14, wobei die Mehrzahl von Rollen wenigstens eine erste und eine zweite der Rollen umfassen, die einem Rand benachbart entlang der ersten Seite des Fahrkorbs angeordnet sind, wenigstens eine dritte und eine vierte der Rollen umfassen, die in der Nähe eines Rands entlang der zweiten Seite des Fahrkorbs angeordnet sind, wobei die erste Rolle lateral in einem ersten Abstand von der zweiten Rolle angeordnet ist und die dritte Rolle lateral in einem zweiten, größeren Abstand von der vierten Rolle angeordnet ist.
  19. Anordnung nach Anspruch 14, wobei die erste und die zweite Seite des Fahrkorbs im Allgemeinen in parallelen Ebenen liegen und die Mehrzahl von Rollen sich jeweils um eine Achse drehen, die sich in einem schiefen Winkel relativ zu einer Entsprechenden der Ebenen befindet.
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