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DE112005001157T5 - Verstärkte Zahnfleisch-Retraktionsfäden - Google Patents

Verstärkte Zahnfleisch-Retraktionsfäden Download PDF

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DE112005001157T5
DE112005001157T5 DE112005001157T DE112005001157T DE112005001157T5 DE 112005001157 T5 DE112005001157 T5 DE 112005001157T5 DE 112005001157 T DE112005001157 T DE 112005001157T DE 112005001157 T DE112005001157 T DE 112005001157T DE 112005001157 T5 DE112005001157 T5 DE 112005001157T5
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DE
Germany
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monofilament
thread
retraction thread
gum
retraction
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE112005001157T
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English (en)
Inventor
Dan E. Sandy Fischer
Ammon West Valley Black
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ultradent Products Inc
Original Assignee
Ultradent Products Inc
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Publication date
Priority claimed from US10/863,974 external-priority patent/US7121828B2/en
Application filed by Ultradent Products Inc filed Critical Ultradent Products Inc
Publication of DE112005001157T5 publication Critical patent/DE112005001157T5/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C9/00Impression cups, i.e. impression trays; Impression methods
    • A61C9/0033Gingival retraction appliances
    • DTEXTILES; PAPER
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    • D04BKNITTING
    • D04B1/00Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
    • D04B1/14Other fabrics or articles characterised primarily by the use of particular thread materials
    • DTEXTILES; PAPER
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    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
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Abstract

Zahnfleisch-Retraktionsfaden, der umfasst:
wenigstens einen absorbierenden Einzelfaden und wenigstens einen gegenüber einer Degradation beständigen Einzelfaden,
wobei der absorbierende und der gegenüber einer Degradation beständige Einzelfaden verschränkt werden, um einen gestrickten, geflochtenen, gewebten oder verdrillten Retraktionsfaden zu bilden, der verformt werden kann, und
ein aktives Mittel, das in den absorbierenden Einzelfaden imprägniert ist, wobei der gegenüber einer Degradation beständige einzelfaden einer Degradation durch das aktive Mittel widersteht.

Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • 1. Erfindungsfeld
  • Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Zahnfleisch-Retraktionsfäden. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung chemisch imprägnierte Retraktionsfäden, die einen zusätzlichen Einzelfaden oder eine zusätzliche Faser umfassen, um den Faden zu verstärken und zu verbessern.
  • 2. Stand der Technik
  • Bei der Durchführung von verschiedenen zahnmedizinischen Prozeduren ist es häufig wünschenswert, das Zahnfleischgewebe zurückzuziehen, um die Zähne des Patienten für die Prozedur vorzubereiten. Beispiele für Prozeduren, die durch ein zurückgezogenes Zahnfleischgewebe unterstützt werden, sind Zahnabdrücke, das Einsetzen von Kronen, das Einsetzen von Brücken oder andere Zahnersatzarbeiten. Ein weit verbreitetes Verfahren zum Zurückziehen des Zahnfleischgewebes umfasst die Verwendung von Retraktionsfäden, die gewöhnlich geflochten oder gestrickt sind, um eine höhere Stärke, Flexibilität und Elastizität vorzusehen. Beispiele für geflochtene oder gestrickte Zahnfleisch-Retraktionsfäden sind in den US-Patenten Nr. 4,321,038 (Porteous), Nr. 4,522,933 (Fischer), Nr. 4,617,950 (Porteous et al.) und Nr. 4,982,482 (Lococo) beschrieben.
  • Retraktionsfäden werden vor allem dazu verwendet, das Zahnfleisch von dem Zahn weg zu ziehen, um einen genauen und zuverlässigen Abdruck zu nehmen. Es ist wichtig, einen genauen Abdruck des Zahns zu nehmen, wenn Kronen hergestellt werden, um sicherzustellen, dass die Kronen über eine längere Zeitdauer korrekt an dem Zahn gehalten werden. Dabei ist es insbesondere wichtig, einen genauen Abdruck des Zahns in dem Bereich an oder unter dem Zahnfleischrand zu nehmen. Wenn kein genauer Abdruck genommen werden kann, kann dies zu einer schlecht geformten oder mangelhaften Prothese führen, insbesondere an dem Zahnfleischrand. Ein vorzeitiger Ausfall einer Krone ist häufig auf schlechte Randdetails in einem für die Herstellung der Krone verwendeten Abdruck zurückzuführen.
  • Das Zahnfleisch eines Patienten verhindert nicht nur einen genauen Abdruck der tatsächlichen Form des Zahns unter dem Zahnfleisch, sondern kann auch bluten, wenn es durch Hochgeschwindigkeitsbohrer beim Entfernen von Zahnmaterial vor dem Einsetzen einer Krone verletzt wird. Das Bluten kann das Abnehmen eines guten Abdrucks behindern, weil das ausgetretene Blut ein entsprechendes Reinigen und Trocknen des Randbereichs des Zahnes vor dem Nehmen des Abdrucks verhindert und dazu neigt, das Abdruckmaterial vor dem Aushärten zu verschieben. Die beiden Probleme der Kontraktion des Zahnfleischrands und das Bluten des Gewebes machen also das einfache Nehmen eines Abdrucks nach dem Formen des Zahns mit einem Hochgeschwindigkeitsbohrer ohne ein Zurückziehen des Zahnfleisches unmöglich.
  • Um die Neigung des Zahnfleisches zu einem Bluten zu kontrollieren oder zu verhindern, wenn dieses durch den Retraktionsfaden zurückgezogen wird und/oder versehentlich durch den Hochgeschwindigkeitsbohrer verletzt wird, werden Retraktionsfäden häufig mit einem Blut stillenden Mittel behandelt. Ein Typ von Blut stillendem Mittel umfasst Adstringenten, die freiliegende Blutgefäße verschließen, um das Bluten zu beenden. Die oben genannten US-Patente Nr. 4,321,038, 4,522,933, 4,617,950 und 4,892,482 erläutern die Verwendung von Adstringenten wie etwa Alaun oder Aluminiumkaliumsulfat.
