DE1118588B - Tragbare Naehmaschine, insbesondere Sackzunaehmaschine - Google Patents
Tragbare Naehmaschine, insbesondere SackzunaehmaschineInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B51/00—Devices for, or methods of, sealing or securing package folds or closures; Devices for gathering or twisting wrappers, or necks of bags
- B65B51/04—Applying separate sealing or securing members, e.g. clips
- B65B51/07—Sewing or stitching
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B13/00—Machines for sewing sacks
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Description
Die Erfindung betrifft eine tragbare Nähmaschine, insbesondere Sackzunähmaschine mit einem mit einer
nach oben abgebogenen Spitze versehenen Stoffdrücker und einer Kurvensteuerung für den Stoffschieber,
die den Stoffschieber bei seiner Bewegung entgegen der Nährichtung in eine schräg nach unten
gerichtete Lage kippt und ihn bei der den Vorschub des Werkstückes bewirkenden Bewegung wieder in
eine waagerechte Lage zurückführt.
Derartige Vorrichtungen sind an sich bekannt. Sie haben den wesentlichen Nachteil, daß das Erfassen
des Stoffrandes mit ihnen nicht einwandfrei erfolgt und manueller HiMe bedarf. Insbesondere bei stärkeren
. Stoffen, wie Säcken od. dgl., muß bei den bekannten Maschinen der Stoffdrücker erst von Hand gelöst, der
Stoff eingeschoben und der Stoffdrücker aufgesetzt werden, ehe der eigentliche Nähvorgang erfolgen kann.
Diese verschiedenen bei den bekannten Maschinen notwendigen Handgriffe zwingen dem Arbeiter ein
langsames Tempo und auch ein häufiges Bücken auf, was lästig empfunden wird. Das nicht einwandfreie
Erfassen des Nähgutes bei Beginn des Nähvorganges liegt insbesondere daran, daß die Stichplatte bei diesen
bekannten Vorrichtungen nicht eine nach unten gerichtete Spitze aufweist und der Stoffschieber am
Anfang seiner den Vorschub des Werkstückes bewirkenden Bewegung nicht unter das Nähgut greift, wodurch
ein Mitnehmen desselben erfolgen könnte, selbst wenn z. B. beim Nähen von Säcken die Stoffstärke
dicker ist. Somit ist bei den bekannten Vorrichtungen der Bedienungsmann gezwungen, bei größeren Stoffstärken
den Stoffpresser anzuheben im Moment der Einführung des Sackes in die Maschine.
Diese Übelstände werden durch die Erfindung beseitigt, sie besteht darin, daß die räumliche Zuordnung
des Stoffschiebers sowie der mit einer nach unten gerichteten Spitze versehenen Stichplatte und des
Stoffdrückers so getroffen ist, daß der Stoffschieber am Anfang seiner den Vorschub des Werkstückes bewirkenden
Bewegung in den Raum des Eingangskeiles für das Werkstück eintritt, der von der nach unten
abgebogenen Stichplatte und der nach oben abgebogenen Spitze des Stoffdrückers gebildet wird. Durch
diese V-förmige Ausbildung der Eingangspforte für das Nähgut können selbst außergewöhnlich starke
Säcke od. dgl. erfaßt werden, ohne daß die Einführung des Werkstückes manueller Hilfe bedarf. Der Stoffrand
wird erfaßt und mitgenommen, wodurch ein einwandfreies Arbeiten der Maschine gewährleistet ist,
so daß auch beim Anfang keine Stiche am Ort erfolgen können, was leicht zu Verknotungen und Störungen
im Betrieb führen kann. Ferner kann durch diese Tragbare Nähmaschine,
insbesondere Sackzunähmaschine
insbesondere Sackzunähmaschine
Anmelder:
Leon Doyen und Louis Doyen,
Lyon, Rhone (Frankreich)
Lyon, Rhone (Frankreich)
Vertreter: Dr. O. Loesenbeck, Patentanwalt,
Bielefeld, Herforder Str. 17
Bielefeld, Herforder Str. 17
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 17. November 1953 (Nr. 34 152)
und 24. März 1954 (Nr. 34 501)
und 24. März 1954 (Nr. 34 501)
Leon Doyen und Louis Doyen,
Lyon, Rhone (Frankreich),
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
Vorrichtung das Tempo des Arbeiters gesteigert werden und ein häufiges Bücken zum Nachsehen und
Neuaufsetzen der Maschine wird wirksam verhindert.
