DE1119689B - Starres Schiebedach fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Starres Schiebedach fuer KraftfahrzeugeInfo
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- B60J7/00—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
- B60J7/02—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes
- B60J7/04—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with rigid plate-like element or elements, e.g. open roofs with harmonica-type folding rigid panels
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein starres Schiebedach für Kraftfahrzeuge, dessen Schiebedeckel nach
dem Lösen der Verriegelungsvorrichtung an seiner hinteren Kante durch Federwirkung aus dem Dachausschnitt
nach unten gedrückt wird. S
Bei einem mit hoher Geschwindigkeit fahrenden Fahrzeug bildet sich über dem Dach eine Unterdruckzone
aus, die den Schiebedeckel auch nach dem Lösen der Verriegelungsvorrichtung nach oben in
den Dachausschnitt zu saugen bestrebt ist, so daß der Deckel nicht zurückgeschoben werden kann.
Bei einer bekannten Schiebedachausführungsform soll dieser Mangel dadurch behoben werden, daß die
die Absenkbewegung des Schiebedeckelendes erleichternde Feder ständig mit einem an einer Führungsschiene
gleitenden Element in Verbindung steht. Das bedeutet, daß durch die an dem Schiebedeckel selbst
befestigte Feder eine ständige Verbindung zwischen dem Schiebedeckel und dem Dachausschnitt vorhanden
ist. Bei den heute gefahrenen hohen Geschwin- ao digkeiten und dem dadurch bedingten relativ starken
Sog sowie dadurch, daß die Anlage des Schiebedekkels in dem Dach außerordentlich dicht ist, sind starke
Federn erforderlich, die den Schiebedeckel beim Öffnen des Verriegelungsorgans in den Dachausschnitt
herunterschieben. Das Anbringen derart starker Federn bei der bekannten Konstruktion stößt jedoch
auf Schwierigkeiten. Wird eine derartige Feder mit dem Schiebedeckel vernietet, so gibt dies nach außen
hin ein unschönes Aussehen, wenn die Feder nicht an einem Befestigungselement an dem nach unten
gezogenen Rand des Schiebedeckels angebracht ist. Wird aber an einem solchen Befestigungselement eine
starke Feder vorgesehen, so ergeben sich Kräfte, die in den Schiebedeckel eingeleitet werden und die diesen
mindestens am Rand verziehen. Auch ist bei der bekannten Konstruktion ein besonderes Führungsorgan und eine besondere Führungsschiene vorgesehen,
d. h^ es ist ein Materialaufwand in dem an sich beschränkten Raum im Dachausschnitt erforderlich,
der beim heutigen Fahrzeugbau unerwünscht ist. Auch können durch die unmittelbare
federnde Verbindung zwischen dem Führungselement und dem Schiebedeckel Klappergeräusche entstehen
und außerdem der Deckel und die Befestigungseinrichtung einem erhöhten Verschleiß
unterliegen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zu schaffen, die mit Sicherheit gewährleistet,
daß der hintere Rand des Schiebedeckels beim Lösen der Verriegelungseinrichtung nach unten gezogen
wird, wobei gleichzeitig die eingangs aufgezeig-Starres Schiebedach für Kraftfahrzeuge
Anmelder:
Wilhelm Baier K. G3.
Stockdorf bei München, Kraillinger Str. 5
Hans Voigtmann, Stockdorf bei München,.
und Kurt Lärche, München-Pasing,
sind als Erfinder genannt worden
ten Nachteile der bekannten Konstruktion vermieden werden.
Die Erfindung besteht darin, daß ein am Schiebedeckel festsitzendes Mitnehmerelement beim Dachschließvorgang
nur in der Ausgangslage des anzuhebenden Deckelendes eine entweder auf der Führungsschiene
oder in der Wasserrinne befestigte Feder bzw. eine durch die Kraft einer Feder beaufschlagte
Nase untergreift. Durch diese Maßnahme wird sowohl die oben angegebene technische Aufgabe
auf einfache Art gelöst als auch die der bekannten Konstruktion anhaftenden Nachteile sicher vermieden
werden.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung besteht das Federelement aus einem in Längsrichtung der
Regenrinne verlaufenden Arm, der an einem Ende am Regenrinnenboden befestigt ist, am anderen Ende
einen Haken zum Eingreifen in das Mitnehmerelement aufweist und der zwischen seinen Enden unter der
Spannung einer Feder steht. Der Arm ruht vorteilhaft in seinem mittleren Bereich auf einem Bock und
weist dort ein Langloch auf, durch das ein Stift hindurchragt, der mit dem Bock fest verbunden ist. Zwischen
dem Kopf dieses Stiftes und dem Arm ist eine Schraubenfeder eingespannt, die den Arm nach unten
drückt. Kommt nunmehr das am Schiebedeckel sitzende Mitnehmerelement mit einem vorstehenden
Teil dieses Hebels in Eingriff, so wird beim Anheben
des Schiebedeckels die Feder den Deckel wieder nach unten zu drücken versuchen, d. h., beim Lösen der
Verriegelung wird der Deckel zwangläufig nach unten gezogen und kann nunmehr ohne Schwierigkeit auch
bei hoher Fahrgeschwindigkeit zurückgeschoben werden. Bei dieser Konstruktion ist durch Verlängern
oder Verkürzen des die Feder tragenden Stiftes eine Einstellung der auf den Schiebedeckel wirkenden
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Federkraft möglich. Vorzugsweise wird der Mitnehmer an seinem unteren Ende U-förmig ausgebildet,
wobei zweckmäßig das entsprechend vorstehende Element am Arm die Form eines Hakens aufweist.
