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Die
Erfindung betrifft ein entsperrbares Rückschlagventil nach dem Oberbegriff
des Anspruch 1.
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Ein
derartiges Ventil dient z. B. zur Steuerung und hydraulischen Sicherung
des Schreitausbaus im untertägigen
Bergbau. Im Schließzustand dient
der Rückschlagkolben
der Absicherung des mehr als 400 bar hohen Arbeitsdrucks der Hydraulikstempel.
Zum Rauben der Schreitausbaugestelle lässt sich der Rückschlagkolben
hydraulisch entsperren, um eine Verbindung zwischen dem unter dem hohen
Arbeitsdruck stehenden Arbeitsraum z. B. Hydraulikstempel und der
Rücklaufleitung
herzustellen.
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Derartige
Ventile haben wegen des Einsatzes im Untertagebergbau zum einen
sehr hohe Sicherheitsanforderungen zu erfüllen. Zum anderen sind derartige
Ventile bei Verwendung von Wasser als Hydraulikflüssigkeit,
wegen der extrem hohen Drücke,
der sehr hohen Durchflussmengen und der großen Schalthäufigkeit einer hohen Belastung
unterworfen. Aus diesem Grunde werden die verschleißanfälligen Teile
derartiger Ventile in Patronenbauweise ausgeführt. Dabei wird in das Ventilgehäuse – es handelt
sich üblicher
Weise um einen Ventilblock, in den mehrere Ventilbohrungen für mehrere Ventile
eingebracht sind – ein
im wesentlichen zylindrischer Körper
als Ventilpatrone eingebracht, in welchem die Ventilkolben geführt sind
und die Ventilsitze und Ventilkammer gebildet werden. Bei Verschleiß bzw. nach
Ablauf der festgesetzten Standzeit können sodann aus dem Ventilgehäuse bzw.
Ventilblock die Patronen mit den darin geführten Ventilkolben ausgetauscht
werden.
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Bei
dem bekannten Rückschlagventil
ist ein Entlastungsventil vorgesehen, welches durch Einwirkung eines
Entsperrkolbens eine gedrosselte Verbindung zwischen der unter sehr
hohem Arbeitsdruck stehenden Lastkammer des Rückschlagventils und der mit
dem Rücklauf
verbundenen Verbindungskammer herstellt, bevor der Rückschlagkolben
von seinem Sitz abgehoben und ein großer Durchflussquerschnitt zwischen
der Lastkammer und der Verbindungskammer freigegeben wird. Durch
dieses Entlastungsventil ist es möglich, den Druck des Arbeitsraums
und der Lastkammer zunächst – zumindest
teilweise – abzubauen
und dadurch bei Öffnung des
großen
Strömungsquerschnittes
hohe Druckdifferenzen und Strömungsgeschwindigkeiten
zu vermeiden. Bei dem bekannten Ventil ist das Entlastungsventil
in den Rückschlagkolben
eingebaut, so dass das Entlastungsventil stets gemeinsam mit dem Rückschlagventil
ein- und ausgebaut werden muss, obgleich die Standzeiten wegen der
unterschiedlichen Belastung auch deutlich unterschiedlich sind.
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Bei
dem in
DE 199 56 379
A1 gezeigten Ventil wird das Entlastungsventil durch einen
Strömungssensor
gesteuert.
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EP 595427 A1 zeigt
ein entsperrbares Rückschlagventil
mit Rückschlagkolben
zwischen 1 Lastkammer und Rücklauf,
bei welchem der Entlastungskolben zwar außerhalb des Rückschlagkolbens
angeordnet ist, jedoch mit dem Rückschlagkolben fluchtet
und mit diesem zusammenwirkt, indem er einen Entlastungskanal verschließt bzw. öffnet, der
den Rückschlagkolben
zentrisch durchdringt.
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Bei
dem in
DE 29 92 115
U1 gezeigten Ventil erfolgt die Vorentlastung der Druckkammer
durch einen an dem Rückschlagkolben
angeformten Drosselansatz, welcher zur Innenwandung des Dichtsitzes
einen ringförmigen
Drosselspalt bildet, bevor der Durchfluss-Querschnitt des Dichtsitzes
vollständig freigegeben
wird.
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Bei
diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung, das bekannte
Ventil so weiterzubilden, dass das Rückschlagventil und das Entlastungsventil zwar
funktionsmäßig in der
gewünschten
Weise zusammenwirken, jedoch hinsichtlich der baulichen Ausführung unabhängig voneinander
sind und insbesondere unabhängig
voneinander austauschbar sind.
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Die
Lösung
ergibt sich aus Anspruch 1.
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Nach
dieser Erfindung sind das Rückschlagventil,
das Entlastungsventil und der Entsperrkolben auf der Achse des Ventils
angeordnet. Rückschlagventil
und das Entlastungsventil weisen jeweils einen Kolben auf, der durch
jeweils eine Feder belastet ist und nach Art eines Rückschlagventils
auf jeweils einem Sitz aufliegt. Beide, das Rückschlagventil und das Entlastungsventil
sind unabhängig
von einander in derselben Richtung bewegbar und von ihrem Sitz abhebbar.
