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DE1119495B - Durchschusssicherer Schalter - Google Patents

Durchschusssicherer Schalter

Info

Publication number
DE1119495B
DE1119495B DEA29625A DEA0029625A DE1119495B DE 1119495 B DE1119495 B DE 1119495B DE A29625 A DEA29625 A DE A29625A DE A0029625 A DEA0029625 A DE A0029625A DE 1119495 B DE1119495 B DE 1119495B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
switch
rotated
bulletproof
side wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA29625A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEA29625A priority Critical patent/DE1119495B/de
Publication of DE1119495B publication Critical patent/DE1119495B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05GSAFES OR STRONG-ROOMS FOR VALUABLES; BANK PROTECTION DEVICES; SAFETY TRANSACTION PARTITIONS
    • E05G7/00Safety transaction partitions, e.g. movable pay-plates; Bank drive-up windows
    • E05G7/002Security barriers for bank teller windows
    • E05G7/005Pass-boxes therefor, e.g. with stationary bottoms
    • E05G7/007Pass-boxes therefor, e.g. with stationary bottoms with rotatable bottoms

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  • Toys (AREA)

Description

  • Durchschußsicherer Schalter Die Erfindung betrifft einen durchschußsicheren Schalter, der sich durch besonders einfache Formgebung, große Übersichtlichkeit und unbedingte Sicherheit gegen Beschuß auszeichnet.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, zur Sicherung der Apotheken während des Nachtdienstes eine senkrecht angeordnete, drehbare Trommel zu verwenden, deren von außen zugängliche Abteilungen oder öffnungen durch eine in ihrer Schließlage verriegelbare, zylindrisch gebogene Schiebetür abgedeckt werden können. Für Apotheken, die während des Nachtdienstes in der Regel nur kleine Flaschen oder Schächtelchen abzugeben haben, ist es nicht störend, daß die einzelnen Abteilungen, welche durch Zwischenwände innerhalb der Trommel gebildet werden, nur klein sind, damit der Durchmesser der Trommel nicht zu groß wird. Hier ist es auch weniger störend, daß die Innenwände der Trommel wegen ihrer unregelmäßigen Form nicht aus durchschußsicherem Glas hergestellt werden können, sondern aus Metall zusammengeschweißt oder gegossen sein müssen, und zur einzigen Verständigung zwischen dem diensthabenden Apotheker und dem Kunden eine besondere Sprechanlage nötig ist, da sich beide Parteien sehen können.
  • Im Bankbetrieb, bei dem oft Kontenbücher und andere größere Gegenstände zu übergeben sind, müßte die Trommel außerordentlich große und praktisch nicht anwendbare Abmessungen erhalten, ganz abgesehen davon, daß es erwünscht ist, mit dem Kunden zu sprechen und dabei sein Mienenspiel zu beobachten oder auch ihm die Möglichkeit zur Kontrolle zu geben, was ihm von der Bank ausgehändigt wird bzw. was er der Bank übergibt. Durch die Erfindung wird dieser Nachteil beseitigt.
  • Bei einem durchschußsicheren Schalter in Form eines drehbaren, senkrecht stehend auf einer Grundplatte angeordneten Zylinders mit von außen zugänglichen Öffnungen besteht erfindungsgemäß der Zylinder aus zwei konzentrisch zueinander angeordneten Halbzylindern aus durchschußsicherem Glas, von denen zum mindesten der äußere Halbzylinder lediglich um 180° drehbar ist, und die in an sich bekannter Weise so gegeneinander verriegelt sind, daß immer nur ein Halbzylinder und auch dieser nur dann gedreht werden kann, wenn sich der andere in der Schutzstellung befindet. Zweckmäßig ist auch der innere Halbzylinder mittels eines aus der Grundplatte herausragenden Handhebels nur um etwa 180° drehbar. Besonders einfach wird die Anbringung eines Schalters nach der Erfindung, wenn zwei in einer Ebene liegende, außen an die Halbzylinder anschließende Seitenwände vorgesehen sind, wobei die Anschlußkante der einen Seitenwand bis nahe an den inneren Halbzylinder und die Anschlußkante der anderen Seitenwand bis nahe an den äußeren Halbzylinder heranreicht.
  • Die Zeichnung gibt einen durchschußsicheren Schalter nach der Erfindung beispielsweise wieder, und zwar zeigt Fig.l einen waagerechten Schnitt durch einen Schalter und die angrenzenden Glaswände, wobei zum besseren Verständnis die Glasscheiben ungewöhnlich dick dargestellt sind und Fig.2 in größerem Maßstab einen senkrechten Schnitt durch die rechte Seite des Schalters nach Fig.1.
  • Mit 1 und 2 sind die beiden durchschußsicheren, halbkreisförmig gebogenen Scheiben bezeichnet, die in der Stellung gemäß Fig. 1 den Schalterteller 3 nach dem Kundenraum 4 hin freigeben. Beide Halbzylinder sind oben und unten durch im Querschnitt U-förmige Ringe 5, 6, 7 und 8 eingefaßt, die sich auf Kugellagerkränzen 9 und 10 abstützen, die ihrerseits wieder zusammen mit dem Zahlteller 3 auf einer Platte 11 befestigt sind. Seitlich an die Halbzylinder 1 und 2 schließen sich kugelsichere Glaswände 12,13 an, von denen die eine Wand 12 bis dicht an den inneren Halbzylinder 2 heranreicht, während die andere Wand 13 nur bis dicht an den äußeren Halbzylinder 1 herankommt. Wie die Fig. 1 erkennen läßt, umfassen beide Halbzylinder einen Winkel von etwas mehr als 180°, damit die Seitenkanten der Halbzylinder in der Grundstellung etwa mit der Vorderseite der seitlichen Glaswände 12 und 13 abschließen.
