DE1118859B - Druckluftschalter mit Hilfsfunkenstrecke - Google Patents
Druckluftschalter mit HilfsfunkenstreckeInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H33/00—High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
- H01H33/02—Details
- H01H33/04—Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
- H01H33/12—Auxiliary contacts on to which the arc is transferred from the main contacts
-
- H—ELECTRICITY
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- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H33/00—High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
- H01H33/02—Details
- H01H33/04—Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
- H01H33/16—Impedances connected with contacts
- H01H33/164—Impedances connected with contacts the impedance being inserted in the circuit by blowing the arc onto an auxiliary electrode
Landscapes
- Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
A 35633 Vmd/21c
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABEDER
AUSLEGESCHRIFT:
22. SEPTEMBER 1960
7. DEZEMBER 1961
Die Erfindung betrifft einen Druckluftschalter, welcher Hilfsfunkenstrecken für die Ein- und Ausschaltung
von Widerständen besitzt. Solche Widerstände liegen parallel zum Hauptkontakt und führen Strom,
sobald der Hauptkontakt öffnet. Zwischen den Elektroden der Funkenstrecke bildet sich ein Lichtbogen,
welcher durch die von der Hauptschaltstelle kommenden ionisierten Gase und durch die wiederkehrende
Spannung gezündet wird. Hinterher gelangt weitere, aber frische Druckluft an die Funkenstrecke, welche
den entstandenen Lichtbogen wieder löscht. Bei den bekannten Ausführungen sind zwei Elektroden für
diese Hilfsfunkenstrecke vorgesehen, zwischen denen der Lichtbogen gezündet und hinterher wieder gelöscht
wird. Es hat sich nun als Nachteil herausgestellt, daß für die Zündung und Löschung dasselbe
Elektrodenpaar verwendet wird. Für die Zündung ist nämlich ein geringer Abstand der Elektroden günstiger,
für die Löschung aber ein größerer. Man muß also einen mittleren Abstand wählen, um beiden Forderungen
zu genügen. Der Abstand ist also für die Zündung meist etwas zu groß und für die Löschung
zu klein. Gerade das letzte hat den Nachteil, daß eine Abhängigkeit von der Eigenfrequenz der wiederkehrenden
Spannung bei der Löschung entsteht. Bei kleineren Frequenzen ist der Anstieg der Spannungskurve weniger steil als bei höherer Frequenz. Hierdurch
kann es geschehen, daß bei hoher Eigenfrequenz leicht infolge des zu kleinen Elektrodenabstandes
Wiederzündungen auftreten, welche die Abschaltung erschweren.
Um nun für die Abschaltung einen möglichst großen, für die Zündung aber einen möglichst kleinen
Abstand der Elektroden zu erhalten, wird für Hilfsfunkenstrecken, welche aus Elektroden bestehen, von
denen die erste mit dem Kontaktstück des Hauptkontaktes, die zweite mit dem Widerstand elektrisch
verbunden ist, erfindungsgemäß vorgeschlagen, eine dritte Elektrode vorzusehen, welche mit der zweiten
Elektrode verbunden als Laufhorn ausgebildet und zur ersten Elektrode parallel angeordnet ist derart,
daß der Lichtbogen zwischen der ersten und der dritten zündet, dann von der dritten auf die zweite
kommutiert und zwischen der ersten und der zweiten löscht.
Die dritte Elektrode muß hierbei einen kleineren Abstand gegenüber der Gegenelektrode haben als die
zweite, so daß die Zündung mit Sicherheit erfolgen kann. Für das Löschen des Lichtbogens steht ein
größerer Abstand zur Verfügung, so daß die Gefahr des Wiederzündens auch bei großer Steilheit der wiederkehrenden
Spannung praktisch beseitigt ist. Die
Druckluftschalter mit Hilfsfunkenstrecke
Anmelder:
Aktiengesellschaft Brown, Boveri & Cie., Baden (Schweiz)
Vertreter: Dr.-Ing. E.Sommerfeld, Patentanwalt, München 23, Dunantstr. 6
Beanspruchte Priorität: Schweiz vom 12. September 1960 (Nr. 10 300/60)
Kurt Spinnler, Baden (Schweiz), ist als Erfinder genannt worden
dritte Elektrode ordnet man räumlich parallel zur Gegenelektrode an, wobei ihr Ende früher mit dem
Luftstrom in Berührung kommt als die zweite Elektrode. Daher gelangen die ionisierten Gase zuerst an
die dritte und zuletzt an die zweite. Der nachfolgende Druckluftstrom gelangt dabei zunächst an die dritte
Elektrode, wenn der Lichtbogen von der dritten auf die zweite kommutiert ist, so daß Wiederzündungen
an dieser Stelle ebenfalls verhindert werden.
