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Technisches Gebiet
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Die Erfindung betrifft eine Geschirrspulmaschine, und spezieller betrifft sie eine Kondensationseinrichtung einer Geschirrspulmaschine, die wahrend eines Trocknungszyklus erzeugten Dampf kondensieren kann.
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Hintergrundbildende Technik
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Eine Geschirrspulmaschine ist ein Haushaltsgerat, das eine Waschpumpe dazu verwendet, eine aus Spruhdusen ausgespruhte Waschflussigkeit umzuwalzen, um in einem oberen und einem unteren Gestell platziertes Geschirr zu waschen, und die das Geschirr nach dem Waschen trocknet.
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Herkömmliche Geschirrspulmaschinen verfugen über einen Luftkanal, um heißen, feuchten Dampf, der sich wahrend eines Trocknungszyklus bildet, nach außen auszublasen. Dieser Luftkanal ist an der Tur der Geschirrspulmaschine installiert. Nachdem der Trocknungszyklus abgeschlossen ist, dreht sich ein Trocknerlufter, um den heißen, feuchten Dampf in den Luftkanal zu blasen. Der weggeblasene Dampf wird durch eine an der Vorderseite der Tur ausgebildete Dampfentlüftung von der Vorderseite der Geschirrspülmaschine nach außen geblasen. Jedoch blast eine derartige Kondensationseinrichtung einer einschlagigen Geschirrspülmaschine heißen, feuchten Dampf direkt in das Innere eines Raums. Demgemaß kann er direkt zu Personen nahe der Geschirrspülmaschine ausgestoßen werden und zu Verbrennungen und anderen Unbehaglichkeiten fuhren. Ferner kann der ausgestoßene Dampf Tapeten und Holz innerhalb des Raums beeintrachtigen, wobei er zu Korrosion und Verformung derselben führt. Darüber hinaus kann der ausgestoßene heiße, feuchte Dampf am Boden um die Geschirrspülmaschine herum kondensieren und sich ansammeln, was dazu führen kann, dass vorbeigehende Personen ausrutschen und sich verletzen.
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Die
EP 0 755 652 A2 betrifft eine Dampfkondensationsvorrichtung für eine Geschirrspülmaschine, wobei feuchte Luft aus der Wanne der Geschirrspülmaschine angesaugt wird und in einem Kondensationskanal, der an einer Seite von außen durch Luft gekühlt wird, durch einen Trocknerlüfter zurück in die Wanne geleitet wird. Während des Durchlaufens des Kondensationskanals wird Feuchtigkeit aus der Luft kondensiert.
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Offenbarung der Erfindung
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Technisches Problem
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Um diese Probleme zu lösen, ist durch die Erfindung eine Kondensationseinrichtung für eine Geschirrspülmaschine geschaffen, die zuverlässig die Feuchtigkeit aus dem Dampf kondensieren kann, wie er während eines Trocknungszyklus erzeugt wird. und die verhindert, dass der Dampf von der Geschirrspülmaschine direkt nach außen ausgestoßen wird.
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Technische Lösung
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Die Aufgaben sind durch den Gegenstand des unabhängigen Anspruchs gelöst. Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel, ist eine Kondensationseinrichtung für eine Geschirrspülmaschine mit Folgendem geschaffen: einem Luftkanal zum Umwälzen und Kondensieren von Dampf aus dem Inneren einer Geschirrspülmaschinenwanne; einem Kondensatorlüfter zum Blasen von Luft auf den Luftkanal, um mit dem im Inneren des Luftkanals umgewälzten Dampf Wärme auszutauschen; und einem Gebläse mit einem Trocknerlüfter zum Erzeugen einer Saugkraft zum Absaugen des Dampfs aus dem Inneren der Wanne.
