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GEBIET DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf Brennstoffzellenstapel und
genauer auf ein Ausrichtungssystem und ein Verfahren zum Montieren
eines Brennstoffzellenstapels.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Brennstoffzellen
werden als Energiequelle in vielen Anwendungen verwendet oder sind
dafür vorgeschlagen
worden, wie beispielsweise in elektrischen Fahrzeugenergieanlagen,
um Brennkraftmaschinen zu ersetzen, und in stationären Anwendungen,
um elektrische Energie zu erzeugen. In Brennstoffzellen vom Protonenaustauschmembran-Typ (PEM-Typ)
wird Wasserstoff zu der Anode der Brennstoffzelle geliefert und
Sauerstoff zu der Kathode geliefert. PEM-Brennstoffzellen umfassen
eine Membranelektrodenanordnung (MEA), welche eine dünne, protonendurchlässige, elektrisch
nichtleitende, Festpolymerelektrolytmembran umfasst, die den Anodenkatalysator
auf einer seiner Oberflächen
und den Kathodenkatalysator auf der gegenüberliegenden Oberfläche aufweist.
Die MEA ist zwischen einem Paar elektrisch leitender Elemente eingebettet,
welche als Stromsammler für
die Anode und die Kathode dienen und geeignete Kanäle und/oder Öffnungen
darin enthalten, um die gasförmigen
Reaktanden der Brennstoffzelle über
die Oberflächen
der jeweiligen Anoden- und Kathodenkatalysatoren zu verteilen. Eine typische
PEM-Brennstoffzelle und ihre MEA sind in den
US-Patenten Nr. 5,272,017 und
5,316,871 beschrieben, die
am 21. Dezember 1993 bzw. am 31. Mai 1994 erteilt und an die General
Motors Corporation übertragen
wurden.
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Der
Ausdruck "Brennstoffzelle" wird typischerweise
verwendet, um abhängig
vom Zusammenhang entweder auf eine einzelne Zelle oder eine Mehrzahl
von Zellen Bezug zu nehmen. Eine Mehrzahl von individuellen Zellen
ist gemeinsam zusammengebündelt,
um einen Brennstoffzellenstapel zu bilden. Jede Zelle innerhalb
des Brennstoffzellenstapels umfasst die vorstehend beschriebene
MEA, und jede MEA liefert ihren Spannungszuwachs.
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Eine
präzise
Ausrichtung der Bauelemente eines Brennstoffzellenstapels in eine
vorbestimmte Orientierung ist wünschenswert.
Die Bauelemente eines Brennstoffzellenstapels sind typischerweise während der
Montage ausgerichtet worden, indem äußere Elemente verwendet werden,
um die Bauelemente gemäß ihrer
entsprechenden Umfänge
zu umgeben oder zu umfassen. Derartige äußere Elemente können jedoch
den Zugang zu verschiedenen Bauelementen während der Montage beschränken. Zusätzlich werden
höhere
Toleranzniveaus gewünscht, als
durch derartige äußere Elemente
bereitgestellt werden können.
Demgemäß wäre es wünschenswert,
die Bauelemente eines Brennstoffzellenstapels durch die Verwendung
innerer Merkmale auszurichten.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung stellt ein Ausrichtungssystem und ein Verfahren
zum Montieren eines Brennstoffzellenstapels bereit. Bauelemente
des Brennstoffzellenstapels weisen innere Ausrichtungsmerkmale auf
und werden während
der Montage in eine vorbestimmte Orientierung ausge richtet. Die
Erfindung ermöglicht
es, Brennstoffzellenstapel innerhalb hoher Toleranzniveaus zu montieren,
während der
Zugang zu jedem Bauelement während
der Montage verbessert wird. Zusätzlich
kann die Erfindung einem Brennstoffzellenstapel zusätzliche
Festigkeit verleihen.
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Ein
Ausrichtungssystem für
einen Brennstoffzellenstapel gemäß den Grundsätzen der
vorliegenden Erfindung umfasst eine Vorrichtung, die zum Abstützen von
Bauelementen eines Brennstoffzellenstapels betreibbar ist. Es ist
zumindest ein Ausrichtungsbauteil vorhanden, welches wahlweise zwischen
ersten und zweiten Stellungen betreibbar ist. Das Ausrichtungsbauteil
ist ausgebildet, um mit inneren Ausrichtungsmerkmalen auf Bauelementen
des Brennstoffzellenstapels zusammenzuwirken. Die erste Stellung
des Ausrichtungsbauteils entspricht einem Eingerücktsein bzw. Ineingriffstehen
mit den Ausrichtungsmerkmalen. Die zweite Stellung des Ausrichtungsbauteils
entspricht einem Ausgerücktsein
bzw. Außereingriffstehen
mit den Ausrichtungsmerkmalen.
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Gemäß einem
anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst ein Brennstoffzellenstapel mehrere
Brennstoffzellen, die benachbart zueinander in einem Stapelaufbau
angeordnet sind. Die Brennstoffzellen weisen innere Ausrichtungsmerkmale
auf, die es ermöglichen,
Bauelemente jeder Brennstoffzelle unter Verwendung eines Ausrichtungsbauteils
in einer vorbestimmten Orientierung relativ zueinander auszurichten.
Jedes Ausrichtungsmerkmal umfasst eine Einrückoberfläche, die ausgebildet ist, um
durch ein Ausrichtungsbauteil wahlweise eingerückt und ausgerückt zu werden,
wenn das Ausrichtungsmerkmal um ein Ausrichtungsbauteil herum angeordnet
wird.
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Gemäß einem
anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum
Montieren eines Brennstoffzellenstapels offenbart, welcher mehrere
Bauelemente mit inneren Ausrichtungsmerkmalen aufweist. Das Verfahren
umfasst: (1) ein Orientieren wenigstens eines Ausrichtungsbauteils
in einer ersten Stellung; (2) ein Positionieren wenigstens eines
Bauelements des Brennstoffzellenstapels auf dem Ausrichtungsbauteil,
wobei sich das innere Ausrichtungsmerkmal an dem Ausrichtungsbauteil befindet;
(3) ein Ausrichten der Bauelemente des Brennstoffzellenstapels mit
dem Ausrichtungsbauteil; und (4) ein Zusammenpressen der Bauelemente
des Brennstoffzellenstapels.
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Weitere
Anwendungsbereiche der vorliegenden Erfindung werden aus der nachstehenden
detaillierten Beschreibung ersichtlich. Es versteht sich, dass die
detaillierte Beschreibung und spezifische Beispiele, obwohl sie
die bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung angeben, lediglich zu Illustrationszwecken vorgesehen
sind und nicht zur Begrenzung des Schutzbereichs der Erfindung vorgesehen
sind.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die
vorliegende Erfindung wird aus der detaillierten Beschreibung und
den beigefügten
Zeichnungen vollständiger
verstanden werden, wobei:
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1 eine
perspektivische Explosionsansicht eines beispielhaften Brennstoffzellenstapels
gemäß den Grundsätzen der
vorliegenden Erfindung ist;
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2 eine
perspektivische Ansicht eines beispielhaften Ausrichtungsbauteils
gemäß den Grundsätzen der
vorliegenden Erfindung ist;
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3A eine
Schnittdarstellung des Ausrichtungsbauteils entlang einer Linie
3-3 von 2 ist;
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3B–3D Schnittdarstellungen
von alternativen Ausführungsformen
eines Ausrichtungsbauteils entlang der Linie 3-3 von 2 gemäß den Grundsätzen der
vorliegenden Erfindung sind;
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4A und 4B Aufsichten
eines mit einem entsprechenden Ausrichtungsmerkmal eines Bauelements
eines Brennstoffzellenstapels eingerückten bzw. ausgerückten Ausrichtungsbauteils
mit dem Querschnitt von 3A gemäß den Grundsätzen der
vorliegenden Erfindung sind;
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5A und 5B Aufsichten
eines mit einem entsprechenden Ausrichtungsmerkmal eines Bauelements
eines Brennstoffzellenstapels eingerückten bzw. ausgerückten Ausrichtungsbauteils
mit dem Querschnitt von 3B gemäß den Grundsätzen der
vorliegenden Erfindung sind;
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6A und 6B Aufsichten
eines mit einem entsprechenden Ausrichtungsmerkmal eines Bauelements
eines Brennstoffzellenstapels eingerückten bzw. ausgerückten Ausrichtungsbauteils
mit dem Querschnitt von 3C gemäß den Grundsätzen der
vorliegenden Erfindung sind;
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7A und 7B Aufsichten
eines mit einem entsprechenden Ausrichtungsmerkmal eines Bauelements
eines Brennstoffzellenstapels eingerückten bzw. ausgerückten Ausrich tungsbauteils
mit dem Querschnitt von 3D gemäß den Grundsätzen der
vorliegenden Erfindung sind;
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8 eine
Aufsicht eines Ausrichtungsbauteils, welches mit einem einem Abschnitt
einer Fluidsammelleitung entsprechenden Ausrichtungsmerkmal ausgerückt ist,
mit dem Querschnitt von 3A gemäß den Grundsätzen der
vorliegenden Erfindung ist;
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9A bis 11B perspektivische Ansichten eines Montagemechanismus
mit einem Brennstoffzellenstapel in verschiedenen Stufen der Montage
gemäß den Grundsätzen der
vorliegenden Erfindung sind;
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12A und 12B Seitenansichten
eines Betätigungsgliedes
für ein
Paar von Ausrichtungsbauteilen in jeweiligen ersten und zweiten
Stellungen gemäß den Grundsätzen der
vorliegenden Erfindung;
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13A eine perspektivische Explosionsansicht eines
Brennstoffzellenstapels mit zwei Ausrichtungsbauteilen und zwei
Federmechanismen gemäß einer
ersten alternativen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist, wobei der eine Federmechanismus
eingerückt
mit einem Brennstoffzellenbauelement dargestellt ist und der andere
Federmechanismus in einer Explosionsansicht dargestellt ist;
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13B eine vergrößerte teilweise
Ausschnittsansicht des mit dem Brennstoffzellenbauelement von 13A einge rückten
Federmechanismus gemäß der ersten
alternativen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist;
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14 eine
perspektivische Ansicht eines Ausrichtungsbauteils mit einem inneren
Fluiddurchgang und Öffnungen
durch die äußere Oberfläche gemäß einer
zweiten alternativen Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung ist;
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15A eine perspektivische Explosionsansicht eines
Montagemechanismus einschließlich
sich radial erstreckender Ausrichtungsbauteile gemäß einer
dritten alternativen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist;
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15B eine Querschnittsansicht des Montagemechanismus
entlang einer Linie 15B-15B von 15A ist;
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16A und 16B Aufsichten
eines sich radial erstreckenden Ausrichtungsbauteils von 15A, welches mit dem entsprechenden Ausrichtungsmerkmal
eines Bauelements eines Brennstoffzellenstapels eingerückt bzw.
