DE1118261B - Gegentakt-A-Verstaerker mit zwei Transistoren - Google Patents
Gegentakt-A-Verstaerker mit zwei TransistorenInfo
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
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- H03G3/00—Gain control in amplifiers or frequency changers
- H03G3/20—Automatic control
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Description
- Gegentakt-A-Verstärker mit zwei Transistoren Die Erfindung bezieht sich auf einen Gegentakt-A-Verstärker mit zwei Transistoren, denen ein der Umhüllenden des Signals entsprechender Vorstrom zugeführt wird. Das Eingangssignal wird dabei gegenphasig den Emitter-Basis-Kreisen der Transistoren zugeführt, und die beiden Emitter-Basis-Strecken sind für die Eingangssignalquelle als zwei entgegengesetzt in Reihe geschaltete Gleichrichter geschaltet.
- Eine derartige Anordnung eignet sich dazu, Störimpulse zu unterdrücken, wenn nach der Erfindung die Kollektor-Emitter-Strecke eines Hilfstransistors, dessen Basis durch die gleichgerichteten Signale gesteuert wird, im Eingangskreis der Verstärkertransistoren liegt und wenn der dadurch bedingte Vorstrom gleich oder nur wenig größer als die Amplitude des Signalstroms in diesem Kreise ist.
- Es sind an sich Transistor-Gegentaktverstärker mit einem veränderlichen Einstellstrom bekannt, der sich gegebenenfalls mit der Umhüllenden des Signalpegels ändern kann. Dabei bildet jedoch die Signalquelle mit jedem der beiden Transistoreingangskreise eine für die Signalschwingungen durchlässige geschlossene Schleife. Etwaige Störimpulse im Eingangssignal erreichen dabei unbehindert einen der beiden Transistorausgangskreise und werden somit nicht unterdrückt.
- Der Vollständigkeit halber sei bemerkt, daß ein Gegentaktverstärker mit Röhren bekannt ist, der bei kleinen Amplituden auf B- oder AB-Betrieb eingestellt ist, wobei durch eine ungeglättete Doppelweg-Gleichrichterspannung bei größeren Amplituden eine Verschiebung der Arbeitspunkte vorgenommen wird, derart, daß die gekrümmten Teile der Kennlinien für die Aussteuerung vermieden werden. Eine Steuerung, durch die eine Beschränkung von Störimpulsen möglich wäre, liegt dort nicht vor.
- Das gleiche gilt für einen bekannten Gegentaktverstärker mit Transistoren, bei dem der Arbeitspunkt in Abhängigkeit von der Signalamplitude bei kleinen Signalen in A-Schaltung eingestellt ist, während er bei größeren Signalen zur B-Schaltung hin verschoben wird. Der Hilfstransistor steuert dabei nicht mit hohem Innenwiderstand die Summe der Steuerströme für die beiden Transistoren. Eine Störbegrenzung wird somit auch dort nicht erhalten.
- Die Erfindung wird- an Hand der Zeichnung erläutert, in der Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung und Fig. 2 ein Schaltschema zur Erläuterung der Wirkungsweise des Verstärkers nach Fig. 1 zeigt.
- In der Schaltungsanordnung nach Fig. 1 werden die Signalschwingungen einer Quelle 1 über einen Transformator 2 den Eingangselektroden von in Gegentakt geschalteten Transistoren 3 und 4 zugeführt. Die Ausgangskreise dieser Gegentakttransistoren enthalten einen gemeinsamen Gegentakttransformator 5, dessen Sekundärklemmen 6 das Ausgangssignal entnommen wird. Zum Unterdrücken von Störimpulsen im Eingangssignal wird über die Mittelanzapfung 7 der Sekundärwicklung des Eingangstransformators 2 den Eingangselektroden der Transistoren 3 und 4 ein Vorstrom zugeführt, der von einem Hilfstransistor 8 geliefert wird. Dieser Hilfstransistor 8 bildet einen hohen Widerstand für die Signalschwingungen, so daß die in der Sekundärwicklung des Transformators 2 erzeugten Signalströme lediglich durch die Reihenschaltung der durch die Emitter-Basis-Strecken der Transistoren 3 und 4 gebildeten Gleichrichter fließen können.
- Der Erfindung liegt die an sich bekannte Wirkung zugrunde, daß, wenn ein Signal einer Signalspannungsquelle 20 zwei entgegengesetzt in Reihe geschalteten Gleichrichtern 11 und 12 geführt wird, denen über Widerstände 13, 14, 15 ein konstanter Vorwärts-Einstellstrom zugeführt wird, dieses Signal an der Ausgangsklemme 16 auf einen Pegel beschränkt wird, bei dem der von der Quelle 20 gelieferte Signalstrom kleiner bleibt als der durch die Widerstände 13, 14, 15 bestimmte Einstellstrom. Diese Erscheinung beruht darauf, daß, sobald der Signalstrom der Quelle 20 diesen Einstellstrom überschreiten will, entweder der Gleichrichter11 oder der Gleichrichter 12 nichtleitend wird.
