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DE112004002117T5 - Phased-Array Wirbelsäulenspule mit räumlich verschobenen Spulenelementen - Google Patents

Phased-Array Wirbelsäulenspule mit räumlich verschobenen Spulenelementen Download PDF

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Publication number
DE112004002117T5
DE112004002117T5 DE112004002117T DE112004002117T DE112004002117T5 DE 112004002117 T5 DE112004002117 T5 DE 112004002117T5 DE 112004002117 T DE112004002117 T DE 112004002117T DE 112004002117 T DE112004002117 T DE 112004002117T DE 112004002117 T5 DE112004002117 T5 DE 112004002117T5
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coil
phased array
coils
loop
spine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE112004002117T
Other languages
English (en)
Inventor
Limin Streetsboro Feng
Karthik Streetsboro Lakshmanan
Jacob L. Burton Sladkey
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Electric Co filed Critical General Electric Co
Publication of DE112004002117T5 publication Critical patent/DE112004002117T5/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R33/00Arrangements or instruments for measuring magnetic variables
    • G01R33/20Arrangements or instruments for measuring magnetic variables involving magnetic resonance
    • G01R33/28Details of apparatus provided for in groups G01R33/44 - G01R33/64
    • G01R33/32Excitation or detection systems, e.g. using radio frequency signals
    • G01R33/34Constructional details, e.g. resonators, specially adapted to MR
    • G01R33/341Constructional details, e.g. resonators, specially adapted to MR comprising surface coils
    • G01R33/3415Constructional details, e.g. resonators, specially adapted to MR comprising surface coils comprising arrays of sub-coils, i.e. phased-array coils with flexible receiver channels

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Condensed Matter Physics & Semiconductors (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Magnetic Resonance Imaging Apparatus (AREA)

Abstract

Phased-Array-Spule für ein Magnetresonanzbildgebungs(MRI)-System, wobei die Phased-Array-Spule aufweist:
– eine erste Spule; und
– eine zweite Spule anschließend an die erste Spule wobei die erste und die zweite Spule in einer gegenüber einem Betrachtungszentrum des MRI-Systems verschobenen Anordnung konfiguriert sind.

Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft allgemein medizinische Bildgebungssysteme und mehr im Einzelnen eine Phased-Array-Spule für ein Magnetresonanz(MRI)-System.
  • MRI- oder nuklearmagnetische Resonanz(NMR)-Bildgebung liefert allgemein eine räumliche Diskrimination von Resonanzwechselwirkungen zwischen Hochfrequenz(HF)-Wellen und Kernen in einem Magnetfeld. NMR-Signale werden typischerweise unter Verwendung einer HF-Spule detektiert, die in der Nähe eines von dem Magnetsystem des MRI- oder NMR-Scanners erregten Volumens angeordnet ist.
  • Es ist bekannt bei MRI eine Phased-Array Konfiguration für die HF-Spulen zum Empfang von NMR-Signalen zu verwenden. So kann z.B. eine Phased-Array-Oberflächenspule für MRI-Systeme mit horizontalem Feld ein Oberflächen-Phased-Array mit mehrschleifigen Elementenspulen aufweisen. Jeweils zwei aneinander anschließende Spulenelemente weisen typischerweise eine physikalische Überlappung auf, um eine Isolation zu erzielen. Die mehrschleifigen Elemente können bspw. in einer Reihe oder in einem dreiecksförmigen Array angeordnet sein.
  • Typischerweise sind die Oberflächenspulenschleifen (loops) eines Satzes voneinander kritisch entkoppelt und empfangen gleichzeitig das NMR-Signal, das in dem von einer zugeordneten Volumenspule erregten Bildgebungsbereich erzeugt wird. Das Signal von diesen Oberflächenspulen wird dann rekonstruiert, um ein Bild zu erzeugen, das mehrfach größer ist als die Größe jeder der einzelnen Schleifen in dem Array. Da die Größe jedes Elementes in dem Phased-Array im Vergleich mit dem endgültigen rekonstruierten Bild verhältnismäßig klein ist, ist der Rauschwert herabgesetzt und das von jedem Element des Phased-Array erhaltene Signal ist stärker. Das Endresultat ist deshalb eine wesentliche Erhöhung des SNR bei dem endgültig rekonstruierten Bild. Die erste Anwendung einer solchen Phased-Array Konstruktion war für den Rückgrats(Wirbelsäulen-)bereich bestimmt, weil die notwendige Überdeckung des Rückgratbereichs bei dem menschlichen Körper außerordentlich groß ist und ein einziges Empfangsspulengebilde das für eine klinische Beurteilung erforderliche Bild nicht in zweckentsprechender Weise liefern konnte.
  • Die Verwendung dieser Phased-Array-Spulenaufbauten, bspw. einer Reihe von Spulen mit quadratischen Schleifen zum Scannen des Rückgrats (Wirbelsäule), wobei die Spulen in der Richtung vom Kopf zum Fuß (head-foot = HF) aufgereiht sind, ergibt ein Abschattungsproblem (shading) bei der axialen und koronalen Bildgebung. Wenn eine Schleifenspule zum Scannen des menschlichen Körpers in einem System mit 3T oder höherer Feldstärke verwendet wird, ist die Empfindlichkeitsverteilung der Spule in der Querebene, die rechtwinklig zu der Hauptfeldrichtung des Systems verläuft, nicht symmetrisch. Wenn das Hauptfeld von der Rückseite des Magnetes zur Vorderseite (Endes des Patienten) gerichtet ist, kippt die Empfindlichkeits-Map der Schleifenspule, die unter den menschlichen Körper gelegt ist, auf die linke Seite (auf der Querebene und nicht der linken Seite des menschlichen Körpers). Wenn sich die Hauptfeldrichtung umkehrt, kippt die Empfindlichkeits-Map auf die rechte Seite. Wenn somit das Links-Rechts-Zentrum dieses Phased-Array auf der Mitte des Rückgrats positioniert ist, ergibt die Spule nicht die beste SNR in dem Rückgratsbereich, weil die Spulenempfindlichkeit sich auf eine Seite neigt. Die von der rechten und linken Seite des Rückgrats erhaltenen Signale sind nicht symmetrisch gleich zueinander. Der Intensitätsunterschied zwischen den Signalen von zwei symmetrischen Punkten auf der linken und rechten Seite des Rückgrats kann mehr als 20 Prozent betragen. Dies hat zur Folge, dass die Quer- und Koronalbilder der Spule eine offensichtliche Links-Rechts-Abschattung aufweisen.
