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HINTERGRUND
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Digitale
Videoaufzeichnungs (DVR)-Geräte und
-Dienste, sowie die, die von TiVo® Inc.
und der Digital Networks North America Inc. (ReplayTV®) zur Verfügung gestellt
werden, ermöglichen
es Benutzern, gesendete Medien aufzuzeichnen, anzuhalten und sogar
zurückzu spulen.
Die Fortschritte in der DVR-Gerätetechnologie
erlaubt es nun Benutzern auch, auf die aufgezeichneten Medien über Vorrichtungen
zuzugreifen, die mit ihrem Netzwerk daheim verbunden sind. Einige
DVR-Geräte
sind sogar in der Lage, daß sie
innerhalb desselben Netzwerkes daheim mit anderen DVR-Geräten verbunden
werden. Wenn ein Benutzer es wünscht,
aufgezeichnete Informationen mit Freunden, der Familie und/oder
Mitarbeitern gemeinsam zu nutzen, müssen die aufgezeichneten Medien
jedoch zu einem anderen Gerät exportiert
werden, das in der Lage ist, die Medienverteilung zu vereinfachen.
Manche Information, die dem DVR-Gerät zugewiesen ist, kann nicht
exportierbar sein.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
ein Blockschaubild eines Systems.
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2 ist
ein Blockschaubild eines Systems gemäß einigen Ausführungsformen.
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3 ist
ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens gemäß einigen Ausführungsformen.
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4 ist
ein Blockschaubild eines Systems gemäß einigen Ausführungsformen.
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5 ist
ein Blockschaubild eines Systems gemäß einigen Ausführungsformen.
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GENAUE BESCHREIBUNG
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Einige
Ausführungsformen
hierin sind mit "Information" oder "Daten" verbunden. Wie hierin
verwendet, können
die Ausdrücke "Information" und "Daten" austauschbar verwendet
werden und können
sich auf irgendwelche Daten, Text, Stimme, Video, Bild, Nachricht,
Bit, Paket, Puls, Ton, Wellenform und/oder einen anderen Typ oder
eine Konfiguration eines Signals und/oder Information beziehen. Information
kann Informationspakete sein oder umfassen, welche beispielsweise
nach dem Internet-Protokoll Version 6 (IPv6)-Standard gesendet werden,
der durch die "Internet
Protocol Version 6 (IPv6) Specification" RFC 1883, veröffentlicht von der Internet
Engineering Task Force (IETF), Network Working Croup, S. Deering
u. a. (Dezember 1995) definiert ist. Information kann bei einigen
Ausführungsformen
komprimiert, verschlüsselt
und/oder auf andere Weise verpackt oder manipuliert sein, nach irgendeinem
Verfahren, das bekannt ist oder wird.
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Zusätzlich sind
einige hierin beschriebenen Ausführungsformen
mit "Information,
die angibt" oder "Angabe" von Information
verbunden, welche mit einem Subjekt, Gegenstand, Größe und/oder
einem anderen Objekt und/oder einer Idee verbunden ist. Wie hierin
verwendet, können
die Ausdrücke "Information, die
angibt" und "Angaben" verwendet werden,
um sich auf irgendeine Information zu beziehen, die irgendeine dazu
in bezug stehende Größe, Subjekt
oder Objekt darstellt, beschreibt oder auf andere Weise damit verbunden
ist. Angaben von Information können
zum Beispiel einen Code, eine Referenz, eine Verbindung, ein Signal,
einen Identifizierer und/oder irgendeine Kombination aus diesen und/oder
irgendeine andere Informationsdarstellung umfassen, die der Information
zugeordnet ist. Bei einigen Ausführungsformen
können
Angaben von Information (oder die für die Information bezeichnet sind)
die Information selbst und/oder irgendeinen Teil oder eine Komponente
der Information umfassen.
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Einige
hierin beschriebene Ausführungsformen
sind mit einer "Benutzervorrichtung" verbunden. Wie hierin
verwendet, kann sich der Ausdruck „Benutzervorrichtung" auf irgendeine Vorrichtung
beziehen, die eine Schnittstelle mit einem Benutzer haben oder von
ihm gesteuert oder von ihm gesteuert oder manipuliert werden kann
und/oder die in der Lage ist, über
ein Netzwerk zu kommunizieren. Beispiele von Benutzervorrichtungen
umfassen eine Personal Computer (PC)-Vorrichtung; eine Computer-Arbeitsstation,
einen Computer-Server, einen Drucker, einen Scanner, eine Telefaxmaschine,
ein Kopiergerät,
einen persönlichen
digitalen Assistent (PDA), eine Speichervorrichtung (z.B. ein Plattenlaufwerk),
einen Hub, einen Router, einen Schalter und eine Kommunikationsvorrichtung
(z.B. ein Modem oder ein drahtloses Telefon). Benutzervorrichtungen
können
eine oder mehrere Komponenten aufweisen, sowie eine statische Speichereinrichtung
mit wahlfreien Zugriff (SRAM – Static
Random Access Memory) oder ein Modul, einen Netzwerkprozessor und
einen Netzwerkkommunikationsweg, eine Verbindung, einen Port oder
ein Kabel.
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Zusätzlich sind
einige Ausführungsformen mit
einem "Netzwerk" oder einem "Kommunikationsnetzwerk" verbunden. Wie hierin
verwendet, können die
Ausdrücke "Netzwerk" und "Kommunikationsnetzwerk" mit der Sendung
von Nachrichten, Paketen, Signalen und/oder anderen Formen von Information
oder Information zwischen und/oder in einem oder mehreren Netzwerkvorrichtungen
verbunden sein. Beispielsweise kann ein Netzwerk so konfiguriert
sein, daß es
entsprechend dem Fast Ethernet LAN-Sendestandard 802.3-2002®,
veröffentlicht
von dem Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE),
und/oder gemäß IPv6 arbeitet.
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Mit
Bezug auf 1 ist ein Blockschaubild eines
Systems 100 gezeigt. Die verschiedenen Systeme, die hierin
beschrieben werden, sind zur Verwendung beim Erläutern, jedoch nicht zum Beschränken der
beschriebenen Ausführungsformen dargestellt.
Unterschiedliche Arten, Layouts, Mengen und Konfigurationen von
irgendeinem der hierin beschriebenen Systeme kann verwendet werden,
ohne daß man
sich vom Umfang einiger Ausführungsformen
entfernt. Weniger oder mehr Komponenten, als sie in Bezug auf die
hierin beschriebenen Systeme gezeigt sind, können verwendet werden, ohne
daß man
von einigen Ausführungsformen
abweicht.
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Das
System 100 kann zum Beispiel ein digitales Videoaufzeichnungs
(DVR – Digital
Video Recorder)-Gerät
aufweisen. Bei einigen Konfigurationen kann das DVR-Gerät 100 in
Kommunikation mit einer Service-Providervorrichtung 120 und/oder
einer Medien-Providervorrichtung 130 sein.
