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DE1118021B - Treidelrotorsegler - Google Patents

Treidelrotorsegler

Info

Publication number
DE1118021B
DE1118021B DET13586A DET0013586A DE1118021B DE 1118021 B DE1118021 B DE 1118021B DE T13586 A DET13586 A DE T13586A DE T0013586 A DET0013586 A DE T0013586A DE 1118021 B DE1118021 B DE 1118021B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotor
towing
sailor
glider
rotors
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET13586A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Christian Tilenius
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CHRISTIAN TILENIUS DIPL ING
Original Assignee
CHRISTIAN TILENIUS DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CHRISTIAN TILENIUS DIPL ING filed Critical CHRISTIAN TILENIUS DIPL ING
Priority to DET13586A priority Critical patent/DE1118021B/de
Publication of DE1118021B publication Critical patent/DE1118021B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C27/00Rotorcraft; Rotors peculiar thereto
    • B64C27/02Gyroplanes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Wind Motors (AREA)

Description

  • Treidelrotorsegler Die Erfindung betrifft ein neues Verkehrsmittel unter Verwendung eines Luftfahrzeuges schwerer als Luft ohne Eigenantrieb, dessen Auftrieb von autorotierenden Tragschrauben und dessen Fortbewegungsenergie von schienen- oder kabelgebundenen Schleppfahrzeugen geliefert wird.
  • Es sind Tragschrauber mit eingebautem Motor bekannt, wobei die Luftschraube eine Vortriebskraft erzeugt und der den Auftrieb liefernde Rotor durch den Fahrwind infolge der Vorwärtsbewegung des Flugzeuges autorotiert. Ferner ist im letzten Krieg ein Rotorseglerdrachen (Bachstelze) als fliegender Ausguck entwickelt worden. Als seilgefesseltes Gerät hinter fahrenden U-Booten, Blockadebrechern usw. trug dieser Rotorseglerdrachen bei etwa 35 km/h Anblasegeschwindigkeit einen Beobachter auf offenem Sitz auf von der Schleppseillänge abhängige beliebige Flughöhe und dient nicht Transportzwecken, sondern war nur als erhöhter Beobachtungsstand vorgesehen. Bekannt sind ferner Trolley-Flugzeuge mit elektromotorisch angetriebenen Luftschrauben zur Lieferung der gesamten Vortriebs- und Auftriebsenergie, bei denen die elektrische Energie durch nachgeschleppte Stromkabel zugeführt wird. Weiterhin ist als Starthilfe eine Einrichtung bekannt, bei der ein Starrlügelluftfahrzeug von einem elektrisch angetriebenen Fahrzeug geschleppt wird, das sich schienengebunden in einem unterirdischen Kanal entlang der Start- und Landebahn bewegt.
  • Die Erfindung sieht zur Durchführung eines erdgebundenen Schnellverkehrs mit etwa 250 km/h Reisegeschwindigkeit einen Segler mit großem Nutzvolumen für Passagier- und Frachtverkehr vor, der von einem Schleppfahrzeug gezogen wird und der seinen Auftrieb durch Autorotation einer oder mehrerer Tragschrauben erhält (Treidelrotorsegler) und der sich erfindungsgemäß dadurch kennzeichnet, daß das Treidelfahrzeug schienen- oder kabelgebunden ist. Die Treidelrotorsegleranlage setzt sich zusammen aus einem fliegenden Nutzlastbehälter, dessen Fassungs-und Tragvermögen nicht durch Triebwerke und Treibstoff eingeschränkt wird, und einem einschienengebundenen Schlepp- oder Treidelfahrzeug, bei dem durch den Elektroantrieb und Abnahme der Antriebsenergie über Schleifleitungen kein Bauvolumen und Baugewicht für Treibstoff erforderlich wird. Der Treidelrotorseglerverkehr wird sich in einer vertikalen zweidimensionalen Ebene erstrecken, die mit etwa 100 m in der Höhe über dem Erdboden begrenzt wird und somit den eigentlichen Luftverkehr nicht stört.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsformen des Treidelrotorseglers dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Ansicht von vorn, Fig. 2 eine Seitenansicht, Fig. 3 eine Aufsicht auf einen Treidelrotorsegler, der mittels Seil von einem Treidelfährzeug geschleppt wird, Fig. 4 und 5 Front- und Draufsicht einer zusätzlichen starren Tragfläche und Fig. 6 und 7 die Verbindung von zwei Treidelrotorseglern durch eine starre Tragfläche in Vorder- und Draufsicht.
  • Je nach Beladungszustand des Treidelrotorseglers ist der Winkel zwischen der mechanischen Rotorachse und Rumpflängsachse kontinuierlich verstellbar, um beim Reiseflug ein Minimum des Luftwiderstandes zu erreichen.
  • In den Fig. 1 bis 3 stellt dar: y den -Höhenwinkel zwischen dem Treidelfahrzeug und dem Rotorsegler, a denWinkel zwischen demSchleppseil und derHochachse des Rotorseglers, d den Winkel zwischen der Rotorsegler-Längsachse und dem Schleppseil und a und ß die Winkel zwischen der vertikalen und der Rotorachse.
  • In den Fig. 4 und 5 ist eine zusätzliche starre Tragfläche F dargestellt, die bei zunehmender Fluggeschwindigkeit einen anwachsenden Auftrieb erzeugt. Dadurch werden der oder die Rotore entlastet, so daß bei Reisegeschwindigkeit der Gleitwinkel des Tragsystems verbessert bzw. sein Gesamtwiderstand verringert wird. Diese zusätzliche starre Tragfläche kann bei Start und Landung ganz oder teilweise eingezogen oder in. eine Stellung geringen Widerstandes geschwenkt werden.