Der Bedienungsmann kann somit eine Unzahl Säcke zunähen, ohne irgendwelche Handgriffe außer der
Ein- und Ausschaltung des Motors an der Maschine auszuführen.
Ein weiterer Gedanke der Erfindung besteht darin, daß das Getriebe für die Bewegung des Stoffschiebers
aus einer exzentrisch an der Antriebswelle befestigten Kurbelscheibe besteht, an die eine Kurbel angelenkt
ist, die über einen doppelarmigen Hebel die Bewegung des auf der Kurbelscheibe lose gelagerten Stoffschiebers
steuert. Es ist zwar bereits schon bekannt, bei einem Stoffschieberantrieb ein den Stoffschieberbalken
stützendes schwenkbar gelagertes Segment anzuordnen, welches sich infolge Kupplung mit dem Stoffschieberbalken
bei dessen Längsbewegung auf der Unterseite des Stoffschieberbalkens abwälzt und dabei
dessen Heben und Senken herbeiführt, jedoch wird mit dieser bekannten Vorrichtung nur ein Heben und
Senken des Stoffschieberbalkens hervorgerufen, und eine Schrägstellung des Stoffschiebers ist dadurch
nicht zu erzielen, da das Segment lediglich mit einem einarmigen Hebel zusammenarbeitet, während der
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Erfindungsgegenstand über einen doppelarmigen Hebel die Bewegungen des auf der Kurbelscheibe
lose gelagerten Stoffschiebers steuert und diesen zur besseren Erfassung der Warenkante in eine spürbare
Schrägstellung bringt.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Nähmaschine in Vorderansicht im Schnitt,
Fig. 2 die Maschine in Seitenansicht im Schnitt,
Fig. 3 bis 6 Darstellungen der verschiedenen Positionen
des Stoffschiebers und andere Einzelteile während des Verstellungszyklus.
In den Fig. 1 und 2 bezeichnet 7 den um eine Achse 11 an seiner Haltestange 12 schwenkbaren Stoffdrükker,
dessen untere Fläche im vorderen Teil nach oben hin abgebogen ist. 8 ist der Stoffschieber, 9 die Nadel,
10 die Nadelstange, 13 die vorn in einen schrägen Teil 13 α auslaufende Stichplatte, 14 der Greifer und
15 eine verschiedene Nocken tragende Welle, welche von der nicht dargestellten flexiblen, vom Motor kommenden
Welle über ein Schneckenrad 16 und eine Schnecke 17 angetrieben wird. 18 ist eine Kurbelscheibe
zur Steuerung der Aufwärts- und Abwärtsbewegung des Stoffschiebers 8, die exzentrisch auf der
Welle 15 befestigt ist. 19 bezeichnet einen Exzenter, der über die Hebel 21 und 22 die hin- und hergehende
Bewegung des Halters 20 des Stoffschiebers 8 steuert, welcher unter der Wirkung einer ihn gegen die Kurbelscheibe
18 drückenden Feder 30 steht.
23 ist ein Nocken zur Steuerung des Greifers 14. 24 ist die eine Kurbelstange, welche an dem Schnekkenrad
16 angelenkt ist und über die Kurbelzapfen 25 und 26 und die Zwischenwelle 27 der Nadelstange 10
eine hin- und hergehende geradlinige Bewegung erteilt.
Die erfindungsgemäße räumliche Zuordnung des Stoffschiebers 8, der Stichplatte 13 und des Stoffdrükkers
7 ermöglicht den Fortfall der üblichen Vorrichtungen zum Anheben des Stoffdrückers. Infolge des
Zusammenwirkens der Kurbelscheibe 18 und des Exzenters 19 führt nämlich der Stoffschieber 8 nicht eine
rechteckige Bewegung aus, wie dies gewöhnlich der Fall ist, sondern einen den Stoff sicher ergreifenden
Zyklus, dessen verschiedene Phasen wie folgt beschrieben
sind:
Nach Beendigung seiner Rückwärtsbewegung (Fig. 3) wird der Stoffschieber 8 zu einer annähernd lotrechten
Abwärtsbewegung in Richtung des Pfeiles 34 der Fig. 3 gezwungen, da die exzentrisch auf der Welle 15
befestigte Kurbelscheibe 18, auf der der Stoffschieber 8 aufliegt, sich nach unten bewegt.
