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DE1119655B - Bereitschaftsbeutel fuer Kameras - Google Patents

Bereitschaftsbeutel fuer Kameras

Info

Publication number
DE1119655B
DE1119655B DEB49108A DEB0049108A DE1119655B DE 1119655 B DE1119655 B DE 1119655B DE B49108 A DEB49108 A DE B49108A DE B0049108 A DEB0049108 A DE B0049108A DE 1119655 B DE1119655 B DE 1119655B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bag
optics
camera
parts
parting line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB49108A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Friedric Schweikhardt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eugen Bauer GmbH
Original Assignee
Eugen Bauer GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eugen Bauer GmbH filed Critical Eugen Bauer GmbH
Priority to DEB49108A priority Critical patent/DE1119655B/de
Publication of DE1119655B publication Critical patent/DE1119655B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C11/00Receptacles for purposes not provided for in groups A45C1/00-A45C9/00
    • A45C11/38Camera cases, e.g. of ever-ready type

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

  • Bereitschaftsbeutel für Kameras Die Erfindung betrifft einen Bereitschaftsbeutel für Kameras, insbesondere Schmalfilm-Kinokameras, der im wesentlichen aus zwei aufklappbaren, haubenförmigen Weichmaterialteilen besteht, die an einer Stelle zusammenhängen, an welcher sie mit der Kamera, insbesondere mit dem Anschlußglied für deren Tragvorrichtung, verbunden sind, und der längs der Trennfuge dieser Teile mit Hilfe einer Verschlußeinrichtung, insbesondere eines Reißverschlusses, verschließbar ist. Solche Beutel sind bereits bekannt für Kameras, die ihre Optik auf der Breitseite des Kameragehäuses haben. Dort verläuft der zum Schließen des Beutels verwendete Reißverschluß rings um die Kamera, beiderseits bis nahe an die Befestigungsschraube im Boden des Gehäuses, in einer zur optischen Achse senkrechten Ebene.
  • Diese Unterteilung des Beutels ist im vorliegenden Fall durch die Kameraform gegeben, weil dadurch der Beutel in zwei niedere schalenförmige Hälften geteilt wird, die sich leicht nach hinten bzw. vorne von der Kamera abstreifen lassen, während bei einer Teilung nach einer durch die optische Achse gehenden Querebene zwei hohe hutförmige Beutelteile entstünden, die sich nur schwer verformen und also auch nur schwer abziehen lassen würden.
  • Dieser Nachteil ergibt sich bei gleicher Beutelteilung quer zur Längsachse auch bei Apparaten, bei denen die Optik an der Schmalseite des Gehäuses sitzt. Andererseits erschien diese Form der Teilung die einzige mögliche, da es nicht vertretbar ist, die gewöhnlich mit Metallteilen besetzte Trennstelle über Ein- und Ausblicke der Kamera hinweg laufen zu lassen.
  • Für aus hartem Werkstoff bestehende Tragtaschen ist es zwar bekannt, zwei haubenförmige Hälften vorzusehen, die längs der die Optik tragenden Stimseiten und der Mitte der anschließenden Schmalseite der Kamera zusammenstoßen und seitlich auseinandergeklappt werden. Sie sind durch einen nur an einer Stelle angebrachten Verschluß zusammengehalten und haben an allen Stellen von der Kamera, also auch von der Objektivfassung einen gewissen Ab- stand. Solche Taschen haben den Nachteil, daß die geschlossene Tasche im Vergleich zur Kamera verhältnismäßig groß und auch im aufgeklappten Zustand recht sperrig ist, so daß die Kamera nicht von unten erfaßt werden kann.
  • Ein Beutel aus weichem Material hat demgegenüber den Vorteil, daß er wenig Platz einnimmt, keine Kanten hat und sich der Hand des Aufnehmenden anpaßt. Seine Hälften müssen allerdings über den ganzen Umfang hinweg durch einen Verschluß, insbesondere Reißverschluß, verbindbar sein, da sie sonst auseinanderklaffen- Da ein solcher Verschluß aber die Optik, den Belichtungsmessereinblick und deren Fassungen zerkratzen würde, ist es nicht möglich, die von Hartlederbeuteln bekannte Form auf Weichlederbeutel zu Übertragen.