ausgerückt
ist, gemäß den Grundsätzen der
vorliegenden Erfindung ist;
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17A bis 17C ein
Flussdiagramm des Montierens eines Brennstoffzellenstapels gemäß den Grundsätzen der
vorliegenden Erfindung sind; und
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18 eine
vereinfachte teilweise Querschnittsansicht eines Ausrichtungsbauteils
in einer Sackbohrung eines obe ren Abschlussbauelements eines Brennstoffzellenstapels
mit einem dazwischen liegenden Spalt gemäß den Grundsätzen der
vorliegenden Erfindung ist.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Die
folgende Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen ist lediglich
beispielhafter Natur und ist in keiner Weise dazu vorgesehen, die
Erfindung, ihre Anwendung oder Verwendungen zu beschränken.
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Um
ein besseres Verständnis
der vorliegenden Erfindung zu erlangen, ist in 1 eine
Explosionsansicht eines beispielhaften Brennstoffzellenstapels 20 gemäß den Grundsätzen der
vorliegenden Erfindung dargestellt. 1 zeigt
zwei einzelne PEM-Brennstoffzellen, die verbunden sind, um einen Stapel 20 zu
bilden, der ein Paar von MEAs 22, 24 aufweist,
die durch ein elektrisch leitendes, flüssigkeitsgekühltes, bipolares
Separatorplattenleitungselement 26 voneinander getrennt
sind. Die MEAs bilden die aktive Fläche jeder Brennstoffzelle.
Eine einzelne Brennstoffzelle, die nicht in Reihe innerhalb eines
Stapels verbunden ist, weist eine Separatorplatte 26 mit
einer einzelnen elektrisch aktiven Seite auf. In einem Stapel weist
eine bevorzugte bipolare Separatorplatte 26 innerhalb des
Stapels 20 typischerweise zwei elektrisch aktive Seiten 28, 30 auf,
wobei jede aktive Seite 28, 30 einer getrennten
MEA 22 bzw. 24 mit entgegengesetzten, voneinander
getrennten Ladungen zugewandt ist, demzufolge sie eine so genannte "bipolare Platte" ist.
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Die
MEAs 22, 24 und die bipolare Platte 26 sind
gemeinsam zwischen Klemmabschlussplatten 32, 34 aus
rostfreiem Stahl und Fluidverteilungsendkontaktelementen 36, 38 gestapelt.
Die Fluidverteilungsendelemente 36, 38 umfassen
ebenso wie beide Arbeitsflächen
oder -seiten 28, 30 der bipolaren Platte 26 mehrere
Erhebungen, die zu Gräben
oder Kanälen
auf den aktiven Flächen 42, 28, 30 und 44 benachbart
sind, und bilden Strömungsfelder,
um Anoden- und Kathodenreaktanden (d.h. H2 und
O2/Luft) an die MEAs 22, 24 zu
verteilen. Flächen 40 und 46 der
Fluidverteilungsendelemente 36 bzw. 38 umfassen
ebenfalls mehrere zu Gräben
oder Kanälen
benachbarte Erhebungen, sind aber nicht aktiv und weisen keine dort
hindurchströmenden
Fluide auf. Nichtleitende Dichtungsplatten oder Dichtungen 48, 50, 52, 54, 56 und 58 stellen
Dichtungen und eine elektrische Isolierung zwischen den verschiedenen
Bauelementen des Brennstoffzellenstapels bereit. Gasdurchlässige, leitfähige Diffusionsmittel 60, 62, 64 und 66 drücken gegen
die Elektrodenflächen
der MEAs 22, 24. Zusätzliche Schichten aus leitfähigen Mitteln 68, 70 sind
zwischen den Fluidverteilungsendkontaktelementen 36, 38 und
den Abschlusssammelplatten 32, 34 angeordnet,
um eine leitfähige Bahn
zwischen diesen bereitzustellen, wenn der Stapel während normaler
Betriebsbedingungen zusammengepresst wird. Die Fluidverteilungsendkontaktelemente 36, 38 drücken gegen
die Diffusionsmittel 60, 68 bzw. 66, 70.
Alternativ können
modulare MEAs (nicht dargestellt) verwendet werden, bei denen die MEA,
die Diffusionsmittelschichten und die Dichtungsbauteile gemeinsam
zu einem einzelnen Bauelement gebündelt sind.
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Der
Anodenreaktand in Form von H2 wird aus einem
Vorratstank, einem Methanol- oder Benzinreformer oder dergleichen über eine
geeignete Vorlaufverrohrung 72 an die Anodenströmungsfelder
des Brennstoffzellenstapels 20 geliefert. Auf ähnliche Weise
wird der Kathodenreaktand in Form von O2/Luft
aus einem Vorratstank oder der Umgebung über eine geeignete Vorlaufverrohrung 74 an
die Kathodenströmungsfelder
des Brennstoffzellenstapels 20 geliefert. Auslassverrohrungen 76, 78 für die Anoden-
und Kathodenabflüsse,
die in den entsprechenden Anoden- und Kathodenströmungsfeldern
des Brennstoffzellenstapels 20 erzeugt wurden, werden ebenfalls
bereitgestellt. Eine zusätzliche
Vorlaufverrohrung 80 wird bereitgestellt, um Kühlmittel
durch die bipolaren Platten 26 und die Endplatten 36, 38 hindurch
fließen
zu lassen und durch die Rücklaufverrohrung 82 abfließen zu lassen.
Die Vorlauf- und Rücklauf-
oder Auslassverrohrungen 72, 74, 76, 78, 80 und 82 nehmen
innerhalb des Brennstoffzellenstapels 20 die Form von Sammelleitungen
an.
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Die
verschiedenen Bauelemente des Brennstoffzellenstapels 20 weisen Öffnungen 84, 86, 88, 90, 92 und 94 auf,
die ausgerichtet sind, um Vorlauf- und Rücklauffluidsammelleitungen
für die
Recktand- und Kühlmittelströme zu bilden.
Die Öffnungen
können
bei den folgenden Bauelementen umfasst sein: den MEAs 22 und 24,
den Dichtungsbauteilen 48, 50, 52, 54, 56 und 58,
der bipolaren Platte 26, den Fluidverteilungsendelementen 36 und 38 und
den Abschlussplatten 32 und 34. Die Öffnungen 84 und 86 stehen
in Fluidkommunikation mit den Anodenreaktandverrohrungen 72 und 76.
Die Öffnungen 88 und 90 stehen
in Fluidkommunikation mit den Kathodenreaktandverrohrungen 74 und 78.
Auf ähnliche
Weise stehen die Öffnungen 92 und 94 in
Fluidkommunikation mit den Kühlmittelverrohrungen 80 und 82.
Bei einigen Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung können
die Öffnungen 84, 86, 88, 90, 92 und 94 auch
als innere Ausrichtungsmerkmale der Bauelemente des Brennstoffzellenstapels 20 dienen,
wie nachfolgend ausführlicher
beschrieben wird.
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Mit
Bezug nun auf 2 ist ein beispielhaftes Ausrichtungsbauteil 96 gemäß den Grundsätzen der
vorliegenden Erfindung dargestellt. Das Ausrichtungsbauteil 96 besitzt
gegenüberliegende
Enden 98 und 100 mit einer zwischen diesen definierten
Länge L.