In der Zeichnung ist ein Beispiel der Erfindung dargestellt. Mit 1 ist die Kammer bezeichnet, in welcher
sich die Funkenstrecke befindet. Die erste Elektrode 2 ist mit dem (nicht gezeichneten) Hauptkontakt
über das Zwischenstück 3 verbunden. Die zweite Elektrode, welche ringförmig ausgebildet ist, hat die
Nummer 4 und ist über die Rippe 5 mit dem Widerstand 6 verbunden, von welchem nur der Anfang
angedeutet ist. 7 ist nun die dritte Elektrode, die ebenfalls
an der Rippe 5 befestigt ist und daher elektrisch mit der zweiten Elektrode 4 in Verbindung steht. Sie
ist eine Strecke lang mit der Gegenelektrode 2 parallel geführt. Die Blasrichtung der Druckluft ist durch den
Pfeil angedeutet.
Die Wirkungsweise ist nun folgende. Wenn der Hauptkontakt sich öffnet, entstehen durch den Lichtbogen
ionisierte Gase, welche zuerst an die Elektroden 2 und 7 gelangen. Dort zündet nun ein Licht-So
bogen, wodurch der Widerstand 6 eingeschaltet wird. Der Lichtbogen wandert dann durch die Beblasung
auf der Elektrode 2, welche in diesem Fall als Lauf-
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horn wirkt, bis zur Elektrode 4 und springt auf dieses über. Er brennt dann also zwischen den Elektroden 4
und 2. Nun gelangt Druckluft an die Elektroden, macht die Strecke zwischen den Elektroden 2 und 7
ionenfrei und löscht dann den Lichtbogen zwischen den Elektroden 2 und 4. Es ist aus der Abbildung
deutlich zu erkennen, daß der Abstand A zwischen den Elektroden 2 und 7 kleiner als der Abstand B
zwischen den Elektroden 2 auid 4 ist.
Es sei noch darauf hingewiesen, daß die Elektrode7
auch zylinderförmig ausgeführt sein kann und dann die Elektrode 2 rings umschließt.
Der Vorteil dieser Anordnung ist eine größere Sicherheit gegen Wiederzündungen nach dem Abschalten,
insbesondere bei steilem Anstieg der wiederkehrenden Spannung, und ein sicheres Zünden der
Hilfsfunkenstrecke infolge des durch die Einrichtung ermöglichten kleineren Zündabstandes.
Claims (4)
1. Druckluftschalter mit Hilfsfunkenstrecken
für die Einschaltung von Widerständen, welche nach dem Löschen des Lichtbogens in der Hauptschaltstrecke
durch die ionisierten Gase und die wiederkehrende Spannung gezündet werden und aus Elektroden bestehen, von denen die erste mit
einem Kontaktstück des Hauptkontaktes, die zweite mit dem Widerstand elektrisch verbunden
sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine dritte Elektrode (7) vorgesehen ist, welche mit der
zweiten (5) elektrisch verbunden, als Laufhorn ausgebildet und mit der ersten Elektrode (2)
räumlich parallel angeordnet ist derart, daß der Lichtbogen zwischen der ersten und dritten Elektrode
zündet, dann von der dritten auf die zweite kommutiert und zwischen der ersten und zweiten
löscht.
2. Druckluftschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen der
dritten und ersten Elektrode kleiner ist als zwische der ersten und zweiten.
3. Druckluftschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Elektrode fingerförmig
ausgeführt ist.
4. Druckluftschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Elektrode zylinderförmig
ausgeführt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 748/358 11.61
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH1030060A CH383462A (de) | 1960-09-12 | 1960-09-12 | Druckluftschalter mit mindestens einer Hilfsfunkenstrecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1118859B true DE1118859B (de) | 1961-12-07 |
Family
ID=4361695
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1118899D Pending DE1118899B (de) | 1960-09-12 | ||
| DEA35633A Pending DE1118859B (de) | 1960-09-12 | 1960-09-22 | Druckluftschalter mit Hilfsfunkenstrecke |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1118899D Pending DE1118899B (de) | 1960-09-12 |
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-
1964
- 1964-05-18 US US368087A patent/US3176104A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
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