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DE1119020B - Matrixschalter als Speicherelement an Addier-, Buchungs- und aehnlichen Maschinen - Google Patents

Matrixschalter als Speicherelement an Addier-, Buchungs- und aehnlichen Maschinen

Info

Publication number
DE1119020B
DE1119020B DEV18159A DEV0018159A DE1119020B DE 1119020 B DE1119020 B DE 1119020B DE V18159 A DEV18159 A DE V18159A DE V0018159 A DEV0018159 A DE V0018159A DE 1119020 B DE1119020 B DE 1119020B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
matrix switch
electrically conductive
contact strips
strips
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV18159A
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Goerner
Dieter Guenther
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robotron Ascota AG
Original Assignee
Buchungsmaschinenwerk Karl Marx Stadt VEB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to NL250267D priority Critical patent/NL250267A/xx
Application filed by Buchungsmaschinenwerk Karl Marx Stadt VEB filed Critical Buchungsmaschinenwerk Karl Marx Stadt VEB
Priority to DEV18159A priority patent/DE1119020B/de
Publication of DE1119020B publication Critical patent/DE1119020B/de
Pending legal-status Critical Current

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Description

  • Matrixschalter als Speicherelement an Addier-, Buchungs- und ähnlichen Maschinen Die Erfindung bezieht sich auf ein als Matrixschalter ausgebildetes Speicherelement zum Einsatz in Addier-, Buchungs- und ähnlichen Maschinen.
  • Rein mechanische Speicher sind in Addier- und Buchungsmaschinen vorwiegend in der Form bekannt, daß sie als Stellstückwagen oder als Speicherräder ausgebildet sind. Die Eingabe wie auch die Weiterverarbeitung von Werten in derartigen Speichern erfolgt gleichfalls rein mechanisch mit Hilfe gedrückter Stellstücke, verschiebbarer Zahnstangen oder zusammenarbeitender Gegenräder. Die Ein- und Ausgabe in solchen Speichern erfolgt vorwiegendparallel, also in einem Arbeitsablauf.
  • Speicher rein elektronischer Art, die speziell die magnetischen Eigenschaften bestimmter und bekannter Werkstoffe ausnützen, sind ebenfalls weitgehend in Anwendung. Bei derartigen Speichern erfolgt die Ein- und Ausgabe von Werten auf rein elektrischem bzw. elektronischem Wege mit Hilfe dazu geeigneter Bauteile. Diese Speicheranordnungen sind vorwiegend in der Fernmeldetechnik unter der Bezeichnung eines Kreuzschienenverteilers, und im Prinzip ähnliche Ausführungen als Matrixspeicher bekannt. Die Ein-und Ausgabe in diesen Speichern erfolgt in der Regel in Serie, jedoch in kürzester Zeit.
  • Die genannten Speicher gestatten es nicht ohne weiteres, ohne besondere Zusatzeinrichtungen, daß zum Beispiel mechanisch zu speichernde Werte im weiteren Arbeitsablauf elektronisch verarbeitet werden können. Eine derartige bekanntgewordene Speichereinrichtung arbeitet in der Weise, daß durch Einstellmittel fortschaltbare, nebeneinander in beliebiger Zahl auf einer Welle angeordnete Kontaktsterne verschwenkt werden. Diese Kontaktsterne besitzen am Umfang angeordnete Kontaktfinger, die durch die Einstellmittel abgewinkelt an am Umfang verteilten Kontaktschienen in Kontaktlage gebracht werden können. Der beabsichtigten Stellenzahl entsprechend muß dabei der erste Kontaktfinger über eine gleiche Anzahl Kontaktschienen wandern. Die Aufnahme eines Speicherwertes ist dabei nur im folgenden Ablauf, also in Serie möglich. Die Einrichtung selbst ist sehr aufwändig, sehr umfangreich und erfordert große Sorgfalt beim Zusammenbau. Die hohen Anforderungen an die Justage einer derartigen Einrichtung wirken sich dabei nicht sehr vorteilhaft auf die Funktionssicherheit derselben aus. Der Abgriff der mechanisch gespeicherten Werte erfolgt nach dem bekannten Prinzip eines Kreuzschienenverteilers in der Fernmeldetechnik.