Das Ausrichtungsbauteil 96 umfasst auch eine äußere Oberfläche 102 mit
Abschnitten 104, die aus gestaltet sind, um wahlweise mit
den inneren Ausrichtungsmerkmalen der Bauelemente des Brennstoffzellenstapels 20 einzurücken.
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Die
Ausrichtungsbauteile können
aus einer Vielfalt von Materialien hergestellt sein. Zum Beispiel können die
Ausrichtungsbauteile 96 aus Metall, wie beispielsweise
einem hochpolierten Stahl, Polymer und keramischen Materialien,
hergestellt sein. Die Ausrichtungsbauteile 96 sind, wenn
sie ausgestaltet sind, um in dem Brennstoffzellenstapel zu verbleiben, aus
einem elektrisch nicht leitenden Material hergestellt oder weisen
eine nicht leitende Beschichtung auf. Die Ausrichtungsbauteile 96 können auch
eine Beschichtung aufweisen, um die Reibung zu reduzieren, wenn
sie mit Bauelementen des Brennstoffzellenstapels 20 zusammenwirken,
wie nachfolgend ausführlicher
beschrieben wird. Geeignete Beschichtungen umfassen eine Teflon-Beschichtung,
Graphit und Molybdänsulfid,
jedoch können
andere Beschichtungen verwendet werden.
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3A zeigt
einen Querschnitt 106 der bevorzugten Ausführungsform
des Ausrichtungsbauteils 96. Einrückabschnitte 104 sind
konvex ausgestaltet, um mit ähnlich
gekrümmten
Ausrichtungsmerkmalen in den Brennstoffzellenbauelementen einzurücken, wie
nachstehend ausführlicher
beschrieben wird. 3B bis 3D zeigen
Querschnitte von alternativen Ausführungsformen des Ausrichtungsbauteils 96. 3B zeigt
ein Ausrichtungsbauteil 96' mit
einem im Wesentlichen quadratischen Querschnitt 106' mit durch gerundete
Ecken gebildeten Einrückabschnitten 104'. Das Ausrichtungsbauteil 96' ist dem Ausrichtungsbauteil 96 von 3A im
Wesentlichen ähnlich,
jedoch weisen die Einrückabschnitte 104' einen kleineren
Krümmungsradius
als die Einrückabschnitte 104 auf. 3C zeigt
ein Ausrichtungsbauteil 96'' mit einem im
Wesentlichen dreieckigen Querschnitt 106'' mit
durch gerundete Ecken gebildeten Einrückabschnitten 104''. 3D zeigt
ein Ausrichtungsbauteil 96''' mit einem im Wesentlichen achteckigen
Querschnitt 106''' mit Einrückabschnitten 104''' an
zwei der Seiten.
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Mit
Bezug nun auf 4 bis 7 sind
die verschiedenen Ausführungsformen
des Ausrichtungsbauteils 96 zusammenwirkend mit inneren
Ausrichtungsmerkmalen an Bauelementen des Brennstoffzellenstapels
dargestellt. 4A zeigt einen Abschnitt eines
Bauelements 108 eines Brennstoffzellenstapels 20,
welcher um die bevorzugte Ausführungsform
des Ausrichtungsbauteils 96 herum angeordnet ist und mit
diesem eingerückt
ist. Konvexe Abschnitte 104 sind mit einem im Wesentlichen
quadratischen inneren Ausrichtungsmerkmal 110 des Bauelements 108 eingerückt. Insbesondere
rücken
die Abschnitte 104 mit vier komplementären, konkaven Oberflächen 112 des
Ausrichtungsmerkmals 110 ein, um vier Wechselwirkungsflächen oder
-punkte zwischen dem Ausrichtungsbauteil 96 und dem Bauelement 108 zum
Ausrichten des Bauelements 108 zu schaffen, wie nachfolgend
ausführlicher
beschrieben wird. Die Berührungsflächen sorgen
für eine
niedrige Berührungsbeanspruchung
und eine hohe Belastungsfähigkeit
zwischen dem Ausrichtungsbauteil und dem Bauelement. 4B zeigt
ein Ausrichtungsbauteil 96, welches von den Einrückoberflächen 112 des
inneren Ausrichtungsmerkmals 110 ausgerückt ist. Das Ausrichtungsbauteil 96 ist
um eine Längsachse
gedreht worden, um sich von der in 4A dargestellten
eingerückten
Stellung in die in 4B dargestellte ausgerückte Stellung
zu bewegen.
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Die
alternativen Ausführungsformen
des Ausrichtungsbauteils 96 und die entsprechenden Umrisse
des Ausrichtungsmerkmals 110 sind in 5 bis 7 dargestellt. Bei diesen Ausführungsformen
wird das Ausrichtungsbauteil ebenfalls um eine Längsachse gedreht, um sich zwischen
den eingerückten
und ausgerückten
Stellungen zu bewegen. 5A und 5B zeigen
das Ausrichtungsbauteil 96' und
das Bauelement 108',
welches ein im Wesentlichen quadratisches Ausrichtungsmerkmal 110 aufweist.
Die Abschnitte 104' des
Ausrichtungsbauteils 96' rücken mit
im Wesentlichen ebenen, Einrückoberflächen 112' des inneren
Ausrichtungsmerkmals 110' ein,
um vier Wechselwirkungspunkte oder -flächen zwischen dem Ausrichtungsbauteil 96' und dem Bauelement 108' zum Ausrichten
des Bauelements 108' zu
schaffen, wie nachfolgend ausführlicher
beschrieben wird. 6A und 6B zeigen
das Ausrichtungsbauteil 96'' und das Bauelement 108'', welches ein im Wesentlichen dreieckiges
Ausrichtungsmerkmal 110'' aufweist. Die
Abschnitte 104'' des Ausrichtungsbauteils 96'' rücken mit drei im Wesentlichen
ebenen, Einrückoberflächen 112'' des inneren Ausrichtungsmerkmals 110'' ein, um drei Wechselwirkungspunkte
oder -flächen
zwischen dem Ausrichtungsbauteil 96'' und
dem Bauelement 108'' zum Ausrichten
des Bauelements 108'' zu schaffen,
wie nachfolgend ausführlicher
beschrieben wird. Auf ähnliche
Weise zeigen 7A und 7B das
Ausrichtungsbauteil 96''' und das Bauelement 108''',
welches ein im Wesentlichen quadratisches Ausrichtungsmerkmal 110''' aufweist.
Die Abschnitte 104''' des Ausrichtungsbauteils 96''' rücken mit
zwei im Wesentlichen ebenen, Einrückoberflächen 112''' des inneren
Ausrichtungsmerkmals 110''' ein, um zwei Wechselwirkungspunkte
oder -flächen
zwischen dem Ausrichtungsbauteil 96''' und dem Bauelement 108''' zum
Ausrichten des Bauelements 108''' zu schaffen, wie
nachfolgend ausführlicher
beschrieben wird.
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Wie
oben beschrieben wurde, stellt jedes Ausrichtungsbauteil zumindest
zwei Wechselwirkungspunkte oder -flächen mit jedem Bauelement bereit.
Es wird erwartet, dass zwei oder mehr Ausrichtungsbauteile verwendet
werden, um die Bauelemente des Brennstoffzellenstapels auszurichten.
Insgesamt sind wenigstens fünf
Wechselwirkungspunkte oder -flächen
zwischen allen umfassten Ausrichtungsbauteilen und den Bauelementen
wünschenswert,
um die Bauelemente gemäß den Grundsätzen der
vorlie genden Erfindung auszurichten. Typischerweise werden Kombinationen
von Ausrichtungsbauteilen verwendet, die insgesamt fünf oder
sechs Wechselwirkungspunkte oder -flächen bereitstellen. Bevorzugt
werden zwei im Wesentlichen quadratische, in Größe und Umriss identische Ausrichtungsbauteile
verwendet, um sechs Wechselwirkungspunkte oder -flächen bereitzustellen.
Das eine quadratische Ausrichtungsbauteil wirkt mit quadratischen
Ausrichtungsmerkmalen zusammen, um vier Wechselwirkungspunkte oder
-flächen
bereitzustellen, und das andere quadratische Ausrichtungsbauteil
wirkt mit rechteckigen Ausrichtungsmerkmalen zusammen, um zwei Wechselwirkungspunkte
oder -flächen
bereitzustellen, wodurch sich eine Gesamtzahl von sechs Wechselwirkungspunkten
oder -flächen
ergibt. Es ist einzusehen, dass verschiedene Kombinationen verwendet
werden können,
um die gewünschte
Gesamtanzahl an Wechselwirkungspunkten oder -flächen zu erzielen.
