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DE1119641B - Verfahren zur Herstellung eines Trockenproduktes aus gekochtem Kartoffelbrei - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Trockenproduktes aus gekochtem Kartoffelbrei

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Publication number
DE1119641B
DE1119641B DEW16375A DEW0016375A DE1119641B DE 1119641 B DE1119641 B DE 1119641B DE W16375 A DEW16375 A DE W16375A DE W0016375 A DEW0016375 A DE W0016375A DE 1119641 B DE1119641 B DE 1119641B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mashed potatoes
potatoes
mashed
rollers
cooked
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW16375A
Other languages
English (en)
Inventor
Miles Jamison Willard Jun
James Cording Jun
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PFANNI WERK OTTO ECKART KG
Original Assignee
PFANNI WERK OTTO ECKART KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PFANNI WERK OTTO ECKART KG filed Critical PFANNI WERK OTTO ECKART KG
Priority to DEW16375A priority Critical patent/DE1119641B/de
Publication of DE1119641B publication Critical patent/DE1119641B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L19/00Products from fruits or vegetables; Preparation or treatment thereof
    • A23L19/10Products from fruits or vegetables; Preparation or treatment thereof of tuberous or like starch containing root crops
    • A23L19/12Products from fruits or vegetables; Preparation or treatment thereof of tuberous or like starch containing root crops of potatoes
    • A23L19/15Unshaped dry products, e.g. powders, flakes, granules or agglomerates

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nutrition Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Preparation Of Fruits And Vegetables (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines Trockenproduktes aus gekochtem Kartoffelbrei Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Trockenproduktes aus gekochtem Kartoffelbrei in Form unzermahlener Flocken, das durch Zugabe von heißem Wasser und/oder Milch in einen Kartoffelbrei zurückführbar ist, wobei geschälte, zu Brei zerstampfte und gekochte Kartoffel mittels einer oder mehrerer beheizter Walzen zu einem Film getrocknet werden. Die Erfindung besteht darin, daß der Kartoffelbrei zur Trocknung in die Form eines Filmes gebracht wird, dessen Dicke zwischen 0,127 und 0,381 mm liegt.
  • An sich ist es bekannt, zum Trocknen von Kartoffelbrei zwei gegenläufige Heißwalzen zu verwenden. Die aus dem Kocher kommenden Kartoffeln werden durch ein Quetschwerk zerdrückt und dann zwischen die sich gegeneinander drehenden Trockenwalzen geleitet.
  • Demgegenüber besteht der Grundgedanke der Erfindung darin, die Trocknung des Kartoffelbreis an einem Kartoffelbreifilm vorzunehmen, der ein Einzellenfilm ist, d. h. der die Dicke einer einzigen Stärkezelle hat, d: h. mit anderen Worten, es soll die Dicke eines solchen Einzellenfilms zwischen 0,127 und 0;381 mm liegen, vorzugsweise zwischen 0,178 und 0,254 mm. Es hat sich nun für die Trocknung als außerordentlich wichtig herausgestellt, bei dieser Vorschrift nicht nur die obere Grenze von 0,381 mm nicht zu überschreiten, sondern auch die untere Grenze der Kartoffelstärkezellendicke, nämlich 0,127 mm, nicht zu unterschreiten. Würde nämlich die untere Grenze unterschritten, so würde ,sich zwischen den Trockenwalzen eine Zerstörung der Mehrzahl der Stärkezellen beim Durchgang des Films ergeben. Man würde dann ein Trockenprodukt erhalten, das sehr schlechte Eigenschaften hat und bei der Rückverwandlung in Kartoffelbrei eine teigige und klebrige Masse ergibt, weil eben zuvor in großem Maße die Stärkezellen aufgebrochen worden sind.
  • Die erfmderische Erkenntnis und Verfahrensvorschrift liegt also darin, daß der Trockenvorgang zur Vermeidung von übelständen, die das Endprodukt praktisch unbrauchbar machen, gerade und nur auf einen Einzellenfilm beschränkt werden muß. Die Eigenschaften des Trockenproduktes sind dann so erheblich viel besser als dann; wenn die Grenzen des Einzellenfilms nicht eingehalten werden.