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Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel ist eine Kondensationseinrichtung für eine Geschirrspülmaschine mit Folgendem geschaffen: einem Luftkanal zum Umwälzen und Kondensieren von Dampf aus dem Inneren der Wanne; einem Trocknerlüfter zum Erzeugen einer Saugkraft zum Absaugen von Dampf aus dem Inneren der Warme in den Luftkanal; einem Motor zum Antreiben des Trocknerlüfters; und einem Kondensatorlüfter zum Blasen von Luft auf den Luftkanal, um Wärme mit dem im Inneren des Luftkanals umgewälzten Dampf auszutauschen, wobei der Kondensatorlüfter durch den Motor angetrieben wird.
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Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel ist eine Kondensationseinrichtung für eine Geschirrspülmaschine mit Folgendem geschaffen: einem Luftkanal zum Umwälzen und Kondensieren von Dampf aus dem Inneren der Wanne; und einem Kondensatorlüfter zum Blasen von Luft auf den Luftkanal, um Wärme mit dem im Inneren des Luftkanals umgewälzten Dampf auszutauschen.
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Vorteilhafte Effekte
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Ein Vorteil der Kondensationseinrichtung für eine Geschirrspülmaschine gemäß der Erfindung besteht darin, dass ein separater Kondensatorlüfter installiert ist, um Luft zum Luftkanal zu blasen, so dass während des Trocknungszyklus erzeugter heißer, feuchter Dampf in den Luftkanal entlüftet werden kann und er schnell kondensieren kann. Ein anderer Vorteil der Kondensationseinrichtung für eine Geschirrspülmaschine gemäß der Erfindung besteht darin, dass der Dampf, der durch den Luftkanal gelaufen ist und entfeuchtet wurde, zurück in die Wanne der Geschirrspülmaschine strömt und nicht zur Außenseite derselben ausgestoßen wird. Demgemäß kann verhindert werden, dass durch den Dampf Benutzer in der Nähe der Geschirrspülmaschine verletzt werden oder Gegenstände wie Tapeten und Holzmöbel beschädigt und verformt werden.
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Ein weiterer Vorteil der Kondensationseinrichtung für eine Geschirrspülmaschine gemäß der Erfindung besteht darin, dass, da der Trocknerlüfter und der Kondensatorlüfter durch einen gemeinsamen Motor angetrieben werden, die obigen Effekte durch den Kondensatorlüfter erzielt werden, während seine Betriebseffizienz erhoht ist.
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Ein noch weiterer Vorteil der Kondensationseinrichtung für eine Geschirrspulmaschine gemäß der Erfindung besteht darin, dass aufgrund einer im Dampftrakt innerhalb des Kanals ausgebildeten Rippe Kondenswasser durch diese festgehalten wird. Daher wird der Kondenswasserdampf zuverlässig kondensiert, und die Verarbeitung des Kondenswassers wird einfacher.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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Der Grundgedanke der Erfindung kann unter Bezugnahme auf die beigefugten Zeichnungen vollstandiger verstanden werden. In den Zeichnungen ist Folgendes dargestellt:
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1 ist eine Schnittansicht einer Geschirrspulmaschine mit einer Kondensationseinrichtung gemaß der Erfindung;
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2 ist eine perspektivische Ansicht, die die Vorderseite einer Geschirrspulmaschine mit einer Kondensationseinrichtung gemaß der Erfindung zeigt;
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3 ist eine Vorderansicht einer Kondensationseinrichtung gemäß der Erfindung;
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4 ist eine perspektivische Vorderansicht eines Gebläses fur eine Kondensationseinrichtung gemaß der Erfindung;
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5 ist eine perspektivische Ruckansicht des Geblases in der 4; und
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6 ist eine perspektivische Ruckansicht eines Luftkanals fur eine Kondensationseinrichtung gemaß der Erfindung.
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Beste Art zum Ausführen der Erfindung
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Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsformen einer Kondensationseinrichtung für eine Geschirrspülmaschine gemäß der Erfindung und Bezugnahme auf die beigefugten Zeichnungen detailliert beschrieben.
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Die 1 ist eine Schnittansicht einer Geschirrspulmaschine mit einer Kondensationseinrichtung gemaß der Erfindung.
