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DE1118770B - Verfahren zur Gewinnung von Plutoniumchlorid bzw. metallischem Plutonium aus einer neutronenbeschossenen, Plutonium, Spaltprodukte und Uran enthaltenden Masse - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von Plutoniumchlorid bzw. metallischem Plutonium aus einer neutronenbeschossenen, Plutonium, Spaltprodukte und Uran enthaltenden Masse

Info

Publication number
DE1118770B
DE1118770B DEU6376A DEU0006376A DE1118770B DE 1118770 B DE1118770 B DE 1118770B DE U6376 A DEU6376 A DE U6376A DE U0006376 A DEU0006376 A DE U0006376A DE 1118770 B DE1118770 B DE 1118770B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plutonium
chloride
uranium
aluminum
neutron
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEU6376A
Other languages
English (en)
Inventor
Raymond Hugh Moore
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
US Atomic Energy Commission (AEC)
Original Assignee
US Atomic Energy Commission (AEC)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by US Atomic Energy Commission (AEC) filed Critical US Atomic Energy Commission (AEC)
Publication of DE1118770B publication Critical patent/DE1118770B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01GCOMPOUNDS CONTAINING METALS NOT COVERED BY SUBCLASSES C01D OR C01F
    • C01G56/00Compounds of transuranic elements
    • C01G56/004Compounds of plutonium
    • C01G56/006Halides
    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21CNUCLEAR REACTORS
    • G21C19/00Arrangements for treating, for handling, or for facilitating the handling of, fuel or other materials which are used within the reactor, e.g. within its pressure vessel
    • G21C19/42Reprocessing of irradiated fuel
    • G21C19/44Reprocessing of irradiated fuel of irradiated solid fuel
    • G21C19/48Non-aqueous processes
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y02E30/00Energy generation of nuclear origin
    • Y02E30/30Nuclear fission reactors
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

INTERNAT.KL. C 01 g
DEUTSCHES
PATENTAMT
U6376IVa/12n
ANMELDETAG: 24. JULI 1959
BEKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG UNDAUSGABEDER AUSLEGESCHRIFT:
7. DEZEMBER 1961
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufarbeiten des Spaltstoffmaterials von Kernreaktoren, insbesondere zum Abtrennen und Gewinnen von Plutoniumchlorid, und ist auf die Aufarbeitung neutronenbeschossener Gemische von Uran, Plutonium und Spaltproduktoxyden oder von Legierungen oder Gemischen dieser Metalle anwendbar. Das Verfahren eignet sich besonders für die Behandlung neutronenbeschossener Uran-Aluminium-Legierungen, wie sie in den sogenannten Plutoniumkreislauf-Versuchsreaktoren Verwendung finden; solche Reaktoren sind z. B. in dem Bericht HW-50700 der General Electric Company beschrieben. Uran-Aluminium-Legierungen befinden sich auch in anderen Niedertemperaturreaktoren im Einsatz.
Das erfindungsgemäße Verfahren gestattet die Gewinnung von Plutonium in Form von Salzen oder in metallischer Form aus neutronenbeschossenem Spaltstoffmaterial in einfacher Weise und in nur wenigen Verfahrensstufen ohne Auflösung des Materials in einem wäßrigen Medium, so daß man das Plutonium in einer vergleichsweise konzentrierten Form gewinnt. Hierdurch wird es möglich, mit kleinen Massenvolumina zu arbeiten, so daß das Verfahren auf kleinem Raum und mit verhältnismäßig wenig Abschirmungen durchgeführt werden kann. Das erfindungsgemäße Verfahren kommt auch deshalb mit einfachen und billigen Vorrichtungen aus, weil es nicht bei Überdruck durchgeführt zu werden braucht.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Gewinnung von Plutoniumchlorid bzw. metallischem Plutonium aus einer neutronenbeschossenen, Plutonium, Spaltprodukte und Uran enthaltenden Masse ist dadurch gekennzeichnet, daß man die Masse in einem Überschuß von geschmolzenem Alkali-Aluminium-Doppelchlorid löst und das so erhaltene Gemisch in Gegenwart von Aluminiummetall unter einem Inertgas auf einer Temperatur zwischen 260 und 800° C, vorzugsweise zwischen 400 und 800° C hält, wobei sich eine das Uran enthaltende Metallphase und eine Plutoniumchlorid und Spaltproduktchloride enthaltende Salzphase bildet, worauf man die Metallphase von der Salzphase trennt und letztere auf Plutoniumchlorid aufarbeitet bzw. dieses dann zu metallischem Plutonium in üblicher Weise reduziert.
