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DE1118310B - Elektrischer Mikroschnappschalter - Google Patents

Elektrischer Mikroschnappschalter

Info

Publication number
DE1118310B
DE1118310B DEO7217A DEO0007217A DE1118310B DE 1118310 B DE1118310 B DE 1118310B DE O7217 A DEO7217 A DE O7217A DE O0007217 A DEO0007217 A DE O0007217A DE 1118310 B DE1118310 B DE 1118310B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact arm
angle lever
contact
leaf spring
actuating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEO7217A
Other languages
English (en)
Inventor
Ulrich Wintzer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Olympia Werke AG
Original Assignee
Olympia Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Olympia Werke AG filed Critical Olympia Werke AG
Priority to DEO7217A priority Critical patent/DE1118310B/de
Publication of DE1118310B publication Critical patent/DE1118310B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H13/00Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch
    • H01H13/02Details
    • H01H13/26Snap-action arrangements depending upon deformation of elastic members
    • H01H13/36Snap-action arrangements depending upon deformation of elastic members using flexing of blade springs
    • H01H13/40Blade spring with at least one snap-acting leg and at least one separate contact-carrying or contact-actuating leg
    • H01H13/42Blade spring with at least one snap-acting leg and at least one separate contact-carrying or contact-actuating leg having three legs

Landscapes

  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)