  • Viele Chemikalien, die zum Imprägnieren eines Retraktionsfadens verwendet werden, haben nachteilige Auswirkungen auf die Stärke der in dem Retraktionsfaden verwendeten Fasern. Viele Retraktionsfäden sind aus gestrickten oder geflochtenen Baumwollfasern hergestellt. Das Blut stillende Mittel oder das Adstringent in dem Retraktionsfaden können den Faden über die Zeit degradieren, sodass er während der Verwendung ausfallen kann. Wenn Fasern in dem gestrickten oder geflochtenen Faden während der Verwendung ausfallen, kann das zum Einsetzen des Retraktionsfadens in den Sulcus verwendete Instrument auf den Fasern rutschen und möglicherweise das darunter liegende Gewebe verletzen. Außerdem können Bruchteile des Retraktionsfadens zwischen den Zähnen und dem Zahnfleisch zurückbleiben. Weiterhin vermindert sich die Dehnbarkeit und Elastizität des Retraktionsfadens, wenn sich die Integrität des gestrickten oder gewebten Fadens verschlechtert.
  • Deshalb besteht ein Bedarf für einen Zahnfleisch-Retraktionsfaden, der das Zahnfleisch korrekt zurückziehen kann und ein Blut stillendes Mittel verwendet, wobei gleichzeitig eine Degradation aufgrund des Blut stillenden Mittels verhindert wird.
  • Kurze Zusammenfassung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung beseitigt die oben genannten Probleme, indem sie einen Zahnfleisch-Retraktionsfaden angibt, der einer Degradation widersteht, wenn er mit einem aktiven Mittel wie etwa einem Blut stillenden Mittel imprägniert ist. Gemäß einer Ausführungsform der vorliegende Erfindung wird ein Retraktionsfaden ausgebildet, indem zwei oder mehr Einzelfäden verschränkt werden, um einen gestrickten, geflochtenen, gewebten oder verdrillten Retraktionsfaden zu bilden. Wenigstens einer der Einzelfäden ist aus einem absorbierenden Material wie etwa Baumwolle hergestellt. Der absorbierende Einzelfaden ist mit einem aktiven Mittel wie etwa einem Blut stillenden Mittel imprägniert.
  • Wenigstens ein anderer Einzelfaden in dem gestrickten, geflochtenen oder gewebten Muster ist aus einer gegenüber einer Degradation beständigen Faser (Kunstfaser) wie zum Beispiel einem Polymer-, Keramik- oder Kohlenstoff-basierten Material hergestellt. Der gegenüber einer Degradation beständige Einzelfaden versieht den Retraktionsfaden mit einer zusätzlichen strukturellen Integrität, indem er einer Degradation widersteht, die durch ein oder mehrere aktive Mittel verursacht werden. In einer Ausführungsform ist der gegenüber einer Degradation beständige Einzelfaden ein dünner Metallfaden aus etwa Silber mit einer Dicke von weniger als 0,2 mm.
  • In einer alternativen Ausführungsform wird der Retraktionsfaden der vorliegenden Erfindung durch einen oder mehrere Einzelfäden gebildet, die aus verschiedenen Fasern hergestellt sind. Eine oder mehrere absorbierende Fasern können mit einem oder mehreren Typen von gegenüber einer Degradation beständigen Fasern verdrillt werden, um einen oder mehrere verstärkte und gemischte Einzelfäden zu bilden. Die gemischten Einzelfäden werden dann gestrickt, geflochten, gewebt oder verdrillt, um den Retraktionsfaden der vorliegenden Erfindung zu bilden. In dieser besonderen Ausführungsform kann jeder gestrickte, geflochtene oder verdrillte Einzelfaden vorzugsweise einen oder mehrere Typen von gegenüber einer Degradation beständigen Fasern umfassen, sodass der gesamte Retraktionsfaden einer Degradation widersteht.
  • Der Retraktionsfaden der vorliegenden Erfindung kann mit einem aktiven Mittel wie etwa Aluminiumkaliumsulfat, Aluminiumammoniumsulfat, Aluminiumsulfat, Aluminiumchlorhydrat, Aluminiumacetat, Eisensulfat, Eisensubsulfat, Eisenchlorid und Mischungen aus denselben imprägniert sein. Der absorbierende Einzelfaden dient als Träger für eine Lösung des aktiven Mittels. Wenn der Retraktionsfaden in den Sulcus zwischen dem Zahnfleisch und einem Zahn gepackt wird, wird das aktive Mittel in das Gewebe abgegeben, wo es ein Bluten beendet oder das Zahnfleischgewebe versteift.
  • Der gegenüber einer Degradation beständige Einzelfaden verleiht dem Retraktionsfaden eine Dauerhaftigkeit bei Anwesenheit eines Blut stillenden Mittels oder eines anderen korrosiven Materials. Wenn das Blut stillende Mittel andere Einzelfäden oder Fasern auflöst, widersteht der gegenüber einer Degradation beständige Einzelfaden einer derartigen Degradation und hält die strukturelle Integrität des Fadens aufrecht.
  • Die zum Ausbilden des Retraktionsfadens der vorliegenden Erfindung verwendeten verschiedenen Einzelfäden und/oder Fasern werden derart miteinander verbunden, dass jede Faser bzw. jeder Einzelfaden dem gestrickten, geflochtenen oder gewebten Muster folgt. Auf diese Weise beeinträchtigt die Mischung nicht die vorteilhaften Eigenschaften des gestrickten, geflochtenen oder gewebten Musters. Es können also absorbierende und gegenüber einer Degradation beständige Einzelfäden oder Fasern jeweils vorteilhafte Eigenschaften für den Retraktionsfaden vorsehen, ohne dass dadurch die Vorteile des gestrickten, geflochtenen oder gewebten Musters geschmälert werden.
  • Eine vorteilhafte Eigenschaft von wenigstens einem gestrickten Muster besteht darin, dass der Retraktionsfaden vorteilhaft elastisch in der Längs- und Querrichtung ist. Weil sich der Retraktionsfaden in der Längsrichtung dehnen kann, kann der Faden einfacher in den Sulcus zwischen dem Zahnfleischgewebe und dem Zahn gepackt werden. Bereiche in dem Sulcus, die mehr Faden erfordern, können gefüllt werden, indem der Faden in der Längsrichtung komprimiert wird. Außerdem wird der bereits in den Sulcus gepackte Teil des Fadens weniger gestört, wenn der Faden in der Längsrichtung gedrückt oder gezogen wird.
  • Ein weiterer Vorteil eines gestrickten Musters in der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass dieses in der Radialrichtung elastisch ist. Die Einzelfäden und Fasern in dem Gestrick erhalten einen bestimmten Gedächtnisgrad aufrecht, wenn sie komprimiert werden. Weil die Fasern dazu neigen, zu ihrer Ausgangsposition zurückzukehren, wird das Zahnfleisch radial nach außen gedrückt.
