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DE1117739B - Verfahren zur Eingrenzung von Leckstellen in druckgasueberwachten Kabelanlagen mit Kontaktmanometern - Google Patents

Verfahren zur Eingrenzung von Leckstellen in druckgasueberwachten Kabelanlagen mit Kontaktmanometern

Info

Publication number
DE1117739B
DE1117739B DEV13497A DEV0013497A DE1117739B DE 1117739 B DE1117739 B DE 1117739B DE V13497 A DEV13497 A DE V13497A DE V0013497 A DEV0013497 A DE V0013497A DE 1117739 B DE1117739 B DE 1117739B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bridge
line
measuring
contact
cable section
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV13497A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Guenther Prenzlow
Heinrich Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
POST ZENTRALAMT fur FERNLEITU
Original Assignee
POST ZENTRALAMT fur FERNLEITU
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by POST ZENTRALAMT fur FERNLEITU filed Critical POST ZENTRALAMT fur FERNLEITU
Priority to DEV13497A priority Critical patent/DE1117739B/de
Publication of DE1117739B publication Critical patent/DE1117739B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M3/00Investigating fluid-tightness of structures
    • G01M3/02Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum
    • G01M3/26Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by measuring rate of loss or gain of fluid, e.g. by pressure-responsive devices, by flow detectors
    • G01M3/28Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by measuring rate of loss or gain of fluid, e.g. by pressure-responsive devices, by flow detectors for pipes, cables or tubes; for pipe joints or seals; for valves ; for welds
    • G01M3/2838Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by measuring rate of loss or gain of fluid, e.g. by pressure-responsive devices, by flow detectors for pipes, cables or tubes; for pipe joints or seals; for valves ; for welds for cables
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M3/00Investigating fluid-tightness of structures
    • G01M3/02Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum
    • G01M3/04Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by detecting the presence of fluid at the leakage point
    • G01M3/16Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by detecting the presence of fluid at the leakage point using electric detection means
    • G01M3/18Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by detecting the presence of fluid at the leakage point using electric detection means for pipes, cables or tubes; for pipe joints or seals; for valves; for welds; for containers, e.g. radiators
    • G01M3/181Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by detecting the presence of fluid at the leakage point using electric detection means for pipes, cables or tubes; for pipe joints or seals; for valves; for welds; for containers, e.g. radiators for cables

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Examining Or Testing Airtightness (AREA)

Description

  • Verfahren zur Eingrenzung von Leckstellen in druckgasüberwachten Kabelanlagen mit Kontaktmanometern Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Eingrenzung von Leckstellen in druckgasüberwachten Kabelanlagen mit in bestimmten Abständen angeordneten, Brückenschaltungen enthaltenden Meßstellen und zwischen diesen in bestimmten Abständen eingebauten Kontaktmanometern, von denen jeweils rnindestens eines beim Absinken des Gasdrucks unter einen vorgegebenen Wert anspricht und dessen Ansprechen zur Charakterisierung des fehlerbehafteten Kabelabschnittes dient.
  • An Fernmeldekabelanlagen mit mehrfach ausgenutzten Leitungen kann ein Kabelabsuff und seine Beseitigung den vorübergehenden Ausfall sämtlicher Trägerfrequenzkanäle zur Folge haben und erhebliche Kosten verursachen. Nur durch ein rechtzeitiges Erkennen von Leckstellen im Kabelmantel lassen sich diese Kosten auf ein Minimum beschränken und überdies Betriebsausfälle nicht selten gänzlich vermeiden.
  • Zu diesem Zweck werden Fernmeldekabel, insbesondere Trägerfrequenzkabel, mittels einer Druckgasfüllung überwacht. Zum Auffinden derartiger Leckstellen im Kabelmantel, durch die das Wasser bis zur Kabelseele gelangen kann, sind Verfahren und Schaltungsanordnungen bekannt, bei denen durch in regelmäßigen Abständen in das Kabel eingebaute Kontaktmanometer elektrische Kontakte geschlossen werden, sobald der Gasdruck im Kabel einen gewissen Wert unterschreitet.