Wenn sie gegen die Kraft der jeweiligen Feder von ihrem Sitz abgehoben
sind, verbindet jedes von ihnen jeweils die Lastkammer des Ventilgehäuses, in
welcher der im Verbraucher herrschende Lastdruck ansteht, mit einem
Rücklaufkanal
des Ventilgehäuses.
Das Rückschlagventil
ist zwischen dem Entsperrkolben und dem Entlastungsventil angeordnet.
Der Entsperrkolben ist im Zentrum der Stirnseite, auf welcher er
mit dem Lastdruck beaufschlagt ist, mit einem Entsperrschaft fest
verbunden. Der Entsperrschaft erstreckt sich auf der Ventilachse,
durchdringt den Kolben des Rückschlagventils
und endet mit seiner freien Stirnfläche kurz vor dem Entlastungskolben.
Der Entsperrschaft ist so ausgebildet, daß er dichtend im Boden des
Rückschlagventils gleiten
kann. Er weist jedoch auf seinem Umfang eine Vorsprung auf, der über den
in dem Kolbenboden gleitenden Teil des Entsperrschaftes hinausragt. Dabei
kann es sich z. B. um eine Durchmesserstufe, aber auch um einen
in den Kolbenschaft senkrecht zu seiner Achse eingebrachten Stift
handeln, welcher den in dem Kolbenboden gleitenden Umfang des Entsperrschaftes überragt.
Der Entsperrschaft ist so dimensioniert, daß er bei seiner Bewegung in
Richtung Entlastungsventil zuerst gegen dessen Kolbenboden bzw.
einen daran angebrachten Vorsprung trifft und den Kolben bei der
werteren Bewegung von seinem Sitz abhebt. Dadurch zunächst eine
nur enge Verbindung zwischen der Lastkammer und der Rücklaufkammer
freigegeben. Erst dann trifft der genannte Vorsprung vor den Kolbenboden
des Rückschlagventils
und nimmt bei seiner weiteren Bewegung auch dessen Kolben mit. Dabei
ist der Entsperrkolben in Öffnungsrichtung
mit dem Vorsteuerdruck, vorzugsweise dem Arbeitsdruck des Hydrauliksystems
und auf der anderen Seite mit dem Lastdruck beaufschlagt. Seiner
Bewegung in Öffnungsrichtung stehen
ferner die Federn an den geschilderten Kolben entgegen, welche diese
in Schließrichtung
auf ihren jeweiligen Sitz drücken.
Die Dimensionierung der Kolbenflächen
an dem Entsperrkolben und der Federn des Rückschlagventils und des Entlastungsventils
erfolgt in der Weise, daß der
Entsperrkolben zunächst
nur den Kolben des Entlastungsventils abheben kann. Erst wenn der
Lastdruck an der in Gegenrichtung wirkenden Seite des Entsperrkolbens
weit genug abgefallen ist, bewegt sich der Entsperrkolben aufgrund
des Vorsteuerdrucks bzw. des Systemdrucks gegen die Federkräfte weiter
in Öffnungsrichtung
und hebt mit dem genannten Vorsprung auch den Kolben des Rückschlagventils
von seinem Sitz ab. Nun erfolgt eine großflächige Verbindung zwischen Lastkammer
und Rücklauf.
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Der
Rücklaufkanal
kann durch ein Schaltventil auch mit dem Pumpenkanal verbunden werden.
Dadurch wird der Kolbenboden des Rückschlagventils mit dem Systemdruck
beaufschlagt und von seinem Sitz abgehoben. Gleichzeitig wird auch der
Entsperrkolben auf seiner Rückseite
mit dem Systemdruck beaufschlagt und vorzugsweise auf der anderen
Seite entlastet. Dadurch fährt
der Entsperrkolben zurück,
sodaß der
Kolben des Entlastungsventils sich druckabhängig und durch Federkraft schließt und der
Kolben des Rückschlagventils
seine normale Funktion eines Rückschlagventils übernimmt
und nur geöffnet
bleibt, solange der Druck auf seiner Unterseite höher ist
als der Lastdruck auf der Schließseite.
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Rückschlagventil
und Entlastungsventil sind in Patronenbauweise ausgeführt mit
jeweils einer eigenen Patrone, welche unabhängig von einander in das Ventilgehäuse fluchtend
eingesetzt werden können.
Der Entsperrkolben ist ebenfalls in einer Patrone untergebracht
Diese kann mit der Patrone des Rückschlagventils
aus einem Stück
bestehen. Besonders vorteilhaft ist es, daß die Patrone des Entlastungsventils,
das besonderem Verschleiß unterworfen
ist, ausgetauscht werden kann, ohne daß man auch die Patrone des
Rückschlagventils
und des Entsperrkolbens ausbaut.
