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DE112005000732T5 - Flüssigkristallverbindungen, Flüssigkristallmedium und Flüssigkristallanzeige - Google Patents

Flüssigkristallverbindungen, Flüssigkristallmedium und Flüssigkristallanzeige Download PDF

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Publication number
DE112005000732T5
DE112005000732T5 DE112005000732T DE112005000732T DE112005000732T5 DE 112005000732 T5 DE112005000732 T5 DE 112005000732T5 DE 112005000732 T DE112005000732 T DE 112005000732T DE 112005000732 T DE112005000732 T DE 112005000732T DE 112005000732 T5 DE112005000732 T5 DE 112005000732T5
Authority
DE
Germany
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compounds
group
alkyl
independently
ocf
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE112005000732T
Other languages
English (en)
Inventor
Louise Diane Dr. Farrand
Kevin Adlem
Patricia Eileen Saxton
Michael Dr. Heckmeier
John Patrick
Cecile Dr. Schott
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Merck Patent GmbH
Original Assignee
Merck Patent GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Merck Patent GmbH filed Critical Merck Patent GmbH
Publication of DE112005000732T5 publication Critical patent/DE112005000732T5/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K19/00Liquid crystal materials
    • C09K19/04Liquid crystal materials characterised by the chemical structure of the liquid crystal components, e.g. by a specific unit
    • C09K19/0403Liquid crystal materials characterised by the chemical structure of the liquid crystal components, e.g. by a specific unit the structure containing one or more specific, optionally substituted ring or ring systems
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Liquid Crystal Substances (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Pyrane Compounds (AREA)

Abstract

Mesogenic Verbindung, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine mesogene Gruppe und eine oder mehrere sperrige Endgruppen enthält, die jeweils mindestens zwei Ringelemente enthalten, wobei zwei dieser Ringelemente über eine direkte Bindung oder über eine Verknüpfungsgruppe mit einem Zentralatom oder mit einer Zentralgruppe verknüpft sind.

Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft mesogene Verbindungen, mesogene Medien und elektrooptische Anzeigen, welche diese mesogenen Medien als Lichtmodulationsmedien enthalten, insbesondere Anzeigen, die bei einer Temperatur betrieben werden, bei der sich die mesogenen Modulationsmedien in einer optisch isotropen Phase, vorzugsweise in einer blauen Phase vorliegen.
  • Zu lösendes Problem und Stand der Technik
  • Elektrooptische Anzeigen und mesogene Lichtmodulationsmedien, die sich in der isotropen Phase befinden, wenn sie in der Anzeige betrieben werden, sind in der DE 102 17 273 A beschrieben. 5 Elektrooptische Anzeigen und mesogene Lichtmodulationsmedien, die sich in der so genannten blauen Phase befinden, wenn sie in der Anzeige betrieben werden, sind in der noch nicht offengelegten DE 103 13 979.6 beschrieben.
  • Die in diesen Literaturstellen beschriebenen mesogenen Medien und Anzeigen bieten mehrere wichtige Vorteile gegenüber bekannten und weithin gebräuchlichen Anzeigen, die Flüssigkristalle in der nematischen Phase verwenden, wie z. B. Flüssigkristallanzeigen (Liquid Crystal Displays – LCDs), die im twisted nematic (TN)-, im super twisted nematic (STN)-, im electrically controlled birefringence (ECB)-Modus mit seinen verschiedenen Modifikationen und dem in-plane switching (IPS)-Modus betrieben werden. Unter diesen Vorteilen sind am deutlichsten ihre viel schnelleren Schaltzeiten und ihr deutlich breiterer optischer Blickwinkel.
  • Wohingegen die Anzeigen der DE 102 17 273.0 und der DE 103 13 979 verglichen mit Anzeigen, die mesogene Medien in einer anderen flüssigkristallinen Phase, wie z. B. in der smektischen Phase in oberflächenstabilisierten ferroelektrischen Flüssigkristallanzeigen (surface stabilized ferroelectric liquid crystal displays – SSF LCDs) verwenden, viel einfacher herzustellen sind. Zunächst einmal erfordern sie beispielsweise keine sehr dünne Schichtdicke, und der elektrooptische Effekt ist auch nicht sehr empfindlich gegen kleine Variationen der Schichtdicke.
  • Die in diesen genannten Patentanmeldungen beschriebenen Flüssigkristallmedien erfordern jedoch noch Betriebsspannungen, die für einige Anwendungen nicht niedrig genug sind. Außerdem ändern sich die Betriebsspannungen dieser Medien in Abhängigkeit von der Temperatur, und es ist allgemein zu beobachten, dass die Spannung bei einer bestimmten Temperatur mit zunehmender Temperatur dramatisch zunimmt. Dies schränkt die Anwendbarkeit von Flüssigkristallmedien in der blauen Phase für Anzeigeanwendungen ein. Ein weiterer Nachteil der in diesen Patentanmeldungen beschriebenen Flüssigkristallmedien ist ihre mäßige Zuverlässigkeit, die für sehr anspruchsvolle Anwendungen unzureichend ist. Diese mäßige Zuverlässigkeit lässt sich beispielsweise über den Parameter der Voltage Holding Ratio (VHR) ausdrücken, die in Flüssigkristallmedien wie oben beschrieben unter 90% liegen kann.
  • Verbindungen der Formel
    Figure 00020001
    wobei R3 und/oder R4 möglicherweise eine Benzhydryl-Endgruppe oder eine substituierte Benzhydryl-Endgruppe bedeuten, sind in der EP 1 262 471 A2 allgemein erwähnt, es werden jedoch keine Beispiele gegeben.
  • Es wurde von einigen Verbindungen und Zusammensetzungen berichtet, die eine blaue Phase zwischen der cholesterischen Phase und der isotropen Phase besitzen und gewöhnlich mittels optischer Mikroskopie beobachtet werden können. Diese Verbindungen oder Zusammensetzungen, für die die blauen Phasen beobachtet werden, sind typischer weise einzelne mesogene Verbindungen oder Mischungen, die eine hohe Chiralität zeigen. Im Allgemeinen erstrecken sich die beobachteten blauen Phasen jedoch nur über einen sehr kleinen Temperaturbereich, der typischerweise weniger als 1 Grad Celsius (Kelvin) breit ist. Um den neuen, schnell schaltenden Anzeigemodus der DE 103 13 979.6 zu betreiben, muss das zu verwendende Lichtmodulationsmedium jedoch in der blauen Phase vorliegen. Es ist daher ein Lichtmodulationsmedium erforderlich, das eine blaue Phase besitzt, die so breit wie möglich ist.
  • Es besteht daher ein starker Bedarf an einem Modulationsmedium mit einer blauen Phase mit einem breiten Phasenbereich, was entweder durch eine entsprechende Mischung der mesogenen Verbindungen selbst oder vorzugsweise durch Mischen einer Wirtsmischung mit entsprechenden mesogenen Eigenschaften mit einem einzelnen Dotierstoff oder einer Mischung von Dotierstoffen, was die blaue Phase über einen breiten Temperaturbereich stabilisiert, erreicht werden kann.
  • Zusammenfassend besteht ein Bedarf an Flüssigkristallmedien, die in Flüssigkristallanzeigen betrieben werden können, die bei Temperaturen betrieben werden, bei denen sich die Medien in der blauen Phase befinden, welche die folgenden technischen Verbesserungen bieten:
    • – eine verringerte Betriebsspannung,
    • – eine verringerte Temperaturabhängigkeit der Betriebsspannung und
    • – eine verbesserte Zuverlässigkeit, z. B. VHR.
  • Vorliegende Erfindung
  • Überraschend wurde nun gefunden, dass sich Verbindungen mit einer Molekülstruktur enthaltend eine mesogene Gruppe und mindestens eine sperrige Endgruppe eignen, um den Temperaturbereich, in dem die blaue Phase stabil ist, erheblich zu verbessern oder sogar in jeweiligen mesogenen Wirten, die selber keine solche Phase aufweisen, eine blaue Phase zu induzieren. Vorzugsweise sind die mesogenen Wirte flüssigkristalline Wirte. Die mesogenen Verbindungen sind dadurch gekennzeichnet, dass sie eine oder mehrere sperrige Endgruppen enthalten, die jeweils mindes tens zwei Ringelemente enthalten, wobei zwei dieser Ringelemente über eine direkte Bindung oder über eine Verknüpfungsgruppe mit einem Zentralatom oder mit einer Zentralgruppe verknüpft sind und wobei zwei dieser Ringelemente gegebenenfalls miteinander verknüpft sein können, entweder direkt oder über eine Verknüpfungsgruppe, die der genannten Verknüpfungsgruppe gleich oder von ihr verschieden sein kann. Die sperrige Endgruppe oder Endgruppen enthalten jeweils mindestens zwei Ringelemente, die vorzugsweise ausgewählt sind aus der Gruppe der vier-, fünf-, sechs- oder sieben-, vorzugsweise fünf- oder sechsgliedrigen Ringe, die über eine direkte Bindung oder eine Verknüpfungsgruppe mit einem Zentralatom oder mit einer Zentralgruppe verknüpft sind und die gegebenenfalls direkt oder über eine Verknüpfungsgruppe miteinander verknüpft sein können.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform sind die erfindungsgemäßen Verbindungen chirale Verbindungen, vorzugsweise ist die sperrige Endgruppe oder, falls mehr als eine sperrige Endgruppe im Molekül vorliegt, mindestens eine der sperrigen Endgruppen eine chirale Gruppe, d. h. eine Gruppe mit einem chiralen Zentrum, vorzugsweise einem chiral substituierten Atom und ganz bevorzugt einem chiral substituierten C-Atom.
  • Vorzugsweise besitzen diese Verbindungen mit einer Molekülstruktur, die aus einem mesogenen Kern und mindestens einer sperrigen Endgruppe besteht, die Formel I
    Figure 00040001
    worin
    Figure 00040002
    bedeutet,
    Figure 00050001
    entweder zwei monovalente Reste, kurz MR, jeweils unabhängig voneinander, der Formel MR-1 oder einen divalenten Rest, kurz DR, vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe der Formeln DR-1, DR-2 und DR-3, vorzugsweise der Formel DR-1-1, darstellt,
    Figure 00050002
    Figure 00060001
    R11 H, F, Cl, Br, I, CN, NO2, NCS, SF5, SO2CF3 oder Alkyl, das geradkettig oder verzweigt ist, vorzugsweise 1 bis 20 C-Atome besitzt, unsubstituiert oder ein- oder mehrfach durch F, Cl, Br, I oder CN substituiert ist und in dem gegebenenfalls eine oder mehrere nicht benachbarte CH2-Gruppen jeweils unabhängig voneinander durch -O-, -S-, -NH-, -NR01-, -SiR01R02-, -CO-, -COO-, -OCO-, -OCO-O-, -S-CO-, -CO-S-, -CY1=CY2- oder -C≡C- so ersetzt sind, dass O- und/oder S-Atome nicht direkt miteinander verknüpft sind, vorzugsweise H, Halogen, n-Alkyl, n-Alkoxy mit 1 bis 7 C-Atomen, vorzugsweise 2 bis 5 C-Atomen, Alkenyl, Alkenyloxy oder Alkoxyalkyl mit 2 bis 7 C-Atomen, vorzugsweise mit 2 bis 5 C-Atomen oder CN, NCS, Halogen, vorzugsweise F, Cl, halogeniertes Alkyl, Alkenyl oder Alkoxy, vorzugsweise mono-, di- oder oligofluoriertes Alkyl, Alkenyl oder Alkoxy, speziell bevorzugt CF3, OCF2H oder OCF3 bedeutet oder R11 PG-SG bedeutet,
    R12 eine der für R11 und für X13-MR angegebenen Bedeutungen besitzt oder
    Figure 00070001
    R13 bis R15 unabhängig voneinander eine der für R11 angegebenen Bedeutungen besitzen,
    R01 und R02 unabhängig voneinander H oder Alkyl mit 1 bis 12 C-Atomen,
    Figure 00070002
    R H oder Alkyl, vorzugsweise H oder Alkyl mit 1 bis 100-Atomen bedeutet,
    PG eine polymerisierbare oder reaktive Gruppe bedeutet,
    SG eine Spacergruppe oder eine Einfachbindung bedeutet und
    Figure 00080001
    unabhängig voneinander einen aromatischen und/oder alicyclischen Ring oder eine Gruppe enthaltend zwei oder mehr anellierte aromatische oder alicyclische Ringe bedeuten, worin diese Ringe gegebenenfalls ein oder mehrere Heteroatome ausgewählt aus N, O und/oder S enthalten und gegebenenfalls ein- oder mehrfach durch R substituiert sind,
    Z0 C oder N bedeutet,
    Z11 bis Z16 unabhängig voneinander -O-, -S-, -CO-, -CO-O-, -O-CO-, -S-CO-, -CO-S-, -O-CO-O-, -CO-NR01-, -NR01-CO-, -OCH2-, -CH2O-, -SCH2-, -CH2S-, -CF2O-, -OCF2-, -CF2S-, -SCF-, -CH2CH2-, -CF2CH2-, -CH2CF2-, -CF2CF2-, -CH=N-, -N=CH-, -N=N-, -CH=CR01-, -CY01=CY02-, -C≡C-, -(CH2)4-, -CH=CH-CO-O-, -O-CO-CH=CH- oder eine Einfachbindung bedeuten,
    Y01 und Y02 unabhängig voneinander F, Cl oder CN bedeuten und alternativ eines von ihnen H bedeuten kann,
    X11 bis X15 unabhängig voneinander eine der für Z11 angegebenen Bedeutungen besitzen und vorzugsweise -O-, -CO-O-, -O-CO-, -CF2O-, -OCF2-, eine Einfachbindung bedeuten und X12 alternativ -CG-Z11- oder -Z11-CG- bedeuten kann,
    Figure 00090001
    Y11 eine der für Z11 angegebenen Bedeutungen besitzt oder (CH2)3- oder -CH2-CH(CH3)- bedeutet und vorzugsweise eine Einfachbindung, -S-, -O-, -CO-O-, -O-CO-, -O-CO- oder -CH=CH-, ganz bevorzugt -O-, eine Einfachbindung, -CH=CH- oder -S- bedeutet,
    n 0 oder 1 bedeutet,
    m 2 ist, wenn BG MR bedeutet, und 1 ist, wenn BG DR bedeutet,
    o 1 oder 2 bedeutet,
    n + o 2 bedeutet,
    p und q unabhängig voneinander 0 oder 1 bedeuten,
    p + q vorzugsweise 0 oder 1, vorzugsweise 0 bedeutet,
    r, wenn Z0 C bedeutet, 1 ist und, wenn Z0 N bedeutet, 0 ist,
    s, t und u unabhängig voneinander 0, 1 oder 2, vorzugsweise 0 oder 1, vorzugsweise 0 bedeuten, ausgenommen in DR-2, wo s 1 oder 2, vorzugsweise 1 bedeutet, und in DR-3, wo s und t unabhängig voneinander 1 oder 2, vorzugsweise 1 bedeuten.
  • Besonders bevorzugt sind Verbindungen der Formel I, worin
    • – Z11 -O-, -CO-O-, -OCO-, -O-CO-O-, -CH2-O-, -O-CH2-, -CF2-O-, -O-CF2-, -C≡C- oder -CH=CH-, ganz bevorzugt -CO-O- oder -O-CO- oder -O- bedeutet und/oder
    • – Z11 von einer Einfachbindung verschieden ist und/oder
    • – Ring A11 Phenylen bedeutet, das gegebenenfalls durch eine oder mehrere Gruppen R substituiert ist und/oder
    • – R PG-SG- bedeutet und/oder
    • – R Alkyl oder Alkoxy mit 1 bis 12, vorzugsweise 1 bis 8 C-Atomen, oder Alkenyl, Alkenyloxy oder Alkinyl mit 2 bis 12, vorzugsweise 2 bis 7 C-Atomen bedeutet und/oder
    • – SG Alkylen mit 1 bis 12 C-Atomen bedeutet, das gegebenenfalls ein- oder mehrfach durch F substituiert ist und worin ein oder mehrere nicht benachbarte CH2 jeweils unabhängig voneinander durch -O-, -CH=CH- oder -C≡C- ersetzt sein können und das mit einem Ring, vorzugsweise dem Ring A1 über eine Gruppe ausgewählt aus -O-, -CO-O-, -O-CO-, -O-CO-O- und einer Einfachbindung verknüpft ist und/oder
    • – SG eine Einfachbindung bedeutet und/oder
    • – X12 -CO-O-CG-, -O-CO-CG-, -O-CF2-CG-, -CF2-O-CG- bedeutet und/oder vorzugsweise CG
      Figure 00100001
  • In einer bevorzugten Ausführungsform bedeuten die Ringe A11 bis A13 unabhängig voneinander einen aromatischen oder alicyclischen Ring, vorzugsweise einen 5-, 6- oder 7-gliedrigen Ring, oder eine Gruppe enthaltend zwei oder mehr, vorzugsweise zwei oder drei, anellierte aromatische oder alicyclische Ringe, worin diese Ringe gegebenenfalls ein oder mehrere Heteroatome ausgewählt aus N, O und/oder S enthalten und gegebenenfalls ein- oder mehrfach mit L substituiert sind, worin L F, Cl, Br, CN, OH, NO2 und/oder eine Alkyl-, Alkoxy-, Alkylcarbonyl- oder Alkoxycarbonylgruppe mit 1 bis 12 C-Atomen bedeutet, worin ein oder mehrere H-Atome gegebenenfalls durch F oder Cl ersetzt sind.
  • L bedeutet vorzugsweise F, Cl, CN, OH, NO2, CH3, C2H5, OCH3, OC2H5, COCH3, COC2H5, COOCH3, COOC2H5, CF3, OCF3, OCHF2 oder OC2F5, insbesondere F, Cl, CN, CH3, C2H5, OCH3, COCH3 oder OCF3, ganz bevorzugt F, Cl, CH3, OCH3 oder COCH3.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform bedeuten die Ringe B11 und B12 unabhängig voneinander Phenylen, Naphthalindiyl, Cyclohexandiyl, die gegebenenfalls substituiert sein können, vorzugsweise durch Halogen, vorzugsweise durch F, oder durch Alkyl, vorzugsweise durch n-Alkyl, vorzugsweise durch Methyl.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform bedeuten die Ringe C11 bis C14 unabhängig voneinander Phenylen, Cyclohexandiyl oder Naphthalindiyl, die gegebenenfalls substituiert sein können, vorzugsweise durch Halogen, vorzugsweise durch F, oder durch Alkyl, vorzugsweise durch n-Alkyl, vorzugsweise durch Methyl.
  • Bevorzugte Ringe A11 bis A13, B11, B12 und C11 bis C14 sind beispielsweise Furan, Pyrrol, Thiophen, Oxazol, Thiazol, Thiadiazol, Imidazol, Phenylen, Cyclohexylen, Cyclohexenylen, Pyridin, Pyrimidin, Pyrazin, Azulen, Indan, Naphthalin, Tetrahydronaphthalin, Decahydronaphthalin, Tetrahydropyran, Anthracen, Phenanthren und Fluoren.
  • Besonders bevorzugt ist bzw. sind einer oder mehrere dieser Ringe A11 bis A13, B11, B12 und C11 bis C14 ausgewählt aus Furan-2,5-diyl, Thiophen-2,5-diyl, Thienothiophen-2,5-diyl, Dithienothiophen-2,6-diyl, Pyrrol-2,5-diyl, 1,4-Phenylen, Azulen-2,6-diyl, Pyridin-2,5-diyl, Pyrimidin-2,5-diyl, Naphthalin-2,6-diyl, 1,2,3,4-Tetrahydro-naphthalin-2,6-diyl, Indan-2,5-diyl oder 1,4-Cyclohexylen, worin eine oder zwei nicht benachbarte CH2-Gruppen gegebenenfalls durch O und/oder S ersetzt sind, worin diese Gruppen unsubstituiert oder ein- oder mehrfach durch L wie oben definiert substituiert sind.
  • Vorzugsweise bedeuten
    Figure 00120001
    worin
    R Alkyl mit 1 bis 12 C-Atomen, vorzugsweise mit 1 bis 7 C-Atomen, oder Alkenyl oder Alkinyl mit 2 bis 12 C-Atomen, vorzugsweise mit 2 mit 7 C-Atomen bedeutet, wobei in beiden eine oder mehrere nicht benachbarte -CH2-Gruppen, die dem Phenylring nicht benachbart sind, durch -O- und/oder -CH=CH- ersetzt sein können und/oder ein oder mehrere H-Atome durch Halogen, vorzugsweise durch F ersetzt sein können,
    oder deren Spiegelbilder.
    Figure 00130001
    Figure 00140001
    worin
    R' die oben für R angegebene Bedeutung besitzt und vorzugsweise Alkyl, vorzugsweise Methyl, Ethyl oder Propyl bedeutet
    und/oder vorzugsweise bedeutet
    Figure 00150001
  • Ganz bevorzugt bedeutet
    Figure 00150002
    worin
    R die oben angegebene Bedeutung besitzt und vorzugsweise Alkyl, vorzugsweise Methyl, Ethyl oder Propyl, vorzugsweise Methyl bedeutet.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung enthält die Gruppe
    Figure 00160001
    nur monocyclische Ringe A11 bis A13. Ganz bevorzugt handelt es sich um eine Gruppe mit einem oder zwei 5- und/oder 6-gliedrigen Ringen.
  • Bevorzugte Unterformformeln für diese Gruppe sind unten aufgeführt. Der Einfachheit halber bedeutet Phe in diesen Gruppen 1,4-Phenylen, PheL eine 1,4-Phenylengruppe, die durch 1 bis 4 Gruppen L wie oben definiert substituiert ist, Cyc 1,4-Cyclohexylen, Pyd Pyridin-2,5-diyl und Pyr Pyrimidin-2,5-diyl. Die folgende Liste bevorzugter Gruppen umfasst die Unterformeln I-1 bis I-20 sowie deren Spiegelbilder,
    -Phe- I-1
    -Pyd- I-2
    -Pyr- I-3
    -PheL- I-4
    -Cyc- I-5
    -Phe-Z-Cyc- I-6
    -Cyc-Z-Cyc- I-7
    -PheL-Cyc- I-8
    -Phe-Z-Phe- I-9
    -Phe-Z-Pyd- I-10
    -Pyd-Z-Phe- I-11
    -Phe-Z-Pyr- I-12
    -Pyr-Z-Phe- I-13
    -PheL-Z-Phe- I-14
    -PheL-Z-Pyd- I-15
    -PheL-Z-Pyr- I-16
    -Pyr-Z-Pyd- I-17
    -Pyd-Z-Pyd- I-18
    -Pyr-Z-Pyr- I-19
    -PheL-Z-PheL- I-20
  • In diesen bevorzugten Gruppen besitzt Z die Bedeutung von Z11 wie in Formel I angegeben. Vorzugsweise bedeutet Z -COO-, -OCO-, -CH2CH2-, -C≡C- oder eine Einfachbindung.
  • Ganz bevorzugt ist die Gruppe
    Figure 00170001
    ausgewählt aus den folgenden Formeln Ia bis Ih und deren Spiegelbildern
    Figure 00170002
    Figure 00180001
    worin L die oben angegebene Bedeutung besitzt, R1 die für R in Formel I angegebene Bedeutung besitzt und r 0, 1, 2, 3 oder 4, vorzugsweise 0, 1 oder 2 bedeutet.
    Figure 00180002
    wobei L jeweils unabhängig eine der oben angegebene Bedeutungen besitzt.
  • Speziell bevorzugte Verbindungen der Formel I enthalten mindestens eine Gruppe
    Figure 00180003
    worin r 1 bedeutet.
  • Weitere bevorzugte Verbindungen der Formel I enthalten mindestens zwei Gruppen
    Figure 00180004
    worin r 1 bedeutet und/oder mindestens eine Gruppe
    Figure 00190001
    Figure 00200001
    worin die 1,4-Phenylenringe gegebenenfalls durch R, vorzugsweise durch Alkyl, vorzugsweise durch Methyl, und/oder durch Alkoxy und/oder durch Halogen, vorzugsweise F, substituiert sein können.
  • Stärker bevorzugt bedeutet
    Figure 00200002
    Figure 00210001
    Figure 00220001
    Figure 00230001
    worin R die oben angegebene Bedeutung besitzt und vorzugsweise Alkyl, vorzugsweise mit 1 bis 6 C-Atomen, vorzugsweise n-Alkyl, bedeutet, worin eine oder mehrere nicht benachbarte -CH2-Gruppen gegebenenfalls durch -O- und/oder durch -CH=CH- ersetzt sein können und/oder ein oder mehrere H-Atome durch Halogen, vorzugsweise durch F ersetzt sein können.
  • DR-1-1 bedeutet vorzugsweise einen divalenten Rest ausgewählt aus der folgenden Gruppe von Formeln
    Figure 00240001
    Figure 00250001
    worin die Parameter die oben angegebene Bedeutung besitzen.
  • Vorzugsweise besitzen
    Figure 00250002
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist DR-1-1 ausgewählt aus der folgenden Gruppe von Formeln
    Figure 00260001
  • In einer bevorzugten Ausführungsform bedeutet
    Figure 00260002
    einen monovalenten Rest (MR) ausgewählt der folgenden Gruppe von Formeln
    Figure 00270001
  • In einer bevorzugten Ausführungsform besitzt R12 eine der für „BG" angegebenen Bedeutungen oder bedeutet H, -CF3, -C≡C-H,
    Figure 00270002
    Figure 00280001
    worin R' die oben angegebene Bedeutung besitzt und vorzugsweise H, CH3 oder C2H5 bedeutet.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist
  • Figure 00280002
  • Figure 00290001
  • Figure 00300001
  • Insbesondere kann
  • Figure 00300002
  • Figure 00310001
  • Figure 00320001
  • Ein Alkyl- oder ein Alkoxyrest, d. h. ein Alkyl, wobei die CH2-Endgruppe durch -O- ersetzt ist, kann in dieser Anmeldung geradkettig oder verzweigt sein. Vorzugsweise ist er geradkettig und weist 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 oder 8 Kohlenstoffatome auf und steht somit vorzugsweise z. B. für Methyl, Ethyl, Propyl, Butyl, Pentyl, Hexyl, Heptyl, Octyl, Ethoxy, Propoxy, Butoxy, Pentoxy, Hexoxy, Heptoxy oder Octoxy, weiterhin Methyl, Nonyl, Decyl, Undecyl, Dodecyl, Tridecyl, Tetradecyl, Pentadecyl, Nonoxy, Decoxy, Undecoxy, Dodecoxy, Tridecoxy oder Tetradecoxy.
  • Oxaalkyl, d. h. eine Alkylgruppe, in der eine nicht terminale CH2-Gruppe durch -O- ersetzt ist, steht vorzugsweise z. B. für geradkettiges 2-Oxapropyl (=Methoxymethyl), 2-(=Ethoxymethyl) oder 3-Oxabutyl (=2-Methoxyethyl), 2-, 3- oder 4-Oxapentyl, 2-, 3-, 4- oder 5-Oxahexyl, 2-, 3-, 4-, 5- oder 6-Oxaheptyl, 2-, 3-, 4-, 5-, 6- oder 7-Oxaoctyl, 2-, 3-, 4-, 5-, 6-, 7- oder 8-Oxanonyl oder 2-, 3-, 4-, 5-, 6-, 7-, 8- oder 9-Oxadecyl.