Das DVR-Gerät 110,
die Service-Providervorrichtung 120 und/oder die Medien-Providervorrichtung 130 können zum
Beispiel über
das Netzwerk 140 kommunizieren. Das Netzwerk 140 kann
irgendeinen Typ und/oder Konfiguration eines Netzwerks sein oder umfassen,
das bekannt ist oder wird oder praktisch einsetzbar ist oder wird.
Das Netzwerk 140 kann zum Beispiel das Internet oder ein
anderes IP-Netzwerk sein. Bei einigen Konfigurationen kann das Netzwerk 140 irgendeine
Anzahl von Netzwerken verschiedener Typen und/oder Konfigurationen
aufweisen. Das DVR-Gerät 110 kann
zum Beispiel mit der Service-Providervorrichtung 120 über ein öffentlich
vermitteltes Telefonnetz (PSTN – Public
Switched Telephone Network) kommunizieren und/oder kann mit der
Medien-Providervorrichtung 130 unter Verwendung eines Kabels
oder einer Satellitenverbindung kommunizieren.
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Die
Service-Providervorrichtung 120 kann eine Vorrichtung sein,
die von einem Anbieter von DVR-Geräten und/oder -Diensten betrieben
und/oder gehalten wird und/oder auf andere Weise mit diesem verbunden
ist, sowie TiVo® Inc.
Die Medien-Providervorrichtung 130 kann von einem Anbieter
von Sendediensten und/oder anderen Mediendiensten gehalten, betrieben
werden und/oder auf andere Weise mit ihm verbunden sein, sowie Cablevision®,
DirecTV® oder
das Ofoto.comTM von Kodak®. Das
DVR-Gerät 110 kann
Informationen von der Service-Providervorrichtung 120 und/oder
der Medien-Providervorrichtung 130 empfangen (z.B. über das
Netzwerk 140, so wie ein Kabel- und/oder ein Satellitennetzwerk).
Die Service-Providervorrichtung 120 kann
zum Beispiel das DVR-Gerät 110 mit
Planungsinformation versorgen, die mit der Medien-Providervorrichtung 130 verbunden
ist. Die Medien-Providervorrichtung 130 kann
das DVR-Gerät 110 mit
verschiedenen Medien versorgen, so wie gesendeten Programme und/oder anderen
Audio- oder Video-Medien. Bei einigen Konfigurationen kann das DVR-Gerät 110 die
Planungsinformation verwenden, die von der Service-Providervorrichtung 120 zur
Verfügung
gestellt wird, um Teile der Medien zu identifizieren und/oder aufzuzeichnen,
die von der Medien-Providervorrichtung 130 zur Verfügung gestellt
werden. Auch in einigen Konfigurationen können die Service-Providervorrichtung 120 und
die Medien-Providervorrichtung 130 dieselbe Vorrichtung
sein oder umfassen und/oder können
von derselben Einheit betrieben, gehalten werden und/oder auf andere
Weise damit verbunden sein (z.B. kann Cablevision® sowohl
Medien als auch Medienplanungsdienste zur Verfügung stellen).
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Das
DVR-Gerät 100 kann
auch oder als Alternative mit einer Benutzervorrichtung 150 eine Schnittstelle
haben oder damit kommunizieren. Die Benutzervorrichtung 150 kann
irgendeine Art Vorrichtung sein, die einem Benutzer zugewiesen ist.
Die Benutzervorrichtung 150 kann zum Beispiel ein Anzeigegerät (sowie
ein TV), einen PC und/oder ein Fernsteuergerät sein oder umfassen. Bei einigen Konfigurationen
kann das DVR-Gerät 110 direkt
mit der Benutzervorrichtung 150 verbunden, gekoppelt oder
auf andere Weise in Kommunikation sein (z.B. über ein Kabel und/oder eine
drahtlose Verbindung). Die Benutzervorrichtung 150 kann
auch oder als Alternative mit dem DVR-Gerät 110 über ein
Netzwerk in Kommunikation stehen (z.B. ähnlich dem und/oder das Netzwerk 140 umfassend).
Die Benutzervorrichtung 150 kann für die Eingabe in das DVR-Gerät 110 sorgen
(z.B. über
Befehle und/oder Medien) und/oder kann Ausgaben von dem DVR-Gerät 110 empfangen
(z.B. aufgezeichnete Medien). Bei einigen Konfigurationen kann das
DVR-Gerät 110 eine oder
mehrere Benutzervorrichtungen 150 sein oder umfassen.
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In
weiteren Einzelheiten mit Bezug auf 2 ist ein
Blockschaubild eines Systems 200 gemäß einigen Ausführungsformen
gezeigt. Das System 200 kann, nach einigen Ausführungsformen,
ein oder mehrere DVR-Geräte 210a–c, eine
oder mehrere Service-Providervorrichtungen 220a–b, eine
oder mehrere Medien-Providervorrichtungen 230a–b und/oder
eines oder mehrere Netzwerke 240a–c, 242 aufweisen.
Jede der Vorrichtungen 210a–c, 220a–b, 230a–b kann
bei einigen Ausführungsformen
in Kommunikation mit irgendeiner anderen der Vorrichtungen 210a–c, 220a–b, 230a–b sein
(z.B. über
die Netzwerke 240a–c, 242).
Bei einigen Ausführungsformen
können
die Komponenten 210a–c, 220a–b, 230a–b, 240a–c, 242 des
Systems 200 in Konfiguration und/oder Funktionalität den gleichbenannten Komponenten ähnlich sein,
die im Zusammenhang mit 1 beschrieben sind. Bei manchen
Ausführungsformen
können
weniger oder mehr Komponenten, als sie in 2 gezeigt
sind, in dem System 200 enthalten sein.
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Bei
manchen Ausführungsformen
kann das erste DVR-Gerät 210a der
ersten Service-Providervorrichtung 220a und/oder
der ersten Medien-Providervorrichtung 230a zugewiesen sein.
Gemäß manchen
Ausführungsformen
kann die erste Service-Providervorrichtung 220a auch oder
als Alternative dem dritten DVR-Gerät 210c zugewiesen
sein. In ähnlicher
Weise kann das zweite DVR-Gerät 210b der zweiten
Service-Providervorrichtung 220b und/oder der zweiten Medien-Providervorrichtung 230b zugewiesen
sein. Die zweite Medien-Providervorrichtung 230b kann
gemäß einigen
Ausführungsformen
dem dritten DVR-Gerät 210 zugewiesen
sein. Zum Beispiel können
das erste und dritte DVR-Gerät 210a, 210c mit
Diensten (z.B. Programmaufstellungen oder andere Teilnehmerdienste)
von derselben Einheit (z.B. einer Einheit, die der ersten Service-Providervorrichtung 220a zugewiesen
ist) versorgt werden. Bei manchen Ausführungsformen können das
zweite und das dritte DVR-Gerät 210b, 210c Medien
von derselben Einheit (z.B. der Einheit, die mit der zweiten Medien-Providervorrichtung 230b verbunden
ist) empfangen.