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Die
Weiterbildung nach Anspruch 2 dient dem Zweck, Dichtprobleme an
dem Entlastungsventil und insbesondere Entlastungsventilkolben zu
vermeiden, gleichwohl aber eine sichere Einkammerung des Lastdrucks
bewirken. Diese Ausführung
ist für ein
Entlastungsventil in Patronenbauweise von besonderer Bedeutung,
da der Anbau der Patronen an die Lastkammer ermöglicht und das Ventil bzw.
der Ventilsitz ungewöhnlicher
Weise von der kleinen zur großen
Durchmesserseite durchströmt
wird. Die Ausführung
nach Anspruch 2 hat daher auch selbständige erfinderische Bedeutung.
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Die
Ausführung
nach Anspruch 3 gewährleistet
eine eindeutige Ruhelage des Entlastungskolbens, so dass ein sicheres
Schließen
des Ventilsitzes aus jeder Betriebssituation heraus gewährleistet
ist.
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Bei
dem bekannten Ventil ist ferner nicht berücksichtigt, dass auch das Vorsteuerventil
einer hohen Belastung unterworfen ist und andererseits ein für die Sicherheit
des Ventils funktionswesentliches Element ist, das eines regelmäßigen Austausches bedarf.
Die Weiterbildung nach Anspruch 4 hat daher den Vorteil, dass auch
der Entsperrkolben einfach austauschbar ist.
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Dabei
ist in der Weiterbildung nach Anspruch 5 die Entsperrventil-Patrone
vorzugsweise einstückig mit
der Rückschlag-Ventilpatrone
ausgebildet, so dass Vorsteuerkolben und Rückschlagventil ein gemeinsames
Bauteil bilden und gemeinsam austauschbar sind. Die Ausbildung der
Entlastungsventil-Patrone ergibt sich aus den Ansprüchen 6 und
7. Dabei kann die Entlastungsventil-Patrone aus einem Stück mit Patronenkappe
und Patronenbuchse ausgebildet sein. Es kann jedoch auch, um die
Herstellung zu erleichterten und den Austausch auf die dem Verschleiß unterworfenen
Teile zu begrenzen, die Patronenbuchse als selbständiger hohlzylindrischer Führungskörper ausgebildet
sein, welcher ein Aussengewinde besitzt und in die Patronenkappe
vorzugsweise einschraubbar ist.
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Bei
dem erfindungsgemäßen Ventil
ist es zur Vermeidung von Dichtungsproblemen und zur Verbindung
der Lastkammer mit der Entlastungskammer des Entlastungsventils
erforderlich, dass die Stirnseite des Entsperrschaftes in die Lastkammer
ragt.
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Zur
sicheren Führung
des Entsperrkolbens dient die Ausführung nach Anspruch 8, deren
Vorteil es ist, dass auch die Ruhefeder, welche den Entsperrkolben
in seine Neutralstellung drückt,
mit in die Baueinheit einbezogen wird.
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Das
bekannte Rückschlagventil
erlaubt es, die Lastkammer vor der Öffnung des Rückschlagkolben
weitgehend zu entlasten. Der Grad dieser Entlastung wird zum einen
durch das Flächenverhältnis der
hydraulisch wirksamen Kolbenflächen
am Entsperrkolben einerseits und am Rückschlagkolben andererseits
bestimmt. Unter der Voraussetzung, dass der Steuerdruck am Entsperrkolben
und der Arbeitsdruck bzw. Schließdruck am Rückschlagkolben gleich ist (Systemdruck),
wie es bei den im Bergbau verwandten Ventilen, die den Arbeitsdruck
gleichzeitig auch als Steuerdruck benutzen, weitgehend der Fall
ist, bestimmt die Kolbenfläche
am Entsperrkolben wie weit der Lastdruck am Rückschlagkolben abgefallen sein
muss, bevor der Rückschlagkolben
von seinem Sitz abgehoben werden kann. Maßgebend ist hierfür jedoch
auch die Stärke
der Hauptschließfeder, welche
auf den Rückschlagkolben
einwirkt.
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Bei
dem bekannten Ventil wird der Entsperrkolben durch eine Ruhefeder
in seine Ruheposition gedrückt,
wobei der Entsperrkolben außer
in der Betriebsphase der Entsperrung nicht druckbelastet ist. Eine
derartige Ruhefeder ist zur Erzielung einer eindeutigen Ruheposition
stets erstrebenswert (Anspruch 10). Diese Ruhefeder kann jedoch
nicht beliebig stark ausgebildet werden, da hierdurch das Öffnungsverhalten
des Ventils beeinflußt
wird; außerdem
muß vermieden
werden, dass der Entsperrkolben, welcher mit dem auf ihm gleitbaren
und an ihm abgestützten
Rückschlagkolben
zusammenwirkt, sich unversehens bei Bewegung des Rückschlagkolbens
mit bewegt. Hierzu dient die Ausgestaltung der Erfindung nach Anspruch
9, die gewährleistet,
dass der Entsperrkolben insbesondere in dem Betriebszustand, in
dem die Verbindungskammer mit der Pumpe verbunden ist und der Rückschlagkolben
von seinem Sitz abhebt, aus der Ruhestellung bewegt wird.
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Weiterhin
wird das Öffnungsverhalten
des bekannten Rückschlagventils
dadurch bestimmt, dass der Entsperrkolben nur gedrosselt und über eine
Stufensteuerung mit dem Steuerdruck beaufschlagt wird.
