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DE1118026B - Strassenfahrzeug - Google Patents

Strassenfahrzeug

Info

Publication number
DE1118026B
DE1118026B DEK30061A DEK0030061A DE1118026B DE 1118026 B DE1118026 B DE 1118026B DE K30061 A DEK30061 A DE K30061A DE K0030061 A DEK0030061 A DE K0030061A DE 1118026 B DE1118026 B DE 1118026B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicle
wheels
axle
road
road vehicle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK30061A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Schwab
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Karl Kaessbohrer Fahrzeugwerke GmbH
Original Assignee
Karl Kaessbohrer Fahrzeugwerke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Karl Kaessbohrer Fahrzeugwerke GmbH filed Critical Karl Kaessbohrer Fahrzeugwerke GmbH
Priority to DEK30061A priority Critical patent/DE1118026B/de
Publication of DE1118026B publication Critical patent/DE1118026B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D53/00Tractor-trailer combinations; Road trains
    • B62D53/04Tractor-trailer combinations; Road trains comprising a vehicle carrying an essential part of the other vehicle's load by having supporting means for the front or rear part of the other vehicle
    • B62D53/06Semi-trailers
    • B62D53/061Semi-trailers of flat bed or low loader type or fitted with swan necks
    • B62D53/062Semi-trailers of flat bed or low loader type or fitted with swan necks having inclinable, lowerable platforms; Lift bed trailers; Straddle trailers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S9/00Ground-engaging vehicle fittings for supporting, lifting, or manoeuvring the vehicle, wholly or in part, e.g. built-in jacks
    • B60S9/02Ground-engaging vehicle fittings for supporting, lifting, or manoeuvring the vehicle, wholly or in part, e.g. built-in jacks for only lifting or supporting
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D3/00Wagons or vans
    • B61D3/16Wagons or vans adapted for carrying special loads
    • B61D3/18Wagons or vans adapted for carrying special loads for vehicles
    • B61D3/182Wagons or vans adapted for carrying special loads for vehicles specially adapted for heavy vehicles, e.g. public work vehicles, trucks, trailers
    • B61D3/184Wagons or vans adapted for carrying special loads for vehicles specially adapted for heavy vehicles, e.g. public work vehicles, trucks, trailers the heavy vehicles being of the trailer or semi-trailer type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • Straßenfahrzeug Die Erfindung betrifft ein Straßenfahrzeug mitunterhalb der Ladebrücke angeordneten Rädern, deren Achsstümpfe uminFahrzeuglängsrichtungverlaufende Schwenkachsen klappbar sind.
  • Das Umklappen der Aohsstümpfe und der daran befestigten Fahrzeugräder dient dazu, die Höhe des Straßenfahrzeuges, beispielsweise zum Transport auf einem Eisenbahnwaggon, zu verringern.
  • Bei einem bekannten Straßenfahrzeug der geschilderten Gablung werden die Räder um die Schwenkachse aus der vertikalen in eine horizontale Stellung geklappt, wobei sich das Gewicht des Fahrzeuges über die Radlagerung mittels des Rades gegenüber dem Boden abstützt.
  • Eine solche Bauweise ergibt jedoch keinen sicheren Stand, weil bei der Verwendung genormter Radscheiben bei Einzelrädern die Scheiben als nach außen weisende Schüsseln gebildet sind, wobei die Radbolzen und die Radbolzenmuttern über die Reifendicke hinausstehen, so daß die Räder auf den Radbolzen und Radbolzenmuttern aufliegen würden. Außerdem würde jedoch eine solche Abstützung verhältnismäßig rasch zu einer Beschädigung des Achslagers führen, welches bei umgeklappten Rädern das gesamte Gewicht des Fahrzeuges tragen muß.
  • Auch liegen die umgeklappten Räder bei diesem Fahrzeug flach auf dem Boden auf und ragen weit über die Breite des Fahrzeuges hinaus.
