DE1119581B - Andruecker fuer das hin- und hergehende Messer eines Maehwerkes - Google Patents
Andruecker fuer das hin- und hergehende Messer eines MaehwerkesInfo
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- DE1119581B DE1119581B DEST10754A DEST010754A DE1119581B DE 1119581 B DE1119581 B DE 1119581B DE ST10754 A DEST10754 A DE ST10754A DE ST010754 A DEST010754 A DE ST010754A DE 1119581 B DE1119581 B DE 1119581B
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D34/00—Mowers; Mowing apparatus of harvesters
- A01D34/01—Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
- A01D34/02—Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having reciprocating cutters
- A01D34/13—Cutting apparatus
- A01D34/17—Holding-down devices for the knife
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Harvester Elements (AREA)
Description
Es sind schon verschiedene Vorschläge gemacht worden, die sich mit der Verbesserung der Schneidwirkung
von Mähmaschinen mit hin- und herschwingenden Messern befassen. Insbesondere sind Maßnahmen
getroffen worden, diese Messer möglichst elastisch auf den Fingerbalken zu drücken. Man verwendet
hierfür Federn aus Rundstahl, die einerseits am Rücken des Fingerbalkens und andererseits am
Messer selbst befestigt sind. Die federnde Wirkung wird zum größten Teil durch eine hinter dem Fingerbalken
waagerecht- oder senkrechtachsig angeordnete Spirale erzeugt. Die Befestigung der Feder erfolgt entweder
durch eine Schraube, die durch das ösenförmig ausgebildete Ende der Feder gesteckt wird, oder auch
in der Form, daß die Federenden hakenförmig umgebogen und diese Enden in entsprechende Bohrungen
auf dem Fingerbalken bzw. Messern eingesteckt sind.
Mähwerke mit so ausgebildeten Federn haben jedoch noch einige Mängel, die darin liegen, daß sich
in den offenen Spiralen das Mähgut sehr leicht fangen kann und darin hängenbleibt, so daß ein häufiges
Reinigen erforderlich ist. Außerdem kann die Wirkung der Feder durch das eingespreizte Mähgut verändert
werden, so daß die Gleichmäßigkeit des Anpreßdruckes in Frage gestellt ist. Dies kann so weit gehen,
daß sich die Messer von ihrer Unterlage abheben und damit die Schneidwirkung des Messers erheblich verschlechtert
wird.
Die Anordnung offener Spiralfedern ist daher sehr ungünstig, besonders auch deswegen, weil sich diese
durch den äußeren Widerstand in ihrer Lage verändern können, so daß auch die Druckrichtung der
Feder auf das Messer verändert wird.
Bei einem anderen bekannten Messer befindet sich die zur Anpreßvorrichtung parallel liegende Spiralfeder
zwar in einem Gehäuse, dessen Durchmesser jedoch sehr groß gehalten werden muß, damit eine
einigermaßen elastische Feder in der zur Verfügung stehenden Höhe hinter dem Messer untergebracht
werden kann. Die Wirkung dieser Feder ist daher verhältnismäßig gering. Die Feder bedarf häufiger Nachregulierung.
Durch die Erfindung werden diese Mängel weitgehend behoben. Sie geht dabei aus von einem Andrücker
für das hin- und hergehende Messer eines Mähwerkes, bestehend aus einem am Fingerbalken
befestigten Tragarm, und einem auf diesem schwingend angeordneten federnden Andrückbügel. Die
eigentliche technische Neuerung besteht nun darin, daß als Tragarm für den Andrückbügel eine breite
Blattfeder verwendet wird, die flach auf dem Finger-
Andrücker für das hin- und hergehende
Messer eines Mähwerkes
Messer eines Mähwerkes
Anmelder:
Rupert Staudacher,
Rosenheim, Frühlingsir. 27
Rosenheim, Frühlingsir. 27
Rupert Staudacher, Rosenheim,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
balken aufliegt. Dadurch wird erreicht, daß zu der federnden Wirkung des Andrückbügels auch noch die
des federnden Tragarmes hinzukommt, so daß ein gleichbleibender Federdruck gewährleistet wird.