  • Andere abgewandelte Ausführungsformen verwenden eine zweidimensionale Phased-Array Oberflächenspulenkonstruktion mit kreisförmig gestalteten Schleifenspulen, die anschließend an Schleifenspulen an den drei Scheiteln eines gleichseitigen Dreiecks angeordnet sind. Dieser Aufbau ist aber für die Rückgratbildgebung nicht geeignet. Wenn eine Phased-Array-Spule zur Rückgratsbildgebung verwendet wird, sollte sie im Stande sein, jeden beliebigen Abschnitt des Rückgrats zu scannen. Die Spule sollte aus verschiedenen Spulenstationen bestehen, die in der Kopf-Fuß-Richtung aufgereiht sind. Dieses dreieckförmig gestaltete Array ist nicht dazu geeignet, eine Rückgratspule mit verschiedenen Spulenabschnitten in der Kopf-Fuß-Richtung zu bilden.
  • Es wurden schon verschiedene Abwandlungen und Abänderungen bei der Phased-Array-Spule entwickelt. So wurde z.B. eine Phased-Array-Spule mit entsprechend einer Ziffer „8" gestalteten Elementenspulen entwickelt, die üblicherweise als „Butterflies" („Schmetterlinge") bezeichnet sind. Auch wurde anstelle der Verwendung eines Schleifenspulenarrays ein Quadratur-Spulenarray für die Rückgratbildgebung vorgeschlagen. Diese Spule besteht aus vier Quadraturpaaren, die in der Kopf-Fuß-Richtung aufgereiht sind, wobei jedes Quadraturpaar eine Schleife- und eine Butterfly-Elementspule aufweist. Die Spule weist mehrere Abschnitte in der Kopf-Fuß-Richtung auf. Jeder Abschnitt besteht aus einer Schleifenspule und einer Butterflyspule und diese sind quadraturmäßig in der Spule oder in dem MRI-System analog kombiniert. Wird eine Rückgratspule diese Aufbaus in einem 3T-System verwendet, so haben die von der Spule erzeugten Bilder ebenfalls Links-Rechts(LR)-Abschattungsprobleme. Dies rührt daher, dass nicht nur die Schleifenspule, sondern auch die Butterflyspule eine gekippte asymmetrische Empfindlichkeits-Map bei der Verwendung in einem MRI-System mit 3T oder einer höheren Feldstärke aufweist. Die Empfindlichkeits-Map der Butterflyspule ist in die gleiche Richtung wie die Schleifenspule verschoben, weil die von den beiden Flügeln der Butterflyspule erzeugten Felder in dem menschlichen Körper nicht symmetrisch sind. Die Empfindlichkeits-Map zeigt Bergspitzen und die Spitze auf der Seite auf die das Feld kippt ist höher als die auf der anderen Seite. Demgemäß zeigen die von dem von dem durch die Schleifen und Butterflyspule quadraturanalog kombinierten Feld empfangenen Signale immer noch ein asymmetrisches Muster. Das beste SNR-Gebiet dieser Spule liegt nicht im Zentrum, wo das Rückgrat liegt, sondern ist auf eine Seite verschoben. Beispielsweise ist eines der Bilder einer Seite der Niere heller als die andere Seite.
  • Es sind noch weitere Spulenarrays bekannt, die sechs Quadraturpaare enthalten. Die sechs Paare sind in der Kopf- Fuß-Richtung aufgereiht, um den ganzen Zervikal-Torax-Lumbar(CTL)-Rückgratbereich zu überdecken. Das erste Paar kann auf einem Former (Spulenkörper) angeordnet sein, der entsprechend dem menschlichen Hals gestaltet ist. Die Quadraturpaare können getrennt zur Bildgebung irgendeines gewünschten Abschnitts des Rückgrats benutzt werden. In jedem Paar werden zwei Elemente entweder quadraturmäßig analog kombiniert oder digital kombiniert, abhängig davon, wie viele Empfangskanäle in dem MRI-System vorhanden sind.
  • Um die Fähigkeit zur Abbildung des CTL-Rückgratgebiets zu verbessern, wurde schon ein Phased-Array-Design vorgeschlagen, das das ins Auge gefasste Gebiet überdeckt. Das vorgeschlagene Design enthielt sechs Quadraturpaare (sechs Schleifen und sechs Sattelspulen in einer Quadraturkonfiguration), die in einer Mehrfachauflistung von Modes in der die jeweilige Spule arbeiten aufgeteilt sind und außerdem irgendeinen gewünschten Abschnitt des Rückgrats abbilden können. Diese Spulen haben sechs Quadraturpaare, die in der Kopf-Fuß-Richtung aufgereiht sind. Das erste Paar, das den Hals abdeckt ist auf den der Gestalt des Halses formmäßig angepassten Former aufgelegt. Die Butterflyspule dieses Quadraturpaars sieht eher wie eine Sattelspule aus. Alle Quadraturpaare in den Spulen sind entweder in der Spule analog kombiniert oder in dem System digital kombiniert. Die Empfindlichkeits-Map einer Sattelspule weist ebenfalls ein asymmetrisches Muster auf. Weil beide Elementspulen eines Quadraturpaares eine asymmetrische Empfindlichkeit aufweisen, haben die kombinierten Bilder immer noch das LR-Abschattungsproblem. Wenn somit eine Spule mit diesem Aufbau in einem System mit 3T oder einem stärkeren Hauptfeld verwendet wird, hat sie immer noch das Rechts-Links-Abschattungsproblem und zwar unabhängig davon, ob sie analog oder digital kombiniert ist. Eine alternative Ausführungsform besteht darin, zwölf Elemente unabhängig oder in irgendeiner auf ein MRI-System basierten Empfängerkonfiguration zu verwenden. Auch dieses System hat immer noch das LR-Abschattungsproblem.
