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Die
vorliegende Erfindung betrifft das technische Gebiet der kontaktlosen
Magnetfühler,
die dazu ausgebildet sind, die Position eines beweglichen Objekts
zu erfassen, das sich linear entlang einer Translationsachse bewegt.
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Der
Gegenstand der Erfindung findet besonders vorteilhafte, aber nicht
ausschließliche,
Anwendung auf dem Gebiet der Kraftfahrzeuge, um verschiedene, sich
linear bewegende Elemente auszustatten, deren Position bekannt sein
muß, und
die beispielsweise Teil eines Automatikgetriebes, einer Aufhängung, einer
gesteuerten Kupplung, einer Servolenkung, eines Trimmregelsystems,
usw. sind.
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Im
Stand der Technik sind zahlreiche Fühlertypen vorhanden, die dazu
ausgebildet sind, die lineare Position eines beweglichen Objekts,
das sich in Translation verschiebt, zu erkennen. Beispielsweise beschreibt
die französische
Patentanmeldung 2 790 551 einen Magnetfühler zur Messung der Position
eines beweglichen Objekts, das sich linear entlang einer Translationsachse
verschiebt. Dieser Fühler
umfaßt
eine oder ganz allgemein zwei Magnetschaltung/en, in denen eine
magnetische Induktion erzeugt wird, die sich entlang einer Richtung
senkrecht zur Translationsachse erstreckt.
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Diese
Magnetschaltung/en umfaßt/umfassen
einerseits ein festes Polstück
und andererseits ein bewegliches Polstück von dreieckiger Form, die einen
Luftspalt von konstanter Breite begrenzen, der in Bezug auf die
Translationsachse geneigt ist und dessen Position in Bezug auf das
feste Polstück
für die
Position des beweglichen Objekts repräsentativ ist. Dieses bewegliche
Polstück
ist Teil eines Wagens, der gleitend geführt wird und mit dem beweglichen
Objekt, dessen Position zu messen ist, verbunden ist. Ein solcher
Fühler
umfaßt
auch eine Meßzelle,
die in der Magnetschaltung montiert ist und die für den Wert
des magnetischen Induktionsflusses empfindlich und in der Läge ist,
die Variationen des Wertes des magnetischen Induktionsflusses zu
messen, die auf die Reluktanzvariationen der Magnetschaltung folgen,
wodurch es möglich
ist, die lineare Position des beweglichen Objekts entlang der Translationsachse
zu bestimmen.
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Ein
Hauptnachteil dieses Fühlers
besteht darin, daß er
eine Verbindung zwischen dem beweglichen Teil des Fühlers und
dem beweglichen Objekt, dessen Position zu messen ist, erfordert. Überdies hängt die
Linearität
eines solchen Fühlers
direkt einerseits von der konstanten Breite des Luftspalts und andererseits
von der Form des beweglichen Wagens ab. Nun stellt es sich in der
Praxis als sehr schwierig heraus, einen solchen Luftspalt mit konstanter
Breite auszuführen,
so daß es
ein solcher Fühler
nicht ermöglicht,
ein lineares Ausgangssignal zu liefern. So erscheint ein solcher
Fühler
sehr empfindlich für
die Positionierung des beweglichen Wagens in Bezug auf die Meßzelle.
Schließlich
muß ein
solcher Fühler, um
eine gute Genauigkeit zu bieten, zwei Differentialmagnetschaltungen
aufweisen, die jeweils mit einer Meßzelle und ausgeklügelten elektronischen
Bearbeitungsschaltungen verbunden sind.
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Der
Gegenstand der vorliegenden Erfindung soll somit die oben erwähnten Nachteile
beseitigen, wobei ein kontaktloser Magnetfühler vorgeschlagen wird, um
die linearen Positionen eines beweglichen Objekts, das sich in Translation
verschiebt, zu bestimmen, ohne größre Veränderungen des beweglichen Objekts
oder eine Verbindung mit dem beweglichen Objekt zu erfordern.
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Ein
weiterer Gegenstand der Erfindung soll einen Positionsfühler von
einfacher, wirtschaftlicher Ausführung
vorschlagen, der mit zahlreichen Typen von beweglichen Objekten
eingesetzt werden kann.
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Ein
weiterer Gegenstand der Erfindung besteht darin, einen Positionsfühler vorzuschlagen,
der dazu ausgeführt
ist, ein lineares Ausgangssignal in Abhängigkeit von der Verschiebung
des beweglichen Objekts in Translation zu liefern.