  • Bei einem bekannten Tiefladefahrzeug kann außerdem die tiefgelegene Ladebrücke dadurch auf den Boden abgesenkt werden, daß die Räder an parallelogrammartigen Querlenkern gelagert sind, wobei die querliegende Abstützung der Lenker zum Absenken der Ladebrücke querverschiebbar ausgebildet ist, so daß die am Tiefladerahmen angelenkten Enden der Querlenker nach unten schwenken, während die Räder ihre aufrechte Stellung beibehalten, jedoch die Spurbreite dabei verringert wird. Eine solche Lösung zum Absenken einer Ladebrücke ist jedoch nur dann durchführbar, wenn sich die Ladebrücke zwischen den seitlichen Fahrzeugrädern befindet. Soweit es sich jedoch um Straßenfahrzeuge mit unterhalb der Ladebrücke angeordneten Rädern handelt; würden die aufrecht stehenden Räder ein Absenken der Ladebrücke verhindern.
  • Weiterhin ist ein aufsattelbares Anhängefahrzeug bekanntgeworden, das auch am Aufsattelende mit Fahrzeugrädern ausgerüstet ist, die jedoch mittels an einem Querträger angelenkter winkelförmiger Achsstümpfe seitlich nach innen eingeklappt werden können. Es handelt sich also bei diesem Fahrzeug nicht darum, die Ladehöhe des Fahrzeuges zu verringern, sondern nur um die Frage, wie Fahrzeugräder untergebracht werden können, damit sie ein Aufsatteln. des vorderen Anhängerendes nicht stören. Einem Absenken des Fahrzeuges bei eingeklappten Rädern würde bei diesem Fahrzeug der Umstand entgegenstehen, daß die Räder an ihren Winkelarmen unterhalb der Quertraverse nach unten ragen und somit die Gesamtlast in liegender Stellung tragen. Abgesehen von dem unsicheren Stand eines derart abgesenkten Fahrzeuges, würde auch hier die Radlagerung durch axiale Stöße überbeansprucht und in verhältnismäßig kurzer Zeit zerstört werden.
  • Bei einem wahlweise auf Schiene oder Straße benutzbaren Fahrzeug mit Achsschenkeln, die um in Fahrtrichtung sich erstreckende Schwenkzapfen aus der Gebrauchslage verschwenkt sind, auf denen Spurkranzräder normaler Größe oder entsprechende Straßenräder frei drehbar sitzen, ist bereits vorgeschlagen worden, daß jeder Achsschenkel als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, dessen äußerer Arm das nach oben schwenkbare Rad aufnimmt und dessen innerer Arm zum Verriegeln des Achsschenkels in der Gebrauchslage dient. Durch diese Maßnahme soll erreicht werden, daß das auf der Straße verkehrende Fahrzeug ausreichenden Bodenabstand einhält, obwohl Spurkranzräder normaler Größe verwendet werden. Die dazu vorgesehene Lösung vermittelt ein sicheres Verriegeln der umgeklappten bzw. in Fahrstellung befindlichen Spurkranzräder mit einfachen Mitteln.
  • Des weiteren ist bei einem solchen bekannten wahlweise auf Schienen oder Straßen benutzbaren Fahrzeug vorgeschlagen worden, daß das Verstellglied für den Schwenkarm des Spurkranzrades. ein Schieber ist, der den Schwenkarm verschwenkt. Dadurch soll eine ausreichend starre Lage des ausgeschwenkten Achsschenkels und damit ein sicherer Spurlauf der Fahrzeugräder erreicht werden.
  • Ferner ist bei einem Fahrzeug mit auf den Boden absenkbarer Ladebrücke vorgeschlagen worden, die Räder an Kurbelarmen anzuordnen, so daß die Achsen samt ihrer Lagerung in Schlitzen des Fahrzeugrahmens in Längsrichtung des Fahrzeuges verschiebbar sind. Beim Absenken des Wagenkastens gelangen hierbei die Räder hinter den Wagenkasten. Zur Verwendung dieser Lösung ist jedoch notwendig, daß hinter dem Wagenkasten ausreichender Raum vorhanden ist. Außerdem verursacht die Lagerung der Kurbelarme in Längsschlitzen Schwierigkeiten.
