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DE1118894B - UHF-Gegentaktdoppeltriode fuer Gitterbasisbetrieb - Google Patents

UHF-Gegentaktdoppeltriode fuer Gitterbasisbetrieb

Info

Publication number
DE1118894B
DE1118894B DES70625A DES0070625A DE1118894B DE 1118894 B DE1118894 B DE 1118894B DE S70625 A DES70625 A DE S70625A DE S0070625 A DES0070625 A DE S0070625A DE 1118894 B DE1118894 B DE 1118894B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
uhf
push
grid
cathodes
double triode
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES70625A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans Egon Scheddin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES70625A priority Critical patent/DE1118894B/de
Publication of DE1118894B publication Critical patent/DE1118894B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J21/00Vacuum tubes
    • H01J21/20Tubes with more than one discharge path; Multiple tubes, e.g. double diode, triode-hexode
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/003Tubes with plural electrode systems

Landscapes

  • Shielding Devices Or Components To Electric Or Magnetic Fields (AREA)

Description

  • UHF-Gegentaktdoppeltriode für Gitterbasisbetrieb Die Erfindung betrifft eine UHF-Gegentaktdoppeltriode für Gitterbasisbetrieb aus parallel zueinander angeordneten Flachsystemen mit Flachkathode und Flachgitter.
  • Der Erfindung liegen nachfolgende Überlegungen zugrunde: In einer Gitterbasisschaltung liegt das Gitter der Elektronenröhre an Erde. Es schirmt dadurch den aus Gitter und Kathode bestehenden Eingangskreis gegen den aus Gitter und Anode bestehenden Ausgangskreis weitgehend ab. Lediglich eine unvermeidbare Rückwirkung bleibt wegen der zwischen Anode und Kathode verhandenen Durchgriffskapazität C",t übrig. Im UHF-Bereich, in dem die Abmessungen der Röhrenbauteile in vergleichbare Größen zu den Wellenlängen kommen, unterscheiden sich bereits die Potentiale der Elektroden in der Entladungsebene von ihren außen angelegten Größen; insbesondere befindet sich die Gitterebene im Entladungsraum trotz außen angelegter Erdung der betreffenden Gitterzuleitung nicht mehr auf Erdpotential. Da das Gitter aber in einer Gitterbasisröhre die gemeinsame Basis von Eingangs- und Ausgangskreis darstellt, entsteht somit eine Verkopplung dieser Kreise, deren Ausmaß mit wachsender Frequenz zunimmt. Bei Röhren, die für einen größeren Durchstimmbereich vorgesehen sind, hat man daher bisher versucht, durch konstruktive Mittel die Gitterzuleitungen so niederohmig wie nur irgend möglich zu machen. Dabei ist es insbesondere notwendig, daß die Zuleitungsinduktivität zum Gitter auf ein Minimum gebracht wird. Bei Röhren gelingt dies bis zu einem gewissen Grad durch äußerst nidrige Bauhöhe des Elektrodensystems und unmittelbare Anordnung über dem Tellerfuß, durch Ausgestaltung der Gitterzuführung als breites Band und am wirksamsten vermittels vielfacher, z. B. bis zu fünffacher Herausführung dieser Zuleitung. Mit diesen Maßnahmen sind jedoch die Grenzen des Möglichen erreicht.
  • Man kann nun diese Schwierigkeiten dadurch umgehen, daß man vom Eintakt- zum Gegentaktbetrieb übergeht. Es ist dann nicht mehr notwendig, daß die Leitungsinduktivität des Steuergitters nach außen hin verringert wird, sondern der Wert braucht nur noch gegenüber dem Steuergitter des korrespondierenden Röhrensystems genügend klein zu sein. Ordnet man die für einen Gegentaktbetrieb notwendigen zwei Röhrensysteme innerhalb ein und derselben Röhre an, so ist es für den Gitterbasisbetrieb nicht mehr nötig, die Gitter sehr niederohmig nach außen zu führen, sondem lediglich die Verbindung zwischen den Gittern muß genügend niederohmig, d. h. entsprechend den obigen Ausführungen genügend niederinduktiv sein; nach außen hin genügt eine beliebig gestaltete Gleichstromzuleitung.
  • Die angestellten Überlegungen mit dem Ziel der Schaffung einer in einem breiten Frequenzbereich durchstimmbaren Röhre haben zu einer oben be- schriebenen UHF-Gegentakttriode für Gitterbasisbetrieb geführt, bei der nach der Erfindung für beide Systeme die Steuergitter als ein gemeinsames, über einen Holmenspannrahmen gewickeltes Spanngittef ausgebildet sind, in dessem Inneren nebeneinander die beiden mit getrennten Heizern und getrennten Zuleitungen versehenen Kathoden angeordnet sind.