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Um
solche Ziele zu erreichen, umfaßt
der erfindungsgemäße Magnetfühler eine
feste Magnetschaltung, die begrenzt:
- – eine Magnetschaltung,
in der mindestens eine magnetische Induktion entlang einer Richtung senkrecht
zur Achse erzeugt wird, und
- – eine
Meßzelle,
die in der Magnetschaltung montiert und für den Wert des magnetischen
Induktionsflusses empfindlich ist und die Variationen des Wertes
des magnetischen Induktionsflusses, die auf die Reluktanzvariationen
der Magnetschaltung folgen, messen kann, um die lineare Position des
beweglichen Objekts entlang der Translationsachse zu bestimmen.
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Erfindungsgemäß umfaßt der Fühler eine einzige
feste Magnetschaltung, die zwischen zwei festen Polstücken begrenzt:
- – einen
Variationusluftspalt, in dem mindestens eine magnetische Induktion
erzeugt wird, die sich auf einer Länge parallel zur Translationsachse und
mindestens gleich dem zu messenden Weg des beweglichen Objekts erstreckt,
wobei der Variationsluftspalt dazu angepaßt ist, die lineare Verschiebung
des beweglichen Objekts zu ermöglichen,
das mit Mitteln zur Veränderung
der Reluktanz des Variationsluftspalts versehen ist, die mechanisch
vom Fühler
unabhängig
sind, und
- – einen
Meßluftspalt,
in dem die Meßzelle
montiert ist.
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Nach
einem Ausführungsmerkmal,
das eine Funktion um den magnetischen Nullpunkt ermöglicht, begrenzt
die Magnetschaltung einen Variationsluftspalt, in dem eine erste
magnetische Induktion, die sich auf einer gegebenen Länge parallel
zur Translationsachse und entlang einer Ausrichtung der Richtung
senkrecht zur Achse erstreckt, und eine zweite magnetische Induktion
erzeugt wird, die sich neben der ersten Induktion auf einer gegebenen
Länge parallel
zur Translationsachse und entlang einer Ausrichtung, die zur ersten
Induktion entgegengesetzt ist, erstreckt, wobei die Summe der Längen mindestens
gleich dem zu messenden Weg des beweglichen Objekts ist.
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Vorteilhafterweise
sind mindestens ein und vorzugsweise beide Polstück/e mit einem Magneten versehen,
der die magnetische Induktion entlang einer Richtung senkrecht zur
Achse erzeugt.
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Nach
einer Ausführungsvariante
ermöglicht der
Variationsluftspalt die Verschiebung des beweglichen Objekts, dessen
Mittel zur Veränderung
der Reluktanz von dem Endteil des beweglichen Objekts, der durch
sein freies Ende begrenzt ist, gebildet sind.
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Nach
einer weiteren Ausführungsvariante
ermöglicht
der Variationsluftspalt die Verschiebung des beweglichen Objekts,
dessen Mittel zur Veränderung der
Reluktanz von Teilen des beweglichen Objekts gebildet sind, die
Querschnitte mit unterschiedlichem Wert aufweisen.
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Vorzugsweise
ermöglicht
der Variationsluftspalt die Verschiebung des beweglichen Objekts, dessen
Mittel zur Veränderung
der Reluktanz von Teilen gebildet sind, die jeweils einen Umdrehungsquerschnitt
aufweisen.
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Vorzugsweise
ermöglicht
der Variationsluftspalt die Verschiebung des beweglichen Objekts, dessen
Mittel zur Veränderung
der Reluktanz von Zonen mit konstantem Querschnitt gebildet sind,
um eine lineare Antwort des Fühlers
zu erhalten.
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Vorzugsweise
ermöglicht
der Variationsluftspalt die Verschiebung des beweglichen Objekts, wobei
ein Teil des beweglichen Objekts derart positioniert ist, daß er sich
auf halbem Weg symmetrisch zur Verbindungslinie zwischen zwei magnetischen Induktionszonen
von entgegen gesetzter Richtung erstreckt.
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Vorzugsweise
ermöglicht
der Variationsluftspalt die Verschiebung des beweglichen Objekts, wobei
ein Teil des beweglichen Objekts derart vorgesehen ist, daß sich die
Verbindungsfront zwischen den Teilen des beweglichen Objekts immer
im Inneren der Induktionszone auf dem Weg des beweglichen Objekts
erstreckt.