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In
der bevorzugten Weiterbildung nach Anspruch 11 wird dies auch für das erfindungsgemäße Ventil,
jedoch in einer anderen Ausgestaltung vorgesehen. Es kann dadurch
bei langsamer Bewegung des Entsperrkolbens zunächst die Öffnung des Entlastungsventils
und der allmähliche
Druckabbau des Arbeitsdrucks erfolgen bevor durch die mit der Kolbenbewegung
des Entsperrkolbens vorangehende Verkürzung des Drosselspaltes zwischen
Entsperrkolben und Entsperr-Patrone der Druckaufbau in der Steuerkammer
des Entsperrkolbens sich verstärkt und
schließlich
der Steuerdruck ausreicht, den Rückschlagkolben
von seinem Sitz abzuheben.
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Im
Folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung beschrieben. Die 1 bis 4 zeigen
unterschiedliche Teile und Baugruppen.
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1 zeigt
das Ventil insgesamt
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2 zeigt
das Ventilgehäuse
und die darin eingesetzten Patronen für den Entsperrkolben (Entsperr-Patrone),
für den
Rückschlagkolben
(Rückschlag-Patrone)
und für
den Entlastungskolben (Entlastungspatrone).
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3 zeigt
die Baueinheit von Entsperrkolben und Rückschlagkolben.
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4 zeigt
das Entlastungsventil.
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Zur 2:
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Das
Ventilgehäuse 1 ist
ein Stahlblock, in welchem mehrere Bohrungen (nicht gezeigt) eingebracht
sind, die zur Aufnahme ihrer Ventile und andererseits als Hydraulikkanäle dienen.
In den Figuren ist nur eine derartige Ventilbohrung mit den zugehörigen Hydraulikkanälen PST,
P/R gezeigt. Die Ventilbohrung 2 ist von einer Seite (in
den Figuren: der linken Seite) mit sich gestuft verjüngendem
Durchmesser eingebracht. In diese Ventilbohrung ist von der offenen
Seite her die Ventilpatrone, bestehend aus der Entsperr-Patrone 6 und
der Rückschlag-Patrone 7 eingefügt. Diese
Patronen sind im vorliegenden Fall aus einem Stück als eine einzige Ventilpatrone
hergestellt.
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Diese
Ventilpatrone ist ein hohlzylindrischer Körper. Der Außendurchmesser
ist den Durchmesserstufungen der Ventilbohrung 2 angepaßt Das erste
Stück mit
dem größten Durchmesser
D1 ragt aus der Ventilbohrung heraus und dient zum Anfassen mit
einem Schraubenschlüssel
oder anderem Greifwerkzeug. Dabei dient das aus der Ventilbohrung
herausragende Ende mit dem Durchmesser D1 auch als Anschlag. Daran
schließt
sich ein zweites Stück mit
dem Durchmesser D2 an. Dieses besitzt ein Außengewinde, mit welchem die
Ventilpatrone 2 in ein Innengewinde in der entsprechenden
Durchmesserstufe der Ventilbohrung einschraubbar ist. An diese Gewindestufe
mit dem Durchmesser D2 schließt
sich die Steuerstufe mit dem kleineren Durchmesser D3 an. Diese
Steuerstufe D3 besitzt auf ihrem Außenumfang einen Dichtring 4,
mit welchem eine Dichtung des gegenüber dem Gewindeende der Ventilpatrone bewirkt
wird. Ferner besitzt diese Stufe auf ihrem Außenumfang einen Ringkanal 8, welcher mit
dem bereits erwähnten
Steuerkanalanschluß PST
des Ventilgehäuses 1 kommuniziert.
Von dem Steuer-Ringkanal 8 aus wird die Wandung der Entsperr-Patrone 6 von
einer Steuerbohrung 9 durchdrungen, deren Funktion später geschildert
wird.
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Der
Durchmesserstufe D3 kann sich eine weitere Stufe mit dem kleineren
Durchmesser D4 anschließen
und sich bis zur Stirnseite der Ventilpatrone fortsetzen. In diesem
Fall könnte
der Durchmessersprung zwischen den Stufen D3 und D4 zum Anschlag
an einen entsprechenden Durchmessersprung im Ventilgehäuse 1 dienen.
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Im
vorliegenden Fall folgt die axiale Festlegung der Entsperr-Patrone 6 mit
Rückschlag-Patrone 7 durch
die Durchmesserstufe D1/D2 auf der äußeren Stirnseite des Ventilgehäuses 1.
Die Patrone 6, 7 wird also durch Einschrauben
der Stufe mit dem Durchmesser D2 und durch den Anschlag in der Stufe
D1/D2 im Ventilgehäuse
festgelegt. Auf dem Außenumfang
der Ventilpatrone 2 befindet sich weiterhin der Dichtring 5.
Folglich wird der Steuerringkanal 8 beidseitig durch die
Dichtringe 4 und 5 auf dem Außenumfang der Entsperr-Patrone 6 abgedichtet.
Die Rückschlagstufe 7 der
Ventilpatrone besitzt im Bereich vor ihrer Stirnfläche einen
werteren Dichtring 13 auf ihrem Außenumfang.