  • Die in üblicher Weise aus ungeschälten (oder auch geschälten) Kartoffeln hergestellten Kartoffelflocken besitzen auf Grund ihrer kolloidchemischen Beschaffenheit eine sehr schnelle und beträchtliche Quellung bereits im kalten Wasser, und diese Quellung ist geradezu ein Charakerstikum und ein Maßstab für ihre Qualität, beispielsweise bei der Verwendung des daraus hergestellten Walzmehls als Backhilfsmittel oder als Kernbinder. Diese starke Quellfähigkeit ist darauf zurückzuführen, daß der größte Teil der Kartoffelzellen während des Herstellungsprozesses platzt und die freie Stärkesubstanz in die interzellularen Räume austritt. Man erhält also in jedem Fall - sei es mit kaltem Wasser, sei es mit heißem Wasser oder irgendeiner anderen Flüssigkeit - stets einen zerrigen, zerfließlichen und nicht formbaren Kleister von schleimig-weicher Konsistenz. Eine derartige Flocke kann daher niemals ein einwandfreies Kartoffelpüree liefern - sei es mit Wasser oder sei es mit Milch zubereitet. Zieht man zum Vergleich zunächst ein aus Frischkartoffeln bereitetes Püree heran, so liegt die Stärke darin zwar auch in vollständig verkleistertem Zustand vor, aber die unverletztenZellen umschließen das verkleisterte Stärkesubstrat (Amylopektin und Amylose) und verhindern trotz starker Quellung den Austritt von Stärkesubstanz in die Interzellularräume und somit die Bildung eines Kleisters. Ein aus Frischkartoffeln hergestelltes Püree ist daher gut formbar und mit Gabel oder Löffel einwandfrei teilbar. Es weist keinerlei schleimige, zerrig-kleistrige oder zerfließliche Konsistenz auf. Alle früheren Bemühungen, auch aus der Kartoffelflocke eine »Speiseflocke« mit den gewünschten Eigenschaften herzustellen, waren bisher erfolglos, so daß selbst von ausgesprochenen Trocknungsexperten es für ausgeschlossen gehalten wurde, auf dem Walzentrockner eine Kartoffelflocke mit den Eigenschaften- einer einwandfreien Püreeflocke herzustellen, zumal für die Herstellung des Kartoffelpüreepulvers ein ganz anderer Weg eingeschlagen werden muß (Add-back-Verfahren). Es war daher auch für den Fachmann überraschend, daß man die unerwünschte Zellzerreißung im Verlaufe der Trocknung auf der Walze verhindern kann.
  • In älteren Schriften betreffend die Herstellung von Kartoffelflocken ist über die Schichtdicke des Kartoffelbreis auf den Walzen nur insoweit etwas ausgesagt, als die Schichtdicke die Bildung eines einwandfreien, d. h. gleichmäßigen, sich leicht von der Walze lösenden, zusammenhängenden Flockenschleiers gewährleisten muß.
  • Abgesehen von den kolloidchemischen Eigenschaften zeigen auch die mikroskopischen Bilder von gewöhnlichen Kartoffelflocken und von Kartoffelpüreeflocken charakteristische Unterschiede. Bei den gewöhnlichen Flocken sind überall die geplatzten Zellen deutlich erkennbar, und die ausgetretene Stärkesubstanz läßt sich leicht mit Jodwasser diffus blau anfärben. Im Gegensatz dazu ist die Stärkesubstanz bei den Püreeflocken in der Zelle lokalisiert, und die mit Jodwasser blaugefärbten, intakten Zellen liegen deutlich getrennt wie die Punkte eines »Rasters« nebeneinander, während kaum Stärkesubstanz in die interzellularen Räume ausgetreten ist. Diese charakteristischen Unterschiede des mikroskopischen Bildes ermöglichen es, auch ohne Anstellung einer Kochprobe eine gewöhnliche Speiseflocke, d. h. eine Kartoffelflocke, die in üblicher Weise aus geschälten Kartoffeln auf Walzentrocknern hergestellt worden ist, von einer speziellen Kartoffelpüreeflocke zu unterscheiden.
