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DE1118942B - Laufkatze mit Eigenantrieb - Google Patents

Laufkatze mit Eigenantrieb

Info

Publication number
DE1118942B
DE1118942B DEC19494A DEC0019494A DE1118942B DE 1118942 B DE1118942 B DE 1118942B DE C19494 A DEC19494 A DE C19494A DE C0019494 A DEC0019494 A DE C0019494A DE 1118942 B DE1118942 B DE 1118942B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trolley
self
track
small switch
roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC19494A
Other languages
English (en)
Inventor
Jacques Jouin
Leon Le Flem
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Commissariat a lEnergie Atomique et aux Energies Alternatives CEA
Original Assignee
Commissariat a lEnergie Atomique CEA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Commissariat a lEnergie Atomique CEA filed Critical Commissariat a lEnergie Atomique CEA
Publication of DE1118942B publication Critical patent/DE1118942B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C7/00Runways, tracks or trackways for trolleys or cranes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C2700/00Cranes
    • B66C2700/01General aspects of mobile cranes, overhead travelling cranes, gantry cranes, loading bridges, cranes for building ships on slipways, cranes for foundries or cranes for public works
    • B66C2700/012Trolleys or runways
    • B66C2700/018Construction details related to the trolley movement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)

Description

  • Laufkatze mit Eigenantrieb Die Erfindung betrifft eine Laufkatze mit Eigenantrieb zur wahlweisen Fortbewegung auf sich kreuzenden Gleisen mit zwei zueinander annähernd senkrechten Radachsenpaaren, von denen ein Paar gegenüber dem anderen in der Höhe verstellbar ist. Die Laufkatze ist insbesondere zur Fortbewegung auf einer Gleisanlage eines Kernreaktors bestimmt, die sowohl ein kreisförmiges, den Reaktor umgebendes Gleis als auch radial von den Seiten des Reaktors ausgehende, gerade Gleise umfaßt.
  • Es ist bereits ein Eisenbahnwagen mit zwei zueinander senkrechten Achsenpaaren bekannt, von denen jedes in der Höhe verstellbar ist, so daß der Wagen auf sich kreuzenden Gleisen verfahren werden kann. Es sind ferner auch Schiebebühnenanlagen bekannt, durch die ein Transportkarren aus einem Gleis herausgehoben, senkrecht zu diesem Gleis verfahren und in ein anderes parallel zum ersten verlaufendes Gleis wieder abgesenkt werden kann.
  • Bei Laufkatzen mit Eigenantrieb, auf denen der Bedienungsmann mitfährt, ergibt sich bei Verwendung der bekannten Einrichtungen der Nachteil, daß der auf der Laufkatze befindliche Bedienungsmann die Lage der Radachsenpaare gegenüber den Gleisen schlecht beobachten kann, so daß der Übergang von einem Gleis auf ein dazu senkrechtes Gleis verhältnismäßig viel Zeit in Anspruch nimmt, ganz abgesehen davon, daß die Gefahr eines Entgleisens der Laufkatze besteht.
  • Bei Kernreaktoranlagen werden solche Laufkatzen häufig zum Beschicken und Entladen des Reaktors mit Kernbrennstoff verwendet, an solche Anlagen werden sehr hohe Anforderungen bezüglich Betriebssicherheit und Arbeitsgeschwindigkeit gestellt.
  • Durch die Erfindung soll daher eine Laufkatze mit Eigenantrieb zur wahlweisen Fortbewegung auf sich kreuzenden Gleisen mit zwei zueinander annähernd senkrechten Radachsenpaaren, von denen ein Paar gegenüber dem anderen in der Höhe verstellbar ist, angegeben werden, das die Nachteile der bekannten Einrichtungen dieser Art nicht besitzt. Die Laufkatze ist gemäß der Erfindung gekennzeichnet durch Fühlvorrichtungen zur Anzeige eines Gleiskreuzungspunktes.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäß ausgestatteten Laufkatze dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht einer Laufkatze mit Eigenantrieb, und Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf diese Laufkatze. Die Laufkatze umfaßt ein Fahrgestell, welches einen Rahmen 1 enthält, der in der Mitte einen Kreisring 2 trägt, auf dem ein Kugellagerring eines durch einen Zahnkranz angetriebenen drehbaren Tisches ruht.
