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DE1118915B - Vorrichtung zum mittelbaren Waermeaustausch zwischen waermeabgebenden, gasfoermigen oder fluessigen Medien und waermeaufnehmenden feuchten und staubhaltigen Gasen - Google Patents

Vorrichtung zum mittelbaren Waermeaustausch zwischen waermeabgebenden, gasfoermigen oder fluessigen Medien und waermeaufnehmenden feuchten und staubhaltigen Gasen

Info

Publication number
DE1118915B
DE1118915B DET10282A DET0010282A DE1118915B DE 1118915 B DE1118915 B DE 1118915B DE T10282 A DET10282 A DE T10282A DE T0010282 A DET0010282 A DE T0010282A DE 1118915 B DE1118915 B DE 1118915B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heat
gas
heat exchanger
zone
absorbing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET10282A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Heinrich Truelsen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HEINRICH TRUELSEN DIPL ING
Original Assignee
HEINRICH TRUELSEN DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HEINRICH TRUELSEN DIPL ING filed Critical HEINRICH TRUELSEN DIPL ING
Priority to DET10282A priority Critical patent/DE1118915B/de
Publication of DE1118915B publication Critical patent/DE1118915B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28DHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
    • F28D7/00Heat-exchange apparatus having stationary tubular conduit assemblies for both heat-exchange media, the media being in contact with different sides of a conduit wall
    • F28D7/16Heat-exchange apparatus having stationary tubular conduit assemblies for both heat-exchange media, the media being in contact with different sides of a conduit wall the conduits being arranged in parallel spaced relation
    • F28D7/1615Heat-exchange apparatus having stationary tubular conduit assemblies for both heat-exchange media, the media being in contact with different sides of a conduit wall the conduits being arranged in parallel spaced relation the conduits being inside a casing and extending at an angle to the longitudinal axis of the casing; the conduits crossing the conduit for the other heat exchange medium
    • F28D7/1623Heat-exchange apparatus having stationary tubular conduit assemblies for both heat-exchange media, the media being in contact with different sides of a conduit wall the conduits being arranged in parallel spaced relation the conduits being inside a casing and extending at an angle to the longitudinal axis of the casing; the conduits crossing the conduit for the other heat exchange medium with particular pattern of flow of the heat exchange media, e.g. change of flow direction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum mittelbaren Wärmeaustausch zwischen wärmeabgebenden, gasförmigen oder flüssigen Medien und wärmeaufnehmenden feuchten und staubhaltigen Gasen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum mittelbaren Wärmeaustausch zwischen wärmeabgebenden, gasförmigen oder flüssigen Medien und wärmeaufnehmenden, feuchten und staubhaltigen Gasen. In bezug auf ihren Betriebszustand enthält eine solche Vorrichtung eine Erstzone, in der das kalt zugeleitete wärmeaufnehmende Gas etwas über seinen Taupunkt erhitzt wird, und eine Hauptzone, die zum weiteren Erhitzen dieses Gases bis auf eine wesentlich höher liegende Endtemperatur dient.
  • Naß gereinigtes Gas, z. B. Gicht- oder Generator-Gas, verläßt die Reinigung mit einem Restgehalt an Staub und gewöhnlich mit einer über der Außentemperatur liegenden Temperatur. Auf dem Weg von der Reinigung zum Wärmeaustauscher kühlt sich das mit Feuchtigkeit gesättigte Gas unter seinen Taupunkt ab, so daß sich in ihm feine Nebeltröpfchen bilden, die je ein Staubteilchen als Kondensationskern umschließen. In der Erstzone des Wärmeaustauschers kommen die im wärmeaufnehmenden Gas enthaltenen Nebeltröpfchen mit den durch das wärmeabgebende Medium erhitzten Austauschflächen in Berührung und verdampfen, wobei sich die in den Tröpfchen enthaltenen Staubteilchen an den betreffenden Wärmeaustauschflächen festsetzen. Dadurch entstehen an den Wärmeaustauschflächen nach und nach zementartige dichte Krusten, deren Dicke und Form von den an den betreffenden Stellen des Wärmeaustauschers herrschenden Betriebsverhältnissen abhängen. Wird das wärmeaufnehmende Gas in der Erstzone durch die Wärmeaustauscherrohre geleitet, so bilden sich im Inneren dieser Rohre nach den Beobachtungen des Erfinders Krusten, deren Innenfläche mehr oder weniger die Gestalt einer langgestreckten Lavaldüse hat.