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Bei
manchen Ausführungsformen
können die
DVR-Geräte 210a–c verschiedenen
Benutzern (nicht gezeigt) zugewiesen sein. Zum Beispiel können das
erste, das zweite und das dritte DVR-Gerät 210a, 210b, 210c einem
ersten, einem zweiten bzw. einem dritten Benutzer zugewiesen sein.
Bei manchen Ausführungsformen
kann ein DVR-Gerät 210a–c mehr
als einem Benutzer zugewiesen sein. In dem Fall, daß ein DVR-Gerät 210a–c von einer
Familie genutzt wird, kann zum Beispiel jedes Mitglied der Familie,
das mit dem DVR-Gerät 210a–c umgeht,
ein Benutzer sein, dem das DVR-Gerät 210a–c zugewiesen
ist. Bei manchen Ausführungsformen
kann die gesamte Familie als ein einziger Benutzer (z.B. eine Benutzergruppe)
betrachtet werden.
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Gemäß einigen
Ausführungsformen
kann das erste, das zweite und das dritte DVR-Gerät 210a, 210b, 210c mit
den verschiedenen Service-Providervorrichtungen 220a–b und Medien-Providervorrichtungen 230a–b über das
erste, das zweite bzw. das dritte Netzwerk 240a, 240b, 240c kommunizieren. Die
Netzwerke 240a–c
können
bei einigen Ausführungsformen
ein einziges Netzwerk und/oder eine Gruppe verwandter Teilnetzwerke
sein oder umfassen oder können
mehrere Netzwerke (z.B. wie in 2 gezeigt)
sein oder umfassen. Die Netzwerke 240a–c können in Typ und/oder Konfiguration ähnlich sein
oder können
unterschiedlich sein.
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Zum
Beispiel kann das erste DVR-Gerät 210a mit
der ersten Service-Providervorrichtung 220a und/oder die
erste Medien-Providervorrichtung 230a über das erste Netzwerk 240a kommunizieren, das
zum Beispiel PSTN oder ein Netzwerk mit digitaler Anschlußleitung
(DSL – Digital
Subscriber Line) und/oder Verbindung sein. Das zweite DVR-Gerät 210b kann
mit der zweiten Service-Providervorrichtung 220b und/oder
der zweiten Medien-Providervorrichtung 230b über das
zweite Netzwerk 240b kommunizieren, das zum Beispiel ein
IP-Netzwerk, so wie das Internet, sein kann.
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Bei
manchen Ausführungsformen
können die
DVR-Geräte 210a–c auch
oder als Alternative miteinander kommunizieren. Die DVR-Geräte 210a–c können zum
Beispiel in der Lage sein, Information über das Netzwerk 242 gemeinsam
zu nutzen. Gemäß einigen
Ausführungsformen
kann das Netzwerk 242 ein IP-Netzwerk, ein Nahbereichsnetzwerk
(LAN – Local
Area Network), ein Fernbereichsnetzwerk (WAN – Wide Area Network) und/oder
irgendein anderer Typ eines verdrahteten und/oder drahtlosen Netzwerkes
sein oder umfassen, das bekannt oder in die Praxis umzusetzen ist
oder sein wird. Bei manchen Ausführungsformen
kann das Netzwerk 242 eines oder mehrere der Netzwerke 240a–c sein
oder umfassen. Zum Beispiel können
die DVR-Geräte 210a–c sowohl
miteinander als auch mit den Service- und Medien-Providervorrichtungen 220a–b, 230a–b über ein
einziges Netzwerk kommunizieren.
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Gemäß einigen
Ausführungsformen
können die
DVR-Geräte 210a–c so betreibbar
sein, daß sie Information
gemeinsam nutzen. Bei manchen Ausführungsformen kann zum Beispiel
der erste Benutzer (z.B. der das erste DVR-Gerät 210a betreibt) es wünschen,
aufgezeichnete Medien mit dem zweiten Benutzer (z.B. der das zweite
DVR-Gerät 210b betreibt)
gemeinsam zu nutzen. Anstatt daß die
aufgezeichneten Medien von ersten DVR-Gerät 210a zu einem anderen
Gerät exportiert
werden, so wie einem Videokassettenrecorder (VCR) oder einem anderen
entfernbaren Speichermedium (wie es bei typischen DVR-Systemen erforderlich
ist), kann der erste Benutzer zum Beispiel einfach die gemeinsam
zu nutzenden Medien auswählen
(z.B. indem eine graphische Benutzerstelle (GUI – Graphical User Interface)
verwendet wird, die von dem ersten DVR-Gerät 210a zur Verfügung gestellt
wird). Bei manchen Ausfüh rungsformen
kann das erste DVR-Gerät 210a automatisch
die ausgewählten
Medien an das zweite DVR-Gerät 210b schicken
und/oder oder sie diesem zur Verfügung stellen.
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Gemäß mancher
Ausführungsformen,
sowie in dem Fall, daß die
erste Medien-Providervorrichtung 230a einem
anderen Anbieter für
Medien als die zweite Medien-Providervorrichtung 230b zugeordnet ist,
können
die Medien, die von dem ersten DVR-Gerät 210a zur Verfügung gestellt
werden, Medien sein, auf die das zweite DVR-Gerät 210b auf andere
Weise nicht zugreifen kann. Zum Beispiel kann die erste Medien-Providervorrichtung 230a einem
Anbieter für digitale
Musik zugewiesen sein, während
die zweite Medien-Providervorrichtung 230b einem
Dienstanbieter für
Kabelfernsehen zugewiesen sein kann. Bei einigen Ausführungsformen
kann der erste Benutzer dem zweiten Benutzer (der z.B. ansonsten
keinen Zugriff auf die digitale Musik haben kann) digitale Musik
zur Verfügung
stellen, und/oder der zweite Benutzer kann dem ersten Benutzer (der
z.B. ansonsten keinen Zugriff auf Kabelfernsehprogramme haben kann)
Kabelfernsehprogramme zur Verfügung
stellen. Gemäß mancher
Ausführungsformen,
beispielsweise, wenn Urheberrechte und/oder – bestimmungen betroffen sein
können,
können
die DVR-Geräte 210a–c so betreibbar
sein, daß sie
nur die Medien gemeinsam nutzen, die keine geltenden Gesetze und/oder
Bestimmungen verletzen. Bei manchen Ausführungsformen zum Beispiel können die DVR-Geräte 210a–c so konfiguriert
sein, daß sie
Medien in einer akzeptierbaren Weise austauschen und/oder eintauschen.