  • Demgemäß würde wenn der Benutzung eine Oberflächenspule (z.B. eine Schleifenspule) in MRI-Systemen mit hoher Feldstärke verwendet wird, deren Hauptmagnetfeldstärke 1,5 Teslar (T) oder höher liegt, eine asymmetrische Signalempfindlichkeit der Spule beobachtet. Obwohl die Schleifenspule eine symmetrische Struktur aufweist, neigt sich die Empfindlichkeits-Map der Spule auf eine Seite. Die Neigungsrichtung hängt von der Richtung des magnetischen Hauptfelds ab. Dieses Phänomen ist ausgeprägt in einem System, das eine magnetische Hauptfeldstärke gleich oder höher als 3T aufweist. Das Phänomen wird von der elektrischen und leitenden Wirkung des menschlichen Körpers auf das elektromagnetische Hochfrequenz(HF)-Feld hervorgerufen. Das von den Resonanzkernspins in dem Körper erzeugte elektromagnetische HF-Feld ist ein zirkularpolarisiertes Feld und breitet sich in dem Körper aus, weil die elektromagnetische Wellenlänge bei hoher HF-Frequenz nicht viel größer ist als die Abmessung des Körpers. Die von der Spule von der linken und der rechten Seite empfangenen MR-Signale sind wegen der Ausbreitung des von den Kernresonanzspins erzeugten zirkularpolarisierten Feldes nicht mehr länger gleich.
  • Wenn eine traditionelle Rückgratspule (z.B. eine CTL-Spule) mit der oben beschriebenen Quadraturstruktur in einem 3T-System verwendet wird, ist die Spulenempfindlichkeits-Map auf eine Seite gekippt. Beispielsweise sind auf Quer- und Koronal-Rückgratbildern die Signale von Geweben auf der linken und rechten Seite des Rückgrats nicht gleich. Der Unterschied der Signalintensität auf den beiden Seiten kann eine LR-Abschattung auf den Quer- und Koronal-Rückgratsbildern ergeben. Dies ist als das LR-Abschattungsproblem bei der Rückgratbildgebung mit der traditionellen CTL-Spule bekannt. Das Problem kann zu einer unzulänglichen oder falschen Diagnose führen.
  • Zu weiteren Entwicklungen bei der MRI gehört die Simultaneous Akquisition of Spatial Harmonics (SMASH) (gleichzeitige Akquisition von Raumharmonischen), die einen Parallelverarbeitungsalgorithmus verwendet, um eine in einem Oberflächenspulenarray inhärente räumliche Information auszuwerten. Das Ergebnis ist eine Erhöhung bzw. Verbesserung der MR-Bildakquisitionsgeschwindigkeit, der Auflösung und/oder des Bildausschnitts (Field of View). In ähnlicher Weise ist ein weiterer Parallelverarbeitungsalgorithmus bekannt, bei dem die Beschleunigung der Bildakquisition im Zeitbereichraum anstatt im Frequenzbereichraum vorgenommen wird. Diese Parallelakquisitionstechnik wird als Sensitivity Encoding (SENSE) bezeichnet. Bei SENSE werden Bilder mittels Magnetresonanz (MR) eines in einem statischen Magnetfeld angeordneten Objekts erhalten und es beinhaltet die gleichzeitige Messung einer Anzahl Sätzen von MR-Signalen durch Anwendung von Gradienten und einem Array von Empfängerspulen. Die Rekonstruktion kann aus einer Anzahl Empfängerspulen Bilder von den Sätzen der gemessenen MR-Signale aus erfolgen und/oder die Rekonstruktion eines endgültigen Bildes kann aus einer entfernten abhängigen Empfindlichkeit der Empfängerspulen und einer ersten Anzahl von Empfängerspulenbildern geschehen.
  • Das charakteristische Merkmal all dieser Parallelbild gebungstechniken besteht darin, dass der Geschwindigkeitsgewinn direkt proportional der Zahl der unabhängigen Empfänger längs der Richtung ist, in der die Bildbeschleunigung angewandt werden soll. Demgemäß ist der Geschwindigkeitsgewinn zur Akquisition eines Bildes mit besserem SNR und verbesserter Bildqualität um so größer je größer die Zahl der Empfängerspulen ist.
  • Wenn aber die Phased-Array-Oberflächenspule eine Reihe Quadratschleifenspulen aufweist hat sie lediglich in der Kopf-Fuß-Richtung eine Parallelbildgebungsfähigkeit. Außerdem haben die im vorstehenden beschriebenen Quadratur-Phased-Arrays ebenso lediglich in der Kopf-Fuß-Richtung eine Parallelbildgebungsfähigkeit. Die beiden Elementspulen eines Quadraturpaars in diesen Spulen haben eine große gemeinsame Überdeckung in der LR-Richtung. Die g-Faktorwerte einer solchen Quadraturspule sind sehr stark erhöht, weil das B1-Feldprofil für diese beiden Elementspulen rings um das Rückgratsgebiet fast ununterscheidbar ist. Demgemäß haben sie keine Parallelbildgebungsfähigkeit in der LR-Richtung.
