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DE1118616B - Servo-Blockiervorrichtung fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Servo-Blockiervorrichtung fuer Kraftfahrzeuge

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Publication number
DE1118616B
DE1118616B DER24887A DER0024887A DE1118616B DE 1118616 B DE1118616 B DE 1118616B DE R24887 A DER24887 A DE R24887A DE R0024887 A DER0024887 A DE R0024887A DE 1118616 B DE1118616 B DE 1118616B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking device
servo
vehicle
locking
motor vehicles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER24887A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Renault SA
Original Assignee
Renault SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Renault SA filed Critical Renault SA
Publication of DE1118616B publication Critical patent/DE1118616B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B1/00Devices for securing together, or preventing relative movement between, constructional elements or machine parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear-Shifting Mechanisms (AREA)

Description

  • Servo-Blockiervorrichtung für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine Servo-Blockiervorrichtung für Kraftfahrzeuge zum Festlegen einer Welle, insbesondere der Getriebeabtriebswelle, bestehend aus einem Verriegelungsorgan, das unter der Wirkung einer Feder in eine auf die Welle aufgekeilte Rastenscheibe eingreift.
  • Bei Kraftfahrzeugen mit einer zwischen dem Antriebsmotor und dem Wechselgetriebe geschalteten, durch Federn eingerückt gehaltenen Kupplung kann die von der Handbremse gebotene Sicherheit gegen das Abrollen des Fahrzeuges auf abschüssiger Bahn noch dadurch verstärkt werden, daß eine kleine Übersetzung des Wechselgetriebes, gewöhnlich der 1. Vorwärtsgang oder der Rückwärtsgang eingerückt wird, wodurch das Widerstandsmoment des Motors an der Blockierung des Fahrzeuges mitwirkt.
  • Dies ist bei mit hilfskraftbetätigten Fliehkraft-, Flüssigkeitsdruck-, elektrischen oder ähnlichen Kupplungen ausgerüsteten Kraftfahrzeugen nicht mehr möglich, da diese beim Anhalten meist ausgekuppelt sind. Um bei Verwendung einer hilfskraftbefätigten Kupplung außer den Bremsen über eine zusätzliche Blockiervorrichtung für das Fahrzeug zu verfügen, ist es bekannt, eine Servo-Blockiervorrichtung der eingangs beschriebenen Art vorzusehen. Eine solche bekannte Servo-Blockiervorrichtung muß vom Fahrer über ein besonderes Gestänge ausgerückt werden. Hierzu bedarf es eines zuweilen erheblichen Kraftaufwandes, nämlich dann, wenn das Fahrzeug an einer Steigung abgestellt ist. Diese Kraft kann der Fahrer oft nur schwer aufbringen, und es ist außerdem erforderlich, daß das übersetzungsgestänge sehr kräftig gebaut ist. Ferner kann der Fahrer vergessen, die bekannte Blockiervorrichtung auszurücken, und versucht dann, anzufahren, während das Fahrzeug blockiert ist.
  • Es ist auch bekannt, eine auf eine Getriebewelle einwirkende Bremse durch den Saugrohrunterdruck einzurücken. Diese Bremse soll bei Fahrzeugen mit Freilauf eine Bremsung während der Fahrt bewirken, wenn der Fahrer das Gaspedal freigibt. Die Bremse kann jedoch nicht als Blockiervorrichtung bei stehendem Fahrzeug verwendet werden.
  • Es ist außerdem eine Vorrichtung bekannt, mit der die Radbremsen eines Kraftfahrzeuges unter Zuhilfenahme des Saugrohrunterdruckes in dem Moment gelöst werden, in dem der Fahrer die Kupplung einrückt. Diese Vorrichtung dient dazu, das Anfahren am Berg zu erleichtern. Sie ist nicht als Blockiervorrichtung bei stehendem Fahrzeug solcher Art geeignet, das eine hilfskraftbetätigte Kupplung aufweist. Schließlich ist eine den Saugrohrunterdruck ausnutzende Sicherheitsvorrichtung bekannt, die ein selbsttätiges Anziehen der Bremsen eines Fahrzeuges bewirkt, wenn der Motor stehenbleibt. Diese dient hauptsächlich zum Einbau in Lastkraftwagen und soll die Motorbremsung ersetzen, wenn der Motor ausfällt. Als Servo-Blockiervorrichtung für stehende Kraftfahrzeuge ist die bekannte Vorrichtung nicht geeignet.