Description

  • Elektrischer Mikroschnappschalter Die Erfindung betrifft jene Art elektrischer Mikroschnappschalter, die mit einem zwischen einem schwenkbar gelagerten Winkelhebel und einer Blattfeder eingespannten, zwischen einem Festkontaktpaar umschnappbaren, steifen Kontaktarm ausgestattet sind, dessen an einem Stößel anliegender Winkelhebel und dessen Blattfeder sich, einander übergreifend, an einem mehrfach winkelförmig abgebogenenAnschlußstück in Schneidenlagem abstützen, wobei die sich dicht unterhalb der Totpunktebene abstützende, gegebenenfalls in einer Richtung vorgebogene Blattfeder mit dem Kontaktarm an dem den Kontakt tragenden Ende verbunden ist.
  • Derartige Schalter haben sich gut bewährt, da sie außer einem einfachen Aufbau infolge des steifen Kontaktarmes und der bei ihnen gegebenen Kontaktabwälzung eine relativ hohe Schaltleistung besitzen.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine besondere Ausführungsform derartiger Schalter, die dem besonderen Erfordernis der Mikroschnappschalter Rechnung trägt, raumsparend zu sein, weil es hier auf die Reduzierung der Abmessungen maßgeblich ankommt, wobei gleichzeitig die Lebensdauer erhöht werden soll.
  • Dabei war zu beachten, daß der Schalter zur Erzielung der erforderlichen Erschütterungsunempfindlichkeit, insbesondere in Richtung Ruhelage, eine ausreichende Kraftkomponente aufweist und dementsprechend eine sichere Kraftwirkung in dieser Richtung besitzt.
  • Gemäß der Erfindung ist dieses Problem dadurch gelöst worden, daß die nach unten vorgebogene Blattfeder, die in an sich bekannter Weise mit Hilfe des Kontaktnietes oder gleichartiger Mittel mit dem Kontaktarm verbunden ist, mit ihrem dem Kontaktarm parallelen Ende dem Betätigungsende des Kontaktarmes ein in jeder Schaltlage ausreichendes Drehmoment in Richtung der Ruhelage erteilt und daß der Winkelhebel in unmittelbarer Nähe der Totpunktebene gelagert ist.
  • Da die Blattfeder nicht einstückig mit dem Kontaktarm ist, kann sie in an sich bekannter Weise aus hochwertigem Federmaterial ohne Rücksicht auf dessen Leitfähigkeit hergestellt werden, so daß sie auch bei längerem Betrieb ihre Federkraft nicht ändert. Der Winkelhebel benötigt infolge seiner so erzielbaren Lagerung nur wenig Platz. Außerdem wird die Reibung zwischen Winkelhebel und Stößel erheblich durch die Lage seines Schwenklagers vermindert. Weiterhin ist es zweckmäßig, in bekannter Weise die Begrenzung des Ausschlags des Betätigungsendes des Kontaktarmes durch die Länge des aus dem Schaltergehäuse herausragenden Teils des Stößels festzulegen.
  • Ferner ist es vorteilhaft, daß wiederum in bekannter Weise zwischen dem Betätigungsende des Kontaktarmes und dem schwingbar gelagerten Winkelhebel zur Einstellung des Aufhängepunktes des Kontaktarmes an dem Winkelhebel eine Verstellvorrichtung, z. B. in Form einer Rastverzahnung am Hebelrücken für eine Aufhängeöse des Kontaktarmes vorgesehen ist.
  • Eine zweckmäßige Ausführungsform, des neuen Schalters entsteht dadurch, daß der schwingbar gelagerte Winkelhebel eine Seitenführung aufweist, daß z. B. zwischen seinem Betätigungsende und dem entsprechenden Ende des Betätigungsstößels eine Nut-und Federverbindung vorgesehen ist.
  • Für die Montage und den Betrieb kann es vorteilhaft sein, daß das an seinem Schwenkpunkt liegende Ende des schwingbaren Winkelhebels eine Seitenführung aufweist, beispielsweise mit einer Nase in einen gestellfesten Schlitz ragt, der in einem an sich bekannten, etwa W-förmigen, das bewegliche System unterstützenden Anschlußstück angeordnet sein kann.
  • In der Zeichnung ist eine als Beispiel dienende Ausführungsform. der Erfindung dargestellt.
  • Nach Fig. 1 sind in einem Schaltergehäuse 1. zwei Anschlußstücke 2 für einen Ruhekontakt 3 und für einen Arbeitskontakt 4 und ein etwa W-förmiges Anschlußstück 5 fest angeordnet, dessen mittlere Einbiegung 6 einem schwingbar gelagerten Winkelhebel 7 als Schwenkpunkt dient, während gegen seine obere Einbiegung 8 eine Blattfeder 9 anliegt, die durch einen Kontaktniet 10 mit einem beweglich aufgehängten Kontaktarm 11 (Fig. 2) vereinigt ist.
  • Das andere Ende 12 dieses Kontaktarmes 11 übergreift mit einer schlitzartigen Öse 13 das aufwärts ragende Ende 14 des schwingbaren Winkelhebels 7; das mit dem Fuß 15 eines Stößels 16 durch eine in Steglängsrichtung verlaufende Feder- und Nutverbindung 17, 18 geführt ist.
  • Die Feder 9 weist eine z. B. kreisbogenförmige Verbiegung nach unten auf (Fig. 4). Durch ihre Einspannung erzeugt sie sowohl eine Kraft wahlweise auf den Kontakt 3 oder 4 als auch eine stets in gleicher Richtung wirkende Rückstellkraft auf den Stößel 16.
  • Wie Fig.1 erkennen läßt, liegt der Schwenkpunkt 6 des schwingbar gelagerten Winkelhebels 7 in der Ruhelage dicht unter der etwa die labile Lage dieses Systems kennzeichnenden Linie 19-19, die die Schließstellung der Kontakte 3,10 mit dem Aufhängepunkt 20 des Betätigungsendes 12 des Kontaktarmes 11 verbindet. Ferner ist ersichtlich, daß der Abstützpunkt 21 der Feder 9 an der oberen Einbiegung 8 des Anschlußstücks 5 ebenfalls dicht unter dieser Verbindungslinie 19-19 und somit auf der gleichen Seite wie der schwingbar gelagerte Winkelhebel ? liegt, wie an sich bekannt ist. In der Arbeitsstellung (Fig. 6) liegt der Lagerpunkt 6 des Winkelhebels 7 jedoch oberhalb der Linie 19-19.
