DE1119499B - Gebaeude mit einer oder mehreren vertikalen Roehren und an deren oberen Enden aufgehaengten Geschossdecken - Google Patents
Gebaeude mit einer oder mehreren vertikalen Roehren und an deren oberen Enden aufgehaengten GeschossdeckenInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B1/00—Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
- E04B1/34—Extraordinary structures, e.g. with suspended or cantilever parts supported by masts or tower-like structures enclosing elevators or stairs; Features relating to the elastic stability
- E04B1/3404—Extraordinary structures, e.g. with suspended or cantilever parts supported by masts or tower-like structures enclosing elevators or stairs; Features relating to the elastic stability supported by masts or tower-like structures
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Description
- Gebäude mit einer oder mehreren vertikalen Röhren und an deren oberen Enden aufgehängten Geschoßdecken Die Erfindung betrifft ein Gebäude mit einer oder mehreren im Abstand voneinander angeordneten vertikalen Röhren, an deren oberen Enden die Geschoßdecken über Zugglieder aufgehängt sind.
- Bei bekannten, auch als Hängehäuser bezeichneten Gebäuden dieser Art sind die vertikalen Röhren Maste aus genietetem Stahlrohr, an deren Köpfen über Zugglieder alle Geschoßdecken aufgehängt sind. Die Maste sind dabei gegenüber dem Erdboden abgespannt oder auch, falls mehrere Maste bei einem Gebäude angeordnet sind, untereinander durch Gitterträger, die ihre Köpfe verbinden, ausgesteift.
- Ferner ist ein Gebäude bekannt, welches eine tragende Fachwerkkonstruktion aus Stahl aufweist, welche die Treppen und Aufzüge aufnimmt und an der die Geschoßdecken jede für sich über schräg zum Stahlfachwerk verlaufende Zugglieder abgespannt sind. Bei dieser Lösung ist die Fachwerkkonstruktion im Boden eingespannt.
- Weiter ist es nicht mehr neu, die Geschoßdecken eines Gebäudes an mehreren Masten zu befestigen und Gebäudeeinheiten, bestehend aus je einem Mast oder einem Mastbündel und an diesem über schräg verlaufende Zugglieder einzeln abgespannten Geschoßdecken, in der verschiedensten Art und Weise aneinanderzureihen, gegebenenfalls auch unter Zwischenschaltung schmaler Deckenstücke, die zwischen je zwei Gebäudeeinheiten eingehängt sind.
- Schließlich sind auch bereits Gebäude mit in der Erde eingespannten Betonröhren bekannt, die in ihrem Hohlraum Treppen od. dgl. aufnehmen. Dabei sind die Geschoßdecken entweder auf außenliegenden Stützen einerseits und auf der Betonröhre andererseits abgestützt oder als Kragdecken ausgebildet, nämlich derart starr mit der Betonröhre verbunden, daß alle von den Geschoßdecken herrührenden Kräfte und Momente jeweils unmittelbar in der betreffenden Geschoßhöhe in die Betonröhre eingeleitet werden.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gebäude der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, das keine Abspannungen benötigt, bei dem die verwendeten Baustoffe möglichst wirtschaftlich ausgenutzt werden und das außerdem eine möglichst große Sicherheit bei Luftangriffen bietet.
- Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die vertikalen Röhren, an deren oberen Enden die Geschoßdecken über Zugglieder aufgehängt sind, an sich bekannte, in der Erde eingespannte, in ihrem Hohlraum mit einem Treppenhaus oder anderen Nebenräumen versehene Betonröhren sind.
- Durch die Ausbildung gemäß der Erfindung wird eine wesentliche Verbilligung der Bauwerke erreicht, da die für die auf Druck beanspruchte Röhre und für die Zugglieder verwendeten Baustoffe, nämlich Beton bzw. Stahl, in ihren charakteristischen Eigenschaften (hohe Druck- bzw. Zugfestigkeit) in der bestmöglichen Weise ausgenutzt werden. Die über die oberen Enden in die Betonröhre eingeleiteten Geschoßlasten wirken als Vorspannkräfte auf die Betonwandung über deren volle Höhe und erhöhen somit deren Biegefestigkeit, wodurch sich bei gleicher Beanspruchung der notwendige Stahlaufwand für die Betonbewehrung entsprechend verringert. Die Gebäude nach der Erfindung besitzen ferner im Gegensatz zu den bekannten Hängehäusern mit Stahlrohrmast bei Einzelaufstellung eine wesentlich größere Bodenfreiheit, da besondere Mastabspannungen nicht erforderlich sind. Desgleichen werden auch besondere Windverbände überflüssig.