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Bei
manchen Ausführungsformen,
so wie in dem Fall, daß die
erste Service-Providervorrichtung 220a einem
anderen Diensteanbieter als die zweite Service-Providervorrichtung 220b verbunden
ist, können
die DVR-Geräte 210a–c so betreibbar
sein, daß sie
Information gemeinsam nutzen und/oder ansonsten kommunizieren, obwohl
sie von unterschiedlichen Einheiten bedient werden. Zum Beispiel
kann das erste DVR-Gerät 210a ein
TiVo® DVR
sein und/oder das zweite DVR-Gerät 210b kann
ein ReplayTV® DVR
sein. Gemäß einigen
Ausführungsformen
können,
selbst wenn das erste und das zweite DVR-Gerät 210a–b von unterschiedlichen DVR-Diensteanbietern
gehalten, bedient, verwaltet werden und/oder auf andere Weise damit
verbunden sind, das erste und das zweite DVR-Gerät 210a–b in der
Lage sein, Information gemeinsam zu nutzen und/oder auf andere Weise
zu kommunizieren (z.B. über
das Netzwerk 242). In dieser Weise kann zum Beispiel ein
Benutzer DVR-Information gemeinsam mit anderen Benutzern ungeachtet
des Aufbaus, Modells, der Herstellung und/oder des Anbieters der DVR-Geräte 210a–c gemeinsam
nutzen.
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Gemäß einigen
Ausführungsformen
kann die Information, die über
das Netzwerk 242 gemeinsam genutzt, gesendet und/oder empfangen
wird, verschiedene Typen Information umfassen, die mit den DVR-Geräten 210a–c verbunden
ist. Die Information kann zum Beispiel aufgezeichnete Medien, laufende Medien,
Medienpläne
und/oder andere Pläne und/oder
benutzerdefinierte Information, so wie Benutzerempfehlungen, Kommentare
und/oder Nachrichten umfassen. In dem Fall, daß zwei DVR-Geräte 210a–c mit derselben
Medien-Providervorrichtung 230a–b verbunden
sind, zum Beispiel, wenn das zweite und das dritte DVR-Gerät 210b–c mit der zweiten
Medien-Providervorrichtung 220b verbunden sind, kann die
Information, die zwischen den beiden DVR-Geräten 210b–c verschickt
wird, einen oder mehrere Pläne
und/oder andere Information umfassen, die den Medien zugewiesen
sind, welche von der zweiten Medien-Providervorrichtung 230b zur
Verfügung
gestellt werden. Das zweite DVR-Gerät 210b kann zum Beispiel
verwendet werden, um einen Sendemedienplan (so wie eine TV-Programmliste)
an das dritte DVR-Gerät 210c zu
senden.
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Bei
manchen Ausführungsformen
kann der Plan auf andere Weise für
das dritte DVR-Gerät 210c nicht
verfügbar
sein (z.B. kann auf die Verbindung über das Netzwerk 240c zwischen
dem dritten DVR-Gerät 210c und
der zweiten Medien-Providervorrichtung 230b nicht zugegriffen
werden). Gemäß einigen
Ausführungsformen
kann die Planung (und/oder weitere Information) von dem dritten DVR-Gerät 210c verarbeitet
und/oder auf andere Weise genutzt werden. Zum Beispiel in dem Fall,
daß das
dritte DVR-Gerät 210c eine
TV-Auflistung von dem zweiten DVR-Gerät 210b empfängt, kann
das dritte DVR-Gerät 210c die
Auflistung verwenden, um TV-Sendungen (die z.B. von der zweiten
Medien-Providervorrichtung 230b empfangen werden) zu identifizieren,
anzuzeigen und/oder aufzuzeichnen. Bei manchen Aus führungsformen
kann die Planungsinformation Information sein oder umfassen, die
in bezug zu einem Betrachtungs- und/oder Aufzeichnungsplan steht,
der mit dem zweiten DVR-Gerät 210b verbunden
ist.
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Der
zweite Benutzer kann zum Beispiel das zweite DVR-Gerät 210b programmieren,
um bestimmte Programme aufzuzeichnen. Bei manchen Ausführungsformen
kann der zweite Benutzer den Aufzeichnungsplan an das dritte DVR-Gerät 210c (das
z.B. von einem Freund oder einem Familienmitglied betrieben wird)
senden und/oder zur Verfügung stellen.
Das dritte DVR-Gerät 210c kann
gemäß einigen
Ausführungsformen
den Aufzeichnungsplan von dem zweiten DVR-Gerät 210b verwenden,
um einige oder mehrere TV-Programme zu bestimmen, die von dem dritten
DVR-Gerät 210c aufgezeichnet
werden sollen. In dieser Weise kann zum Beispiel ein DVR-Gerät 210a–c automatisch
Aufzeichnungen von Medien basierend auf Aufzeichnungsplänen, die
einem anderen DVR-Gerät 210a–c zugewiesen
sind, planen.
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Bei
manchen Ausführungsformen
kann die Information, die zwischen den DVR-Geräten 210a–c gesendet
wird, auch oder als Alternative Benutzerempfehlungen umfassen. Benutzerbewertungen,
Rezensionen, Kommentare und/oder andere Information kann zum Beispiel
gemeinsam von den DVR-Geräten 210a–c genutzt
werden. Gemäß einigen
Ausführungsformen
können
die Benutzerempfehlungen auch oder als Alternative einer oder mehreren
Service-Providervorrichtungen 220a–b zur Verfügung gestellt werden. Jeder
vorgegebene Diensteanbieter kann zum Beispiel Bewertungen und/oder
Empfehlungen von irgendeinem oder allen angeschlossenen Benutzern
sammeln (z.B. irgendwelchen oder allen Teilnehmern am Kabelfernsehen).
Die kombinierten, summierten, gemittelten und/oder in anderer Weise in
Tabellenform gebrachten oder verarbeiteten Bewertungen können dann
zum Beispiel den Benutzern zur Verfügung gestellt werden (z.B.
um zu zeigen, welche Programme am beliebtesten oder am wenigsten
beliebt sind.) Bei manchen Ausführungsformen können die
DVR-Geräte 210a–c Medienbewertungen zum
Bestimmen, welche Medien aufzuzeichnen sind, verwenden. Mit anderen
Worten kann ein Benutzer einem DVR-Gerät 210a–c befehlen,
die beliebtesten TV-Shows und/oder andere Programme aufzuzeichnen.
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Die
Information, die von den DVR-Geräten 210a–c gemeinsam
genutzt wird, kann, gemäß einigen
Ausführungsformen über die
Verwendung einer oder mehrerer GUI-Vorrichtungen und/oder Listen gemeinsam
genutzt werden. Der erste Benutzer kann zum Beispiel eine Kontaktliste
(und/oder mehrere Kontaktlisten) halten, welche Information umfaßt, die
mit verschiedenen DVR-Geräten 210a–c und/oder
den Benutzern, denen diese Geräte
zugewiesen sind, verbunden ist. Bei manchen Ausführungsformen kann die Kontaktliste ähnlich einer "Buddy-Liste" sein, und/oder eine
andere Kontaktliste, die bei verschiedenen Kommunikationsprogrammen,
so wie Microsoft® OutlookTM,
ICQ®,
AOL® Instant
MessengerTM (IM) und/oder MSN® MessengerTM verwendet wird. Gemäß einigen Ausführungsformen können die
Kontaktlisten auf die DVR-Geräte 210a–c heruntergeladen
werden und/oder auf andere Weise eine Schnittstelle bilden oder
den Listen von anderen Programmen zugewiesen sein.