  • Kurze Beschreibung der Erfindung
  • Bei einer beispielhaften Ausführungsform wird eine Phased-Array-Spule für ein Magnetresonanzbildgebungs(MRI)-System geschaffen, die eine erste Spule und eine zweite Spule anschließend an die erste Spule aufweist. Die erste und die zweite Spule sind in einer gegenüber einem Betrachtungssmittelpunkt des MRI-Systems verschobenen Anordnung konfiguriert.
  • Bei einer anderen beispielhaften Ausführungsform wird eine Zervikal-Toracal-Lumbar(CTL)-Rückgrat Phased-Array- Spule für ein Magnetresonanzbildgebungs(MRI)-System geschaffen, die eine Anzahl von Spulenabschnitten aufweist, die in einer Kopf-Fuß-Richtung des MRI-Systems ausgerichtet sind. Jeder der Spulenabschnitte weist wenigstens zwei Spulen auf, die in einer parallelen Anordnung in einer Links-Rechts-Richtung des MRI-Systems konfiguriert sind. Die wenigstens zwei Spulen jedes Spulenabschnitts sind gegenüber einem Mittelpunkt der Links-Rechts-Richtung verschoben.
  • Bei einer weiteren beispielhaften Ausführungsform wird ein Verfahren zur Ausbildung eine Phased-Array-Spule geschaffen, das das Konfigurieren von wenigstens zwei Spulen in jedem Abschnitt einer Anzahl von Spulenabschnitten in einer parallelen Anordnung in einer Links-Rechts-Richtung des MRI-Systems beinhaltet. Das Verfahren beinhaltet außerdem das Verschieben der wenigstens zwei Spulen in jeder der mehreren Spulenabschnitte von einem Mittelpunkt der Links-Rechts-Richtung aus.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnung
  • 1 ist eine schematische Darstellung einer Phased-Array-Spule gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung.
  • 2 ist eine perspektivische Ansicht einer Phased-Array-Spule in einem posterior Former gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung.
  • 3 ist eine schamtische Darstellung von zwei Spulen einer Phased-Array-Spule in einer verschobenen Anordnung gemäß einer beispielhaften Ausführungs form der Erfindung.
  • 4 ist eine schematische Darstellung von zwei Spulen einer Phased-Array-Spule in einer verschobenen Anordnung gemäß einer anderen beispielhaften Ausführungsform der Erfindung.
  • 5 sind Bilder einer Empfindlichkeits-Map für eine typische Schleifenspule unter Veranschaulichung eines gekippten Bildes.
  • 6 ist ein Bild eine kombinierten Empfindlichkeits-Map für einen kombinierten Empfindlichkeits-Map für eine typische Schleifenspule unter Veranschaulichung eine gekippten Bildes.
  • 7 ist eine schematische Darstellung einer Phased-Array Spule gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform der Erfindung.
  • 8 ist eine schematische Darstellung einer Phased-Array-Spule gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform der Erfindung.
  • 9 ist eine schematische Darstellung eine Phased-Array-Spule gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform der Erfindung.
  • 10 ist eine schematische Darstellung eine Phased-Array-Spule gemäß eine weiteren beispielhaften Ausführungsform der Erfindung.
  • 11 ist eine schematische Darstellung einer Phased- Array-Spule gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform der Erfindung.
  • 12 ist eine schematische Darstellung einer Phased-Array-Spule gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform der Erfindung.
  • Detaillierte Beschreibung der Erfindung
  • Verschiedene Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung schaffen eine Magnetresonanzbildgebungs(MRI)-Phased-Array-Spule bspw. des Zervikal-Torax-Lumbar(CTL)-Rückgrats des menschlichen Körpers. Die verschiedenen Ausführungsformen können in einem horizontalen MRI-System mit bspw. einer Hauptmagnetfeldstärke von 3 Teslar (3T) verwendet werden. Die verschiedenen Ausführungsformen können aber auch in MRI-Systemen eingesetzt werden, die eine niedrigere oder höhere Hauptmagnetfeldstärke aufweisen. Die dielektrische und leitende Wirkung des menschlichen Körpers auf das elektromagnetische Hochfrequenzfeld bewirkt, dass die HF-Spule mit symmetrischer Struktur asymmetrische Signale von dem Körper empfängt. Dies hat zur Folge, dass bspw. die mit der traditionellen CTL-Spule, die eine symmetrische Quadraturpaarstruktur aufweist, aufgenommenen Rückgratbilder eine Links-Rechts(LR)-Abschattung zeigen. Verschiedene Ausführungsformen der Erfindung schaffen eine oder mehrere zweischleifige Spulenstrukturen um ein Gebiet gleichmäßiger Empfindlichkeit mit hoher SNR in der LR-Richtung zur Abdeckung des Rückgrats und des nahe gelegenen Gewebes zu erzielen. Die verschiedenen Ausführungsformen ergeben außerdem ein Parallelbildgebungsfähigkeit aufweisendes Spulen array mit Phasenkodierung in der LR-Richtung.