  • Diese Nachteile werden nach der Erfindung dadurch beseitigt, daß die Trennfuge der Beutelteile, wie an sich bekannt, durch eine senkrecht zu der die Optik tragenden Stirnseite und den daran anschließenden Schmalseiten der Kamera gerichtete Ebene bestimmt ist und daß sie etwa von der Nähe der Befestigungsstelle aus über die den Suchereinblick tragende Rückseite der Kamera bis in die Nähe der Optik, aber nur so weit an diese herart geführt ist, daß die Verschlußeinrichtung nicht mit der Fassung der Optik in Berührung komm und die Beutelteile zwischen Optik und Befestigungsstelle im wesentlichen ständig zusammenhängen.
  • So entstehen auch hier im wesentlichen zwei schalenförmige, also sehr niedere Beutelteile, die sich nach Lösen ihres Verschlusses über die Kamera herunterklappen lassen und dann in dieser Lage durch das Umstülpen wieder eine gewisse Steifigkeit haben, die ein unerwünschtes Hochklappen verhindert. Die Hälften sind über einen größeren Bereich hinweg verbunden, der bei steifen Hälften das Öffnen gar nicht erlauben würde; hier macht sich die Erfindung die Weichheit des Werkstoffes zunutze. Vor allem bietet der geschlossene Beutel einen guten Schutz für das Objektiv und den eingebauten Belichtungsmesser, weil er diese Stellen mit seinem die Schalen verbindenden geschlossenen Stegteil Überdeckt.
  • Wenn in besonders vorteilhafter Weise die Verschlußeinrichtung auf der Innenseite des Beutels im Bereich der Optik durch eine Lasche oder Zunge verdeckt wird, braucht die Trennfuge bzw. der Verschluß nicht oberhalb der Optik aufzuhören, sondern kann auch noch über diese hinweggefährt werden. Der Bereich, in dem beide Beutelhälften ganz zusammenhängen, führt aber so nahe an die Optik heran, daß die Lasche in der Nähe der Optik befestigt werden kann, so daß sie sich beim Verschließen des Beutels von selbst über die Optik legt.
  • Ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 den über die Kamera gezogenen, geschlossenen Beutel, Fig. 2 die Kamera freigelegt mit herabhängendem Bereitschaftsbeutel.
  • Ein in bekannter Weise aus Weichleder hergestellter Bereitschaftsbeutell ist nach einer zu den Schmalseiten 2, 3, 4, 5 einer von ihm umschlossenen Kamera6 senkrechten Mttelebene geteilt, so daß durch eine beispielsweise mit einem Reißverschluß 7 versehene Trennfuge8 der Beutel in zwei flache, schalenfönnige Teile 9 und 10 gegliedert wird. Mit seiner nicht geteilten unteren Schmalseitell ist der Beutel durch eine Schraube 12, die auch eine Tragschlaufe 13 trägt, an der Kamera 6 befestigt. Die Schraube 12 ist dabei in das in üblicher Weise am Kameraboden 5 vorgesehene Stativgewinde hineingedreht. Die Trennfuge beginnt in der Nähe der Befestigungsschraube 12 an der Unterseite des Beutels, verläuft über die Rückseite 4 der Kamera mit dem Bildsuchereinblick 14 hinweg bis zur Stirnfläche 2 der Kamera. Dort endet sie nach dem überqueren des Bildsucheraustritts 15 kurz oberhalb des Objektivs 16. Im geschlossenen Zustand bedeckt somit der Beutel mit seiner nicht von der Trennfuge geschnittenen Stirnseite 20 das Objektiv 16 und eine öffnung 17 für den elektrischen Belichtungsmesser, so daß diese Teile gut geschützt und staubsicher abgedeckt sind.