  • Eine Alkenylgruppe, d. h. eine Alkylgruppe, worin eine oder mehrere CH2-Gruppen durch -CH=CH- ersetzt sind, kann geradkettig oder verzweigt sein. Vorzugsweise ist sie geradkettig und weist 2 bis 10 C-Atome auf und steht somit vorzugsweise für Vinyl, Prop-1- oder Prop-2-enyl, But-1-, 2- oder But-3-enyl, Pent-1-, 2-, 3- oder Pent-4-enyl, Hex-1-, 2-, 3-, 4- oder Hex-5-enyl, Hept-1-, 2-, 3-, 4-, 5- oder Hept-6-enyl, Oct-1-, 2-, 3-, 4-, 5-, 6- oder Oct-7-enyl, Non-1-, 2-, 3-, 4-, 5-, 6-, 7- oder Non-8-enyl, Dec-1-, 2-, 3-, 4-, 5-, 6-, 7-, 8- oder Dec-9-enyl
  • Speziell bevorzugte Alkenylgruppen sind C2-C7-1E-Alkenyl, C4-C7-3E-Alkenyl, C5-C7-4-Alkenyl, C6-C7-5-Alkenyl und C7-6-Alkenyl, insbesondere C2-C7-1E-Alkenyl, C4-C7-3E-Alkenyl und C5-C7-4-Alkenyl. Beispiele für besonders bevorzugte Alkenylgruppen sind Vinyl, 1E-Propenyl, 1E-Butenyl, 1E-Pentenyl, 1E-Hexenyl, 1E-Heptenyl, 3-Butenyl, 3E-Pentenyl, 3E-Hexenyl, 3E-Heptenyl, 4-Pentenyl, 4Z-Hexenyl, 4E-Hexenyl, 4Z-Heptenyl, 5-Hexenyl, 6-Heptenyl und dergleichen. Gruppen mit bis zu 5 C-Atomen sind im Allgemeinen bevorzugt.
  • In einer Alkylgruppe, worin eine CH2-Gruppe durch -O- und eine durch -CO- ersetzt ist, grenzen diese Reste vorzugsweise aneinander. Somit bilden diese Reste zusammen eine Carbonyloxygruppe -CO-O- oder eine Oxycarbonylgruppe -O-CO-. Vorzugsweise ist eine solche Alkylgruppe geradkettig und weist 2 bis 6 C-Atome auf.
  • Somit steht sie vorzugsweise für Acetyloxy, Propionyloxy, Butyryloxy, Pentanoyloxy, Hexanoyloxy, Acetyloxymethyl, Propionyloxymethyl, Butyryloxymethyl, Pentanoyloxymethyl, 2-Acetyloxyethyl, 2-Propionyloxyethyl, 2-Butyryloxyethyl, 3-Acetyloxypropyl, 3-Propionyloxypropyl, 4-Acetyloxybutyl, Methoxycarbonyl, Ethoxycarbonyl, Propoxycarbonyl, Butoxycarbonyl, Pentoxycarbonyl, Methoxycarbonylmethyl, Ethoxycarbonylmethyl, Propoxycarbonylmethyl, Butoxycarbonylmethyl, 2-(Methoxycarbonyl)ethyl, 2-(Ethoxycarbonyl)ethyl, 2-(Propoxycarbonyl)ethyl, 3-(Methoxycarbonyl)propyl, 3-(Ethoxycarbonyl)propyl, 4-(Methoxycarbonyl)-butyl.
  • Eine Alkylgruppe, worin zwei oder mehr CH2-Gruppen durch -O- und/oder -COO- ersetzt sind, kann geradkettig oder verzweigt sein. Vorzugsweise ist sie geradkettig und weist 3 bis 12 C-Atome auf. Sie steht somit vorzugsweise für Bis-carboxy-methyl, 2,2-Bis-carboxy-ethyl, 3,3-Bis-carboxy-propyl, 4,4-Bis-carboxy-butyl, 5,5-Bis-carboxy-pentyl, 6,6-Bis-carboxy-hexyl, 7,7-Bis-carboxy-heptyl, 8,8-Bis-carboxy-octyl, 9,9-Bis-carboxy-nonyl, 10,10-Bis-carboxy-decyl, Bis-(methoxycarbonyl)-methyl, 2,2-Bis-(methoxycarbonyl)-ethyl, 3,3-Bis-(methoxycarbonyl)-propyl, 4,4-Bis-(methoxycarbonyl)-butyl, 5,5-Bis-(methoxycarbonyl)-pentyl, 6,6-Bis-(methoxycarbonyl)-hexyl, 7,7-Bis-(methoxycarbonyl)-heptyl, 8,8-Bis-(methoxycarbonyl)-octyl, Bis-(ethoxycarbonyl)-methyl, 2,2-Bis-(ethoxy-carbonyl)-ethyl, 3,3-Bis-(ethoxycarbonyl)-propyl, 4,4-Bis-(ethoxycarbonyl)-butyl, 5,5-Bis-(ethoxycarbonyl)-hexyl.
  • Eine Alkyl- oder Alkenylgruppe, die einfach durch CN oder CF3 substituiert ist, ist vorzugsweise geradkettig. Die Substituierung durch CN oder CF3 kann in jeder gewünschten Position vorliegen.
  • Eine Alkyl- oder Alkenylgruppe, die mindestens einfach durch Halogen substituiert ist, ist vorzugsweise geradkettig. Halogen bedeutet vorzugsweise F oder Cl, bei mehrfacher Substituierung vorzugsweise F. Die sich ergebenden Gruppen umfassen auch perfluorierte Gruppen. Bei einfacher Substituierung kann der F- oder Cl-Substituent in jeder gewünschten Position vorliegen, befindet sich jedoch vorzugsweise in ω-Position. Beispiele speziell bevorzugter geradkettiger Gruppen mit einem terminalen F-Substituenten sind Fluormethyl, 2-Fluorethyl, 3-Fluorpropyl, 4-Fluorbutyl, 5-Fluorpentyl, 6-Fluorhexyl und 7-Fluorheptyl. Andere Positionen für F sind jedoch nicht ausgeschlossen.
  • Halogen bedeutet F, Cl, Br und I und bedeutet vorzugsweise F oder Cl, ganz bevorzugt F.
  • Jedes von R11 bis R15 kann eine polare oder eine nicht polare Gruppe bedeuten. Bei einer polaren Gruppe ist diese vorzugsweise ausgewählt aus CN, SF5, Halogen, OCH3, SCN, COR5, COOR5 oder einer mono-, oligo- oder polyfluorierten Alkyl- oder Alkoxygruppe mit 1 bis 4 C-Atomen. R5 bedeutet gegebenenfalls fluoriertes Alkyl mit 1 bis 4, vorzugsweise 1 bis 3 C-Atomen. Speziell bevorzugte polare Gruppen sind ausgewählt aus F, Cl, CN, OCH3, COCH3, COC2H5, COOCH3, COOC2H5, CF3, CHF2, CH2F, OCF3, OCHF2, OCH2F, C2F5 und OC2F5, insbesondere F, Cl, CN, CF3, OCHF2 und OCF3. Bei einer nicht polaren Gruppe bedeutet diese vorzugsweise Alkyl mit bis zu 15 C-Atomen oder Alkoxy mit 2 bis 15 C-Atomen.
  • Jedes von R11 bis R15 kann eine achirale oder eine chirale Gruppe bedeuten. Bei einer chiralen Gruppe besitzt diese vorzugsweise die Formel I*:
    Figure 00350001
    worin
    Q1 eine Alkylen- oder Alkylenoxygruppe mit 1 bis 9 C-Atomen oder eine Einfachbindung bedeutet,
    Q2 eine Alkyl- oder Alkoxygruppe mit 1 bis 10 C-Atomen bedeutet, die unsubstituiert oder ein- oder mehrfach durch F, Cl, Br oder CN substituiert sein kann, wobei auch eine oder mehrere nicht benachbarte CH2-Gruppen jeweils unabhängig voneinander durch -C≡C-, -O-, -S-, -NH-, -N(CH3)-, -CO-, -COO-, -OCO-, -OCO-O-, -S-CO- oder -CO-S- so ersetzt sein können, dass Sauerstoffatome nicht direkt miteinander verknüpft sind,
    Q3 F, Cl, Br, CN oder eine Alkyl- oder Alkoxygruppe wie für Q2 definiert bedeutet, aber von Q2 verschieden ist.
  • Wenn Q1 in Formel I* eine Alkylenoxygruppe bedeutet, dann ist das O-Atom vorzugsweise dem chiralen C-Atom benachbart.
  • Bevorzugte chirale Gruppen der Formel I* sind 2-Alkyl, 2-Alkoxy, 2-Methylalkyl, 2-Methylalkoxy, 2-Fluoralkyl, 2-Fluoralkoxy, 2-(2-Ethin)-alkyl, 2-(2-Ethin)-alkoxy, 1,1,1-Trifluor-2-alkyl und 1,1,1-Trifluor-2-alkoxy.
  • Besonders bevorzugte chirale Gruppen I* sind z. B. 2-Butyl(=1-Methylpropyl), 2-Methylbutyl, 2-Methylpentyl, 3-Methylpentyl, 2-Ethylhexyl, 2-Propylpentyl, insbesondere 2-Methylbutyl, 2-Methylbutoxy, 2-Methylpentoxy, 3-Methylpentoxy, 2-Ethylhexoxy, 1-Methylhexoxy, 2-Octyloxy, 2-Oxa-3-methylbutyl, 3-Oxa-4-methylpentyl, 4-Methylhexyl, 2-Hexyl, 2-Octyl, 2-Nonyl, 2-Decyl, 2-Dodecyl, 6-Methoxyoctoxy, 6-Methyloctoxy, 6-Methyloctanoyloxy, 5-Methylheptyloxycarbonyl, 2-Methylbutyryloxy, 3-Methylvaleroyloxy, 4-Methylhexanoyloxy, 2-Chlorpropionyloxy, 2-Chlor-3-methylbutyryloxy, 2-Chlor-4-methylvaleryloxy, 2-Chlor-3-methylvaleryloxy, 2-Methyl-3-oxapentyl, 2-Methyl-3-oxahexyl, 1-Methoxypropyl-2-oxy, 1-Ethoxypropyl-2-oxy, 1-Propoxypropyl-2-oxy, 1-Butoxypropyl-2-oxy, 2-Fluoroctyloxy, 2-Fluordecyloxy, 1,1,1-Trifluor-2-octyloxy, 1,1,1-Trifluor-2-octyl, 2-Fluormethyloctyloxy. Ganz bevorzugt sind 2-Hexyl, 2-Octyl, 2-Octyloxy, 1,1,1-Trifluor-2-hexyl, 1,1,1-Trifluor-2-octyl und 1,1,1-Trifluor-2-octyloxy.
  • Zusätzlich können beispielsweise Verbindungen der Formel I mit einer achiralen verzweigten Alkylgruppe manchmal von Bedeutung sein, da sie die Kristallisationsneigung verringern. Derartige verzweigte Gruppen enthalten in der Regel nicht mehr als eine Kettenverzweigung. Als achirale verzweigte Gruppen sind Isopropyl, Isobutyl (=Methylpropyl), Isopentyl (=3-Methylbutyl), Isopropoxy, 2-Methylpropoxy und 3-Methylbutoxy bevorzugt.
  • Die polymerisierbare oder reaktive Gruppe PG ist vorzugsweise ausge wählt aus CH2=CW1-COO-,
    Figure 00370001
    CH2=CW2-(O)k1-, CH3-CH=CH-O-, (CH2=CH)2CH-OCO-, (CH2=CH-CH2)2CH-OCO-, (CH2=CH)2CH-O-, (CH2=CH-CH2)2N-, HO-CW2W3-, HS-CW2W3-, HW2N-, HO-CW2W3-NH-, CH2=CW1-CO-NH-, CH2=CH-(COO)k1-Phe-(O)k2-, Phe-CH=CH-, HOOC-, OCN- und W4W5W6Si-, wobei W1 H, Cl, CN, Phenyl oder Alkyl mit 1 bis 5 C-Atomen, insbesondere H, Cl oder CH3 bedeutet, W2 und W3 unabhängig voneinander H oder Alkyl mit 1 bis 5 C-Atomen, insbesondere Methyl, Ethyl oder n-Propyl bedeuten, W4, W5 und W6 unabhängig voneinander Cl, Oxaalkyl oder Oxacarbonylalkyl mit 1 bis 5 C-Atomen bedeuten, Phe 1,4-Phenylen bedeutet und k1 und k2 unabhängig voneinander 0 oder 1 bedeuten.
  • Speziell bevorzugt bedeutet PG eine Vinyl-, eine Acrylat-, eine Methacrylat-, eine Oxetan- oder eine Epoxygruppe, speziell bevorzugt eine Acrylat- oder Methacrylatgruppe.
  • Was die Spacergruppe SG betrifft, so lassen sich alle Gruppen verwenden, die dem Fachmann für diesen Zweck bekannt sind. Die Spacergruppe SG hat vorzugsweise die Formel SG'-X, so dass PG-SG- für PG-SG'-X- steht, worin
    SG' Alkylen mit bis zu 20 C-Atomen bedeutet, das unsubstituiert oder ein- oder mehrfach durch F, Cl, Br, I oder CN substituiert sein kann, wobei auch eine oder mehrere nicht benachbarte CH2-Gruppen jeweils unabhängig voneinander durch -O-, -S-, -NH-, -NR01-, -SiR01R02-, -CO-, -COO-, -OCO-, -OCO-O-, -S-, -CO-, -CO-S-, -CH=CH- oder -C≡C- so ersetzt sein können, dass O- und/oder S-Atome nicht direkt miteinander verknüpft sind,
    X -O-, -S-, -CO-, -COO-, -OCO-, -O-COO-, -CO-NR01-, -NR01-CO-, -OCH2-, -CH2O-, -SCH2-, -CH2S-, -CF2O-, -OCF2-, -CF2S-, -SCF2-, -CF2CH2-, -CH2CF2-, -CF2CF2-, -CH=N-, -N=CH-, -N=N-, -CH=CR01-, -CY01=CY02-, -C≡C-, -CH=CH-COO-, -OCO-, -CH=CH- oder eine Einfachbindung bedeutet und
    R01, R02, Y01 und Y02 eine der jeweiligen oben angegebenen Bedeutungen besitzen.
    X bedeutet vorzugsweise -O-, -S-, -OCH2-, -CH2O-, -SCH2-, -CH2S-, -CF2O-, -OCF2-, -CF2S-, -SCF2-, -CH2CH2-, -CF2CH2-, -CH2CF2-, -CF2CF2-, -CH=N-, -N=CH-, -N=N-, -CH=CR0-, -CY02=CY02-, -C≡C- oder eine Einfachbindung, insbesondere -O-, -S-, -C≡C-, -CY01=CY02-oder eine Einfachbindung, ganz bevorzugt eine Gruppe, die in der Lage ist, ein konjugiertes System zu bilden, wie -C≡C- oder -CY01=CY02-, oder eine Einfachbindung.
  • Typische Gruppen SG' sind beispielsweise -(CH2)p-, -(CH2CH2O)q-CH2CH2-, -CH2CH2-S-CH2CH2- oder -CH2CH2-NH-CH2CH2- oder -(SiR0R00-O)p-, wobei p eine ganze Zahl von 2 bis 12 und q eine ganze Zahl von 1 bis 3 bedeutet und R0, R00 und die anderen Parameter die oben angegebenen Bedeutungen besitzen.
  • Bevorzugte Gruppen SG' sind z. B. Ethylen, Propylen, Butylen, Pentylen, Hexylen, Heptylen, Octylen, Nonylen, Decylen, Undecylen, Dodecylen, Octadecylen, Ethylenoxyethylen, Methylenoxybutylen, Ethylen-thioethylen, Ethylen-N-methyl-iminoethylen, 1-Methylalkylen, Ethenylen, Propenylen und Butenylen.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform bedeutet SG' eine chirale Gruppe der Formel I*':
    Figure 00380001
    worin
    Q1 und Q3 die in Formel I* angegebenen Bedeutungen besitzen und
    Q4 eine Alkylen- oder Alkylenoxygruppe mit 1 bis 10 C-Atomen oder eine Einfachbindung bedeutet und von Q1 verschieden ist,
    wobei Q1 mit der polymerisierbaren Gruppe PG verknüpft ist.
  • Weiter bevorzugt sind Verbindungen mit einer oder zwei Gruppen PG-SG-, worin SG eine Einfachbindung bedeutet.
  • Bei Verbindungen mit zwei Gruppen PG-SG- kann jede der beiden polymerisierbaren Gruppen PG und der beiden Spacergruppen SG gleich oder verschieden sein.
  • Vorzugsweise enthalten die erfindungsgemäßen flüssigkristallinen Medien eine Verbindung A, die Verbindungen der Formel I enthält und vorzugsweise überwiegend und ganz bevorzugt vollständig daraus besteht.
  • Die Verbindungen der Formel I werden vorzugsweise nach den folgenden Schemata hergestellt.
  • Die Verbindungen der Formel I mit nicht anellierten sperrigen Endgruppen werden vorzugsweise entsprechend oder in Analogie zu den in den folgenden sieben Reaktionsschemata (Schemata I bis VIII) dargestellten Beispielreaktionen hergestellt, in denen die Parameter die jeweiligen oben angegebenen Bedeutungen besitzen und Phenylringe gegebenenfalls durch Alkyl, Alkoxy oder Halogen, vorzugsweise durch Halogen, ganz bevorzugt durch F substituiert sein können. Reaktionsschema VII ist ein Schema für die Herstellung einer chiralen Verbindung der Formel I mit einer chiralen Endgruppe R11, wohingegen Schema VIII die Herstellung einer Verbindung der Formel I zeigt, worin das Zentralatom Z0 ein N-Atom ist.
  • Schema I
    Figure 00400001
  • Schema II
    Figure 00400002
  • Schema III
    Figure 00410001
  • Schema IV
    Figure 00420001
  • Schema V
    Figure 00430001
  • Schema VI
    Figure 00440001
  • Schema VII
    Figure 00450001
  • Schema VIII
    Figure 00460001
  • Die Verbindungen der Formel I mit anellierten sperrigen Endgruppen werden vorzugsweise z. B. nach oder in Analogie zu den folgenden fünf Schemata (Schemata IX bis XIII) hergestellt, in denen die Parameter die jeweiligen oben angegebenen Bedeutungen besitzen und für den Fall, dass sie mehrfach auftreten, diese Bedeutungen unabhängig voneinander besitzen und Phenylringe gegebenenfalls durch Alkyl, Alkoxy oder Halogen, vorzugsweise Halogen, ganz bevorzugt durch F substituiert sein können. Reaktionsschema XI zeigt die Herstellung einer Verbindung der Formel I, worin das Zentralatom Z0 ein N-Atom ist.
  • Schema IX
    Figure 00470001
  • Schema X
    Figure 00470002
  • Schema XI
    Figure 00480001
  • Schema XII
    Figure 00480002
  • Schema XIII
    Figure 00490001
  • In dieser Anmeldung bedeutet enthalten im Zusammenhang mit Zusammensetzungen, dass die betreffende Entität, d. h. das Medium oder die Komponente, die angegebene Verbindung oder Verbindungen enthält, vorzugsweise in einer Gesamtkonzentration von 10% oder mehr und ganz bevorzugt von 20% oder mehr.
  • Überwiegend bestehen bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die betreffende Entität 80% oder mehr, bevorzugt 90% oder mehr und ganz bevorzugt 95% oder mehr der angegebenen Verbindung oder Verbindungen enthält.
  • Vollständig bestehen bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die betreffende Entität 98% oder mehr, bevorzugt 99% oder mehr und ganz bevorzugt 100,0% der angegebenen Verbindung oder Verbindungen enthält.
  • Die Konzentration der erfindungsgemäßen Verbindungen in den erfindungsgemäßen Medien liegt vorzugsweise im Bereich von 0,5% oder mehr bis 30% oder weniger, stärker bevorzugt im Bereich von 1% oder mehr bis 20% oder weniger und ganz bevorzugt im Bereich von 5% oder mehr bis 12% oder weniger.
  • Die Verbindungen der Formel I mit nicht anellierten sperrigen Endgruppen sind vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe der Unterformeln I-1 bis I-15
    Figure 00500001
    Figure 00510001
    Figure 00520001
    Figure 00530001
    worin die Parameter die jeweiligen oben unter Formel I angegebenen Bedeutungen besitzen und vorzugsweise
    R11 Alkyl, Alkoxy, Alkenyl oder Alkinyl, vorzugsweise Alkyl oder Alkoxy bedeutet,
    R13 und R14 unabhängig voneinander H, F, Cl oder CN, vorzugsweise F bedeuten,
    RA 11 und RA 12 unabhängig voneinander Alkyl, Alkenyl oder Alkinyl, vorzugsweise Alkyl bedeuten,
    RB 11 und RB 12 unabhängig voneinander H oder CF3 bedeuten,
    Y11 und Y12 unabhängig voneinander H, F oder CN, vorzugsweise H oder F, vorzugsweise H bedeuten und
    L11 bis L14 unabhängig voneinander H oder F bedeuten,
    und chirale Verbindungen dieser Verbindungen ebenfalls umfasst sind, insbesondere chirale Verbindungen der Formel I-11.
  • Die Verbindungen der Formeln I-1 bis I-11 sind vorzugsweise ausgewählt aus der folgenden Gruppe von Verbindungen der Unterformeln I-1a bis I-1t, I-2a bis I-2j, I-3a bis I-3j, I-4a bis I-4j, I-5a bis I-5t, I-6a bis I-6t, I-7a bis I-7t, I-8a bis I-8j, I-9a bis I-9t, I-10a bis I-10j und I-11a bis I-11j
    Figure 00540001
    Figure 00550001
    Figure 00560001
    Figure 00570001
    Figure 00580001
    Figure 00590001
    Figure 00600001
    Figure 00610001
    Figure 00620001
    Figure 00630001
    Figure 00640001
    Figure 00650001
    Figure 00660001
    Figure 00670001
    Figure 00680001
    Figure 00690001
    Figure 00700001
    Figure 00710001
    Figure 00720001
    Figure 00730001
    Figure 00740001
    Figure 00750001
    Figure 00760001
    Figure 00770001
    Figure 00780001
    Figure 00790001
    Figure 00800001
    Figure 00810001
    Figure 00820001
    Figure 00830001
    Figure 00840001
    Figure 00850001
    worin die Parameter die jeweiligen oben angegebenen Bedeutungen besitzen und vorzugsweise
    R Alkyl bedeutet
    R11 Alkyl, Alkenyl, Alkinyl oder Alkoxy bedeutet.
  • Die Verbindungen der Formel I-11a sind vorzugsweise aus der folgenden Gruppe von Verbindungen der Unterformeln I-11aR und I-11aS und deren Homologen ausgewählt
    Figure 00860001
  • Andere bevorzugte Verbindungen mit einer chiralen sperrigen Endgruppe sind diejenigen der Formel I-61R bzw. I-16S und deren Homologe und der Formel I-17R bzw. I-17S
    Figure 00860002
    Figure 00870001
    worin die Parameter die jeweiligen oben angegebenen Bedeutungen besitzen und R vorzugsweise Alkyl oder Alkoxy bedeutet.
  • Die Verbindungen der Formel I-12 sind vorzugsweise ausgewählt aus der folgenden Gruppe von Verbindungen der Unterformeln I-12a und I-12b
    Figure 00880001
    worin die Parameter die jeweiligen oben angegebenen Bedeutungen besitzen und R11 vorzugsweise Alkyl oder Alkoxy bedeutet.
  • Weitere bevorzugte Verbindungen der Formel I sind diejenigen der Formel I-18 und I-19
    Figure 00880002
    worin die Parameter die jeweiligen oben angegebenen Bedeutungen besitzen und R11 vorzugsweise Alkyl oder Alkoxy bedeutet.
  • In einer anderen bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind die Verbindungen der Formel I mit nicht anellierten sperrigen Endgruppen vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe der Unterformeln I-20 bis I-26
    Figure 00890001
    Figure 00900001
    worin die Parameter die jeweiligen oben angegebenen Bedeutungen besitzen und vorzugsweise
    R11 Alkyl, Alkoxy, NR, NR2, F, CN bedeutet,
    R13 und R14 unabhängig voneinander F, CN, H, Methoxy, Ethoxy oder Methyl bedeuten,
    L11 bis L14 unabhängig voneinander H oder F bedeuten, vorzugsweise eines oder zwei von ihnen F, die anderen H bedeuten,
    R' unabhängig voneinander Alkyl, vorzugsweise Methyl oder Ethyl bedeuten,
    R'' Alkyl oder Alkoxy, vorzugsweise Methyl oder Methoxy bedeutet.
  • In einer anderen bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind die Verbindungen der Formel I mit nicht anellierten sperrigen Endgruppen vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe der Unterformeln I-27 bis I-30
    Figure 00910001
    Figure 00920001
    worin die Parameter die jeweiligen oben angegebenen Bedeutungen besitzen und vorzugsweise
    R11 Alkoxy, Alkyl, NHR'' oder NR''2 bedeutet, worin R'' die oben für R' angegebene Bedeutung besitzt und vorzugsweise Alkyl bedeutet,
    R13 und R14 unabhängig voneinander Methyl, Ethyl, Methoxy, CN, F oder CF3 bedeuten,
    L11 bis L14 unabhängig voneinander H oder F bedeuten, vorzugsweise eines oder zwei von ihnen F und die anderen H bedeuten und
    R' unabhängig voneinander H, Alkyl oder Alkoxy, vorzugsweise Alkoxy, vorzugsweise Methyl, Methoxy, oder Oxaalkyl bedeuten,
  • In einer anderen bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind die Verbindungen der Formel I mit nicht anellierten sperrigen Endgruppen vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe der Unterformeln I-31 bis I-54
    Figure 00930001
    Figure 00940001
    Figure 00950001
    Figure 00960001
    Figure 00970001
    Figure 00980001
    worin die Parameter die jeweiligen oben angegebenen Bedeutungen besitzen und vorzugsweise
    R11 Alkyl, vorzugsweise mit 1 bis 12 C-Atomen, Alkoxy, vorzugsweise mit 1 bis 11 C-Atomen, F, CN oder CF3 bedeutet,
    R13 und R14 unabhängig voneinander H, F oder Alkyl, vorzugsweise Methyl, Ethyl oder H, vorzugsweise H bedeuten,
    R' Alkyl oder Alkoxy bedeutet,
    R''' Alkyl, vorzugsweise CH3 bedeutet,
    Rx H oder Methyl bedeutet und
    L11 bis L16 unabhängig voneinander H oder F bedeuten, vorzugsweise alle von ihnen H oder eines oder zwei von ihnen F und die anderen H bedeuten.
  • Beispiele für erfindungsgemäße Verbindungen der Formel I mit jeweils einer nicht anellierten sperrigen Endgruppe sind
    Figure 00990001
    Figure 01000001
    Figure 01010001
    Figure 01020001
    Figure 01030001
    Figure 01040001
    Figure 01050001
    Figure 01060001
    Figure 01070001
  • In diesen Formeln sind, wie in der gesamten Anmeldung, die C-Atome bis zu ihrer Wertigkeit von vier Bindungen mit H-Atomen gesättigt, wenn nicht ausdrücklich anders angegeben. D. h. Zentralatome Z0 nach Formel I, die mit drei Substituenten gezeigt sind, tragen nur ein nicht gezeigtes H-Atom als vierten Substituenten, und alle Parameter, z. B. R sind bzw. ist wie oben definiert.
  • Beispiele für erfindungsgemäße Verbindungen der Formel I mit jeweils einer nicht anellierten sperrigen Endgruppe, wobei
    Figure 01070002
    bedeutet, sind
    Figure 01080001
    Figure 01090001
  • Beispiele für erfindungsgemäße Verbindungen der Formel I mit jeweils einer nicht anellierten sperrigen Endgruppe, wobei
    Figure 01090002
    bedeutet, sind
    Figure 01100001
  • Beispiele für erfindungsgemäße Verbindungen der Formel I mit jeweils einer nicht anellierten sperrigen Endgruppe, wobei
    Figure 01100002
    Figure 01110001
    bedeutet, sind
    Figure 01110002
    Figure 01120001
  • Beispiele für erfindungsgemäße Verbindungen der Formel I mit jeweils einer nicht anellierten sperrigen Endgruppe, wobei
    Figure 01120002
    Figure 01130001
    bedeutet, sind
    Figure 01130002
    Figure 01140001
  • Beispiele für erfindungsgemäße Verbindungen der Formel I mit jeweils einer nicht anellierten sperrigen Endgruppe, wobei
    Figure 01140002
    bedeutet, sind
    Figure 01140003
    Figure 01150001
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung besitzen die Verbindungen der Formel I zwei sperrige Endgruppen. Die Verbindungen der Formel I mit zwei nicht anellierten sperrigen Endgruppen sind vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe der Unterformeln I'-1 bis I''-4
    Figure 01150002
    Figure 01160001
    worin die Parameter die jeweiligen oben angegebenen Bedeutungen besitzen und vorzugsweise
    R13 und R14 unabhängig voneinander Alkoxy, Alkyl oder NR2 bedeuten, worin R eine Alkylgruppe mit Alkyl vorzugsweise 1 C-Atom bis zu 6 C-Atome bedeutet, und
    L11 bis L14 unabhängig voneinander H oder F, Methyl oder Methoxy bedeuten.