  • Die in dem Retraktionsfaden der vorliegenden Erfindung verwendete Mischung von Fasermaterialien erhält die Vorteile eines gestrickten Musters, indem die verschiedenen Fasern in das gestrickte Muster einbezogen werden. Mischungen aus absorbierenden, synthetischen und metallischen Einzelfäden oder Fasern können vorteilhafte Eigenschaften für den Retraktionsfaden vorsehen, ohne die durch ein gestricktes Muster erhaltenen Vorteile zu schmälern.
  • Diese und andere Vorteile der vorliegenden Erfindung werden durch die folgende Beschreibung und die beigefügten Ansprüche verdeutlicht oder können bei der Realisierung der nachfolgend beschriebenen Erfindung festgestellt werden.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • Um die oben genannten und andere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung zu verdeutlichen, werden im Folgenden spezifische Ausführungsformen derselben beschrieben, die in den beigefügten Zeichnungen dargestellt sind. Es ist zu beachten, dass die Zeichnungen nur typische Ausführungsformen der Erfindung zeigen und den Erfindungsumfang nicht beschränken. Die Erfindung wird durch die Zeichnungen mit zusätzlichen Details verdeutlicht.
  • 1 zeigt eine offene Maschenkonfiguration, die beim Stricken verwendet wird.
  • 2 zeigt eine geschlossene Maschenkonfiguration, die beim Stricken verwendet wird.
  • 3 zeigt schematisch, wie ein einziger Einzelfaden eines Garns unter Verwendung der offenen Maschenkonfiguration von 1 gestrickt werden kann, um einen gestrickten Retraktionsfaden aus einem einzigen Einzelfaden zu bilden.
  • 4 zeigt schematisch, wie eine Vielzahl von Einzelfäden verschränkt und unter Verwendung der geschlossenen Maschenkonfiguration von 2 gestrickt werden kann, um einen gestrickten Retraktionsfaden aus mehreren Einzelfäden zu bilden.
  • 5 zeigt die eine Länge eines gestrickten Retraktionsfadens aus vier Einzelfäden gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wobei ein Einzelfaden aus einem synthetischen Material hergestellt ist.
  • 6 ist eine Querschnittansicht des gestrickten Retraktionsfadens von 5 entlang der Linie 6-6.
  • 7 zeigt eine alternative Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, in der ein einziger Einzelfaden des Gestricks aus einer Mischung verschiedner Fasern hergestellt ist.
  • 8 zeigt schematisch einen Querschnitt eines Zahns, des mit dem Zahn assoziierten Zahnfleischrands und eines gestrickten Retraktionsfadens, der in den Sulcus zwischen dem Zahn und dem Zahnfleischrand gepackt ist.
  • 9 zeigt einen beispielhaften Retraktionsfaden, der unter Verwendung von mehreren Einzelfäden in einem geflochtenen Muster ausgebildet ist.
  • Ausführliche Beschreibung von beispielhaften Ausführungsformen
  • I. Retraktionsfäden
  • Unter „Stricken" und „gestrickt" ist hier ein Prozess zu verstehen, der einen oder mehrere separate Einzelfäden zu einer Reihe von verschränkten Maschen verarbeitet. Ein „Einzelfaden" kann eine oder mehrere Fasern umfassen, die verdrillt oder auf andere Weise miteinander verbunden sind.
  • A. Einzelfadenmuster
  • Die Retraktionsfäden gemäß der vorliegenden Erfindung können unter Verwendung von verschiedenen Techniken wie etwa dem Stricken, Flechten, Weben oder Verdrillen ausgebildet werden.
  • Wie in 1 und 2 gezeigt, sehen zwei gewöhnliche Stricktechniken, die zum Ausbilden der Retraktionsfäden der vorliegenden Erfindung verwendet werden können, Gestricke mit „offenen" Maschen oder mit „geschlossenen" Maschen vor. Die „offene" Masche von 1 wird unter Verwendung einer ersten Masche 10a ausgebildet, die mit einer zweiten Masche 12a derart verschränkt wird, dass die Enden 14a und 16a der Masche 10a einander nicht kreuzen.
  • Dagegen zeigt 2 was allgemein als Stricken mit einer „geschlossenen" Masche bezeichnet wird. Das Ende 16b der ersten Masche 10b biegt sich zurück und kreuzt derart, dass es die Masche 10b schließt.
  • 3 zeigt zwei Reihen (allgemein durch die Bezugszeichen 18a und 20a angegeben) von verschränkten Maschen, die unter Verwendung der offenen Maschenkonfiguration von 1 hergestellt werden. Wie in 3 gezeigt, umfasst die Reihe 18a eine Vielzahl von Maschen 10a, die mit Maschen 12a der benachbarten Reihe 20a verschränkt sind. 3 zeigt ein „Schuss"-Stricken, das von einer Masche zu der nächsten im derselben Reihe von Maschen vorgenommen wird und unter Verwendung eines ersten Einzelfadens 21a für die Reihe 18a und eines zweiten Einzelfadens 21b für die Reihe 20a durchgeführt werden kann. Alternativ hierzu kann das Schuss-Stricken auch unter Verwendung eines einzigen Einzelfadens oder unter Verwendung von mehr als zwei Einzelfäden durchgeführt werden.
  • Wie weiter unten ausführlicher erläutert, sind die Einzelfäden 21a und 21b jeweils eine Mischung oder können eine Mischung von verschiedenen Materialien umfassen, um vorteilhafte Eigenschaften wie etwa eine Beständigkeit gegenüber den degradierenden Effekten eines Blut stillenden Mittels oder eines anderen korrosiven Materials für den Retraktionsfaden vorzusehen.
  • 4 zeigt alternativ hierzu drei Reihen (allgemein durch die Bezugszeichen 18b, 20b und 22b angegeben) von verschränkten Maschen, die unter Verwendung der geschlossenen Maschenkonfiguration von 2 hergestellt werden. Wie in 4 gezeigt, umfasst die Reihe 18b Maschen 10b, die mit den Maschen 12b der benachbarten Reihe 20b verschränkt sind. Die Maschen 12b der Reihe 20b sind wiederum mit den Maschen 24b der benachbarten Reihe 22b verschränkt, usw.