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Zwischen
den Dichtringen 5 und 13 besitzt diese Rückschlag-Patrone 7 eine
Einschnürung
auf ihrem Außenumfang,
welche mit dem Ventilgehäuse den
Ringkanal 10 bildet. Dieser Ringkanal kommuniziert mit
dem bereits zuvor beschriebenen Kanal P/R, welcher mittels eines
hier nicht dargestellten Schaltventils wahlweise mit der Pumpenanlage
oder der Rücklaufleitung
des Strebs verbunden ist und als Entlastungskanal/Rücklaufkanal
bzw. Pumpenkanal in noch zu beschreibender Weise dient. Die Wandung
der Ventilpatrone 7 wird im Bereich dieses Ringkanals 10 von
einem Kranz von radialen Stichleitungen 14 durchdrungen,
die mit der im Inneren der Ventilpatrone gebildeten Kammer 34 1)
kommunizieren.
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Ferner
besitzt die Ventilpatrone im Bereich der Entsperr-Patrone 6 eine
gedrosselte Verbindungsbohrung 15, welche den Ringkanal 10 mit
der im inneren der Entsperr-Patrone
gebildeten Kammer 29 (3) verbindet.
Diese Kammer wird durch eine Einschnürung der Entsperr-Patrone 16 mit
Dichtring 17 abgeschlossen.
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Die
vordere Stirnseite 31 der Ventilpatrone 2 geht
mit einer Kegelmantelfläche 12 in
die im Inneren der Ventilpatrone gebildete Kammer 34 über. Vor
der Stirnseite 11 wird in dem Ventilgehäuse 1 eine Kammer 38 gebildet,
deren Durchmesser dem kleinsten Außendurchmesser, hier D3 der
Rückschlag-Patrone 7,
entspricht. Diese Kammer kommuniziert mit dem bereits erwähnten Anschlußkanal A
des Ventilgehäuses,
welcher mit dem Arbeitsraum eines hier nicht dargestellten Verbrauchers,
z. B. eines Hydraulikstempels zum Abstützen des Daches eines Ausbauschildes
verbunden ist. Das Ventilgehäuse
bzw. seine Bohrung besitzt nunmehr im Anschluß an die Kammer mit dem Durchmesser
D3 noch einen Bohrungsabschnitt mit dem kleineren Durchmesser D4. Von
der anderen (in 1: der rechten Seite) des Ventilblocks 1 ist
fluchtend zur Ventilachse eine weitere Bohrung 3 mit gestuftem
Durchmesser in das Ventilgehäuse 1 eingebracht.
Diese Bohrung dient zur Aufnahme eines werteren Ventils, des genannten Entlastungsventils,
welches in 3 im Einzelnen dargestellt ist
und ebenfalls eine Ventilpatrone enthält. Diese Entlastungs-Ventilpatrone
besteht aus einer Patronenkappe 21 und einer darin eingesetzten zylindrischen
Patronenbuchse 22, welche in den Rand der Patronenkappe 21 eingeschraubt
und auf dem Aussenumfang gegenüber
dem Innenumfang des Randes der Patronenkappe 21 durch Dichtring 23 und
gegenüber
der engsten Einschnürung
der Ventilbohrung mit dem Durchmesser D5 durch Dichtring 24 eingedichtet
ist. Das Ende der Entlastungs-Ventilpatrone ragt bis in die Ebene,
in welcher sich die Ventilbohrung 2 mit der Durchmesserstufe D4
und die kleinste Stufe der Entlastungsventilbohrung 3 mit
dem Durchmesser D5 durchdringen.
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Von
dieser Seite bildet die Entlastungsventilpatrone eine Durchmesserstufe,
deren Durchmesser D7 gegenüber
dem vorhergehenden Durchmesser D6 wesentlich verengt ist. Die Durchmesser
D6 und D7 gehen in einer Kegelmantelfläche 43 ineinander über.
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Zu 3:
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Die
Ventilpatrone besteht – wie
gesagt – aus zwei
Sektionen 6,7, die auch getrennt voneinander ausgeführt sein
können,
in dem gezeigten Ausführungsbeispiel
jedoch als ein Stück
ausgeführt
sind. Die erste Sektion ist die Entsperrsektion 6.
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In
ihr ist eine Kammer gebildet, in welcher der Entsperrkolben 25 gleitend
geführt
ist. In dieser Kammer wird auf der einen Seite des Entsperrkolbens 26 die
Entsperrkammer 25 und auf der anderen Seite des Entsperrkolbens 26 die
Federkammer 29 gebildet und auf dem Außenumfang des Entsperrkolbens 26 durch
Dichtring 28 abgedichtet. Die Entsperrkammer 25 wird
der anderen Seite durch einen Stopfen 27 abgeschlossen.
Der Stopfen 27 ist in ein Innengewinde am Ende der Entsperr-Patrone 6 mit Dichtring 30 eingeschraubt.
Der Stopfen 27 begrenzt durch einen Anschlagzapfen die
Beweglichkeit des Entsperrkolbens 26.