  • Endlich ist noch bei einem Fahrzeug mit Kurbelarmen, welche zum Absenken des Fahrzeugaufbaues die Räder tragen und verschwenkbar und abgefedert sind, vorgeschlagen worden, daß die Räder an den Kurbelarmen um ihre Achslager abklappbar angeordnet sind. Diese Lösung setzt jedoch Kurbelarme voraus, die in Verbindung mit schweren Lastfahrzeugen zu konstruktiven Schwierigkeiten führen und die insbesondere auch eine Spezialfederung z. B. in Form einer kombinierten Hydraulik-Luftfederung erfordert. Auch ergibt sich bei dieser Lösung infolge der nahezu horizontalen Lage der umgeklappten Räder die Notwendigkeit, entweder einen Fahrzeugrahmen von geringer Breite zu verwenden oder den Rahmen in der Nähe der abklappbaren Räder einzukröpfen.
  • Die Erfindung geht deshalb zur Schaffung eines Straßenlastfahrzeuges, dessen Höhe zum Transport auf einen Eisenbahnwagen verringerbar ist, einen anderen Weg. Gemäß der Erfindung wird dazu ein Straßenfahrzeug der eingangs geschilderten Gattung in der Weise weitergebildet, daß jede Schwenkachse oberhalb der Fahrzeugachse angeordnet ist und daran mit ihrem oberen Ende eine als Träger des Achsstumpfem sowie gegebenenfalls einer Lenk- oder Bremseinrichtung dienende Backe aufgehängt ist, deren unteres Ende an der Fahrzeugachse verriegelbar ist, während die Fahrzeugachse bei abgesenktem Fahrzeug in an sich bekannter Weise als das Fahrzeug tragende Stütze dient.
  • Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß die Radlagerungen beim abgesetzten Fahrzeug völlig entlastet und die Radbolzen sowie deren Muttern gegen Beschädigungen geschützt sind. Die Räder werden bei abgesenktem Fahrzeug nicht als Unterstützung für den Wagenkasten herangezogen. Außerdem wird in der Breite durch das Schrägstellen der Räder noch ein erheblicher Betrag gewonnen, so daß die abgeklappten Räder auf keinen Fall über die Breite des Eisenbahnwaggons hinausragen. Ferner ergibt sich durch diese Maßnahme eine sehr einfache, dauerhafte Lagerung der Fahrzeugräder mit einer Verriegelungsmöglichkeit, welche ein sicheres Spurhalten des Fahrzeuges gewährleistet. Die bei abgesenktem Fahrzeug schräg stehenden Räder vermitteln endlich den Vorzug, daß der Rahmen des Fahrzeuges verhältnismäßig breit gehalten sein kann, so daß er mit Hilfe der ebenso breiten Fahrzeugachse eine sichere Abstützung während des Eisenbahntransports bildet.
  • In diesem Zusammenhang ist es günstig, wenn gemäß der Erfindung die Fahrzeugachse mit sich auf dem Boden abstützenden Fußplatten versehen ist.
  • Für die Gestaltung der Radlagerung ist es von Vorteil, wenn die Fahrzeugachse unterteilt ist in ein an den Fahrzeugfedern befestigtes 1VIittelstück und zwei über diese Enden geschobene Schuhe, die als Träger der Schwenkachse sowie gegebenenfalls der Fußplatten dienen.
  • Durch die besondere Lagerung der schwenkbaren Räder ist es auch möglich, Lenk- oder Bremsgestänge zu den schwenkbaren Rädern zu führen, und zwar in der Weise, daß diese Gestänge unterteilt sind in ein Mittelstück und mit diesem durch Steckkupplungen verbundene, mit den Rädern schwenkende Endstücke.
  • Ferner kann für jedeFahrzeugachseeindasSchwenken der Räder mit Hilfe von Kolben bewirkender Druckzylinder vorgesehen sein, wobei der Druckzylinder über ein Gestänge und Hebel mit den an der Fahrzeugachse angeordneten Schwenkachsen verbunden sein kann.