  • Die Rohrverkrustung in der Erstzone des Wärmeaustauschers ist sowohl in den einzelnen Rohren in bezug auf den Rohrumfang als auch von Rohr zu Rohr eines Rohrbündels ungleichmäßig. Auf derjenigen Rohrhälfte, die dem Strom des wärmeabgebenden Mediums entgegenliegt, findet nämlich ein lebhafterer Wärmeaustausch statt als auf der anderen Rohrhälfte. Außerdem läßt sich erfahrungsgemäß weder das wärmeaufnehmende Gas noch das wärmeabgebende Medium ganz gleichmäßig auf alle Rohre eines Bündels verteilen, so daß einige Rohre mit dem einen oder anderen Wärmeaustausch-Medium stärker beaufschlagt werden als andere Rohre des Bündels. Dabei kommt es erfahrungsgemäß vor, daß die mit verhältnismäßig wenig wärmeaufnehmendem Gas beaufschlagten Rohre durch das wärmeabgebende Medium zu stark erhitzt werden und infolgedessen verzundern und verschleißen.
  • Die in der Erstzone unvermeidbare Krustenbildung hat bei den bekannten Wärmeaustauschern mit verhältnismäßig engen Rohren zur Folge, daß diese Rohre sich nahezu vollständig zusetzen und dem durchströmenden wärmeaufnehmenden Gas einen immer größeren Strömungswiderstand leisten. Außerdem erfordert die Reinigung der engen Rohre von den an ihren Innenwänden fest anhaftenden zementartigen Krusten einen großen. Arbeits- und Zeitaufwand. Dazu kommt noch die vorerwähnte Verzunderung einzelner Rohre, so daß die bekannten Wärrneaustauscher, die zum Erhitzen von feuchten und staubhaltigen Gasen dienen, in ihrer Erstzone zu Reinigungs- und Reparaturzwecken häufig außer Betrieb genommen werden müssen.
  • Zur Vermeidung dieses übelstandes und zur Verminderung der erheblichen Reinigungs- und Reparaturkosten hat man versucht, die Krustenbildung in der Erstzone des Wärmeaustauschers nach Möglichkeit vollständig zu unterbinden. Nämlich dadurch, daß dieser Zone ein bereits über seinen Taupunkt vorgewärmtes und infolgedessen nicht mehr feuchtes, staubhaltiges Gas zugeführt wird. Ein solches Gas enthält nur noch trockenen Staub, der teils vom Gas durch die Rohre des Wärmeaustauschers mitgerissen wird, teils sich durch Prallwirkung an Rohrkrümmungen, Verteilkästen u. dgl. als loser Staub ansammelt und durch Ausblasen leicht entfernt werden kann. Der vorgenannte Vorschlag geht im Grunde darauf hinaus, den Wärineaustauscher gewissermaßen nur als Hauptzone mit geringerer Staubablagerung und bequemer Reinigungsmöglichkeit zu betreiben und die Erstzone durch eine entsprechende Vorwärmung des feuchten staubhaltigen Gases vor Eintritt in den Wärmeaustauscher zu ersetzen. Zu diesem Zweck hat man ständig eine Teilmenge des im Wärmeaustauscher auf Endtemperatur gebrachten wärmeaufnehmenden Gases aus der Heißgas-Ableitung abgezogen und im Kreislauf in die Kaltgas-Zuleitung zurückgeführt. Abgesehen von den erheblichen Betriebskosten für das Umwälzen der Kreislaufmenge muß der Wärmeaustauscher auch um diese Menge größer ausgelegt werden, als es sonst erforderlich wäre.
  • Um ohne Kreislaufmenge auskommen zu können, hat man dem kalten wärmeaufnehmenden Gas vor Eintritt in den Wärmeaustauscher eine gewisse Teilmenge entzogen, diese verbrannt und als heißes Feuergas dem kalten Gas wieder beigemischt. Der Nachteil dieses Verfahrens besteht darin, daß die inerten Bestandteile des Feuergases das vorzuwärmende Gicht- oder Generatorgas entsprechend verdünnen und seinen an sich schon geringen Heizwert noch mehr herabsetzen. Außerdem muß die Teilverbrennung sorgfältig überwacht werden. Anderenfalls besteht die Gefahr, daß infolge unvollkommener Verbrennung das beizumischende Feuergas noch Sauerstoff enthält. Der auf diese Weise in das wärmeaufnehmende Gas gelangte Sauerstoff kann mit brennbaren Bestandteilen dieses Gases an irgendeiner Stelle des Wärmeaustauschers verbrennen und dort gefährliche örtliche 'Überhitzungen hervorrufen.