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Gemäß den Grundsätzen der
vorliegenden Erfindung können
die Ausrichtungsbauteile durch ein Rotieren um eine Längsachse
wahlweise mit den inneren Ausrichtungsmerkmalen der Bauelemente
des Brennstoffzellenstapels in Eingriff und außer Eingriff gebracht bzw.
eingerückt
und ausgerückt
werden. Zusätzlich
können
die Ausrichtungsbauteile wahlweise in verschiedenen Orientierungen
zwischen der vollständig
eingerückten
Stellung und der vollständig ausgerückten Stellung
positioniert werden, um für
einen gewünschten
Einrückungsgrad
mit den inneren Ausrichtungsmerkmalen zu sorgen. Vollständig ausgerückte Ausrichtungsbauteile
können
in einer axialen Richtung relativ zu den Bauelementen bewegt werden,
ohne irgendein Bauelement zu berühren, und
dann mit den Bauelementen wieder eingerückt werden oder aus dem Brennstoffzellenstapel
entfernt werden, wie nachfolgend ausführlicher beschrieben wird.
Wenn sie sich in der eingerückten
Stellung befinden, werden die mit den Ausrichtungsbauteilen eingerückten Bauelemente
in einer gewünschten Orientierung
relativ zueinander ausgerichtet sein, wie nachfolgend ausführlicher
beschrieben wird.
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Die
Lage der inneren Ausrichtungsmerkmale an einem Bauelement kann in
Abhängigkeit
von der Ausgestaltung des Brennstoffzellenstapels variieren. Zum
Beispiel kann das Ausrichtungsmerkmal innerhalb oder außerhalb
eines Dichtungsumfangs des Brennstoffzellenstapels angeordnet sein.
Bevorzugt sind die inneren Ausrichtungsmerkmale eigenständige Öffnungen
in den Bauelementen, welche unabhängig von den Fluidsammelleitungen
sind und außerhalb
des Dichtungsumfangs des Brennstoffzellenstapels gelegen sind. Wenn
sich die Orte außerhalb des
Dichtungsumfangs befinden, können
die inneren Ausrichtungsmerkmale einen unterbrochenen Umfang aufweisen
und an allen Bauelementen umfasst sein. Alternativ können, wie
in 8 dargestellt ist, die inneren Ausrichtungsmerkmale
ein abgeteilter Abschnitt einer Fluidsammelleitung sein. In einem solchen
Fall teilt ein abtrennendes Bauteil 114 einen Abschnitt
der Sammelleitung ab und bildet einen Teil des Ausrichtungsmerkmals.
Wenn der Brennstoffzellenstapel in Betrieb ist, wird das gleiche
Fluid sowohl durch die Sammelleitung als auch durch das zugeordnete
Ausrichtungsmerkmal und auch zwischen diesen strömen.
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9 bis 11 zeigen
einen Montagemechanismus 130 zum Montieren eines Brennstoffzellenstapels
gemäß den Grundsätzen der
vorliegenden Erfindung. Mit Bezug auf 9A und 9B ist
der Montagemechanismus 130 bei einem teilweise montierten
Brennstoffzellenstapel 20 dargestellt. Der Montagemechanismus 130 umfasst
eine bewegliche Haltevorrichtung 132, einen beweglichen
Stempel oder eine bewegliche Presse 135 und zwei Ausrichtungsbauteile 96,
von denen jedes eine Länge
L aufweist. Die Vorrichtung 132 stützt die Bauelemente des Brennstoffzellenstapels
während
des Montagevorgangs ab. Der Stempel 135 und/oder die Vorrichtung 132 pressen
die Bauelemente des Brennstoffzellenstapels während des Montagevorgangs zusammen,
wie nachfolgend beschrieben wird.
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Wie
oben angegeben, sind die Ausrichtungsbauteile 96 zwischen
einer vollständig
eingerückten Stellung,
einer vollständig
ausgerückten
Stellung und dazwischen liegenden Zwischenpositionen drehbar. Um
eine derartige Drehung anzutreiben, können die Ausrichtungsbauteile 96 an
einen Betätigungsmechanismus 140 gekoppelt
sein, der in 12A und 12B in
einer ersten bzw. zweiten Stellung dargestellt ist. Der Betätigungsmechanismus 140 umfasst ein
lineares Betätigungsglied 142,
welches Verbindungsstücke 144 antreibt,
um Öffnungen 146 und 148 zwischen
ersten und zweiten Stellungen, die vollständig eingerückten und vollständig ausgerückten Stellungen
des Ausrichtungsbauteils 96 entsprechen, und in dazwischen
liegende Zwischenstellungen zu drehen, um für einen gewünschten Einrückungsgrad
zu sorgen.
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Mit
Bezug wiederum auf 9A ist ein Abstand D1 als der Abstand zwischen dem oberen Ende der
Vorrichtung 132 und einer unteren Bezugslage 134 des
Montagemechanismus 130 bestimmt. Die Vorrichtung 122 ist
zum Verändern
des Abstands D1 entsprechend der Anzahl
von Bauelementen betreibbar, um die Arbeitshöhe in dem gewünschten
Bereich zu halten, Platz für
zusätzliche
Bauelemente bereitzustellen und das Zusammenpressen der Bauelemente
zu unterstützen.
Ein Abstand D2 ist als der Abstand zwischen
einem Bezugspunkt an dem beweglichen Stempel 135 und einem
Bezugspunkt an der beweglichen Vorrichtung 132 bestimmt. 9B zeigt eine
vergrößerte Ansicht
des Brennstoffzellenstapels 20 und der Vorrichtung 132.
Ein Abstand D3 ist als der Abstand zwischen
der Oberseite der Ausrichtungsbauteile 96 und der Oberseite
des gegenwärtig höchsten Bauelements
des Brennstoffzellenstapels 20 bestimmt. Während der
Montage wird der Abstand D3 innerhalb eines
begrenzten Bereichs gehalten, während
die Arbeitshöhe
des Systems innerhalb eines gewünschten
Bereichs gehalten wird, wie nachfolgend ausführlicher beschrieben wird.
Das Halten des Abstandes D3 innerhalb eines
begrenzten Bereichs sorgt während
der Montage für
einen einfachen Zugang zu jedem Bauelement.
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10A und 10B zeigen
den Montagemechanismus 130 mit weiteren zusammengebauten Bauelementen
des Brennstoffzellenstapels 20. Zusätzlich zeigen 11A und 11B den
Montagemechanismus 130 mit allen Bauelementen des Brennstoffzellenstapels 20,
die ausgerichtet sind und durch eine Pressvorrichtung 138 zusammengepresst sind.
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Bei
der oben besprochenen bevorzugten Ausführungsform wirkt das Ausrichtungsbauteil 96 nicht
mit einem Federmechanismus zusammen. Der Federmechanismus entspricht
einer ersten alternativen Ausführungsform
eines Ausrichtungsbauteils und wird nachfolgend ausführlich besprochen.
Bevor die Einzelheiten der ersten alternativen Ausführungsform
besprochen werden, wird die Montage eines Brennstoffzellenstapels
unter Verwendung der bevorzugten Ausführungsform eines Ausrichtungsbauteils 96 erklärt.
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Mit
Bezug auf 17A bis 17C wird
die Montage des Brennstoffzellenstapels 20 gemäß den Verfahren
der vorliegenden Erfindung unter Verwendung der verschiedenen Ausführungsformen
eines Ausrichtungsbauteils dargestellt. Wie in Entscheidungsblock 1000 angegeben
ist, wird sich das Verfahren in Abhängigkeit davon unterscheiden,
ob ein Federmechanismus in Verbindung mit dem Ausrichtungsbauteil
verwendet wird. Wenn ein Federmechanismus in Verbindung mit dem
Ausrichtungsbauteil nicht verwendet wird, fährt das Montageverfahren mit Entscheidungsblock 1010 fort.
Der Brennstoffzellenstapel 20 kann montiert werden, wenn
sich die Ausrichtungsbauteile 96 in eingerückten oder
ausgerückten
Stellungen befinden, wie in Entscheidungsblock 1010 angegeben
ist. Bevorzugt wird der Brennstoffzellenstapel montiert, wenn die
Ausrichtungsbauteile sich in einer eingerückten Stellung befinden. Wenn dies
der Fall ist, werden die Ausrichtungsbauteile 96 durch
den Betätigungsmechanismus 140 in
eine eingerückte
Stellung ausgerichtet, wie in Block 1020 angegeben ist.
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Die
Bauelemente des Brennstoffzellenstapels 20 sind, entweder
einzeln oder in einer Gruppe, an den Ausrichtungsbauteilen 96 positioniert,
wobei die Ausrichtungsmerkmale 110 mit den Ausrichtungsbauteilen 96 ausgerichtet
sind. Das bzw. die Bauelement(e) werden um einen Abstand D3 entlang der Länge der Ausrichtungsbauteile 96 verschoben, bis
sie sich unmittelbar benachbart zu beliebigen vorhergehenden Bauelementen
oder zu der Vorrichtung 132 des Montagemechanismus 130 befinden.