  • Mehr im Einzelnen und wie in 1 in einer beispielhaften Ausführungsform dargestellt, beinhaltet eine Phased-Array-Spule 50 bspw. eine CTL-Phased-Array-Spule, in der Regel mehrere Spulenelemente wie etwa 8 Schleifenspulenelemente, die in vier Abschnitten in der Kopf-Fuß(KF)-Richtung ausgerichtet angeordnet sind. Die vier Abschnitte sind in einer beispielhaften Ausführungsform z.B. in Längsrichtung zur Bildgebung längs des Rückgrats eines Patienten ausgerichtet. Im Einzelnen weist ein erster Spulenabschnitt 52, der zum Kopf des Patienten hinweisenden positioniert werden kann eine erste Schleifenspule 54 und eine zweite Schleifenspule 56 auf. Ein zweiter Spulenabschnitt 48 der sich an den ersten Spulenabschnitt 52 anschließt weist eine dritte Schleifenspule 60 und eine vierte Schleifenspule 62 auf. Ein dritter Spulenabschnitt 64, der sich an den zweiten Spulenabschnitt 58 anschließt, beinhaltet eine fünfte Schleifenspule 66 und eine sechste Schleifenspule 68. Ein vierter Spulenabschnitt 70, der sich an den dritten Spulenabschnitt 65 anschließt, und der zu den Füßen des Patienten hin positioniert sein kann, beinhaltet eine siebte Schleifenspule 72 und eine achte Schleifenspule 74. Die beiden Schleifenspulen in jedem der Spulenabschnitte 52, 58, 64, 70 sind in einer in der Links-Rechts(LR)-Richtung positionierten Parallelanordnung konfiguriert. Das LR-Zentrum 76 der beiden Schleifenelemente in jedem der Spulenabschnitte 52, 58, 64, 70 ist jeweils gegenüber dem Betrachtungszentrum verschoben oder versetzt (d.h. gegenüber dem Zentrum eines Patienten oder des zu untersuchenden Patientenrückgrats verschoben). Beispielsweise kann das LR-Zentrum 76 gegenüber einem LR-Zentrum eines Spulenformers 80 (dargestellt ist der hintere Former) verschoben sein, wie dies in 2 dar gestellt ist.
  • Wie in 3 veranschaulicht, kann die Verschiebung der pulen (angegeben durch S) bspw. der dritten und der vierten Schleifenspule 60 bzw. 62 entweder nach links oder nach rechts von dem LR-Zentrum 76 erfolgen und kann bspw. etwa 15% bis etwa 20% der Breite der Schleifenspule 60 bzw. 62 betragen. Diese Verschiebung kann aber auch entsprechend den jeweiligen wünschen oder Bedürfnissen (z.B. basierend auf der Bildgebungsanwendung oder dem MRI-System) größer oder kleiner sein. Zu bemerken ist, dass die gleiche Verschiebung bei allen Schleifen oder Schleifenpaaren in jedem Abschnitt der Phased-Array-Spule 50 vorgesehen ist. Die Verschiebungsrichtung hängt von der Richtung des Hauptfelds des (nicht dargestellten) MRI-Systems ab. Wenn das Hauptfeld von der Rückseite zur Vorderseite (Patientenende) des Magneten gerichtet ist, sind die Spulen zu der rechten Seite hin verschoben. Wenn sich das Hauptfeld umkehrt, werden die Spulen auf die linke Seite verschoben. Außerdem ist zu bemerken, dass bei eine beispielhaften Ausführungsform die Schleifenspulen 54, 56 des ersten Spulenabschnitts 52 formmäßig entsprechend der Gestalt des Halses und Kopfes konfiguriert sein können und in ähnlicher Weise bspw. rings um den Hals nach links oder rechts um etwa 15% bis etwa 20% der Breite der Schleifenspulen 54, 56 verschoben sein können, wie dies in 4 dargestellt ist.
  • Die Schleifenspulen in jedem der Spulenabschnitte 52, 58, 64, 70 überlappen sich, um eine Isolation zwischen den beiden Spulenelementen zu erzielen, aber auch um ein weites, gleichmäßiges Feld in der LR-Richtung und ein hohes SNR im Zentrum dieser beiden Spuleelemente zu erreichen. Im Betrieb weist eine Spule mit nicht überlappenden Schleifen elementen niedriger g-Faktoren auf, was für die Parallelbildgebung gut ist, sie hat aber im Vergleich zu einer Spule mit überlappenden Schleifenelementen ein niedrigeres SNR in Zentrumsbereich in dem das Rückgrat liegt. Die aus zwei überlappenden Schleifenelementen kombinierten Empfindlichkeits-Map ist in einem großen Bereich flach. Beispielsweise ist eine Empfindlichkeits-Map 90 einer typischen einschleifigen Spule durch das Phantombild der Einzelschleifenspule in 5 veranschaulicht. 6 ist eine kombinierte Empfindlichkeits-Map 92 einer typischen einschleifigen Spule, die durch das Phantombild von zwei Schleifenspulen veranschaulicht ist. Da die Empfindlichkeits-Map 90 des einen Schleifenelements gekippt ist, ist auch die aus zwei Schleifenelementen kombinierte Empfindlichkeits-Map 92 noch gekippt. Demgemäß ergeben verschiedene Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung eine Positionierung des Rückgrats in dem Zentrum der Spulenüberdeckung, was dadurch erreicht wird, dass das Zentrum der Phased-Array-Spule 50, wie hier beschrieben, verschoben wird.
  • Im Betrieb kann unter Berücksichtigung der durch Strahlung und des SNR einer Schleifenspule bei der Rückgratsbildgebung die Breite der Schleifenspule nicht zu breit und nicht zu schmal sein. Eine typische Breite liegt bei etwa 15 Zentimetern (cm). Unter Verwendung von Spulen mit dieser Breite liefern verschiedene Ausführungsformen der Erfindung einen Verschiebungsweg von etwa 2 cm bis etwa 3 cm, was etwa zwischen 15 Prozent bis etwa 20 Prozent der Breite der Spule ausmacht und das Rückgrat in das Zentrum des Gebietes gleichmäßiger Empfindlichkeit der Spule rückt.