  • An den Ringen 7 und 8, welche die Halbzylinder 1. und 2 unten halten, sind noch zwei Sperrschienen 14 und 15 befestigt, von denen die ebenfalls einen Ring bildende Schiene 14 zwei einander genau gegenüberliegenden Kerben 16 und 17 aufweist. Die andere Schiene 15 ist halbkreisförmig ausgebildet und besitzt an ihrem einen Ende 18 lediglich eine Schräge oder halbe Kerbe.
  • Beide Schienen 14 und 15 reichen in. Schlitze 19 und 20 eines länglichen Kastens 21 hinein, der einige lose und nicht zu kleine Kugeln 22 in einer Reihe angeordnet enthält. Die Länge dieses Kastens 21 ist so groß bemessen, daß außer den darin befindlichen Kugeln nur gerade noch ausreichend Platz für eine der beiden Schienen 14 oder 15 vorhanden ist. Ist also, wie in Fig.2 dargestellt, der Halbzylinder2 gegenüber der - in Fig. 1 wiedergegebenen Grundstellung beider Halbzylinder etwas verdreht, so daß die Kerbe 17 nicht mehr genau dachförmig über der Kugelreihe 22 ist, sondern sich in irgendeiner anderen Stellung, z. B. in der nach Fig. 2, befindet, dann läßt sich der Halbzylinder 1 nicht mehr drehen, weil sich die am weitesten rechts gezeichnete Kugel 22 vor den Schlitz 20 gelegt hat und diese Kugel in dem Kasten 21 nur radial zur Drehachse 23 der beiden Halbzylinder 1, 2 verschoben, aber nicht zusammen mit der Sperrschiene 15 im Kreise bewegt werden kann. Erst wenn wieder eine der Kerben 16 oder 17 die Grundstellung gemäß Fig.1 erreicht hat, kann wahlweise einer der beiden Halbzylinder 1, 2, also nunmehr beispielsweise der Zylinder 1, mittels des Knopfes 24 von links nach rechts im Halbkreis bewegt werden, bis dieser an die Seitenwand 13 anschlägt. Da sich in dieser Endstellung die Sperrschiene 15 im Schlitz 20 befindet und die Kugeln 22 alle nach dem Mittelpunkt 23 hin gewandert sind bzw. die am weitesten links gezeichnete Kugel 22 sich in eine der Kerben 16, 17 eingelegt hat, kann aus den bereits oben dargelegten Gründen der Halbzylinder 2 nicht auch noch gedreht werden. Er bleibt vielmehr in einer seiner beiden Grundstellungen und trennt den Schalterraum 25 vom Kundenraum 4 mit Sicherheit ab. Der Halbzylinder 2 kann erst wieder gedreht werden, wenn der Halbzylinder l die in Fig. 1 gezeichnete Grundstellung einnimmt, in welcher die Schräge 18 den Kugeln 22 erlaubt, sich nach außen von der Drehachse 23 wegzubewegen.
  • Die Drehung des inneren Halbzylinders 2 kann bei kreisförmiger Schiene 14 in jeder Richtung beliebig erfolgen, wie das der Doppelpfeil 26 andeutet. Am einfachsten geschieht jedoch die Drehung aus der in Fig. 1 dargestellten Schließlage heraus nur in Richtung des Pfeiles 27 und lediglich um 180° wie bei dem äußeren Halbzylinder 1, und zwar mittels eines Handhebels 28, der bei 29 in der Grundplatte 11 gelagert ist und über eine Vierkantwelle 30 und die Speichen 31 die Sperrmaschiene 14 antreibt bzw. den inneren Halbzylinder 2 mitnimmt, bis der Griffknopf 32 des Handhebels 28 an der Innenseite der rechts gelegenen Seitenwand 13 oder an einem daran vorgesehenen Anschlag angelangt ist. In dieser Lage gibt zugleich die Kerbe 16 die Kugeln 22 im Kasten 21 wieder frei.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Durchschußsicherer Schalter in Form eines drehbaren, senkrecht stehend auf einer Grundplatte angeordneten Zylinders mit von außen zugänglichen Öffnungen, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder aus zwei konzentrisch zueinander angeordneten Halbzylindern (1, 2) aus durchschußsicherem Glas besteht, von denen zum mindesten der äußere Halbzylinder (1) nur um 180° drehbar ist, und die in an sich bekannter Weise so gegeneinander verriegelt sind, daß immer nur ein Halbzylinder und auch dieser nur dann gedreht werden kann, wenn sich der andere in der Schutzstellung befindet.
  2. 2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch der innere Halbzylinder (2) mittels eines aus der Grundplatte (11) herausragenden Handhebels (28,32) nur um 180° drehbar ist.
  3. 3. Schalter nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch zwei in einer Ebene liegende, außen an die Halbzylinder (1, 2) anschließende Seitenwände (12, 13), wobei die Anschlußkante der einen Seitenwand (12) bis nahe an den inneren Halbzylinder (2) und die Anschlußkante der anderen Seitenwand (13) bis nahe an den äußeren Halbzylinder (1) heranreicht. In Betracht gezogene Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. 43 954; schweizerische Patentschrift Nr. 61093; USA.-Patentschrift Nr. 1915 735.
DEA29625A 1958-06-03 1958-06-03 Durchschusssicherer Schalter Pending DE1119495B (de)