  • Es ist bereits eine Gegentaktröhre bekannt, die eine Pseudosättigung hervorrufenden Raumladegitter der beiden Einzelsysteme durch ein breites Band derart niederohmig zu verbinden, daß sie hochfrequenzmäßig auf Kathodenpotential liegen, während die jeweiligen Steuergitter voneinander getrennt herausgeführt werden und daher hochfrequenzmäßig kein für Gitterbasisbetrieb erforderliches gleiches,beispielsweiseErdpotential erhalten.
  • Es ist an sich weiterhin bekannt, bei mehreren innerhalb eines Entladungsgefäßes untergebrachten Elektrodensystemen entsprechende Elektroden mit gleichem Potential der einzelnen gleichwertigen Systeme miteinander zu verbinden, wie dies z. B. zur konstruktivenVereinfachung bei einerNiederfrequenz Mehrsystem-Endverstärkerröhre durch Verbinden sowohl der Steuergitter als auch der Anoden untereinander geschehen ist.
  • Entsprechend ist bei einer Doppelsystemröhre das der gemeinsamen Anode zugeordnete Schirmgitter wegen der ungünstigen Länge der frei tragenden Gitterdrähte eines Flachgitters als zwei getrennte, aber mechanisch miteinander verbundene Einzelflachgitter ausgebildet.
  • Die zuletzt beschriebene Schwierigkeit der Herstellung eines für zwei verschiedene Elektrodensysteme gemeinsamen Gitters wird nach der Erfindung vorteilhaft dadurch vermieden, daß das gemeinsame Steuergitter als Spanngitter ausgebildet ist. Hierdurch wird außerdem erreicht, daß die wirksamen Steuergitterelemente beider in Gegentakt arbeitenden Systeme im Betrieb wirklich hochfrequenzmäßig gleiches Potential aufweisen.
  • Man wählt im allgemeinen die Anode so, daß bei doppelseitig, aber auch bei einseitig ausgebildeter Enüssionsfläche die Kathoden mit den Schmalseiten einander benachbart sind. In manchen Fällen kann es aber auch vorteilhaft sein, wenn bei jeweils einseitig ausgebildeter Emissionsfläche die Kathoden mit den Flachseiten einander benachbart sind.
  • Nähere Einzelheiten der Erfindung sollen an Hand mehrerer in den Zeichnungen schematisch dargestellter Ausführungsbeispiele erläutert werden.
  • In Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem die beiden Kathoden 1 und 11 mit den Schmalseiten nebeneinander angeordnet und jeweils beide Flachseiten mit einer Emissionsschicht bedeckt sind. Sie befinden sich im Innenraum der als Spanngitter ausgebildeten Steuerelektrode 2. Diese ist in bekannter Weise über einen aus einem Hohnenpaar gebildeten Spannrahmen gewickelt. Zu beiden Flachseiten sind jeder Kathode zwei Teilanoden 3 bzw. 13 zugeordnet. Je nach konstruktivem Aufbau können die Teilanoden als eine mechanische Einheit ausgebildet oder aber auch lediglich innerhalb des Röhrenkolbens galvanisch und UHF-mäßig miteinander verbunden sein.
  • In der Fig. 2 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem jeweils die Kathoden 1 und 11 einseitig mit einer Emissionsschicht bedeckt sind. In gleicher Weise wie beim vorher beschriebenen Ausführungsbeispiel sind diese von einem Spanngitter 2 umgeben und den Emissionsflächen, die sich von beiden Kathoden auf der gleichen Seite befinden, jeweils die einseitigen Anoden 3 bzw. 13 zugeordnet. Während die erstbeschriebene Ausführungsform besonders für stehende Systeme geeignet ist, hat die in der Fig. 2 dargestellte Anordnung besondere Vorteile für liegend angeordnete Elektrodenaufbauten. Dadurch, daß das System besonders dicht unmittelbar über dem Durchführungsteller angeordnet werden kann, sind eine sehr kurze Kathodenzuleitung und eine relativ kurze Anodenzuleitung möglich. Im Bedarfsfall kann man bei den beiden beschriebenen Systemen zur Abschirmung der beiden Anoden, aber auch der Kathode gegeneinander zwischen diesen ein entsprechendes Abschirmblech vorsehen, das man vorteilhafterweise an der Steuerelektrode anbringt oder mit dieser leitend verbindet. Eine gute Abschirmung beider Systeme gegeneinander erreicht man bereits dadurch, daß man das in Fig. 2 dargestellte System in der Weise abändert, daß man die einseitigen Emissionsflächen der beiden Kathoden nach verschiedenen Seiten hin anordnet. In Fig. 3 ist ein derartiges Ausführungsbeispiel wiedergegeben, bei dem entsprechend den Kathoden 1 und 11 die Anoden 3 bzw. 13 auf verschiedenen Seiten des zwischengefügten, die Kathode einschließenden Spanngitters 2 angeordnet sind. Diese Anordnung ist im Gegensatz zur vorher beschriebenen besonders vorteilhaft bei stehend angeordnetem Elektrodenaufbau.