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Gemäß der 1 verfugt eine Geschirrspülmaschine 100 gemaß der Erfindung uber eine Wanne 110, die die Außenform der Geschirrspülmaschine 100 bildet, und eine Waschkammer in dieser, eine an der Vorderseite der Wanne 110 ausgebildete Tür 113 zum Offnen und Schließen der Waschkammer, und einen Sumpf 170, der im unteren, zentralen Teil der Wanne 110 ausgebildet ist, um Waschflüssigkeit aufzunehmen.
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Genauer gesagt, verfugt die Tur 113 über eine Frontplatte 111, die ihr Äußeres bildet, und eine hinter dieser installierte Auskleidung 112. Zwischen der Frontplatte 111 und der Auskleidung 112 ist ein Luftkanal gemaß der Erfindung (der nachfolgend beschrieben wird) installiert.
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Auch ist eine Waschpumpe 180 zum Pumpen von im Sumpf 170 aufgenommener Waschflussigkeit mit hohem Druck innerhalb des Sumpfs 170 ausgebildet, und unter der Waschpumpe 180 ist ein Waschmotor 190 zum Antreiben der Waschpumpe 180 montiert.
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Die Geschirrspulmaschine 100 verfügt ferner über eine Wasserfuhrung 140, die einen Pfad fur durch die Waschpumpe 180 gepumptes Waschwasser bildet, einen unteren Spruharm 160, der uber dem Sumpf 170 angebracht ist und am Boden der Waschkammer ausgebildet ist, um Waschwasser nach oben zu spruhen; einen oberen Sprüharm 150, der sich vertikal ausgehend vom oberen Teil der Wasserführung 140 aus erstreckt und sich im zentralen Teil innerhalb der Waschkammer befindet, und eine oberste Spruhduse 155, die an der Decke der Wanne ausgebildet ist, um Waschflüssigkeit in einer Richtung vertikal nach unten zu spruhen.
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Auch sind ein über dem oberen Spruharm 150 installiertes oberes Gestell 120 zum Aufnehmen von durch den oberen Spruharm 150 zu waschendem Geschirr und ein uber dem unteren Spruharm 160 installiertes unteres Gestell 130 zum Aufnehmen von durch den unteren Sprüharm 160 zu waschendem Geschirr vorhanden.
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Genauer gesagt, ist das obere Gestell 120 durch Schienen (nicht dargestellt) an den Innenwanden der Wanne 110 so gelagert, dass es sich nach vorne und hinten bewegen kann.
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Nun erfolgt eine Erläuterung zum Betrieb der Geschirrspulmaschine 100 gemäß der Erfindung.
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Als Erstes öffnet ein Benutzer die Tur 111 der Geschirrspülmaschine und zieht das obere Gestell 120 und/oder das untere Gestell 130 heraus. Dann wird Geschirr auf den Gestellen 120 und 130 platziert. Als Nachstes schließt der Benutzer die Tür 111, er schaltet die Spannung ein, und er aktiviert die Geschirrspulmaschine.
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Wenn die Starttaste an der Geschirrspulmaschine 100 gedruckt wird und der Waschzyklus beginnt, gelangt Waschflussigkeit von einer Wasserzuführung in den Sumpf 170. Nachdem des Einlassen einer vorbestimmten Menge an Waschflussigkeit in den Sumpf 170 abgeschlossen ist, wird der Waschmotor 190 aktiviert. Ein an der Welle des Waschmotors 190 angebrachtes und in der Waschpumpe 180 installiertes Laufrad (nicht dargestellt) dreht sich, wodurch es Waschflussigkeit zur unteren Duse 160 und zur Wasserfuhrung 140 pumpt.
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Die zur Wasserführung 140 gepumpte Waschflussigkeit bewegt sich zur obersten Sprühdüse 155 und zum oberen Spruharm 150, um von dort in die Waschkammer gesprüht zu werden. Das auf die Gestelle 120 und 130 gestapelte Geschirr wird durch die versprühte Waschflüssigkeit gereinigt.