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Ein
weiterer Gegenstand der Erfindung soll eine Vorrichtung vorschlagen,
um die Position eines beweglichen Objekts zu bestimmen, das sich
linear entlang einer Translationsachse verschiebt, dadurch gekennzeichnet,
daß sie
umfaßt:
- – einen
erfindungsgemäßen Fühler, und
- – Mittel
zur Veränderung
der Reluktanz, mit denen das bewegliche Objekt ausgestattet ist.
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Verschiedene
weitere Merkmale gehen aus der nachstehenden Beschreibung unter
Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen hervor, die als nicht
einschränkende
Beispiele Ausführungsformen des
Gegenstandes der Erfindung zeigen.
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1 ist
eine schematische perspektivische Ansicht, die ein erstes Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäßen Fühlers zeigt.
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2 ist
eine schematische Schnittansicht des in 1 dargestellten
Fühlers.
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3 ist
eine schematische perspektivische Ansicht, die eine weitere Ausführungsvariante
des erfindungsgemäßen Fühlers zeigt.
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4 stellt
schematisch eine weitere Ausführungsvariante
des erfindungsgemäßen Fühlers dar.
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5 ist
eine Schnittansicht, die eine weitere Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Fühlers darstellt.
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Wie
genauer aus den 1 und 2 hervorgeht,
betrifft der Gegenstand der Erfindung einen Magnetfühler 1,
der dazu ausgeführt
ist, die Position eines beweglichen Objekts 2 im allgemeinen
Sinn, das sich linear entlang einer Translationsachse T bewegt,
zu bestimmen. Das bewegliche Objekt 2 ist von jedem Typ
von Element gebildet, daß einen
linearen Weg hat und vorzugsweise, aber nicht ausschließlich, Teil
einer Vorrichtung ist, mit der ein Kraftfahrzeug ausgestattet ist.
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Erfindungsgemäß umfaßt der Magnetfühler 1 eine
einzige feste Magnetschaltung 3, die einen Variationsluftspalt 4 begrenzt,
in dem mindestens eine magnetische Induktion erzeugt wird, die durch
die Pfeile I1 in dem Ausführungsbeispiel
der
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1 und 2 dargestellt
ist. Die magnetische Induktion I1 ist entlang
einer Richtung senkrecht zur Translationsachse T ausgerichtet und
erstreckt sich auf einer Länge
oder einer gegebenen Zone Z1 parallel zur
Translationsachse T. Die Ausdehnungszone Z1 der
magnetischen Induktion entlang der Translationsachse T ist mindestens
gleich und vorzugsweise größer als
der zu messende Wirkweg C des beweglichen Objekts 2.
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Das
bewegliche Objekt 2 ist mit Mitteln 5 versehen,
die es ermöglichen,
die Reluktanz des Variationsluftspaltes 4 in Abhängigkeit
von der Position des beweglichen Objekts 2 entlang der
Translationsachse T zu verändern.
Mit anderen Worten ist das bewegliche Objekt 2 in Bezug
zum Variationsluftspalt 4 derart befestigt, daß die Reluktanz
des Variationsluftspaltes in Abhängigkeit
von der Position des beweglichen Objekts entlang der Translationsachse
T variiert. Nach einem Merkmal der Erfindung sind die Mittel 5 zur
Veränderung
der Reluktanz mechanisch vom Fühler
unabhängig,
d.h. nicht mit dem Fühler verbunden.
Die Mittel 5 zur Veränderung
der Reluktanz, mit denen das bewegliche Objekt 2 ausgestattet ist,
bilden mit dem Fühler 1 eine
komplette Vorrichtung zur Bestimmung der Position des beweglichen Objekts,
das sich linear entlang der Translationsachse T bewegt.
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Die
feste Magnetschaltung 3 begrenzt auch einen Meßluftspalt 7,
in dem eine nicht dargestellte Meßzelle befestigt werden soll,
die für
den Wert des magnetischen Induktionsflusses empfindlich ist. Der Meßluftspalt 7 ist
derart vorgesehen, daß die
Zelle die Gesamtheit des magnetischen Induktionsflusses I1 messen kann, der in der Magnetschaltung
zirkuliert. Eine solche Meßzelle,
wie beispielsweise eine Zelle mit Halleffekt, kann die Variationen
des Wertes des magnetischen Induktionsflusses, der in der Magnetschaltung 3 zirkuliert,
messen. Diese Variationen des Wertes des magnetischen Induktionsflusses
folgen auf die Variationen der Reluktanz des Variationsluftspaltes 4,
die mit dem Eindringungswert des beweglichen Objekts 2 in
das Innere der Ausdehnungszone Z1 verbunden
sind, wodurch es möglich
ist, die lineare Position des beweglichen Objekts 2 entlang der
Translationsachse T zu bestimmen.