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Die
DVR-Geräte 210a–c können zum
Beispiel eine Schnittstelle zu anderen Programmen und/oder Vorrichtungen
haben (so wie einem IM-Programm, das auf dem PC eines Benutzers
arbeitet), um Listen und/oder weitere Information, die mit den Kontakten
verbunden ist, zu erhalten, zu aktualisieren und/oder auf andere
Weise zu nutzen. Gemäß einigen
Ausführungsformen
können
die DVR-Geräte 210a–c ein Modul,
ein Programm, ein Add-in, einen Thin-Client und/oder andere Befehle umfassen,
die das Wechselwirken zwischen den DVR-Geräten 210a–c und einem
oder mehreren anderen Programmen oder Vorrichtungen (so wie Benutzervorrichtungen)
vereinfachen. Bei manchen Ausführungsformen kann
die Kontaktlisteninformation (und/oder irgendein Teil dieser) auch
oder als Alternative von einer der Service-Prövidervorrichtungen 220a–b und/oder
einer der Medien-Providervorrichtungen 230a–b erhalten
werden. Die DVR-Geräte 210a–c können zum
Beispiel mit Kontaktinformation versorgt werden, welche Teilnehmern
des Dienstanbieters und/oder Medienanbieters (z.B. Teilnehmer von
TiVO® und/oder
DirecTV®)
zugewiesen wird.
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Die
Kontaktliste kann von einem Benutzer zum Beispiel verwendet werden,
um mit anderen Benutzern und/oder weiteren DVR-Geräten 210a–c Information
gemeinsam zu nutzen und/oder auf andere Weise zu kommunizieren.
Bei manchen Ausführungsformen
kann der erste Benutzer in der Lage sein, Medien und/oder anderen
Inhalt, der auf DVR-Geräten 210b–c gespeichert
ist, welche von anderen Benutzern gehalten und/oder betrieben werden,
zu durchsuchen. Der erste Benutzer kann zum Beispiel in der Lage
sein, gespeicherte digitale Fotografien zu betrachten, die sich
auf dem DVR-Gerät 210b des
zweiten Benutzers befinden. Gemäß einigen
Ausführungsformen
kann der erste Benutzer Medien, die auf dem zweiten DVR-Gerät 210b gespeichert
sind, auswählen
und kann die ausgewählten Medien
zum Beispiel herunterladen und/oder betrachten. Auf diese Weise
können
zum Beispiel die Benutzer der DVR-Geräte 210a–c in einfacher
Weise Medien, so wie digitale Fotografien, gemeinsam nutzen. Bei
manchen Ausführungsformen
können
die Benutzer in der Lage sein, den Zugriff auf die Medien einzuschränken, die
auf ihrem zugewiesenen DVR-Gerät 210a–c gespeichert
sind. Private und/oder andere Information, für die eine Verbreitung nicht
gewünscht
ist (z.B. Material unter Urheberrecht oder persönliche Information) kann zum
Beispiel vor einigen oder mehreren Benutzern "versteckt" werden. Gemäß einiger Ausführungsformen
können
unterschiedliche Zugriffsrechte für irgendeine Anzahl von Benutzern
und/oder Benutzergruppen eingerichtet werden.
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Bei
manchen Ausführungsformen
können Benutzer
zum Beispiel die Kontaktlisten bearbeiten, um verschiedenen Benutzergruppen
zu bezeichnen, so wie "Freunde", "Familie", "Mitarbeiter" usw. Die Benutzer
können
dann verschiedene Regeln und/oder andere Beschränkungen und/oder Genehmigungen
einrichten, die den Zugriff auf DVR-Information regieren. Als ein
Beispiel kann der erste Benutzer eine ICQ®-Buddyliste
von dem PC des Benutzers zu dem ersten DVR-Gerät 210 herunterladen. Bei
manchen Ausführungsformen
kann die Information, die vom PC erhalten worden ist, benutzt werden, um
verschiedene Benutzer, Benutzerattribute und/oder Benutzergruppeninformation
zu identifizieren, die zum Beispiel automatisch von dem ersten DVR-Gerät 210a übernommen
werden können.
Die ICQ®-Liste
kann zum Beispiel Information umfassen, die mit dem zweiten Benutzer
verbunden ist, so wie Information, die Adresse und/oder Kontaktinformation
identifiziert, welche mit dem zweiten DVR-Gerät 210b verbunden ist.
Bei manchen Ausführungsformen
kann die Liste, die von dem ersten DVR-Gerät 210a heruntergeladen
oder erzeugt worden ist, einen Identifizierer umfassen, der mit
dem zweiten DVR-Gerät 210b verbunden
ist, so wie einer IP-Adresse und/oder einem Uniform Resource Locator
(URL).
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Mit
Bezug nun auf 3 ist ein Verfahren 300 gemäß einiger
Ausführungsformen
gezeigt. Bei einigen Ausführungsformen
kann das Verfahren 300 von den Systemen 100, 200 durchgeführt und/oder mit
Verwendung dieser Systeme durchgeführt werden und/oder kann auf
andere Weise den Systemen 100, 200 und/oder jeglichen
der Systemkomponenten, die im Zusammenhang mit 1 und/oder 2 beschrieben
sind, zugewiesen werden. Das Verfahren 300 kann zum Beispiel
mit dem Host-Gerät 120, 220,
das hierin beschrieben ist, durchgeführt werden oder auf andere
Weise damit verbunden sein. Die hierin beschriebenen Ablaufdiagramme
bedingen nicht notwendigerweise eine feste Abfolge für die Aktionen,
und Ausführungsformen
können
in irgendeiner Reihenfolge durchgeführt werden, die praktikabel ist.
Man bemerke, daß jedes
der Verfahren, die hierin beschrieben sind, durch Hardware, Software
(einschließlich
Mikrocode), Firmware, manuelle Mittel oder irgendeine Kombination
aus diesen ausgeführt werden
kann. Zum Beispiel kann ein Speichermedium Befehle speichern, die,
wenn sie von einer Maschine ausgeführt werden, zur Ausführung gemäß einer
der hierin beschriebenen Verkörperungen
führen.
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Bei
manchen Ausführungsformen
kann das Verfahren 300 bei 302 beginnen, indem
zunächst
Information identifiziert wird, die mit einem ersten Benutzer eines
ersten DVR-Gerätes
verbunden ist. Die erste Information kann zum Beispiel Planungsinformation
(so wie TV-Auflistungen
und/oder Aufzeichnungspläne),
Benutzerempfehlungen und/oder aufgezeichnete Medien sein oder umfassen.
Gemäß einigen
Ausführungsformen
kann der erste Benutzer die erste Information auswählen, identifizieren,
erzeugen und/oder auf andere Weise bestimmen. Der erste Benutzer
kann zum Beispiel die erste Information auswählen, indem er eine GUI verwendet.