  • Beispiele für erfindungsgemäße Verbindungen der Formel I mit zwei solchen sperrigen Endgruppen sind
    Figure 01160002
    Figure 01170001
  • Die Verbindungen der Formel I mit anellierten sperrigen Endgruppen sind vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe der Unterformeln I#-1 bis I#-28
    Figure 01170002
    Figure 01180001
    Figure 01190001
    Figure 01200001
    Figure 01210001
    Figure 01220001
    Figure 01230001
    Figure 01240001
    worin die Parameter die jeweiligen oben angegebenen Bedeutungen besitzen und vorzugsweise
    R11 Alkoxy, Alkyl (die beide verzweigt und auch chiral sein können), -CO2-Alkyl, -CF3, -OCF3 oder F bedeutet,
    R' unabhängig voneinander H oder F bedeuten,
    L11 bis L16 unabhängig voneinander H, F, Methyl oder Methoxy bedeuten und
    Y11 bis Y14 unabhängig voneinander H, F, Methyl oder Methoxy bedeuten.
  • Beispiele für erfindungsgemäße Verbindungen der Formel I mit anellierten sperrigen Endgruppen sind
  • Figure 01240002
  • Figure 01250001
  • Figure 01260001
  • Figure 01270001
  • Figure 01280001
  • Figure 01290001
  • Figure 01300001
  • Figure 01310001
  • Weiterhin sind Verbindungen mit einer anellierten und einer nicht anellierten sperrigen Endgruppe sowie Verbindungen mit zwei anellierten sperrigen Endgruppen erfindungsgemäß bevorzugt. Diese sind vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe von Verbindungen der Formeln I##-1 und I##-2
    Figure 01310002
    Figure 01320001
    worin die Phenylringe gegebenenfalls weiter substituiert sein können, vorzugsweise durch Alkyl, Alkoxy oder Halogen, vorzugsweise durch Halogen, ganz bevorzugt durch F.
  • Beispiele für erfindungsgemäße Verbindungen der Formel I mit einer anellierten und einer nicht anellierten sperrigen Endgruppe sind
    Figure 01320002
  • Beispiele für erfindungsgemäße Verbindungen der Formel I mit zwei anellierten sperrigen Endgruppen sind
    Figure 01330001
  • In einer bevorzugten Ausführungsform enthalten die erfindungsgemäßen mesogenen Modulationsmedien
    • – eine Komponente A, vorzugsweise in einer Konzentration von 1 Gew.-% bis 25 Gew.-%, die eine Verbindung oder mehrere Verbindungen der oben angegebenen Formel I enthält, vorzugsweise überwiegend und ganz bevorzugt vollständig daraus besteht, und
    • – gegebenenfalls eine dielektrisch positive Komponente B, die eine Verbindung oder mehrere Verbindungen der Formel 11
      Figure 01340001
      worin R2 die für R11 unter Formel I angegebene Bedeutung besitzt, A21, A22 und A23 jeweils unabhängig voneinander
      Figure 01340002
      bedeuten, wobei jedes von A21 und A22 bei zweifachem Vorhandensein die gleiche oder eine unterschiedliche Bedeutung besitzen kann, Z21 und Z22 jeweils unabhängig voneinander eine Einfachbindung, -(CH2)4-, -CH2CH2-, -CF2-CF2-, -CF2-CH2-, -CH2-CF2-, -CH=CH-, -CF=CF-, -CF=CH-, -(CH2)3O-, -O(CH2)3-, -CH=CF-, -C≡C-, -CH2O-, -OCH2-, -CF2O-, -OCF2-, -CO-O- oder -O-CO- bedeuten, wobei jedes von Z21 und Z22 bei zweifachem Vorhandensein die gleiche oder eine unterschiedliche Bedeutung besitzen kann, X2 Halogen, -CN, -NCS, -SF5, -SO2CF3, Alkyl-, Alkenyl-, Alkenyloxy- oder Alkylalkoxy- oder Alkoxyrest jeweils ein- oder mehrfach durch CN und/oder Halogen substituiert bedeutet, L21 und L22 jeweils unabhängig voneinander H oder F bedeuten und m 0, 1 oder 2 bedeutet, n 0, 1, 2 oder 3 bedeutet, o 0, 1 oder 2, vorzugsweise 0 oder 1 bedeutet und m + n + o 3 oder weniger, vorzugsweise 2 oder weniger ist, enthält, vorzugsweise überwiegend und ganz bevorzugt vollständig daraus besteht,
    • – gegebenenfalls eine Komponente C, vorzugsweise in einer Konzentration von 1 Gew.-% bis 25 Gew.-%, die eine Verbindung oder mehrere Verbindungen der Formel III
      Figure 01350001
      worin a, b, c und d jeweils unabhängig voneinander 0, 1 oder 2 bedeuten, wobei a + b + c + d 4 oder weniger ist, A31, A32, A33, und A34 jeweils unabhängig voneinander
      Figure 01360001
      bedeuten, wobei jedes von A31, A32, A33 und A34 bei zweifachem Vorhandensein die gleiche oder eine unterschiedliche Bedeutung besitzen kann, Z31, Z32, Z33 und Z34 jeweils unabhängig voneinander eine Einfachbindung, -(CH2)4, -CH2CH2-, -CF2-CF2-, -CF2-CH2-, -CH2-CF2-, -CH=CH-, -CF=CF-, -CF=CH-, -(CH2)3O-, -O(CH2)3-, -CH=CF-, -C≡D-, -CH2O-, -OCH2-, -CF2O-, -OCF2-, -CO-O- oder -O-CO- bedeuten, wobei jedes von Z31, Z32, Z33 und Z34 bei zweifachem Vorhandensein die gleiche oder eine unterschiedliche Bedeutung besitzen kann, R3 einen Alkyl- oder Alkoxyrest mit 1 bis 15 Kohlenstoffatomen bedeutet, worin eine oder mehrere Methylengruppen des Alkyl- oder Alkoxyrestes unabhängig voneinander durch -O-, -S-, -SiRxRy-, -CH=CH-, -C≡D-, -CO-O- und/oder -O-CO- so ersetzt sein können, dass Sauerstoff- und/oder Schwefelatome nicht direkt miteinander verknüpft sind, wobei der Alkyl- oder Alkoxyrest unsubstituiert oder einfach mit einer -CN-Gruppe oder ein- oder mehrfach mit Halogen substituiert ist, vorzugsweise bedeutet R11 einen geradkettigen Alkyl-, Alkoxy-, Alkenyl-, Alkenyloxy- oder -O-Alkylen-O-alkylrest mit bis zu 10 Kohlenstoffatomen, wobei die Reste unsubstituiert oder ein- oder mehrfach mit Halogen substituiert sind, L31, L32, L33und L34 jeweils unabhängig voneinander Wasserstoff, Halogen, eine CN-Gruppe, einen Alkyl- oder Alkoxyrest mit 1 bis 15 Kohlenstoffatomen bedeuten, worin eine oder mehrere Methylengruppen des Alkyl- oder Alkoxyrestes unabhängig voneinander durch -O-, -S-, -SiRxRy-, -CH=CH-, -C≡D-, -CO-O- und/oder -O-CO- so ersetzt sein können, dass Sauerstoff- und/oder Schwefelatome nicht direkt miteinander verknüpft sind, wobei der Alkyl- oder Alkoxyrest unsubstituiert oder einfach mit einer -CN-Gruppe oder ein- oder mehrfach mit Halogen substituiert ist, mit der Maßgabe, dass mindestens eines von L31, L32, L33 und L34 nicht Wasserstoff ist, X3 F, Cl, CF3, OCF3, CN, NCS, -SF5 oder -SO2-Rz bedeutet, Rx und Ry unabhängig voneinander Wasserstoff oder einen Alkylrest mit 1 bis 7 Kohlenstoffatomen bedeuten; vorzugsweise bedeuten Rx und Ry beide Methyl, Ethyl, Propyl oder Butyl, und Rz einen Alkylrest mit 1 bis 7 Kohlenstoffatomen bedeutet, wobei der Alkylrest unsubstituiert oder ein- oder mehrfach mit Halogen substituiert ist; vorzugsweise bedeutet Rz CF3, C2F5 oder n-C4F9, enthält, vorzugsweise überwiegend und ganz bevorzugt vollständig daraus besteht, und
    • – 1–20 Gew.-% der Komponente D enthaltend eine chirale Verbindung oder mehrere chirale Verbindungen mit einem HTP von ≥ 20 μm.
  • Die erfindungsgemäßen Mischungen enthalten 1–25 Gew.-%, vorzugsweise 2–20 Gew.-% und ganz bevorzugt 3–15 Gew.-% der Komponente A.
  • Bevorzugte Verbindungen der Formel II sind Verbindungen ausgewählt aus der Gruppe der Formeln II-1 bis II-8:
    Figure 01380001
    Figure 01390001
    worin die Parameter die jeweiligen unter Formel II angegebenen Bedeutungen besitzen und vorzugsweise
    R2 geradkettiges Alkyl oder Alkoxy mit bis zu sechs Kohlenstoffatomen bedeutet und
    X2 F, CN, NCS, CF3, SF5 oder OCF3 bedeutet.
  • Speziell bevorzugt sind Verbindungen der Formeln II-5 und II-8.
  • Die erfindungsgemäßen Mischungen enthalten 20–80 Gew.-% der pyranen Verbindungen der Formeln II, vorzugsweise 25–70 Gew.-% und speziell bevorzugt 30–60 Gew.-%.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind die Verbindungen der Formel 111 ausgewählt aus der Gruppe von Verbindungen der Formeln III-1 bis III-7
    Figure 01400001
    worin die Parameter die jeweiligen unter Formel III angegebenen Bedeutungen besitzen und vorzugsweise
    c 0 oder 1 bedeutet,
    d 0, 1 oder 2, vorzugsweise 0 oder 1, speziell bevorzugt 1 bedeutet;
    R3 einen Alkyl- oder Alkoxyrest mit 1 bis 15 Kohlenstoffatomen oder einen Alkenyl- oder Alkenyloxy- oder -O-Alkylen-O-alkylrest mit 2 bis 15 Kohlenstoffatomen bedeutet, worin eine oder mehrere Methylengruppen in jedem der Reste unabhängig voneinander durch -S-, -SiRxRy-, -C≡D-, -CO-O- und/oder -O-CO- so ersetzt sein können, dass Sauerstoff- und/oder Schwefel- und/oder Si-Atome nicht direkt miteinander verknüpft sind, wobei die Reste unsubstituiert oder einfach mit einer -CN-Gruppe oder ein- oder mehrfach mit Halogen substituiert sind, vorzugsweise bedeutet R3 einen geradkettigen Alkyl-, Alkoxy-, Alkenyl-, Alkenyloxy- oder -O-Alkylen-O-alkylrest mit bis zu 10 Kohlenstoffatomen, wobei die Reste unsubstituiert oder ein- oder mehrfach mit Halogen substituiert sind,
    L31 unabhängig eine der für R3 angegebenen Bedeutungen besitzt und vorzugsweise einen geradkettigen Alkyl-, Alkoxy-, Alkenyl-, Alkenyloxy- oder -O-Alkylen-O-alkylrest mit bis zu 10 Kohlenstoffatomen bedeutet, wobei die Reste unsubstituiert oder ein- oder mehrfach mit Halogen substituiert sind,
    L32 unabhängig eine der für R3 angegebenen Bedeutungen besitzt oder alternativ Wasserstoff, Halogen bedeutet und vorzugsweise H, F, einen geradkettigen Alkyl-, Alkoxy-, Alkenyl-, Alkenyloxy- oder -O-Alkylen-O-alkylrest mit bis zu 10 Kohlenstoffatomen bedeutet, wobei die Reste unsubstituiert oder ein- oder mehrfach mit Halogen substituiert sind,
    L35, L36, L37, L38, L39, L39a, L39b und L39c unabhängig voneinander H oder F bedeuten und in Formeln III-1 bis III-4 vorzugsweise mindestens L35 F bedeutet und in Formeln III-3 und III-4 vorzugsweise zusätzlich L38 F bedeutet, während in Formel III-7 vorzugsweise zusätzlich L36 F bedeutet und in Formeln III-5 und III-6 vorzugsweise mindestens sowohl L37 als auch L39b F bedeuten,
    X3 F, Cl, -CN, -NCS, -SF5, -SO2-Rz, einen Alkyl- oder Alkoxyrest mit 1 bis 15 Kohlenstoffatomen bedeutet, worin eine oder mehrere Methylengruppen des Alkyl- oder Alkoxyrestes unabhängig voneinander durch -O-, -S-, -SiRxRy-, -CH=CH-, -C≡C-, -CO-O- und/oder -OCO- so ersetzt sein können, dass Sauerstoff- und/oder Schwefelatome nicht direkt miteinander verknüpft sind, wobei der Alkyl- oder Alkoxyrest unsubstituiert oder einfach mit einer -CN-Gruppe oder ein- oder mehrfach mit Halogen substituiert ist; vorzugsweise bedeutet X3 F, Cl, CF3, OCF3, OCHF2, NCS, SF5 oder -SO2-Rz,
    Y31 einen Alkyl- oder Alkoxyrest mit 1 bis 15 Kohlenstoffatomen oder einen Alkenyl- oder Alkenyloxy- oder -O-Alkylen-O-alkylrest mit 2 bis 15 Kohlenstoffatomen bedeutet, worin eine oder mehrere Methylengruppen in jedem der Reste unabhängig voneinander durch -S-, -SiRxRy-, -C≡C-, -CO-O- und/oder -O-CO- so ersetzt sein können, dass Sauerstoff- und/oder Schwefelatome nicht direkt miteinander verknüpft sind, wobei die Reste unsubstituiert oder einfach mit einer -CN-Gruppe oder ein- oder mehrfach mit Halogen substituiert sind, vorzugsweise bedeutet Y31 einen Alkoxy-, Alkenyloxy- oder -O-Alkylen-O-alkylrest mit bis zu 10 Kohlenstoffatomen, wobei die Reste unsubstituiert oder ein- oder mehrfach mit Halogen substituiert sind; insbesondere besitzt Y31 dieselbe Bedeutung wie L31,
    Y32 Wasserstoff, Halogen, einen Alkyl- oder Alkoxyrest mit 1 bis 15 Kohlenstoffatomen oder einen Alkenyl- oder Alkenyloxy- oder -O-Alkylen-O-alkylrest mit 2 bis 15 Kohlenstoffatomen bedeutet, worin eine oder mehrere Methylengruppen in jedem der Reste unabhängig voneinander durch -S-, -SiRxRy-, -C≡C-, -CO-O- und/oder -O-CO- so ersetzt sein können, dass Sauerstoff- und/oder Schwefelatome nicht direkt miteinander verknüpft sind, wobei die Reste unsubstituiert oder einfach mit einer -CN-Gruppe oder ein- oder mehrfach mit Halogen substituiert sind, vorzugsweise bedeutet Y32 H,
    Z33 und Z34 unabhängig voneinander eine Einfachbindung, -CH2CH2-, (-CH2CH2-)2, -CF2-CF2-, -CF2-CH2-, -CH2-CF2-, -CH=CH-, -CF=CF-, -CF=CH-, -CH=CF-, -C≡D-, -CH2O-, -OCH2-, -CF2O-, -OCF2-, -CO-O- oder -O-CO- bedeuten, vorzugsweise bedeutet Z34 eine Einfachbindung, -C≡C-, -CF2O- oder -CO2-, insbesondere eine Einfachbindung oder -CF2O-, und in den Formeln III-3 und III-4 bedeutet vorzugsweise eines oder beide von Z33 und Z34 eine Einfachbindung, stärker bevorzugt bedeuten Z33 und Z34 beide eine Einfachbindung oder eines von Z33 und Z34 bedeutet alternativ -CF2O- oder -CO2-,
    Rx und Ry unabhängig voneinander Wasserstoff oder einen Alkylrest mit 1 bis 7 Kohlenstoffatomen bedeuten; vorzugsweise bedeuten Rx und Ry beide Methyl, Ethyl, Propyl oder Butyl;
    Rz einen Alkylrest mit 1 bis 7 Kohlenstoffatomen bedeutet, wobei der Alkylrest unsubstituiert oder ein- oder mehrfach mit Halogen substituiert ist; vorzugsweise bedeutet Rz CF3, C2F5 oder n-C4F9,
    wobei es weiterhin bevorzugt ist, dass mindestens eines von R3, L31 und L32 einen der geradkettigen Alkyl-, Alkoxy-, Alkenyl-, Alkenyloxy- oder -O-Alkylen-O-Alkylreste bedeutet.
  • Geeignete chirale Verbindungen der Komponente D sind diejenigen, die einen absolute Wert des helikalen Verdrillungsvermögens von 20 μm oder mehr, vorzugsweise von 40 μm oder mehr und ganz bevorzugt von 60 μm oder mehr besitzen. Das HTP wird in MLD-6260 bei einer Temperatur von 20°C gemessen.
  • Die chirale Komponente D enthält vorzugsweise eine oder mehrere chirale Verbindungen, die eine mesogene Struktur besitzen und vorzugsweise selber eine oder mehrere Mesophasen, insbesondere mindestens eine cholesterische Phase aufweisen. Bevorzugte chirale Verbindungen, die in der chiralen Komponente D enthalten sind, sind unter anderem wohl bekannte chirale Dotierstoffe wie Cholesteryl-nonanoat (CN), R/S-811, R/S-1011, R/S-2011, R/S-3011, R/S-4011, R/S-5011, CB-15 (Merck KGaA, Darmstadt, Deutschland). Bevorzugt sind chirale Dotierstoffe mit einem oder mehreren chiralen Teilen und einer oder mehreren mesogenen Gruppen oder mit einem oder mehreren aromatischen oder alicyclischen Teilen, die zusammen mit dem chiralen Teil eine mesogene Gruppe bilden. Stärker bevorzugt sind chirale Teile und mesogene chirale Verbindungen offenbart in DE 34 25 503 , DE 35 34 777 , DE 35 34 778 , DE 35 34 779 , DE 35 34 780 , DE 43 42 280 , EP 01 038 941 und DE 195 41 820 , diese Offenbarung ist in diese Anmeldung durch Bezugnahme aufgenommen. Besonderen Vorzug genießen chirale Binaphthylderivate wie in EP 01 111 954.2 offenbart, chirale Binaphtholderivate wie in WO 02/34739 offenbart, chirale TADDOL-Derivate wie in WO 02/06265 offenbart sowie chirale Dotierstoffe mit mindestens einem fluorierten Linker und einem terminalen chiralen Teil oder einem zentralen chiralen Teil wie in WO 02/06196 und WO 02/06195 offenbart.
  • Das erfindungsgemäße Steuermedium weist eine charakteristische Temperatur, vorzugsweise einen Klärpunkt, im Bereich von etwa –30°C bis etwa 80°C, speziell bis zu etwa 55°C auf.
  • Bevorzugte chirale Verbindungen der Komponente D sind ausgewählt aus der Gruppe von Verbindungen D-I bis D-III.
    Figure 01450001
    worin
    Ra11, Ra12, Ra21, Ra22 Ra31 und Ra32 jeweils unabhängig voneinander Alkyl, Oxalkyl, Alkoxy oder Alkenyl mit bis zu 9 Kohlenstoffatomen bedeuten, mit den Maßgaben, dass
    • a) Ra11 + Ra12
    • b) Ra21 + Ra22
  • Vorzugsweise bedeuten Ra11, Ra12, Ra21, Ra22, Ra31 und Ra32 eine Alkylgruppe, speziell eine geradkettige Alkylgruppe.
  • Speziell bevorzugt sind chirale Binaphthylderivate der Formel D-IV,
    Figure 01460001
  • Speziell bevorzugt sind Binaphthylderivate der Formeln D-IV-1a bis D-IV-1c,
    Figure 01460002
    worin
    Figure 01460003
    Figure 01470001
    Z0 Einfachbindung, -CH2CH2-, -COO-, -OCO-, -CF2O-, -OCF2-, -CH2O-, -OCH2-, -CF2CF2-, -CH=CH-, -C≡D- oder -CF=CF- bedeutet,
    b 0, 1 oder 2 bedeutet,
    R0* Wasserstoff, einen Alkyl- oder Alkoxyrest mit 1 bis 15 Kohlenstoffatomen bedeutet, worin eine oder mehrere Methylengruppen des Alkyl- oder Alkoxyrestes unabhängig voneinander durch -O-. -S-, -SiRxRY-, -CH=CH-, -C≡D-, -CO-O- und/oder -O-Cl- so ersetzt sein können, dass Sauerstoff- und/oder Schwefelatome nicht direkt miteinander verknüpft sind, wobei der Alkyl- oder Alkoxyrest unsubstituiert oder ein- oder mehrfach mit Halogen substituiert ist.
  • Weiterhin sind chirale Binaphthylderivate der Formeln D-V und D-VI bevorzugt
    Figure 01470002
    Figure 01480001
    worin
    Figure 01480002
    Z0 und b die oben angegebenen Bedeutungen besitzen und X H, F, Cl, CN bedeutet oder die Bedeutung von R0* besitzt. R2* und R1* bedeuten jeweils unabhängig F, Cl, OCF3, CF3, CN und L1, L2, L3 und L4 bedeuten jeweils H oder F. Z0* bedeutet Einfachbindung, -C2H4-, -COO-, -OCO-, CH2O-, -OCH2-, -C2F4, -CH=CH-, -C≡D- oder -CF=CF.
  • Speziell bevorzugt sind chirale Binaphthylderivate der Formeln D-V-2a bis D-V-2f:
    Figure 01480003
    Figure 01490001
  • Die erfindungsgemäßen Mischungen enthalten eine oder mehr (zwei, drei, vier oder mehr) chirale Verbindungen im Bereich von 1–25 Gew.-%, vorzugsweise 2–20 Gew.-%. Speziell bevorzugt sind Mischungen, die 3–15 Gew.-% einer chiralen Verbindung enthalten.
  • Bevorzugte Ausführungsformen sind unten angegeben:
    • – Das Medium enthält eine, zwei oder mehr Verbindungen der Formel I;
    • – Komponente B enthält vorzugsweise neben einer Verbindung oder mehreren Verbindungen der Formel II eine Esterverbindung oder mehrere Esterverbindungen der Formel Z
      Figure 01500001
      worin RZ die unter Formel I für R11 angegebene Bedeutung besitzt,
      Figure 01500002
      bedeutet, XZ F, Cl, CN, NCS, OCF3, CF3 oder SF5 bedeutet.
  • Bevorzugte Verbindungen der Formel Z sind ausgewählt aus der Gruppe von Verbindungen der Formeln Z-1 bis Z-14
    Figure 01500003
    Figure 01510001
    Figure 01520001
    worin R die unter Formel Z für RZ angegebene Bedeutung besitzt.
  • Speziell bevorzugt sind Mischungen, die 5% bis 35%, vorzugsweise 10% bis 30% und speziell bevorzugt 10% bis 20% an Verbindungen der Formel Z, vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe der Formeln Z-1 bis Z-14, enthalten.
    • – Die Komponente B enthält vorzugsweise zusätzlich eine oder mehrere Verbindungen ausgewählt aus der Gruppe von Esterverbindungen der Formeln N-1 bis N-10
      Figure 01520002
      Figure 01530001
      Figure 01540001
      worin R die unter Formel I für R11 angegebene Bedeutung besitzt und „Alkyl" Alkyl mit 1 bis 7 C-Atomen, vorzugsweise n-Alkyl bedeutet.
    • – Die Medium-Komponente B enthält zusätzlich eine oder mehrere Verbindungen ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus den allgemeinen Formeln IV bis VIII
      Figure 01540002
      Figure 01550001
      worin R0 n-Alkyl, Alkoxy, Oxaalkyl, Fluoralkyl oder Alkenyl, jeweils mit bis zu 9 Kohlenstoffatomen, bedeutet, X0 CN, SF4, NCS, SO2CF3, F, Cl, halogeniertes Alkyl, halogeniertes Alkenyl, halogeniertes Alkenyloxy oder halogeniertes Alkoxy mit bis zu 6 Kohlenstoffatomen bedeutet, Z0 -CF=CF-, -C2H4-, -(CH2)4-, -OCH2-, -CH2O-, -CH=CH-, -CF2O- oder -OCF2-, -C2F4- bedeutet, Y1 bis Y4 jeweils unabhängig voneinander H oder F bedeuten und r 0 oder 1 bedeutet und worin weiter Verbindungen der Formel VII von Formel VIII ausgeschlossen sind.
  • Die Verbindungen der Formel VI sind vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe von Verbindungen der Formeln VI-1 bis VI-5, vorzugsweise aus VI-1 und/oder VI-2 und/oder VI-4, ganz bevorzugt aus VI-2 und/oder VI-4,
    Figure 01550002
    Figure 01560001
    worin die Parameter die jeweiligen oben unter Formel VI angegebenen Bedeutungen besitzen.
    • – Die Komponente B enthält vorzugsweise zusätzlich eine Verbindung oder mehrere Verbindungen mit vier sechsgliedrigen Ringen ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus den allgemeinen Formeln IX bis XVI:
      Figure 01560002
      Figure 01570001
      Figure 01580001
      in denen R0, X0 und Y1 bis Y4 die jeweiligen unter den Formeln IV bis VIII angegebenen Bedeutungen besitzen und vorzugsweise X0 F, Cl, CF3, OCF3 oder OCHF2 bedeutet, R0 Alkyl, Oxaalkyl, Fluoralkyl oder Alkenyl, jeweils mit bis zu 6 Kohlenstoffatomen, bedeutet.
    • – Die Komponente B enthält vorzugsweise zusätzlich eine oder mehrere Verbindungen ausgewählt aus der Gruppe von Esterverbindungen der Formeln E-1 bis E-4
      Figure 01580002
      Figure 01590001
      in denen R0 wie unter den Formeln IV bis VIII definiert ist.
    • – Der Anteil der Verbindungen der Formeln E-1 bis E-4 beträgt vorzugsweise 10–30 Gew.-%, insbesondere 15% bis 25%.
    • – Der Anteil der Verbindungen der Formeln III bis VIII an der Mischung insgesamt beträgt vorzugsweise 1 % bis 30%.
      Figure 01590002
    • – Das Medium enthält Verbindungen der Formeln II, III, IV, V, VI und/oder VII.
    • – R0 bedeutet vorzugsweise geradkettiges Alkyl oder Alkenyl mit 2 bis 7 Kohlenstoffatomen.
    • – Komponente B enthält vorzugsweise weitere Verbindungen, vorzugsweise ausgewählt aus der folgenden Gruppe bestehend aus den allgemeinen Formeln XVII bis XXI:
      Figure 01600001
      worin R0 und X0 wie unter den Formeln IV bis VII definiert sind und die 1,4-Phenylenringe gegebenenfalls zusätzlich durch CN, Cl oder Fluor, vorzugsweise durch F substituiert sein können. Die 1,4-Phenylenringe sind vorzugsweise einfach oder mehrfach durch F-Atome substituiert.
    • – Das Medium enthält vorzugsweise zusätzlich eine Verbindung, zwei, drei oder mehr, vorzugsweise zwei oder drei, Verbindungen ausgewählt aus der Gruppe von Verbindungen der Formeln O-1 und O-2
      Figure 01610001
      worin „Alkyl" und „Alkyl'" unabhängig voneinander wie unter den Formeln N-1 bis N-6 definiert sind.
    • – Der Anteil der Verbindungen der Formeln O-1 und/oder O-2 an den erfindungsgemäßen Mischungen beträgt vorzugsweise 5 Gew.-% bis 10 Gew.-%.
    • – Das Medium enthält vorzugsweise eine Verbindung, zwei oder drei Verbindungen der Formel VII-4, in der X0 F oder OCF3 bedeutet.