Die Bauelemente werden entlang der Länge der Ausrichtungsbauteile 96 verschoben,
wobei die Einrückabschnitte 104 mit
den Einrückoberflächen 112 der
Ausrichtungsmerkmale 110 eingerückt sind. Während dieser Montagephase können die
Ausrichtungsbauteile 96 nur eine bestimmte Anzahl von Bauelementen
aufnehmen, wie durch den in den 9B und 10B dargestellten Abstand D3 dargestellt
wird. Sobald sich der Abstand D3 unter einen
vorbestimmten Mindestwert verringert, wird die Hinzufügung von weiteren
Bauelementen des Brennstoffstapels 20 eingestellt.
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Wenn
weitere Bauelemente hinzugefügt werden
müssen,
wie in Entscheidungsblock 1040 angegeben ist, werden die
Ausrichtungsbauteile 96 durch den Betätigungsmechanismus 140 in
eine ausgerückte
Stellung gedreht, wie in Block 1050 angegeben ist. Wenn
die Ausrichtungsbauteile 96 von den bereits montierten
Bauelementen des Brennstoffzellenstapels 20 ausgerückt sind,
ist das Ausrichtungsbauteil 96 frei, sich axial relativ
zu den Bauelementen zu bewegen. Die Vorrichtung 132 wird
derart abge senkt, dass sich der Abstand D1 verringert,
während sich
der Abstand D3 vergrößert, wie in Block 1060 angegeben
ist. Wenn sich die Ausrichtungsbauteile 96 nun mit einem
ausreichenden Abstand oberhalb des obersten Bauelements des Brennstoffzellenstapels 20 erstrecken,
um ein Hinzufügen
zusätzlicher
Bauelemente zu ermöglichen,
werden die Ausrichtungsbauteile 96 durch den Betätigungsmechanismus 140 wieder
in die eingerückte
Stellung gedreht, wie in Block 1020 angegeben ist. Der
in 17A durch die Blöcke 1020, 1030, 1040, 1050 und 1060 dargestellte Montageablauf
setzt sich fort, bis die gewünschte Gesamtzahl
von Bauelementen erreicht ist. Sobald alle Bauelemente hinzugefügt sind,
wie in Entscheidungsblock 1040 angegeben ist, kann die
Schlussmontage des Brennstoffzellenstapels 20 begonnen werden,
wie in 17C dargestellt ist.
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Während der
Schlussmontage wird der Brennstoffzellenstapel 20 zusammengepresst,
wie in 17C dargestellt ist. Der Brennstoffzellenstapel kann
zusammengepresst werden, während
sich die Ausrichtungsbauteile 96 in einer eingerückten Stellung,
einer ausgerückten
Stellung oder irgendeinem Grad dazwischen befinden. Somit wird eine
Entscheidung getroffen, ob der Brennstoffzellenstapel zusammengepresst
werden soll, während
sich die Ausrichtungsbauteile 96 in der vollständig eingerückten Stellung
befinden, wie in Entscheidungsblock 1066 angegeben ist.
Falls es gewünscht
ist, den Brennstoffzellenstapel zusammenzupressen, während sich
die Ausrichtungsbauteile in einem gewissen Ausrückungsgrad befinden, werden
die Ausrichtungsbauteile 96 zu einem gewünschten
Ausrückungsgrad
ausgerichtet, wie in Block 1068 angegeben ist. Wenn die
Ausrichtungsbauteile 96 während des Zusammenpressens
in der vollständig
eingerückten
Stellung gehalten werden, tragen die Ausrichtungsbauteile 96 dazu
bei, die Ausrichtung der Bauelemente des Brennstoffzellenstapels 20 während des
Zusammenpressens aufrechtzuerhalten. Wenn der Brennstoffzellenstapel 20 zusammengepresst
wird, während
die Aus richtungsbauteile 96 geringfügig ausgerückt sind (ein Ausrückungsgrad),
tragen die Ausrichtungsbauteile 96 immer noch dazu bei,
die Bauelemente des Brennstoffzellenstapels 20 während des
Zusammenpressens in einer gewünschten
Orientierung zu halten, während
außerdem
der Verschleiß an
den Ausrichtungsbauteilen 96 vermindert wird und zu einer
Minimierung der Möglichkeit
einer Beschädigung
an den Bauelementen des Brennstoffzellenstapels 20 während des
Pressvorgangs beigetragen wird. Wenn sich die Ausrichtungsbauteile 96 in
der gewünschten
Orientierung (Stellung) befinden, dann wird der Brennstoffzellenstapel 20 zusammengepresst,
wie in Block 1070 angegeben ist.
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Mit
Bezug auf 11A und B wird ein oberes Abschlussbauelement 138 des
Brennstoffzellenstapels 20 am Stempel 135 befestigt,
und der Stempel 135 bewegt sich in Richtung der Vorrichtung 132 und presst
die verschiedenen Bauelemente zusammen. Während der Abstand D2 abnimmt, werden die Bauelemente des Brennstoffzellenstapels
zusammengepresst. Das Zusammenpressen kann ein Einphasenpressregime
oder ein Zweiphasenpressregime sein, wie nachfolgend beschrieben
wird. Bei dem Einphasenpressregime wird eine Bewegung der Bauelemente
relativ zu den Ausrichtungsbauteilen 96 in Öffnungen 139 aufgenommen,
die sich durch das oberseitige (oberste) Abschlussbauelement 138 des Brennstoffzellenstapels 20 und
jegliche Bauelemente des Montagemechanismus 130 erstrecken,
welche die Relativbewegung beeinträchtigen würden. Der Brennstoffzellenstapel
wird durch den Stempel 135 und/oder die Vorrichtung 132 zusammengepresst, bis
auf diesen eine gewünschte
Presskraft vermittelt wird oder ein gewünschter Pressweg erreicht worden ist.
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Bevorzugt
wird das Zweiphasenpressregime verwendet, das in den Blöcken 1072 bis 1078 angegeben
ist. Bei dem Zweiphasenpressregime umfasst das obere Abschlussbauelement 138 keine Öffnungen 139,
die den Ausrichtungsbauteilen 96 ermöglichen, sich während des
Zusammenpressens des Brennstoffzellenstapels 20 dort hindurch
zu erstrecken. Vielmehr umfasst das obere Abschlusselement 138 mehrere
Sackbohrungen 150, die in 18 dargestellt
sind, welche im Wesentlichen die gleiche Geometrie wie die Ausrichtungsmerkmale
an den anderen Bauelementen des Brennstoffzellenstapels aufweisen.
Die Sackbohrungen 150 nehmen während des Zusammenpressens
des Brennstoffzellenstapels 20 einen Abschnitt der Ausrichtungsbauteile 96 auf.
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In
der ersten Phase des Zweiphasenpressregimes wird der Stempel 135 (mit
daran befestigtem oberem Abschlussbauelement 138) in Richtung
der Vorrichtung 132 bewegt, wie in Block 1072 angegeben
ist, wobei die Ausrichtungsbauteile 96 sich entweder in
einer vollständig
oder teilweise eingerückten
Stellung befinden. Bevorzugt befinden sich die Ausrichtungsbauteile 96 in
der vollständig
eingerückten
Stellung. Der Stempel 135 wird in Richtung der Vorrichtung 132 bewegt,
und der Brennstoffzellenstapel 20 wird dazwischen zusammengepresst,
bis ein erster vorbestimmter Pressungsgrad erreicht ist, wie in
Block 1074 angegeben ist. Der erste vorbestimmte Pressungsgrad
entspricht einem Spalt 151 mit einer vorbestimmten Maximalgröße, der
zwischen dem Ende der Ausrichtungsbauteile 96 und dem Ende
der Sackbohrungen 150 vorhanden ist, wie in 18 dargestellt
ist. Die vorbestimmte Maximalgröße des Spalts 151 wird
so festgesetzt, dass sie einem Pressungsgrad entspricht, bei dem
die Bauelemente bis zu einem Grad zusammengepresst sind, dass die Reibung
zwischen den Bauelementen eine Relativbewegung verhindert, welche
die Ausrichtung der Bauelemente während eines nachfolgenden zusätzlichen
Zusammenpressens bei vollständig
ausgerückten
Ausrichtungsbauteilen 96 ändern würde.
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Sobald
der erste vorbestimmte Pressungsgrad erreicht ist, beginnt die zweite
Phase des Pressregimes. Die Ausrichtungsbauteile 96 werden
in eine weiter ausgerückte
Stellung und vorzugsweise in die vollständig ausgerückte Stellung bewegt, wie in Block 1076 angegeben
ist. Der Brennstoffzellenstapel 20 wird bis zu einem zweiten
vorbestimmten Pressungsgrad gepresst, wie in Block 1078 angegeben
ist. Während
dieser zweiten Pressphase werden der Stempel 135 und die
Vorrichtung 132 auf eine synchronisierte Art und Weise
aufeinander zu bewegt, so dass der Spalt 151 während der
Bewegung innerhalb eines vorbestimmten Toleranzgrades aufrechterhalten
wird. Das heißt,
der Stempel 135 und die Vorrichtung 132 werden
gleichzeitig in Einklang (mit im Wesentlichen der gleichen Geschwindigkeit) aufeinander
zu bewegt. Im Ergebnis wird der Spalt 151 während der
zweiten Pressphase innerhalb des vorbestimmten Toleranzgrades aufrechterhalten.