  • Die Kontaktmanometer werden mit ihren Kontaktanschlüssen entweder zwischen besondere, im Kabel vorhandene Signal adern oder zwischen Ferusprechadern, und zwar sowohl über die Einzeladern und Erde als auch zwischen die Doppeladern geschaltet.
  • Die Meßeinrichtungen in den Meßstellen sind mit Anzeige- oder Schreibeinrichtungen zur Registrierung der jeweils ansprechenden Kontaktmanometer ausgerüstet.
  • Bei einer dieser Schaltungsanordnungen wird die Leckstelle in der Weise ermittelt, daß mittels einer gleichstromgespeisten Meßbrücke der Widerstandswert der Leitungsschleife gemessen und daraus auf die Lage der Leckstelle geschlossen wird.
  • Zur Vergrößerung der Unterschiede der Widerstandswerte der Leitungsschleifen sind zusätzlich an den Manometerkontakten definierte Kennwiderstände vorgesehen, die die Meßgenauigkeit vergrößern sollen.
  • Es ist weiterhin ein Verfahren bekannt, mit dem eine Leckstelle von zwei Seiten aus eingegrenzt wird. Auch hierbei liegen nicht etwa zwei getrennte Stromkreise vor, die unabhängig voneinander den Ort der Leckstelle anzeigen, sondern lediglich eine Leitungsverzweigung, an der von beiden Seiten des fehlerbehafteten Kabelabschnittes aus die Messung in verschiedenen Zweigen vorgenommen wird.
  • Hierbei werden, sofern ein Anspruch auf höhere Genauigkeit erhoben wird, mehrere Signaladern im Fernmeldekabel bzw. die Verwendung mehrerer Fernsprechadern vorausgesetzt. Die Kontaktmanometer werden in überspringender Reihenfolge in die einzelnen, voneinander unabhängigen Signalkreise geschaltet. Für jeden Signalkreis ist dann in der Meßstelle entweder eine Meßeinrichtung erforderlich, oder es wird für sämtliche Signalkreise eine automatische Einrichtung eingebaut, die nacheinander im gleichen Zeitabstand die einzelnen Kreise abtastet und prüft.
  • Die bekannten Schaltungsanordnungen und Verfahren sind jedoch mit Nachteilen behaftet. Bei der erstgenannten Schaltungsanordnung ist nachteilig, daß sich bei Ansprechen mehrerer Kontaktmanometer - das ist immer dann der Fall, wenn aus einer Leckstelle das Gas sehr schnell entweichen kann, so daß sich der Druckabfall im Kabel über eine größere Strecke einstellt - durch die Parallelschaltung mehrerer Kennwiderstände ein Ersatzwiderstand bildet, der keine eindeutige Lagebestimmung der Leckstelle zuläßt. Der durch die Parallelschaltung gebildete Ersatzwiderstand führt zu Fehlweisungen. Das nächstgenannte Verfahren zeigt den Nachteil, daß mehrere Signaladern oder Fernsprechadern vorhanden sein müssen, die entweder dem Fernmeldekabel zusätzlich beigefügt oder aber dem Fernsprechverkehr entzogen werden müssen.
  • Dem Bekannten gemeinsam ist der Nachteil, daß in beiden Fällen eine Gleichstrommessung mit hochempfindlichen Meßinstrumenten vorgenommen werden muß. Damit steigt die Störanfälligkeit der Meßeinrichtung, so daß die Eingrenzung der Leckstelle im Kabelmantel in Frage gestellt ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu entwickeln, mit dessen Hilfe eine auftretende Leckstelle in einer druckgasüberwachten Kabelanlage mit hinreichender Genauigkeit, Störunempfindlichkeit und ohne Verwendung hochempfindlicher Meßinstrumente ermittelt und in ihrer Lage festgestellt wird.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß erfindungsgemäß zwischen einer Ader, die im störungsfreien Leitungszustand geschlossene Manometerkontakte in Reihenschaltung enthält, und Erde oder zwischen zwei Adern in diesem Zustand der Wechselstromwiderstand der offenen Leitung mittels einer abgeglichenen Wechselstrombrücke angezeigt und im Fehlerfalle durch Umschaltung der benachbarten Wechselstrombrücke an den fehlerbehafteten Kabelabschnitt aus den beiden Meßwerten auf die Lage des Fehlers geschlossen wird.