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DEA29625A DE1119495B (de) 1958-06-03 1958-06-03 Durchschusssicherer Schalter

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DEA29625A DE1119495B (de) 1958-06-03 1958-06-03 Durchschusssicherer Schalter

Publications (1)

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DE1119495B true DE1119495B (de) 1961-12-14

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Family Applications (1)

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DEA29625A Pending DE1119495B (de) 1958-06-03 1958-06-03 Durchschusssicherer Schalter

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DE (1) DE1119495B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1259225B (de) 1959-04-13 1968-01-18 Anna Maria Asprion Geb Goerz Durchschusssicherer Schalter
DE1259224B (de) 1958-10-14 1968-01-18 Anna Maria Asprion Geb Goerz Durchschusssicherer Schalter
DE1290451B (de) * 1964-04-17 1969-03-06 Stehak Martin Vaupel Kg Schalter fuer Publikumsverkehr

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT43954B (de) * 1909-07-23 1910-09-10 Friedrich Reichl Verschlußvorrichtung, insbesondere für Post- und Bankschalter.
CH61093A (de) * 1912-08-03 1913-09-01 Willy Deetjen Einrichtung für Apotheken zur Erhöhung der Sicherheit beim Nachtdienst
US1915735A (en) * 1930-10-17 1933-06-27 Helms Ross Bank protection apparatus

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