  • 4 zeigt ein „Ketten"-Stricken, bei dem mehrere Einzelfäden 26, 28, 30 und 32 derart miteinander verbunden werden, dass die verschränkten Maschen jedes Einzelfadens von einer Reihe zu der nächsten verbunden sind. Wie weiter unten ausführlicher erläutert, können die verstrickten Einzelfäden aus einem oder mehreren verschiedenen Materialien hergestellt sein, um vorteilhafte Eigenschaften für den Retraktionsfaden vorzusehen.
  • 5 zeigt einen Zahnfleisch-Retraktionsfaden 34, der aus vier Einzelfäden 36, 38, 40 und 42 unter Verwendung der in 2 und 4 gezeigten geschlossenen Maschenkonfiguration gestrickt ist. Die Anzahl und das Muster der Einzelfäden 36, 38, 40 und 42 wird durch den Querschnitt des Retraktionsfadens 34 von 6 verdeutlicht.
  • Es sollte deutlich sein, dass der gestrickte Retraktionsfaden der vorliegenden Erfindung wie in 15 gezeigt unter Verwendung eines offenen oder geschlossenen Maschenmusters oder Systems ausgebildet werden kann. Der Retraktionsfaden 34 kann auch unter Verwendung von anderen Strickmustern ausgebildet werden, solange das Strickmuster eine ausreichende Elastizität vorsieht. Weiterhin sollte dem Fachmann deutlich sein, dass das Strickmuster eine beliebige Anzahl von Einzelfäden umfassen kann, wobei jeder Einzelfaden aus einer beliebigen Anzahl von Fasern hergestellt sein kann.
  • In einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind zwei oder mehr Einzelfäden miteinander verschränkt, um einen geflochtenen, gewebten oder verdrillten Retraktionsfaden zu bilden.
  • 9 zeigt einen beispielhaften geflochtenen Faden 60. Der geflochtene Faden 60 weist vier Paare von Einzelfäden 62, 64, 66 und 68 auf, die jeweils einen „a"-Einzelfaden und einen „b"-Einzelfaden umfassen. Das Geflecht wird gebildet, indem das ganz links angeordnete Einzelfadenpaar genommen wird und dann unter und über die nach rechts folgenden Einzelfäden geführt wird. Das Geflecht würde in 9 fortgesetzt werden, indem das Einzelfadenpaar 62 (d.h. die Einzelfäden 62a und 62b) genommen würde und unter das Einzelfadenpaar 64, über das Einzelfadenpaar 66 und unter das Einzelfadenpaar 68 geführt würde. Auf diese Reihe von verschränkten Einzelfäden folgend wäre das Einzelfadenpaar 64 das am weitesten links befindliche Einzelfadenpaar. Wenn das Geflecht noch weiter fortgesetzt wird, würde das Einzelfadenpaar 64 unter das Einzelfadenpaar 66, über das Einzelfadenpaar 68 und unter das Einzelfadenpaar 62 geführt werden, um das Geflecht mit verschränkten Einzelfäden zu bilden.
  • Die geflochtenen Fäden der vorliegenden Erfindung können eine beliebige Anzahl von Einzelfäden umfassen, die miteinander verschränkt werden, um den Faden zu bilden. Weiterhin können die zu dem Faden verschränkten Einzelfäden wie in 9 gezeigt jeweils Paare von Einzelfäden sein, wobei es sich aber auch um einen einzigen Einzelfaden oder um mehr als zwei Einzelfäden handeln kann.
  • Die vorliegende Erfindung kann unter Verwendung von anderen Konfigurationen von Einzelfäden realisiert werden. Zum Beispiel können zwei oder mehr Einzelfäden nebeneinander platziert und dann verdrillt werden, um die Einzelfäden zu einem verdrillten Faden zu verschränken. In einer anderen Ausführungsform können zwei oder mehr Einzelfäden zu einem Gewebe verschränkt werden. Der Fachmann sollte mit verschiedenen Typen von Geflechten und Geweben vertraut sein, die zum Ausbilden eines Retraktionsfadens verwendet werden können.
  • B. Einzelfaden- und/oder Fasermischungen
  • Im Folgenden wird weiterhin auf 5 und 6 Bezug genommen, wobei die Einzelfäden 36, 38, 40 und 42 jeweils eine Mischung aus verschiedenen Einzelfadenmaterialien sind. In einer beispielhaften Ausführungsform sind die Einzelfäden 36, 38 und 40 jeweils aus Baumwolle und ist der Einzelfaden 42 aus einem synthetischen Polymer wie etwa Nylon oder Polyester. Alternativ hierzu kann der Einzelfaden 42 ein Einzelfaden aus Keramik, auf einer Kohlenstoffbasis oder einem Metall sein und eine Dicke von weniger als ungefähr 2 mm aufweisen. Die gemischten Einzelfäden werden dann verstrickt, um einen Retraktionsfaden 34 mit einem 3:1-Verhälntis zwischen den absorbierenden und den gegenüber einer Degradation beständigen Einzelfäden auszubilden. Die Mischung kann nach Wunsch angepasst werden, indem mehr oder weniger absorbierende und/oder gegenüber einer Degradation beständige Einzelfäden verwendet werden.
  • Es ist insbesondere nützlich, wenn metallische Einzelfäden eine Dicke von weniger als 0,2 mm aufweisen, wobei andere gegenüber einer Degradation beständige Einzelfäden jedoch auch eine Dicke von weniger als 0,2 mm aufweisen können, damit der metallische Faden eine hohe Flexibilität aufrechterhält, um den Komfort zu erhöhen und die Platzierung des Retraktionsfadens zu vereinfachen. Metallische Drähte mit einer Dicke von 0,2 mm oder mehr neigen dazu, zu steif zu sein. Um sicherzustellen, dass metallische oder andere Fäden einen hohen Grad an Flexibilität aufweisen, weisen derartige Fäden vorzugsweise eine Dicke von weniger als ungefähr 0,15 mm, besser von weniger als ungefähr 0,1 mm und am besten von weniger als ungefähr 0,075 mm auf.
  • In einer anderen Ausführungsform wird ein gemischtes Fadenmaterial vorgesehen, in dem zwei oder mehr Fasern zu einem Einzelfaden gemischt werden. Ein oder mehrere Einzelfäden mit gemischten Fasern werden dann verstrickt, um einen Retraktionsfaden auszubilden. 7 zeigt einen beispielhaften Einzelfaden 44, der aus einer Mischung aus Baumwollfasern 46a46c und einer Kunststofffasern 48 ausgebildet wird. Die Fasern 46a46c und die Faser 48 sind miteinander verdrillt, um eine Einzelfaser 44 mit einem Verhältnis von 3:1 zwischen den absorbierenden und den gegenüber einer Degradation beständigen Fasern auszubilden.