  • Zur Beheizung der Walzen, Trommeln od. dgl. können jegliche zweckentsprechenden Mittel dienen, vorausgesetzt, daß die Temperatur der Trommeln, Walzen od. dgl. nicht so hoch getrieben wird, daß eine wesentliche Verfärbung des Erzeugnisses eintritt. Die Trommeln, Walzen od. dgl. werden vorzugsweise von innen mittels Dampfes beliebigen Druckes erhitzt. Das Ausmaß und die Geschwindigkeit des Wasserentzuges aus dem gekochten Kartoffelbrei hängt von einer Anzahl von Faktoren ab, wie z. B. der Temperatur der Trommeln, Walzen od. dgl. und deren Drehgeschwindigkeit. Dem gemäß dem Verfahren nach der Erfindung erzielten Produkt kann gewünschtenfalls noch weiteres Wasser entzogen werden. So ist es im Hinblick auf die Beständigkeit bei der Lagerung erwünscht, daß der endgültige Feuchtigkeitsgehalt auf 4 bis 109/a des Trockengewichtes herabgesetzt wird. Man kann dies entweder in einer einzigenVerfahrensstufe durch Anwendung erhitzter Trommeln, Walzen od. dgl. gemäß der Erfindung erreichen, oder das dabei erfindungsgemäß erzielte Produkt kann noch dadurch weiter getrocknet werden, daß man es als stetigen Film von der Trommel, Walze od. dgl. abnimmt und in irgendeiner zweckentsprechenden Weise einem Trocknungsvorgang unterwirft, z. B. indem man es durch einen Tunnel- bzw. Kanaltrockner auf einem Förderband od. dgl. hindurchgehen läßt.
  • Die gemäß der Erfindung zu behandelnden Kartoffeln können auf irgendeinem üblichen passenden Weg gekocht und zerstampft werden. Bei den nachstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen wurden die Kartoffeln durch Anwendung einer Schabeschälvorrichtung geschält und von Hand von Augen und sonstigen Fehlstellen befreit, zu 6,4-mm-Scheiben geschnitten, zwecks Entfernung freier Stärke abgespült, mit Frischdampf von Atmosphärendruck während 35 bis 45 Minuten gekocht und dadurch in Breiform übergeführt, daß sie durch Flocken bildende Walzen hindurchgeführt wurden. Diese Walzen besaßen einen Durchmesser von 30,5 cm und wurden auf einen Zwischenraum von 1,3 mm eingestellt. In ihrer Oberfläche waren Nuten parallel zur Drehachse eingeschnitten, und sie wurden mit etwas unterschiedlichen Geschwindigkeiten angetrieben, um ihren Griff zu verbessern.
  • Es ist schon früher vorgeschlagen worden, dem gekochten Kartoffelbrei geringe Mengen von Calciumchlorid zuzusetzen, um hierdurch das Aufbrechen der Zellwandungen während des Verfahrensvorganges auf ein Mindestmaß herabzusetzen. Gemäß der Erfindung wurde festgestellt, daß das Zusetzen einer verdünnten wäßrigen Lösung von Calciumchlorid in dem Maße, daß sich eine Konzentration von 0,01 bis 0,1%, vorzugsweise von 0,059/o, im Kartoffelbrei einstellt, wenn man die Lösung alsbald nach dem Zerdrücken der Kartoffel zusetzt, eine gewisse Verbesserung des Endproduktes mit sich bringt; allerdings kann ein in hohem Maße befriedigendes Produkt auch ohne diesen Zusatz hergestellt werden. Gemäß einem weiteren Merkmal der Ausführung der Erfindung genügt es daher, daß eine Calciumchloridlösung dem gekochten Kartoffelbrei in solcher Menge zugesetzt wird, daß man eine Konzentration zwischen 0,01 und 0,1%, vorzugsweise 0,059/0, bezogen auf das Gewicht des gekochten Kartoffelbreis, erhält.