  • Durch diese Maßnahme braucht das Hochschwenken der Räder vor dem Absenken der Ladebrücke nicht von Hand vorgenommen zu werden und kann sehr einfach und rasch erfolgen. Als Vorteil ist noch zu erwähnen, daß die Räder infolge der Lagerung über eine Backe beim Anheben der Ladebrücke wieder selbsttätig ihre Ausgangsstellung einnehmen und dort leicht verriegelt werden können.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Dabei zeigt Fig. 1 ein als Sattelschleppanhänger ausgebildetes Fahrzeug in Seitenansicht und Fig. 2 eine Rückansicht des Fahrzeuges nach Fig. 1 in größerem Maßstab.
  • Der Sattelschleppanhänger weist einen Kastenaufbau 1 auf; der auf Rahmen-Längsträgern 2 ruht. An diesen Längsträgern 2 befinden sich wie üblich Federböcke 3, an welchen mittels Blattfederpaketen 4 in bekannter Weise Starrachsen 5 aufgehängt sind.
  • Am vorderen und hinteren Teil des Fahrzeuges ist jeweils an einer Traverse 6 ein Paar Hebeböcke 7 befestigt, die sicherheitshalber jeweils mit einer Stütze 8 gegenüber dem Fahrzeug abgestützt sind. Die Hebeböcke 7 sind teleskopartig ausgebildet, wobei deren ausziehbarer Teil mit einem Fuß 9 versehen ist. Die Fahrzeugachsen 5 sind jeweils unterteilt in ein an den Fahrzeugfedern 4 befestigtes Mittelstück 10 und zwei die Räder 11 tragende Achsstümpfe 12.
  • Auf die Enden des Achsmittelstückes 10 ist jeweils ein Schuh 13 aufgeschoben, an welchem einerseits eine Fußstütze 14 und andererseits ein Lagerbock 15 starr befestigt sind. Jeder Lagerbock 15 trägt ein oberes Auge 16 für eine Schwenkachse 17 und ein unteres Auge 18, in welchem sich eine Bohrung 19 befindet.
  • An jeder Schwenkachse 17 ist mit dem oberen Ende eine Backe 10 gelagert, welche am unteren Ende mit einer Bohrung 21 versehen ist. Die Backe 20 trägt mittels eines Bolzens 22 (in Fig. 2 strichpunktiert dargestellt) den Achsstumpf 12 nebst der zugehörigen Radlagerung und Rad 11.
  • Ist das Fahrzeug auf die Ladebrücke 23 des Eisenbahnwaggons aufgefahren, so werden zunächst die Hebeböcke ausgefahren (wie in Fig.1 durch die Pfeile angedeutet), bis sie die in Fig. 2 strichpunktiert gezeichnete Stellung erreicht haben. Die Räder 11 heben sich dabei, wie in Fig. 2 ebenfalls strichpunktiert dargestellt, von der Ladebrücke 23 ab. In dieser Lage der Räder 11 fluchten die Bohrung 21 der Backe 20 und die Bohrung 19 des Lagerbockes 15, und durch beide Bohrungen 21 und 19 ragt ein Steckbolzen (nicht gezeichnet). Nach Entfernen dieses Steckbolzens kann das Rad 11 mitsamt seiner Lagerung, des Achsstumpfes 12' und der Backe 20 um die Schwenkachse 17 in die in Fig. 2 gezeichnete Stellung gebracht werden. Das Schwenken der Räder 11 kann entweder von Hand erfolgen, wobei dieselben durch bekannte Mittel nach dem Schwenken zu verriegeln sind. Es ist jedoch auch möglich, das Schwenken der Räder mittels Druckzylinder und darin gleitenden Kolben durchzuführen, z. B. in der Weise, daß der Druckzylinder über ein Gestänge und Hebel die Schwenkachsen 17 bewegt. Nach dem Umlegen der Räder 11 werden die Hebeböcke 7 bzw. deren ausziehbarer Teil wieder eingefahren und somit das Fahrzeug so weit gesenkt, bis sich die Fußstützen 14 der Achs-Mittelstücke 10 auf der Ladebrücke 23 befinden. Damit hat das Fahrzeug einen festen Stand auf der Ladebrücke gefunden und kann ohne Verzurrung auf dem Waggon transportriert werden.