    • – Das Medium enthält vorzugsweise eine Verbindung oder mehrere Verbindungen der Formeln IV-1 bis IV-7
      Figure 01610002
      Figure 01620001
      worin R0 die unter Formel IV angegebene Bedeutung besitzt und vorzugsweise Methyl, Ethyl, n-Propyl, n-Butyl, n-Pentyl oder Vinyl bedeutet.
    • – Das Medium enthält vorzugsweise eine Verbindung oder mehrere Verbindungen ausgewählt aus der Gruppe der Formeln Q-1 bis Q-9
      Figure 01620002
      Figure 01630001
      Figure 01640001
      worin R0 die unter den Formeln IV bis VIII angegebene Bedeutung besitzt.
    • – Der Anteil der Verbindungen der Formel VI-1 und/oder VI-12, in denen X0 vorzugsweise Fluor und R0 vorzugsweise CH3, C2H5, n-C3H7, n-C4H9, n-C5H11 oder Vinyl bedeutet, an der Mischung insgesamt beträgt 2% bis 20%, insbesondere 2% bis 15%.
    • – Das Medium enthält vorzugsweise eine Verbindung oder mehrere Verbindungen ausgewählt aus der Gruppe von Verbindungen der Formeln II bis VII, in denen R0 Methyl bedeutet.
    • – Das Medium enthält besonders bevorzugt eine Verbindung oder mehrere Verbindungen ausgewählt aus der Gruppe von Verbindungen der Formeln IV-1a, IV-2a und Q-7a
      Figure 01640002
      Figure 01650001
    • – Das Medium enthält vorzugsweise eine Dioxanverbindung, zwei oder mehr Dioxanverbindungen, vorzugsweise eine Dioxanverbindung oder zwei Dioxanverbindungen, ausgewählt aus der Gruppe der Formeln Dx-1 und Dx-2
      Figure 01650002
    • – Das Medium enthält vorzugsweise zusätzlich eine, zwei oder mehr Verbindungen mit zwei Cyclohexanringen ausgewählt aus der Gruppe der Formeln Z-1 bis Z-6
      Figure 01650003
      Figure 01660001
      worin R0 die unter den Formeln IV bis VIII angegebene Bedeutung besitzt, „Alkyl" und „Alkyl'" die jeweiligen unter den Formeln O-1 und O-2 angegebenen Bedeutungen besitzen und R1a und R2a jeweils unabhängig voneinander H, CH3, C2H5 oder n-C3H7 bedeuten.
    • – Das Medium enthält vorzugsweise eine, zwei oder mehr Verbindungen mit zwei Cyclohexanringen ausgewählt aus der Gruppe der Formeln Z-1, Z-2, Z-5 und Z-6.
    • – Das Medium enthält vorzugsweise zusätzlich eine, zwei oder mehr Verbindungen mit anellierten Ringen, der Formeln AN-1 bis AN-11
      Figure 01660002
      Figure 01670001
      Figure 01680001
      worin R0 die unter den Formeln IV bis VIII angegebene Bedeutung besitzt.
  • Es wurde gefunden, dass schon ein relativ kleiner Anteil an Verbindungen der Formeln I gemischt mit herkömmlichen Flüssigkristallmaterialien, insbesondere aber mit einer oder mehreren Verbindungen der Formeln 11, III, IV, V, VI, VII und/oder VIII, zu einer geringeren Betriebsspannung und einem breiteren Betriebstemperaturbereich führt. Den Vorzug haben insbesondere Mischungen, die neben einer oder mehreren Verbindungen der Formeln I eine oder mehrere Verbindungen der Formel II, insbesondere Verbindungen der Formel II-5 und II-7, in denen X2 F, Cl, CN, NCS, CF3 oder OCF3 bedeutet, enthalten. Die Verbindungen der Formeln I bis VIII sind farblos, stabil und leicht miteinander und mit anderen flüssigkristallinen Materialien mischbar.
  • Das optimale Mischungsverhältnis der Verbindungen der Formeln I und II + III + IV + V + VI + VII + VIII hängt weitgehend von den gewünschten Eigenschaften, der Wahl der Komponenten der Formeln I, II, III, IV, V, VI, VII und/oder VIII und der Wahl eventueller weiterer Komponenten, die vorhanden sein können, ab. Geeignete Mischungsverhältnisse im oben angegebenen Bereich können leicht von Fall zu Fall bestimmt werden.
  • Die Gesamtmenge an Verbindungen der Formeln I bis XXI in den erfindungsgemäßen Mischungen ist nicht kritisch. Die Mischungen können daher eine oder mehrere weitere Komponenten zur Optimierung verschiedener Eigenschaften enthalten. Der beobachtete Effekt auf die Betriebsspannung und den Betriebstemperaturbereich ist jedoch im Allgemeinen größer, je höher die Gesamtkonzentration an Verbindungen der Formeln I bis XXI ist.
  • In einer besonders bevorzugten Ausführungsform enthalten die erfindungsgemäßen Medien Verbindungen der Formeln III bis VIII, in denen X0 F, OCF3, OCHF2, OCH=CF2, OCF=CF2 oder OCF2-CF2H bedeutet. Ein günstiger synergistischer Effekt mit den Verbindungen der Formeln I resultiert in besonders vorteilhaften Eigenschaften. Insbesondere Mischungen, die Verbindungen der Formel I und der Formel II und der Formel III enthalten, zeichnen sich durch ihre niedrigen Betriebsspannungen aus.
  • Die einzelnen Verbindungen der Formeln II bis XXI und deren jeweiligen Unterformeln, die in den erfindungsgemäßen Medien verwendet werden können, sind entweder bekannt oder können analog zu den bekannten Verbindungen hergestellt werden.
  • Der Aufbau der erfindungsgemäßen MLC-Anzeige aus Polarisatoren, Elektrodengrundplatten und oberflächenbehandelten Elektroden entspricht dem gebräuchlichen Aufbau für Anzeigen dieser Art. Der Ausdruck üblicher Aufbau ist hier breit aufzufassen und deckt auch alle Derivate und Modifikationen der MLC-Anzeige ab, insbesondere einschließlich Matrix-Anzeigeelementen auf der Grundlage von Poly-Si TFT oder MIM, besonders bevorzugt sind jedoch Anzeigen, die nur auf einem der Substrate Elektroden besitzen, d. h. so genannte interdigitale Elektroden, wie die in IPS-Anzeigen verwendeten, vorzugsweise in einer der üblichen Strukturen.
  • Ein wesentlicher Unterschied zwischen den erfindungsgemäßen Anzeigen und den herkömmlichen Anzeigen auf der Basis von verdrillten nemati schen Zellen besteht jedoch in der Wahl der Flüssigkristallparameter der Flüssigkristallschicht.
  • Die erfindungsgemäßen Medien werden auf an sich herkömmliche Weise hergestellt. Im Allgemeinen werden die Komponenten ineinander gelöst, vorteilhaft bei erhöhter Temperatur. Durch geeignete Zusatzstoffe können die erfindungsgemäßen flüssigkristallinen Phasen so modifiziert werden, dass sie in allen Arten von Flüssigkristall-Anzeigeelementen, die bis jetzt offenbart wurden, verwendet werden können. Zusatzstoffe dieser Art sind dem Fachmann bekannt und eingehend in der Literatur beschrieben (H. Kelker und R. Hatz, Handbook of Liquid Crystals, Verlag Chemie, Weinheim, 1980). Beispielsweise können pleochroitische Farbstoffe zugesetzt werden, um farbige Guest-Host-Systeme herzustellen, oder es können Substanzen zugegeben werden, um die dielektrische Anisotropie, die Viskosität und/oder die Orientierung der nematischen Phasen zu modifizieren. Weiterhin können Stabilisatoren und Antioxidantien zugegeben werden.
  • Die erfindungsgemäßen Mischungen eignen sich für TN-, STN-, ECB- und IPS-Anwendungen und Anwendungen mit isotropen Schaltmodus (ISM). Daher sind ihre Verwendung in einer elektrooptischen Vorrichtung und eine elektrooptische Vorrichtung, die Flüssigkristallmedien enthaltend mindestens eine erfindungsgemäße Verbindung enthält, Gegenstände der vorliegenden Erfindung.
  • Die erfindungsgemäßen Mischungen sind hervorragend geeignet für Vorrichtungen, die in einem optisch isotropen Zustand betrieben werden. Überraschenderweise erwiesen sich die erfindungsgemäßen Mischungen als hervorragend geeignet für den betreffenden Verwendungszweck.
  • Elektrooptische Vorrichtungen, die in einem optisch isotropen Zustand betrieben werden oder betreibbar sind, sind in letzter Zeit für Video-, Fernseh- und Multimedia-Anwendungen von Interesse. Der Grund hierfür ist, dass herkömmliche Flüssigkristallanzeigen, die elektrooptische Effekte auf der Grundlage der physikalischen Eigenschaften von Flüssigkristallen nutzen, eine relativ hohe Schaltzeit aufweisen, was für die genannten Anwendungen unerwünscht ist. Weiterhin zeigen die meisten der herkömmlichen Anzeigen eine erhebliche Blickwinkelabhängigkeit des Kontrastes, was wiederum Maßnahmen zum Ausgleich dieser unerwünschten Eigenschaft erforderlich macht.
  • Bezüglich Vorrichtungen, die elektrooptische Effekte in einem isotropen Zustand nutzen, offenbart beispielsweise die deutsche Patentanmeldung DE 102 17 273 A1 Lichtsteuer-(Lichtmodulations-)Elemente, in denen sich das mesogene Steuermedium für die Modulation bei Betriebstemperatur in der isotropen Phase befindet. Diese Lichtsteuerelemente besitzen eine sehr kurze Schaltzeit und eine gute Blickwinkelabhängigkeit des Kontrastes. Häufig sind die Ansteuer- oder Betriebsspannungen dieser Elemente jedoch für einige Anwendungen ungeeignet hoch.
  • Die noch nicht veröffentlichte deutsche Patentanmeldung DE 102 41 301 beschreibt spezifische Elektrodenstrukturen, die eine erhebliche Verringerung der Ansteuerspannungen ermöglichen. Diese Elektroden verkomplizieren jedoch das Herstellungsverfahren für die Lichtsteuerelemente.
  • Weiterhin weisen z. B. die sowohl in der DE 102 17 273 A1 als auch der DE 102 41 301 offenbarten Lichtsteuerelemente eine erhebliche Temperaturabhängigkeit auf. Der durch das elektrische Feld im Steuermedium in einem optischen isotropen Zustand induzierbare elektrooptische Effekt ist bei Temperaturen nahe dem Klärpunkt des Steuermediums am ausgeprägtesten. In diesem Bereich weisen die Lichtsteuerelemente die niedrigsten Werte für ihre charakteristischen Spannungen auf und erfordern dementsprechend die niedrigsten Betriebsspannungen. Mit steigender Temperatur nehmen die charakteristischen Spannungen und somit die Betriebsspannungen bemerkenswert zu. Typische Werte der Temperaturabhängigkeit liegen im Bereich von wenigen Volt pro Grad Celsius bis zu etwa zehn oder mehr Volt pro Grad Celsius. Während die DE 102 41 301 verschiedene Elektrodenstrukturen für Vorrichtungen beschreibt, die im isotropen Zustand betreibbar sind oder betrieben werden, offenbart die DE 102 17 273 A1 isotrope Medien wechselnder Zusammensetzung, die sich für Lichtsteuerelemente, die im isotropen Zustand betreibbar sind oder betrieben werden, eignen. Die relative Temperaturabhängigkeit der Schwellenspannung in diesen Lichtsteuerelementen liegt bei einer Temperatur von 1 Grad Celsius über dem Klärpunkt im Bereich von etwa 50%/Grad Celsius. Diese Temperaturabhängigkeit nimmt mit steigender Temperatur ab, so dass sie bei einer Temperatur von 5 Grad Celsius über dem Klärpunkt etwa 10%/Grad Celsius beträgt. Für viele praktische Anwendungen von Anzeigen, die diese Lichtsteuerelemente verwenden, ist die Temperaturabhängigkeit des elektrooptischen Effektes jedoch zu hoch. Im Gegenteil ist es für die praktische Verwendung wünschenswert, dass die Betriebsspannungen über einen Temperaturbereich von mindestens einigen Grad Celsius, vorzugsweise von etwa 5 Grad Celsius oder mehr, noch stärker bevorzugt von etwa 10 Grad Celsius oder mehr und speziell von etwa 20 Grad Celsius oder mehr von der Betriebstemperatur unabhängig sind.
  • Es wurde nun gefunden, dass die Verwendung der erfindungsgemäßen Mischungen sich hervorragend als Steuermedien in den Lichtsteuerelementen wie oben und in den DE 102 17 273 A1 , DE 102 41 301 und DE 102 536 06 beschrieben eignen und den Temperaturbereich, in dem die Betriebsspannungen des elektrooptischen betrieben werden, erweitern. In diesem Fall ist der optisch isotrope Zustand oder die blaue Phase nahezu vollständig oder vollständig von der Betriebstemperatur unabhängig.
  • Dieser Effekt ist noch deutlicher, wenn die mesogenen Steuermedien mindestens eine so genannte „blaue Phase" wie in der noch unveröffentlichten DE 103 13 979 beschrieben aufweisen. Flüssigkristalle mit einer extrem hohen chiralen Verdrillung können eine oder mehrere optisch isotrope Phasen aufweisen. Wenn sie eine entsprechende cholesterische Ganghöhe besitzen, können diese Phasen in einer Zelle mit ausreichend großer Schichtdicke bläulich erscheinen. Diese Phasen werden daher auch als „blaue Phasen" bezeichnet (Gray und Goodby, „Smectic Liquid Crystals, Textures and Structures", Leonhard Hill, USA, Canada (1984)). Effekte von elektrischen Feldern auf Flüssigkristalle, die in einer blauen Phase vorliegen, sind beispielsweise in H. S. Kitzerow, „The Effekt of Electric Fields an Blue Phases", Mol. Cryst. Liq. Cryst. (1991), Bd. 202, S. 51–83 beschrieben, wie auch die drei Arten von blauen Phasen, die bis jetzt identifiziert wurden, nämlich BP I, BP II und BP III, die in feldfreien Flüssigkristallen zu beobachten sind. Es ist anzumerken, dass, wenn der Flüssigkristall, der eine blaue Phase oder blaue Phasen aufweist, einem elektrischen Feld ausgesetzt wird, weitere blaue Phasen oder andere Phasen, die von den blauen Phasen I, II und III verschieden sind, auftreten könnten.
  • Die erfindungsgemäßen Mischungen können in einem elektrooptischen Lichtsteuerelement verwendet werden, welches Folgendes enthält
    • – ein oder mehrere, speziell zwei Substrate;
    • – eine Elektrodenanordnung;
    • – ein oder mehrere Elemente zur Polarisierung des Lichtes und
    • – das besagte Steuermedium;
    wobei das Lichtsteuerelement bei einer Temperatur betrieben wird (oder betreibbar ist), bei der das Steuermedium in einer optisch isotropen Phase vorliegt, wenn es sich in einem nicht angesteuerten Zustand befindet.
  • Das erfindungsgemäße Steuermedium weist eine charakteristische Temperatur, vorzugsweise einen Klärpunkt, im Bereich von etwa –30°C bis etwa 80°C, speziell bis zu etwa 55°C auf.
  • Die Betriebstemperatur der Lichtsteuerelemente liegt vorzugsweise über der charakteristischen Temperatur des Steuermediums, wobei diese Temperatur üblicherweise die Übergangstemperatur des Steuermediums in die blaue Phase ist; im Allgemeinen liegt die Betriebstemperatur im Bereich von etwa 0,1° bis etwa 50°, vorzugsweise im Bereich von etwa 0,1° bis etwa 10° über der charakteristischen Temperatur. Es ist überaus bevorzugt, dass die Betriebstemperatur im Bereich von der Übergangstemperatur des Steuermediums in die blaue Phase bis zur Übergangstemperatur des Steuermediums in die isotrope Phase, welche der Klärpunkt ist, liegt. Die Lichtsteuerelemente können jedoch auch bei Temperaturen betrieben werden, bei denen sich das Steuermedium in der isotropen Phase befindet.
  • (Für die Zwecke der vorliegenden Erfindung ist der Ausdruck „charakteritische Temperatur" wie folgt definiert:
    • – Wenn die charakteristische Spannung als Funktion der Temperatur ein Minimum besitzt, wird die Temperatur an diesem Minimum als charakteristische Temperatur angegeben.
    • – Wenn die charakteristische Spannung als Funktion der Temperatur kein Minimum besitzt und wenn das Steuermedium eine oder mehrere blaue Phasen aufweist, wird die Übergangstemperatur in die blaue Phase als charakteristische Temperatur angegeben; bei Vorliegen von mehr als einer blauen Phase wird die niedrigste Übergangstemperatur in eine blaue Phase als charakteristische Temperatur angegeben.
    • – Wenn die charakteristische Spannung als Funktion der Temperatur kein Minimum besitzt und wenn das Steuermedium keine blaue Phase aufweist, wird die Übergangstemperatur in die isotrope Phase als charakteristische Temperatur angegeben.)
  • Im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung bedeutet der Ausdruck „Alkyl", soweit er nicht an anderer Stelle in dieser Beschreibung oder den Ansprüchen anders definiert ist, geradkettige und verzweigte Kohlenwasserstoff-(aliphatische)Reste mit 1 bis 15 Kohlenstoffatomen. Die Kohlenwasserstoffreste können unsubstituiert oder mit einem oder mehrerem unabhängig aus der Gruppe bestehend aus F, Cl, Br, I oder CN ausgewählten Substituenten substituiert sein.
  • Die Dielektrika können auch weitere Zusatzstoffe enthalten, die dem Fachmann bekannt und in der Literatur beschrieben sind. Beispielsweise können 0 bis 5% an pleochroitischen Farbstoffen, Antioxidantien oder Stabilisatoren zugegeben werden.
  • C bezeichnet eine kristalline Phase, S eine smektische Phase, SC eine smektische C-Phase, N eine nematische Phase, I die isotrope Phase und BP die blaue Phase.
  • Vx bezeichnet die Spannung für X% Durchlässigkeit. So bezeichnet z. B. V10 die Spannung für 10% Durchlässigkeit und V100 die Spannung für 100% Durchlässigkeit (Blickwinkel senkrecht zur Plattenoberfläche). ton (bzw. τon) bezeichnet die Einschaltzeit und toll (bzw. τoff) die Abschaltzeit bei einer Betriebsspannung entsprechend dem Wert von V100 bzw. Vmax.
  • Δn bezeichnet die optische Anisotropie. Δε bezeichnet die dielektrische Anisotropie an (Δε = ε|| – ε, wobei ε|| die Dielektrizitätskonstante parallel zu den Moleküllängsachsen und ε die Dielektrizitätskonstante senkrecht dazu bezeichnet). Die elektrooptischen Daten werden in einer TN-Zelle beim 1. Minimum der Durchlässigkeit (d. h. bei einem (d·Δn)-Wert von 0,5 μm) bei 20°C gemessen, wenn nicht ausdrücklich anders angegeben. Die optischen Daten werden bei 20°C gemessen, wenn nicht ausdrücklich anders angegeben.
  • Gegebenenfalls können die erfindungsgemäßen Lichtmodulationsmedien weitere Flüssigkristallverbindungen enthalten, um die physikalischen Eigenschaften einzustellen. Derartige Verbindungen sind dem Fachmann bekannt. Ihre Konzentration in den erfindungsgemäßen Medien beträgt vorzugsweise 0% bis 30%, stärker bevorzugt 0% bis 20% und ganz bevorzugt 5% bis 15%.
  • Vorzugsweise besitzen erfindungsgemäße Medien einen Bereich der blauen Phase oder, bei Auftreten von mehr als einer blauen Phase, einen kombinierten Bereich der blauen Phasen mit einer Breite von 9° oder mehr, vorzugsweise 10° oder mehr, stärker bevorzugt von 15° oder mehr und ganz bevorzugt von 20° oder mehr.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform erstreckt diese Phase sich mindestens von 10°C bis 30°C, ganz bevorzugt mindestens von 10°C bis 40°C und ganz bevorzugt mindestens von 0°C bis 50°C, worin mindestens bedeutet, dass sich die Phase vorzugsweise zu Temperaturen unterhalb der unteren Grenze und gleichzeitig zu Temperaturen oberhalb der oberen Grenze erstreckt.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform erstreckt diese Phase sich mindestens von 20°C bis 40°C, ganz bevorzugt mindestens von 30°C bis 80°C und ganz bevorzugt mindestens von 30°C bis 90°C. Diese Ausführungsform eignet sich besonders für Anzeigen mit einer starken Hintergrundbeleuchtung, die Energie abgibt und so die Anzeige erwärmt.
  • In der vorliegenden Erfindung bezeichnet der Ausdruck dielektrisch positive Verbindungen Verbindungen mit Δε > 1,5, dielektrisch neutrale Verbindungen sind Verbindungen mit –,5 ≤ Δε ≤ 1,5 und dielektrisch negative Verbindungen sind Verbindungen mit Δε < –1,5. Das Gleiche gilt für Komponenten. Δε wird bei 1 kHz und 20°C bestimmt. Die dielektrischen Anisotropien der Verbindungen werden aus den Ergebnissen einer Lösung von 10% der Einzelverbindungen in einer nematischen Wirtsmischung bestimmt. Die Kapazitäten dieser Testmischungen werden sowohl in einer Zelle mit homöotroper als auch mit homogener Orientierung bestimmt. Die Schichtdicke beträgt bei beiden Zelltypen ca. 20 μm. Die angelegte Spannung ist eine Rechteckwelle mit einer Frequenz von 1 kHz und einem Effektivwert von typischerweise 0,5 V bis 1,0 V, wird jedoch stets so ausgewählt, dass sie unterhalb der kapazitiven Schwelle für die jeweilige Testmischung liegt.
  • Als Wirtsmischung wird für dielektrisch positive Verbindungen die Mischung ZLI-4792, für dielektrisch neutrale sowie für dielektrisch negative Verbindungen die Mischung ZLI-3086 verwendet, beide von Merck KGaA, Deutschland. Die absoluten Dielektrizitätskonstanten der Verbindungen werden aus der Änderung der jeweiligen Werte der Wirtsmischung bei Zugabe der interessierenden Verbindungen bestimmt und auf eine Konzentration der interessierenden Verbindungen von 100% extrapoliert.
  • Komponenten, die bei der Messtemperatur von 20°C eine nematische Phase aufweisen, werden als solche gemessen, alle anderen werden wie Verbindungen behandelt.
  • Der Ausdruck Schwellenspannung bezeichnet in der vorliegenden Anmeldung die optische Schwelle und ist für 10% relativen Kontrast (V10) angegeben, der Ausdruck Sättigungsspannung bezeichnet die optische Sättigung und ist für 90% relativen Kontrast (V90) angegeben, soweit in beiden Fällen nichts anderes angegeben ist. Die kapazitive Schwellenspannung (V0, auch Freedericksz-Schwelle VFr genannt), wird nur verwendet, wenn dies ausdrücklich angegeben ist.
  • Die in dieser Anmeldung angegebenen Parameterbereiche schließen sämtlich die Grenzwerte ein, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben.
  • In der gesamten Anmeldung sind, wenn nicht ausdrücklich anders angegeben, alle Konzentrationen in Massenprozent angegeben und beziehen sich jeweils auf die Gesamtmischung, alle Temperaturen und alle Temperaturunterschiede sind in Grad Celsius angegeben. Alle physikalischen Eigenschaften wurden und werden nach „Merck Liquid Crystals, Physical Properties of Liquid Crystals", Stand Nov. 1997, Merck KGaA, Deutschland, bestimmt und sind für eine Temperatur von 20°C aufgeführt, wenn nicht ausdrücklich anders angegeben. Die optische Anisotropie (Δn) wird bei einer Wellenlänge von 589,3 nm bestimmt. Die dielektrische Anisotropie (Δε) wird bei einer Frequenz von 1 kHz bestimmt. Die Schwellenspannungen sowie alle anderen elektrooptischen Eigenschaften wurden mit von Merck KGaA, Deutschland, hergestellten Testzellen bestimmt. Die Testzellen für die Bestimmung von Δε besaßen eine Schichtdicke von 22 μm. Bei der Elektrode handelte es sich um eine kreisförmige ITO-Elektrode mit einer Fläche von 1,13 cm2 und einem Schutzring. Die Ausrichtungsschichten waren Lecithin für homöotrope Ausrichtung (ε||) und Polyimid AL-1054 von Japan Synthetic Rubber für homogene Ausrichtung (ε). Die Bestimmung der Kapazitäten erfolgte mit einem Frequenzgang-Analysator Solatron 1260 unter Verwendung einer Sinuswelle mit einer Spannung von 0,3 oder 0,1 Vrms. Als Licht wurde bei den elektrooptischen Messungen weißes Licht verwendet. Dabei wurde ein Aufbau mit einem im Handel erhältlichen Gerät von Otsuka, Japan, verwendet. Die charakteristischen Spannungen wurden unter senkrechter Beobachtung bestimmt. Die Schwellenspannung (V10), Mittgrauspannung (V50) und Sättigungsspannung (V90) wurden für 10%, 50% bzw. 90% relativen Kontrast bestimmt.
  • Das mesogene Modulationsmaterial wurde in eine elektrooptische Testzelle gefüllt, die bei der jeweiligen Einrichtung der Merck KGaA hergestellt worden war. Die Testzellen besaßen interdigitale Elektroden auf einer Substratseite. Die Elektrodenbreite betrug 10 μm, der Abstand zwischen benachbarten Elektroden 10 μm und die Schichtdicke ebenfalls 10 μm. Diese Testzelle wurde zwischen gekreuzten Polarisatoren elektrooptisch untersucht.
  • Bei niedrigen Temperaturen wiesen die gefüllten Zellen die typische Textur einer chiralen nematischen Mischung auf, mit einer optischen Durchlässigkeit zwischen gekreuzten Polarisatoren ohne angelegte Spannung. Beim Erhitzen wurden die Mischungen bei einer ersten Temperatur (T1) optisch isotrop, waren also dunkel zwischen den gekreuzten Polarisatoren. Dies gab den Übergang von der chiralen nematischen Phase in die blaue Phase bei dieser Temperatur an. Bis zu einer zweiten Temperatur (T2) zeigte die Zelle einen elektrooptischen Effekt unter einer angelegten Spannung, typischerweise von einigen zehn Volt, wobei eine bestimmte Spannung in diesem Bereich zu einem Maximum der optischen Durchlässigkeit führte. Typischerweise nahm bei einer höheren Temperatur die Spannung, die für einen sichtbaren elektrooptischen Effekt erforderlich war, stark zu, was den Übergang von der blauen Phase in die isotrope Phase bei dieser zweiten Temperatur (T2) angab.
  • Der Temperaturbereich (ΔT(BP)), in dem die Mischung am vorteilhaftesten elektrooptisch in der blauen Phase eingesetzt werden kann, wurde als der Bereich von T1 bis T2 identifiziert. Dieser Temperaturbereich (ΔT(BP)) ist der Temperaturbereich, der in den Beispielen dieser Anmeldung angegeben ist. Die elektrooptischen Anzeigen können auch bei Temperaturen jenseits dieses Bereiches betrieben werden, d. h. bei Temperaturen über T2, allerdings nur bei erheblich erhöhten Betriebsspannungen.
  • Die erfindungsgemäßen Flüssigkristallmedien können weitere Zusatzstoffe und chirale Dotierstoffe in den üblichen Konzentrationen beinhalten. Die Gesamtkonzentration dieser weiteren Bestandteile liegt im Bereich von 0% bis 10%, vorzugsweise 0,1% bis 6%, bezogen auf die Gesamtmischung. Die Konzentrationen der einzelnen verwendeten Verbindungen liegen vorzugsweise im Bereich von 0,1 bis 3%. Die Konzentration dieser und ähnlicher Zusatzstoffe wird bei der Angabe der Werte und Konzentrationsbereiche der Flüssigkristallkomponenten und -verbindungen der Flüssigkristallmedien in dieser Anmeldung nicht berücksichtigt.