  • Zur Festigung der Zellwandungen ist schon vorgeschlagen worden, den Kartoffelbrei, vorzugsweise in Verbindung mit einem Abkühlungsvorgang, während eines Zeitraumes bis zu 24 Stunden zu lagern. Während dieses Verfahren unwirtschaftlich ist, wurde gemäß der Erfindung als vorteilhaft festgestellt, die Kartoffeln nach dem Zerdrücken und vor der Trocknung 30 bis 60 Minuten zu lagern. Um die Erfindung besser verständlich zu machen, werden die nachstehenden Einzelheiten für Versuche aufgeführt, die lediglich Erläuterungsbeispiele darstellen: Die Versuche wurden mittels eines Trockners durchgeführt, der aus zwei Walzen aus nichtrostendem Stahl mit 15;2 cm Durchmesser und 19,37 cm Länge bestand, deren gemeinsame Gesamtoberfläche 1858 cm2 beträgt. Die tatsächlich zum Trocknen verwendete Oberfläche erstreckt sich von dem Zwischenraum bis zu einem Messerabkratzer über ungefähr zwei Drittel des Umfanges der Walzen. Die Walzen wurden einander gegenüber gelagert und mit gleichen Geschwindigkeiten in einander entgegengesetzte Richtungen in Drehung versetzt. Sie wurden von innen mit Dampf bei geregeltem Druck beheizt, so daß ihre Temperatur genau eingestellt werden konnte. Die Ergebnisse einer Anzahl von Versuchen sind in den nachstehenden Zahlentafeln aufgeführt:
    Trommeltrocknung von Kartoffelbrei
    Dampfdruck Zwischenraum Feuchtigkeitsgehalt
    Versuch an den Walzen Temperatur zwischen den Walzen Berührungszeit des Produktes in. /o
    Nr. (bezogen auf das
    in kg/cmq in ° C in mm in Sekunden Trockengewicht)
    1 2,81 141 0,203 15 7,0
    2 4,43 155 0,203 12 7,0
    3 5,77 16-1 0,203 9 6,7
    4 6,78 157 0,102 10 5,7
    5 2,95 143 0,330 25 11,8
    6 2,95 143 0,432 25 13,1
    7 1,75 130,5 0,178 15 17,6
    Die Produkte nach den Versuchen Nr. 1 bis 3 zeigten gute Beschaffenheit. Das Produkt nach Versuch Nr. 4 enthielt einen übermäßigen Anteil an gebrochenen-Zellen und freier Stärke; demzufolge hatte es bei der Zurückführung eine unerwünschte teigige Konsistenz. Das Produkt nach Versuch Nr.5 war nach der Zurückführung etwas kornreich, wenngleich nicht so kornreich, daß sein Wert wesentlich herabgesetzt wäre; jedoch machte sein hoher Feuchtigkeitsgehalt es bei der Lagerung unbeständig. Dieser Mangel wurde beseitigt, wenn man den Stoff weiter bis auf einen Feuchtigkeitsgehalt von ungefähr 7% trocknete, und zwar durch Verwendung von Umlufttrocknem der Tiegel-, Tunnel- bzw. Kanalbauart oder der pneumatisch arbeitenden Bauart. Das Produkt des Versuches Nr. 6 erforderte nicht nur eine weitere Trocknung, ,sondern war auch sehr kornreich und nicht befriedigend. Das Produkt des Versuches Nr. 7 erforderte weitere Trocknung, um Lagerbeständigkeit zu erhalten, war aber im übrigen ein sehr befriedigendes Produkt. Der Versuch Nr. 2 der Zahlentafel wird nachstehend als bevorzugte Ausführungsform der Erfindung beschrieben: Idaho Russet-Kartoffeln, US Nr. 1, Größe A, wurden leicht in einer Schabeschälvorrichtung geschält und von Hand von Fehlerstellen und Augen befreit, in Scheiben von 6,4 mm Dicke geschnitten, zur Entfernung freier Stärke abgespült, mit Frischdampf von Atmosphärendruck 35 Minuten gekocht und dadurch zerdrückt, daß sie durch Flocken bildende Walzen hindurchgeschickt wurden, die auf einen Abstand von 1,3 mm eingestellt waren.