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Auf
der von dem Entsperrkolben 26 gewandten Seite wird die
Federkammer 29 durch eine Einschnürung 16 der Entsperr-Patrone 6 dem
bereits erwähnten
Dichtring am Innenumfang der Einschnürung begrenzt. Diese Einschnürung wird
von dem am Entsperrkolben 26 konzentrisch befestigten Entsperrschaft 32 durchstoßen und
dadurch die Federkammer 29 zwischen den Dichtungen 17 und 28 begrenzt.
An der Einschnürung 16 stützt sich
die andererseits auf den Entsperrkolben 26 einwirkende Druckfeder,
Entsperrfeder 33 ab und drückt im Ruhebetrieb den Sperrkolben 26 mit
seinem Anschlag 31 gegen den Stopfen 27. Wie gesagt:
Der Entsperrkolben 26 besitzt auf seinem Außenumfang
einen Dichtring 28, der die Federkammer 29 gegenüber der
Entsperrkammer 25 abdichtet. Die bereits erwähnte Steuerbohrung 9 in
der Entsperr-Patrone 6 mündet auf dem Außenumfang
des Entsperrkolbens 26 zwischen diesem Dichtring 28 und
der Entsperrkammer 25. Daher bildet der Aussenumfang des
Entsperrkolbens 26 in diesem Bereich einen mit der Bewegung des
Sperrkolbens abnehmenden Drosselspalt zur langsamen Füllung der
Entsperrkammer 25, wenn der Steueranschluß PST mit
dem Steuerdruck beaufschlagt wird. Die Federkammer 29 wird über die
Verbindungsbohrung 15 mit dem Druck beaufschlagt, welcher
in dem Verbindungsanschluß P/R
ansteht.
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Die
Rückschlagpatrone 7 bildet
in ihrem Innenraum die Verbindungskammer 34 auf der von
der Einschnürung 16 der
Entsperrsektion 6 abgewandten Seite. Die Verbindungskammer 34 wird über den Längskanal 10 an
die Stichbohrungen 14 mit dem Druck beaufschlagt, welcher
in dem Anschluß P/R ansteht.
Dies ist – durch
ein nicht dargestelltes Ventil gesteuert – wechselweise der Pumpendruck
oder der Rücklaufdruck.
Die Verbindungskammer 34 wird im Bereich des stirnseitigen
Endes der Rückschlag-Patrone 7 durch
den Rückschlagkolben 35 begrenzt. Dieser
Rückschlagkolben
ist ein Kegelstumpf – förmiges Bauteil
mit einem daran angeformten kreiszylindrischen Rand 36.
Die Rückschlagsektion 7 der
Ventilpatrone besitzt – wie
bereits beschrieben – an
ihrer Stirnseite eine Kegelmantelfläche 12, welche in
die Verbindungskammer 34 ausmündet. Diese Kegelmantelfläche wirkt
als Sitzfläche
zusammen mit der gleich geformten Kegelmantelfläche des Rückschlagkolbens 35.
Ferner ist der Rückschlagkolben 35 mit
einer zentralen Bohrung versehen und mit dieser Bohrung und einem
Dichtring 42 dichtend und gleitend auf dem Entsperrschaft 32 geführt.
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Der
Entsperrschaft 32 ist aus einem Stück mit dem Anschlagzapfen 31 und
dem Entsperrkolben 23 hergestellt und auf der Ventilachse
in der bereits erwähnten
Einschnürung
der Entsperrsektion 6 gleitend geführt. In dem Bereich, in welchem
der Entsperrschaft 32 die Verbindungskammer 34 durchdringt,
besitzt der Entsperrschaft eine weitere Durchmesserstufe mit einem
gegenüber
Durchmesser D6 verkleinerten Durchmessers D7. Mit dieser Durchmesserstufe
durchdringt der Entsperrschaft – wie gesagt
den Rückschlagkolben 35 und
den Dichtring 37 und dichtet dadurch die Verbindungskammer 34 in der
Schließstellung
des Rückschlagkolben 35 ab.
Auf der anderen Seite begrenzt der Rückschlagkolben 35 die
Lastkammer 38. Auf der anderen Seite wird die Lastkammer 38 von
dem noch zu beschreibenden Entlastungsventil 18 begrenzt.
Die Lastkammer 38 ist über
den Ventilanschluß A
mit dem Lastdruck ständig beaufschlagt.
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Der
Entsperrschaft 32 ragt in die Lastkammer 38 hinein
in eine verengte Durchmesserstufe der Ventilbohrung. Hier ist auf
dem Ende des Entsperrschaft ein Führungsbund 39 durch
Aufschrauben befestigt und in der Ventilbohrung gleitend jedoch
nicht dichtend der Ventilbohrung geführt. Der Führungsbund 39 dient
weiterhin als Widerlager für
die Rückschlagfeder 40,
mit welcher der Rückschlagkolben 35 in
Richtung auf die Sitzfläche 12 bzw.
den Anschlag 4 an der Durchmesserstufe D6/D7 des Entsperrschaftes 32 gedrückt wird.