  • Die erfindungsgemäßen Flüssigkristallmedien bestehen aus mehreren Verbindungen, vorzugsweise aus 3 bis 30, stärker bevorzugt aus 5 bis 20 und ganz bevorzugt aus 6 bis 14 Verbindungen. Diese Verbindungen werden auf herkömmliche Weise gemischt. In der Regel wird die gewünschte Menge der in der geringeren Menge verwendeten Verbindung in der in der größeren Menge verwendeten Verbindung gelöst. Liegt die Temperatur über dem Klärpunkt der in höherer Konzentration verwendeten Verbindung, ist die Vervollständigung des Lösungsvorgangs besonders leicht zu beobachten. Es ist jedoch auch möglich, die Medien auf anderen üblichen Wegen, beispielsweise unter Verwendung von so genannten Vormischungen, bei denen es sich z. B. um homologe oder eutektische Mischungen von Verbindungen handeln kann, oder unter Verwendung von so genannten „Multi-Bottle"-Systemen, deren Bestandteile selbst gebrauchsfertige Mischungen sind, herzustellen.
  • Durch Zugabe geeigneter Zusatzstoffe können die erfindungsgemäßen Flüssigkristallmedien so modifiziert werden, dass sie in allen bekannten Arten von Flüssigkristallanzeigen verwendbar sind, entweder durch Verwendung der Flüssigkristallmedien als solcher, wie TN-, TN-AMD-, ECB-, VAN-AMD- und insbesondere in Verbundsystemen, wie PDLD-, NCAP- und PN-LCDs und speziell in HPDLCs.
  • Der Schmelzpunkt T(C,N), der Übergang von der smektischen (S) zur nematischen (N) Phase T(S,N) und der Klärpunkt T(N,I) der Flüssigkristalle sind in Grad Celsius angegeben.
  • In der vorliegenden Anmeldung und insbesondere in den folgenden Beispielen sind die Strukturen der Flüssigkristallverbindungen durch auch als Akronyme bezeichnete Abkürzungen angegeben. Die Transformation der Abkürzungen in die entsprechenden Strukturen ergibt sich ohne weiteres aus den beiden folgenden Tabellen A und B. Alle Gruppen CnH2n+1 und CmH2m+1 sind geradkettige Alkylgruppen mit n bzw. m C-Atomen. Die Codierung der Tabelle B versteht sich von selbst. In Tabelle A sind nur die Abkürzungen für die Grundkörper der Strukturen angegeben. Die einzelnen Verbindungen werden durch die Abkürzung für den Grundkörper, gefolgt durch einen Bindestrich und einen Code für die Substituenten R1, R2, L1 und L2 dargestellt:
    Code für R1, R2, L1, 12 R1 R2 L1 L2
    nm CnH2n+1 CmH2m+1 H H
    nOm CnH2n+1 OCmH2m+1 H H
    nO.m OCnH2n+1 CmH2m+1 H H
    n CnH2n+1 CN H H
    nN.F CnH2n+1 CN H F
    nN.F.F CnH2n+1 CN F F
    nF CnH2n+1 F H H
    nF.F CnH2n+1 F H F
    nF.F.F CnH2n+1 F F F
    nOF OCnH2n+1 F H H
    nCl CnH2n+1 Cl H H
    nCl.F CnH2n+1 Cl H F
    nCl.F.F CnH2n+1 Cl F F
    nCF3 CnH2n+1 CF3 H H
    nOCF3 CnH2n+1 OCF3 H H
    nOCF3.F CnH2n+1 OCF3 H F
    nOCF3.F.F CnH2n+1 OCF3 F F
    nOCF2 CnH2n+1 OCHF2 H H
    nOCF2.F CnH2n+1 OCHF2 H F
    nOCF2.F.F CnH2n+1 OCHF2 F F
    nS CnH2n+1 NCS H H
    nS.F CnH2n+1 NCS H F
    nS.F.F CnH2n+1 NCS F F
    rVsN CrH2r+1-CH=CH-CsH2s- CN H H
    rEsN CrH2r+1-O-CsH2s- CN H H
    nAm CnH2n+1 COOCmH2m+1 H H
    nF.Cl CnH2n+1 Cl H F
  • Tabelle A:
    Figure 01820001
  • Figure 01830001
  • Figure 01840001
  • Tabelle B:
    Figure 01840002
  • Figure 01850001
  • Figure 01860001
  • Figure 01870001
  • Figure 01880001
  • Figure 01890001
  • Figure 01900001
  • Figure 01910001
  • Figure 01920001
  • Figure 01930001
  • Figure 01940001
  • Figure 01950001
  • Besonders bevorzugt sind flüssigkristalline Mischungen, die neben den Verbindungen der Formel I mindestens eine, zwei, drei oder vier Verbindungen aus Tabelle B enthalten.
  • Tabelle C:
  • Tabelle C zeigt mögliche Dotierstoffe entsprechend der Komponente D, die den Mischungen erfindungsgemäß im Allgemeinen allein oder in Kombination (zwei, drei oder mehr) zugesetzt werden.
  • Figure 01960001
  • Figure 01970001
  • Figure 01980001
  • Tabelle D
  • Stabilisatoren, die den erfindungsgemäßen Mischungen beispielsweise zugesetzt werden können, sind unten aufgeführt.
  • Figure 01990001
  • Figure 02000001
  • Figure 02010001
  • Figure 02020001
  • Die erfindungsgemäßen Flüssigkristallmedien enthalten vorzugsweise
    • – vier oder mehr Verbindungen ausgewählt aus der Gruppe der Verbindungen aus Tabellen A und B und/oder
    • – fünf oder mehr Verbindungen ausgewählt aus der Gruppe der Verbindungen aus Tabelle B und/oder
    • – zwei oder mehr Verbindungen ausgewählt aus der Gruppe der Verbindungen aus Tabelle A.
  • Beispiele
  • Die folgenden Beispiele erläutern die vorliegende Erfindung, ohne sie in irgendeiner Weise zu beschränken.
  • Aus den physikalischen Eigenschaften insbesondere der Verbindungen wird dem Fachmann jedoch deutlich, welche Eigenschaften in welchen Bereichen zu erzielen sind. Insbesondere ist also die Kombination der verschiedenen Eigenschaften, die vorzugsweise erreicht werden können, für den Fachmann gut definiert.
  • Beispiel 1
  • Herstellung von 4'-Octyloxy-biphenyl-4-carbonsäure-bis-pentafluorphenylmethylester
    Figure 02040001
  • 4'-Octyloxybiphenylcarbonsäure (4,48 g, 13,7 mmol), Decafluorbenzhydrol (5,00 g, 13,7 mmol), Dicyclohexylcarbodiimid (DCC) (2,83 g, 13,7 mmol), Dimethylaminopyridin (0,1 g) und Dichlormethan (40 ml) wurden in einem Rundkolben vorgelegt und 16 Stunden unter Stickstoff gerührt. Der Niederschlag von Dicyclohexylharnstoff (DCU) wurde abfiltriert und das Filtrat mit Wasser gewaschen und dann über Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wurde entfernt und der erhaltene weiße Feststoff durch Flash-Säulenchromatographie mit einer Mischung von Benzin (Sdp. 40–60°C):DCM 4:1 als Laufmittel gereinigt, was 7,15 g (77,1%) eines weißen Feststoffs ergab. GCMS zeigte einen Peak für die Molmasse (M+) bei 672 g/mol. Die Struktur des Produktes wurde durch 1H-NMR-Spektroskopie bestätigt. Mittels optischer Mikroskopie konnte man eine Phasensequenz von K-113-I beobachten.
  • Beispiel 2
  • Herstellung von 2'-Fluor-4'-pentyl-biphenyl-4-carbonsäure-bis-pentafluorphenyl-methylester
    Figure 02050001
  • 4'-Pentyl-2'-fluorbiphenylcarbonsäure (3,93 g, 13,7 mmol), Decafluorbenzhydrol (5,00 g, 13,7 mmol), Dicyclohexylcarbodiimid (DCC) (2,83 g, 13,7 mmol), Dimethylaminopyridin (0,1 g) und Dichlormethan (40 ml) wurden in einem Rundkolben vorgelegt und 18 Stunden unter Stickstoff gerührt. Der Niederschlag von Dicyclohexylharnstoff (DCU) wurde abfiltriert und das Filtrat mit Wasser gewaschen und dann über Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wurde entfernt und der erhaltene weiße Feststoff durch Flash-Säulenchromatographie mit einer Mischung von Benzin (Sdp. 40–60°C):DCM 9:1 als Laufmittel gereinigt, was 6,30 g (72,7%) eines weißen Feststoffs ergab. GCMS zeigte M+ bei 632 g/mol. Die Struktur des Produktes wurde durch 1H-NMR-Spektroskopie bestätigt. Mittels optischer Mikroskopie konnte man eine Phasensequenz von K-86,8-I beobachten.
  • Beispiel 3
  • Herstellung von 4'-Octyloxy-biphenyl-4-carbonsäure-1,1-bis-(4-fluorphenyl)-methylester
    Figure 02050002
  • 4'-Octyloxybiphenylcarbonsäure (7,41 g, 22,7 mmol), Decafluorbenzhydrol (5,00 g, 22,7 mmol), Dicyclohexylcarbodiimid (DCC) (4,69 g, 22,7 mmol), Dimethylaminopyridin (0,1 g) und Dichlormethan (40 ml) wurden in einem Rundkolben vorgelegt und 16 Stunden unter Stickstoff gerührt. Der Niederschlag von Dicyclohexylharnstoff (DCU) wurde abfiltriert und das Filtrat mit Wasser gewaschen und dann über Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wurde entfernt und der erhaltene weiße Feststoff durch Flash-Säulenchromatographie mit einer Mischung von Benzin (Sdp. 40–60°C):DCM 4:1 als Laufmittel gereinigt, was 8,10 g (67,5%) eines weißen Feststoffs ergab. GCMS zeigte M+ = 529 g/mol. Die Struktur des Produktes wurde durch 1H-NMR-Spektroskopie bestätigt. Mittels optischer Mikroskopie konnte man eine Phasensequenz von K-84-I beobachten.
  • Beispiel 4
  • Herstellung von 4'-(4-Pentyl-cyclohexyl)-biphenyl-4-carbonsäure-1,1-bis-(4-fluor-phenyl)-methylester
    Figure 02060001
  • 4''-Pentylcyclohexylbiphenylcarbonsäure (7,96 g, 22,7 mmol), Decafluorbenzhydrol (5,00 g, 22,7 mmol), Dicyclohexylcarbodiimid (DCC) (4,69 g, 22,7 mmol), Dimethylaminopyridin (0,1 g) und Dichlormethan (40 ml) wurden in einem Rundkolben vorgelegt und 16 Stunden unter Stickstoff gerührt. Ein Niederschlag von Dicyclohexylharnstoff (DCU) wurde abfiltriert und das Filtrat mit Wasser gewaschen und dann über Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wurde entfernt und der erhaltene weiße Feststoff durch Flash-Säulenchromatographie mit einer Mischung von Benzin (Sdp. 40–60°C):DCM 7:3 als Laufmittel gereinigt, was 3,18 g (25,2%) eines weißen Feststoffs ergab. Die Struktur des Produktes wurde durch 1H-NMR-Spektroskopie bestätigt. Optische Mikroskopie ergab eine Phasensequenz von K-137,4-I.
  • Beispiel 5
  • Herstellung von 4'-(2-Methyl-butyl)-biphenyl-4-carbonsäure-bis-pentafluorphenyl-methylester
    Figure 02070001
  • (+)-4'-(2-Methylbutyl)fluorbiphenylcarbonsäure (3,69 g, 13,7 mmol), Decafluorbenzhydrol (5,00 g, 13,7 mmol), Dicyclohexylcarbodiimid (DCC) (2,83 g, 13,7 mmol), Dimethylaminopyridin (0,1 g) und Dichlormethan (40 ml) wurden in einem Rundkolben vorgelegt und 18 Stunden unter Stickstoff gerührt. Der Niederschlag von Dicyclohexylharnstoff (DCU) wurde abfiltriert und das Filtrat mit Wasser gewaschen und dann über Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wurde entfernt und der erhaltene weiße Feststoff durch Flash-Säulenchromatographie mit einer Mischung von Benzin (Sdp. 40–60°C):DCM 9:1 als Laufmittel gereinigt, was 5,50 g (65,2%) eines weißen Feststoffs ergab. GCMS zeigte M+ = 614 g/mol. Die Struktur des Produktes wurde durch 1H- und 13C-NMR-Spektroskopie bestätigt. Mittels optischer Mikroskopie konnte man eine Phasensequenz von K-75,5-I beobachten.
  • Beispiel 6
  • Herstellung von 2'-Fluor-4'-pentyl-biphenyl-4-carbonsäure-1,1-bis-(4-fluorphenyl)-methylester
    Figure 02080001
  • 4'-Pentyl-2'-fluorbiphenylcarbonsäure (3,90 g, 13,6 mmol), 4,4-Difluorbenzhydrol (3,00 g, 13,7 mmol), Dicyclohexylcarbodiimid (DCC) (2,81 g, 13,6 mmol), Dimethylaminopyridin (0,1 g) und Dichlormethan (40 ml) wurden in einem Rundkolben vorgelegt und 18 Stunden unter Stickstoff gerührt. Der Niederschlag von Dicyclohexylharnstoff (DCU) wurde abfiltriert und das Filtrat mit Wasser gewaschen und dann über Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wurde entfernt und der erhaltene weiße Feststoff durch Flash-Säulenchromatographie mit einer Mischung von Benzin (Sdp. 40–60°C):DCM 2:1 als Laufmittel gereinigt, was 5,20 g (78,1%) eines weißen Feststoffs ergab. Die Struktur des Produktes wurde durch 1H-NMR-Spektroskopie bestätigt. Mittels optischer Mikroskopie konnte man eine Phasensequenz von K-74-I beobachten.
  • Beispiel 7
  • Herstellung von 4'-(2-Methyl-butyl)-biphenyl-4-carbonsäure-1,1-bis-(4-fluorphenyl)-methylester
    Figure 02080002
  • 4'-(+)-2-Methylbutylbiphenylcarbonsäure (3,66 g, 13,6 mmol), 4,4-Difluorbenzhydrol (3,00 g, 13,7 mmol), Dicyclohexylcarbodiimid (2,81 g, 13,6 mmol), Dimethylaminopyridin (0,1 g) und Dichlormethan (40 ml) wurden in einem Rundkolben vorgelegt und 18 Stunden unter Stickstoff gerührt. Der Niederschlag von Dicyclohexylharnstoff wurde abfiltriert und das Filtrat mit Wasser gewaschen und dann über Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wurde entfernt und der erhaltene weiße Feststoff durch Flash-Säulenchromatographie mit einer Mischung von Benzin (Sdp. 40–60°C):DCM 2:1 als Laufmittel gereinigt, was einen weißen Feststoff ergab, der durch Umkristallisieren aus technischem Brennspiritus weiter gereinigt wurde, was 4,23 g (66%) Produkt ergab. Die Struktur des Produktes wurde durch 1H-NMR-Spektroskopie bestätigt. Mittels optischer Mikroskopie konnte man eine Phasensequenz von K-89,3-I beobachten.
  • Beispiel 8
  • Herstellung von 4'-(2-Methyl-butyl)-biphenyl-4-carbonsäure-1,1-diphenylmethylester
    Figure 02090001
  • 4'-(+)-2-Methylbutylbiphenylcarbonsäure (3,66 g, 13,6 mmol), Benzhydrol (2,39 g, 12,9 mmol), Dicyclohexylcarbodiimid (DCC) (3,37 g, 16,4 mmol), Dimethylaminopyridin (0,1 g) und Dichlormethan (50 ml) wurden in einem Rundkolben vorgelegt und 18 Stunden unter Stickstoff gerührt. Der Niederschlag von Dicyclohexylharnstoff (DCU) wurde abfiltriert und das Filtrat mit Wasser gewaschen und dann über Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wurde entfernt und der erhaltene weiße Feststoff durch Flash-Säulenchromatographie mit einer Lösung von 30% DCM in Benzin (Sdp. 40–60°C) als Laufmittel gereinigt, was einen weißen Feststoff ergab. Weitere Säulenreinigung nach demselben Verfahren und schließlich Umkristallisieren aus technischem Brennspiritus ergaben 3,6 g Zielmaterial (61%). Die Struktur des Produktes wurde durch 1H-NMR-Spektroskopie bestätigt. Mittels optischer Mikroskopie konnte man eine Phasensequenz K-102-I beobachten.
  • Beispiel 9
  • Herstellung von 2'-Fluor-4'-pentyl-biphenyl-4-carbonsäure-bis-(bis-trifluormethyl-phenyl)-methylester
    Figure 02100001
  • 4'-Pentyl-2'-fluorbiphenylcarbonsäure (1,50 g, 5,2 mmol), 3,3',5,5'-Tetrakis(trifluormethyl)benzhydrol (2,37 g, 5,2 mmol), Dicyclohexylcarbodiimid (DCC) (1,08 g, 5,2 mmol), Dimethylaminopyridin (0,1 g) und Dichlormethan (50 ml) wurden in einem Rundkolben vorgelegt und 18 Stunden unter Stickstoff gerührt. Der Niederschlag von Dicyclohexylharnstoff (DCU) wurde abfiltriert und das Filtrat mit Wasser gewaschen und dann über Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wurde entfernt und der erhaltene weiße Feststoff durch Flash-Säulenchromatographie mit einer Lösung von DCM:Benzin (Sdp. 40–60°C) 1:1 als Laufmittel gereinigt, was ein Öl ergab, das sich beim Stehenlassen verfestigte. Der Feststoff wurde aus Acetonitril umkristallisiert, um eine leichte gelbe Färbung zu entfernen, und ergab beim Stehenlassen weiße Kristalle, die durch Filtration gesammelt wurden. Die Struktur des Produktes wurde durch 1H-NMR-Spektroskopie bestätigt. Mittels optischer Mikroskopie konnte man eine Phasensequenz von K-99-I beobachten. GCMS zeigte M+ = 724 g/mol.
  • Beispiel 10
  • Herstellung von 2'-Fluor-4'-pentyl-biphenyl-4-carbonsäure-1-phenyl-1-(4-trifluormethyl-phenyl)-methylester
    Figure 02110001
  • 4'-Pentyl-2'-fluorbiphenyl-carbonsäure (3,90 g, 13,6 mmol), 3,3',5,5'-Tetrakis(trifluormethyl)benzhydrol (3,40 g, 13,5 mmol), Dicyclohexylcarbodiimid (2,81 g, 13,6 mmol), Dimethylaminopyridin (0,1 g) und Dichlormethan (50 ml) wurden in einem Rundkolben vorgelegt und 16 Stunden unter Stickstoff gerührt. Der Niederschlag von Dicyclohexylharnstoff (DCU) wurde abfiltriert und das Filtrat mit verdünnter Salzsäure und Wasser gewaschen und dann über Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wurde entfernt und der erhaltene weiße Feststoff durch Flash-Säulenchromatographie mit einer Lösung von 1% DCM in Benzin (Sdp. 40–60°C) als Laufmittel gereinigt, was ein extrem zähflüssiges Öl ergab. Die Struktur des Produktes wurde durch 1H-NMR-Spektroskopie bestätigt.
  • Beispiel 11
  • Herstellung von 4'-(1,1-Diphenyl-methoxy)-biphenyl-4-carbonsäuremethylester
    Figure 02110002
  • Bromdiphenylmethan (11,0 g, 44,5 mmol), 4'-Hydroxybiphenyl-carbonsäure-methylester (10,2 g, 44,5 mmol), Kaliumcarbonat (7,1 g, 50,6 mmol) und Aceton (40 ml) wurden miteinander verrührt und 18 Stunden zum Rückfluss erhitzt. Man ließ auf Raumtemperatur abkühlen, die Feststoffe wurden im Vakuum entfernt und die Filterschicht mit frischen Aceton durchgewaschen. Konzentration ergab das gewünschte Produkt. Es wurde durch Umkristallisieren aus Propan-2-ol gereinigt, gefolgt durch Umkristallisieren aus einem Lösungsmittelgemisch aus Acetonitril + Tetrahydrofuran, was einen weißen Feststoff (800 mg) ergab. Mittels optischer Mikroskopie konnte man eine Phasensequenz von K-139,9-I beobachten. 1H-NMR zeigte die erwarteten Signale.
  • Beispiel 12
  • Herstellung von 4'-(1,1-Diphenyl-methoxy)-biphenyl-4-carbonsäure-4-cyano-3,5-difluor-phenylester
    Figure 02120001
  • 4'-(1,1-Diphenyl-methoxy)-biphenyl-4-carbonsäure-methylester (9) (4,8 g, 12,2 mmol), Kaliumhydroxid (2,4 g, 42,6 mmol), Methanol (40 ml) und Wasser (3 ml) wurden 90 Minuten am Rückfluss gerührt. Man ließ auf Raumtemperatur abkühlen, säuerte mit verdünnter Salzsäure an, und der Feststoff wurde abfiltriert und gut mit Wasser gewaschen; man erhielt das saure Zwischenprodukt (14 g, 8,2 mmol). Das saure Zwischenprodukt (3,0 g, 7,9 mmol), 2,6-Difluor-4-hydroxybenzonitril (1,2 g, 7,9 mmol), Dicyclohexylcarbodiimid (DCC) (2,44 g, 11,8 mmol), Dimethylaminopyridin (0,2 g) und Dichlormethan (40 ml) wurden in einem Rundkolben vorgelegt und 18 Stunden unter Stickstoff gerührt. Der Niederschlag von Dicyclohexylharnstoff wurde abfiltriert und das Filtrat mit Wasser gewaschen und dann über Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wurde entfernt und der erhaltene weiße Feststoff durch Flash-Säulenchromatographie mit einer Lösung von 50% DCM in Benzin (Sdp. 40–60°C) als Laufmittel gereinigt, was einen weißen Feststoff ergab. Wiederholte Säulenreinigung und schließlich Umkristallisieren aus Acetonitril bei –20°C lieferten 800 mg Endmaterial als einen weißen Feststoff (20%). Die Struktur des Produktes wurde durch 1H-NMR-Spektroskopie bestätigt. Mittels optischer Mikroskopie konnte man eine Phasensequenz von K-131-I beobachten.
  • Beispiel 13
  • Herstellung von 4-(1,1-Diphenyl-methoxy)-2,4'-difluor-biphenyl
    Figure 02130001
  • Benzhydrol (5,71 g, 31 mmol), 2,4'-Difluorbiphenol (6,40 g, 31 mmol), DCC (6,40 g, 31 mmol) und Dimethylaminopyridin (0,1 g) wurden in Dichlormethan 18 Stunden unter Stickstoff gerührt. Der Niederschlag von Dicyclohexylharnstoff wurde abfiltriert und das Filtrat mit Wasser gewaschen und dann über Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wurde entfernt und der erhaltene weiße Feststoff durch Flash-Säulenchromatographie mit einer Mischung Benzin (Sdp. 40–60°C):DCM 1:1 als Laufmittel gereinigt, was einen weißen Feststoff ergab, der durch Umkristallisieren aus technischem Brennspiritus weiter gereinigt wurde, was 8,3 g (72%) Produkt ergab. Die Struktur des Produktes wurde durch 1H-NMR-Spektroskopie bestätigt. Mittels optischer Mikroskopie konnte man eine Phasensequenz von K-106,1-I beobachten.
  • Beispiel 14
  • Herstellung von 4-(1,1-Diphenyl-methoxy)-4'-pentyltolan
    Figure 02130002
  • Diphenylbrommethan (28,1 g, 113,5 mmol), 4-Jodphenol (25,0 g, 113,6 mmol), Kaliumcarbonat (20,0 g, 142 mmol) und Aceton wurden in einem Kolben vorgelegt und zusammen 12 Stunden unter Rückfluss gerührt. Nach Abkühlen auf Raumtemperatur wurden die anorganischen Feststoffe abfiltriert und das Filtrat wurde konzentriert; man erhielt 4- Iodphenyl(diphenylmethyl)-ether. 4-Iodphenyl(diphenylmethyl)-ether (5,0 g, 12,9 mmol), 1-Ethinyl-4-pentylbenzol (2,45 g, 12,2 mmol), Kupfer(I)-iodid (0,1 g, 0,5 mmol), Bis(triphenylphosphin)-palladium(II)-dichlorid (0,375 g, 0,5 mmol), Tetrahydrofuran (9 ml) und Triethylamin (5 ml) wurden alle in einen Kolben gegeben und 20 Stunden auf 45°C erhitzt. Nach Abkühlen auf Raumtemperatur wurden die Feststoffe abfiltriert und die Filterschicht mit Dichlormethan gewaschen. Nach Ansäuern und Waschen mit Wasser wurde die Lösung mit Magnesiumsulfat getrocknet und konzentriert. Das unreine Material wurde durch Säulenchromatographie über Kieselgel mit einer Lösung von 10% Toluol in Benzin (Sdp. 40–60°) gereinigt. Letzte Farbspuren wurden durch Umkristallisieren aus Benzin (Sdp. 40–60°)/Ethanol entfernt, was 1,3 g eines weißen Feststoffs ergab (23%). Die Struktur des Produktes wurde durch 1H-NMR-Spektroskopie bestätigt. Mittels optischer Mikroskopie konnte man eine Phasensequenz von K-92,8-I beobachten.
  • Beispiel 15
  • Herstellung von 9H-Fluoren-9-carbonsäure-4'-cyano-biphenyl-4-ylester
    Figure 02140001
  • 9-Fluorencarbonsäure (5,00 g, 23,8 mmol), 4'-Hydroxybiphenyl-carbonitril (4,64 g, 23,8 mmol), Dicyclohexylcarbodiimid (4,91 g, 23,8 mmol), Dimethylaminopyridin (0,1 g) und Dichlormethan (40 ml) wurden in einem Rundkolben vorgelegt und 16 Stunden unter Stickstoff gerührt. Der Niederschlag von Dicyclohexylharnstoff wurde abfiltriert und das Filtrat mit Wasser gewaschen und dann über Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wurde entfernt und der erhaltene weiße Feststoff durch Flash-Säulenchromatographie mit einer Mischung von Benzin (Sdp. 40–60°C):DCM 3:2 als Laufmittel gereinigt, was 5,90 g (64,0%) eines weißen Festproduktes ergab. Die Struktur des Produktes wurde durch 1H-NMR- Spektroskopie bestätigt. Optische Mikroskopie ergab eine Phasensequenz von K-182-I.
  • Beispiel 16
  • Herstellung von 2,7-Di-tert-butyl-9H-fluoren-9-carbonsäure-4'-cyanobiphenyl-4-ylester
    Figure 02150001
  • 2,7-Di-tert-butylfluoren-9-carbonsäure (4,00 g, 12,4 mmol), 4'-Hydroxybiphenylcarbonitril (2,42 g, 12,4 mmol), Dicyclohexylcarbodiimid (DCC) (2,56 g, 12,4 mmol), Dimethylaminopyridin (0,1 g) und Dichlormethan (40 ml) wurden in einem Rundkolben vorgelegt und 16 Stunden unter Stickstoff gerührt. Der Niederschlag von Dicyclohexylharnstoff (DCU) wurde abfiltriert und das Filtrat mit Wasser gewaschen und dann über Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wurde entfernt und der erhaltene weiße Feststoff durch Flash-Säulenchromatographie mit einer Mischung von Benzin (Sdp. 40–60°C):DCM 3:1 als Laufmittel gereinigt, was 4,23 g (68,2%) eines knusprigen weißen Festproduktes ergab. Die Struktur des Produktes wurde durch 1H-NMR-Spektroskopie bestätigt. Optische Mikroskopie ergab eine Phasensequenz von K-182-I.