  • Einen Speicher zu schaffen, der mechanisch eingetastet oder in einer Addier- oder Buchungsmaschine bereits vorhandene Werte, in einem Abgriff, also parallel abfühlen kann, und dabei auf kleinstem Raum, bei einfachster Beschaffenheit unterzubringen ist, die mechanisch gespeicherten Werte im weiteren elektrisch abfühlbar sind, ist Aufgabe der Erfindung. Darüber hinaus muß dieser Speichereine hohe Funktionssicherheit besitzen bei geringstem Aufwand an Justage beim Zusammenbau.
  • Gemäß der Erfindung wird dies erreicht, indem bei einer nach Art eines Kreuzschienenverteilers aufgebauten Anordnung einer Gruppe, Einseitig mit einer elektrisch leitenden Schicht belegter Kontaktleisten eine Gruppe einseitig nur zum Teil mit einer elektrisch leitenden Schicht belegter Kontaktleisten in rechtwinkliger Anordnung derart übergesteckt ist, daß kleinste Fächereinheiten gebildet werden, in denen mit Hilfe seitlich angeordneter mit Bohrungen versehener Deckplatten Kontaktstifte gleiten, deren Federn eingespritzt bzw. eingegossen sind und jeweils in einer Endlage über die elektrisch leitenden Schichten der Kontaktleisten eine Kontaktverbindung ermöglichen.
  • Weitere Merkmale des den Gegenstand der Erfindung bildenden Matrixschalters sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist in den aufgeführten Zeichnungen wiedergegeben und wird im weiteren beschrieben. Es zeigt Fig.1 einen Matrixschalter mit Einstellgliedern und Löschplatte in Vorderansicht, Fig. 2 eine Draufsicht von Fig. 1, Fig. 3 eine Seitenansicht von Fig. 1, Fig. 4 einzelne zusammengesteckte Kontaktleisten, Fig. 5 einen Kontaktfederstift und Fig. 6 eine Kontaktleiste.
  • Der erfindungsgemäße Matrixschalter besteht aus mehrfach zusammengesteckten Kontaktleisten 1, die zugleich Isolierstoffplatten sind und ganz oder auch nur teilweise mit einer elektrisch leitenden Schicht 2 versehen sind (Fig. 4 und 6). Innerhalb der durch das Zusammenstecken der Kontaktleisten 1 gebildeten viereckigen Kammern 3 sind Kontaktfederstifte 4 angeordnet. Diese Kontaktfederstifte 4, in die bei ihrer Herstellung Kontaktfedern 5 mit eingespritzt worden sind, werden mit ihren Enden jeweils in Aussparungen 6 von, den Matrixschalter ober- und unterhalb begrenzenden Isolier- und Deckplatten 7, 8, geführt (Fig. 1 und 2). Abgewinkelte Enden 9 der Kontaktfedern 5 rasten in Ruhestellung dabei innerhalb der Kammern 3 in Rastnuten 10 ein. Die Kontaktleisten I. wie auch die Isolier- und Deckplatten 7, 8 werden seitlich von Isolierleisten 11 begrenzt und mit Hilfe von Verbindungselementen 12 zusammengehalten. Aus dem Matrixschalter herausragende Enden der Kontaktleisten 1 dienen als Lötfahnen 13 für die spätere Verdrahtung. Die Einstellung der Kontaktfederstifte 4 erfolgt über Zahnstangen 15 zugeordnete Nasen 16, wogegen für die Löschung eine Löschplatte 14 vorgesehen ist (Fig. 1).
  • Die Arbeitsweise des Matrixschalters ist wie folgt: Beim Anheben des Matrixschalters werden durch vorstehende Nasen 16 der Zahnstangen 15 die Kontaktfederstifte 4 gedrückt. Die Kontaktfedern 5 der gedrückten Kontaktfederstifte 4 verbinden dabei leitend die zusammengesteckten Kontaktleisten 1 der Ziffern mit den Kontaktleisten der Stellen. über diesen Matrix kann jeder Wert, d. h. auch Summen und Zwischensummen zur weiteren Verarbeitung entnommen werden. Die Abfühlung des Wertes ist zeitlich nicht gebunden, da die Löschung des Matrixschalters (durch Anheben der Löschplatte 44 werden die Kontaktfederstifte 4 zurückgedrückt und rasten wieder ein) beim nächsten Maschinengang vor der neuen Speicherung durchgeführt wird. Dieser Matrixschalter gewährleistet einen sicheren Kontaktdruck, da die Kontaktfeder 5 nach allen Seiten immer die gleiche Vorspannung beibehält.