  • Die vorerwähnten Vorschläge haben weiterhin den gemeinsamen Nachteil, daß sich das zugesetzte Heißgas nicht so gleichmäßig innerhalb des kalten Gases verteilt, daß ein homogenes Gasgemisch entsteht. Es bilden sich vielmehr wärmere und kältere Gasströme, wobei die letztgenannten gewöhnlich eine unter dem Gastaupunkt liegende Temperatur haben und dann doch im Wärineaustauscher eine Krustenbildung hervorrufen. Aus allen diesen Gründen haben sich die bekannten Vorschläge, das feuchte und staubhaltige Gas bereits vor Eintritt in den Wärmeaustauscher auf eine über seinem Taupunkt liegende Temperatur durch Zusetzen von Heißgas vorzuwärmen, in der Praxis nicht durchsetzen können. Bei den in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschern zum Erhitzen von feuchten und staubhaltigen Gasen wird daher fast immer dieses Gas ohne besondere Vorwärmung dem Wärmeaustauscher zugeleitet und verursacht dann die eingangs erwähnten gefährlichen Krustenbildungen an den Rohren der Erstzone.
  • Hier setzt die Erfindung ein. Sie hat sich die Aufgabe gestellt, die Erstzone des Wärmeaustauschers so auszubilden, daß die in ihr unvermeidbare Krustenbildung aus den im wärmeaufnehmenden Gas enthaltenen Staubresten weder zu untragbaren Querschnittsverengungen der Wärmeaustauscherrohrenoch zu dem Zwang führt, diese Rohre in verhältnismäßig kurzen Zeitabständen von den angesetzten Krusten reinigen zu müssen. Zur Lösung dieser Aufgabe macht sich die Erfindung den Umstand zunutze, daß in der Erstzone ein ungleich kleinerer stattfindet als in der Hauptzone ist. Wenn nur die Hauptzone mit bestmöglichem Wirkungsgrad arbeitet. kann der Wirkungsgrad der Erstzone verhältnismäßig gering sein, ohne daß sich wärmetechnisch dadurch der Wirkungsgrad der Gesamtvorrichtung in nennenswertem Maße verschlechtert. Demzufolge schreibt die Erfindung vor, die Erstzone als besonderen Wärmeaustauscher mit z. B. aus weiten Rohren bestehenden Austauschflächen und die Hauptzone als Hochleistungswärmeaustauscher auszubilden, der beispielsweise mehrere Bündel dicht nebeneinander liegender, vergleichsweise enger Rohre aufweist. Die weiten Rohre des besonderen Wärmeaustauschers lassen an ihren Berührungsseiten mit dem wärmeaufnehmenden feuchten Gas weitgehend Krustenansätze ohne Verstopfung des Gasweges zu. Der Strömungswiderstand innerhalb der weiten Rohre vergrößert sich nur recht wenig, auch wenn sich verhältnismäßig dicke Krusten gebildet haben. Man muß dabei berücksichtigen, daß es bei vorgegebenen und einigermaßen gleichbleibenden Betriebsverhältnissen innerhalb der einzelnen Rohre zu einem Beharrungszustand kommt, wenn die sich bildende Kruste eine gewisse Dicke erlangt hat. Das Wärmegefälle innerhalb der Rohrwandung und der auf dieser sitzenden Kruste von der durch das wärmeabgebende Medium umspülten Fläche bis zur Berührungsfläche mit dem wärmeaufnehmenden Gas wird mit zunehmender Krustenbildung immer größer. Der Beharrungszustand tritt ein, wenn es an der Berührungsfläche der Kruste mit dem wärmeaufnehmenden Gas nicht mehr zu einem Verdampfen der im Gas enthaltenen Nebeltröpfchen kommt. Wie die praktische Erfahrung gezeigt hat, kann man den Wärineaustauscher nach der Erfindung jahrelang ungestört in Betrieb halten, ohne die weiten Rohre seiner durch den besonderen Wärmeaustauscher gebildeten Erstzone von den an diesen Rohren angesetzten Krusten reinigen zu müssen. Außerdem gestaltet sich die Reinigung selbst wegen der vergleichsweise großen Rohrdurchmesser sehr viel einfacher als bei engen Rohren.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann in der üblichen Weise mit heißem Abgas als wärmeabgebendem Medium beschickt werden, das aus irgendeiner vorhandenen Quelle stammt, beispielsweise aus einer der Vorrichtung nachgeschalteten Kesselanlage, in welcher das in der Vorrichtung erhitzte staubhaltige Gas verbrannt wird. Das heiße Abgas kann zweckmäßig im Quer- oder Gegenstrom zu dem wärmeaufnehmenden staubhaltigen Gas zuerst durch die Hauptzone und sodann durch den als Erstzone dienenden besonderen Wärmeaustauscher der erfindungsgemäßen Vorrichtung geführt werden. Man kann aber auch den besonderen Wärmeaustauschermit einemFeuergas beheizen, das durch Verbrennung einer abgezweigten Teilmenge des wärmeaufnehmenden Gases erzeugt wird. Die Teilverbrennung bedarf keiner dauernden Aufsicht und Wartung, weil das erzeugte Feuergas ja nicht dem kalten wärmeaufnehmenden Gas zugesetzt wird.