  • Eine mikroskopische Prüfung zur Bestimmung der Zellengröße dieses Kartoffelbreis zeigte, daß 90% der Zellen ein Ausmaß von 0,127 bis 0,305 mm über ihre längste Achse besaßen. 2% der Zellen maßen über 0,305 mm und 8°/o unter 0,127 mm.
  • Eine 3 %ige Calciumchloridlösung wurde diesem Brei unter Umrühren in einem kleinen Mischer in einer Menge von 61 g auf 3624 g Einsatzmenge an Brei zugesetzt. Der Brei wurde dann bei ungefähr 48°C während 45 Minuten gehalten. Der Spielraum zwischen den Trommeln eines Doppeltrommeltrockners wurde auf 0,18 bis 0,229 mm eingestellt, und die Trommelgeschwindigkeit wurde so eingestellt, daß ,sich eine Berührungszeit von 12 Sekunden an den Trommeln ergab. Der Brei wurde dann den Trommeln zugeführt, die mit Druckdampf von 4,43 kg/cm2 beheizt wurden. Das erzielte Produkt enthielt 7% Feuchtigkeit und hatte eine Dicke von 0,116 bis 0,152 mm. 30 g des Produktes wurden durch Zusetzen einer Lösung zurückverwandelt, die durch Mischen von 103 g kochenden Wassers und 35 g Milch bei Zimmertemperatur und Umrühren während etwa einer Minute gewonnen worden war. -Das zurückverwandelte Produkt hatte ein befriedigendes Aussehen und Gefüge und war weder teigig noch körnig und glich vollständig frisch hergestelltem Kartoffelbrei im Geruch bzw. Geschmack.
  • Die gemäß der Erfindung hergestellte Trockenkartoffehuasse wird in Form dünner poriger Flocken gewonnen, die eine günstige Dicke von ungefähr 0,12 bis 0,15 mm besitzen. Zufolge dieser außerordentlich geringen Dicke der Flocken und auch ihrer Porosität kann das Produkt schnell durch Mischen mit einer angemessenen Menge Wasser oder Milch zurückverwandelt werden, und zwar kann diese Flüssigkeit jede beliebige Temperatur zwischen Räumtemperatur und ihrem Siedepunkt besitzen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung eines Trockenproduktes aus gekochtem Kartoffelbrei in Form urzermahlener Flocken, das durch Zugabe von heißem Wasser und/oder Milch in einen Kartoffelbrei zurückführbar ist, wobei geschälte, zu Brei zerstampfte und gekochte Kartoffeln mittels einer oder mehrerer beheizter Walzen zu einem Film getrocknet werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Kartoffelbrei zur Trocknung in die Form eines Filmes gebracht wird, dessen Dicke zwischen 0,127 und 0,381 mm liegt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kartoffelbreifilm in an sich bekannter Weise beim Durchgang des Breis zwischen einem Paar beheizter Trockenwalzen gebildet wird und der Zwischenraum zwischen den Walzen dabei auf 0,18 bis 0,229 mm eingestellt ist.
  3. 3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem gekochten Kartoffelbrei vor dem Wasserentzug in an sich bekannter Weise Calciumchloridlösung zugegeben wird, und zwar in einer solchen Menge, daß eine Konzentration zwischen 0;01 und 0,100/0, vorzugsweise 0,5%, bezogen auf das Gewicht des gekochten Kartoffelbreis, erhalten wird.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das von Wasser befreite Kartoffelbreiprodukt einer weiteren Trockenbehandlung vor der Lagerung unterworfen wird.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man den gekochten Kartoffelbrei 30 bis 60 Minuten stehenläßt, bevor der Wasserentzug erfolgt. In. Betracht gezogene Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. 5125; P a r o w, »Handbuch der Kartoffeltrocknerei«, 1907, S. 84-85.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202012104218U1 (de) 2012-11-02 2014-02-06 Emsland-Stärke GmbH Pflanzliches Nahrungsmittelprodukt

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AT5125B (de) * 1899-06-21 1901-09-10 Hermenn Baumgarten

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WO2014068433A1 (de) 2012-11-02 2014-05-08 Emsland-Stärke GmbH Nahrungsmittelprodukt aus stärkehaltigen pflanzenteilen sowie verfahren zu seiner herstellung

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