Der zweite vorbestimmte Pressungsgrad entspricht einer gewünschten
Endpresskraft oder einem gewünschten
Endpressabstand, welche dem Brennstoffzellenstapel 20 verliehen
werden.
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Ungeachtet
dessen, welches Pressregime verwendet wird, werden, sobald der Brennstoffzellenstapel 20 mit
dem gewünschten
Abstand zusammengepresst wurde oder einer gewünschten Presskraft ausgesetzt
wurde, die Endplatten des Brennstoffzellenstapels eingerastet, wie
in Block 1080 angegeben ist. Wenn die Endplatten an Ort
und Stelle relativ zueinander gesichert sind, dann hält der Brennstoffzellenstapel 20 die
Presskraft auf die verschiedenen Bauelemente innerhalb des Brennstoffzellenstapels aufrecht,
und eine Bewegung der Bauelemente relativ zueinander wird ernsthaft
verhindert.
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Die
Ausrichtungsbauteile können
vom Brennstoffzellenstapel entfernt werden oder können alternativ
innerhalb des Brennstoffzellenstapels 20 verbleiben, um
dem Brennstoffzellenstapel zusätzliche
Festigkeit und Abstützung
zu verleihen. Bevorzugt werden die Ausrichtungsbauteile 96 von
dem Brennstoffzellenstapel 20 entfernt. Wenn jedoch die Ausrichtungsbauteile
innerhalb des Brennstoffzellenstapels belassen werden sollen, wie
in Entscheidungsblock 1090 angegeben ist, dann wird bevorzugt,
dass die Ausrichtungsbauteile 96 sich in der eingerückten Stellung
befinden. Entsprechend werden, falls notwendig, die Ausrichtungsbauteile 96 in die
eingerückte
Stellung bewegt, wie in Block 1095 angegeben ist, und das
Montageverfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung ist dann vollendet. Wenn die Ausrichtungsbauteile 96 entfernt
werden sollen, werden die Ausrichtungsbauteile 96, falls
notwendig, durch den Betätigungsmechanismus 140 in
die ausgerückte
Stellung gedreht, wie in Block 1100 angegeben ist. Wenn
die Ausrichtungsbauteile ausgerückt sind,
können
die Ausrichtungsbauteile dann aus dem Brennstoffzellenstapel entfernt
werden, wie in Block 1100 angegeben ist. Um die Ausrichtungsbauteile
zu entfernen, wird der Stempel 135 aufwärts in seine Grundstellung
bewegt, und der Brennstoffzellenstapel 20 kann relativ
zu den Ausrichtungsbauteilen 96 durch eine Bewegung der
Haltevorrichtung 132 bewegt werden. Der Brennstoffzellenstapel
kann dann von dem Montagemechanismus 130 entfernt werden,
und die Montage des Brennstoffzellenstapels 20 gemäß der vorliegenden
Erfindung ist vollendet.
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Wie
oben angegeben, können
Bauelemente des Brennstoffzellenstapels 20 hinzugefügt werden, während sich
die Ausrichtungsbauteile in einer ausgerückten Stellung anstatt in der
vorstehend besprochenen eingerückten
Stellung befinden, wie durch Entscheidungsblock 1010 angegeben
ist. In diesem Fall werden, wie in Block 1120 angegeben
ist, die Ausrichtungsbauteile 96 durch den Betätigungsmechanismus 140 in
eine ausgerückte
Stellung gedreht. Die Bauelemente (entweder einzeln oder in im Wesentlichen
ausgerichteten Gruppen) des Brennstoffzellenstapels werden dann
auf der Vorrichtung 132 zusammenmontiert, indem das bzw.
die Bauelement(e) entlang der Länge
D3 der Ausrichtungsbauteile 96 verschoben
werden und das bzw. die Bauelement(e) in einer im Wesentlichen ausgerichteten Orientierung
relativ zu (einem) beliebigen vorhergehenden Bauelement(en) angeordnet
werden. Die Anzahl der zu diesem Zeitpunkt hinzugefügten Bauelemente
wird in Abhängigkeit
von der Anzahl der Bauelemente schwanken, die die Ausrichtungsbauteile 96 durch
eine Rotation in die eingerückte
Stellung relativ zueinander ausrichten können.
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Wenn
die erlaubte (oder, falls gewünscht,
geringere) Anzahl von Bauelementen hinzugefügt worden ist, dann werden
die Bauelemente in eine bestimmte Stellung relativ zueinander ausgerichtet,
indem die Ausrichtungsbauteile 96 mittels des Betätigungsmechanismus 140 in
die eingerückte
Stellung gedreht werden, wie in Block 1140 angegeben ist. Die
Drehung der Ausrichtungsbauteile 96 in die eingerückte Stellung
bewirkt, dass sich die auf den Ausrichtungsbauteilen 96 sitzenden
Bauelemente des Brennstoffzellenstapels 20 in die ausgerichtete
Orientierung bewegen.
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Falls
weitere Bauelemente hinzugefügt
werden sollen, wie in Entscheidungsblock 1150 angegeben
ist, werden die Ausrichtungsbauteile 96 mittels des Betätigungsmechanismus 140 in
die ausgerückte
Stellung gedreht, wie in Block 1160 angegeben ist. Falls
der Abstand D3 keine zusätzlichen Bauelemente aufnehmen
kann, wie in Block 1170 angegeben ist, werden die Ausrichtungsbauteile 96 durch
ein Absenken der Vorrichtung 132 axial relativ zu den Bauelementen
des Brennstoffzellenstapels 20 bewegt. Während der
Abstand D1 abnimmt, nimmt der Abstand D3 zu. Sobald D3 eine
ausreichende Größe aufweist,
endet die Bewegung der Vorrichtung 132 und zusätzliche
Bauelemente werden hinzugefügt,
wie in Block 1130 angegeben ist und oben beschrieben ist. Der
durch die Blöcke 1130, 1140, 1150, 1160 und 1170 angegebene
Montageablauf dauert fort, bis die gewünschte Anzahl von Bauelementen
zu dem Brennstoffzellenstapel 20 hinzugefügt worden
ist.
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Sobald
die gewünschte
Anzahl von Bauelementen zu dem Brennstoffzellenstapel 20 hinzugefügt worden
ist, wie in Block 1150 angegeben ist, kann die Endmontage
des Brennstoffzellenstapels gemäß dem Verfahren
der vorliegenden Erfindung beginnen. Die Endmontage wird auf die
gleiche Art und Weise wie oben beschrieben und in den Blöcken 1066 bis 1110 angegeben
durchgeführt.
Demgemäß wird die
Endmontage des Brennstoffzellenstapels nicht weiter beschrieben
werden.
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Wie
oben angegeben, umfasst eine erste alternative Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, wie in den 13A und 13B dargestellt ist, einen Federmechanismus 252,
der in Verbindung mit den Ausrichtungsbauteilen 296 verwendet
wird, um die Bauelemente des Brennstoffzellenstapels 220 auszurichten.
Die Verwendung eines Federmechanismus 252 in Verbindung
mit dem Ausrichtungsbauteil 296 wird typischerweise in
einem Brennstoffzellenstapel 220 angewandt, der eine kürzere Länge und/oder
weniger Brennstoffzellen darin aufweist. 13A zeigt
eine Explosionsansicht des Brennstoffzellenstapels 220.
Der Brennstoffzellenstapel 220 umfasst mehrere Bauelemente 208,
zwei Ausrichtungsbauteile 296 und zwei entsprechende Federmechanismen 252.
Der eine Federmechanismus 252 ist an ein Bauelement 208 gekoppelt
dargestellt, während
der andere Federmechanismus 252 in einer Explosionsansicht
dargestellt ist. Jeder Federmechanismus 252 umfasst eine
Abschlusskappe 253, ein Federbauteil 254, eine
Unterlegscheibe 255 und einen Verlängerungsstift 256.
Der Verlängerungsstift 256 erstreckt
sich von der Abschlusskappe 253 in einen unteren Abschnitt
des Ausrichtungsbauteils 296 hinein. Das Federbauteil 254 presst,
um eine Bewegung der Ausrichtungsbauteile 256 relativ zu
den Bauelementen 208 zu ermöglichen. 13B zeigt eine vergrößerte Ansicht des Federmechanismus 252,
der mit dem Brennstoffzellenstapel 220 und dem Ausrichtungsbauteil 296 eingerückt ist.
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Die
Montage des Brennstoffzellenstapels 220 unter Verwendung
des Federmechanismus 252 in Verbindung mit Ausrichtungsbauteilen 256 gemäß den Verfahren
der vorliegenden Erfindung ist in 17A bis 17C dargestellt. Wenn der Federmechanismus 252 in
Verbindung mit den Ausrichtungsbauteilen 296 zur Montage
des Brennstoffzellenstapels 220 verwendet wird, wie in
Block 1000 angegeben ist, unterscheidet sich das Montageverfahren,
wie es in 17B dargestellt ist, von dem
oben besprochenen, wenn ein Federmechanismus nicht verwendet wird.