  • Wenn das feuchte und staubhaltige Gas der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit Außentemperatur zuströmt, braucht es in den die Erstzone der Vorrichtung bildenden weiten Rohren des besonderen Wärmeaustauschers nur um die verhältnismäßig kleine Spanne von Außentemperatur bis auf eine etwas über seinem Taupunkt liegende Temperatur erhitzt zu werden. Diese Spanne macht nur einen kleinen Bruchteil der gesamten Temperaturspanne zwischen der Eintritts- und der Austrittstemperatur des wärmeaufnehmenden Gases in der Hauptzone der Vorrichtung aus. Da die Hauptzone erfindungsgemäß durch einen Hochleistungswärmeaustauscher mit entsprechend hohem wärmetechnischem Wirkungsgrad gebildet wird, spielt der vergleichsweise geringe Wirkungsgrad des die Erstzone bildenden besonderen Wärmeaustauschers praktisch nur eine ganz untergeordnete Rolle, da in diesem nur die vorerwähnte kleine Temperaturspanne zu überwinden ist. Für beide Wärmeaustauscher der erfindungsgemäßen Vorrichtung erheben sich wegen der klaren und begrenzten Aufgabe, die jeder einzelne Vorrichtungsteil zu erfüllen hat, einfache und übersichtliche Konstruktionen, die nach bekannten und bewährten Vorbildern ausgeführt sein können.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in vereinfachter Darstellungsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Fig.l eine Wärmeaustauschanlage zum Erhitzen von maß gereinigtem kaltem Gichtgas im Längsschnitt, Fig. 2 einen Teilquerschnitt nach Linie II-Il der Fig. 1 und Fig.3 einen weiteren Teilquerschnitt nach Linie III-111 der Fig. 1.
  • Die im ganzen mit 1 bezeichnete Vorrichtung zum mittelbaren Erhitzen von maß gereinigtem Gichtgas oder einem anderen feuchten und staubhaltigen Gas mit Hilfe heißen Abgases als wärmeabgebendem Medium enthält keramische Wandungen 2, metallische Wärmeaustauschflächen in Gestalt von Rohren 3 und 4 sowie Verteil- bzw. Sammel- und Umlenkungskästen 5. Die Erstzone der erfindungsgemäßen Vorrichtung bildet ein besonderer Wärmeaustauscherla mit verhältnismäßig weiten Rohren 3, die von dem bei 6 kalt zugeführten Gichtgas von links nach rechts durchströmt werden. Eine regelbare Teilmenge des kalten Gichtgases wird durch eine Düse 7 einer Brennkammer 8 zugeleitet und dort unter Frischluftzusatz verbrannt. Die in der Kammer 8 entstehenden Feuergase umspülen die Rohre 3 im Querstrom zu dem durch diese Rohre geführten Gichtgas von unten nach oben und ziehen bei 9 aus dem Wärmeaustauscher 1 a zu einem (nicht gezeichneten) Kamin ab. In Abhängigkeit von der Gesamtmenge und Temperatur sowie dem Wassergehalt des Gichtgases wird die in der Kammer 8 zu verbrennende Teilmenge so eingestellt, daß die entstehenden Feuergase das durch die Rohre 3 strömende Gichtgas auf eine etwa 10 bis 20° C über seinem Taupunkt liegende Temperatur vorwärmen.