  • Als besonderer Vorteil dieses Verfahrens ist der Umstand anzusehen, daß durch die Messung des Wechselstromwiderstandes der hinten offenen Leitung jeweils der erste unterbrochene Manometerkontakt ermittelt wird, d. h., die Anzahl der betätigten Manometerkontakte ist auf das einzelne Meßergebnis ohne Einfluß. Es wird also in jedem Falle der Anfang eines fehlerbehafteten Kabelabschnittes, unabhängig von der Anzahl der geöffneten Manometerkontakte, ermittelt. Dieses Verfahren ermöglicht erstmalig die eindeutige Bestimmung fehlerbehafteter Kabelabschnitte in einer druckgasüberwachten Fernmeldekabelanlage.
  • An Hand mehrerer Figuren sei die Erfindung näher erläutert.
  • Für die Druckgasüberwachung ist die Fernmeldekabelanlage in Überwachungsfelder a, ... . x aufgeteilt. Diese Uberwachungsfelder können mit Verstärkerfeldern, die für den Betrieb auf dem Fernmeldek ab ei notwendig sind, identisch sein. Jedes Überwachungsfeld beginnt und endet in einer Meßstelle A, B ... X, so daß jedes Überwachungsfeld bei seiner Betrachtung als eine Einheit anzusehen ist.
  • In jeder Meßstelle A, ... . X ist eine Wechselstrombrücke für das zugehörige Überwachungsfeld a, b . . ... . x vorhanden und ständig angeschaltet. So gehört z. B. in den Fig. 1, 2 und 3 zu dem Überwachungsfeld b die Meßstelle B mit der ihr zugeordneten Wechselstrombrücke.
  • Die Wechselstrombrücke jeder Meßstelle A, B . . X wird für eine Fehlereingrenzung mit Hilfe eines Umschalters über die Kontakte sl, s2, s, 84 von dem ihr zugeordneten an das ihr nicht zugeordnete, d. h. vorangehende bzw. folgende Überwachungsfeld a, b . . . x angeschaltet. So wird in den Fig. 1, 2 und 3 auf dem tlberwachungsfeld b eine Fehlereingrenzung einmal durch die zugeordnete Wechselstrombrücke in der MeßstelleB und zum anderen durch die nicht zugeordnete Wechselstrombrücke in der Meßstelle C vorgenommen. Mit dieser beidseitigen Einmessung durch die jeweils neben dem fehlerbehafteten Kabelabschnitt gelegenen Meßstellen läßt sich entweder die genaue Lage der Leckstelle oder die Ausbreitung der Leckstelle ermitteln. Das Anzeigekriterium für jedes an- sprechende Kontaktmanometer ist der Leerlauf-Scheinwiderstand einer endlich langen Leitung.
  • Der Spannungsbetrag, der bei geschlossenenManometerkontakten innerhalb eines Überwachungsfeldes a, b... x auftritt, wird in der Wechselstrombrücke durch die im Brückenzweig I-II liegenden Widerstände Ra, Ru . . . und Kondensatoren Ca> CU...C, auf nahezu Null kompensiert, so daß die Wechselstrombrücke mit den Brückenzweigen I-II, II-III.
  • III-IV und I-IV als abgeglichen anzusehen ist. Der auftretende Wellenwiderstand der Signalleitung wird für das Überwachungsfeld a, b... x somit als Zweigwiderstand in den Brückenaufbau eingeordnet, und zwar für das zugeordnete Überwachungsfeld a, b . . ... . x durch den Widerstand und den Kondensator im Brückenzweig I-II und für das nicht zugeordnete, also benachbarte Überwachungsfeld a, b... x, durch den Widerstand und den Kondensator im Brückenzweig I-IV. Die beiden Widerstände R in den BrückenzweigenII-III und III-IV und auch das Anzeigeinstrument U im Nulizweig 1-111 der Brücke behalten ihre Funktion, ganz gleich, ob die Wechselstrombrücke an dem zugeordneten oder dem benachbarten Überwachungsfeld a, b . . ... . x angeschaltet ist.