Zu den sich in der Salzphase bildenden Chloriden des Plutoniums und der Spaltprodukte gehören auch Oxychloride. Das Alkali-Aluminium-Doppelchlorid wird der Kürze halber nachfolgend auch als »Doppelchlorid« bezeichnet. Die Auflösung und die Reduktion mit Aluminium können nacheinander erfolgen Verfahren zur Gewinnung
von Plutoniumchlorid bzw. metallischem
Plutonium aus einer neutronenbeschossenen, Plutonium, Spaltprodukte und Uran
enthaltenden Masse
Anmelder:
United States Atomic Energy Commission, Germantown, Md. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. W. Abitz, Patentanwalt, München 27, Gaußstr. 6
Beanspruchte Priorität: V. St. v. Amerika vom 24. Juli 1958 (Nr. 750 835)
Raymond Hugh Moore, Richland, Wash. (V. St. Α.), ist als Erfinder genannt worden
oder, was die bevorzugte Arbeitsweise darstellt, in einer Stufe vereinigt werden.
Das neutronenbeschossene Material kann in Form eines Oxydes, des Metalls oder in beliebiger anderer Form vorliegen, in der es mittels eines Alkali-Aluminium-Doppelchlorids in die Chloride übergeführt werden kann. Als Ausgangsgut kann ebenso ein Chloridgemisch verwendet werden.
Die Herstellung des Doppelchlorids erfolgt vorzugsweise durch Vermischen ungefähr äquimolarer Mengen Alkalichlorid und Aluminiumchlorid; zweckmäßig arbeitet man mit einem Überschuß des Doppelchloridgemisches. Das Alkalichlorid kann Kaliumoder Natriumchlorid sein. Das Aluminiumchlorid hat in diesem Doppelchloridgemisch einen viel geringeren Dampfdruck als allein für sich. Bei Temperaturen bis etwa 770° C gibt das Doppelchlorid keine flüchtigen Produkte ab, und bei 700° C liegt der Dampfdruck des Aluminiumchlorids über dem geschmolzenen Doppelchlorid weit unter Atmosphärendruck. Im Gegensatz dazu beträgt der Dampfdruck von Aluminiumchlorid lat bei etwa 18O0C und 3000 at bei 400° C. Aus diesem Grunde ist bei Verwendung
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des Doppelchlorids die Verwendung einer druckfesten Apparatur überflüssig, was das Verfahren weniger kostspielig gestaltet.
Das Kalium-AlumMumchlorid schmilzt bei etwa 2600C, aber vorzugsweise arbeitet man in einem Temperaturbereich von 400 bis 8000C.
Das Uran oder Uranoxyd löst sich in dem Doppelchlorid als Chlorid oder Oxychlorid, z.B. Uranylchlorid, und das Plutonium als Plutoniumtrichlorid. Einige der Spaltprodukte verflüchtigen sich; Zirkon und Niob z. B. verflüchtigen sich in einem gewissen Grade wie die Chloride.
Falls die erfindungsgemäß zu behandelnde Masse nicht schon metallisches Aluminium in der zur Reduktion ausreichenden Menge enthält, z. B. in Form einer Aluminium-Uran-Legierung, muß ihr zwecks Reduktion des Urans Aluminium zugesetzt werden.
Normalerweise läßt sich Uranchlorid mit Aluminium nicht reduzieren, und auf Grund thermodynamischer Berechnungen kann auch keine Reduktion erwartet werden. Es ist daher überraschend, daß in Gegenwart des Doppelchlorids eine Reduktion von Uranchlorid erfolgt. Das Aluminium soll vorzugsweise im Überschuß über die stöchiometrisch zur Reduktion des Urans erforderliche Menge anwesend sein.
Es hat sich weiter· gezeigt, daß die Gegenwart von Luft während der Reduktion wichtig ist, weil in Abwesenheit von Luft nur ein Drittel des Urans reduziert wird, während mit Luft die Ausbeute der Reduktion bis zu 80 bis 90% reicht. Wenn das Aluminium der rotgefärbten Schmelze des neutronenbeschossenen-Urans oder Uranoxydes in dem Doppelchlorid zugesetzt wird, nimmt die Schmelze zunächst Purpurfarbe an, die bestehenbleibt, bis praktisch alles Uran reduziert ist.