  • Anschließende Spulenabschnitte 52, 58, 64, 70 sind ebenfalls überlappt, um eine Isolation zwischen aneinander anschließenden Schleifenspulen in den Spulenabschnitten 52, 58, 64, 70 zu erzielen. Da das Magnetfeld in der Z-Richtung der Schleifenspulen kein MR-Signal empfängt, ergibt sich eine Mittelsenke zweier aneinander anschließender Abschnitte auf der sagittalen Empfindlichkeits-Map der Spule. Überlappende Spulenabschnitte können die Senke verringern, womit das SNR in der Mitte von zwei aneinander anschließenden Abschnitten erhöht wird.
  • Die Phased-Array-Spule 50 kann zum Beispiel im Zusammenhang mit einem Vier-Empfangs-Kanal MRI-System verwendet werden. Im Betrieb können der erste und der zweite Spulenabschnitt 53 bzw. 58 zum Scannen des zervikalen Rückgrats (C-spine) und eines Teiles des thorakalen Rückgrats (T-spine) verwendet werden. Der zweite und dritte Spulenabschnitt 58 bzw. 64 können zum Scannen des thorakalen Rückgrats verwendet werden. Der dritte und vierte Spulenabschnitt 64 bzw. 70 können zum Scannen des lumbaren (L-spine) und eines Teiles des thorakalen Rückgrats verwendet werden. Zu bemerken ist, dass jeder der Spulenabschnitte 52, 58, 64 und 70 auch zum Scannen eines kleinen speziellen Teils des Rückgrats benutzt werden kann. Im Betrieb werden zwei Schleifenspulen jedes Abschnitts 52, 54, 58, 64 oder 70 gleichzeitig benutzt, um gleichmäßige und symmetrische Bilder in der LR-Richtung zu erzielen. Jedes Schleifenelement ist innerhalb des MRI-Systems digital mit anderen Schleifenelementen kombiniert, wie dies an sich bekannt ist.
  • Bei verschiedenen Ausführungsformen können unterschiedliche Phased-Array-Spulen vorgesehen sein. Bei einer exemplarischen Ausführungsform, wie sie in 7 dargestellt ist, kann eine Phased-Array-Spule 100 mit acht Schleifenspulen ähnlich der Phased-Array-Spule 50 bspw. auf einem Posterior-Former mit zusätzlich einer Spule 102 auf der (nicht dargestellten) Halsbrücke vorgesehen sein. Die Schleifenspule 102 verbessert die Penetration in dem C-Spine-Gebiet. Diese Phased-Array-Spule 100 kann auch im Zusammenhang mit einem vierkanaligen MRI-System verwendet werden. Bei einem solchen System sind die beiden Schleifenspulen 54, 56 des ersten Spulenabschnitts 52 in der Spule quadraturanalog miteinander kombiniert. Dementsprechend können der erste und der zweite Spulenabschnitt 52 bzw. 58 in Kombination mit der Schleifenspule 102 der Halsbrücke zum C-Spine-Scanning verwendet werden.
  • Bei einer anderen beispielhaften Ausführungsform, wie sie in 8 dargestellt ist, sind eine Phased-Array-Spule 110 mit neun Schleifenspulen bspw. auf dem Posterior-Former und eine Schleifenspule auf der Brücke vorgesehen. Diese Phased-Array-Spule 112 sieht eine neunte Spule 114 in dem ersten Abschnitt 52, bspw. zwischen den zwei Schleifenspulen 54, 56 in der LR-Richtung vor. Die drei Schleifenspulen in dem ersten Spulenabschnitt 52 ergeben ein hohes SNR in dem C-Spine-Gebiet. Die Phased-Array-Spule 110 kann im Zusammenhang mit einem vierkanaligen MRI-System verwendet werden. Bei einem solchen System werden die drei Schleifenspulen 54, 56, 114 in dem ersten Spulenabschnitt 52 und die Schleifenspule 102 zum C-Spine-Scanning verwendet.
  • Bei einer weiteren beispielhaften Ausführungsform, wie sie in 9 dargestellt ist, ist eine Phased-Array-Spule 120 mit zwölf Schleifenspulen bspw. auf dem Posterior-Former vorgesehen. Die Phased-Array-Spule 120 ist ähnlich der Phased-Array-Spule 50 fügt aber einen fünften Spulenabschnitt 122 mit Schleifenspulen 124, 126 und einen sechsten Spulenabschnitt 128 mit Schleifenspulen 130, 132 hinzu. Die Phased-Array-Spule 120 kann im Zusammenhang mit einem sechs- oder acht-kanaligen MRI-System verwendet werden. Zu bemerken ist, dass die Länge in der Kopf-Fuß-Richtung jedes Spulenabschnitts kürzer ist als die der in 1 dargestellten Phased-Array-Spule 50. Im Betrieb ergibt die Verwendung von drei oder vier beliebigen Spulenabschnitten einen großen Bildausschnitt (FOV) beim Rückgratscannen. Bei einem sechskanaligen System werden der erste, der zweite und der der dritte Spulenabschnitt 52, 58 und 64 gemeinsam zur C-Spine-Bildgebung benutzt; der zweite, dritte und vierte Spulenabschnitt 64, 70 werden gemeinsam für die C-Spine-Bildgebung verwendet und der vierte, fünfte und sechste Spulenabschnitt 70, 122, 128 werdengemeinsam für die L-Spine Bildgebung benutzt. Es können auch irgendwelche aneinander anschließende zwei Spulenabschnitte gemeinsam zum Scannen eines speziellen Rückgratgebietes verwendet werden. Bei einem Acht-Kanalsystem werden der erste, zweite, dritte und vierte Spulenabschnitt 52, 58, 64 und 70 gemeinsam zur C-Spine-Bildgebung verwendet; der zweite, dritte, vierte und fünfte Spulenabschnitt 58, 64, 70, 122 werden gemeinsam zur T-Spine-Bildgebung benutzt; und der dritte, vierte, fünfte und sechste Spulenabschnitt 64, 70, 122, 128 werden gemeinsam zur L-Spine-Bildgebung verwendet. Es können auch irgendwelche aneinander anschließende, zwei oder drei Spulenabschnitte gemeinsam zum Scannen eines speziellen Rückgratgebietes verwendet werden.