  • Beispiel 17
  • Herstellung von 9H-Xanthen-9-carbonsäure-4'-cyano-biphenyl-4-ylester
    Figure 02150002
  • Xanthen-9-carbonsäure (4,3 g, 19,0 mmol), 4'-Hydroxybiphenyl-carbonitril (3,61 g, 18,5 mmol), Dicyclohexylcarbodiimid (5,39 g, 26,2 mmol), Dimethylaminopyridin (0,1 g) und Toluol (30 ml) wurden in einem Rundkolben vorgelegt und 16 Stunden unter Stickstoff gerührt. Der Niederschlag von Dicyclohexylharnstoff wurde abfiltriert und das Filtrat mit Wasser gewaschen und dann über Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wurde entfernt und der erhaltene gelbe Feststoff durch Flash-Säulenchromatographie mit einer Mischung von Lösungsbenzin (Sdp. 40–60°C):DCM 2:1 als Laufmittel gereinigt, was einen gebrochen weißen Feststoff ergab. Die Endreinigung wurde durch Umkristallisieren aus Lösungsbenzin (Sdp. 40–60°C):IMS durchgeführt, was 3,2 g (41,7%) eines weißen Festproduktes ergab. Die Struktur des Produktes wurde durch 1H-NMR-Spektroskopie bestätigt. Mittels optischer Mikroskopie konnte man eine Phasensequenz von K-114,2-I beobachten.
  • Beispiel 18
  • Herstellung von 9H-Xanthen-9-carbonsäure-2,4'-difluor-biphenyl-4-ylester
    Figure 02160001
  • Xanthen-9-carbonsäure (7,0 g, 30,9 mmol), 3-Fluor-(4'-fluorphenyl)-phenol (6,06 g, 29,4 mmol), Dicyclohexylcarbodiimid (7,70 g, 37,3 mmol), Dimethylaminopyridin (0,1 g), Dichlormethan (50 ml) und Toluol (50 ml) wurden in einem Rundkolben vorgelegt und 2 Stunden unter Stickstoff gerührt. Der Niederschlag von Dicyclohexylharnstoff wurde abfiltriert und das Filtrat mit Wasser gewaschen und dann über Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wurde entfernt und der erhaltene gelbe Feststoff durch Flash-Säulenchromatographie mit einer Mischung von Lösungsbenzin (Sdp. 40–60°C):DCM 1:1 als Laufmittel gereinigt, was einen gebrochen weißen Feststoff ergab, der aus Lösungsbenzin (Sdp. 40–60°):IMS umkristallisiert wurde, was 9,2 g (72%) eines weißen Festproduktes ergab.
  • Die Struktur des Produktes wurde durch 1H-NMR-Spektroskopie bestätigt. Mittels optischer Mikroskopie konnte man eine Phasensequenz von K-123,2-I beobachten.
  • Beispiel 19
  • Herstellung von Diphenylcarbaminsäure-4'-cyano-biphenyl-4-ylester
    Figure 02170001
  • Diphenylcarbamylchlorid (5,00 g, 21,6 mmol), 4'-Cyanobiphenol (4,21 g, 21,6 mmol), Triethylamin (21,6 mmol) und Dichlormethan (60 ml) wurden über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Man goss in verdünnte Salzsäure, die erhaltenen beiden Schichten wurden getrennt. Die chlorierte Phase wurde mit Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und auf Kieselgel zur Trockne eingedampft. Das Rohprodukt wurde durch Flash-Säulenchromatographie gereinigt, was ein Öl ergab, das beim Stehenlassen kristallisierte. Dieses Material wurde durch Umkristallisieren aus Benzin/Essigester weiter gereinigt, was einen weißen kristallinen Feststoff lieferte. Die Struktur wurde durch 1H-NMR-Spektroskopie nachgewiesen. Die Phasensequenz war K-111-I.
  • Beispiel 20
  • Herstellung von 9H-Fluoren-9-carbonsäure-4'-[1,1-difluor-1-(3,4,5-trifluorphenoxy)-methyl]-3',5'-difluor-biphenyl-4-ylester
    Figure 02180001
  • Schritt 20.1
    Figure 02180002
  • 4-(2-Tetrahydropyranyloxy)phenylboronsäure (3,0 g, 13,5 mmol), Brom-Zwischenprodukt (Fa. Merck KGaA, Darmstadt) (5,3 g, 13,5 mmol), 2-molare Natriumcarbonatlösung (16 ml, 67,6 mmol), Dichlor-[1,1'-bis(diphenylphosphino)ferrocen]palladium(II)-dichlormethan-Addukt (300 mg, 0,4 mmol) und 1,4-Dioxan (35 ml) wurden in einem 3-Halskolben unter Stickstoffatmosphäre vorgelegt, dann 24 Stunden unter Rückfluss gerührt. Es wurde auf Raumtemperatur abkühlen gelassen und mit Wasser (50 ml) und Diethylether (100 ml) versetzt. Die organische Schicht wurde entfernt, gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und dann zur Trockne eingedampft, was 5,2 g (79%) Ziel-Zwischenprodukt ergab.
  • Schritt 20.2
    Figure 02190001
  • THP-geschütztes Phenol-Zwischenprodukt (5,2 g, 10,7 mmol), Pyridiniumtoluolsulfonat (0,7 g, 2,8 mmol) und Methanol (25 ml) wurden unter Stickstoff 18 Stunden bei 35°C gerührt. Die Mischung wurde abgekühlt und in Wasser (50 ml) gegeben. Ein fester Niederschlag wurde abfiltriert, der Feststoff wurde getrocknet unter Vakuum, wobei einen beigefarbenen Feststoff (4,8 g, HPLC zeigte eine Reinheit von 96%) erhalten wurde. Diese Verbindung wurde ohne weitere Reinigung im folgenden Schritt eingesetzt.
  • Schritt 20.3
    Figure 02190002
  • 9H-Fluoren-9-carbonsäure (1,26 g, 6,0 mmol), Dimethylaminopyridin (0,3 g, 2,4 mmol) und Toluol (10 ml) wurden in einem 3-Halskolben vorgelegt. Die Mischung wurde im Eisbad abgekühlt. Es wurde DCC (2,0 g, 9,8 mmol) in Toluol (5 ml) und dann 4-(2-Tetrahydropyranyloxy)phenylboronsäure (2,25 g, 5,6 mmol) in Toluol (10 ml) zugegeben. Nach 30 Minuten ließ man auf Raumtemperatur erwärmen. Nach 2 Stunden wurde ein Niederschlag von DCU abfiltriert. Das Filtrat wurde im Vakuum zur Trockne eingedampft. Das Rohprodukt wurde durch Flash-Säulenchromatographie mit 30% Dichlormethan in Benzin (40°–60°C) als Laufmittel gereinigt. Eindampfen der entsprechenden Fraktionen lieferte ein schwach gelbes Material, das aus Acetonitril zu einem weißen Material (2,0 g, 56%) umkristallisiert wurde. Die Struktur wurde durch 1H-NMR-Spektroskopie bestätigt. Mittels optischer Mikroskopie konnte man eine Phasensequenz von K-134,7-I beobachten.
  • Beispiel 21
  • Herstellung von 9H-Xanthen-9-carbonsäure-4'-[1,1-difluor-1-(3,4,5-trifluorphenoxy)-methyl]-3',5'-difluor-biphenyl-4-ylester
    Figure 02200001
  • Xanthen-9-carbonsäure (1,47 g, 6,5 mmol), Dimethylaminopyridin (0,3 g, 2,4 mmol) und Toluol (10 ml) wurden bei 0–5°C unter Stickstoffatmosphäre gerührt. Es wurde mit Dicyclohexylcarbodiimid (2,0 g, 9,8 mmol) in Toluol (5 ml) versetzt, 5 Minuten gerührt, gefolgt durch langsame Zugabe des Phenol-Zwischenproduktes (hergestellt wie im vorhergehenden Beispiel beschrieben) (2,5 g, 6,2 mmol) in Toluol (10 ml) unter Rühren. Nach 5 Minuten ließ man auf Raumtemperatur erwärmen. Nach 3 Stunden wurde ein Niederschlag von DCU entfernt. Das Filtrat wurde im Vakuum zur Trockne aufkonzentriert. Das Rohmaterial wurde durch Flash-Säulenchromatographie über Silica mit 30% Dichlormethan in Benzin (40–60°) als Laufmittel gereinigt. Eindampfen der entsprechenden Fraktionen und nachfolgendes Umkristallisieren aus Benzin 40–60/IPA (10:1) lieferten einen weißen Feststoff (2,2 g, 55%), HPLC 99,4%, die Struktur wurde durch 1H-NMR-Spektroskopie bestätigt. Mittels optischer Mikroskopie wurde die folgende Phasensequenz beobachtet: K-118-I.
  • Beispiel 22
  • Herstellung von 4'-(1,1-Dicyclohexyl-methoxy)-4-[1,1-difluor-1-(3,4,5-trifluor-phenoxy)-methyl]-3,5-difluor-biphenyl
    Figure 02210001
  • Dicyclohexyl-methanol (2,00 g, 10,2 mmol), Triphenylphosphin (2,81 g, 10,7 mmol) und das Phenol-Zwischenprodukt (3,67 g, 9,2 mmol) (hergestellt wie in Beispiel 20.2 beschrieben) wurden in Tetrahydrofuran (15 ml) gelöst und auf 5°C abgekühlt. Diisopropylazodicarboxylat (2,32 g, 11,5 mmol) in THF (5 ml) wurde über 5 Minuten zugetropft. Man ließ auf Raumtemperatur erwärmen. Analyse mittels Dünnschichtchromatographie zeigte nur eine geringe Umwandlung zum gewünschten Produkt. Die Mischung wurde in ein Ultraschallbad gestellt und 50 Minuten bei 50°C beschallt. Die Rohlösung wurde auf Kieselgel absorbiert und durch Flash-Säulenchromatographie mit DCM:Benzin 40–60, 1:9 gereinigt, Eindampfen der entsprechenden Fraktionen lieferte ein glasartiges Material (1,4 g, 24%), HPLC 99,5%, die Struktur wurde durch 1H-NMR-Spektroskopie bestätigt.
  • Beispiel 23
  • Herstellung von 2'-Fluor-4'-pentyl-biphenyl-4-carbonsäure-1-cyclohexyl-1-phenyl-methylester
    Figure 02220001
  • Phenylcyclohexyl-methanol (1,00 g, 5,3 mmol), 4'-Pentylphenyl-3-fluorbenzoesäure (1,66 g, 5,8 mmol), Dicyclohexlcarbodiimid (1,78 g, 8,6 mmol), Dimethylaminopyridin (0,1 g) und Toluol (30 ml) wurden bei Raumtemperatur 3 Stunden gerührt. Ein fester Niederschlag wurde abfiltriert, das Filtrat wurde durch Flash-Säulenchromatographie gereinigt, was einen weißen Feststoff (1,6 g, 67%) lieferte, der im 1H-NMR die erwarteten Signale zeigte.
  • Beispiele 24 bis 54
  • Die folgenden Verbindungen werden analog zu den Beispielen 1 und 2 hergestellt:
    Figure 02220002
    Nr. R11 Y11 Y12 Phasen (T/°C)
    25 C2H5 H H
    26 n-C3H7 H H
    27 n-C4H9 H H
    28 n-C5H11 H H
    29 CH3O H H
    30 n-C3H7O H H
    31 n-C4H9O H H
    32 CH2=CH H H
    33 E-CH3-CH2=CH H H
    34 CH2=CH-O H H
    35 CH2=CH-CH2O H H
    36 C2H5 F H
    37 n-C3H7 F H
    38 n-C4H9 F H
    2 n-C5H11 F H K 86,8 I
    40 CH3O F H
    41 n-C3H7O F H
    42 n-C4H9O F H
    43 CH2=CH F H
    44 E-CH3-CH=CH F H
    45 CH2=CH-O F H
    46 CH2=CH-CH2O F H
    47 C2H5 F F
    48 n-C3H7 F F
    49 n-C4H9 F F
    50 n-C5H11 F F
    51 CH3O F F
    52 n-C3H7O F F
    53 CH2=CH F F
    54 E-CH3-CH=CH F F
    55 CH2=CH-O F F
    56 CH2=CH-CH2O F F
  • Beispiele 57 bis 89
  • Die folgenden Verbindungen werden analog zu den Beispielen 1 und 2 hergestellt:
    Figure 02240001
    Nr. R11 Y11 Y12 Phasen (T/°C)
    57 C2H5 H H
    58 n-C3H7 H H
    59 n-C4H9 H H
    60 n-C5H11 H H
    61 CH3O H H
    62 n-C3H7O H H
    63 n-C4H9O H H
    64 CH2=CH H H
    65 E-CH3-CH2=CH H H
    66 CH2=CH-O H H
    67 CH2=CH-CH2O H H
    68 C2H5 F H
    69 n-C3H7 F H
    70 n-C4H9 F H
    71 n-C5H11 F H
    72 CH3O F H
    73 n-C3H7O F H
    74 n-C4H9O F H
    75 CH2=CH F H
    76 E-CH3-CH=CH F H
    77 CH2=CH-O F H
    78 CH2=CH-CH2O F H
    79 C2H5 F F
    80 n-C3H7 F F
    81 n-C4H9 F F
    82 n-C5H11 F F
    83 CH3O F F
    84 n-C3H7O F F
    85 CH2=CH F F
    86 E-CH3-CH=CH F F
    87 CH2=CH-O F F
    88 CH2=CH-CH2O F F
  • Beispiele 89 bis 120
  • Die folgenden Verbindungen werden analog zu den Beispielen 1 und 2 hergestellt:
    Figure 02250001
    Nr. R11 Y11 Y12 Phasen (T/°C)
    89 C2H5 H H
    90 n-C3H7 H H
    91 n-C4H9 H H
    92 n-C5H11 H H
    93 CH3O H H
    94 n-C3H7O H H
    95 n-C4H9O H H
    96 CH2=CH H H
    97 E-CH3-CH2=CH H H
    98 CH2=CH-O H H
    99 CH2=CH-CH2O H H
    100 C2H5 F H
    101 n-C3H7 F H
    102 n-C4H9 F H
    103 n-C5H11 F H
    104 CH3O F H
    105 n-C3H7O F H
    106 n-C4H9O F H
    107 CH2=CH F H
    108 E-CH3-CH=CH F H
    109 CH2=CH-O F H
    110 CH2=CH-CH2O F H
    111 C2H5 F F
    112 n-C3H7 F F
    113 n-C4H9 F F
    114 n-C5H11 F F
    115 CH3O F F
    116 n-C3H7O F F
    117 CH2=CH F F
    118 E-CH3-CH=CH F F
    119 CH2=CH-O F F
    120 CH2=CH-CH2O F F
  • Beispiele 121 bis 152
  • Die folgenden Verbindungen werden analog zu den Beispielen 3 und 6 hergestellt:
    Figure 02260001
    Nr. R11 Y11 Y12 Phasen (T/°C)
    121 C2H5 H H
    122 n-C3H7 H H
    123 n-C4H9 H H
    124 n-C5H11 H H
    125 CH3O H H
    126 n-C3H7O H H
    127 n-C4H9O H H
    128 CH2=CH H H
    129 E-CH3-CH2=CH H H
    130 CH2=CH-O H H
    131 CH2=CH-CH2O H H
    132 C2H5 F H
    133 n-C3H7 F H
    134 n-C4H9 F H
    135 n-C5H11 F H K 74 I
    136 CH3O F H
    137 n-C3H7O F H
    138 n-C4H9O F H
    139 CH2=CH F H
    140 E-CH3-CH=CH F H
    141 CH2=CH-O F H
    142 CH2=CH-CH2O F H
    143 C2H5 F F
    144 n-C3H7 F F
    145 n-C4H9 F F
    146 n-C5H11 F F
    147 CH3O F F
    148 n-C3H7O F F
    149 CH2=CH F F
    150 E-CH3-CH=CH F F
    151 CH2=CH-O F F
    152 CH2=CH-CH2O F F
  • Beispiele 152 bis 183
  • Die folgenden Verbindungen werden analog zu den Beispielen 3 und 6 hergestellt:
    Figure 02280001
    Nr. R11 Y11 Y12 Phasen (T/°C)
    152 C2H5 H H
    153 n-C3H7 H H
    154 n-C4H9 H H
    155 n-C5H11 H H
    156 CH3O H H
    157 n-C3H7O H H
    158 n-C4H9O H H
    159 CH2=CH H H
    160 E-CH3-CH2=CH H H
    161 CH2=CH-O H H
    162 CH2=CH-CH2O H H
    163 C2H5 F H
    164 n-C3H7 F H
    165 n-C4H9 F H
    166 n-C5H11 F H
    167 CH3O F H
    168 n-C3H7O F H
    169 n-C4H9O F H
    170 CH2=CH F H
    171 E-CH3-CH=CH F H
    172 CH2=CH-O F H
    173 CH2=CH-CH2O F H
    174 C2H5 F F
    175 n-C3H7 F F
    176 n-C4H9 F F
    177 n-C5H11 F F
    178 CH3O F F
    179 n-C3H7O F F
    180 CH2=CH F F
    181 E-CH3-CH=CH F F
    182 CH2=CH-O F F
    183 CH2=CH-CH2O F F
  • Beispiele 184 bis 215
  • Die folgenden Verbindungen werden analog zu den Beispielen 3 und 6 hergestellt:
    Figure 02290001
    Nr. R11 Y11 Y12 Phasen (T/°C)
    184 C2H5 H H
    185 n-C3H7 H H
    186 n-C4H9 H H
    187 n-C5H11 H H
    188 CH3O H H
    189 n-C3H7O H H
    190 n-C4H9O H H
    191 CH2=CH H H
    192 E-CH3-CH2=CH H H
    193 CH2=CH-O H H
    194 CH2=CH-CH2O H H
    195 C2H5 F H
    196 n-C3H7 F H
    197 n-C4H9 F H
    198 n-C5H11 F H
    199 CH3O F H
    200 n-C3H7O F H
    201 n-C4H9O F H
    202 CH2=CH F H
    203 E-CH3-CH=CH F H
    204 CH2=CH-O F H
    205 CH2=CH-CH2O F H
    206 C2H5 F F
    207 n-C3H7 F F
    208 n-C4H9 F F
    209 n-C5H11 F F
    210 CH3O F F
    211 n-C3H7O F F
    212 CH2=CH F F
    213 E-CH3-CH=CH F F
    214 CH2=CH-O F F
    215 CH2=CH-CH2O F F
  • Beispiele 216 bis 246
  • Die folgenden Verbindungen werden analog zu Beispiel 4 hergestellt:
    Figure 02300001
    Nr. R11 Y11 Y12 Phasen (T/°C)
    216 C2H5 H H
    217 n-C3H7 H H
    218 n-C4H9 H H
    4 n-C5H11 H H K 137,4 I
    219 CH3O H H
    220 n-C3H7O H H
    221 n-C4H9O H H
    222 CH2=CH H H
    223 E-CH3-CH2=CH H H
    224 CH2=CH-O H H
    225 CH2=CH-CH2O H H
    226 C2H5 F H
    227 n-C3H7 F H
    228 n-C4H9 F H
    229 n-C5H11 F H
    230 CH3O F H
    231 n-C3H7O F H
    232 n-C4H9O F H
    233 CH2=CH F H
    234 E-CH3-CH=CH F H
    235 CH2=CH-O F H
    236 CH2=CH-CH2O F H
    237 C2H5 F F
    238 n-C3H7 F F
    239 n-C4H9 F F
    240 n-C5H11 F F
    241 CH3O F F
    242 n-C3H7O F F
    243 CH2=CH F F
    244 E-CH3-CH=CH F F
    245 CH2=CH-O F F
    246 CH2=CH-CH2O F F
  • Beispiele 247 bis 278
  • Die folgenden Verbindungen werden analog zu Beispiel 4 hergestellt:
    Figure 02320001
    Nr. R11 Y11 Y12 Phasen (T/°C)
    247 C2H5 H H
    248 n-C3H7 H H
    249 n-C4H9 H H
    250 n-C5H11 H H
    251 CH3O H H
    252 n-C3H7O H H
    253 n-C4H9O H H
    254 CH2=CH H H
    255 E-CH3-CH2=CH H H
    256 CH2=CH-O H H
    257 CH2=CH-CH2O H H
    258 C2H5 F H
    259 n-C3H7 F H
    260 n-C4H9 F H
    261 n-C5H11 F H
    262 CH3O F H
    263 n-C3H7O F H
    264 n-C4H9O F H
    265 CH2=CH F H
    266 E-CH3-CH=CH F H
    267 CH2=CH-O F H
    268 CH2=CH-CH2O F H
    269 C2H5 F F
    270 n-C3H7 F F
    271 n-C4H9 F F
    272 n-C5H11 F F
    273 CH3O F F
    274 n-C3H7O F F
    275 CH2=CH F F
    276 E-CH3-CH=CH F F
    277 CH2=CH-O F F
    278 CH2=CH-CH2O F F
  • Beispiele 279a–279g und 280 bis 304
  • Die folgenden Verbindungen werden analog zu den Beispielen 3 und 6 hergestellt:
    Figure 02330001
    Nr. R11 Y11 Y12 Phasen (T/°C)
    279a C2H5 H H
    279b n-C3H7 H H
    279c n-C4H9 H H
    279d n-C5H11 H H
    279e CH3O H H
    279f n-C3H7O H H
    279g n-C4H9O H H
    280 CH2=CH H H
    281 E-CH3-CH2=CH H H
    282 CH2=CH-O H H
    283 CH2=CH-CH2O H H
    284 C2H5 F H
    285 n-C3H7 F H
    286 n-C4H9 F H
    287 n-C5H11 F H
    288 CH3O F H
    289 n-C3H7O F H
    290 n-C4H9O F H
    291 CH2=CH F H
    292 E-CH3-CH=CH F H
    293 CH2=CH-O F H
    294 CH2=CH-CH2O F H
    295 C2H5 F F
    296 n-C3H7 F F
    297 n-C4H9 F F
    298 n-C5H11 F F
    299 CH3O F F
    300 n-C3H7O F F
    301 CH2=CH F F
    302 E-CH3-CH=CH F F
    303 CH2=CH-O F F
    304 CH2=CH-CH2O F F
  • Beispiele 305 bis 356
  • Die folgenden Verbindungen werden analog zu Beispiel 8 hergestellt:
    Figure 02340001
    Nr. R11 Y11 Y12 Phasen (T/°C)
    305 C2H5 H H
    306 n-C3H7 H H
    307 n-C4H9 H H
    308 n-C5H11 H H
    309 CH3O H H
    310 n-C3H7O H H
    311 n-C4H9O H H
    312 CH2=CH H H
    313 E-CH3-CH2=CH H H
    314 CH2=CH-O H H
    315 CH2=CH-CH2O H H
    316 C2H5 F H
    317 n-C3H7 F H
    318 n-C4H9 F H
    319 n-C5H11 F H
    320 CH3O F H
    331 n-C3H7O F H
    332 n-C4H9O F H
    333 CH2=CH F H
    334 E-CH3-CH=CH F H
    335 CH2=CH-O F H
    336 CH2=CH-CH2O F H
    337 C2H5 F F
    338 n-C3H7 F F
    349 n-C4H9 F F
    350 n-C5H11 F F
    351 CH3O F F
    352 n-C3H7O F F
    353 CH2=CH F F
    354 E-CH3-CH=CH F F
    355 CH2=CH-O F F
    356 CH2=CH-CH2O F F
  • Beispiele 357 bis 388
  • Die folgenden Verbindungen werden analog zu Beispiel 8 hergestellt:
    Figure 02350001
    Nr. R11 Y11 Y12 Phasen (T/°C)
    357 C2H5 H H
    358 n-C3H7 H H
    359 n-C4H9 H H
    360 n-C5H11 H H
    361 CH3O H H
    362 n-C3H7O H H
    363 n-C4H9O H H
    364 CH2=CH H H
    365 E-CH3-CH2=CH H H
    366 CH2=CH-O H H
    367 CH2=CH-CH2O H H
    368 C2H5 F H
    369 n-C3H7 F H
    370 n-C4H9 F H
    371 n-C5H11 F H
    372 CH3O F H
    373 n-C3H7O F H
    374 n-C4H9O F H
    375 CH2=CH F H
    376 E-CH3-CH=CH F H
    377 CH2=CH-O F H
    378 CH2=CH-CH2O F H
    379 C2H5 F F
    380 n-C3H7 F F
    381 n-C4H9 F F
    382 n-C5H11 F F
    383 CH3O F F
    384 n-C3H7O F F
    385 CH2=CH F F
    386 E-CH3-CH=CH F F
    387 CH2=CH-O F F
    388 CH2=CH-CH2O F F
  • Beispiele 389 bis 420
  • Die folgenden Verbindungen werden analog zu Beispiel 8 hergestellt:
    Figure 02370001
    Nr. R11 Y11 Y12 Phasen (T/°C)
    389 C2H5 H H
    390 n-C3H7 H H
    391 n-C4H9 H H
    392 n-C5H11 H H
    393 CH3O H H
    394 n-C3H7O H H
    395 n-C4H9O H H
    396 CH2=CH H H
    397 E-CH3-CH2=CH H H
    398 CH2=CH-O H H
    399 CH2=CH-CH2O H H
    400 C2H5 F H
    401 n-C3H7 F H
    402 n-C4H9 F H
    403 n-C5H11 F H
    404 CH3O F H
    405 n-C3H7O F H
    406 n-C4H9O F H
    407 CH2=CH F H
    408 E-CH3-CH=CH F H
    409 CH2=CH-O F H
    410 CH2=CH-CH2O F H
    411 C2H5 F F
    412 n-C3H7 F F
    413 n-C4H9 F F
    414 n-C5H11 F F
    415 CH3O F F
    416 n-C3H7O F F
    417 CH2=CH F F
    418 E-CH3-CH=CH F F
    419 CH2=CH-O F F
    420 CH2=CH-CH2O F F
  • Beispiele 421 bis 451
  • Die folgenden Verbindungen werden analog zu Beispiel 9 hergestellt:
    Figure 02380001
    Nr. R11 Y11 Y12 Phasen (T/°C)
    421 C2H5 H H
    422 n-C3H7 H H
    423 n-C4H9 H H
    424 n-C5H11 H H
    9 CH3O H H
    425 n-C3H7O H H
    426 n-C4H9O H H
    427 CH2=CH H H
    428 E-CH3-CH2=CH H H
    429 CH2=CH-O H H
    430 CH2=CH-CH2O H H
    431 C2H5 F H
    432 n-C3H7 F H
    433 n-C4H9 F H
    434 n-C5H11 F H
    435 CH3O F H
    436 n-C3H7O F H
    437 n-C4H9O F H
    438 CH2=CH F H
    439 E-CH3-CH=CH F H
    440 CH2=CH-O F H
    441 CH2=CH-CH2O F H
    442 C2H5 F F
    443 n-C3H F F
    444 n-C4H9 F F
    445 n-C5H11 F F
    446 CH3O F F
    447 n-C3H7O F F
    448 CH2=CH F F
    449 E-CH3-CH=CH F F
    450 CH2=CH-O F F
    451 CH2=CH-CH2O F F
  • Beispiele 452 bis 483
  • Die folgenden Verbindungen werden analog zu Beispiel 9 hergestellt:
    Figure 02390001
    Nr. R11 Y11 Y12 Phasen (T/°C)
    452 C2H5 H H
    453 n-C3H H H
    454 n-C4H9 H H
    455 n-C5H11 H H
    456 CH3O H H
    457 n-C3H7O H H
    458 n-C4H9O H H
    459 CH2=CH H H
    460 E-CH3-CH2=CH H H
    461 CH2=CH-O H H
    462 CH2=CH-CH2O H H
    463 C2H5 F H
    464 n-C3H7 F H
    465 n-C4H9 F H
    466 n-C5H11 F H
    467 CH3O F H
    468 n-C3H7O F H
    469 n-C4H9O F H
    470 CH2=CH F H
    471 E-CH3-CH=CH F H
    472 CH2=CH-O F H
    473 CH2=CH-CH2O F H
    474 C2H5 F F
    475 n-C3H7 F F
    476 n-C4H9 F F
    477 n-C5H11 F F
    478 CH3O F F
    479 n-C3H7O F F
    480 CH2=CH F F
    481 E-CH3-CH=CH F F
    482 CH2=CH-O F F
    483 CH2=CH-CH2O F F
  • Beispiele 484 bis 515
  • Die folgenden Verbindungen werden analog zu Beispiel 9 hergestellt:
    Figure 02400001
    Nr. R11 Y11 Y12 Phasen (T/°C)
    484 C2H5 H H
    485 n-C3H7 H H
    486 n-C4H9 H H
    487 n-C5H11 H H
    488 CH3O H H
    489 n-C3H7O H H
    490 n-C4H9O H H
    491 CH2=CH H H
    492 E-CH3-CH2=CH H H
    493 CH2=CH-O H H
    494 CH2=CH-CH2O H H
    495 C2H5 F H
    496 n-C3H7 F H
    497 n-C4H9 F H
    498 n-C5H11 F H
    569 CH3O F H