- In der Schaltung nach Fig. 1 tritt die gleiche Er= scheinung auf, da, wenn der an der Sekundärwicklung des Transformators 2 erzeugte Signalstrom den von dem Hilfstransistor 8 erzeugten Vorstrom überschreiten will, entweder der Transistor 3 oder der Transistor 4 nichtleitend wird. Ist z. B. die obere Seite des Transformators 2 gegenüber der Mittelanzapfung 7 positiv, so wird zwar die Emitter-Basis-Strecke des Transistors 3 mehr in der Vorwärtsrichtung eingestellt, aber die Emitter-Basis-Strecke des Transistors 4 wird so weit in der Sperrichtung betrieben, daß, wenn dieser Signalstrom den Vorstrom des Hilfstransistors 8 überschreiten will, der Transistor 4 nichtleitend wird. Es wird dabei vorausgesetzt, daß der Hilfstransistor 8 einen so hohen Innenwiderstand hat, daß er praktisch für die Signalströme nichtleitend ist. Jedenfalls soll der Innenwiderstand der den Vorstrom liefernden Quelle (in diesem Falle also der Hilfstransistor 8) gegenüber dem inneren Eingangswiderstand der Transistoren 3, 4 bzw. dem Innenwiderstand der Signalquelle. über der Sekundärwicklung des Transformators 2 gemessen, hoch sein.
- Der Hilfstransistor 8 empfängt sein Signal nach Gleichrichtung von der Signalquelle 1, wozu ein Gleichrichter 8 mit einem Glättungsfilter 10 benutzt wird. Über dem GlättungsfiIter 10 entsteht eine der Umhüllenden des Signals entsprechende Spannung, mittels deren der erforderliche Vorstrom im Transistor 8 erzeugt wird. Die Schaltung wird dabei so bemessen, daß der erhaltene Vorstrom gerade gleich der durch den Transistoreingangskreis fließenden Signalstromamplitude oder nur wenig größer als diese ist. Gewünschtenfalls kann der Gleichrichter 9 nicht mit der Signalquelle, sondern mit den Ausgangsklemmen 6 verbunden werden, in welchem Falle jedoch ein zusätzlicher Vorstrom den Transistoren 3 und 4 zugeführt werden muß, da der Signalpegel an den Ausgangsklemmen 6 entsprechend dem Vorstrom begrenzt wird.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Gegentakt-A-Verstärker mit zwei Transistoren, denen ein der Umhüllenden des Signals entsprechender Vorstrom zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Kollektor-Emitter-Strecke eines Hilfstransistors, dessen Basis durch die gleichgerichteten Signale gesteuert wird, im Eingangskreis der Verstärkertransistoren liegt und daß der dadurch bedingte Vorstrom gleich oder nur wenig größer als die Amplitude des Signalstroms in diesem Kreise ist.
- 2. Verstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenwiderstand des Hilfstransistors hoch ist gegenüber dem effektiven Eingangswiderstand der Verstärkertransistoren.
- 3. Verstärker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfstransistor durch die gleichgerichteten Eingangssignale gesteuert wird.
- 4. Verstärker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfstransistor durch die gleichgerichteten Ausgangssignale gesteuert wird, während den Verstärkertransistoren ein zusätzlicher konstanter Vorstrom zugeführt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 638 863, 732 782; deutsche Auslegeschrift S 42710 VIII a/21 a2 (bekanntgemacht am 22. 11. 1956); britische Patentschrift Nr. 775 633.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL1118261X | 1958-10-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1118261B true DE1118261B (de) | 1961-11-30 |
Family
ID=19869577
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN17370A Pending DE1118261B (de) | 1958-10-14 | 1959-10-10 | Gegentakt-A-Verstaerker mit zwei Transistoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1118261B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1167917B (de) * | 1961-06-14 | 1964-04-16 | Sueddeutsche Telefon App Kabel | Geregeltes Netzgeraet fuer Gegentakt-B-Verstaerker |
| EP0002972A1 (de) * | 1977-12-16 | 1979-07-11 | Thomson-Csf | Verstärkeranordnung mit selbstanpassendem Dynamikbereich und Empfänger der eine dergleiche Anordnung verwendet |
| EP0018570A1 (de) * | 1979-04-27 | 1980-11-12 | VEB Transformatoren- und Röntgenwerk "Hermann Matern" | Schaltungsanordnung zur Unterdrückung von Störsignalen |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE638863C (de) * | 1930-02-25 | 1936-11-24 | Johannes Jacques Numans | Verfahren zum Betreiben von in Gegentakt geschalteten Entladungsroehren |
| DE732782C (de) * | 1934-05-02 | 1943-03-11 | Lorenz C Ag | Verfahren zur Vermeidung von Dynamik- und Klangverzerrungen bei Gegentakt-Niederfrequenzverstaerkeren in B-Schaltung |
| GB775633A (en) * | 1955-11-10 | 1957-05-29 | Gen Electric Co Ltd | Improvements in or relating to audio-frequency transistor amplifiers |
-
1959
- 1959-10-10 DE DEN17370A patent/DE1118261B/de active Pending
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| FR2412197A1 (fr) * | 1977-12-16 | 1979-07-13 | Thomson Csf | Dispositif amplificateur a dynamique autoadaptative et recepteur utilisant un tel dispositif |
| EP0018570A1 (de) * | 1979-04-27 | 1980-11-12 | VEB Transformatoren- und Röntgenwerk "Hermann Matern" | Schaltungsanordnung zur Unterdrückung von Störsignalen |
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