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In
dem dargestellten Ausführungsbeispiel
ist die Magnetschaltung 3 von zwei festen Polstücken 8 gebildet,
die derart montiert sind, daß sie
zwischen sich den Variationsluftspalt 4 und den Meßluftspalt 7 definieren.
Diese beiden Polstücke 8 sind
beispielsweise aus einem weichen magnetischen Material hergestellt.
Die Polstücke 8 sind
derart montiert, daß sie
den Variationsluftspalt 4 begrenzen, der derart ausgeführt ist,
daß er
die Verschiebung des beweglichen Objekts 2 ermöglicht.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel
weist die feste Magnetschaltung 3 einen im wesentlichen
rechteckigen Querschnitt auf, dessen eine Seite dem Variationsluftspalt 4 entspricht,
während
die gegenüber
liegende Seite mit dem Meßluftspalt 7 versehen
ist. Nach diesem Beispiel weist jedes Polstück 8 im wesentlichen
eine „L"-Form auf, wobei
sie sich symmetrisch zueinander zu einer Symmetrieebene erstrecken,
die durch die Translationsachse T verläuft. Die beiden Polstücke 8 sind
um ein Maß voneinander
entfernt, das derart angepaßt
ist, daß es
die Verschiebung des beweglichen Objekts 2 im Inneren des
Variationsluftspalts 4 ermöglicht, ohne daß eine Verbindung
zwischen dem beweglichen Objekt 2 und dem Fühler besteht.
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Mindestens
ein und vorzugsweise beide Polstück/e 8 sind
mit einem Magneten 11 versehen, der in dem Variationsluftspalt 4 die
magnetische Induktion I1 entlang der Richtung
senkrecht zur Translationsachse T und auf der Ausdehnungszone Z1 erzeugt. Falls jedes Polstück 8 mit
einem Magneten 11 versehen ist, sind beide Magneten 11 auf
den Polstücken 8 nach
umgekehrten Nord/Süd-Polaritäten montiert,
um die Erzeugung der magnetischen Induktion 1i in dem Variationsluftspalt 4 und
die Bildung ihrer Rückschleife
zwischen den beiden Polstücken 8 zu
ermöglichen.
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Wie
oben erklärt,
ist das bewegliche Objekt 2 mit Mitteln 5 versehen,
die es ermöglichen,
die Reluktanz des Variationsluftspalts 4 in Abhängigkeit
von der Position des beweglichen Objekts 2 entlang der Translationsachse
T zu verändern.
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Zu
diesem Zweck ist mindestens der Teil des beweglichen Objekts 2,
der dazu bestimmt ist, sich in Bezug zum Variationsluftspalt 4 zu
erstrecken, aus einem weichen magnetischen Material hergestellt. Ferner
weist der Teil des beweglichen Objekts 2, der dazu bestimmt
ist, sich in dem Variationsluftspalt 4 zu erstrecken, mindestens
zwei Querschnitte mit unterschiedlichen Werten auf, damit die Reluktanz
des Variationsluftspalts 4 in Abhängigkeit vom Eindringniveau
des beweglichen Objekts 2 in das Innere des Variationsluftspalts 4 verändert werden
kann. In dem in den 1 und 2 dargestellten
Beispiel sind die Veränderungsmittel 5 von
dem Endteil 21 des beweglichen
Objekts 2 gebildet, der einen Querschnitt mit konstantem
Wert aufweist, auf den über
sein freies Ende hinaus ein Querschnitt mit einem Wert gleich Null
folgt. Je weiter somit der Endteil 21 des
beweglichen Objekts in das Innere des Variationsluftspalts 4 eindringt,
desto geringer wird die Reluktanz des Variationsluftspalts 4.
Mit anderen Worten muß das
freie Ende des Endteils 21 in der
Zone Z1 angeordnet sein, um eine Positionserfassung
zu ermöglichen.