  • Zum Freilegen der Kamera öffnet man den Beutel entlang seiner Trennfuge, indem man den Schieber 18 des Reißverschlusses bis zum Boden des Beutels bewegt. Die beiden Beutelhälften 9 und ILO lassen sich dann leicht über die Breitseiten der Kamera herunterziehen. Durch einen einfachen Handgriff wird der Beutel über seine nicht von der Trennfage geteilte untere Ecke 19 gestülpt und hängt dadurch in seiner Lage versteift in der in Fig. 2 dargestellten Weise nach unten. Die Kamera ist so allseitig zugäng-]ich und leicht zu bedienen, wobei auch bei raschen Bewegungen ein Hochklappen des Beutels vor das Objektiv oder den Belichtungsmesser nicht befürchtet zu werden braucht. Zum verstärkten Schutz von Objektiv und Belichtungsmesser kann die nicht geteilte Vorderseite 20 des Beutels nach Fig. 2 innen mit einer Polsterung 21 versehen und auch der Bildsucher 15 durch eine Polsterung 22, z. B. einen in den Beutel eingenähten Weichlederstreifen abgedeckt werden, der sich, von der nicht geteilten Vorderseite 20 ausgehend, im geschlossenen Beutel unter die teilbare Frontseite erstreckt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Bereitschaftsbeutel für Kameras, insbesondere Schinalfilm-Kinokameras, der im wesentlichen aus zwei aufklappbaren, haubenförmigen Weichmaterialien besteht, die an einer Stelle zusammenhängen, an welcher sie mit der Kamera, insbesondere mit dem Anschlußglied für deren Tragvorrichtung, verbunden sind, und der längs der Trennfuge dieser Teile mit 1-Elfe einer Verschlußeinrichtung, insbesondere eines Reißverschlusses, verschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennfuge der Beutelteile (9, 10), wie an sich bekannt, durch eine senkrecht zu der die Optik tragenden Stirnseite (2) und den daran anschließenden Schmalseiten der Kamera gerichteten Ebene bestimmt ist und daß sie etwa von der Nähe der Befestigungsstelle aus über die den Suchereinblick (14) tragende Rückseite (4) der Kamera bis in die Nähe der Optik (16), aber nur so weit an diese herangeführt ist, daß die Verschlußeinrichtung nicht mit der Fassung der Optik in Berührung kommt und die Beutelteile zwischen Optik und Befestigungsstelle im wesentlichen ständig zusammenhängen.
  2. 2. Bereitschaftsbeutel nach Anspruch 1, dadurchgekennzeichnet, daß derzusammenhängende Teil (20) der Stirnseite des Beutels innen gegenüber der Kamera-Optik mit einer Einlage (21) abgefüttert ist. 3. Bereitschaftsbeutel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichne4 daß vom zusammenhängenden Teil (20) der Stirnseite des Beutels eine Polsterung (22) in Zungenforin sich bis unter die vom Anfangsteil der Trennfuge geteilte Frontseite des Beutels erstreckt.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1000 684; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1684 373.
DEB49108A 1958-05-31 1958-05-31 Bereitschaftsbeutel fuer Kameras Pending DE1119655B (de)

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DEB49108A DE1119655B (de) 1958-05-31 1958-05-31 Bereitschaftsbeutel fuer Kameras

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DEB49108A DE1119655B (de) 1958-05-31 1958-05-31 Bereitschaftsbeutel fuer Kameras

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1119655B true DE1119655B (de) 1961-12-14

Family

ID=6968781

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DE (1) DE1119655B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1684373U (de) * 1954-07-24 1954-09-30 Niezoldi & Kraemer G M B H Fab Bereitschaftstasche fuer kinokameras.
DE1000684B (de) * 1952-03-20 1957-01-10 Zeiss Ikon Ag Mit Reissverschluss und Umhaengeeinrichtung versehener Bereitschaftsbeutel fuer Kameras

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1000684B (de) * 1952-03-20 1957-01-10 Zeiss Ikon Ag Mit Reissverschluss und Umhaengeeinrichtung versehener Bereitschaftsbeutel fuer Kameras
DE1684373U (de) * 1954-07-24 1954-09-30 Niezoldi & Kraemer G M B H Fab Bereitschaftstasche fuer kinokameras.

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