    500 n-C3H7O F H
    501 n-C4H9O F H
    502 CH2=CH F H
    503 E-CH3-CH=CH F H
    504 CH2=CH-O F H
    505 CH2=CH-CH2O F H
    506 C2H5 F F
    507 n-C3H7 F F
    508 n-C4H9 F F
    509 n-C5H11 F F
    510 CH3O F F
    511 n-C3H7O F F
    512 CH2=CH F F
    513 E-CH3-CH=CH F F
    514 CH2=CH-O F F
    515 CH2=CH-CH2O F F
  • Beispiele 516 bis 774
  • Die folgenden Verbindungen werden analog zu Beispiel 10 hergestellt:
    Figure 02420001
    Nr. R11 Y11 Y12 Y13 Y14 Y15 Y16 Phasen (T/°C)
    516 CN H H H H H H
    517 NCS H H H H H H
    518 F H H H H H H
    519 Cl H H H H H H
    520 CF3 H H H H H H
    521 OCF3 H H H H H H
    522 CH3 H H H H H H
    523 CH3O H H H H H H
    524 CH2=CH H H H H H H
    525 CH2=CH-O H H H H H H
    526 CN F H H H H H
    527 NCS F H H H H H
    528 F F H H H H H
    529 Cl F H H H H H
    530 CF3 F H H H H H
    531 OCF3 F H H H H H
    532 CH3 F H H H H H
    533 CH3O F H H H H H
    534 CH2=CH F H H H H H
    535 CH2=CH-O F H H H H H
    536 CN H H F H H H
    537 NCS H H F H H H
    538 F H H F H H H
    539 Cl H H F H H H
    540 CF3 H H F H H H
    541 OCF3 H H F H H H
    542 CH3 H H F H H H
    543 CH3O H H F H H H
    544 CH2=CH H H F H H H
    545 CH2=CH-O H H F H H H
    546 CN H H H H F H
    547 NCS H H H H F H
    548 F H H H H F H
    549 Cl H H H H F H
    550 CF3 H H H H F H
    551 OCF3 H H H H F H
    552 CH3 H H H H F H
    553 CH3O H H H H F H
    554 CH2=CH H H H H F H
    555 CH2=CH-O H H H H F H
    556 CN F H F H H H
    557 NCS F H F H H H
    558 F F H F H H H
    559 Cl F H F H H H
    560 CF3 F H F H H H
    561 OCF3 F H F H H H
    562 CH3 F H F H H H
    563 CH3O F H F H H H
    564 CH2=CH F H F H H H
    565 CH2=CH-O F H F H H H
    566 CN F H H H F H
    567 NCS F H H H F H
    568 F F H H H F H
    569 Cl F H H H F H
    570 CF3 F H H H F H
    571 OCF3 F H H H F H
    572 CH3 F H H H F H
    573 CH3O F H H H F H
    574 CH2=CH F H H H F H
    575 CH2=CH-O F H H H F H
    576 CN H H F H F H
    577 NCS H H F H F H
    578 F H H F H F H
    579 Cl H H F H F H
    580 CF3 H H F H F H
    581 OCF3 H H F H F H
    582 CH3 H H F H F H
    583 CH3O H H F H F H
    584 CH2=CH H H F H F H
    585 CH2=CH-O H H F H F H
    586 CN F H F H F H
    587 NCS F H F H F H
    588 F F H F H F H
    589 Cl F H F H F H
    590 CF3 F H F H F H
    591 OCF3 F H F H F H
    592 CH3 F H F H F H
    593 CH3O F H F H F H
    594 CH2=CH F H F H F H
    595 CH2=CH-O F H F H F H
    10 CN F F H H H H
    596 NCS F F H H H H
    597 F F F H H H H
    598 Cl F F H H H H
    599 CF3 F F H H H H
    600 OCF3 F F H H H H
    601 CH3 F F H H H H
    602 CH3O F F H H H H
    603 CH2=CH F F H H H H
    604 CH2=CH-O F F H H H H
    605 CN H H F F H H
    606 NCS H H F F H H
    607 F H H F F H H
    608 Cl H H F F H H
    609 CF3 H H F F H H
    610 OCF3 H H F F H H
    611 CH3 H H F F H H
    612 CH3O H H F F H H
    613 CH2=CH H H F F H H
    614 CH2=CH-O H H F F H H
    615 CN H H H H F F
    616 NCS H H H H F F
    617 F H H H H F F
    618 Cl H H H H F F
    619 CF3 H H H H F F
    620 OCF3 H H H H F F
    621 CH3 H H H H F F
    622 CH3O H H H H F F
    623 CH2=CH H H H H F F
    624 CH2=CH-O H H H H F F
    625 CN F F F F H H
    626 NCS F F F F H H
    627 F F F F F H H
    628 Cl F F F F H H
    629 CF3 F F F F H H
    630 OCF3 F F F F H H
    631 CH3 F F F F H H
    632 CH3O F F F F H H
    633 CH2=CH F F F F H H
    634 CH2=CH-O F F F F H H
    635 CN F F H H F F
    636 NCS F F H H F F
    637 F F F H H F F
    638 Cl F F H H F F
    649 CF3 F F H H F F
    640 OCF3 F F H H F F
    641 CH3 F F H H F F
    642 CH3O F F H H F F
    643 CH2=CH F F H H F F
    644 CH2=CH-O F F H H F F
    645 CN H H F F F F
    646 NCS H H F F F F
    647 F H H F F F F
    648 Cl H H F F F F
    649 CF3 H H F F F F
    650 OCF3 H H F F F F
    651 CH3 H H F F F F
    652 CH3O H H F F F F
    653 CH2=CH H H F F F F
    654 CH2=CH-O H H F F F F
    655 CN F F F F F F
    656 NCS F F F F F F
    657 F F F F F F F
    658 Cl F F F F F F
    659 CF3 F F F F F F
    660 OCF3 F F F F F F
    661 CH3 F F F F F F
    662 CH3O F F F F F F
    663 CH2=CH F F F F F F
    664 CH2=CH-O F F F F F F
    665 CN F F F H H H
    666 NCS F F F H H H
    667 F F F F H H H
    668 Cl F F F H H H
    669 CF3 F F F H H H
    670 OCF3 F F F H H H
    671 CH3 F F F H H H
    672 CH3O F F F H H H
    673 CH2=CH F F F H H H
    674 CH2=CH-O F F F H H H
    675 CN F F H H H F
    676 NCS F F H H F H
    677 F F F H H F H
    678 Cl F F H H F H
    679 CF3 F F H H F H
    680 OCF3 F F H H F H
    681 CH3 F F H H F H
    682 CH3O F F H H F H
    683 CH2=CH F F H H F H
    684 CH2=CH-O F F H H F H
    685 CN F H F F H H
    686 NCS F H F F H H
    687 F F H F F H H
    688 Cl F H F F H H
    689 CF3 F H F F H H
    690 OCF3 F H F F H H
    691 CH3 F H F F H H
    692 CH3O F H F F H H
    693 CH2=CH F H F F H H
    694 CH2=CH-O F H F F H H
    695 CN H H F F F H
    696 NCS H H F F F H
    697 F H H F F F H
    698 Cl H H F F F H
    699 CF3 H H F F F H
    700 OCF3 H H F F F H
    701 CH3 H H F F F H
    702 CH3O H H F F F H
    703 CH2=CH H H F F F H
    704 CH2=CH-O H H F F F H
    705 CN F H H H F F
    706 NCS F H H H F F
    707 F F H H H F F
    708 Cl F H H H F F
    709 CF3 F H H H F F
    710 OCF3 F H H H F F
    711 CH3 F H H H F F
    712 CH3O F H H H F F
    713 CH2=CH F H H H F F
    714 CH2=CH-O F H H H F F
    715 CN H H F H F F
    716 NCS H H F H F F
    717 F H H F H F F
    718 Cl H H F H F F
    719 CF3 H H F H F F
    720 OCF3 H H F H F F
    721 CH3 H H F H F F
    722 CH3O H H F H F F
    723 CH2=CH H H F H F F
    724 CH2=CH-O H H F H F F
    725 CN F F F H F H
    726 NCS F F F H F H
    727 F F F F H F H
    728 Cl F F F H F H
    729 CF3 F F F H F H
    730 OCF3 F F F H F H
    731 CH3 F F F H F H
    732 CH3O F F F H F H
    733 CH2=CH F F F H F H
    734 CH2=CH-O F F F H F H
    735 CN F H F F F H
    736 NCS F H F F F H
    737 F F H F F F H
    738 Cl F H F F F H
    739 CF3 F H F F F H
    740 OCF3 F H F F F H
    741 CH3 F H F F F H
    742 CH3O F H F F F H
    743 CH2=CH F H F F F H
    744 CH2=CH-O F H F F F H
    745 CN F H F H F F
    746 NCS F H F H F F
    747 F F H F H F F
    748 Cl F H F H F F
    749 CF3 F H F H F F
    750 OCF3 F H F H F F
    751 CH3 F H F H F F
    752 CH3O F H F H F F
    753 CH2=CH F H F H F F
    754 CH2=CH-O F H F H F F
    765 CN F F F F F H
    766 NCS F F F F F H
    767 F F F F F F H
    768 Cl F F F F F H
    769 CF3 F F F F F H
    770 OCF3 F F F F F H
    771 CH3 F F F F F H
    772 CH3O F F F F F H
    773 CH2=CH F F F F F H
    774 CH2=CH-O F F F F F H
    775 CN F F F H F F
    776 NCS F F F H F F
    777 F F F F H F F
    778 Cl F F F H F F
    779 CF3 F F F H F F
    780 OCF3 F F F H F F
    781 CH3 F F F H F F
    782 CH3O F F F H F F
    783 CH2=CH F F F H F F
    784 CH2=CH-O F F F H F F
    785 CN F H F F F F
    786 NCS F H F F F F
    787 F F H F F F F
    788 Cl F H F F F F
    789 CF3 F H F F F F
    790 OCF3 F H F F F F
    791 CH3 F H F F F F
    792 CH3O F H F F F F
    793 CH2=CH F H F F F F
    794 CH2=CH-O F H F F F F
  • Beispiele 795 bis 854
  • Die folgenden Verbindungen werden analog zu Beispiel 12 hergestellt:
    Figure 02500001
    Nr. R11 Y11 Y12 Y13 Y14 Phasen (T/°C)
    795 CN H H H H
    796 NCS H H H H
    797 F H H H H
    798 Cl H H H H
    799 CF3 H H H H
    800 OCF3 H H H H
    801 CH3 H H H H
    802 CH3O H H H H
    803 CH2=CH H H H H
    804 CH2=CH-O H H H H
    805 CN F H H H
    806 NCS F H H H
    807 F F H H H
    808 Cl F H H H
    809 CF3 F H H H
    810 OCF3 F H H H
    811 CH3 F H H H
    812 CH3O F H H H
    813 CH2=CH F H H H
    814 CH2=CH-O F H H H
    815 CN H H F H
    816 NCS H H F H
    817 F H H F H
    818 Cl H H F H
    819 CF3 H H F H
    820 OCF3 H H F H
    821 CH3 H H F H
    822 CH3O H H F H
    823 CH2=CH H H F H
    824 CH2=CH-O H H F H
    825 CN F H F H
    826 NCS F H F H
    827 F F H F H
    828 Cl F H F H
    829 CF3 F H F H
    830 OCF3 F H F H
    831 CH3 F H F H
    832 CH3O F H F H
    833 CH2=CH F H F H
    834 CH2=CH-O F H F H
    835 CN F F H H
    836 NCS F F H H
    837 F F F H H
    838 Cl F F H H
    839 CF3 F F H H
    840 OCF3 F F H H
    841 CH3 F F H H
    842 CH3O F F H H
    843 CH2=CH F F H H
    844 CH2=CH-O F F H H
    845 CN H H F F
    846 NCS H H F F
    847 F H H F F
    848 Cl H H F F
    849 CF3 H H F F
    840 OCF3 H H F F
    851 CH3 H H F F
    852 CH3O H H F F
    853 CH2=CH H H F F
    854 CH2=CH-O H H F F
    845 CN F F F H
    846 NCS F F F H
    847 F F F F H
    848 Cl F F F H
    849 CF3 F F F H
    850 OCF3 F F F H
    851 CH3 F F F H
    852 CH3O F F F H
    853 CH2=CH F F F H
    854 CH2=CH-O F F F H
    855 CN F H F F
    856 NCS F H F F
    857 F F H F F
    858 Cl F H F F
    859 CF3 F H F F
    860 OCF3 F H F F
    861 CH3 F H F F
    862 CH3O F H F F
    863 CH2=CH F H F F
    864 CH2=CH-O F H F F
    865 CN F F F F
    866 NCS F F F F
    867 F F F F F
    868 Cl F F F F
    869 CF3 F F F F
    860 OCF3 F F F F
    861 CH3 F F F F
    862 CH3O F F F F
    863 CH2=CH F F F F
    864 CH2=CH-O F F F F
  • Beispiele 855 bis 934
  • Die folgenden Verbindungen werden analog zu Beispiel 12 hergestellt:
    Figure 02520001
    Nr. R11 L11 L12 L13 L14 Phasen (T/°C)
    855 CN F H H H
    856 NCS F H H H
    857 F F H H H
    858 Cl F H H H
    859 CF3 F H H H
    860 OCF3 F H H H
    861 CH3 F H H H
    862 CH3O F H H H
    863 CH2=CH F H H H
    864 CH2=CH-O F H H H
    865 CN H H F H
    866 NCS H H F H
    867 F H H F H
    868 Cl H H F H
    869 CF3 H H F H
    870 OCF3 H H F H
    871 CH3 H H F H
    872 CH3O H H F H
    873 CH2=CH H H F H
    874 CH2=CH-O H H F H
    875 CN F H F H
    876 NCS F H F H
    877 F F H F H
    878 Cl F H F H
    879 CF3 F H F H
    880 OCF3 F H F H
    881 CH3 F H F H
    882 CH3O F H F H
    883 CH2=CH F H F H
    884 CH2=CH-O F H F H
    885 CN F F H H
    886 NCS F F H H
    887 F F F H H
    888 Cl F F H H
    889 CF3 F F H H
    890 OCF3 F F H H
    891 CH3 F F H H
    892 CH3O F F H H
    893 CH2=CH F F H H
    894 CH2=CH-O F F H H
    895 CN H H F F
    896 NCS H H F F
    897 F H H F F
    898 Cl H H F F
    899 CF3 H H F F
    900 OCF3 H H F F
    901 CH3 H H F F
    902 CH3O H H F F
    903 CH2=CH H H F F
    904 CH2=CH-O H H F F
    905 CN F F F H
    906 NCS F F F H
    907 F F F F H
    908 Cl F F F H
    909 CF3 F F F H
    910 OCF3 F F F H
    911 CH3 F F F H
    912 CH3O F F F H
    913 CH2=CH F F F H
    914 CH2=CH-O F F F H
    915 CN F H F F
    916 NCS F H F F
    917 F F H F F
    918 Cl F H F F
    919 CF3 F H F F
    920 OCF3 F H F F
    921 CH3 F H F F
    922 CH3O F H F F
    923 CH2=CH F H F F
    924 CH2=CH-O F H F F
    925 CN F F F F
    926 NCS F F F F
    927 F F F F F
    928 Cl F F F F
    929 CF3 F F F F
    930 OCF3 F F F F
    931 CH3 F F F F
    932 CH3O F F F F
    933 CH2=CH F F F F
    934 CH2=CH-O F F F F
  • Beispiele 935 bis 1023
  • Die folgenden Verbindungen werden analog zu Beispiel 13 hergestellt:
    Figure 02550001
    Nr. R11 Y11 Y12 Y13 Y14 Phasen (T/°C)
    13 CN H H H H
    935 NCS H H H H
    936 F H H H H
    937 Cl H H H H
    938 CF3 H H H H
    939 OCF3 H H H H
    940 CH3 H H H H
    941 CH3O H H H H
    942 CH2=CH H H H H
    943 CH2=CH-O H H H H
    944 CN F H H H
    945 NCS F H H H
    946 F F H H H
    947 Cl F H H H
    948 CF3 F H H H
    949 OCF3 F H H H
    950 CH3 F H H H
    951 CH3O F H H H
    952 CH2=CH F H H H
    953 CH2=CH-O F H H H
    954 CN H H F H
    955 NCS H H F H
    956 F H H F H
    957 Cl H H F H
    958 CF3 H H F H
    959 OCF3 H H F H
    960 CH3 H H F H
    961 CH3O H H F H
    962 CH2=CH H H F H
    963 CH2=CH-O H H F H
    964 CN F H F H
    965 NCS F H F H
    966 F F H F H
    967 Cl F H F H
    968 CF3 F H F H
    969 OCF3 F H F H
    970 CH3 F H F H
    971 CH3O F H F H
    972 CH2=CH F H F H
    973 CH2=CH-O F H F H
    974 CN F F H H
    975 NCS F F H H
    976 F F F H H
    977 Cl F F H H
    978 CF3 F F H H
    979 OCF3 F F H H
    980 CH3 F F H H
    981 CH3O F F H H
    982 CH=CH F F H H
    983 CH2=CH-O F F H H
    984 CN H H F F
    985 NCS H H F F
    986 F H H F F
    987 Cl H H F F
    988 CF3 H H F F
    989 OCF3 H H F F
    990 CH3 H H F F
    991 CH3O H H F F
    992 CH2=CH H H F F
    993 CH2=CH-O H H F F
    994 CN F F F H
    995 NCS F F F H
    996 F F F F H
    997 Cl F F F H
    998 CF3 F F F H
    999 OCF3 F F F H
    1000 CH3 F F F H
    1001 CH3O F F F H
    1002 CH2=CH F F F H
    1003 CH2=CH-O F F F H
    1004 CN F H F F
    1005 NCS F H F F
    1006 F F H F F
    1007 Cl F H F F
    1008 CF3 F H F F
    1009 OCF3 F H F F
    1010 CH3 F H F F
    1011 CH3O F H F F
    1012 CH2=CH F H F F
    1013 CH2=CH-O F H F F
    1014 CN F F F F
    1015 NCS F F F F
    1016 F F F F F
    1017 Cl F F F F
    1018 CF3 F F F F
    1019 OCF3 F F F F
    1020 CH3 F F F F
    1021 CH3O F F F F
    1022 CH2=CH F F F F
    1023 CH2=CH-O F F F F
  • Beispiele 1024 bis 1122
  • Die folgenden Verbindungen werden analog zu Beispiel 14 hergestellt:
    Figure 02580001
    Nr. R11 Y11 Y12 Y13 Y14 Phasen (T/°C)
    14 CN H H H H K 182 I
    1024 NCS H H H H
    1025 F H H H H
    1026 Cl H H H H
    1027 CF3 H H H H
    1028 OCF3 H H H H
    1029 CH3 H H H H
    1030 CH3O H H H H
    1031 CH2=CH H H H H
    1032 CH2=CH-O H H H H
    1033 CN F H H H
    1034 NCS F H H H
    1035 F F H H H
    1036 Cl F H H H
    1037 CF3 F H H H
    1038 OCF3 F H H H
    1039 CH3 F H H H
    1040 CH3O F H H H
    1041 CH2=CH F H H H
    1042 CH2=CH-O F H H H
    1043 CN H H F H
    1044 NCS H H F H
    1045 F H H F H
    1046 Cl H H F H
    1047 CF3 H H F H
    1048 OCF3 H H F H
    1049 CH3 H H F H
    1050 CH3O H H F H
    1051 CH2=CH H H F H
    1052 CH2=CH-O H H F H
    1053 CN F H F H
    1054 NCS F H F H
    1055 F F H F H
    1056 Cl F H F H
    1057 CF3 F H F H
    1058 OCF3 F H F H
    1059 CH3 F H F H
    1060 CH3O F H F H
    1061 CH2=CH F H F H
    1062 CH2=CH-O F H F H
    1063 CN F F H H
    1064 NCS F F H H
    1065 F F F H H
    1066 Cl F F H H
    1067 CF3 F F H H
    1068 OCF3 F F H H
    1069 CH3 F F H H
    1070 CH3O F F H H
    1071 CH2=CH F F H H
    1072 CH2=CH-O F F H H
    1073 CN H H F F
    1074 NCS H H F F
    1075 F H H F F
    1076 Cl H H F F
    1077 CF3 H H F F
    1078 OCF3 H H F F
    1079 CH3 H H F F
    1080 CH3O H H F F
    1081 CH2=CH H H F F
    1082 CH2=CH-O H H F F
    1083 CN F F F H
    1084 NCS F F F H
    1085 F F F F H
    1086 Cl F F F H
    1087 CF3 F F F H
    1088 OCF3 F F F H
    1089 CH3 F F F H
    1090 CH3O F F F H
    1091 CH2=CH F F F H
    1092 CH2=CH-O F F F H
    1093 CN F H F F
    1094 NCS F H F F
    1095 F F H F F
    1096 Cl F H F F
    1097 CF3 F H F F
    1098 OCF3 F H F F
    1099 CH3 F H F F
    1100 CH3O F H F F
    1101 CH2=CH F H F F
    1102 CH2=CH-O F H F F
    1103 CN F F F F
    1104 NCS F F F F
    1105 F F F F F
    1106 Cl F F F F
    1107 CF3 F F F F
    1108 OCF3 F F F F
    1109 CH3 F F F F
    1120 CH3O F F F F
    1121 CH2=CH F F F F
    1122 CH2=CH-O F F F F
  • Beispiele 1123 bis 1210
  • Die folgenden Verbindungen werden analog zu den Beispielen 15 und 16 hergestellt:
    Figure 02610001
    Nr. R11 Y11 Y12 Y13 Y14 Phasen (T/°C)
    15 CN H H H H K 182 I
    1123 NCS H H H H
    1124 F H H H H
    1125 Cl H H H H
    1126 CF3 H H H H
    1127 OCF3 H H H H
    1128 CH3 H H H H
    1129 CH3O H H H H
    1130 CH2=CH H H H H
    1131 CH2=CH-O H H H H
    1132 CN F H H H
    1133 NCS F H H H
    1134 F F H H H
    1135 Cl F H H H
    1136 CF3 F H H H
    1137 OCF3 F H H H
    1138 CH3 F H H H
    1139 CH3O F H H H
    1140 CH2=CH F H H H
    1141 CH2=CH-O F H H H
    1142 CN H H F H
    1143 NCS H H F H
    16 F H H F H
    1144 Cl H H F H
    1145 CF3 H H F H
    1146 OCF3 H H F H
    1147 CH3 H H F H
    1148 CH3O H H F H
    1149 CH2=CH H H F H
    1150 CH2=CH-O H H F H
    1151 CN F H F H
    1152 NCS F H F H
    1153 F F H F H
    1154 Cl F H F H
    1155 CF3 F H F H
    1156 OCF3 F H F H
    1157 CH3 F H F H
    1158 CH3O F H F H
    1159 CH2=CH F H F H
    1160 CH2=CH-O F H F H
    1161 CN F F H H
    1162 NCS F F H H
    1163 F F F H H
    1164 Cl F F H H
    1165 CF3 F F H H
    1166 OCF3 F F H H
    1167 CH3 F F H H
    1168 CH3O F F H H
    1169 CH2=CH F F H H
    1170 CH2=CH-O F F H H
    1171 CN H H F F
    1172 NCS H H F F
    1173 F H H F F
    1174 Cl H H F F
    1175 CF3 H H F F
    1176 OCF3 H H F F
    1177 CH3 H H F F
    1178 CH3O H H F F
    1179 CH2=CH H H F F
    1180 CH2=CH-O H H F F
    1181 CN F F F H
    1182 NCS F F F H
    1183 F F F F H
    1184 Cl F F F H
    1185 CF3 F F F H
    1186 OCF3 F F F H
    1187 CH3 F F F H
    1188 CH3O F F F H
    1189 CH2=CH F F F H
    1190 CH2=CH-O F F F H
    1191 CN F H F F
    1192 NCS F H F F
    1193 F F H F F
    1194 Cl F H F F
    1195 CF3 F H F F
    1196 OCF3 F H F F
    1197 CH3 F H F F
    1198 CH3O F H F F
    1199 CH2=CH F H F F
    1200 OH2=CH-O F H F F
    1201 CN F F F F
    1202 NCS F F F F
    1203 F F F F F
    1204 Cl F F F F
    1205 CF3 F F F F
    1206 OCF3 F F F F
    1207 CH3 F F F F
    1208 CH3O F F F F
    1209 CH2=CH F F F F
    1210 CH2=CH-O F F F F
  • Beispiele 1211 bis 1299
  • Die folgenden Verbindungen werden analog zu Beispiel 17 hergestellt:
    Figure 02640001
    Nr. R11 Y11 Y12 Y13 Y14 Phasen (T/°C)
    17 CN H H H H K 111 I
    1211 NCS H H H H
    1212 F H H H H
    1213 Cl H H H H
    1214 CF3 H H H H
    1215 OCF3 H H H H
    1216 CH3 H H H H
    1217 CH3O H H H H
    1218 CH2=CH H H H H
    1219 CH2=CH-O H H H H
    1220 CN F H H H
    1221 NCS F H H H
    1222 F F H H H
    1223 Cl F H H H
    1224 CF3 F H H H
    1225 OCF3 F H H H
    1226 CH3 F H H H
    1227 CH3O F H H H
    1228 CH2=CH F H H H
    1229 CH2=CH-O F H H H
    1230 CN H H F H
    1231 NCS H H F H
    1232 F H H F H
    1233 Cl H H F H
    1234 CF3 H H F H
    1235 OCF3 H H F H
    1236 CH3 H H F H
    1237 CH3O H H F H
    1238 CH2=CH H H F H
    1239 CH2=CH-O H H F H
    1240 CN F H F H
    1241 NCS F H F H
    1242 F F H F H
    1243 Cl F H F H
    1244 CF3 F H F H
    1245 OCF3 F H F H
    1246 CH3 F H F H
    1247 CH3O F H F H
    1248 CH2=CH F H F H
    1249 CH2=CH-O F H F H
    1250 CN F F H H
    1251 NCS F F H H
    1252 F F F H H
    1253 Cl F F H H
    1254 CF3 F F H H
    1255 OCF3 F F H H
    1256 CH3 F F H H
    1257 CH3O F F H H
    1258 CH2=CH F F H H
    1259 CH2=CH-O F F H H
    1260 CN H H F F
    1261 NCS H H F F
    1262 F H H F F
    1263 Cl H H F F
    1264 CF3 H H F F
    1265 OCF3 H H F F
    1266 CH3 H H F F
    1267 CH3O H H F F
    1268 CH2=CH H H F F
    1269 CH2=CH-O H H F F
    1270 CN F F F H
    1271 NCS F F F H
    1272 F F F F H
    1273 Cl F F F H
    1274 CF3 F F F H
    1275 OCF3 F F F H
    1276 CH3 F F F H
    1277 CH3O F F F H
    1278 CH2=CH F F F H
    1279 CH2=CH-O F F F H
    1280 CN F H F F
    1281 NCS F H F F
    1282 F F H F F
    1283 Cl F H F F
    1284 CF3 F H F F
    1285 OCF3 F H F F
    1286 CH3 F H F F
    1287 CH3O F H F F
    1288 CH2=CH F H F F
    1289 CH2=CH-O F H F F
    1290 CN F F F F
    1291 NCS F F F F
    1292 F F F F F
    1293 Cl F F F F
    1294 CF3 F F F F
    1295 OCF3 F F F F
    1296 CH3 F F F F
    1297 CH3O F F F F
    1298 CH2=CH F F F F
    1299 CH2=CH-O F F F F
  • Beispiel 1300
  • Die folgende Verbindung wird analog zu Beispiel 1 hergestellt
    Figure 02670001
  • Beispiel 1301
  • Die folgende Verbindung wird analog zu Beispiel 1 hergestellt
    Figure 02670002
  • Vergleichsanwendungsbeispiel
  • 5% des chiralen Mittels R-5011 wurden in der achiralen Flüssigkristallmischung M-0 mit der Zusammensetzung und den Eigenschaften wie in Tabelle 1 unten angegeben gelöst.