  • An den vier Ecken des Rahmens sind Anpaß-Stücke einer Aufwindvorrichtung 4 zum Heben und Senken der parallelen Achsen 5 a und 5 b vorgesehen. An den Seiten des Rahmens sind vier Lager 6 für zwei konvergierende Achsen 7 ä und 7 b vorgesehen. Vorne an der Seite AV befindet sich eine Batterie 8 mit Stoßdämpfern zu deren Schutz, auf der linken Seite befindet sich ein Stoßdämpfer für ein Schaltpult 9.
  • Die beiden parallelen Achsen 5 a vorne und 5 b hinten, die in. Rollenlagern laufen, tragen zu beiden Seiten je ein Rad 10 aus Schmiedestahl mit zentrischem Radkranz.
  • In der Fig.1 sind die Antriebselemente der Achse 7 a dargestellt, die aus einem Motor 25, einem Untersetzungsgetriebe 11 und einem Motor 12 für niedrige Geschwindigkeiten bestehen.
  • Die Führungslager 6 für die Achsen 7 a und 7 b sind auf Stoßdämpfern 13 montiert.
  • Die vier Aufwindvorrichtungen 4 dienen zum Senken der parallelen Achsen 5 a und 5 b. Die Aufwindvorrichtungen bestehen jeweils aus einer Schraube 14, die auf der Achse ruht und aus einer nicht dargestellten Mutter, die die Kraft über Kugeldrucklager auf den Rahmen 1 überträgt. Die beiden Schrauben oder Gewindespindeln ein und derselben Achse werden durch eine gemeinsame Welle mit zwei Schnekkongewinden betrieben, die in die Muttern der Aufwindvorrichtungen eingreifen. Die beiden Wellen der Laufkatze tragen wiederum selber zwei Schneckenräder, die von einer einzigen Welle 15, die von einem Motor angetrieben wird, betätigt werden. Die Elemente der verschiedenen Bewegungsübertragungen, sei es für die Antriebsachsen oder für die Gewindespindeln bzw. Schrauben 14 der Aufwindvorrichtungen 4 sollen nicht im einzelnen beschrieben werden, da sie in bekannter Weise ausgeführt sind.
  • Ein Höhenanzeiger 16, der auf jeder hinteren Aufwindvorrichtung 4 befestigt ist, erlaubt die Höhe der Laufkatze in bezug auf den Boden genau auszumachen, insbesondere bei dem Anlegen am Reaktor oder im Lager.
  • Wenn man den Schienenweg wechselt, muß man die Aufwindvorrichtung betätigen, um die Last eines Achsenpaares auf das andere Achsenpaar zu übertragen. Bei diesem Vorgang muß die Laufkatze genau auf dem Kreuzungspunkt stehen. Zwei Anzeiger, für jeden Schienenweg einer, geben an, ob diese Stellung genau eingenommen wird.
  • Die Anzeigevorrichtungen umfassen je einen Gelenkarm 17 bzw. 18 mit einer Laufrolle 19 bzw. 20, die auf dem Boden rollt, sobald der Führer der Laufkatze eine Druckfeder der Arme 17 bzw.18 freigegeben hat. Wenn nun die Laufrolle 19 bzw. 20 in eine Rille des Schienenstranges 21 bzw. 22, die senkrecht zur momentanen Fahrtrichtung verläuft, fällt, zeigt ein Zeiger, der durch den drehbaren Arm 17 oder 18 betätigt wird, an, daß die Laufkatze genau die zum Wechsel der Schienenwege erforderliche Stellung einnimmt, und ein durch den entsprechenden Gelenkarm betätigter Kleinschalter 23 oder 24 hält die Laufkatze dadurch an, daß er die Stromzufuhr für den die Achse antreibenden Motor unterbricht.
  • Die normale Geschwindigkeit der Laufkatze, die zum genauen Anhalten für einen Wechsel der Schienenwege zu hoch wäre, muß vorher verringert werden. Hierfür haben die Achsenantriebsmotoren, wie der Motor 25, einen zweiten Wellenstumpf mit einem Zahnrad, welches über einen Untersetzer durch einen Motor für niedrige Geschwindigkeiten 12 angetrieben wird. Wenn dieser Motor arbeitet, spielt der Hauptmotor für die Kraftübertragung nur noch eine passive Rolle. Die Bewegungen für hohe und niedrige Geschwindigkeiten sind in den beiden Bewegungsrichtungen längs eines Schienenweges möglich.