  • Es ist zu beachten, dass Einzelfäden aus mehr oder weniger absorbierenden Fasern und/oder gegenüber einer Degradation beständigen Fasern gebildet werden können, sodass die Retraktionsfäden der vorliegenden Erfindung beinahe ein beliebiges Mischverhältnis aufweisen können. Außerdem können die gemischten Einzelfäden wiederum mit anderen gemischten oder nicht gemischten Einzelfäden gemischt werden, um einen Retraktionsfaden mit einer gewünschten Absorption, Beständigkeit gegenüber einer Degradation oder Elastizität zu erhalten.
  • Die zum Erzeugen der Mischungen der vorliegenden Erfindung verwendeten Materialien können natürliche und synthetische Polymere, beschichtete Polymere, Metallfäden oder andere fadenbildende Materialien umfassen, die eine gewünschte Eigenschaft für den Retraktionsfaden vorsehen. Zum Beispiel kann Baumwolle verwendet werden, die eine Absorptionsfähigkeit vorsieht und zudem kostengünstig und biokompatibel ist. In einer Ausführungsform kann eine Polymerfaser oder eine Metallfaser gewählt werden, um eine gewünschte Elastizität oder Verformbarkeit für den Retraktionsfaden vorzusehen. Ein Metallfaden aus etwa Silber kann auch verwendet werden, um den Retraktionsfaden röntgendicht zu machen. Andere geeignete Materialien sind Kohlenstofffasern und Keramikfasern (z.B. Fiberglas).
  • In einer beispielhaften Ausführungsform ist ein synthetisches Polymer wie etwa Nylon oder Polyester in dem Gestrick des Retraktionsfadens enthalten, um einer Degradation durch ein aktives Mittel zu widerstehen. Wie weiter unten erläutert, können aktive Mittel wie etwa Blut stillende Mittel in dem Retraktionsfaden der vorliegenden Erfindung enthalten sein, um das Bluten des Zahnfleisches während einer Prozedur zu kontrollieren. Korrosive aktive Mittel können die absorbierenden Fasern wie etwa Baumwolle zerstören. In Übereinstimmung mit einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist ein synthetisches Polymer wie etwa Nylon oder Polyester in dem Gestrick enthalten, um einer Degradation und damit einem Ausfall des Retraktionsfadens zu widerstehen. Indem ein Ausfall des Gestricks verhindert wird, wird sichergestellt, dass der Retraktionsfaden das Zahnfleischgewebe korrekt zurückzieht, und wird die Gefahr reduziert, dass ein Packinstrument das Gestrick des Fadens durchschneidet und das darunter liegende Gewebe verletzt.
  • Wie weiter oben genannt, kann eine nicht degradierende Faser bzw. ein nicht degradierender Faden entweder in der Form eines Einzelfadens oder in der Form von einzelnen Fasern in das Gestrick gemischt werden. Dabei ist es vorteilhaft, wenn das nicht degradierende Material als eine Faser in jedem Einzelfaden des Gestricks zugemischt wird. Auf diese Weise wird jeder Einzelfaden strukturell verstärkt und durch die Fasermischung verbessert.
  • Ähnlich wie bei gestrickten Retraktionsfäden können auch geflochtene, gewebte oder andere Einzelfadenmuster eine beliebige Kombination von Einzelfäden in dem Einzelfadenmuster aufweisen. Außerdem kann das Geflecht, Gewebe oder Gedrille einzelne Einzelfäden mit Kombinationen aus verschiedenen Fasern ähnlich wie bei den in 7 gezeigten Kombinationen aufweisen.
  • Wie wiederum in 9 gezeigt, umfassen in einer Ausführungsform eines oder mehrere der Einzelfadenpaare 62, 64, 66 und 68 einen absorbierenden Einzelfaden und einen gegenüber einer Degradation beständigen Einzelfaden. Zum Beispiel kann der Einzelfaden 62a ein gegenüber einer Degradation beständiger Einzelfaden sein und kann der Einzelfaden 62b ein absorbierender Einzelfaden aus etwa Baumwolle sein.
  • In einer alternativen Ausführungsform weisen einer oder mehrere der einzelnen Einzelfäden der Einzelfadenpaare 62, 64, 66 und 68 Fasern auf, die absorbierende Faser und/oder gegenüber einer Degradation beständige Fasern sind.
  • In einer weiteren Ausführungsform sind der gegenüber einer Degradation beständige Einzelfaden und der absorbierende Einzelfaden jeweils in unterschiedlichen Paaren von verschränkten Einzelfäden vorgesehen. Zum Beispiel können beide Einzelfäden 64a und 64b aus einem absorbierenden Material wie etwa Baumwolle ausgebildet sein, und können die Einzelfäden 66a und 66b aus einem gegenüber einer Degradation beständigen Material wie etwa einem Polymer ausgebildet sein.
  • Die Retraktionsfäden der vorliegende Erfindung sind derart beschaffen, das sie den Vorteil der verschiedenen unterschiedlichen Materialien innerhalb des Fadens nutzen, ohne die Vorteile eines besonderen Einzelfadenmusters aufzugeben. Gestrickte, geflochtene, gewebte und verdrillte Fäden weisen jeweils eine bestimmte Flexibilität, Elastizität und andere Packeigenschaften auf. Im Gegensatz zu dem Stand der Technik verhindern die Mischungen der vorliegenden Erfindung nicht die natürlichen Bewegungen des Fadens, weil die gegenüber einer Degradation beständigen Einzelfäden und die absorbierenden Einzelfäden einen Teil eines Gestricks, Gewebes oder Geflechts bilden und flexibel sind.
  • C. Elastizität
  • Der gestrickte Retraktionsfaden 34 von 5 und 6 ist sehr elastisch in der Längs- und in der Querrichtung. Jeder der Einzelfäden 36, 38, 40 und 42 für den gemischten Faden wird für das Gestrick des Retraktionsfadens 34 verwendet, sodass die Vorteile eines gestrickten Musters nicht verloren gehen.