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Hierbei spruht die oberste Spruhduse 155 Waschflussigkeit vertikal nach unten, und der obere Spruharm 150 spruht Waschflussigkeit vertikal nach oben, um das auf das obere Gestell 120 aufgestapelte Geschirr zu waschen.
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Außerdem sprüht der untere Spruharm 160 Waschflüssigkeit vertikal nach oben, um auf dem unteren Gestell 130 aufgestapeltes Geschirr zu waschen. Auch konnen an der Unterseite des oberen Spruharms 150 Sprühlöcher ausgebildet sein, um Waschflussigkeit nach unten zu sprühen, um gleichzeitig die oberen Teile des auf das untere Gestell 130 gestapelten Geschirrs zu waschen.
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Nachdem der Waschzyklus abgeschlossen ist, werden Schmutzstoffe im im Sumpf 170 gesammelten schmutzigen Waschwasser durch einen Filter (nicht dargestellt) entfernt. Das Waschwasser, aus dem die Schmutzstoffe entfernt wurden, wird dann uber eine Ablaufpumpe (nicht dargestellt) aus der Geschirrspulmaschine 100 ausgelassen.
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Wenn Waschflussigkeit nach außen abgelassen wird, wird saubere Waschflussigkeit durch ein Einlassloch in den Sumpf 170 gefuhrt und durch die Dusen 150 und 160 auf dieselbe Weise wie im Waschzyklus ausgelassen. Die ausgelassene saubere Waschflüssigkeit spült das Geschirr in den Gestellen.
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Wenn der Spülzyklus abgeschlossen ist, wird ein Trocknungszyklus realisiert, um den gesamten Waschzyklus abzuschließen. Hierbei absorbiert, im Trocknungszyklus, in die Wanne 110 eintretende heiße Luft Feuchtigkeit vom Geschirr. So wird die heiße, trockene Luft in der Wanne 110 zu heißer, feuchter Luft. Die heiße, feuchte Luft lauft durch einen an der Vorderseite der Auskleidung 112 an der Tür 113 installierten Luftkanal (nicht dargestellt), und sie wird aus der Wanne 110 nach außen ausgelassen. Das Auslassen des feuchten Dampfs durch den Luftkanal wird nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.
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Die 2 ist eine perspektivische Ansicht, die die Vorderseite einer Geschirrspulmaschine mit einer Kondensationseinrichtung gemäß der Erfindung zeigt.
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Gemäß der 2 ist der Luftkanal 200 gemaß der Erfindung an der Vorderseite der Auskleidung 112 installiert, und er ist durch die Frontplatte 111 geschutzt.
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Gemäß weiteren Einzelheiten ist ein Geblase 210 an einem Ende des oberen Teils der Auskleidung 112 installiert, damit feuchter Dampf vom Inneren der Wanne 110 in den Luftkanal 200 ausgelassen werden kann. Das Gebläse 210 ist mit dem Luftkanal 200 verbunden. Dadurch stromt der feuchte Dampf, der durch das Geblase 210 angesaugt wird, den Luftkanal 200 entlang. Auch ist an der Vorderseite des Gebläses 210 ein Kondensatorlufter 240 zum Aufblasen kalter Luft zum Absenken der Temperatur des durch das Innere des Luftkanals 200 strömenden feuchten Dampfs installiert. Der Kondensatorlufter 240 walzt die kalte Luft gleichmaßig um, die zur Oberseite des Luftkanals 200 geliefert wird, um zu dessen Unterseite zu strömen. Daher kann das Geblase 210 an der Oberseite des Luftkanals 200 angebracht sein.
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Im unteren Teil des Luftkanals 200 ist ein Feuchtluftabsorber 115 installiert, um die aus dem Luftkanal 200 ausgelassene kalte Luft zu absorbieren. Der Feuchtluftabsorber 115 ist durch eine Schelle 114, die mit seinen beiden Seiten verbunden ist, an der Vorderseite der Auskleidung 112 befestigt. Der verwendete Feuchtluftabsorber 115 kann aus einem porosen Material wie Schwamm bestehen.