  • Zweck der Erfindung ist es, eine Servo-Blockiervorrichtung zu schaffen, durch die sowohl ein willkürliches als auch ein selbsttätiges Einrücken der Sperre in einfacher, betriebssicherer Weise erreicht wird. Die Servo-Blockiervorrichtung'ist dazu erfindungsgemäß zum Ausrücken. des Verriegelungsorgans mit einer an sich bekannten, über eine Drosselstelle und ein Rückschlagventil mit dem Ansaugstutzen des Motors verbundenen Servo-Unterdrucksteuerung versehen, und es ist zum willkürlichen Einrücken des Verriegelungsorgans die Unterdruckkammer der Unterdrucksteuerung mit der Außenluft über ein bedienbares, eine Öffnung von größerem Querschnitt als die Drosselstelle freigebendes Ventil verbindbar.
  • Das Ausrücken des Veiriegelungsorgans erfordert keinerlei Kraftaufwand, wird vielmehr selbsttätig im Moment des Anlaufens des Motors durch den Saugrohrunterdruck bewirkt. Auch das willkürliche Einrücken stellt einen äußerst einfach durchzuführenden Vorgang dar, da hierzu lediglich vom Fahrer ein Ventil geöffnet zu werden braucht. Schließlich hat die Vorrichtung nach der Erfindung noch - den besonderen Vorteil, daß die Sperre auch dann einrückt, wenn der Fahrer beim Verlassen des Fahrzeuges vergißt, sie willkürlich einzulegen. Der Unterdruck in der Unterdruckkammer läßt nämlich in verhältnismäßig kurzer Zeit infolge der Undichtigkeiten an den Ventilen nach, so daß das Verriegelungsorgan unter der Wirkung seiner Feder selbsttätig einrückt.
  • Ein Ausführungsbeispiel. der Servo-Blockiervorrichtung gemäß der Erfindung ist in der einzigen Figur der Zeichnung schematisch veranschaulicht.
  • Wie an sich bekannt, besitzt die eigentliche Blockiervorrichtung einerseits eine mit Zähnen oder Rasten versehene Scheibe 1, die mit den Laufrädern des Fahrzeuges drehfest und im vorliegenden Falle auf die Haupt- oder Abtriebswelle 2 des Getriebes aufgekeilt ist. Andererseits trägt ein Hebel 3, der auf einem in bezug auf das Fahrzeug festen Zapfen 4 schwenkbar gelagert ist, eine Verriegelungsrolle 5, die beispielsweise mittels eines Nadellagerkäfigs auf einem Zapfen 6 lose gelagert ist. Eine Feder 7, die sich einerseits am Hebel 3 und andererseits bei 8 an einem festen Teil abstützt, hat ferner das dauernde Bestreben, den Hebel 3 an die Scheibe 1 heranzuschwenken.
  • Der Boden la der Rasten der Scheibe 1 hat im wesentlichen eine halbkreisförmige Gestalt, um die Verriegelungsrolle 5 mit geringem Spiel aufnehmen zu können.
  • Die übergangsprofile 1 b und 1 c vom Rastenboden zum Umfang der Scheibe sind derart ausgebildet, daß die Rolle 5 unter der Wirkung der Feder 7 nur dann in die Rasten einrücken kann, wenn die Umlaufgeschwindigkeit der Scheibe 1 Null oder sehr klein ist. Zu diesem Zweck sind die Kraft der Feder 7, die Masse des Hebels 3 und die Gestalt der übergangsprofile 1 b und 1 c derart bestimmt, daß von einer sehr klein gewordenen Umlaufgeschwindigkeit der Scheibe 1 ab die Verriegelungsrolle 5 vom Rand der Rasten abprallt, ohne in diese vollständig einzurücken und folglich ohne die Haupt- oder Abtriebswelle 2 anhalten zu können. Diese an sich bekannte Anordnung soll verhindern, daß die Blockiervorrichtung in Tätigkeit gesetzt werden kann, solange das Fahrzeug in Bewegung ist.