Besonders zweckmäßig ist es, den U-förmigen Querschnitt aufweisenden Mitnehmer am Einlaufende etwas
trichterförmig erweitert auszubilden, weil dadurch das Hineingleiten des vorstehenden Teiles am Arm
in den Mitnehmer erleichtert wird.
Die Zeichnung zeigt verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung, und zwar in
Fig. 1 einen perspektivischen Ausschnitt aus dem hinteren Teil der Regenrinne mit der eingesetzten
Führungsschiene bei einer Schiebedachkonstruktion mit starrem Schiebedeckel,
Fig. 2 den Schnitt durch die Ausführungsform nach Fig. 1 längs der Linie H-II5
Fig. 3 eine andere Ausführungsform der Erfindung im Schnitt,
Fig. 4 die Konstruktion nach Fig. 3 in perspektivischer Ansicht,
Fig. 5 eine Schnittdarstellung einer weiteren Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 6 einen Teilausschnitt aus Fig. 5 in perspektivischer Darstellung,
Fig. 7 eine Schnittdarstellung durch eine weitere Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 8 eine perspektivische Darstellung der Konstruktion nach Fig. 7.
In Fig. 1 ist mit 1 ein die Wasserrinne bildendes Blech bezeichnet, das bei 2 U-förmig gebogen ist und
dort eine Führungsschiene 3 für einen Führungsfuß 8 des starren Schiebedeckels aufnimmt. Dieser Führungsfuß
gleitet innerhalb eines U-förmigen Profilteiles 4, dessen obere Abdeckung bei den bekannten
Konstruktionen im Bereich der Hinterkante des geschlossenen Schiebedeckels nach oben offen ist, so
daß der Führungsfuß beim Verriegeln und Hochheben des Deckels in die Ebene des verbleibenden
Daches aus dieser Aussparung heraustreten kann. Die Verriegelung erfolgt beispielsweise dadurch, daß an
seitlich vorstehenden Verriegelungselementen Rollen sitzen, die auf schräge Auflaufböcke in der Regenrinne
auflaufen, dadurch den Deckel anheben und am Ende ihrer Bewegung sich zwischen dem Bock
und dem überstehenden Dachrand verklemmen und damit den Deckel in seiner Lage fixieren. Beim Lösen
dieses Verschlußmechanismus müßte an sich der Deckel infolge seines Gewichtes an dieser Stelle nach
unten fallen, so daß der Führungsfuß wieder in die Führungsschiene eingreift und nunmehr beim Zurückschieben
des Daches, in dieser Führungsschiene geführt, nach hinten gleitet, wobei sich der Deckel
selbst unter das verbleibende Dach schiebt. Es hat sich jedoch gezeigt, daß insbesondere bei hohen Geschwindigkeiten
der auf den Schiebedeckel wirkende Sog so stark ist, daß der Deckel in seiner angehobenen
Stellung verbleibt und nicht zurückgeschoben werden kann. Bei den vergeblichen Versuchen, den
Deckel zurückzuschieben, besteht die Gefahr der unaufmerksamen Beobachtung der Fahrbahn, so daß
Unfälle die Folge sein können.
Hier schafft die Erfindung Abhilfe und löst dieses Problem bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform
dadurch, daß der nach oben freie Ausschnitt der U-förmigen Führungsrinne 4 durch eine Feder 5
abgedeckt wird, die an einem hinteren Teil der Schiene 3 mit Hilfe von Schrauben 6 und 7 oder ähnlichen
Befestigungsvorrichtungen fixiert ist. Beim Hochheben und Feststellen des Schiebedeckels muß
die Kraft der Feder 5 überwunden werden, was sich dahingehend auswirkt, daß beim Lösen des Verschlußmechanismus
die auf dem Fuß 8 ruhende Feder 5 diesen und damit den Deckel kräftig nach unten
drückt.
In Fig. 2 ist der am Schiebedeckel befestigte Fuß 8 dargestellt, der in der Führungsrinne 4 gleitet und
gegen die Wirkung der Feder 5 in die gestrichelt gezeichnete Stellung angehoben wird.