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Die feuchte Luft, die bei der obigen Ausfuhrungsform während des Trocknungszyklus die Wanne 110 verlässt, stromt durch das Geblase 210 und den Luftkanal 200. Die Luft, die einen Kondensationsvorgang erfahrt, wahrend sie an der Unterseite des Luftkanals 200 austritt, läuft durch den Feuchtluftabsorber 115, um wieder umgewalzt zu werden. Anders gesagt, wird die dem Kondensationsvorgang unterzogene Luft, die aus dem Luftkanal 200 austritt, verteilt, wenn sie durch den Feuchtluftabsorber 115 lauft, und sie wird an der Unterseite der Geschirrspulmaschine 100 ausgestoßen. Demgemaß wird ein Benutzer nicht direkt der aus dem Luftkanal 200 ausgestoßenen Luft ausgesetzt.
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Die 3 ist eine Vorderansicht einer Kondensationseinrichtung gemäß der Erfindung.
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Gemäß der 3 verfugt die Kondensationseinrichtung für eine Geschirrspülmaschine gemaß der Erfindung uber Folgendes: ein an der Vorderseite der Auskleidung 112 installiertes Geblase 210 zum Ansaugen von Luft aus dem Inneren der Wanne 110 sowie einem Luftkanal 200, der in seinem oberen Teil mit der Vorderseite des Gebläses 210 verbunden ist. Innerhalb des Geblases 210 ist ein Lüfter (der spater beschrieben wird) zum Ansaugen von Luft aus dem Inneren der Wanne 110 installiert. Integral mit dem Lufter ist ein Kondensatorlufter 240 zum Wegblasen kalter Luft zum Absenken der Temperatur des Luftkanals 200 verbunden, wobei er an der Vorderseite des Gebläses 210 installiert ist.
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Genauer gesagt, ist der Luftkanal 200, wie dargestellt, mehrmals umgebogen, um eine Maanderlinie zu bilden, um die Länge des Trakts für durch den Luftkanal 200 fließende Luft zu verlangern. In einem unteren Teil des Luftkanals 200 sind eine Kondenswasser-Auslassöffnung 201 zum Auslassen von Kondenswasser aus der Luft, die wahrend des Strömens durch den Luftkanal 200 abgekuhlt wird, und eine Dampfauslassöffnung 202 zum Ausstoßen der durch den Luftkanal 200 stromenden Luft angeordnet.
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Die am Ende des Luftkanals 200 ausgebildete Dampfauslassoffnung 202 ist vertikal ausgebildet. Der gerade Teil 208, der den gekrummten Teil (wo die Kondenswasser-Auslassoffnung 201 ausgebildet ist) und dem gekrummten Teil (wo die Dampfauslassoffnung 202 beginnt) verbindet, ist unter einem vorbestimmten Winkel geneigt. Genauer gesagt, ist der gekrummte Teil am Punkt, an dem die Kondenswasser-Auslassoffnung 201 ausgebildet ist, unter dem gekrummten Teil angeordnet, wo die Dampfauslassoffnung 202 beginnt. Demgemaß wird das das Innere des Luftkanals entlang fließende Kondenswasser schließlich an der Kondenswasser-Auslassoffnung 201 in die Wanne ausgelassen. Durch Aufteilen des Endes der Dampfauslassoffnung 202 in zwei Offnungen, die einander gegenüberstehen, läuft der aus dem Luftkanal 200 ausgestoßene Dampf durch den Feuchtluftabsorber 115.
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Beim obigen Aufbau wird die heiße, feuchte Luft im Inneren der Wanne 110 durch das Geblase 210 in den Luftkanal 200 gesaugt. Die heiße, feuchte Luft fließt den Luftkanal 200 entlang, und sie tauscht mit der durch den rotierenden Kondensatorlufter 240 zugefuhrten kalten Luft Warme aus. Die kalte Luft kann so durch den Kondensatorlufter 240 geliefert werden, dass sie entlang der Außenseite des Luftkanals 200 stromt. Der Wasserdampf wird durch den Warmeaustausch kondensiert, und das Kondenswasser tritt durch die Kondenswasser-Auslassoffnung 201 wieder in die Wanne 210 ein. Dann wird die Luft durch die Dampfauslassoffnung 202 nach außen ausgestoßen.