  • Gemäß der Erfindung besitzt die Servo-Blockiervorrichtung folgende Betätigungsmittel: Ein bei 10 am Hebel 3 angelenkter Lenker 9 ist mit zwei Scheiben 11 und 12 fest verbunden, die eine Membran 13, die auf eine glockenförmige Unterdruckkammer 14 abdichtend, z. B. durch Umbördeln oder Einfalzen aufgespannt ist, einklemmen.
  • Der von der Unterdruckkammer 14 und der Membran 13 eingeschlossene Hohlraum läßt sich in Verbindung setzen einerseits mit dem Saugstutzen des Motors über eine Leitung 15, die mit einem Rückschlagventil 16 und mit einer kalibrierten Einschnürang als Drosselstelle 17 versehen ist, andererseits mit der Außenluft über eine öffnung 18, die von einem Ventil 19 abgesperrt wird. Die Betätigung des Ventils 19 kann über eine Stange oder ein Kabel 20 von einem nicht weiter dargestellten Bedienungsglied aus erfolgen, das in Reichweite des Fahrers angeordnet ist und der Schalthebel für die Gänge sein kann. Der Schalthebel kann dann beispielsweise eine »Parkstellung« aufweisen.
  • Eine bei 22 am Hebel 3 angelenkte Zugstange oder ein biegsamer Kabelzug21 gestattet es endlich, den Hebel unter überwindung der Feder 7 aus der Scheibe 1 auszurücken. Die Bedienung des Kabelzuges 21 ist ebenfalls in Reichweite des Fahrers, doch ist dessen Benutzung grundsätzlich nur in Ausnahmefällen vorgesehen und braucht nicht so zugänglich wie das übliche Schaltglied zu sein.
  • Die Arbeitsweise der Blockiervorrichtung ist folcrende: Wünscht der Fahrer die Blockiervorrichtung wirksam zu machen, dann braucht er nur mittels des mit dem Kabel 20 verbundenen Schaltgliedes das Ventil 19 zu lüften, wodurch der Innenraum der Unterdruckkammer 14 mit der Außenluft in Verbindung gebracht wird, selbst wenn zu diesem Zeitpunkt der Motor läuft und in der Saugleitung einen Unterdruck erzeugt, denn der Durchlaßquerschnitt der öffnung 18 ist bedeutend größer als der der Drosselstelle 17.
  • Unter diesen Verhältnissen steht die Membran 13 unter keinem nennenswerten Saugdruck, und der Hebel 3 kann sich unter der Wirkung der Feder 7 so weit zur Scheibe 1 hin verstellen, bis die Verriegelungsrolle 5 mit der Scheibe in Berührung gelangt.
  • Steht in diesem Augenblick eine Raste der Scheibe 1 der Verriegelungsrolle 5 gegenüber, so dringt diese in die Raste vollständig ein.
  • Tritt jedoch die Verriegelungsrolle 5 einem zwei Rasten der Scheibe 1 voneinander trennenden vollen Teil gegenüber, dann bleibt sie auf diesem liegen und fällt in eine der beiden Nachbarrasten nur dann ein, wenn das Fahrzeug leicht anfährt, die Scheibe 1 also eine Drehbewegung beginnt. Da dieses beginnende Anfahren nur mit geringer Geschwindigkeit eintreten kann, wird die Verriegelungsrolle bis auf den Boden der Raste einrücken, ohne an den Übergangsprofilen 1 b oder 1 c zurückzuspringen.
  • Sobald die Verriegelungsrolle 5 vollständig in eine der Rasten der Scheibe 1 eingerückt ist, bleibt das Fahrzeug blockiert.