  • Der Faden 34 kann einfach entlang der Länge gedehnt werden und weiterhin radial gedrückt und komprimiert werden, weil er die Eigenschaften eines gestrickten Musters aufweist. Bei einem gestrickten Faden sind der einzelne oder die mehreren Einzelfäden derart ausgerichtet, dass ein Teil jedes Einzelfadens quer oder mit annähernd rechtem Winkel zu der Längsachse des Fadens verläuft, sodass der Faden stärker komprimiert und außerdem besser entlang der Länge gedehnt werden kann. Im Gegensatz dazu weist ein verdrillter oder geflochtener Faden eine geringere Elastizität entlang der Längs- oder Querrichtung auf.
  • Was verdrillte oder geflochtene Fäden betrifft, hat sich allgemein die Verwendung von geflochtenen Retraktionsfäden als vorteilhaft gegenüber der Verwendung von verdrillten Retraktionsfäden erwiesen, weil die geflochtenen Retraktionsfäden ihre strukturelle Integrität unter der Krafteinwirkung durch ein zahnmedizinisches Packinstrument und unter der Druckeinwirkung von dem umgebenden Zahnfleischgewebe nach dem Packen in dem Sulcus aufrechterhält.
  • Überraschenderweise hat sich auch die Verwendung eines elastischen, gestrickten Retraktionsfadens als vorteilhafter beim Zurückziehen des Zahnfleischgewebes erweisen, obwohl der mit geflochtenen oder verdrillten Retraktionsfäden vertraute Fachmann hätte denken können, dass die inhärente Elastizität von gestrickten Retraktionsfäden nachteilig ist.
  • Die Elastizität in der Längsrichtung oder die Dehnfähigkeit des Retraktionsfadens in der Längsrichtung ist vorteilhaft, weil dabei der gepackte Faden nicht entfernt wird, wenn ein zusätzlicher Faden in den Sulcus zwischen dem Zahn und dem Zahnfleischrand gedrückt wird. Wenn der Retraktionsfaden gepackt wird, gestattet die „Dehnung" in dem gestrickten Faden, dass eine Belastung auf den Faden ausgeübt wird, ohne dass die bereits gepackten Teile des Fadens aus dem Sulcus gezogen werden.
  • Der Retraktionsfaden 34 der vorliegenden Erfindung bietet den Vorteil, dass verschiedene unterschiedliche Materialien in dem Faden verwendet werden, ohne dass deshalb die Vorteile des gestrickten Musters verloren gehen. Im Gegensatz zu dem Stand der Technik verhindern die Mischungen der vorliegenden Erfindung keine Bewegung des Fadens in de Quer- und/oder Radialrichtung, weil in der vorliegenden Erfindung jeder Einzelfaden Teil des gestrickten Musters ist.
  • II. Aktive Mittel
  • In einer beispielhaften Ausführungsform umfasst der Retraktionsfaden der vorliegenden Erfindung ein aktives Mittel wie etwa ein Blut stillendes Mittel. Blut stillende Mittel einschließlich von Adstringenten oder anderen Vasokonstriktoren können in den Retraktionsfaden imprägniert werden, um das Bluten zu kontrollieren und das Zahnfleischgewebe zu versteifen.
  • Nützlich aktive Mittel, die das Stillen des Blutes unterstützen, sind zum Beispiel Aluminiumverbindungen wie etwa Aluminiumkaliumsulfat, Aluminiumammoniumsulfat, Aluminiumsulfat, Aluminiumchlorhydrat, Aluminiumacetat, andere wasserlösliche adstringierende Aluminiumsalze und Mischungen aus denselben. Eine weitere Klasse von Adstringenten umfasst eisenbasierte Zusammensetzungen wie etwa Eisensalze einschließlich von Eisensulfat, Eisensubsulfat, Eisenchlorid und Mischungen aus denselben. Andere Adstringenten sind Permanganate, Tannine und Zinkchlorid. In einer Ausführungsform ist das aktive Mittel ein Vasokonstriktor wie etwa Epinephrin und/oder Propylhexedrin.
  • Das aktive Mittel wird gewöhnlich in einer Lösung wie etwa einer wässrigen Lösung zu dem Zahnfleischgewebe geführt. Wie oben in der beispielhaften Ausführungsform erläutert, umfasst der Retraktionsfaden 34 ein absorbierendes Material. Das absorbierende Material absorbiert die Lösung und imprägniert dadurch den Retraktionsfaden 34 mit einem aktiven Mittel. Während das aktive Mittel unter Verwendung eines Mechanismus als einer Lösung imprägniert werden kann, ist eine Lösung vorteilhaft, weil sie einfach in den Sulcus ausgedrückt werden kann.
  • Das gestrickte Muster des Retraktionsfadens 34 hilft dabei, das aktive Mittel zu absorbieren und zuzuführen. Die verschränkten Maschen des Strickmusters erhöhen das Zwischenraumvolumen des Fadens 34, sodass der Retraktionsfaden größere Mengen des aktiven Mittels tragen kann. Weil das gestrickte Muster ein zusätzliches aktives Mittel tragen kann, können nicht absorbierende Einzelfäden in das Strickmuster gemischt werden, ohne dass dadurch die Blut stillenden Fähigkeiten des Retraktionsfadens beeinträchtigt werden.
  • Außerdem wird die Fähigkeit von gestrickten Retraktionsfäden zum effektiven Zuführen der aktiven Mittel zu dem Zahnfleischgewebe dadurch verstärkt, dass die gestrickten Retraktionsfäden komprimiert werden, wenn sie in den Sulcus gepackt werden. Die gestrickten Fäden können also die Blut stillenden oder anderen aktiven Mittel in die kleinen Kapillaren des Zahnfleischgewebes ausdrücken, wenn sie komprimiert werden, sodass die aktiven Mittel in die blutenden Poren gedrückt werden, um das Bluten zu stoppen.
  • III. Verwendungsweise
  • In 8 ist ein zahnmedizinisches Instrument 50 gezeigt, das den Zahnfleisch-Retraktionsfaden 34 in dem Sulcus 52 zwischen dem Zahnfleischrand 54 und dem Zahn 56 drückt. Die Elastizität und Flexibilität in der Querrichtung gestattet, dass sich der gestrickte Retraktionsfaden 34 Unregelmäßigkeiten wie etwa dem Rand 58 des Zahns 56 anpasst.
  • Auch wenn die Maschen des gestrickten Retraktionsfadens ziemlich locker gelassen werden, rutscht das zahnmedizinische Packinstrument wegen des komplex verschränkten Netzes nicht auf dem Retraktionsfaden. Die Komprimierbarkeit des gestrickten Fadens 34 sorgt dafür, dass sich der Faden 34 um die Kanten des zahnmedizinischen Packinstruments 50 biegt.