Durch die flach auf dem Fingerbalken aufliegende Blattfeder ergibt sich eine sehr kräftige Befestigung,
so daß auch die Seitenstabilität des Andrückers sehr gut ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird ferner der Andrückbügel als bogenförmig verlaufende
Blattfeder ausgebildet, die mit ihrem rückwärtigen Ende in ein Gehäuse übergeht, in dem ein den Andrückbügel
mit dem Tragarm verbindendes Kugellager untergebracht ist, wobei der Übergang zwischen
dem Bügel und dem Gehäuse strömungsgünstig abgerundet ist. Der so ausgebildete Andrücker ist außerordentlich
widerstandsfähig gegenüber mechanischen Beanspruchungen, gibt aber trotzdem die Gewähr dafür,
daß die federnde Wirkung dauernd und gleichmäßig erhalten bleibt, was wiederum einen zügigen
gleichmäßigen Schnitt zur Folge hat. Durch die strömungsgünstig abgerundete Form des Andrückbügels
wird ein Festsetzen und Einklemmen von Mähgut vermieden und ein störungsfreies und rasches
Arbeiten ermöglicht.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt
Abb. 1 eine Draufsicht auf ein Mähwerk,
Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B,
Abb. 3 und 4 einige besondere Einzelheiten.
Auf der Rückseite des Fingerbalkens ist obenauf der als Blattfeder ausgebildete Tragarm« angeordnet. Er liegt mit einer verhältnismäßig großen Fläche auf, so daß er mit zwei Schrauben festgehalten werden kann. Auf der Rückseite des Tragarmes ist
Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B,
Abb. 3 und 4 einige besondere Einzelheiten.
Auf der Rückseite des Fingerbalkens ist obenauf der als Blattfeder ausgebildete Tragarm« angeordnet. Er liegt mit einer verhältnismäßig großen Fläche auf, so daß er mit zwei Schrauben festgehalten werden kann. Auf der Rückseite des Tragarmes ist
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durch eine Bohrung von unten her eine Rundkopfschraube g eingesetzt, die mit ihrem oberen Ende ein
Kugellager e trägt, das im übrigen durch eine Mutter festgehalten wird. Zwischen Kugellager und Tragarm
α ist noch eine Abdichtplatte/ vorgesehen. Der aus einer Blattfeder hergestellte Tragarm kann im
wesentlichen nur in der Senkrechten schwingen.
Der eigentliche elastische Andrückbügel b wird mit
seinem am rückwärtigen Ende befindlichen Gehäuse d über das Kugellager e geschoben und durch den mit
Hilfe des Schlitzes h und der Schraube i gebildeten Klemmverschluß auf dem Lager e befestigt. Am
vorderen Ende des Andrückbügels b befindet sich eine Mitnehmervorrichtung I, die aus einer Bohrung
im Andrückbügel besteht, in welche ein Kugelkopf k eingreift, der auf einer Mitnehmerplatte c befestigt ist,
die wiederum auf dem Messer des Mähbalkens aufgenietet ist. Über den ganzen Mähbalken können
mehrere solcher Andrücker angeordnet sein. Das Messer führt beim Mähen in bekannter Weise einen
bogenförmigen Schnitt aus.