  • Bei einer anderen beispielhaften Ausführungsform, wie sie in 10 dargestellt ist, ist eine Phased-Array-Spule 140 mit zwölf Schleifenspulen bspw. auf dem Posterior-Former vorgesehen, ähnlich der in 9 dargestellten Phased-Array-Spule 120, jedoch mit einer ersten und zweiten Halsbrückenschleifenspule 142 bzw. 144 bspw. auf der (nicht dargestellten) Halsbrücke. Die Phased-Array Spule 140 kann im Zusammenhang mit einem Sechs- oder Acht-Kanal-MRI-System verwendet werden. Der erste und der zweite Spulenabschnitt 52 bzw. 58 und die erste und die zweite Halsbrückenschleifenspule 142 bzw. 144 werden gemeinsam zum C-Spine-Scanning in dem sechskanaligen MRI-System verwendet. Der erste, zweite und dritte Spulenabschnitt 52, 58, 64 können gemeinsam zum C-Spine-Scannen in dem achtkanaligen System verwendet werden.
  • Bei einer weiteren, in 11 dargestellten beispielhaften Ausführungsform ist eine Phased-Array-Spule 150 mit dreizehn Schleifenspulen bspw. auf dem hinteren Former und eine Schleifenspule 152 auf der (nicht dargestellten) Halsbrücke vorgesehen. Die Phased-Array-Spule 150 ist ähnlich der Phased-Array Spule 140, weist aber eine Spule in der Halsbrücke und eine zusätzliche Schleifenspule 154 in dem ersten Spulenabschnitt 52 zwischen der ersten und der zweiten Schleifenspule 54 bzw. 56 auf. Die Phased-Array-Spule 150 kann im Zusammenhang mit einem Sechs- oder Achtkanal-MRI-System verwendet werden. Bei einem solchen Sechs-Kanalsystem können der erste und der zweite Spulenabschnitt 52 bzw. 58 und die zusätzliche Schleifenspule 154 in der Halsbrücke gemeinsam zusammen zum C-Spine-Scannen benutzt werden. Bei einem Acht-Kanalsystem können der erste und der zweite Spulenabschnitt 52 bzw. 58 und die zusätzliche Schleifenspule 154 in der Halsbrücke gemeinsam zum C-Spine-Scannen benutzt werden.
  • Bei einer anderen beispielhaften Ausführungsform, wie sie in 12 dargestellt ist, ist eine Phased-Array-Spule 160 mit dreizehn Schleifenspulen bspw. auf dem hinteren Former ähnlich der Phased-Array-Spule 150 vorgesehen, wobei aber bspw. die erste und die zweite Halsbrückenspule 162 bzw. 164 auf der (nicht dargestellten) Halsbrücke liegen. Die Phased-Array-Spule 160 kann im Zusammenhang mit einem achtkanaligen MRI-System verwendet werden. Bei einem solchen System können der erste und der zweite Spulenabschnitt 54 bzw. 58 und die erste und zweite Halsbrückenspule 162 bzw. 164 gemeinsam zum C-Spine-Scannen verwendet werden.
  • Abwandlungen der verschiedenen Ausführungsformen sind denkbar. So kann z.B. die Zahl der Spulenabschnitte in der Kopf-Fuß-Richtung wunsch- oder bedarfsgemäß vergrößert oder verkleinert werden, bspw. abhängig von der zur Verfügung stehenden Zahl Empfangskanäle des MRI-Systems in dessen Zusammenhang sie verwendet werden sollen. Außerdem kann z.B. ein Torsostück mit mehreren Spulenelementen hinzugefügt werden, um die Penetration zu verbessern und eine Parallelbildgebungsmöglichkeit mit Phasenenkodierung in der AP-Richtung hinzuzufügen.
  • Zu bemerken ist, dass die Phased-Array-Spulen der verschiedenen Ausführungsformen auf verschiedene Frequenzen abgestimmt und an diese angepasst sein können. In diesem Falle ändern sich die Werte (der nicht dargestellten) und an sich bekannten Abstimmkondensatoren und der Verschiebeweg für die Spule von dem Zentrum des Formers zur linken oder rechten Seite hin ebenso, um die LR-Abschattung zu verringern. Außerdem ist zu bemerken, dass die Speisepunkte der Spulen an jedem beliebigen Ort der Spule vorgesehen sein können. Außerdem kann die Anpassung der Spulen über eine kapazitive Anpassung oder eine induktive Anpassung geschehen. Außerdem kann die Resonanzabstimmung der Phased-Array-Spulen der verschiedenen Ausführungsformen über eine direkte Einspeisung oder induktive Kopplung erfolgen. Abhängig von dem jeweiligen MRI-System können die Phased-Array-Spulen der verschiedenen Ausführungsformen Vorverstärker haben.
  • Demgemäß können verschiedene Ausführungsformen ein zervikales, thorakales und lumbares Rückgratscannen unter Verwendung eine Anzahl Spulenelemente mit einer versetzten oder verschobenen Konfiguration ermöglichen. Eine Bildgebung des Rückgrats in horizontalen Systemen mit einer Hauptmagnetfeldstärke von 3T (oder mehr oder weniger) ist ermöglicht. Es wird eine Rückgratbildgebung ohne oder mit verringerter LR-Abschattung (shading) erzielt. Es ergibt sich ein Gebiet gleichmäßiger Empfindlichkeit mit hohem SNR in der LR-Richtung, das das Rückgrat und das nahegelegene Gewebe überdeckt, erzielt. Außerdem sind die Möglichkeiten der Parallelbildgebung mit Phasenenkodierung in der LR-Richtung zusätzlich zu den Kopf-Fuß-Richtungen gegeben.