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Wie
oben bei dem vorhergehenden Verfahren besprochen wurde, können die
Bauelemente des Brennstoffzellenstapels 220 montiert werden,
während
die Ausrichtungsbauteile 296 sich in einer eingerückten oder
ausgerückten
Stellung befinden, wie in Entscheidungsblock 1180 angegeben
ist. Bevorzugt werden Bauelemente des Brennstoffzellenstapels 220 hinzugefügt, während die
Ausrichtungsbauteile 296 sich in der eingerückten Stellung
befinden. In diesem Fall werden die Ausrichtungsbauelemente durch
den Betätigungsmechanismus 140 in
die eingerückte
Stellung gedreht, wie in Block 1190 angegeben ist. Die
Bauelemente des Brennstoffzellenstapels 220 werden zusammenmontiert,
indem die verschiedenen Bauelemente (entweder einzeln oder in im
Wesentlichen ausgerichteten Gruppen) entlang der Länge der
Ausrichtungsbauteile 296 geschoben werden. Da sich die
Ausrichtungsbauteile 256 in der eingerückten Stellung befinden, während jedes
Bauelement hinzugefügt
wird, wird sich das Bauelement selbst in eine gewünschte Stellung
orientieren, die es relativ zu den anderen Bauelementen ausrichtet.
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Wie
oben angegeben, sind der Federmechanismus 252 und die Ausrichtungsbauteile 296 typischerweise
kürzeren
Brennstoffzellenstapeln zugeordnet. Dementsprechend werden die Ausrichtungsbauteile 296 während der
Montage nicht axial relativ zu den Bauelementen des Brennstoffzellenstapels bewegt.
Vielmehr wird jedes Bauelement des Brennstoffzellenstapels 220 der
Reihe nach hinzugefügt, entweder
einzeln oder in Gruppen, bis alle Bauelemente auf dem Ausrichtungsbauteil 296 angeordnet und
relativ zueinander ausgerichtet worden sind. Sobald alle Bauelemente
hinzugefügt
worden sind, kann die Endmontage des Brennstoffzellenstapels gemäß den Verfahren
der vorliegenden Erfindung begonnen werden.
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Die
Endmontage des Brennstoffzellenstapels 220 ist im Wesentlichen
die gleiche wie diejenige, die oben mit Bezug auf die Blöcke 1066 bis 1110 und
das Einphasenpressregime besprochen wurde. Das Zweiphasenpressregime
wird nicht verwendet, wenn ein Federmechanismus 252 einem
Ausrichtungsbauteil 296 zugeordnet ist. Während der
Pressung des Brennstoffzellenstapels 220 ermöglicht der Federmechanismus 252,
dass die Ausrichtungsbauteile 296 aufgrund der Pressung
des Federbauteils 254 axial mit der Pressung der Bauelemente
des Brennstoffzellenstapels 220 bewegt werden. Diese axiale
Bewegung des Ausrichtungsbauteils 296 führt zu einer begrenzten, axialen
Relativbewegung zwischen den Bauelementen des Brennstoffzellenstapels 220,
die während
des Pressens des Brennstoffzellenstapels 220 durch das
Ausrichtungsbauteil 296 ausgerichtet werden. Indem dem
Ausrichtungsbauteil 296 ein axiales Bewegen ermöglicht wird,
werden ferner keine Öffnungen
benötigt,
welche sich durch die obersten Bauelemente des Brennstoffzellenstapels 220 und
Bauelemente des Montagemechanismus 130 erstrecken, da die
Ausrichtungsbauteile 296 axial in die unteren Abschlussbauelemente
des Brennstoffzellenstapels 220 gepresst werden. Somit ist
dann die Endmontage des Brennstoffzellenstapels 220 im
Wesentlichen die gleiche wie diejenige, die oben mit Bezug auf die
Blöcke 1066 bis 1110 und
das Einphasenpressregime besprochen wurde. Dementsprechend wird
die Endmontage des Brennstoffzellenstapels nicht weiter beschrieben
werden.
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Wie
oben angegeben, kann der Brennstoffzellenstapel 220 montiert
werden, während
sich die Ausrichtungsbauteile 296 in einer ausgerückten Stellung
befinden, wie in Entscheidungsblock 1180 angegeben ist.
In diesem Fall werden die Ausrichtungsbauteile 296 mittels
des Betätigungsmechanismus 140 in
eine entkoppelte Stellung gedreht, wie in Block 1210 angegeben
ist. Wenn sich die Ausrichtungsbauteile 296 in einer entkoppelten
Stellung befinden, werden ein oder mehrere Bauelemente des Brennstoffzellenstapels 220,
entweder einzeln oder in im Wesentlichen ausgerichteten Gruppen,
entlang des Ausrichtungsbauteils 296 geschoben, im Wesentlichen
in der gewünschten
ausgerichteten Orientierung. Das Ausrichtungsbauteil 296 wird
geeignet sein, um eine gewisse Anzahl von nicht ausgerichteten Bauelementen
auszurichten, wenn es von der ausgerückten Stellung in die eingerückte Stellung
gedreht wird. Dementsprechend kann mit dem Hinzufügen von
Bauelementen zu dem Ausrichtungsbauteil 296 fortgefahren
werden, bis die Kapazitäten
des Ausrichtungsbauteils 296 erreicht werden.
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Die
Bauelemente werden durch Drehen der Ausrichtungsbauteile 296 in
die eingerückte
Stellung ausgerichtet, wie in Block 1230 angegeben ist.
Dieses wird durch den Betätigungsmechanismus 140 bewerkstelligt.
Wenn zusätzliche
Bauelemente hinzugefügt
werden müssen,
wie in Entscheidungsblock 1240 angegeben ist, werden die
Ausrichtungsbauteile 256 durch den Betätigungsmechanismus 140 in die
ausgerückte
Stellung gedreht, wie in Block 1210 angegeben ist. Das
bzw. die zusätzliche(n)
Bauelement(e) können
dann hinzugefügt
werden.
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Der
Vorgang des Hinzufügens
und Ausrichtens von Bauelementen, wie in den Blöcken 1210, 1220, 1230,
und 1240 angegeben ist, wird fortgeführt, bis alle Bauelemente des
Brennstoffzellenstapels 220 montiert und in ihre ausgerichteten
Stellungen ausgerichtet worden sind. Wenn alle Bauelemente montiert
und ausgerichtet sind, wird die Endmontage des Brennstoffzellenstapels 220 beginnen, wie
oben besprochen worden ist und in den Blöcken 1066 bis 1110 angegeben
ist. Dementsprechend wird die Endmontage des Brennstoffzellenstapels
nicht weiter besprochen.
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Mit
Bezug nun auf 14 wird eine zweite alternative
Ausführungsform
eines Ausrichtungsbauteils gemäß den Grundsätzen der
vorliegenden Erfindung dargestellt. Ein Ausrichtungsbauteil 396 ist
ausgestaltet, um in dem Brennstoffzellenstapel zu verbleiben, und
ausgebildet, um in einem Ausrichtungsmerkmal verwendet zu werden,
welches einen Abschnitt einer Fluidsammelleitung bildet, wie beispielsweise
das in 8 dargestellte Ausrichtungsmerkmal 110.
Das Ausrichtungsbauteil 396 verbleibt innerhalb dieses
Abschnitts der Fluidsammelleitung, nachdem der Brennstoffzellenstapel
montiert worden ist und während
der Benutzung des Brennstoffzellenstapels. Da das Ausrichtungsbauteil 396 in
dem Ausrichtungsmerkmal verbleibt, welches einen Abschnitt einer
Fluidsammelleitung bildet, ist das Ausrichtungsbauteil 396 derart
ausgestaltet, dass es einen minimalen Einfluss auf die Strömung des
Fluides sowohl durch diese Sammelleitung als auch durch das Ausrichtungsmerkmal
aufweist, welches einen Abschnitt dieser Sammelleitung bildet. Dementsprechend
umfasst das Ausrichtungsbauteil 396 Enden 360, 362 und
einen inneren Fluiddurchgang 364, der sich zwischen diesen
erstreckt. Die äußere Oberfläche 366 des
Ausrichtungsbauteils 396 umfasst mehrere Öffnungen 368,
welche in Fluidkommunikation mit dem inneren Fluiddurchgang 364 stehen.
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Wenn
ein Fluid durch die Sammelleitung und das Ausrichtungsmerkmal strömt, kann
das Fluid um die Außenseite
des Ausrichtungsbauteils 396, durch den Durchgang 364 und
dazwischen über Öffnungen 368 strömen. Somit
ermöglicht
das Ausrichtungsbauteil 396, dass Fluid durch das Ausrichtungsmerkmal der
Sammelleitung strömt,
um die notwendigen Bauelemente des Brennstoffzellenstapels zu erreichen. Weiterhin
ist das Ausrichtungsbauteil 396 bevorzugt nicht leitend
oder es weist eine nicht leitende Beschichtung auf, so dass es nicht
den elektrischen Stromfluss durch den Brennstoffzellenstapel beinträchtigt.