Durch die große Breite des Tragarmes a mit seiner nur in einer Richtung schwingenden Federung und
den langen, ebenfalls im wesentlichen nur in der senkrechten Richtung federnden Andrückbügel ergibt sich
eine sehr große, aber dennoch gleichbleibende Federkraft in der Senkrechten und zusätzlich eine große
Widerstandskraft gegen seitliches Verkanten der ganzen Andrückvorrichtung. Die Folge davon ist eine
sehr gleichbleibende und weiche Führung des Messers. Darüber hinaus wird durch die glatte Oberfläche der
ganzen Vorrichtung, die keine Ansatzpunkte zum Festsetzen von Mähgut bietet, die Betriebssicherheit der
Mähvorrichtung erheblich erhöht. Die Montage ist mit Hilfe des einfach zu bedienenden Klemmverschlusses
rasch durchführbar. Selbstverständlich kann an Stelle des Klemmverschlusses auch eine andere bekannte
Art der Kugellagerbefestigung gewählt werden. Ebenso ist es möglich, das Kugellager durch ein
anderes, den gleichen Zweck erfüllendes Wälzlager zu ersetzen.
Claims (2)
1. Andrücker für das hin- und hergehende Messer eines Mähwerkes, bestehend aus einem
am Fingerbalken befestigten Tragarm und einem auf diesem schwingend angeordneten federnden
Andrückbügel, dadurch gekennzeichnet, daß als Tragarm (α) für den Andrückbügel (Jb) eine breite
Blattfeder verwendet ist, die flach auf dem Fingerbalken aufliegt.
2. Andrücker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Andrückbügel (b) als
bogenförmig verlaufende Blattfeder ausgebildet ist, die mit ihrem rückwärtigen Ende in ein Gehäuse
(d) übergeht, in dem ein den Andrückbügel
mit dem Tragarm (α) verbindendes Kugellager (e) untergebracht ist, wobei der Übergang zwischen
dem Bügel und dem Gehäuse strömungsgünstig abgerundet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 178 418, 278 907,
986, 803 685, 848 284, 856 967;
Deutsche Patentschriften Nr. 178 418, 278 907,
986, 803 685, 848 284, 856 967;
österreichische Patentschrift Nr. 170517;
schweizerische Patentschrift Nr. 231 673.
schweizerische Patentschrift Nr. 231 673.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 749/26 12.61
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST10754A DE1119581B (de) | 1956-01-12 | 1956-01-12 | Andruecker fuer das hin- und hergehende Messer eines Maehwerkes |
| DEST21060A DE1211016B (de) | 1956-01-12 | 1963-09-10 | Lagerung des Andrueckers fuer das hin- und hergehende Messer eines Maehwerkes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST10754A DE1119581B (de) | 1956-01-12 | 1956-01-12 | Andruecker fuer das hin- und hergehende Messer eines Maehwerkes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1119581B true DE1119581B (de) | 1961-12-14 |
Family
ID=7455183
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST10754A Pending DE1119581B (de) | 1956-01-12 | 1956-01-12 | Andruecker fuer das hin- und hergehende Messer eines Maehwerkes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1119581B (de) |
Citations (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE178418C (de) * | ||||
| DE278907C (de) * | ||||
| DE506986C (de) * | 1927-04-22 | 1931-07-02 | Hermann Pusch Dipl Ing | Schneidwerk fuer Maehmaschinen |
| CH231673A (de) * | 1942-10-22 | 1944-04-15 | Egli Albert | Messerführung für das Schneidewerk von Mähmaschinen. |
| DE803685C (de) * | 1948-12-23 | 1951-04-09 | Eduard Stigelmeir | Maehvorrichtung |
| AT170517B (de) * | 1948-12-22 | 1952-02-25 | Eduard Stigelmeir | Mähvorrichtung |
| DE848284C (de) * | 1949-10-21 | 1952-09-01 | Dietrich Dr-Ing Ruehl | Schneidwerk fuer Maehmaschinen mit einem hin und her schwingenden Messer |
| DE856967C (de) * | 1948-10-02 | 1952-11-24 | Albert Maucher | Maehmaschinenmesserfuehrung mit einem Andruecker |
-
1956
- 1956-01-12 DE DEST10754A patent/DE1119581B/de active Pending
Patent Citations (8)
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