  • Eine entsprechende Vorrichtung für niedrige Geschwindigkeiten ist an dem Motor für die vier Auf-Windvorrichtungen 4 angebracht, um die Höhe der Laufkatze beim Anlegen an den Kanälen des Reaktors oder des Lagers genau einstellen zu können.
  • Eine Laufkatze der beschriebenen Art wird folgendermaßen verwendet: Während der normalen Bewegung der Laufkatze auf dem den Reaktor umgebenden Schienenstrang 22 bewegt sich die Laufkatze mit einer verhältnismäßig hohen Geschwindib keit von beispielsweise etwa 20 cm/sec. Nähert sich die Laufkatze einer Kreuzung und will der Bedienungsmann die Laufkatze auf einen radial verlaufenden Schienenstrang 21 überführen, so hält er die Laufkatze möglichst nahe der Kreuzung an. Er begibt sich dabei in die Reichweite des linken Schaltpultes 9, gibt den Stellungsanzeiger 17 bis 19 für die Schienenkreuzung frei und schaltet den Motor für niedrige Geschwindigkeiten der konvergierenden Achse 7 a und 7 b in dem erforderlichen Drehsinne ein. Fällt nun die Laufrolle 19 des Stellungsanzeigers in die Rille des radialen Schienenstranges 21, so hält der Motor für niedrige Geschwindigkeiten an, und der Bedienungsmann hebt den Stellungsanzeiger 17 bis 19 wieder an.
  • Nun werden die Aufwindvorrichtungen 4 der parallelen Achsen 5 a und 5 b gesenkt, um die Laufkatze auf den radial verlaufenden Schienenstrang 21 zu setzen und um die konvergierenden Achsen 7 a und 7 b anzuheben.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Laufkatze mit Eigenantrieb zur wahlweisen Fortbewegung auf sich kreuzenden Gleisen mit zwei zueinander annähernd senkrechten Radachsenpaaren, von denen ein Paar gegenüber dem anderen in der Höhe verstellbar ist, gekennzeichnet durch Fühlvorrichtungen zur Anzeige eines Gleiskreuzungspunktes.
  2. 2. Laufkatze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fühlvorriehtungen je aus einem Gelenkarm (17, 18) bestehen, der am vorderen Ende eine Laufrolle (19, 20) trägt, die auf dem entsprechenden Schienenpaar läuft.
  3. 3. Laufkatze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das der Laufrolle entgegengesetzte Ende der Gelenkarme (17, 18) am Rahmen (1) der Laufkatze angelenkt ist und daß sich an dem Gelenk ein Kleinschalter (23, 24) befindet.
  4. 4. Laufkatze nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kleinschalter (23, 24) mit einem Antriebsmotor der Laufkatze so verbunden ist, daß der Antriebsmotor stillgelegt wird, wenn der Kleinschalter beim Erreichen einer Gleiskreuzung anspricht.
  5. 5. Laufkatze nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkarme (17, 18) nach Wunsch durch eine Druckfeder gegen die zugeordneten Gleise gedrückt werden.
  6. 6. Laufkatze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (16) zur Anzeige der Höhe der Laufkatze in bezug auf den Boden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1021011; deutsche Patentschrift Nr. 99 521; USA.-Patentschrift Nr. 2197 375.
DEC19494A 1958-08-30 1959-07-29 Laufkatze mit Eigenantrieb Pending DE1118942B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1118942X 1958-08-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1118942B true DE1118942B (de) 1961-12-07

Family

ID=9630730

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC19494A Pending DE1118942B (de) 1958-08-30 1959-07-29 Laufkatze mit Eigenantrieb

Country Status (1)

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DE (1) DE1118942B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1264331B (de) * 1962-11-05 1968-03-21 Udylite Corp Werkstueckfoerderanlage, insbesondere fuer Galvanisierungsanlagen

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE99521C (de) *
US2197375A (en) * 1938-07-27 1940-04-16 Joseph K Dafnis Transfer apparatus for railway cars
DE1021011B (de) * 1955-10-10 1957-12-19 Keller & Co C Schiebebuehnen-Anlage

Patent Citations (3)

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