  • Im Betrieb liefern verschiedene Ausführungsformen der Erfindung akquirierte Quer- und Koronalbilder bpsw. bei Verwendung in einem MRI-System mit 3T oder einer höheren Feldstärke Quer-und Koronalbilder, die symmetrischer und gleichmäßiger in der LR-.Richtung sind. Schließlich wird ein hohes SNR in dem Rückgratgebiet erzielt.
  • Darüberhinaus sehen verschiedene Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung vor, dass zwei parallele Schleifenspulen in der LR-Richtung positioniert, und die Schleifenspulen nach links oder rechts verschoben werden, um ein Gebiet gleichmäßiger Empfindlichkeit mit hohem SNR in der LR-Richtung zur Überdeckung des Rückgrats und des nahegelegenen Gewebes zu erzielen. Ds Zentrum der Schleifenspulen kann entsprechend der Richtung des Hauptmagnetfeldes des Systems nach links oder rechts verschoben sein, um ein hohes SNR in LR-Richtung zur Abdeckung des Rückgrats und des nahegelegenen Gewebes zu bekommen. Es können auch zwei parallele Schleifenspulen in der LR-Richtung angeordnet sein, um so einen Abschnitt der Phased-Array-Spule zu bilden, wobei mehrere dieser Abschnitte in der Kopf-Fuß-Richtung vorgesehen sind, um eine ganze Rückgratspule auszubilden. Zusätzlich können drei parallele Schleifenspulen in der LR-Richtung rings um den Hals positioniert und mit mehreren zweischleifigen Abschnitten kombiniert sein, um eine ganze Rückgratspule aufzubauen. Diese Anordnungen können auch mit einer Halsbrücke kombiniert sein, die ein oder zwei Schleifenelemente aufweist, um so eine ganze Rückgratspule aufzubauen. Ein Anterior-Torsostück mit mehreren Spulenelementen kann außerdem mit diesen Anordnungen kombiniert werden, um eine Ganz-Rückgratspule zu erzeugen.
  • Wenngleich die Erfindung anhand verschiedener spezieller Ausführungsformen beschrieben wurde, so versteht sich für den Fachmann doch, dass die Erfindung im Rahmen des Schutzbereiches der Patentansprüche mit Abwandlungen ausgeführt werden kann.
  • Zusammenfassung
  • Es wird eine Zervikal-Thorakal-Lumbar Wirbelsäulen-Phased-Array Spule für ein Magnetresonanz(MRI)-Bildgebungssystem angegeben, die eine erste Spule und eine an die erste Spule anschließende zweite Spule aufweisen. Die erste und zweite Spule sind in einer gegenüber einem Betrachtungszentrum des MRI-Systems verschobenen Konfiguration derart angeordnet, dass trotz der dielektrischen und leitenden Einwirkung des menschlichen Körpers auf das HF-Magnetfeld die Wirbelsäule (Rückgrat) im Zentrum des Gebietes gleichmäßiger Empfindlichkeit der Spule liegt.

Claims (10)

  1. Phased-Array-Spule für ein Magnetresonanzbildgebungs(MRI)-System, wobei die Phased-Array-Spule aufweist: – eine erste Spule; und – eine zweite Spule anschließend an die erste Spule wobei die erste und die zweite Spule in einer gegenüber einem Betrachtungszentrum des MRI-Systems verschobenen Anordnung konfiguriert sind.
  2. Phased-Array-Spule nach Anspruch 1, bei dem die erste und die zweite Spule in eine Parallelanordnung konfiguriert sind.
  3. Phased-Array-Spule nach Anspruch 2, bei der die erste und die zweite Spule in Parallelanordnung in einer Links-Rechts-Richtung positioniert sind.
  4. Phased-Array-Spule nach Anspruch 1, bei der die erste und die zweite Spule auf die linke oder die rechte Seite des Betrachtungszentrums verschoben sind.
  5. Phased-Array-Spule nach Anspruch 1, bei der die erste und die zweite Spule um etwa 15 Prozent bis etwa 20 Prozent einer Breite der ersten oder der zweiten Spule verschoben sind.
  6. Phased-Array-Spule nach Anspruch 5, bei der die Verschieberichtung von einer Hauptmagnetfeldrichtung des MRI-Systems abhängig ist.
  7. Phased-Array-Spule nach Anspruch 1, bei der die erste und die zweite Spule Schleifenspulen enthalten.
  8. Phased-Array-Spule nach Anspruch 1, bei der die erste und die zweite Spule zur Ausbildung eines Spulenabschnitts konfiguriert sind.
  9. Zervikal-thorakal-lumbar(CTL)-Rückgrat Phased-Array-Spule für ein Magnetresonanzbildgebungs(MRI)-System. Wobei die CTL-Rückgrat Phased-Arra-Spule aufweist: – Eine Anzahl Spulenabschnitte, die in einer Kopf-Fuß-Richtung des MRI-Systems aufeinander ausgerichtet sind, wobei jeder Spulenabschnitt wenigstens zwei in einer Links-Rechts-Richtung des MRI-Systems in einer Parallelanordnung konfigurierte Spulen enthält und wobei die wenigstens zwei Spulen jedes Spulenabschnitts von einem Zentrum der Links-Rechts-Richtung verschoben sind.
  10. CTL-Rückgrat Phased-Array-Spule gemäß Anspruch 9, bei der jede der wenigstens zwei Spulen in jedem der Spulenabschnitte, abhängig von einer Hauptmagnetfeldrichtung des MRI-Systems, nach links oder nach rechts von dem Zentrum der Recht-Links-Richtung verschoben ist.
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