  • Gemäß Fig. 3 kann z. B. der Rücken des schwingbar gelagerten Winkelhebels 7 mit einer Kastenverzahnung 22 versehen sein, in die die Schlitzöse 13 des Kontaktarmes 11 zwecks Justierung der Einzelteile zueinander wahlweise eingehängt werden kann.
  • Fig. 1 läßt erkennen, daß der Ausschlag des Betätigungsendes 12 des Kontaktarmes 11 nach oben durch den Fuß 15 des Betätigungsstößels 16 und nach unten durch die Länge des aus dem Gehäuse 1 herausragenden Stößelteils 23 begrenzt ist. Letzteres ist so kurz bemessen, daß seine Einschubstellung den entsprechenden Ausschlag des Kontaktarmes 11 begrenzt (vgl. Fig. 6). Dadurch wird der Winkelhebel 7 nicht stets bis auf einen das Durchschwingen des Systems bei zu starker Betätigung über die Schaltstellung hinaus verhindernden Anschlag 24 gedrückt und somit eine nachteilige Beanspruchung des Systems vermieden.
  • Fig. 3 und 5 lassen zusätzlich erkennen, daß das am Schwenkpunkt 6 liegende Ende des schwingbar gelagerten Winkelhebels 7, das mit den Schneiden ?7 am Anschlußstück 5 aufgelagert ist, mit einer mittleren Nase 25 in einen entsprechenden Schlitz 26 des Anschlußstücks 5 ragt und dadurch eine seitliche Führung erhält.
  • Aus dieser Darstellung ist ersichtlich, daß durch die Ausbildung der mit einer hohen Federkonstanz versehbaren Blattfeder und durch die raumsparende Lagerung des Schwenkhebels nur wenig Platz für den beweglichen Teil des Schnappmechanismus benötigt wird, wobei gleichzeitig die Erschütterungsempfindlichkeit herabgesetzt, die Lebensdauer erhöht und die Montagevereinfacht wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Elektrischer Mikroschnappschalter mit einem zwischen einem schwenkbar gelagerten Winkelhebel und einer Blattfeder eingespannten, zwischen einem Festkontaktpaar umschnappbaren, steifen Kontaktarm, dessen an einem Stößel anliegender Winkelhebel und dessen Blattfeder sich, einander übergreifend, an einem mehrfach winkelförmig abgebogenen Anschlußstück in Schneidemagern abstützen, wobei die sich dicht unterhalb der Totpunktebene abstützende, gegebenenfalls in einer Richtung vorgebogene Blattfeder mit dem Kontaktarm an dem den Kontakt tragenden Ende verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die nach unten vorgebogene Blattfeder (9), die in an sich bekannter Weise mit Hilfe des Kontaktnietes (10) oder gleichartiger Mittel mit dem Kontaktarm (11) verbunden ist, mit ihrem dem Kontaktarm parallelen Ende dem Betätigungsende (12) des Kontaktarmes ein in jeder Schaltlage ausreichendes Drehmoment in Richtung der Ruhelage erteilt und daß der Winkelhebel (7) in unmittelbarer Nähe der Totpunktebene gelagert ist.
  2. 2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzungen des Anschlags des Betätigungsendes (12) des Kontaktarmes (11) durch die Länge des aus dem Schaltergehäuse (1) herausragenden Teils (23) des Stößels (16) gegeben sind.
  3. 3. Schalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Betätigungsende (12) des Kontaktarmes (11) und dem schwingbar gelagerten Winkelhebel (7) zur Einstellung des Aufhängepunktes (20) des Kontaktarmes (11) an dem Winkelhebel (7) eine Verstellvorrichtung, z. B. in Form einer Rastverzahnung (22) am Hebelrücken für eine Aufhängeöse (13) des Kontaktarmes (11) vorgesehen ist.
  4. 4. Schalter nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der schwingbar gelagerte Winkelhebel (7) eine Seitenführung aufweist, daß z. B. zwischen seinem Betätigungsende (14) und dem entsprechenden Ende des Betätigungsstößels (16) eine Nut- und Federverbindung (17, 18) vorgesehen ist.
  5. 5. Schalter nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das an seinem Schwenkpunkt liegende Ende des schwingbaren Winkelhebels (7) eine Seitenführung wafweisi, beispielsweise mit einer Nase (25) in einen bestellfesten Schlitz (26) ragt, der in einem an sich bekannten, etwa W-förmigen, das bewegliche System unterstützenden Anschlußstück (5) angeordnet sein kann. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1779 893: USA: Patentschriften Nr. 2157156, 2 444 529, 2 469 976, 2 486 061, 2 513 804.
DEO7217A 1960-01-29 1960-01-29 Elektrischer Mikroschnappschalter Pending DE1118310B (de)

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DEO7217A DE1118310B (de) 1960-01-29 1960-01-29 Elektrischer Mikroschnappschalter

Publications (1)

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DE1118310B true DE1118310B (de) 1961-11-30

Family

ID=7351087

Family Applications (1)

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DEO7217A Pending DE1118310B (de) 1960-01-29 1960-01-29 Elektrischer Mikroschnappschalter

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DE (1) DE1118310B (de)

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