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Der
Führungsbund 39 besitzt
eine dem Rückschlagkolben 35 zugewandte
zylindrische Schürze,
auf welcher der zylindrische Rand 36 des Rückschlagkolbens
gleitend, jedoch nicht dichtend geführt ist und in dem die bereits
beschriebene Rückschlagfeder 40 untergebracht
ist.
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3 zeigt,
dass in dieser Ausgestaltung die Ventilpatrone 6, 7 mit
den darin gelagerten Entsperrkolben 26, Rückschlagkolben 35 sowie
Führungsbund 39 eine
Baueinheit bildet, welche durch Drehen der Entsperr-Patrone 6 aus
der Ventilbohrung 2 heraus geschraubt und durch Einstecken
und Einschrauben einer anderen derartigen Baueinheit ausgetauscht
werden kann.
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Zu 4:
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Gezeigt
(gegenüber 1–3 vergrößert) ist
das Entlastungsventil 18 mit der Entlastungsventil-Patrone,
bestehend aus Patronenkappe 21 und Patronenbuchse 22.
In der Entlastungsventil-Patrone, d. h. Patronenbuchse ist ein Entlastungskolben 19 gleitend
und durch Dichtring 42 dichtend geführt. Dieser Entlastungskolben 19 besitzt
eine zum konischen Endbereich weisende Kegelmantelfäche und
bildet mit dieser eine Sitzpaarung 43, die unter der Last
der im Federraum 26 angeordneten Druckfeder 20 geschlossen
wird.
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Der
Entlastungskolben 19 wird durch eine Entlastungsfeder 20 in
den Sitz 43 gedrückt.
Der Federraum 45 ist durch den Dichtring an der Patronenbuchse 22 einerseits
und den Dichtring 42 an dem Entlastungskolben 19 eingekammert.
Der Entlastungskolben 19 ragt mit seiner von dem Federraum abgewandten
Seite in die Lastkammer 38.
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Der
Entlastungskolben 19 weist einen Zentralkanal 44 auf,
welcher den Federraum 45 mit der Lastkammer 38 verbindet.
Der Entlastungskolben 19 ragt mit einen Stößel 47 in
die Lastkammer, welcher die Durchmesserstufe mit dem Durchmesser
D9 der Innenbohrung der Patronenbuchse unter Freilassung eines ausreichend
großen
Spaltes durchdringt, und bei Bewegung der Stirnfläche des
Entsperrschaftes 32 unter Freilassung eines gewissen Totweges
zusammenwirkt.
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Die
Patronenbuchse 22 und die Patronenkappe 21 bilden
im zusammengebauten und eingeschraubten Zustand in Ventilbohrung 3 eine
ringförmige
Rücklaufkammer 46.
Diese ist mit dem Ventilanschluß R
verbunden und über
diese mit dem Rücklaufdruck
in der Rücklaufleitung
des Strebs verbunden. Diese Rücklaufkammer 46 ist über einen
gedrosselten Stichkanal 48 mit einer Entlastungskammer 49 verbunden,
welche zwischen dem Dichtring 42 am Entlastungskolben 19 und
der Sitzfläche 43 am
Entlastungskolben 19 dadurch gebildet wird, dass der Kegelmantel
an dem Entlastungskolben nur den kleinen inneren Bereich des Kegelmantels
an der Patronenbuchse 22 einnimmt, auf seinem äußeren Bereich
jedoch einen deutlichen Spalt mit der Patronenbuchse 22 bildet.
Dadurch wird erreicht, dass die hydraulische Wirkfläche an dem
Dichtring 42 größer ist
als die hydraulische Wirkfläche
an der Ventilpaarung 43. Der Lastdruck, welcher auf beiden
Seiten des Entlastungskolbens 19 anliegt, drückt daher
den Entlastungskolben gegen den Sitz 43. Die Entlastungsfeder 20 dient
lediglich dem Zweck, dass der Entlastungskolben stets eine eindeutige
Stellung einnimmt.
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Zu
den Funktionen und zu den Betriebszuständen:
- • in 1 ist
der Ventilzustand in der Ruheposition des belasteten Arbeitszylinders
dargestellt.
An dem Lastkanal A liegt ein Druck von z. B. 400 bar
an. Der Druck in dem Anschluß P/R
und dem Steuerkanal PST entspricht dem Rücklaufdruck. Der Rückschlagkolben 35 wird
durch die Kraft der Rückschlagfeder 40 sowie
durch den auf der Stirnfläche
des Rückschlagkolbens
liegenden Lastdruck gegen seinen Sitz gedrückt und sperrt daher den Lastanschluß A gegenüber dem
Verbindungsanschluß P/R.
Der Entlastungskolben 19 des Entlastungsventils ist beidseitig
mit dem Lastdruck von 400 bar belastet. Da die hydraulische Wirkfläche auf
der Federseite (Dichtring 42) und größer ist als diejenige der Sitzseite
des Entlastungskolbens 19 wirkt auf ihn eine hydraulische Kraft
und außerdem
die Entlastungsfeder 20 in Schließrichtung, so dass der Entlastungskolben dichtend
auf dem Ventilsitz 43 aufliegt und die Lastkammer fest
verschlossen ist.