  • Die erhaltene Mischung CM wurde in eine elektrooptische Testzelle mit interdigitalen Elektroden auf einer Substratseite gefüllt. Die Elektrodenbreite betrug 10 μm, der Abstand zwischen benachbarten Elektroden 10 μm und die Schichtdicke ebenfalls 10 μm. Diese Testzelle wurde zwischen gekreuzten Polarisatoren elektrooptisch beurteilt.
  • Bei niedrigen Temperaturen wies die gefüllte Zelle die typische Textur einer chiralen nematischen Mischung auf, mit einer optischen Durchlässigkeit zwischen gekreuzten Polarisatoren ohne angelegte Spannung. Beim Erhitzen war die Mischung bei einer Temperatur von 36°C (T1) optisch isotrop, also dunkel zwischen den gekreuzten Polarisatoren. Dies gab den Übergang von der chiralen nematischen Phase in die blaue Phase bei 36°C an. Tabelle 1: Zusammensetzung und Eigenschaften der Wirtsmischung M-0
    Verbindung Abkürzung Konzentration/Massen-% Physikalische Eigenschaften
    GZU-3A-N 15,0 T(N,I) = 56,5°C
    GZU-4A-N 15,0
    GZU-4O-N 15,0 Δn (20°C, 589 nm) = 0,164
    UZU-3A-N 8,0
    CUZU-2-N 9,0
    CUZU-3-N 9,0
    CUZU-4-N 9,0
    HP-3N.F 6,0
    HP-4N.F 6,0
    HP-5N.F 8,0
    Σ 100,0
  • Bis zu einer Temperatur von 43°C (T2) zeigte die Zelle einen deutlichen elektrooptischen Effekt unter einer angelegten Spannung, z. B. bei 38°C, wobei Anlegen einer Spannung von 46 V zu einem Maximum der optischen Durchlässigkeit führte. Bei einer Temperatur von 43°C begann die Spannung, die für einen sichtbaren elektrooptischen Effekt erforderlich war, stark zuzunehmen, was den Übergang von der blauen Phase in die isotrope Phase bei dieser Temperatur angab.
  • Der Temperaturbereich (ΔT(BP)), in dem die Mischung elektrooptisch in der blauen Phase eingesetzt werden kann, wurde als der Bereich von 36°C bis 43°C identifiziert, war also 7° breit (= T2 – T1 = 43°C – 36°C). Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 unten aufgeführt. Tabelle 2:
    Anw.-Bsp. # V.A.B. 1 2 3 4 5
    Mischung # CM M-1 M-2 M-3 M-4 M-5
    Verb. aus Bsp. # keine 1 2 3 4 5
    Konz. der Verb./% keine 10 10 10 10 10
    Ausdehnung der blauen Phase
    T2/°C 43,0 33,0 12,0 9,0 32,5 10,1
    T1/°C 36,0 25,8 –1,2 –0,7 24,0 –6,7
    ΔT(BP)/° 7,0 7,2 13,2 9,7 8,5 16,8
    Charakteristische Spannung
    Top./°C 38,0 27,8 0,8 1,3 26 –4,7
    Vmax/V 46,0 43,2 43,0 46,6 40,5 52,5
  • Anwendungsbeispiel 1
  • In diesem Anwendungsbeispiel wurden 10% der Verbindung aus Beispiel 1 und 5% des chiralen Mittels R-5011 in der achiralen Flüssigkristallmischung M-0 mit der Zusammensetzung und den Eigenschaften wie in der folgenden Tabelle angegeben gelöst.
  • Die erhaltene Mischung M-1 wurde in eine elektrooptische Testzelle wie die im Vergleichsbeispiel verwendete gefüllt und wie dort beschrieben untersucht.
  • Bei niedrigen Temperaturen wies die gefüllte Zelle die typische Textur einer chiralen nematischen Mischung auf, mit einer optischen Durchlässigkeit zwischen gekreuzten Polarisatoren ohne angelegte Spannung. Beim Erhitzen war die Mischung bei einer Temperatur von 28,5°C optisch isotrop, also dunkel zwischen den gekreuzten Polarisatoren. Dies gab den Übergang von der chiralen nematischen Phase in die blaue Phase bei 25,8°C an. Bis zu einer Temperatur von 33°C zeigte die Zelle einen deutlichen elektrooptischen Effekt unter einer angelegten Spannung, z. B. bei 25°C. Anlegen einer Spannung von 43,2 Volt führte zu einem Maximum der optischen Durchlässigkeit. Bei einer Temperatur von 33°C begann die Spannung, die für einen sichtbaren elektrooptischen Effekt erforderlich war, stark zuzunehmen, was den Übergang von der blauen Phase in die isotrope Phase bei 33°C ohne angelegte Spannung angab.
  • Der Temperaturbereich (ΔT(BP)), in dem die Mischung elektrooptisch in der blauen Phase eingesetzt werden kann, wurde als der Bereich von 25,8°C bis 33°C identifiziert, war also 7,2° breit (= T2 – T1 = 33°C – 25,8°C). Dies ist etwas größer als der entsprechende Bereich von 7 K, wie er bei der chiralen Referenzmischung CM mit nur einer Zugabe von 5% R-5011 zur Mischung M-0 gefunden wurde, und gleichzeitig wird der Phasenbereich der blauen Phase erheblich in Richtung der Umgebungstemperatur verschoben, was die praktische Anwendung erleichtert. Gleichzeitig ist auch die Betriebsspannung niedriger. Die Ergebnisse sind ebenfalls in Tabelle 2 gezeigt.
  • Anwendungsbeispiel 2
  • In diesem Anwendungsbeispiel wurden 10% der Verbindung aus Beispiel 2 und 5% des chiralen Mittels R-5011 in der achiralen Flüssigkristallmischung M-0 mit der Zusammensetzung und den Eigenschaften wie in der folgenden Tabelle angegeben gelöst.
  • Die erhaltene Mischung M-1 wurde in eine elektrooptische Testzelle wie die im Vergleichsbeispiel verwendete gefüllt und wie dort beschrieben untersucht.
  • Bei niedrigen Temperaturen wies die gefüllte Zelle die typische Textur einer chiralen nematischen Mischung auf, mit einer optischen Durchlässigkeit zwischen gekreuzten Polarisatoren ohne angelegte Spannung. Beim Erhitzen war die Mischung bei einer Temperatur von –1,2°C optisch isotrop, also dunkel zwischen den gekreuzten Polarisatoren. Dies gab den Übergang von der chiralen nematischen Phase in die blaue Phase bei –1,2°C an. Bis zu einer Temperatur von 12°C zeigte die Zelle einen deutlichen elektrooptischen Effekt unter einer angelegten Spannung, z. B. bei 0,8°C, Anlegen von 43 Volt führte zu einem Maximum der optischen Durchlässigkeit. Bei einer Temperatur von 12°C begann die Spannung, die für einen sichtbaren elektrooptischen Effekt erforderlich war, stark zuzunehmen, was den Übergang von der blauen Phase in die isotrope Phase bei 12°C ohne angelegte Spannung angab.
  • Der Temperaturbereich (ΔT(BP)), in dem die Mischung elektrooptisch in der blauen Phase eingesetzt werden kann, wurde als der Bereich von –1,2°C bis 12°C identifiziert, war also 13,2° breit (= T2 – T1 = 12°C – (–1,2°C)). Dies ist erheblich größer als der entsprechende Bereich von 7 K, wie er bei der chiralen Referenzmischung CM mit nur einer Zugabe von 5% R-5011 zur Mischung M-0 gefunden wurde. Die Ergebnisse sind ebenfalls in Tabelle 2 gezeigt.
  • Anwendungsbeispiele 3 bis 5
  • Wie in Anwendungsbeispiel 1 wurden alternativ jeweils 10% der jeweiligen interessierenden Verbindung zusammen mit 5% des chiralen Mittels R-5011 in der achiralen Flüssigkristallmischung M-0 aus Anwendungsbeispiel 1 gelöst. In diesen Anwendungsbeispielen wurden alternativ jeweils die Verbindungen aus den Beispielen 3 bis 5, verwendet, wie in Tabelle 2 angegeben.
  • Die jeweiligen Mischungen (M-3 bis M-5) wurden untersucht wie unter dem Vergleichsanwendungsbeispiel und unter Anwendungsbeispiel 1 beschrieben. Die Ergebnisse sind vergleichend in Tabelle 2 gezeigt. Verglichen mit dem der Bezugsmischung CM wiesen alle diese Beispiele erheblich breitere Temperaturbereiche, über die der elektrooptische Effekt in der blauen Phase verwendet werden kann, auf.
  • Anwendungsbeispiele 6.1 bis 6.3
  • Wie in Anwendungsbeispiel 1 wurde die interessierende Verbindung zusammen mit 5% des chiralen Mittels R-5011 in der achiralen Flüssigkristallmischung M-0 aus Anwendungsbeispiel 1 gelöst. In allen dieser drei Anwendungsbeispiele wurde die Verbindung aus Beispiel 6 verwendet, wie in Tabelle 3 angegeben. Die Konzentration dieser Verbindung wurde in diesen drei Anwendungsbeispielen von 10% über 7% bis 4% variiert. Die Ergebnisse sind in Tabelle 3 gezeigt.
  • Die jeweiligen Mischungen (M-6.1 bis M-6.3) wurden untersucht wie unter dem Vergleichsanwendungsbeispiel und unter Anwendungsbeispiel 1 beschrieben. Die Ergebnisse sind vergleichend in Tabelle 2 gezeigt. Verglichen mit dem der Bezugsmischung CM wiesen alle diese Beispiele erheblich breitere Temperaturbereiche, über die der elektrooptische Effekt in der blauen Phase verwendet werden kann, auf. Der breiteste Bereich für die blaue Phase wurde mit einer Breite von 12,7° für die Mischung M-6.2 beobachtet, die 7% der Verbindung aus Beispiel 6 enthält. Diese Mischung besitzt auch dieselbe niedrige Betriebsspannung wie die Mischung M-6.3 mit 4% der interessierenden Verbindung.
  • Anwendungsbeispiele 7.1 bis 7.4
  • Wie in Anwendungsbeispiel 1 wurde die interessierende Verbindung zusammen mit 5% des chiralen Mittels R-5011 in der achiralen Flüssigkristallmischung M-0 aus Anwendungsbeispiel 1 gelöst. In allen dieser vier Anwendungsbeispiele wurde die Verbindung aus Beispiel 7 verwendet, wie in den Tabellen 3 und 4 angegeben. Die Konzentration dieser Verbindung wurde in diesen vier Anwendungsbeispielen von 10% über 7% und 4% bis 2% variiert. Die Ergebnisse sind in den Tabellen 3 und 4 gezeigt.
  • Die jeweiligen Mischungen (M-7.1 bis M-7.4) wurden untersucht wie unter dem Vergleichsanwendungsbeispiel und unter Anwendungsbeispiel 1 beschrieben. Die Ergebnisse sind in den Tabellen 3 und 4 gezeigt. Verglichen mit der Bezugsmischung CM wiesen die Mischungen M-7.2 bis M-7.4 der jeweiligen Anwendungsbeispiele erheblich breitere Temperaturbereiche, über die der elektrooptische Effekt in der blauen Phase verwendet werden kann, auf. Der breiteste Bereich für die blaue Phase wurde mit einer Breite von 17,5° für die Mischung M-7.2 (die 7% der Verbindung aus Beispiel 7 enthält) beobachtet. In dieser Reihe von Mischungen mit schrittweise abnehmender Konzentration der Verbindung aus Beispiel 7 ist die niedrigste Betriebsspannung für die Mischung M-7.3 mit 4% der interessierenden Verbindung zu beobachten, die noch eine blaue Phase besitzt, die 11,1° breit ist.
  • Anwendungsbeispiele 8 bis 12
  • Wie in Anwendungsbeispiel 1 wurden alternativ die jeweils 10% der jeweiligen interessierenden Verbindungen zusammen mit 5% des chiralen Mittels R-5011 in der achiralen Flüssigkristallmischung M-0 aus Anwendungsbeispiel 1 gelöst. Die Ergebnisse sind in den Tabellen 4 und 5 gezeigt.
  • Die jeweiligen Mischungen (M-8 bis M-12) wurden untersucht wie unter dem Vergleichsanwendungsbeispiel und unter Anwendungsbeispiel 1 beschrieben. Die Ergebnisse sind in den Tabellen 4 und 5 gezeigt.
  • Anwendungsbeispiele 13.1, 13.2, 14.1 und 14.2
  • Wie in Anwendungsbeispiel 1 wurde die interessierende Verbindung zusammen mit 5% des chiralen Mittels R-5011 in der achiralen Flüssigkristallmischung M-0 aus Anwendungsbeispiel 1 gelöst. In den ersten beiden dieser vier Anwendungsbeispiele wurde die Verbindung aus Beispiel 13 verwendet, während in den zweiten beiden die Verbindung aus Beispiel 14 verwendet wurde, wie in den Tabellen 5 und 6 angegeben. Die Ergebnisse sind in den Tabellen 5 und 6 gezeigt. In den Mischungen M-13.1 und M-14.1 wurden jeweils 10% der Verbindungen verwendet, während in den Mischungen M-13.2 und M-14.2 die jeweilige Konzentration 5% beträgt.
  • Die jeweiligen Mischungen (M-13.1 bis M-14.2) wurden untersucht wie unter dem Vergleichsanwendungsbeispiel und unter Anwendungsbeispiel 1 beschrieben. Die Ergebnisse sind in den Tabellen 5 und 6 gezeigt. Speziell die Mischung M-13.2 weist einen breiten Temperaturbereich von 14,2° für die blaue Phase auf. Die Mischung M-14.1 weist einen etwas kleineren Bereich für die blaue Phase auf (mit 12,5°), besitzt aber eine vorteilhaft niedrige Betriebsspannung.
  • Anwendungsbeispiele 15 und 16
  • Wie in Anwendungsbeispiel 1 wurden alternativ jeweils die 10% der jeweiligen interessierenden Verbindungen, jetzt die der Beispiele 15 bzw. 16, zusammen mit 5% des chiralen Mittels R-5011 in der achiralen Flüssigkristallmischung M-0 aus Anwendungsbeispiel 1 gelöst. Die Ergebnisse sind in Tabelle 6 gezeigt.
  • Die jeweiligen Mischungen (M-15 und M-16) wurden untersucht wie unter dem Vergleichsanwendungsbeispiel und unter Anwendungsbeispiel 1 beschrieben. Die Ergebnisse sind in Tabelle 6 gezeigt.
  • Anwendungsbeispiele 17.1 bis 17.3
  • Wie in Anwendungsbeispiel 1 wurde die interessierende Verbindung zusammen mit 5% des chiralen Mittels R-5011 in der achiralen Flüssigkristallmischung M-0 aus Anwendungsbeispiel 1 gelöst. In allen dieser drei Anwendungsbeispiele wurde die Verbindung aus Beispiel 17 verwendet, wie in den Tabellen 6 und 7 angegeben. Die Konzentration dieser Verbindung wurde in diesen drei Anwendungsbeispielen von 10% über 7% bis 4% variiert. Die Ergebnisse sind in den Tabellen 6 und 7 gezeigt.
  • Die jeweiligen Mischungen (M-17.1 bis M-17.3) wurden untersucht wie unter dem Vergleichsanwendungsbeispiel und unter Anwendungsbeispiel 1 beschrieben. Verglichen mit dem der Bezugsmischung CM wiesen alle diese Beispiele erheblich breitere Temperaturbereiche, über die der elektrooptische Effekt in der blauen Phase verwendet werden kann, auf. Der breiteste Bereich für die blaue Phase wurde mit einer Breite von 13,8° für die Mischung M-17.2 beobachtet, die 7% der Verbindung aus Beispiel 17 enthält. Diese Mischung besitzt auch eine ähnlich niedrige Betriebs spannung wie die Mischung M-17.3 mit 4% der interessierenden Verbindung.
  • Anwendungsbeispiele 18 bis 23
  • Wie in Anwendungsbeispiel 1 wurden alternativ jeweils die 10% der jeweiligen interessierenden Verbindungen, jetzt die der Beispiele 18 bis 22 und 30, zusammen mit 5% des chiralen Mittels R-5011 in der achiralen Flüssigkristallmischung M-0 aus Anwendungsbeispiel 1 gelöst. Die Ergebnisse sind in den Tabellen 7 und 8 gezeigt.
  • Die jeweiligen Mischungen (M-18 bis M-23) wurden untersucht wie unter dem Vergleichsanwendungsbeispiel und unter Anwendungsbeispiel 1 beschrieben. Die Ergebnisse sind in den Tabellen 7 und 8 gezeigt.
  • Anwendungsbeispiel 24
  • 5% der Verbindung aus Beispiel 1300 werden zusammen mit 5% des chiralen Dotierstoffs R-5011 zur Wirtsmischung M-0 aus Anwendungsbeispiel 1 gegeben und wie dort beschrieben untersucht. Die Ergebnisse sind in der untenstehenden Tabelle 8 gezeigt. Tabelle 3:
    Anw.-Bsp. # V.A.B. 6.1 6.2 6.3 7.1 7.2
    Mischung # CM M-6.1 M-6.1 M-6.3 M-7.1 M-7.2
    Verb. aus Bsp. # keine 6 6 6 7 7
    Konz. der Verb./% keine 10 7 4 10 7
    Ausdehnung der blauen Phase
    T2/°C 43,0 5,9 16,0 28,0 0,5 12,6
    T1/°C 36,0 –1,5 3,3 18,3 –3,8 –4,9
    ΔT(BP)/° 7,0 7,4 12,7 9,7 4,3 17,5
    Charakteristische Spannung
    Top./°C 38,0 0,5 5,3 20,3 –1,8 –2,9
    Vmax/V 46,0 49,5 41,6 41,7 45,0 45,0
    Tabelle 4:
    Anw.-Bsp. # V.A.B. 7.3 7.4 8 9 10
    Mischung # CM M-7.3 M-7.4 M-8 M-9 M-10
    Verb. aus Bsp. # keine 7 7 8 9 10
    Konz. der Verb./% keine 4 2 10 10 10
    Ausdehnung der blauen Phase
    T2/°C 43,0 26,8 34,2 5,0 20,2 6,2
    T1/°C 36,0 15,7 26,9 –3,4 8,1 –9,5
    ΔT(BP)/° 7,0 11,1 7,3 8,4 12,1 15,7
    Charakteristische Spannung
    Top./°C 38,0 17,7 28,9 –0,4 6,1 –7,5
    Vmax/V 46,0 39,8 42,0 52,8 47,8 48,5
    Tabelle 5:
    Anw.-Bsp. # V.A.B. 11 12 13.1 13.2 14.1
    Mischung # CM M-11 M-12 M-13.1 M-13.2 M-14.1
    Verb. aus Bsp. # keine 11 12 13 13 14
    Konz. der Verb./% keine 10 10 10 5 10
    Ausdehnung der blauen Phase
    T2/°C 43,0 22,7 15,3 –2,3 17,1 2,1
    T1/°C 36,0 13,1 5,7 –6,0 2,9 –8,6
    ΔT(BP)/° 7,0 9,6 9,6 3,7 14,2 10,7
    Charakteristische Spannung
    38,0 15,1 7,7 –4,0 4,9 –6,6
    Vmax/V 46,0 39,0 44,0 75,9 41,0 48,1
    Tabelle 6:
    Anw.-Bsp. # V.A.B. 14.2 15 16 17.1 17.2
    Mischung # CM M-14.2 M-15 M-16 M-17.1 M-17.2
    Verb. aus Bsp. # keine 14 15 16 17 17
    Konz. der Verb./% keine 5 10 10 10 7
    Ausdehnung der blauen Phase
    T2/°C 43,0 23,5 11,3 n. b. 2,7 14,8
    T1/°C 36,0 11,0 –0,8 n. b. –1,6 1,0
    ΔT(BP)/° 7,0 12,5 10,5 n. b. 4,3 13,8
    Charakteristische Spannung
    Top./°C 38,0 13,0 1,2 n. b. 0,4 3,0
    Vmax/V 46,0 36,0 48,8 n. b. 77,3 40,5
    Tabelle 7:
    Anw.-Bsp. # V.A.B. 17.3 18 19 20 21
    Mischung # CM M-17.4 M-18 M-19 M-20 M-21
    Verb. aus Bsp. # keine 17 18 19 20 21
    Konz. der Verb./% keine 4 10 5 10 10
    Ausdehnung der blauen Phase
    T2/°C 43,0 26,7 n. b. 22,8 19,4 15,9
    T1/°C 36,0 15,8 n. b. 12,6 8,8 –4,7
    ΔT(BP)/° 7,0 10,9 n. b. 10,2 10,6 11,2
    Charakteristische Spannung
    Top./°C 38,0 17,8 n. b. 14,6 10,8 –0,9
    Vmax/V 46,0 38,6 n. b. 40,3 43,9 46,5
    Tabelle 8:
    Anw.-Bsp. # V.A.B. 22 23 24
    Mischung # CM M-22 M-23 M-24
    Verb. aus Bsp. # keine 22 30 1300
    Konz. der Verb./% keine 10 10 5
    Ausdehnung der blauen Phase
    T2/°C 43,0 8,3 n. b. 19,3
    T1/°C 36,0 –3,7 n. b. 6,9
    ΔT(BP)/° 7,0 12,0 n. b. 12,4
    Charakteristische Spannung
    Top./°C 38,0 10,3 n. b. 8,9
    Vmax/V 46,0 40,1 n. b. 43,3
  • Titel: Flüssigkristallverbindungen, Flüssigkristallmedium und Flüssigkristallanzeige
    Figure 02790001
  • Die vorliegende Erfindung betrifft mesogene Verbindungen mit mesogener Gruppe und einer oder mehreren sperrigen Endgruppen, die jeweils mindestens zwei Ringelemente enthalten, wobei zwei dieser Ringelemente über eine direkte Bindung oder über eine Verknüpfungsgruppe, vorzugsweise der Formel (I), worin die Parameter wie im Text spezifiziert sind, mit einem Zentralatom oder mit einer Zentralgruppe verknüpft sind. Diese sperrige Endgruppe enthält vorzugsweise zwei oder mehr Ringe, die jeweils an ein und dasselbe Verknüpfungsatom gebunden sind. Die vorliegende Erfindung betrifft weiterhin mesogene Medien, vorzugsweise Flüssigkristallmedien, die eine blaue Phase aufweisen, und deren Verwendung in elektrooptischen Lichtmodulationselementen und deren jeweilige Verwendung in Anzeigen, sowie derartige Vorrichtungen.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
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Claims (14)

  1. Mesogenic Verbindung, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine mesogene Gruppe und eine oder mehrere sperrige Endgruppen enthält, die jeweils mindestens zwei Ringelemente enthalten, wobei zwei dieser Ringelemente über eine direkte Bindung oder über eine Verknüpfungsgruppe mit einem Zentralatom oder mit einer Zentralgruppe verknüpft sind.
  2. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei der Ringelemente in mindestens einer der einen oder mehreren sperrigen Endgruppen miteinander verknüpft sind, entweder direkt oder über eine Verknüpfungsgruppe, die der in Anspruch 1 genannten Verknüpfungsgruppe gleich oder von ihr verschieden sein kann.
  3. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich um eine Verbindung der Formell
    Figure 02800001
    handelt, worin
    Figure 02800002
    einen divalenten Rest der Formel
    Figure 02800003
    bedeutet,
    Figure 02800004
    entweder zwei monovalente Reste, kurz MR, jeweils unabhängig voneinander, der Formel MR-1 oder einen divalenten Rest, kurz DR, ausgewählt aus der Gruppe der Formeln DR-1, DR-2 und DR-3 darstellt,
    Figure 02810001
    R11 H, F, Cl, Br, I, CN, NO2, NCS, SF5, SO2CF3 oder Alkyl, das geradkettig oder verzweigt ist, unsubstituiert oder ein- oder mehrfach durch F, Cl, Br, oder CN substituiert ist und in dem gegebenenfalls eine oder mehrere nicht benachbarte CH2-Gruppen jeweils unabhängig voneinander durch -O-, -S-, -NH-, -NR01-, -SiR01R02-, -CO-, -COO-, -OCO-, -OCO-O-, -S-CO-, -CO-S-, -CY1=CY2- oder -C≡C- so ersetzt sind, dass O- und/oder S-Atome nicht direkt miteinander verknüpft sind, oder R11 PG-SG bedeutet, R12 eine der für R11 und für MR angegebenen Bedeutungen besitzt oder
    Figure 02820001
    R13 bis R15 unabhängig voneinander eine der für R11 angegebenen Bedeutungen besitzen, R01 und R02 unabhängig voneinander H oder Alkyl mit 1 bis 12 C-Atomen bedeuten, R H oder Alkyl bedeutet, PG eine polymerisierbare oder reaktive Gruppe bedeutet, SG eine Spacergruppe oder eine Einfachbindung bedeutet und
    Figure 02830001
    unabhängig voneinander einen aromatischen oder alicyclischen Ring oder eine Gruppe enthaltend zwei oder mehr anellierte aromatische und/oder alicyclische Ringe bedeuten, worin diese Ringe gegebenenfalls ein oder mehrere Heteroatome ausgewählt aus N, O und/oder S enthalten und gegebenenfalls ein- oder mehrfach durch R substituiert sind, Z0 C oder N bedeutet, Z11 bis Z16 unabhängig voneinander -O-, -S-, -CO-, -CO-O-, -O-CO-, -S-CO-, -CO-S-, -O-CO-O-, -CO-NR01-, -NR01-CO-, -OCH2-, -CH2O-, -SCH2-, -CH2S-, -CF2O-, -OCF2-, -CF2S-, -SCF-, -CH2CH2-, -CF2CH2-, -CH2CF2-, -CF2CF-, -CH=N-, -N=CH-, -N=N-, -CH=CR01-, -CY01=CY02-, -C≡C-, -(CH2)4-, -CH= CH-CO-O-, -O-CO-CH=CH- oder eine Einfachbindung bedeuten, Y01 und Y02 unabhängig voneinander H, F, Cl oder CN bedeuten, X11 bis X15 unabhängig voneinander eine der für Z11 angegebenen Bedeutungen besitzen und X12 alternativ -CG-Z11- oder -Z11-CG- bedeuten kann,
    Figure 02840001
    Y11 eine der für Z11 angegebenen Bedeutungen besitzt oder -(CH2)3- oder -CH2-CH(CH3)- bedeutet, n 0 oder 1 bedeutet, m 1 ist, wenn „BG" „MR" bedeutet, und 2 ist, wenn „BG" „DR" bedeutet, o 1 oder 2 bedeutet, n + o 2 bedeutet, p und q unabhängig voneinander 0 oder 1 bedeuten, s, t und u vorzugsweise 0 oder 1, vorzugsweise 0 bedeuten.
  4. Verbindung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine nicht anellierte sperrige Endgruppe enthält.
  5. Verbindung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine anellierte sperrige Endgruppe enthält.
  6. Verbindung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei sperrige Endgruppen enthält.
  7. Medium, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Verbindung der Formel 1 nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6 enthält.
  8. Medium nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass es sich um ein mesogenes Medium handelt.
  9. Medium nach mindestens einem der Ansprüche 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass es sich um ein Lichtmodulationsmedium handelt.
  10. Medium nach mindestens einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass es eine blaue Phase aufweist.
  11. Lichtmodulationselement, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Medium nach mindestens einem der Ansprüche 7 bis 10 enthält.
  12. Verwendung einer Verbindung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6 in einem mesogenen Medium.
  13. Verwendung eines Mediums nach mindestens einem der Ansprüche 7 bis 10 in einem Lichtmodulationselement.
  14. Elektrooptische Anzeige, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Medium nach mindestens einem der Ansprüche 7 bis 10 enthält.
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