Bei der in Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsform ist auf dem Boden der Regenrinne 1 einseitig
auf einem Bock 11 über ein Zwischenstück 12 ein Arm 13 montiert, der mit einer Ausbiegung 14 auf
einem Bock 15 ruht. Dieser Bock 15 trägt einen Gewindestift 16 mit einem Kopf 17. Zwischen dem Kopf
17 und dem Teil 14 erstreckt sich eine Druckfeder 18. Der Stift 16 greift dabei durch einen Schlitz 19 im
Arm 13 hindurch, der bei 20 eine Nase oder einen Haken aufweist. Dieser Haken 20 greift beim Zurückschieben
des Schiebedeckels in ein Mitnehmerelement 21 ein, das am Schiebedeckel 22 befestigt ist. Gegebenenfalls
kann der Arm 13 durch einen Führungsstift 23 gegen seitliches Verschieben gesichert werden.
Sobald das Mitnehmerelement 21 auf den Haken 20 geglitten ist, befindet sich der Deckel in seiner Verschlußstellung,
so daß er nunmehr durch Betätigen des entsprechenden Verriegelungsgriffes verriegelt
werden kann. Bei dieser Verriegelung wird der Dekkel22
angehoben, wobei das Mitnehmerelement 21 über den Haken 20 den Arm gegen die Wirkung der
Feder 18 anhebt. Beim Lösen der Verriegelung wird die hintere Kante des Deckels wieder zwangläufig
nach unten gedrückt.
Bei dieser Konstruktion ist es möglich, die Federspannung durch entsprechendes Verkürzen der freien
Länge der Schraube 16 zu ändern und damit den jeweiligen Gegebenheiten anzupassen.
Bei der Konstruktion nach Fig. 6 wird der Arm 13 durch einen Federarm 25 ersetzt, der in der Mitte ein
hakenförmiges Element 26 trägt, das in das Mitnehmerelement 21 am Schiebedeckel 22 eingreift. Eine
Schraube 27 dient zur Führung des federnden Armes 25. Gleichzeitig kann durch verschieden starkes Anziehen
dieser Schraube die Federwirkung des Armes 25 verändert werden.
Bei der Konstruktion nach Fig. 7 und 8 ist an der Seitenwand der Regenrinne 1 eine Feder 31 befestigt,
die mit einem Fußteil 32 in das Mitnehmerelement 21 eingreift, das am Schiebedeckel 22 befestigt ist. Diese
Konstruktion wirkt ähnlich wie die Konstruktion nach den vorhergehenden Figuren.
Selbstverständlich kann die Feder statt am Schiebedeckel auch am Dachausschnitt in entsprechender
Weise befestigt werden.
Claims (8)
- PATENTANSPRÜCHE:
1. Starres Schiebedach für Kraftfahrzeuge, dessen Schiebedeckel nach dem Lösen der Verriegelungsvorrichtung an seiner hinteren Kante durch Federwirkung aus dem Dachausschnitt nach unten gedruckt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein am Schiebedeckel (22) festsitzendes Mitnehmerelement (8, 21) beim Dachschließvorgang nur in der Ausgangslage des anzuhebenden Deckelendes eine entweder auf der Führungsschiene (4) oder in der Wasserrinne (1) befestigte Feder (5 oder 31)bzw. eine durch die Kraft einer Feder (18) beaufschlagte Nase (20) untergreift. - 2. Schiebedach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das federnd gelagerte Element aus einem in Längsrichtung der Regenrinne (1) verlaufenden Arm (13) besteht, der an einem Ende (11) am Regenrinnenboden befestigt ist, am anderen Ende einen Haken (20) od. dgl. zum Eingreifen in das Mitnehmerelement (21) aufweist, und der zwischen seinen Enden unter der Spannung einer Feder (18) steht.
- 3. Schiebedach nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (13) in einem mittleren Bereich (14) auf einem Bock (15) ruht und dort ein Langloch (19) aufweist, durch das ein Stift (16) hindurchragt, der mit dem Bock (15) fest verbunden ist und zwischen seinem Kopf (17) und dem Arm (14) eine Schraubenfeder (18) trägt, die den Arm (13) nach unten drückt.
- 4. Schiebedach nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (16) im Bock (15) höhenverstellbar eingeschraubt ist.
- 5. Schiebedach nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (21) wenigstens teilweise im Querschnitt U-förmig ausgebildet ist und mit seinem U-förmigen Teil über den Haken (20) od. dgl. am Arm (13) angreift.
- 6. Schiebedach nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine zwischen zwei Befestigungsstellen ausgespannte Blattfeder (25) an einer Befestigungsstelle über ein Langloch von einem Niet (27) od. dgl. längenverschiebbar gehalten ist und zwischen den Befestigungsstellen einen Haken (26) od. dgl. trägt, der in das Mitnehmerelement (21) am Schiebedeckel (22) eingreift.
- 7. Schiebedach nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der federnde Arm als an der Seitenwand der Regenrinne (1) angebrachte, vorzugsweise einen Schuh (32) tragende Feder (31) ausgebildet ist.
- 8. Schiebedach nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Mitnehmerelement (21) sich in Einlaufrichtung des Hakens od. dgl. trichterförmig erweitert.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1764 070.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 109 749/345 12.61
Priority Applications (3)
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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Country Status (3)
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| FR (1) | FR1241505A (de) |
| GB (1) | GB869057A (de) |
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