Während des Abwärtshubes geht der Stoffschieber 8 vorwärts, wobei er nach unten, infolge des Vorschubs
durch den Exzenter 19, der sich um die Welle 15 nach links bewegt, schwingt, wie durch den Pfeil
35 in Fig. 4 angedeutet ist. Der Stoffschieber 8 steht dann am Ende seines Hubes etwa parallel zu dem
vorderen abgebogenen Ende 13 α der Stichplatte 13, aber unterhalb derselben.
Durch die Einwirkung der Kurbelscheibe 18 wird der Stoffschieber 8 plötzlich in Richtung des Pfeiles 36
der Fig. 5 nach aufwärts geführt, so daß er mit seinen ersten Zähnen die Stofflagen erfaßt, welche zwischen
die ein V bildenden Enden des Stoffdrückers 7 und der Stichplatte 13 eingeführt wurden. Dabei ist er in den
Raum des Eingangskeiles für den Stoff eingetreten, der von dem nach unten gebogenen Stichplattenteil 13 a
und der nach oben gebogenen Spitze des Stoffdrükkers 7 gebildet wird.
Schließlich wird dem Stoff schieber 8 eine geradlinige Rückwärtsbewegung in Richtung des Pfeiles 38
der Fig. 6 erteilt, wobei er den Stoff mitnimmt.
Der Stoffschieber 8 befindet sich dann in der Stellung der Fig. 3, und ein neues gleiches Arbeitsspiel
beginnt.
Die Kombination dieses Verstellzyklus des Stoffschiebers 8 mit der Schwenkmöglichkeit des Stoffdrückers
7 und der Schräglage des vorderen Endes 13 a der Stichplatte 13 gestatten das Erfassen des Stoffes,
ohne ein Anheben des Stoffdrückers oder eine Verringerung seines Anpreßdruckes erforderlich zu machen,
wobei insbesondere der Eintritt des Stoffschiebers 8 in den Raum des Eingangskeiles das Erfassen
des Stoffes garantiert.
Eine derartige Maschine ist somit, wenn auch nicht auschließlich, für Fälle interessant, in welchen es sich
um die Herstellung kurzer Nähte an dicken Stoffen handelt, was mit den üblichen Maschinen verhältnismäßig
schwierig ist und stets bei jeder Einführung der Stoffe das Anheben und Senken des Stoffdrückers erfordert.
Claims (2)
1. Tragbare Nähmaschine, insbesondere Sackzunähmaschine mit einem mit einer nach oben
abgebogenen Spitze versehenen Stoffdrücker und einer Kurvensteuerung für den Stoffschieber, die
den Stoffschieber bei seiner Bewegung entgegen der Nährichtung in eine schräg nach unten gerichtete
Lage kippt und ihn bei der den Vorschub des Werkstückes bewirkenden Bewegung wieder in
eine waagerechte Lage zurückführt, dadurch gekennzeichnet, daß die räumliche Zuordnung des
Stoffschiebers (8), der mit einer nach unten gerichteten Spitze (13 α) versehenen Stichplatte (13) und
des Stoffdrückers (7) so getroffen ist, daß der Stoffschieber (8) am Anfang seiner den Vorschub
des Werkstückes bewirkenden Bewegung in den Raum des Eingangskeiles für das Werkstück eintritt,
der von der nach unten abgebogenen Stichplatte (13) und der nach oben abgebogenen Spitze
des Stoffdrückers (7) gebildet wird.
2. Tragbare Nähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe für die
Bewegung des Stoffschiebers aus einer exzentrisch an der Antriebswelle befestigten Kurbelscheibe
(18) besteht, an die eine Kurbel (21) angelenkt ist, die über einen doppelarmigen Hebel (22) die Bewegungen
des auf der Kurbelscheibe (18) lose gelagerten Stoffschiebers (8) steuert.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 804 750, 658 323,
605, 277 072;
USA.-Patentschrift Nr. 2558 010.
Deutsche Patentschriften Nr. 804 750, 658 323,
605, 277 072;
USA.-Patentschrift Nr. 2558 010.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 747/190 11.61
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR751588X | 1953-11-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1118588B true DE1118588B (de) | 1961-11-30 |
Family
ID=9155497
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED18816A Pending DE1118588B (de) | 1953-11-17 | 1954-10-05 | Tragbare Naehmaschine, insbesondere Sackzunaehmaschine |
Country Status (4)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE1118588B (de) |
| FR (2) | FR1101769A (de) |
| GB (1) | GB751588A (de) |
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