  • Wegen der Komprimierbarkeit und der Biegsamkeit der gestrickten Retraktionsfäden neigen die Fäden weniger dazu, das darunter liegende Zahnfleischgewebe zu beschädigen, wenn während des Packens eine Kraft ausgeübt wird. Der Grund hierfür ist, dass die Kraft des Packinstruments durch die verschränkten Maschen des gestrickten Fadens über eine größere Fläche verteilt wird. Weiterhin gestattet die Elastizität in der Querrichtung des gestrickten Fadens, dass sich dieser den Unregelmäßigkeiten in dem Sulcus anpasst. Der gestrickte Faden kann also ein horizontales und ein vertikales Zurückziehen unter Verwendung eines einzelnen Fadens vorsehen.
  • Ein weiterer Vorteil von gestrickten Retraktionsfäden besteht in deren Tendenz, aufgrund der Elastizität zu einer nicht komprimierten Ausgangsform zurückzukehren. Wenn ein gestrickter Retraktionsfaden in den Sulcus gepackt wird, wird er komprimiert, wobei das „Gedächtnis" des Retraktionsfadens dafür sorgt, dass der Faden sanft nach außen gegen das Zahnfleischgewebe 54 drückt. Durch das nach außen gerichtete Drücken wird die Fähigkeit des gestrickten Fadens 34 zum Zurückziehen des Zahnfleisches gegenüber herkömmlichen Retraktionsfäden verbessert.
  • Ein weiterer Vorteil, der durch die Komprimierbarkeit von gestrickten Retraktionsfäden gegeben ist, wird deutlich, wenn das Zahnfleischgewebe an den Schneidezähnen zurückgezogen wird. Das labiale Zahnfleischgewebe ist im Vergleich zu dem lingualen Zahnfleischgewebe besonders dünn und membranös. Unter Verwendung der gestrickten Retraktionsfäden der vorliegenden Erfindung kann das linguale Zahnfleischgewebe entsprechend zurückgezogen werden, wobei der gestrickte Retraktionsfaden nur geringfügig komprimiert wird. Wegen der Komprimierbarkeit und der Dehnungsfähigkeit kann der gestrickte Retraktionsfaden dünner werden, sodass derselbe Faden in den Sulcus an der labialen Seite eines Schneidezahnes gepackt werden kann, ohne das Zahnfleischgewebe zu überdehnen. Der Faden über eine stetige nach außen gerichtete Kraft auf das Gewebe auf, was wünschenswert ist.
  • Ein weiteres Merkmal des Retraktionsfadens der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass er chemisch mit einem aktiven Mittel über eine längere Zeitdauer imprägniert werden kann, ohne dass das Strickmuster und die Vorteile eines gestrickten Fadens verloren gehen. Die gegenüber einer Degradation beständigen Fasern oder Einzelfäden, die in das Gestrick des Retraktionsfadens gemischt sind, gestatten eine chemische Imprägnierung, und verleihen dem Retratkionsfaden trotzdem eine Stabilität, falls das aktive Mittel die anderen Fasern in dem Faden degradieren sollte.
  • Die Verwendung eines gestrickten Fadens bietet viele Vorteile, wobei in einigen Fällen dennoch geflochtene, gewebte Retraktionsfäden zu bevorzugen sind. Der Grund hierfür können die Kosten zum Herstellen eines bestimmten Fadens oder die Vertrautheit eines Zahnmediziners mit einem bestimmten Typ von Retraktionsfaden sein. In jedem Fall werden die geflochtenen, gewebten oder verdrillten Fäden verbessert, indem eine Kombination aus einem absorbierenden Einzelfaden und einem gegenüber einer Degradation beständigen Einzelfaden gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet wird.
  • Die geflochtenen, gewebten oder verdrillten Retraktionsfäden der vorliegenden Erfindung weisen den Vorteil auf, dass gegenüber einer Degradation beständige Einzelfäden oder Fasern in dem geflochtenen, gewebten oder verdrillten Muster verwendet werden. Die geflochtenen, gewebten oder verdrillten Retraktionsfäden biegen sich und lassen sich in einer für den jeweiligen Mustertyp der Einzelfäden typischen Weise packen. Die Biege- und Packeigenschaften des Retraktionsfadens werden also durch den Zusatz von gegenüber einer Degradation beständigen Einzelfäden nicht wesentlich beeinflusst. Weiterhin können die geflochtenen, gewebten oder verdrillten Retraktionsfäden mit einem aktiven Mittel imprägniert werden und einer Degradation durch das aktive Mittel widerstehen.
  • Die vorliegende Erfindung kann durch andere Ausführungsformen realisiert werden, ohne dass deshalb der Erfindungsumfang verlassen wird. Die beschriebenen Ausführungsformen sind in jeder Hinsicht als beispielhaft und nicht einschränkend zu betrachten. Der Umfang der Erfindung wird durch die beigefügten Ansprüche und nicht durch die vorstehende Beschreibung definiert. Es sind beliebige Änderungen innerhalb des durch die beigefügten Ansprüche definierten Erfindungsumfangs möglich.
  • Zusammenfassung
  • Zahnfleisch-Retraktionsfäden (34) werden aus zwei oder mehr Einzelfäden (26, 28, 40, 42) gebildet, die verschränkt werden, um einen gestrickten, geflochtenen, gewebten oder verdrillten Retraktionsfaden zu bilden. Einer oder mehrere Einzelfäden (36, 38, 40) sind aus einem absorbierenden Material hergestellt, und ein weiterer Einzelfaden (42) ist aus einem gegenüber einer Degradation beständigen Material wie etwa Nylon, Polyester, Fiberglas oder Metall hergestellt. Die absorbierenden Einzelfäden (36, 38, 40) sind mit einem aktiven Mittel imprägniert. Der gegenüber einer Degradation beständige Einzelfaden (42) widersteht einer Degradation durch das aktive Mittel. Weil der gegenüber einer Degradation beständige Einzelfaden (42) Teil des Fadenmusters ist, kann der Retraktionsfaden (34) steifer ausgebildet werden, ohne dass dadurch die inhärenten Verformungseigenschaften des Fadens beeinträchtigt werden.