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Die 4 ist eine perspektivische Vorderansicht eines Geblases fur eine Kondensationseinrichtung gemaß der Erfindung, die 5 ist eine perspektivische Ruckansicht des Geblases in der 4 und die 6 ist eine perspektivische Ruckansicht eines Luftkanals fur eine Kondensationseinrichtung gemaß der Erfindung.
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Gemäß den 4 bis 6 verfügt der Luftkanal 200 gemaß der Erfindung an seiner Oberseite über eine Wasserdampf-Einlassoffnung 204 zum Einlassen von durch das Geblase 210 geliefertem Wasserdampf sowie einen Dampfkanal 207, durch den der in die Wasserdampf-Einlassoffnung 204 eintretende Wasserdampf strömt.
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Genauer gesagt, ist der Dampfkanal 207, wie oben angegeben, mit abwechselnden gekrummten und geraden Teilen 205 und 206 ausgebildet, um eine Maanderlinie zu bilden. Daher verbringt der Wasserdampf eine längere Zeitperiode innerhalb des Dampfkanals 207. Wenn der Wasserdampf den Dampfkanal 207 entlangstromt, trifft er auf Widerstand, der dafur sorgt, dass er mit der Innenflache des Luftkanals 200 in Kontakt gelangt, wodurch die Effektivitat des Warmeaustauschs erhöht wird.
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Außerdem verfugt der Dampfkanal 207 uber eine Rippe 203, die so ausgebildet ist, dass sie gegenuber seinem Boden um eine vorbestimmte Höhe hochsteht. Die Rippe 203 steht am Punkt, an dem der gerade Abschnitt 206 endet und der gekrummte Abschnitt 205 beginnt, mit einer vorbestimmten Höhe vom Boden hoch, oder er steht an einem vorbestimmten Punkt entlang dem geraden Teil 206 mit einer vorbestimmten Höhe vom Boden hoch. Durch Ausbilden der Rippe 203 sammelt sich das Kondenswasser (wie es wahrend des Durchlaufs von Wasserdampf durch das Innere des Luftkanals 200 gebildet wird) am Boden des Luftkanals 200.
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Das Gebläse 210, das Wasserdampf in den Luftkanal 200 blast, verfügt über einen im Inneren installierten Trocknerlufter 230 und einen Antriebsmotor 220, der an der Vorderseite installiert ist, um den Trocknerlüfter 230 anzutreiben. An der Vorderseite des Antriebsmotors 220 ist ein Kondensatorlufter 240 montiert, um kalte Luft zum Kuhlen des durch das Innere des Luftkanals 200 strömenden Wasserdampfs auszublasen. Die Antriebswelle des Trocknerlüfters 230 ist mit dem Kondensatorlufter 240 verbunden, so dass sich der Trocknerlufter 230 und der Kondensatorlufter 240 gemeinsam drehen.
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Da ein einzelner Antriebsmotor 220 den Trocknerlufter 230 und den Kondensatorlüfter 240 gemeinsam dreht, ist kein gesonderter Motor zum Antreiben des Kondensatorlüfters 240 erforderlich. Der Kondensatorlüfter 240 erhoht die Effektivitat des Warmeaustauschs durch gleichmaßiges Kondensieren des im Inneren des Luftkanals 200 umgewalzten Dampfs. Da kein gesonderter Motor zum Antreiben des Kondensatorlufters 240 erforderlich ist, ist der Aufbau des Geblases vereinfacht und verdichtet. Der Trocknerlüfter 230 und der Kondensatorlufter 240 konnen Querlufter sein, die zur Luft zur Welle hin ansaugen und sie in radialer Richtung ausstoßen.