  • Das Drücken der Kontaktfederstifte 4 erfolgt stromlos. Da ein annehmbarer Leitungsquerschnitt auf den Kontaktleisten 1 vorhanden ist, können hohe Ströme den Matrixschalter durchfließen.
  • Durch die Anwendung der gedruckten Schaltung oder Silberpulver-Druckverfahren zur Herstellung der Kontaktleisten 1 ist eine Verdrahtung innerhalb des Matrixschalters nicht erforderlich.
  • lm montierten Zustand des Matrixschalters ist ein Herausdrücken der Kontaktfederstifte 4 nicht möglich, da sie nach oben und unten durch Isolierstoffplatten 7 begrenzt werden. über den Isolierstoffplatten 7 liegt noch eine Deckplatte 8, die dem Matrixschalter seine Stabilität und den Kontaktfederstiften 4 mittels Aussparungen .6 die Führung gibt. Seitlich wird der Matrixschalter durch Isolierleisten 11. begrenzt, in denen durch Schlitze die Kontaktleisten 1 geführt werden. Die Isolierleisten 11 dienen gleichzeitig zur weiteren Befestigung des Matrixschalters in den in Frage kommenden Maschinen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Matrixschalter als Speicherelement an Addier-, Buchungs- oder ähnlichen Maschinen, dessen prinzipieller Aufbau dem in der Fernmeldetechnik bekannten Kreuzschienenverteiler entspricht, gekennzeichnet durch Verwendung einer Gruppe einseitig mit einer elektrisch leitenden Schicht belegter Kontaktleisten, der eine Gruppe einseitig nur zum Teil mit einer elektrisch leitenden Schicht belegter Kontaktleisten in rechtwinkliger Anordnung derart übergesteckt ist, daß kleinste Fächereinheiten gebildet werden, in denen mit Hilfe seitlich angeordneter mit Bohrungen versehener Deckplatten Kontaktstifte gleiten, deren Federn eingespritzt bzw. eingegossen sind und jeweils in einer Endlage über die elektrisch leitenden Schichten der Kontaktleisten eine Kontaktverbindung ermöglichen.
  2. 2. Matrixschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktfederstifte (4) aus einer vierfach gespreizten und in den Stift eingespritzten Kontaktfeder (5) mit konstanter Vorspannung bestehen.
  3. 3. Matrixschalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrisch leitenden Schichten (2) auf den Kontaktleisten (1) aufgewalzt oder aufgedruckt sind.
  4. 4. Matrixschalter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktleisten (1) für die Ziffern auf einer Seite vollständig mit einer leitenden Schicht (2) und die Kontaktleisten (1) für die Stellen an ihrer unteren Seite mit einem elektrisch leitenden Streifen (2) versehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1046 378.
DEV18159A 1960-02-27 1960-02-27 Matrixschalter als Speicherelement an Addier-, Buchungs- und aehnlichen Maschinen Pending DE1119020B (de)

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NL250267D NL250267A (de) 1960-02-27
DEV18159A DE1119020B (de) 1960-02-27 1960-02-27 Matrixschalter als Speicherelement an Addier-, Buchungs- und aehnlichen Maschinen

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1119020B true DE1119020B (de) 1961-12-07

Family

ID=7576884

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DEV18159A Pending DE1119020B (de) 1960-02-27 1960-02-27 Matrixschalter als Speicherelement an Addier-, Buchungs- und aehnlichen Maschinen

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NL (1) NL250267A (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1046378B (de) * 1952-11-26 1958-12-11 Anker Werke Ag UEbertragungswerk fuer Geschaeftsmaschinen insbesondere Buchungsmaschinen od. dgl.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1046378B (de) * 1952-11-26 1958-12-11 Anker Werke Ag UEbertragungswerk fuer Geschaeftsmaschinen insbesondere Buchungsmaschinen od. dgl.

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