  • Grundsätzlich können die Räder samt dem Achsstumpf 12 und der Radlagerung vor dem Senken des Fahrzeuges auch vollkommen entfernt werden, indem z. B. auch die Achse 17 als Steckbolzen ausgebildet ist. An Höhe kann dabei allerdings nichts mehr gewonnen werden, auch ist das Wiederanbringen der Räder nicht so einfach als bei der Anlenkung derselben mittels der Schwenkachsen 17. Eine solche Anlenkung bietet ferner noch weitere Vorteile. Soweit nämlich an den Rädern Bremsen' vorhanden sind, muß dafür gesorgt werden, daß dieselben von den Bremsgestängen getrennt werden können. Dies kann besonders einfach erfolgen, wenn das Gestänge unterteilt ist in ein Mittelstück und mit diesem z. B. durch Steckkupplungen verbundene, mit der Bremse bzw. den Rädern 11 schwenkende Endstücke. Soweit die Räder 11 eine Achsschenkellenkung aufweisen und mittels Servolenkung in an sich bekannter Weise gelenkt werden, kann auch das Lenkgestänge in der gleichen Weise unterteilt und gekuppelt werden. Selbst bei angetriebenen Rädern ist ein Schwenken derselben möglich, in diesem Falle muß nur die Antriebswelle unterteilt sein,, wobei ebenfalls Steckkupplungen die Teile der Antriebswelle verbinden können.
  • An Stelle des gezeichneten Sattelschleppanhängers kann auch ein anderes Fahrzeug, gleichgültig, ob Anhänger oder Kraftfahrzeug, in der beschriebenen Weise ausgebildet sein. Soweit das Fahrzeug zwei Hinterachsen aufweist wie im. gezeichneten Beispiel (wobei die Räder der einen Achse der besseren übersieht halber nur strichpunktiert angegeben sind), müssen alle Räder schwenkbar an den Achsen angelenkt sein.
  • Bei Sattelschleppanhängern ergibt sich insofern eine Vereinfachung, als der Hebebock 7 am vorderen Teil des Anhängers in der Regel bereits vorhanden ist und außerdem die sonst notwendigen Vorderräder dabei entfallen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Straßenfahrzeug mit unterhalb der Ladebrücke angeordneten Rädern, deren Achsstümpfe um die Fahrzeuglängsrichtung verlaufende Schwenkachsen klappbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schwenkachse (17) oberhalb der Fahrzeugachse (5) angeordnet ist und daran mit ihrem oberen Ende eine als Träger des Achsstumpfem (12) sowie gegebenenfalls einer Lenk-oder Bremseinrichtung dienende Backe (20) aufgehängt ist, deren unteres Ende an der Fahrzeugachse (5) verriegelbar ist, während die Fahrzeugachse (5) bei abgesenktem Fahrzeug in an sich bekannter Weise als das Fahrzeug tragende Stütze dient.
  2. 2. Straßenfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrzeugachse (5) mit sich auf dem Boden abstützenden Fußplatten (14) versehen ist.
  3. 3. Straßenfahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrzeugachse (5) unterteilt ist in ein an den Fahrzeugfedern (4) befestigtes Mittelstück (10) und zwei über diese Enden geschobene Schuhe (13), die als Träger der Schwenkachse (17) sowie gegebenenfalls der Fußplatten (14) dienen.
  4. 4. Straßenfahrzeug nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zu den Rädern (11) führenden Gestänge, wie Lenk- oder Bremsgestänge, unterteilt sind in ein Mittelstück und mit diesem durch Steckkupplungen verbundene, mit den Rädern (11) schwenkende Endstücke.
  5. 5. Straßenfahrzeug nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Fahrzeugachse (5) ein das Schwenken der Räder mit Hilfe von Kolben bewirkender Druckzylinder vorgesehen ist.
  6. 6. Straßenfahrzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckzylinder über ein Gestänge und Hebel mit den an der Fahrzeugachse (5) angeordneten Schwenkachsen (17) verbunden ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 698 524, 690 984; USA.-Patentschrift Nr. 2 419 445. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsche Patente Nr. 1088 364, 1023 685, 1012 833, 1005 998, 963 242.
DEK30061A 1956-10-10 1956-10-10 Strassenfahrzeug Pending DE1118026B (de)

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