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So
führt die
variable Position des beweglichen Objekts 2 in dem Variationsluftspalt 4 zu
einer Veränderung
der Reluktanz in diesem Luftspalt, wodurch es zu einer Änderung
des magnetischen Induktionsflusses in dem Variationsluftspalt und
in der Folge in dem Meßluftspalt 7 kommt.
Es ist anzumerken, daß die
Zelle die globale Variation der Reluktanz des Variationsluftspalts 4 mißt, d.h.
eine sogenannte gestörte
Reluktanz, die dem Einführungsteil
des beweglichen Objekts 2 in das Innere des Variationsluftspalts
entspricht, hinzugefügt
zu einer sogenannten nicht gestörten
Reluktanz, die dem Rest des Variationsluftspalts entspricht, in
dem das bewegliche Objekt 2 nicht vorhanden ist. Daraus
folgt, daß die durch
die Zelle im Bereich des Meßluftspalts 7 durchgeführte Messung
somit von der Position des beweglichen Objekts 2 entlang
der Achse T abhängt,
wodurch es möglich
ist, die Position des beweglichen Objekts 2 entlang der
Translationsachse T zu bestimmen. Die Meßzelle liefert somit ein elektrisches
Signal, bei dem eines der Merkmale (Spannung, Strom, zyklisches
Verhältnis,
...) linear in Abhängigkeit
von der Position des beweglichen Objekts 2 entlang der Translationsachse
T variiert.
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In
dem in den 1 und 2 dargestellten Beispiel
sind die Veränderungsmittel 5 von
dem freien Ende des beweglichen Objekts 2, das sich linear im
Inneren des Variationsluftspalts 4 verschiebt, gebildet.
Es ist anzumerken, daß die
Veränderungsmittel 5 auf
unterschiedliche Weise ausgeführt
sein können.
Beispielsweise können
die Veränderungsmittel 5 von
zwei unterschiedlichen Teilen gebildet sein, die Querschnitte mit
Werten ungleich Null aufweisen. In dem in 3 dargestellten
Beispiel umfassen die Veränderungsmittel 5 einen
verändernden
Teil 51 , der sich von einem angrenzenden
Teil 52 unterscheidet. In dem in 3 dargestellten
Beispiel ist der verändernde
Teil 51 von einem Motiv mit einem
größeren Querschnitt
im Vergleich mit seinem benachbarten Teil 52 mit
geringerem Wert gebildet. Natürlich
könnte vorgesehen
werden, daß der
verändernde
Teil 51 einen Querschnitt mit einem
geringeren Wert im Vergleich mit jenem des angrenzenden Teils 52 aufweist.
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In
der vor den beiden Ausführungsbeispielen dargelegten
Beschreibung sind die Veränderungsmittel 5 durch
Zonen oder Teile des beweglichen Objekts 2 hergestellt,
die jeweils einen Querschnitt mit einem konstanten Wert aufweisen
(Endteil 21 , verändernder
Teil 51 und benachbarter Teil 52 ). Der Einsatz eines beweglichen Objekts 2 mit
Zonen mit Querschnitten mit konstanten Werten, die durch eine geradlinige
Front getrennt sind, ermöglicht
es dem Fühler,
ein lineares Ausgangssignal zu liefern. Der Querschnitt oder die
Form der Teile des beweglichen Objekts, die dazu bestimmt sind,
sich im Inneren des Variationsluftspalts 4 zu erstrecken,
beeinflußt
nämlich die
Linearität
der Antwort des Fühlers.
So ist es möglich,
eine nicht lineare Antwort des Fühlers
zu erhalten, wenn die Form des beweglichen Objekts 2 variiert
wird, wobei beispielsweise ein Teil mit einem progressiven Querschnitt
hergestellt wird. Mit anderen Worten sind die Mittel 5 zur
Veränderung
der Reluktanz in diesem Fall von mindestens einer Zone mit einem
Querschnitt mit nicht konstantem Wert gebildet, um eine nicht lineare
Antwort des Fühlers
zu erhalten.
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Ebenso
weist nach einer Ausführungsform das
bewegliche Objekt 2 und insbesondere sein Teil, der mit
den Veränderungsmitteln 5 versehen
ist, eine Umdrehungsform um die Translationsachse T auf, wie in 4 dargestellt.