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An der Vorderseite des Geblases 210 ist eine Wasserdampf-Auslassoffnung 211 ausgebildet, die mit der Wasserdampf-Einlassoffnung 204 des Luftkanals 200 verbunden ist, und eine Wasserdampf-Ansaugoffnung 212 zum Ansaugen von Wasserdampf aus dem Inneren der Wanne 110 ist an der Ruckseite des Geblases 210 ausgebildet.
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Während eines Trocknungszyklus arbeiten der Trocknerlufter 230 und der Kondensatorlufter 240, und der Wasserdampf innerhalb der Wanne 110 wird durch die Wasserdampf-Saugoffnung 212 in das Gebläse 210 gesaugt. Dann wird der Wasserdampf durch die Wasserdampf-Auslassöffnung 211 ausgelassen, und er stromt in den Luftkanal 200. Der in den Luftkanal 200 stromende Wasserdampf tauscht mit der durch den sich drehenden Kondensatorlufter 240 kalten Luft Wärme aus.
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Wie oben beschrieben, ist der Dampftrakt des Luftkanals 200 mit einer Mäanderlinie ausgebildet, und der Kondensatorlufter 240 ist an der Vorderseite des Gebläses 210 installiert, so dass feuchte Luft aus dem Inneren der Wanne 110 schnell abgekuhlt werden kann.
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Die Kondensationseinrichtung fur eine Geschirrspulmaschine gemaß der Erfindung verfügt uber einen gesondert installierten Kondensatorlüfter, der Luft zum Luftkanal blast, so dass wahrend eines Trocknungszyklus erzeugte heiße, feuchte Luft schnell kondensieren kann, während sie durch den Luftkanal stromt.
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Auch strömt, bei der Kondensationseinrichtung fur eine Geschirrspülmaschine gemaß der Erfindung, Dampf, der durch den Luftkanal gelaufen ist und entfeuchtet wurde, in die Wanne der Geschirrspülmaschine zuruck, und er wird nicht zur Außenseite derselben ausgestoßen. Demgemäß kann verhindert werden, dass Benutzer in der Nähe der Geschirrspülmaschine verletzt werden oder Gegenstände wie Tapeten und Holzmobel beschadigt und verformt werden.
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Außerdem verfugt die Kondensationseinrichtung fur eine Geschirrspülmaschine gemaß der Erfindung uber einen Trocknerlufter und einen Kondensatorlüfter, die durch einen gemeinsamen Motor angetrieben werden, so dass die obigen Effekte durch den Kondensatorlüfter erzielt werden, rationale Effizienz ist erhoht.
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Ferner ist bei der Kondensationseinrichtung fur eine Geschirrspülmaschine gemaß der Erfindung im Dampftrakt innerhalb des Kanals eine Rippe ausgebildet, so dass Kondenswasser durch diese festgehalten wird. Daher kondensiert der Wasserdampf auf zuverlassige Weise, und die Verarbeitung des Kondenswassers wird einfacher.
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Während die Erfindung hier unter Bezugnahme auf ihre bevorzugten Ausführungsformen beschrieben und veranschaulicht wurde, ist es fur den Fachmann ersichtlich, dass daran verschiedene Modifizierungen und Variationen vorgenommen werden konnen, ohne vom Grundgedanken und Schutzumfang der Erfindung abzuweichen. So soll die Erfindung die Modifizierungen und Variationen ihrer selbst abdecken, die in den Schutzumfang der beigefugten Anspruche und deren Äquivalente fallen.
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Industrielle Anwendbarkeit
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Die Kondensationseinrichtung für eine Geschirrspulmaschine gemaß der Erfindung kondensiert Wasserdampf auf zuverlassige Weise, und sie kann verhindern, dass Dampf Personen/Gegenstande außerhalb der Geschirrspulmaschine in Mitleidenschaft zieht. Daher verfügt die Kondensationseinrichtung uber weitreichende industrielle Anwendbarkeit.