Bei der Auflösung von neutronenbeschossenem Uranoxyd in dem Doppelchlorid erfolgt häufig eine Bildung und Ausfällung von Aluminumoxyd. Das Oxyd hindert in Anbetracht seiner Unlöslichkeit eine Umkehr der Reaktion und einen vollständigen Ablauf derselben nicht.,.. Das Aluminiumoxyd muß jedoch aus der Masse z. B. durch Filtrieren oder Schleudern entfernt werden, bevor man das Plutoniumchlorid abtrennt. Wenn massive Uranoxydstücke verarbeitet -werden, lagert sich das Aluminiumoxyd auf der Oberfläche der Stücke ab und überzieht diese so, daß innere Teile des Oxydstückes für eine weitere Reaktion unzugänglich werden. Sowohl ein Mahlen des Urandioxydes, um das Überziehen der Oberfläche zu verhindern, als auch ein Filtrieren oder Schlendern, um das Aluminiumoxyd zu entfernen, erhöhen die Verfahrenskosten.
Es hat sich gezeigt, daß die Aluminiumoxydbildung verhindert oder zumindest stark verringert werden kann, indem man durch die doppelchloridhaltige Masse während der Auflösung Tetrachlorkohlenstoffdämpfe hindurchleitet, wobei das Tetrachlorid vorzugsweise mittels eines inerten Gases, wie Stickstoff, Argon und Helium, als Trägergas eingeführt wird. Hierdurch ist es möglich, mit massivem Uran zu arbeiten und dennoch ein Filtrieren oder Schleudern zu vermeiden. Ein weiterer Vorteil der Hindurchleitung von Tetrachlorkohlenstoff liegt in der Reaktion desselben mit den Oxyden oder dem Metall der zu behandelnden Masse unter Bildung von Chlorid; diese Umsetzung unterstützt und beschleunigt die Auflösung. Diese Reaktion, die exotherm verläuft, entspricht wahrscheinlich folgenden Gleichungen:
2 Al2 O3+ 3 CCl4-^ 4 Al Cl3+ 3 CO2
UO2+CCl4-^UCl4+ CO2
Da der Tetrachlorkohlenstoff einen Teil der Chlorierung übernimmt, wird der Verbrauch an in der Schmelze vorliegendem Aluminiumchlorid herabgesetzt, wodurch die Zusammensetzung der Schmelze
ίο eher konstant bleibt. An Stelle des Tetrachlorkohlenstoffes können andere Halogenkohlenstoffe, wie Tetrabromkohlenstoff und Carbonylchlorid, Verwendung finden.
Die Trennung der Salz- von der Metallphase kann nach einer beliebigen, dem Fachmann bekannten Methode erfolgen. Zum Beispiel kann man die Reaktionsmasse so weit kühlen, daß sich die Metallphase verfestigt, aber die Salzphase noch im flüssigen Zustand befindet. Eine Abkühlung auf etwa 500 bis 4000C reicht hierfür aus. Die Salzphase kann dann einfach von der festen Metallphase abgegossen werden.
Die Metallphase kann in dieser Form im Kreislauf geführt und in einem Reaktor als Brennstoff eingesetzt werden. Man kann das in der Salzphase enthaltende Plutoniumchlorid zum Metall reduzieren oder die Salzphase in einem wäßrigen Medium, z. B. in Mineralsäure, lösen und das Plutonium dann z. B. durch Lösungsmittelextraktion oder Ausfällung aus der wäßrigen Lösung gewinnen. Diese Verfahrensphase stellt keinen Teil der Erfindung dar.
Eine Methode zur Gewinnung des Plutoniums aus der Salzphase besteht im Zusatz von metallischem Calcium oder von Calcium und Magnesium als Reduktionsmittel. So hat sich z. B. gezeigt, daß eine Aluminiumlegierung mit einem Calciumgehalt von 5 Gewichtsprozent ein wirksames Reduktionsmittel für das Plutoniumchlorid und jegliche kleinere gegebenenfalls anwesende Uranchloridmenge darstellt und den Übergang der reduzierten Metalle in die Aluminiummetallphase bewirkt. Ein Gemisch oder eine Legierung von Calcium und Magnesium hat gleich gute Ergebnisse geliefert. Das bei diesen Reduktionen der Salzphase erhaltene Metall eignet sich als Spaltstoff für Kernreaktoren.