- Weiter können die erfindungsgemäß ausgebildeten Gebäude sehr viel leichter erstellt werden als die bekannten Häuser. So kann zunächst die Betonröhre mittels Gleitschalung in voller Höhe errichtet werden, während danach die vorteilhaft unmittelbar am Boden hergestellten Geschoßdecken nacheinander auf ihre endgültige Höhe gehoben und dort festgelegt werden können. Schließlich hat die neuartige Gebäudekonstruktion auch noch den Vorteil, daß die Betonröhren bei Luftangriffen, Explosionen od. dgl. stehenbleiben, selbst wenn dabei Deckenteile zerstört und die Geschoßwände durch den Luftdruck ausgeblasen werden.
- In der Zeichnung sind Gebäude nach der Erfindung in Ausführungsbeispielen dargestellt; es zeigt Fig. 1 a ein rundes Gebäude mit einer vertikalen Röhre im Vertikalschnitt, Fig. 1 b das Gebäude nach Fig. 1 a im Horizontalschnitt, Fig. 2 a ein langgestrecktes Gebäude mit drei hintereinander angeordneten vertikalen Röhren im Vertikalschnitt, Fig. 2b das Gebäude nach Fig. 2 a im Horizontalschnitt, Fig. 3 und 4 je ein Gebäude mit abgewandelter Anordnung der vertikalen Röhren im Horizontalschnitt. Auf dem im Boden eingespannten Fundament 1, welches, wie Fig. 2 a zeigt, auch Räume 7, insbesondere in bekannter Weise Luftschutzräume enthalten kann, stehen Betonröhren 2, an deren Spitzen 5 die Geschoßdecken 3 über die Zugglieder 4 aufgehängt sind. Bei dem in Fig. 2 a dargestellten Gebäude sind die einzelnen Gebäudeeinheiten I, 11, 111 in bekannter Weise durch Zwischendecken 6 miteinander verbunden. Wie in den Fig. 3 und 4 gezeigt ist, können bei breiten Gebäudegrundrissen die Betonröhren 2 in verschiedener Weise auch nebeneinander angeordnet sein. Es ist vorteilhaft, in die Betonröhren 2 in bekannter Weise Treppen 8 (Fig. l b), Aufzüge oder auch Nebenräume einzubauen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Gebäude mit einer oder mehreren im Abstand voneinander angeordneten vertikalen Röhren, an deren oberen Enden die Geschoßdecken über Zugglieder aufgehängt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikalen Röhren an sich bekannte, in der Erde eingespannte, in ihrem Hohlraum mit einem Treppenhaus (8) oder anderen Nebenräumen versehene Betonröhren (2) sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 808 783, 836 707, 857 443, 877 665; französische Patentschrift Nr. 748153; H. und B. Rasch, »Wie bauen?«, Stuttgart, 1928, S.156; »Ziviler Luftschutz«, 18. Jahrgang, 1954, S. 160; »Concrete«, Vol. 59, January 1951, S. 32.
Priority Applications (1)
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| DER18817A DE1119499B (de) | 1956-05-02 | 1956-05-02 | Gebaeude mit einer oder mehreren vertikalen Roehren und an deren oberen Enden aufgehaengten Geschossdecken |
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Publications (1)
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| DE1119499B true DE1119499B (de) | 1961-12-14 |
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ID=7400293
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| DER18817A Pending DE1119499B (de) | 1956-05-02 | 1956-05-02 | Gebaeude mit einer oder mehreren vertikalen Roehren und an deren oberen Enden aufgehaengten Geschossdecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1119499B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3292313A (en) * | 1962-07-17 | 1966-12-20 | Clive E Entwistle | Tensile system of building construction |
| US3302363A (en) * | 1964-11-23 | 1967-02-07 | Suspended Structures Inc | Method for erecting suspended building components |
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| DE3325783C1 (de) * | 1983-07-16 | 1984-09-13 | Polensky & Zöllner GmbH & Co., 6000 Frankfurt | Gebäude |
Citations (5)
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| FR748153A (fr) * | 1932-02-05 | 1933-06-29 | Mode de construction et ossature métallique pour édifices de grande hauteur, du type <gratte-ciel> notamment | |
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-
1956
- 1956-05-02 DE DER18817A patent/DE1119499B/de active Pending
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