Bei manchen Ausführungsformen
kann die erste Information auch oder als Alter native basierend auf
anderen Faktoren identifiziert werden. Zum Beispiel kann die erste
Information aus einer Vielzahl verfügbarer Information basierend
darauf, ob die Information auf andere Weise für weitere DVR-Geräte und/oder
Benutzer verfügbar
ist, ausgewählt
werden. Die erste Information kann entsprechend einigen Ausführungsformen
bewertet und/oder mit einem Wert versehen werden, und die Information
mit dem höchsten
(oder niedrigsten) Wert und/oder der Bewertung kann identifiziert
werden. Gemäß einigen
Ausführungsformen kann
die Identifikation von dem ersten DVR-Gerät durchgeführt werden.
-
Das
Verfahren 300 kann gemäß einigen
Ausführungsformen
fortfahren, indem die erste Information bei 304 an ein
zweites DVR-Gerät
gegeben wird. Bei manchen Ausführungsformen
kann das erste DVR-Gerät
an das zweite DVR-Gerät
gekoppelt sein. Die DVR-Geräte
(so wie die DVR-Geräte 110, 210a–c) können zum
Beispiel über
ein Netzwerk, so wie ein IP-Netzwerk,
kommunizieren. Bei manchen Ausführungsformen
kann entweder eines oder können
beide der DVR-Geräte
mit Identifizierern verbunden sein (z.B. URL, IP und/oder andere
Identifizierer), die die Kommunikation zwischen den DVR-Geräten vereinfachen.
Dem ersten DVR-Gerät
kann zum Beispiel eine erste IP-Adresse zugeordnet sein, und dem
zweiten DVR-Gerät kann eine
zweite IP-Adresse zugeordnet sein. Gemäß einigen Ausführungsformen
kann der erste Benutzer Kontaktinformation speichern, die mit einem
Benutzer des zweiten DVR-Gerätes verbunden
ist (z.B. in einer Kontaktliste und/oder Datei). Die Kontaktinformation kann
zum Beispiel die zweite IP-Adresse umfassen.
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Auf
diese Weise kann zum Beispiel der erste Benutzer einfach den anderen
Benutzer auswählen (z.B.
von einer Liste auf einer GUI), und das erste DVR-Gerät kann die
Kontaktinformation verarbeiten, um die zweite IP-Adresse zu bestimmen.
Die erste Information kann dann zum Beispiel an das zweite DVR-Gerät, dem die
zweite IP-Adresse zugeordnet ist, geschickt, gesendet oder auf andere
Weise geliefert werden. Bei manchen Ausführungsformen kann die erste
Information an die zweite IP-Adresse als eines oder mehrere IP-Pakete über das
IP-Netzwerk geschickt
werden. Gemäß einigen
Ausführungsformen
können
die DVR-Geräte
spezielle und/oder besondere Ports umfassen, welche die Verbindung
mit dem IP-Netzwerk und/oder die Kommunikation zwischen den DVR-Geräten vereinfacht.
Bei manchen Ausführungsformen
können
dieselben Ports, Kabel, Verbindungen und/oder Netzwerke, die die
DVR-Geräte
benutzen, um mit den Service-Providervorrichtungen und/oder den
Medien-Providervorrichtungen zu
kommunizieren, verwendet werden, um die Kommunikation zwischen den
DVR-Geräten
einzuleiten und/oder zu vereinfachen.
-
Bei
manchen Ausführungsformen
kann das Verfahren 300 bei 306 fortfahren, indem
zweite Information empfangen wird, die mit einem zweiten Benutzer
des zweiten DVR-Gerätes
verbunden ist. Die zweite Information kann zum Beispiel Information sein,
die der ersten Information ähnlich
ist. Die zweite Information kann bei manchen Ausführungsformen Medien,
Empfehlungen und/oder Pläne
sein, die mit dem zweiten Benutzer (und/oder mit dem zweiten DVR-Gerät) verbunden
sind. Bei manchen Ausführungsformen
kann die zweite Information von einem oder beiden des zweiten Benutzers
und des zweiten DVR-Gerätes
ausgewählt
und/oder identifiziert werden. Die zweite Information kann zum Beispiel
als Antwort auf das Bereitstellen der ersten Information ausgewählt und
an das erste DVR-Gerät
geschickt und/oder gesendet werden.
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Gemäß einigen
Ausführungsformen
kann die erste und zweite Information von dem ersten und dem zweiten
Benutzer und/oder von dem ersten und dem zweiten DVR-Gerät gemeinsam
genutzt werden. Der erste und der zweite Benutzer können zum Beispiel
Information auswählen
(z.B. die erste und die zweite Information), die sie gemeinsam nutzen, tauschen
und/oder austauschen möchten.
Gemäß einigen
Ausführungsformen
können
die Benutzer Planungsinformation gleichzeitig nutzen. Anstatt einem
Freund oder Familienmitgliedern einfach etwas über eine gewünschte Show
zu erzählen,
kann der erste Benutzer zum Beispiel das erste DVR-Gerät einrichten,
um die Show aufzuzeichnen (z.B. weil der erste Benutzer die Show
liebt) und dann einfach den Aufzeichnungsplan des ersten DVR-Gerätes direkt an
den zweiten Benutzer (und/oder das zweite DVR-Gerät) geben.
Bei manchen Ausführungsformen
kann das DVR-Gerät
automatisch den Aufzeichnungsplan übernehmen und/oder der Benutzer
kann in einfacher Weise (z.B. über
eine GUI) das zweite DVR-Gerät
einrichten, um die gewünsch te
Show entsprechend dem empfangenen Plan aufzuzeichnen. Bei manchen
Ausführungsformen
kann es zum Beispiel bei dem zweiten Benutzer nicht erforderlich sein,
daß er
Schritte vornimmt, die normalerweise erforderlich sein würden, um
das zweite DVR-Gerät
so einzurichten, daß es
die gewünschte
Show aufzeichnet (z.B. Suchen nach der Auflistung der Show und/oder
Auswählen
von Aufzeichnungsoptionen).