Zur Durchführung der Erfindung sind einfache Tiegel geeignet, die vorzugsweise mit einem Deckel versehen sind, der einen Auslaß zum Austritt von Gasen aufweist. Rostfreier Stahl und Kupfer haben sich als Tiegelwerkstoff nicht besonders bewährt. Quarz, Platin und Wolfram haben sich als sehr zufriedenstellend erwiesen.
Beispiele
1.1,115 g eine&UOg-PUOg-Gemisches, das 0,49 % Plutonium enthält, werden bei einer Temperatur zwischen 715 und 735° C in 15,0 g Kalium-Aluminiumchlorid gelöst. Man setzt dann 5,137 g Aluminium zu und hält das Gemisch unter Argon 5 Stunden in diesem Temperaturbereich. Danach wird die Masse auf etwa 500° C abgekühlt und die flüssige Salzphase von der festen Metallphase abgetrennt; beide Phasen werden analysiert. Die Metallphase enthält 89,5% des ursprünglich anwesenden Urans, und die Salzphase hat 97,8% des ursprünglich anwesenden Plutoniums aufgenommen.
2. Man verwendet 8,655 g einer Plutonium-Aluminuim-Uran-Legierung, welche 0,437 g Uran und
3.1-10~3g Plutonium, Rest Aluminium, enthalten. Man setzt 15,1 g Kalium-Aluminiumchlorid, aber kein Aluminium zu, hält das Behandlungsgut 5 Stunden in dem gleichen Temperaturbereich wie im Beispiel 1 und analysiert dann beide Phasen. Die Metallphase enthält 91,1% des Urans und die Salzphase 96,0% des ursprünglichen Plutoniums.
3. Eine Aluminiumprobe, die 1,65 Gewichtsprozent Plutonium enthält, wird in Luft mit einer Salzphase in Kontakt gebracht, die aus Kalium-Aluminiumchlorid und einer 8 Gewichtsprozent entsprechenden Menge Urantetrachlorid besteht und eine Temperatur von etwa 770° C hat. Der Kontakt wird bei dieser Temperatur 40 Minuten aufrechterhalten. Man trennt die Salzphase von der Metallphase und analysiert beide. Die Salzphase enthält 95% der ursprünglichen Plutoniummenge und die Metallphase etwa 50% des gesamten Urans.

Claims (6)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Verfahren zur Gewinnung von Plutoniumchlorid bzw. metallischem Plutonium aus einer neutronenbeschossenen, Plutonium, Spaltprodukte und Uran enthaltenden Masse, dadurch gekenn- zeichnet, daß man die Masse in einem Überschuß von geschmolzenem Alkali-Aluminium-Doppelchlorid löst und das so erhaltene Gemisch in Gegenwart von Aluminiummetall unter einem Inertgas auf einer Temperatur zwischen 160 und 800° C, vorzugsweise zwischen 400 und 800° C hält, wobei sich eine das Uran enthaltende Metallphase und eine Plutoniumchlorid und Spaltproduktchloride enthaltende Salzphase bildet, worauf man die Metallphase von der Salzphase trennt und letztere auf Plutoniumchlorid aufarbeitet bzw. dieses dann zu metallischem Plutonium in üblicher Weise reduziert.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man der Behandlung als neutronenbeschossenes Gut eine Uran-Aluminium-Legierung unterwirft.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Doppelchlorid und das Aluminiummetall im Überschuß über die stöchiometrisch erforderlichen Mengen verwendet werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die neutronenbeschossene Uranmasse während der Behandlung mit Luft in Kontakt gehalten wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man zur Trennung der Metall- und der Salzphase das Gemisch auf 500 bis 400° C kühlt und die geschmolzene Salzphase von der erstarrten Metallphase entfernt.
6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß man durch die Schmelze zwecks weitgehender Entfernung des gebildeten Aluminiumoxyds ein halogenkohlenstoffhaltiges inertes Gas, vorzugsweise Tetrachlorkohlenstoff, hindurchleitet, während die Temperatur auf 400 bis 800° C gehalten wird.
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DEU6376A 1958-07-24 1959-07-24 Verfahren zur Gewinnung von Plutoniumchlorid bzw. metallischem Plutonium aus einer neutronenbeschossenen, Plutonium, Spaltprodukte und Uran enthaltenden Masse Pending DE1118770B (de)

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