Claims (24)

  1. Zahnfleisch-Retraktionsfaden, der umfasst: wenigstens einen absorbierenden Einzelfaden und wenigstens einen gegenüber einer Degradation beständigen Einzelfaden, wobei der absorbierende und der gegenüber einer Degradation beständige Einzelfaden verschränkt werden, um einen gestrickten, geflochtenen, gewebten oder verdrillten Retraktionsfaden zu bilden, der verformt werden kann, und ein aktives Mittel, das in den absorbierenden Einzelfaden imprägniert ist, wobei der gegenüber einer Degradation beständige einzelfaden einer Degradation durch das aktive Mittel widersteht.
  2. Zahnfleisch-Retraktionsfaden nach Anspruch 1, wobei das Material des absorbierenden Einzelfadens Baumwolle umfasst.
  3. Zahnfleisch-Retraktionsfaden nach Anspruch 1, wobei der gegenüber einer Degradation beständige Einzelfaden ein synthetisches organisches Polymer umfasst.
  4. Zahnfleisch-Retraktionsfaden nach Anspruch 1, wobei der gegenüber einer Degradation beständige Einzelfaden Nylon, Polyester, Fiberglas, Kohlenstofffasern oder Keramik umfasst.
  5. Zahnfleisch-Retraktionsfaden nach Anspruch 1, wobei das Verhältnis der absorbierenden Einzelfäden zu den gegenüber einer Degradation beständigen Einzelfäden ungefähr 3 zu 1 beträgt.
  6. Zahnfleisch-Retraktionsfaden nach Anspruch 1, wobei das aktive Mittel ein Blut stillendes Mittel umfasst, das aus der Gruppe gewählt ist, die Aluminiumkaliumsulfat, Aluminiumammoniumsulfat, Aluminiumsulfat, Aluminiumchlorhydrat, Aluminiumacetat, Aluminiumchlorid, Eisensulfat, Eisensubsulfat, Eisenchlorid und Mischungen aus denselben umfasst.
  7. Zahnfleisch-Retraktionsfaden nach Anspruch 1, wobei das aktive Mittel einen Vasokonstriktor umfasst, der aus der Gruppe gewählt ist, die Epinephrin, Polyhexedrin und Kombinationen aus denselben umfasst.
  8. Zahnfleisch-Retraktionsfaden nach Anspruch 1, wobei der gegenüber einer Degradation beständige Einzelfaden eine Dicke von weniger als 2 mm aufweist.
  9. Zahnfleisch-Retraktionsfaden nach Anspruch 1, wobei der gegenüber einer Degradation beständige Einzelfaden ein Metall umfasst, das den Retraktionsfaden röntgendicht macht.
  10. Zahnfleisch-Retraktionsfaden, der umfasst: wenigstens einen Einzelfaden, der verschränkt ist, um einen gestrickten, geflochtenen, gewebten oder verdrillten Retraktionsfaden zu bilden, der verformt werden kann, wobei der wenigstens eine Einzelfaden einen oder mehrere Typen von absorbierenden Fasern und einen oder mehrere Typen von gegenüber einer Degradation beständigen Fasern umfasst, und ein aktives Mittel, das in die absorbierende Faser des Retraktionsfadens imprägniert ist, wobei die gegenüber einer Degradation beständige Faser einer Degradation durch das aktive Mittel widersteht.
  11. Zahnfleisch-Retraktionsfaden nach Anspruch 10, wobei jeder Einzelfaden absorbierende Fasern und gegenüber einer Degradation beständige Fasern umfasst.
  12. Zahnfleisch-Retraktionsfaden nach Anspruch 10, wobei die absorbierenden Fasern Baumwolle umfassen.
  13. Zahnfleisch-Retraktionsfaden nach Anspruch 10, wobei die gegenüber einer Degradation beständigen Fasern wenigstens eines der folgenden Materialien umfassen: synthetisches Polymer, Nylon, Polyester, Fiberglas, Kohlenstofffasern, Keramikfasern oder Metallfasern.
  14. Zahnfleisch-Retraktionsfaden nach Anspruch 10, wobei das Verhältnis der absorbierenden Fasern zu den gegenüber einer Degradation beständigen Fasern ungefähr 3:1 beträgt.
  15. Zahnfleisch-Retraktionsfaden nach Anspruch 10, wobei das aktive Mittel ein Blut stillendes Mittel ist, das aus der Gruppe gewählt wird, die Aluminiumkaliumsulfat, Aluminiumammoniumsulfat, Aluminiumsulfat, Aluminiumchlorhydrat, Aluminiumacetat, Eisensulfat, Eisensubsulfat, Eisenchlorid und Mischungen aus denselben umfasst.
  16. Zahnfleisch-Retraktionsfaden nach Anspruch 10, wobei das aktive Mittel ein Vasokonstriktor ist, der aus der Gruppe gewählt ist, die Epinephrin, Polyhexedrin und Kombinationen aus denselben umfasst.
  17. Zahnfleisch-Retraktionsfaden nach Anspruch 10, wobei der gegenüber einer Degradation beständige Einzelfaden flexibel ist und eine Dicke von weniger als 0,20 mm aufweist.
  18. Zahnfleisch-Retraktionsfaden nach Anspruch 17, wobei der gegenüber einer Degradation beständige Einzelfaden ein flexibler metallischer Einzelfaden ist.
  19. Zahnfleisch-Retraktionsfaden nach Anspruch 18, wobei der flexible metallische Einzelfaden aus Silber ist.
  20. Zahnfleisch-Retraktionsfaden nach Anspruch 18, wobei der flexible metallische Einzelfaden eine Dicke von weniger als 0,15 mm aufweist.
  21. Zahnfleisch-Retraktionsfaden nach Anspruch 18, wobei der flexible metallische Einzelfaden eine Dicke von weniger als 0,1 mm aufweist.
  22. Zahnfleisch-Retraktionsfaden nach Anspruch 18, wobei der flexible metallische Einzelfaden eine Dicke von weniger als 0,075 mm aufweist.
  23. Zahnfleisch-Retraktionsfaden nach Anspruch 18, wobei das Metall den Retraktionsfaden röntgendicht macht.
  24. Zahnfleisch-Retraktionsfaden nach Anspruch 17, wobei das aktive Mittel ein Blut stillendes Mittel umfasst, das aus der Gruppe ausgewählt ist, die Aluminiumkaliumsulfat, Aluminiumammoniumsulfat, Aluminiumsulfat, Aluminiumchlorhydrat, Aluminiumacetat, Eisensulfat, Eisensubsulfat, Eisenchlorid und Mischungen aus denselben umfasst.
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