  • Durch das Umlegen des Umschalters mit den Kontakten,, 82, 83, 84 werden dadurch in den Fig. 1, 2 und 3 für den Brückenzweig I-II der Brückenzweig I-IV und für die Signalleitung b die Signalleitung des Überwachungsfeldes a als Brückenarme angeschaltet.
  • Durch diese Schaltung wird erreicht, daß auch beim Ansprechen weit vomMeßort entfernt liegenderKontaktmanometer eine ausreichende Anzeigeempfindlichkeit vorliegt, mit der sich die Zeigerausschläge zweier benachbarter Kontaktmanometer im Abstand von etwa 1 km genügend unterscheiden und so eine einwandfreie Ablesung gewährleisten.
  • Für die zwischen der Wechselstrombrücke und den Kontakten kl, .... . kn der Kontaktmanometer verlaufende Einzelader (Fig. 1 und 2) oder für die Doppelader (Fig. 3) wird ein elektrisch gut leitender Werkstoff von beliebiger Abmessung und beliebiger Lage im Fernmeldekabel verwendet, zweckmäßig ein isolierter Kupfer- oder Aluminiumleiter.
  • Als Verbindung zwischen der Wechselstrombrücke in den Meßstellen A, B . . ... . X und den Kontakten kt, .... . k der einzelnen Kontaktmanometer untereinander lassen sich auch im Betrieb befindliche Fernmeldeleitungen verwenden. Die Anschaltung der Wechselstrombrücke erfolgt in den Meßstellen A, B . X bei einem Einzelleitungsbetrieb (Fig. 6 und 7) über den Mittelabgriff eines Symmetrieübertragers Ü bzw. in den Fig. 8 und 9 über eine Symmetriedrossel Dr oder bei einem Doppelleitungsbetrieb (Fig. 4 und 5) über einen Tiefpaß TP.
  • Mit einer derartigen Anordnung werden Störungen des Fernsprechbetriebes vermieden. Aus dem gleichen Grunde wird die Meßfrequenz in einen Bereich gelegt, der außerhalb des Obertragungsbandes liegt.
  • Als vorteilhaft haben sich die technischen Frequenzen bis 50 1iz erwiesen, weil sie nur einer geringen Leitungsdämpfung unterliegen und damit bei guter Anzeigegenauigkeit lange Überwachungsfelder a, ... . x zulassen.
  • Gegen eine Betriebsunterbrechung beim Ansprechen eines Kontaktmanometers sind die Kontakte kt, kr . . . kn der Kontaktmanometer in Fig. 4 bis 9 durch die Kondensatoren C, überbrückt, deren Kapazitätswert so gewählt ist, daß bei geöffneten Kontakten ki, k2...k" nur die weit unterhalb der Übertragungsfrequenzen liegende Meßfrequenz gesperrt wird.
  • Die Anordnung der Kontaktmanometer kann hierbei in überspringender Reihenfolge für eine einadrige Unterbrechung (Fig. 4, 6 und 8) oder für die Unterbrechung beider Adern (Fig. 5, 7 und 9) hintereinander erfolgen. Dementsprechend besitzen die Kontaktmanometer einen Kontakt in den Fig. 1, 2, 4, 6 und 8 bzw. zwei Kontakte in den Fig. 3, 5, 7 und 9.
  • Das Umschalten der Wechselstrombrücke auf das benachbarte, d. h. vorangehende bzw. folgende Überwachungsfeld a, b... x wird durch einen Umschalter mit den Kontakten s,, s2, ss, 84 wie in den Fig. 1, 2 und 3 vorgenommen. Das Anzeigeinstrument Ü erhält hierzu zweckmäßigerweise zwei Skalen entsprechend den Entfernungen der Kontaktmanometer von der Meßstelle, wobei die eine Skala für das zugeordnete und die andere Skala für das benachbarte Überwachungsfeld gilt.