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Das
Verfahren 300 kann bei manchen Ausführungsformen fortfahren, indem
es bei 308 die zweite Information dem ersten Benutzer zur
Verfügung
stellt. In dem Fall, daß die
zweite Information Medien umfaßt,
kann zum Beispiel das erste DVR-Gerät bewirken, daß die zweite
Information dem ersten Benutzer angezeigt wird. Bei manchen Ausführungsformen
kann das Empfangen der zweiten Information (z.B. bei 306)
automatisch bewirken, daß die
zweite Information dem ersten Benutzer angezeigt und/oder auf andere
Weise zur Verfügung gestellt
wird. Als ein Beispiel kann ein erster Benutzer eine GUI auf dem
ersten DVR-Gerät
verwenden, um digitalen Fotoinhalt zu durchsuchen, der auf dem zweiten
DVR-Gerät
gespeichert ist. Der erste Benutzer kann eine oder mehrere digitale
Fotografien auswählen,
die er betrachten möchte,
indem er eine Eingabe an die GUI gibt (z.B. die erste Information,
die bei 302 identifiziert worden ist). Die Auswahl kann
an das zweite DVR-Gerät
geschickt werden (z.B. das Bereitstellen bei 304), und
das zweite DVR-Gerät kann
die ausgewählten
digitalen Fotografien an das erste DVR-Gerät senden (z.B. über ein
Dateiübertragungsprotokoll
(FTP – file
transfer protocol und/oder ein anderes Herunterladen). Nach dem
Empfang der heruntergeladenen digitalen Fotografien (z.B. bei 306)
kann das erste DVR-Gerät
bewirken, daß die Fotografien
auf einer Benutzervorrichtung, so wie einem TV oder einem anderen
Monitor oder Anzeigegerät
angezeigt werden (z.B. das Bereitstellen bei 308). Auf
eine solche Weise können
zum Beispiel die Benutzer einfach und/oder schnell gespeicherte
Medien (wie digitale Fotografien), Aufzeichnungspläne, Empfehlungen
und/oder andere Information gleichzeitig nutzen, indem sie ihre
jeweiligen DVR-Geräte verwenden.
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Nun
der 4 zugewandt ist ein Blockschaubild eines Systems 400 gemäß einiger
Ausführungsformen
gezeigt. Das System 400 kann zum Beispiel verwendet werden,
um das hierin beschriebene Verfahren 300 zu implementieren
und/oder auszuführen
oder kann den Systemen 100, 200 zugewiesen sein,
die im Zusammenhang mit 1 und/oder 2 beschrieben
sind. Bei manchen Ausführungsformen
können
weniger oder mehr Komponenten als die, die in 4 gezeigt
sind, in dem System 400 enthalten sein. Gemäß einigen
Ausführungsformen
können
unterschiedliche Typen, Layouts, Mengen und Konfigurationen der
Systeme verwendet werden.
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Gemäß einigen
Ausführungsformen
kann das System 400 ein DVR-Gerät sein, so wie die hierin beschriebenen
DVR-Geräte 100, 210a–c. Bei
manchen Ausführungsformen
kann das System 400 ein DVR-Gerät sein, das in der Lage ist,
Inhalt, Pläne und/oder
Benutzerempfehlungen mit anderen DVR-Geräten gemeinsam zu nutzen. Das
System 400 kann zum Beispiel einen oder mehrere Prozessoren 402 umfassen,
die irgendein Typ oder eine Konfiguration von Prozessor, Mikroprozessor und/oder
Mikromaschine sein können,
der bekannt oder verfügbar
ist oder wird. Bei manchen Ausführungsformen
kann das System auch oder als Alternative eine oder mehrere Kommunikationsschnittstellen 404,
eine Eingabevorrichtung 406 und/oder eine Speichervorrichtung 408 umfassen,
von denen alle und/oder irgendwelche in Kommunikation mit Prozessor 402 stehen
können.
Die Speichervorrichtung 408 kann zum Beispiel einen Medienplan 410,
einen Aufzeichnungsplan 412, Medien 414 und/oder
benutzerdefinierte Information 416 speichern.
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Die
Kommunikationsschnittstelle 404 und/oder die Eingabevorrichtung 406 können irgendwelche
Typen und/oder Konfigurationen von Vorrichtungen sein oder umfassen,
die bekannt oder verfügbar
sind oder werden. Bei manchen Ausführungsformen kann die Kommunikationsschnittstelle 404 eine IP-Schnittstelle
sein oder umfassen, so wie eine Netzwerkschnittstellenkarte (NIC – network
interface card), ein Port, ein Kabel und/oder eine andere Verbindung.
Die Kommunikationsschnittstelle 404 kann zum Beispiel einen
Port zum Empfangen eines Verbinders umfassen, der entsprechend dem
Schnittstellenstandard für
einen universellen seriellen Bus (USB) konfiguriert ist, wie es
in der USB-Spezifikation Überarbeitung
2.0 (2000) beschrieben ist, oder dem Verkabelungsstandard Kategorie
5-e (Cat5e), wie er durch die American Standards Institute/Telecommunications
Industry Association/Electronic Industries Alliance (ANSI/TIA/EIA)
568-A-5 Zusatz (Februar 2000) beschrieben ist. Gemäß einigen
Ausführungsformen
kann die Eingabevorrichtung 406 ein Tastenfeld, einen Berührungsbildschirm,
eine oder mehrere Schaltflächen,
eine Fernsteuereinrichtung und/oder eine oder mehrere Softkeys (dynamisch
anpaßbare Tasten)
und/oder variable Funktionseingabevorrichten umfassen.
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Die
Speichervorrichtung 408 kann gemäß einiger Ausführungsformen
eine oder mehrere magnetische Speichervorrichtungen, so wie Festplatten, eine
oder mehrere optische Speichervorrichtungen und/oder Festspeicher
sein oder umfassen. Die Speichervorrichtung 408 kann zum
Beispiel den Medienplan 410, den Aufzeichnungsplan 412,
die Medien 414 und/oder die benutzerdefinierte Information 416 speichern.
Der Medienplan 410 kann zum Beispiel ein Plan für TV, Satellit
und/oder andere Sendemedien sein. Bei manchen Ausführungsformen
kann der Medienplan 410 von dem System 400 benutzt
werden, um die Identifizierung von Sendemedien zu vereinfachen,
die aufgezeichnet werden kann. Der Medienplan 410 kann
zum Beispiel an einen Benutzer des Systems 400 gegeben
werden, der den Medienplan 410 verwenden kann, um Programme
auszuwählen,
von denen gewünscht
wird, daß sie
aufgezeichnet werden.
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Die
Programme, die der Benutzer auswählt, kann
gemäß einigen
Ausführungsformen
als der Aufzeichnungsplan 412 gespeichert werden. Der Aufzeichnungsplan 412 kann
zum Beispiel verschiedene Information speichern, die mit den Aufzeichnungsmedien
verbunden sind. Bei manchen Ausführungsformen
kann das System 400 den Aufzeichnungsplan 412 benutzen,
um festzustellen, welche Medien aufgezeichnet werden sollen und
zu welchen Zeiten. Gemäß einiger
Ausführungsformen
kann das System 400 Programme und/oder andere Medien aussuchen (z.B.
basierend auf den Präferenzen
eines Benutzers, Vorlieben/Abneigungen, Gewohnheiten und/oder Empfehlungen),
die aufgezeichnet werden sollen und kann die geeignete Information
(z.B. Zeit, Datum, Programmlänge,
Aufzeichnungsformat und/oder andere Aufzeichnungsparameter) in dem Aufzeichnungsplan 412 speichern.