Das Ausrichtungsbauteil 396 ist bevorzugt in der eingerückten Stellung
mit den Ausrichtungsmerkmalen gehalten, wenn es in dem Brennstoffzellenstapel
belassen wird. Durch das Beibehalten des Ausrichtungsbauteils 396 in
der eingerückten
Stellung fügt
das Ausrichtungsbauteil 396 den Bauelementen des Brennstoffzellenstapels
und dem Brennstoffzellenstapel als Ganzes zusätzliche Festigkeit und Stabilität hinzu.
Außerdem
wird durch das Beibehalten des Ausrichtungsbauteils 396 in
der eingerückten
Stellung eine Relativbewegung der verschiedenen Bauelemente des
Brennstoffzellenstapels weiter verhindert.
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Das
Montageverfahren eines Brennstoffzellenstapels mit Ausrichtungsbauteilen 396 ist
das gleiche wie dasjenige, welches oben mit Bezug auf die bevorzugte
Ausführungsform
besprochen wurde, bei der das Ausrichtungsbauteil nach der Montage
bei dem Brennstoffzellenstapel verbleibt. Dementsprechend wird die
Montage eines Brennstoffzellenstapels unter Verwendung der Ausrichtungsbauteile 396 nicht
weiter besprochen.
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Eine
dritte alternative Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist in 15 und 16 dargestellt. 15A zeigt
eine Explosionsansicht eines teilweise montierten Brennstoffzellenstapels 420 auf einem
Montagesockel 430. Der Brennstoffzellenstapel 420 umfasst
Bauelemente 408, welche um die Ausrichtungsbauteile 496 herum
angeordnet sind. Die Ausrichtungsbauteile 496 bewegen sich
durch radiales Ausdehnen und Zusammenziehen zwischen eingerückten und
ausgerückten
Stellungen mit Bezug auf die Bauelemente 408, wie nachfolgend
ausführlicher
beschrieben wird.
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Mit
Bezug auf 15B sind Ausrichtungsbauteile 496 detailliert
dargestellt. Jedes sich radial ausdehnende und zusammenziehende
Ausrichtungsbauteil 496 umfasst drei komplementäre Bauteile 470, 471 und 472,
welche konische, innere Ausnehmungen an jedem Ende und einen sich
axial erstreckenden, inneren Kanal bereitstellen. Die konischen
Abschnitte der Bauteile 470, 471 und 472 wirken
mit Keilen 474 und 476 zusammen. Der Keil 474 umfasst
einen konischen äußeren Abschnitt,
welcher in die durch die Bauteile 470, 471 und 472 gebildete konische
Ausnehmung eingreift und relativ zu dem Keil 476 beweglich
ist, um eine radiale Ausdehnung und Zusammenziehung des Ausrichtungsbauteils 496 zu
bewirken. Die Ausdehnung entspricht der eingerückten Stellung, während eine
Rückstellung
der ausgerückten
Stellung entspricht. Der stationäre
Keil 476 ist an dem Montagesockel 430 befestigt
und umfasst ebenfalls einen konischen äußeren Abschnitt, welcher in
die gegenüberliegende,
durch die Bauteile 470, 471 und 472 gebildete
konische Ausnehmung eingreift.
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Das
Ausrichtungsbauteil 496 umfasst einen axial beweglichen
Stab 478. Der Stab 478 ist in dem inneren Kanal
zwischen den komplementären
Bauteilen 470, 471 und 472 angeordnet
und an dem beweglichen Keil 474 befestigt. Der Stab 470 ist
zu einer axialen Bewegung relativ zu den komplementären Bauteilen 470, 471 und 472 und
dem stationären Keil 476 fähig. Ein
Betätigungsglied 440 ist
mit dem Stab 478 gekoppelt und ist zum axialen Bewegen
des Stabes 478 betreibbar. Eine Bewegung des Stabes 478 relativ
zu dem befestigten Keil 476 veranlasst den beweglichen
Keil 474, sich in Richtung des stationären Keils 476 oder
von diesem weg zu bewegen, um eine radiale Ausdehnung oder Kontraktion
des Ausrichtungsbauteils 496 zu veranlassen.
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Das
Ausrichtungsbauteil 496 umfasst auch obere und untere Vorspannbauteile 480,
welche die Bauteile 470, 471 und 472 radial
einwärts
vorspannen. Wenn der bewegliche Keil 474 in Richtung des stationären Keils 476 gezogen
wird, veranlasst somit das Eingreifen der konischen Oberflächen an
den Keilen 474, 476 mit den durch die Bauteile 470, 471 und 472 gebildeten
konischen Ausnehmungen die Bauteile 470, 471 und 472,
sich entgegen der Vorspannung der Vorspannbauteile 480 radial
auswärts in
die eingerückte
Stellung zu bewegen. Andererseits ermöglicht eine Bewegung des beweglichen
Keils 474 weg von dem stationären Keil 476, dass
die Kraft der Vorspannbauteile 480 die Bauteile 470, 471 und 472 radial
einwärts
in die ausgerückte
Stellung bewegt.
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16A und 16B stellen
das Ausrichtungsbauteil 496 mit dem Bauelement 408 eingerückt bzw.
ausgerückt
dar, welches ein inneres Ausrichtungsmerkmal 410 aufweist.
Es versteht sich, dass die relative Skalierung der 16A und 16B zu illustrativen
Zwecken überhöht worden
ist. Mit Bezug auf 16A sind die Bauteile 470, 471 und 472 radial
ausgedehnt und in der eingerückten
Stellung dargestellt. In der eingerückten Stellung weist jedes Bauteil 470, 471 und 472 zumindest
einen Wechselwirkungspunkt oder zumindest eine Wechselwirkungsfläche mit
dem inneren Ausrichtungsmerkmal 410 des Bauelements 408 auf,
so dass wenigstens drei Kontaktpunkte oder -flächen für jedes Ausrichtungsbauelement 496 bereitgestellt
werden. Mit Bezug auf 16B werden
die Bauteile 470, 471 und 472 radial
zurückgezogen
und von dem Bauelement 408 ausgerückt dargestellt und sie weisen
somit keine Wechselwirkungen mit dem inneren Ausrichtungsmerkmal 410 auf.
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Die
Montage eines Brennstoffzellenstapels unter Verwendung der Ausrichtungsbauteile 496 ist im
Wesentlichen die gleiche wie diejenige, welche oben mit Bezug auf
das Ausrichtungsbauteil 96 besprochen wurde, während der
Hauptunterschied in der Art und Weise besteht, in der sich die Ausrichtungsbauteile 496 zwischen
einer mit den Bauelementen des Brennstoffzellenstapels eingerückten und
ausgerückten
Stellung bewegen. Dementsprechend wird die Montage eines Brennstoffzellenstapels
unter Verwendung der Ausrichtungsbauteile 496 nicht weiter
besprochen.
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Es
versteht sich, dass die vorliegende Erfindung von den dargestellten
und beschriebenen speziellen Merkmalen und der dargestellten und
beschriebenen speziellen Funktionalität abweichen kann. Die in dem
Brennstoffzellenstapel umfassten Platten können aus einer Vielfalt von
Materialien hergestellt sein und eine Auswahl von Konstruktionen aufweisen.
Zum Beispiel können
Verbundplatten und rostfreie Stahlplatten verwendet werden, und
die Platten können
gestanzte, geätzte,
gegossene oder gefräste
Konstruktionen aufweisen. Die Gestalten der Ausrichtungsbauteile
und der inneren Ausrichtungsmerkmale können weiter als die verschiedenen hier
dargestellten Ausführungsformen
variieren. Die Ausbildung eines Montagemechanismus für die vorliegende
Erfindung, die Größe des Brennstoffzellenstapels
der vorliegenden Erfindung und die Anzahl und Art der Ausrichtungsbauteile
kann ebenfalls variieren. Zusätzlich
können
Abweichungen in den Montageverfahren auftreten. Somit ist die Beschreibung der
Erfindung in ihrer Natur lediglich beispielhaft, und Abweichungen,
die sich nicht von der Idee der Erfindung entfernen, sind als innerhalb
des Umfangs der Erfindung liegend gedacht. Derartige Abweichungen sollen
nicht als Abweichung von dem Wesen und dem Umfang der Erfindung
erachtet werden.
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Zusammenfassung
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Ein
Ausrichtungssystem und ein Verfahren zum Montieren eines Brennstoffzellenstapel.
Bauelemente des Brennstoffzellenstapels weisen innere Ausrichtungsmerkmale
auf und werden während
der Montage in eine vorbestimmte Orientierung ausgerichtet. Das
System und das Verfahren ermöglichen es,
Brennstoffzellenstapel innerhalb hoher Toleranzniveaus zu montieren,
während
der Zugang zu jedem Bauelement während
der Montage verbessert wird. Zusätzlich
können
das System und das Verfahren einem Brennstoffzellenstapel zusätzliche
Festigkeit verleihen.