Der Steueranschluß PST ist drucklos bzw. hat Rücklaufdruck.
Ebenso ist in dem Federraum 29 des Entsperrkolbens der
Rücklaufdruck.
- • Der
Anschluß P/R
ist über
ein nicht dargestelltes Steuerventil mit dem Pumpenanschluß verbunden;
in der Verbindungskammer 34 baut sich ein Druck auf, welcher
höher ist
als der Druck in der Lastkammer 38:
Unter dem Pumpendruck
hebt sich der Rückschlagkolben 35 von
seinem Sitz 12 gegen die Kraft der Feder 40 ab
und gibt die Verbindung zwischen der Pumpe und der Lastkammer 38 frei,
bis der Druckausgleich unter Berücksichtigung
der Federkraft 40 hergestellt ist. Auch in diesem Betriebszustand
bleiben der Entsperrkolben und das Entlastungsventil unbetätigt.
- • Der
Anschluß P/R
ist durch das nicht gezeigte Steuerventil an den Rücklauf angeschlossen;
Der Lastdruck in der Lastkammer 38 soll abgebaut werden:
Hierzu
wird der Steueranschluß PSt
mit dem Steuerdruck beaufschlagt, welcher im Wesentlichen gleich
dem herrschenden Lastdruck ist. Hierdurch wird der Entsperrkolben 26 gegen
die Federkraft 33 über
die gedrosselte Steuerbohrung 9 und die Drosselstelle am
Kolbenumfang zunächst
mit dem Steuerdruck beaufschlagt und – in der Figur – nach rechts
verfahren, bis die Stirnfläche
des Entsperrschaftes an den Entlastungskolben 19 des Entlastungsventils 18 anschlägt und diesen
von seinem Sitz abhebt und dabei die Verbindung der Lastkammer 38 über die
Entlastungskammer zu dem Rücklauf
freigibt. Durch die Drosselwirkung des Steuerkanals 9 und
den Ringspaltes am Kolbenumfang 26 erfolgt diese Bewegung zum
einen sehr langsam und zum anderen werden über den engen Stichkanal 48 zwischen
der Lastkammer 38, kegelförmigen Sitz und der Entlastungskammer 49 geringe
Flüssigkeitsmengen durchgelassen.
Dieser Durchfluß reicht
jedoch aus, um den Lastdruck von – im Beispiel – 400 bar abzubauen.
Dabei bleibt der Rückschlagkolben 35 unter
der Last der Feder und des hydraulischen Drucks auf seiner Stirnseite
weiterhin geschlossen, bis der Druckausgleich ganz oder teilweise
hergestellt ist. Durch die konstruktive Wahl des Flächenverhältnisses
an dem Entsperrkolben 26 einerseits und an dem Rückschlagkolben 35 andererseits
kann – wie
schon bei dem bekannten Ventil – bewirkt
werden, daß erst
ein bestimmter abgesenkter Lastdruck oder ein bestimmtes Druckverhältnis erreicht
sein muß,
bevor die Kraft am Entsperrkolben 26 ausreicht, den Rückschlagkolben 35 von
seinem Sitz abzuheben und die Lastkammer auf diesem Wege mit dem
Rücklauf zu
verbinden.
-
- 1
- Ventilgehäuse, Ventilblock
- 2
- Ventilbohrungen
- 3
- Ventilbohrung
- 4
- Dichtring
- 5
- Dichtring
- 6
- Entsperr-Patrone,
Entsperrventil-Patrone
- 7
- Rückschlag-Patrone,
Rückschlagventil-Patrone
- 8
- Ringkanal
- 9
- Stichbohrung,
Steuerbohrung, Steuerkanal (9)
- 10
- Ringkanal
- 11
- Stirnfläche
- 12
- Kegelmantelfläche, Sitzfläche, Sitzpaarung, Ventilsitz
- 13
- Dichtring
- 14
- Stichbohrung,
Stichleitung
- 15
- Verbindungsbohrung
- 16
- Einschnürung
- 17
- Dichtring
- 18
- Entlastungsventil
- 19
- Entlastungskolben
- 20
- Entlastungsschließfeder,
Entlastungsfeder
- 21
- Patronenkappe
- 22
- Patronenbuchse
- 23
- Dichtring
- 24
- Dichtring
- 25
- Entsperrkammer
- 26
- Entsperrkolben
- 27
- Stopfen
- 28
- Dichtring
- 29
- Federkammer
- 30
- Dichtring
- 31
- Anschlagzapfen
- 32
- Entsperrschaft
- 33
- Druckfeder,
Ruhefeder, Entsperrfeder
- 34
- Verbindungskammer 34
- 35
- Rückschlagkolben
- 36
- Rand
- 37
- Dichtring
- 38
- Lastkammer
- 39
- Führungsbund
- 40
- Rückschlagfeder,
Hauptschließfeder
- 41
- Anschlag,
Durchmesserstufe
- 42
- Dichtring
- 43
- Sitzpaarung,
Ventilsitz
- 44
- Zentralkanal
- 45
- Federraum
- 46
- Rücklaufkammer
- 47
- Stößel
- 48
- Stichkanal
- 49
- Entlastungskammer