Eine solche Umdrehungsgeometrie für die Teile 51 , 52 ermöglicht, daß der Fühler wenig für die Lokalisierung
des beweglichen Objekts 2 entlang der Achsen senkrecht
zur Translationsachse T empfindlich ist und gleichzeitig den Vorteil
bietet, daß er
für die
Winkelposition des beweglichen Objekts um diese Achse unempfindlich
ist. Es ist somit möglich,
eine Messung der Position in Translation entlang seiner Achse T
an einem drehbaren beweglichen Objekt durchzuführen.
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Nach
einer in 5 dargestellten Ausführungsvariante
ermöglicht
es der erfindungsgemäße Magnetfühler 1,
um den magnetischen Nullpunkt zu funktionieren. Nach dieser Ausführungsvariante weist
die Magnetschaltung 3 einen Variationsluftspalt 4 auf,
in dem eine zweite magnetische Induktion I2 erzeugt
wird, die sich neben der ersten Induktion I1 auf einer
gegebenen Länge
Z2 parallel zur Translationsachse T und
in eine zur ersten Induktion I1 entgegen gesetzte
Richtung erstreckt. Vorzugsweise wird diese zweite magnetische Induktion
I2 durch einen und vorzugsweise zwei Magneten 12 erzeugt,
die jeweils auf einem Polstück 8 neben
den Magneten 11 angeordnet sind, die die erste magnetische
Induktion I1 erzeugen. Nach dieser Ausführungsvariante
ist das bewegliche Objekt 2 derart angeordnet, daß es sich
auf halbem Weg symmetrisch zur Verbindungslinie L zwischen den beiden
Zonen Z1, Z2 der
magnetischen Induktionen I1, I2 mit
entgegen gesetzten Richtungen erstreckt. Mit anderen Worten ist
das bewegliche Objekt 2 derart positioniert, daß die Mitte
des verändernden
Teils 51 im Bereich der Verbindungslinie
L angeordnet ist, wenn das bewegliche Objekt 2 die Hälfte seines
Weges C einnimmt.
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Nach
einem bevorzugten Ausführungsmerkmal
sind die Teile des beweglichen Objekts 2 derart vorgesehen,
daß sich
die Verbindungsfront zwischen den Teilen 51 , 52 des beweglichen Objekts immer im Inneren
einer Zone Z1, Z2 auf
dem Weg des beweglichen Objekts 2 befindet. Eine solche
Anordnung ermöglicht
es, die Randeffekte zu vermeiden, die auftreten können, wenn
das Ende eines Teils des beweglichen Objekts in die Nähe eines
Endes der Zonen Z1, Z2 gelangt.
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Wie
aus der vorhergehenden Beschreibung hervorgeht, hat der erfindungsgemäße Fühler den Vorteil,
daß er
die Position eines beweglichen Objekts bestimmen kann, ohne eine
Verbindung mit dem Fühler
und eine Veränderung
des beweglichen Objekts, beispielsweise in Form einer Achse, zu
erfordern. Auf Grund seiner Ausführung
ist ein solcher Fühler
für die
Positionierungsfehler des beweglichen Objekts entlang der seitlichen
und vertikalen Richtung unempfindlich, d.h. entlang der Richtungen senkrecht
zur Translationsachse.
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Zusammenfassung
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Die
Erfindung betrifft einen Magnetfühler
zur Bestimmung der Position eines beweglichen Objekts (2),
das sich linear entlang einer Translationsachse bewegt, wobei der
Fühler
eine Meßzelle
umfaßt,
die in einer Magnetschaltung montiert ist und die Variationen des
Wertes des magnetischen Induktionsflusses messen kann, die auf die
Reluktanzvariationen der Magnetschaltung folgen.
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Erfindungsgemäß umfaßt der Fühler eine feste
Magnetschaltung, die zwischen zwei festen Polstücken begrenzt:
- – einen
Variationsluftspalt (4), in dem mindestens eine magnetische
Induktion erzeugt wird, die sich auf einer Länge parallel zur Translationsachse und
mindestens gleich dem zu messenden Weg des beweglichen Objekts erstreckt,
wobei der Variationsluftspalt (4) dazu angepaßt ist,
die lineare Verschiebung des beweglichen Objekts (2) zu
ermöglichen,
das mit Mitteln zur Veränderung
der Reluktanz des Variationsluftspalts versehen ist, die mechanisch
vom Fühler
unabhängig
sind, und
- – einen
Meßluftspalt
(7), in dem die Meßzelle montiert
ist.