  • Vor dem Start werden der oder die Rotoren durch Außenbordantriebe auf höchstzulässige Drehzahl gebracht, die beim Startbeginn wieder abgekuppelt werden. Der Treidelrotorsegler kann aber auch mit E1ek-, tromotoren als Hilfsantrieb des oder der Rotoreri'aus= gerüstet sein, wobei die Antriebsleistung der Motoren so bemessen ist, daß die Rotoren nu- r auf maximale Drehzahl bei etwa Nullauftrieb oder ausreichend für geringste Schwebeleistung im Reiseflug ohne Widerstandsleistung angetrieben werden. Die Stromversorgung erfolgt vom Treidelfahrzeug aus über die Schlepptrosse bzw. das Schleppseil S. Zur Starterleichterung kann der Treidelrotorsegler auch mit Energiespeicher mechanischer (Schwungmassen) oder chemischer Art (Treibstoffe) für Kurzzeitantriebe ausgerüstet werden.
  • Die Treidelfahrzeuge können bemannt oder unbemannt sein, wobei im letzteren Fall ihre Steuerung vom Treidelrotorsegler aus erfolgt, dessen Steuerimpulse über das Schleppseil übertragen werden. Ist der Treidelrotorsegler unbemannt, wird seine Steuerung vom Treidelfahrzeug aus beeinflußt, wobei die Steuerimpulse auch drahtlos übertragen werden können.
  • In Sonderfällen können mehrere Treidelrotorsegler gleichzeitig von einem Treidelfahrzeug geschleppt werden, wobei die einzelnen Treidelrotorsegler dann relativ zum Treidelfahrzeug räumlich gestaffelt fliegen. Auch ist das Schleppen mehrerer Treidelrotorsegler in Kiellinie möglich.
  • Eine weitere Möglichkeit des gleichzeitigen Schleppens (Fig. 6 und 7) mehrerer Treidelrotorsegler wird durch die seitliche Verbindung mit einer starren Tragfläche V erreicht. Bei dieser Anordnung ist es aus aerodynamischen Gründen vorteilhaft, die Rotoren gegensinnig laufen zu lassen, damit die Verbindungstragfläche nur von in Flugrichtung rückeilenden Rotorblättern überstrichen wird. Es können auch mehr als zwei Treidelrotorsegler auf diese Weise miteinander gekuppelt werden. In diesem gekuppelten Zustand können auch die Steuerungen der einzelnen Treidelrotorsegier miteinander verbunden und von einem Steuerstand aus betätigt werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Von einem Schleppfahrzeug gezogener Segler, der seinen Auftrieb durch Autorotation einer oder mehrerer Tragschrauben erhält (Treidelrotorsegläi); dädäreh gekennzeichnet, daß das Treidel fahrzeug schienen- oder kabelgebunden ist.
  2. 2. Treidelrotorsegler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erreichung eines minimalen Luftwiderstandes der Winkel zwischen den Rotorachsen und der Rumpflängsachse in einem bestimmten Bereich kontinuierlich verstellbar ist.
  3. 3. Treidelrotorsegler nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Treidelrotorsegler während des Reisefluges automatisch unter einem konstanten beliebig einstellbaren Schleppseilwinkel und einer konstanten beliebig einstellbaren Entfernung fliegt.
  4. 4. Treidelrotorsegler nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet- durch zusätzliche starre Tragflächen, die ganz" oder teilweise einziehbar sind. .
  5. 5. Treidelrotörseglernach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Rotoren vor dem Start durch abkuppelbare Aggregate auf maximale Drehzahl gebracht werden.
  6. 6. Treidelrotorsegler nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch einen Energiespeicher, der mit zugehörigen Umsetzeinrichtungen zum Antrieb der Rotoren ausgerüstet ist. 7: Treidelrotorsegler nach den Ansprüchen 1 bis 6, gekennzeichnet durch einen Hilfsantrieb, der die Auftriebsleistung der Rotoren im Reiseflug deckt. B. Treidelrotorsegler nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Energie für dieHilfsantriebe derRotoren über dieSchleppverbindungwährend der Flugdauer geliefert wird. 9. Treidelrotorsegler nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Treidelrotorsegler durch starre Tragflächen miteinander verbunden werden können, wobei die Steuerung aller Treidelrotorsegler von einem Steuerstand aus erfolgt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 832102; französische Patentschriften Nr. 369 704, 406 973, 409100; britische Patentschrift Nr. 208 220; USA.-Patentschrift Nr. 1733 270.
DET13586A 1957-05-13 1957-05-13 Treidelrotorsegler Pending DE1118021B (de)

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DE1118021B true DE1118021B (de) 1961-11-23

Family

ID=7547382

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DET13586A Pending DE1118021B (de) 1957-05-13 1957-05-13 Treidelrotorsegler

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DE (1) DE1118021B (de)

Cited By (2)

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US4296892A (en) * 1979-01-02 1981-10-27 Barge Presley O Spherical living module or space
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