  • In Fig. 4 ist ein Elektrodenaufbau dargestellt, bei dem, abweichend von den vorher beschriebenen Anordnungen, von den beiden einseitig emittierenden Kathoden jeweils die nicht emittierenden Flachseiten einander zugewandt sind. Die Anordnung des Steuergitters 2 sowie der Anoden 3 und 13 erfolgt in entsprechender Weise. Bei der dargestellten Elektrodenanordnung kann man trotz relativ großflächiger Kathoden ein sehr gedrungenes und dadurch besonders stabiles Spanngitter erzielen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. UHF-Gegentaktdoppeltriode für Gitterbasisbetrieb aus parallel zueinander angeordneten Flachsystemen mit Flachkathode und Flachgitter, dadurch gekennzeichnet, daß für beide Systeme die Steuergitter als ein gemeinsames, über einen Hohnenspannrahmen gewickeltes Spanngitter ausgebildet sind, in dessen Innerem nebeneinander die beiden mit getrennten Heizern und getrennten Zuleitungen versehenen Kathoden angeordnet sind.
  2. 2. UHF-Gegentaktdoppeltriode nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathoden mit je einer Schmalseite einander benachbart sind (Fig. 1, 2, 3). 3. UHF-Gegentaktdoppeltriode nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Kathode beiderseits mit einer Emissionsschicht bedeckt ist und jede Anode zwei den Emissionsflächen zugeordnete wirksame Flächen besitzt, die als mechanische Einheit oder als galvanisch und UHF-mäßig verbundene Teilelektroden ausgebildet sind (Fig. 1). 4. UHF-Gegentaktdoppeltriode nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß beide Kathoden nur auf einer Flachseite mit einer Emissionsschicht versehen sind und davor jeweils eine Anode angeordnet ist (Fig. 2, 3). 5. UHF-Gegentaktdoppeltriode nach Ansprach 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Emissionsschichten der beiden einseitigen Kathoden sich auf der gleichen Seite befinden und entsprechend die Anoden nebeneinander angeordnet sind (Fig. 2). 6. UHF-Gegentaktdoppeltriode nach Ansprach 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Emissionsschichten beider Kathoden und entsprechend die Anoden auf verschiedenen Seiten des Spanngitters angeordnet sind (Fig. 3). 7. UHF-Gegentaktdoppeltriode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathoden einseitig nur mit einer Emissionsschicht bedeckt, mit den nicht emittierenden Flachseiten einander benachbart und die Anoden auf verschiedenen Seiten der Steuerelektrode angeordnet sind (Fig. 4). 8. UHF-Gegentaktdoppeltriode nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei nebeneinander angeordneten Anoden oder bei mit den Flachseiten benachbarten Kathoden zwischen diesen ein insbesondere mit der Steuerelektrode verbundenes Abschirmblech oder deren mehrere vorgesehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 732 254, 626 306; deutsche Auslegeschrift Nr. 1021958; USA.-Patentschrift Nr. 2 837 672.
DES70625A 1960-09-29 1960-09-29 UHF-Gegentaktdoppeltriode fuer Gitterbasisbetrieb Pending DE1118894B (de)

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DES70625A DE1118894B (de) 1960-09-29 1960-09-29 UHF-Gegentaktdoppeltriode fuer Gitterbasisbetrieb

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DES70625A Pending DE1118894B (de) 1960-09-29 1960-09-29 UHF-Gegentaktdoppeltriode fuer Gitterbasisbetrieb

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE626306C (de) * 1928-03-31 1936-02-25 Edgar Roemhild Dr Elektronenroehre mit mehreren Elektrodensystemen
DE732254C (de) * 1938-08-05 1943-02-25 Lorenz C Ag Elektronenroehre nach Patent 715037 mit einer oder mehreren Kathoden, die keine Saettigungseigenschaft aufweisen
DE1021958B (de) * 1954-03-25 1958-01-02 Siemens Ag Mehrgitterroehre
US2837672A (en) * 1953-06-15 1958-06-03 Philco Corp Grid controlled tubes

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