  • Wie auf diese Weise zu sehen ist, erfolgt das sofortige Auslösen der Wirksamkeit der Blockiervorrichtung nur nach dem Willen des Fahrers, der zu diesem Zweck erst das mit dem Kabel 20 verbundene Schaltglied bedienen muß. Wenn jedoch das Fahrzeug längere Zeit stehenbleibt, kommt die Wirkung der Blockiervorrichtung von selbst zu der Wirkung der Handbremse hinzu, was erst nach Ablauf der mehr oder weniger langen Zeitspanne eintritt, die der Innenraum der Unterdruckkammer14 braucht, um auf atmosphärischen Druck zu kommen, und diese Zeitspanne hängt von der Abdichtung der beiden Ventile 16 und 19 ab.
  • Beün Wiederanspringen des Fahrzeugmotors hebt der im Einlaßkrümmer des Motors herrschende Unterdruck ohne weiteres Hinzutun des Fahrers das Ventil 16 ab und greift auf den Innenraum der Unterdruckkammer 14 über. Die Membran 13 wird angezogen und hebt dabei unter Überwindung der Kraft der Feder 7 den Hebel 3 an, wodurch die Blockiervorrichtung entriegelt wird und auf diese Weise verhindert wird, daß ein Anfahren versucht werden kann, während das Fahrzeug versehentlich blockiert geblieben wäre. Wenn das mit dem Kabel 20 verbundene Schaltglied an eine »Parkstellung« des Schalthebels für die Gänge gebunden ist, tritt die selbsttätige Sicherheitsentriegelung auf jeden Fall ein, wenn der Motor läuft und der Hebel aus seiner »ParksteRung« herausgeschwenkt wird. Es muß bemerkt werden, daß eine einfache Unterdrucksteuerung des Hebels in Verbindung mit dem Saugstutzen des Motors natürlich eine selbsttätige, an die Drehung des Motors gebundene Wirkungsweise gewährleisten würde, jedoch den ernsten Nachteil hätte, daß bei plötzlichem Ausfallen des Motors und vor dem vollständigen Halten des Fahrzeuges das Einrücken der Blockiervorrichtung möglich wäre und zu einem schädlichen Ruck in der Kraftübertragung führen könnte. Im vorliegenden Falle ist dieses Risiko ausgeschlossen.
  • Zur Berücksichtigung gewisser Ausnahmefälle in der Benutzung, z. B. beim Abschleppen des stehengebliebenen Kraftfahrzeuges hat der Fahrer die Möglichkeit, durch Bedienung des mit dem Kabel 21 verbundenen Schaltgliedes den Hebel 3 unter überwindung der Wirkung der Feder 7 von der Scheibe 1 abzurücken und folglich die Blockierung aufzuheben.
  • Die Unterdruckkammer 14 läßt sich selbstverständlich durch jede andere gleichwertige Unterdruckvorrichtung ersetzen, sofern diese unter den gleichen Bedingungen mit dem Saugstutzen des Motors und mit der Außenluft in Verbindung gesetzt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Servo-Blockiervorrichtung für Kraftfahrzeuge zum Festlegen einer Welle, insbesondere der Getriebeabtriebswelle, bestehend aus einem Verriegelungsorgan, das unter der Wirkung einer Feder in eine auf die Welle aufgekeilte Rastenscheibe eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausrücken des Verriegelungsorgans (3, 5) eine an sich bekannte, über eine Drosselstelle (17) und ein Rückschlagventil (16) mit dem Ansaugstutzen des Motors verbundene Servo-Unterdrucksteuerung vorgesehen ist und zum willkürlichen Einrücken des Verriegelungsorgans die Unterdruckkammer (14) der Unterdrucksteuerung mit der Außenluft über ein bedienbares, eine Öffnung (18) von größerem Querschnitt als die Drosselstelle (17) freigebendes Ventil (19) verbindbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 757 474; USA.-Patentschriften Nr. 1749638, 2127890, 2151211.
DER24887A 1958-02-06 1959-02-03 Servo-Blockiervorrichtung fuer Kraftfahrzeuge Pending DE1118616B (de)

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FR1118616X 1958-02-06

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DER24887A Pending DE1118616B (de) 1958-02-06 1959-02-03 Servo-Blockiervorrichtung fuer Kraftfahrzeuge

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