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Der
Aufzeichnungsplan 412 kann gemäß einigen Ausführungsformen
bewirken, daß verschiedene
Audio-, Video- und/oder andere Inhalte als die Medien 414 gespeichert
werden. Die Medien 414 können zum Beispiel TV-Programme,
digitale Bilder, Videos, Musik (z.B. digitale Musik), Artikel, Nachrichten und/oder
anderen Medieninhalt umfassen. Bei manchen Ausführungsformen können die
Medien 414 von einem Medienanbieter und/oder von anderen DVR-Geräten oder
Systemen empfangen werden. Die benutzerdefinierte Information 416 kann
zum Beispiel Benutzerempfehlungen, Benutzerpräferenzen, Nachrichten und/oder
andere benutzerdefinierte Information umfassen. Bei manchen Ausführungsformen
kann der Benutzer des Systems 400 eine oder mehrere Aufzeichnungsregeln
und/oder -prozeduren definieren. Gemäß einigen Ausführungsformen
kann der Benutzer einen oder mehrere Teile und/oder Typen der Medien
bewerten, mit Rang und/oder einem Wert versehen (z.B. ein bestimmtes
TV-Programm oder einen Film), und die Information als benutzerdefinierte
Information 416 speichern.
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Irgendwelche
oder die gesamte Information 410, 412, 414, 416,
die von der Speichervorrichtung 408 gespeichert ist, kann
gemäß einigen
Ausführungsformen
gemeinsam mit anderen Systemen und/oder DVR-Geräten genutzt werden. Bei manchen
Ausführungsformen
kann zum Beispiel der Prozessor 402 so betreibbar sein,
daß er
Befehle ausführt,
die bewirken, daß die
verschiedene Information 410, 412, 414, 416 von
DVR-Geräten
gemeinsam genutzt wird und/oder auf andere Weise gemäß Ausführungsformen,
die hierin beschrieben sind, bearbeitet wird. Gemäß einigen
Ausführungsformen
kann der Benutzer des Systems 400 irgendwelche der Information 410, 412, 414, 416 an
einen anderen Benutzer liefern, der ein DVR-Gerät betreibt. Das System 400 kann
auch oder als Alternative einige oder die gesamte Information 410, 412, 414, 416 von
einem anderen System und/oder einem DVR-Gerät (das zum Beispiel einem anderen
Benutzer zugewiesen ist) empfangen.
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Nun
der 5 zugewandt ist ein Blockschaubild eines Systems 500 gemäß einigen
Ausführungsformen
gezeigt. Das System 500 kann zum Beispiel dem Verfahren 300 zugewiesen
sein und/oder kann in Konfiguration und/oder Funktionalität ähnlich den
Systemen 100, 200 sein, die im Zusammenhang mit 1 und/oder 2 beschrieben
sind. Bei manchen Ausführungsformen
kann das System 500 ein DVR-Gerät (und/oder ein weiterer Benutzer
oder eine Netzwerkvorrichtung) sein oder umfassen, so wie die DVR-Geräte 110, 210a–c, die
hierin beschrieben sind. Weniger oder mehr Komponenten als sie in 5 gezeigt
sind, können
gemäß einigen
Ausführungsformen
in dem System 500 enthalten sein. Bei manchen Ausführungsformen
können
die Komponenten 502, 504, 506, 508 des
Systems 500 in der Konfiguration und/oder Funktionalität den gleich
benannten Komponenten ähnlich
sein, die hierin im Zusammenhang mit 4 beschrieben
sind.
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Das
System 500 kann gemäß einigen
Ausführungsformen
ein DVR-Gerät 502 umfassen,
das weiter zum Beispiel einen Kommunikationsweg 504, einen
Prozessor 506 (so wie einen PXA 270 XScale®-Prozessor
von Intel®)
und/oder einen Speicher 508 umfassen. Das System 500 kann
auch oder als Alternative eine Schnittstelle umfassen, so wie eine Infrarot
(IR)-Schnittstelle 510.
Bei manchen Ausführungsformen
kann das DVR-Gerät 502 den
hierin beschriebenen DVR-Geräten 110, 210a–c ähnlich sein. Das
DVR-Gerät 502 kann
zum Beispiel einem Benutzer zugewiesen sein und/oder kann verschiedene Medien,
Pläne,
Empfehlungen und/oder anderen Inhalt im Speicher 508 speichern.
Gemäß einigen
Ausführungsformen
kann das DVR-Gerät
so betreibbar sein, daß es
die gespeicherte Information mit anderen DVR-Geräten über den
Kommunikationsweg 504 gemeinsam nutzt (z.B. sendet und/oder
empfängt). Der
Kommunikationsweg 504 kann zum Beispiel einen Port, ein
Kabel und/oder eine Verbindung mit einem IP und/oder einem anderen
Netzwerk umfassen.
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Bei
manchen Ausführungsformen
können das
System 500 und/oder das DVR-Gerät 502 auch oder als
Alternative die Fernsteuerschnittstelle 510 umfassen. Die
Fernsteuerschnittstelle 510 kann irgendein Typ und/oder
eine Konfiguration einer Fernsteuerschnittstelle sein, die bekannt
oder praktisch einsetzbar ist oder wird. Die Fernsteuerschnittstelle 510 kann
zum Beispiel eine IR-, Bluetooth® und/oder eine
andere drahtlose und/oder verdrahtete Schnittstelle umfassen. Gemäß einiger
Ausführungsformen kann
die Fernsteuerschnittstelle 510 die Kom munikation mit dem
DVR-Gerät 502 vereinfachen.
Zum Beispiel kann der Benutzer, dem das DVR-Gerät 502 zugewiesen ist,
eine Benutzervorrichtung, so wie eine IR-Fernsteuerung verwenden,
um Befehle an das DVR-Gerät 502 über die
Fernsteuerschnittstelle 510 zu schicken. Bei manchen Ausführungsformen
kann die Fernsteuerschnittstelle 510 verwendet werden, um
mit anderen Geräten
zu kommunizieren. Die Fernsteuerschnittstelle kann zum Beispiel
verwendet werden, um DVR-Information zu einem DVR-Gerät zu schicken
und/oder DVR-Information
von diesem zu empfangen. Gemäß einigen
Ausführungsformen können weitere
Schnittstellen zusätzlich
zu und/oder anstelle von der Fernsteuerschnittstelle 510 in
dem System 500 enthalten sein.
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Die
mehreren hierin beschriebenen Ausführungsformen dienen allein
dem Zwecke der Veranschaulichung. Weitere Ausführungsformen können mit
Modifikationen und Änderungen
in die Praxis umgesetzt werden, wobei sie nur durch die Ansprüche eingeschränkt sind.
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ZUSAMMENFASSUNG
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Gemäß einigen
Ausführungsformen
kann Information gemeinsam von digitalen Videorekordern genutzt
werden. Bei manchen Ausführungsformen können System
oder Verfahren zum Beispiel das Identifizieren erster Information,
die einem ersten Benutzer eines ersten digitalen Videorekorders
zugeordnet ist, und das Liefern der ersten Information an einen
zweiten digitalen Videorekorder umfassen. Solche Ausführungsformen
können
weiter das Empfangen zweiter Information, die einem zweiten Benutzer des
zweiten digitalen Videorekorders zugeordnet ist, und das Liefern
der zweiten Information an den ersten Benutzer umfassen.