  • Die Rohre 3 des Austauschers 1 a setzen sich wegen ihrer großen Durchmesser bis zum Eintritt des vorerwähnten Beharrungszustandes keinesfalls so weit mit Krusten zu, daß dadurch die Gaswege verstopft würden. Sie brauchen daher in der Regel überhaupt nicht gereinigt zu werden, was sich im übrigen bei einem gelegentlichen Stillstand der Gesamtanlage verhältnismäßig schnell und bequem durchführen läßt.
  • Aus dem Wärmeaustauscherla gelangt das über seinen Taupunkt vorgewärmte und daher, wenn überhaupt, nur noch trockene Staubreste enthaltende Gichtgas durch eine Leitung 10 in einen HochleistungsWärmeaustauscher mit Rohrbündeln 1 b, 1 c .... die aus dicht nebeneinander liegenden und vergleichsweise engen Rohren 4 bestehen. In den Rohren 4 wird das in Richtung der Pfeile A strömende Gichtgas durch mittelbaren Wärmeaustausch mit dem heißen, im Querstrom zu ihm in Richtung der Pfeile B geführten Abgas auf die gewünschte Endtemperatur gebracht.
  • Wenn das in der Vorrichtung 1 erhitzte Gichtgas zur Beheizung eines Industrieofens dient, beschickt man die Hauptzone der Vorrichtung 1 zweckmäßig mit dem Abgas der Ofenbeheizung als wärmeabgebendem Medium. Selbstverständlich steht nichts im Wege, das aus dem Rohrbündel 1 b des Hochleistungs-Wärmeaustauschers austretende Abgas auch zur Vorwärmung des kalten Gichtgases im Wärmeaustauscher la zu verwenden und gegebenenfalls beide Wärmeaustauscher räumlich vereint anzuordnen. Ferner kann man das wärmeabgebende Medium durch entsprechende konstruktive Ausbildung der Vorrichtung l auch im Gegenstrom zu dem wärmeaufnehmenden Gas und/oder innen durch die Rohre 3 und 4 führen, die in diesem Fall außen von dem zu erhitzenden Gas umspült werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum mittelbaren Wärmeaustausch zwischen wärmeabgebenden, gasförmigen oder flüssigen Medien und wärmeaufnehmenden, feuchten und staubhaltigen Gasen mit einer Erstzone,- in der das kalt zugeleitete wärmeaufnehmende Gas etwas über seinen Taupunkt erhitzt wird, und mit einer Hauptzone, die zum weiteren Erhitzen dieses Gases bis auf eine wesentlich höher liegende Endtemperatur liegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Erstzone der Vorrichtung als ein besonderer Wärmeaustauscher (1 a) mit z. B. aus weiten Rohren bestehenden Austauschflächen, die an ihrer Berührungsseite mit dem wärmeaufnehmenden Gas weitgehend Krustenansätze ohne Verstopfung des Gasweges zulassen, und die Hauptzone als Hochleistungs-Wärmeaustauscher (1) ausgebildet ist, der beispielsweise mehrere Bündel (1 b, l e) dicht nebeneinander liegender und vergleichsweise enger Rohre (4) aufweist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der ihre Erstzone bildende und gegebenenfalls für sich aus dem Wege des wärmeaufnehmenden Gases abschaltbare besondere Wärmeaustauscher (1 a) mit einem anderen wärmeabgebenden Medium zu beheizen ist wie der als Hauptzone dienende Hochleistungs-Wärmeaustauscher (1), beispielsweise der Hochleistungs-Wärmeaustauscher mit heißem Abgas und der besondere Wärmeaustauscher mit einem Feuergas, das durch Verbrennung einer abgezweigten Teilmenge des wärmeaufnehmenden Gases erzeugt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 1764 292; W. G u n z : »Die Luftvorwärmung im Dampfkesselbetrieb«, Leipzig 1933, S. 243 bis 295.
DET10282A 1954-12-01 1954-12-01 Vorrichtung zum mittelbaren Waermeaustausch zwischen waermeabgebenden, gasfoermigen oder fluessigen Medien und waermeaufnehmenden feuchten und staubhaltigen Gasen Pending DE1118915B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1764292A (en) * 1927-10-19 1930-06-17 Nat Airoil Burner Company Inc Furnace

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1764292A (en) * 1927-10-19 1930-06-17 Nat Airoil Burner Company Inc Furnace

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