  • Ist für den Fall einer fortschreitenden Gasdruckminderung das Ansprechen der Kontaktmanometer in Abhängigkeit von der Zeit zu registrieren, so wird statt des Anzeigeinstrumentes U ein Kurvenschreiber verwendet. Bei der ersten Spannungsänderung am Meßort läuft der Kurvenschreiber sofort durch das Ansprechen eines der Kontaktmanometer an. Kurvensprünge im Kurvenzug weisen auf das Ansprechen weiterer Kontaktmanometer hin, wobei aus der Steilheit der entsprechenden Treppenkurve auf die Größe der Leckstelle geschlossen werden kann.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Eingrenzung von Leckstellen in druckgasüberwachten Kabelanlagen mit in bestimmten Abständen angeordnete Brückenschaltungen enthaltenden Meßstellen und zwischen diesen in bestimmten Abständen eingebauten Kontaktmanometern, von denen jeweils mindestens eines beim Absinken des Gasdrucks unter einen vorgegebenen Wert anspricht und dessen Ansprechen zur Charakterisierung des fehlerbehafteten Kabelabschnittes dient, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einer Ader, die im störungsfreien Leitungszustand geschlossene Manometerkontakte in Reihenschaltung enthält, und Erde oder zwischen zwei Adern in diesem Zustand der Wechselstromwiderstand der offenen Leitung mittels einer abgeglichenen Wechselstrombrücke angezeigt und im Fehlerfalle durch Umschaltung der benachbarten Wechselstrombrücke an den fehlerbehafteten Kabelabschnitt aus den beiden Meßwerten auf die Lage des fehlerbehafteten Kabelabschnitts geschlossen wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Wechselstrombrücken in jedem Schaltzustand zwei aus einem ohmschen Widerstand bestehende Brückenzweige enthält.
  3. 3. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wechselstrombrücken über einen Schalter (S) je aus der Reihenschaltung aus einem ohmschen Widerstand (Ra, Rb) und einem Kondensator (Ca, Cb) gebildete und wahlweise anschaltbare Brückenzweige besitzen, deren Scheinwiderstände an den jeweils benachbarten und ungestörten Kabelabschnitt unter Herbeiführung des Brückenabgleichs angepaßt sind.
  4. 4. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 undJoder 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Wechselstromwiderstand der offenen Leitung in einem der beiden Schaltzustände mit einem Pol über einen Schalter(53) an seiner zugehörigen Reihenschaltung (Rb, Cb), außerdem über den Schalter (St) an der Meßdiagonale und mit seinem anderen Pol über einen weiteren Schalter (S2) mit dem dem Wechselstromwiderstand abgewandten Brückenspeisepunkt angeschlossen ist.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der Einzel-, gegebenenfalls der Doppelader eine in Betrieb befinliche Fernmeldeleitung verwendet wird, die bei einem Einzelleitungsbetrieb (Fig. 6 und 7) über einen Symmetrieübertrager (Ü) bzw. über eine Symmetrie drossel (Dr in Fig. 8 und 9), die die Betriebsfrequenzen sperrt, und beieinemDoppelleitungsbetrieb (Fig. 4 und 5) über einen Tiefpaß (TP), dessen elektrische Eigenschaften so gewählt sind, daß die Meßfrequenz im Durchlaßbereich und die Obertragungsfrequenzen der Fernmeldeleitung im Sperrbereich liegen, an die Wechselstrombrücke in der Meßstelle (A, B...X) geschaltet wird, wobei die Kontakte (k1, .... . kn) der Kontaktmanometer durch Kondensatoren (C) überbrückt sind und deren Kapazität so gewählt ist, daß sie bei geöffnetem Kontakt nur die Meßfrequenz sperren.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßfrequenz so gewählt wird, daß sie außerhalb, vorzugsweise unterhalb des Übertragungsbereiches der Fernmeldeleitungen liegt. ~~~~~ In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1009296; Zeitschrift »FTZ«, 1954, H. 6, S. 431 bis 436.
DEV13497A 1957-12-06 1957-12-06 Verfahren zur Eingrenzung von Leckstellen in druckgasueberwachten Kabelanlagen mit Kontaktmanometern Pending DE1117739B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1009296B (de) * 1953-10-20 1957-05-29 Felten & Guilleaume Carlswerk Schaltungsanordnung mit Kontaktmanometern zur Fehlerortsbestimmung bei druckgasueberwachten Kabeln

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1009296B (de) * 1953-10-20 1957-05-29 Felten & Guilleaume Carlswerk Schaltungsanordnung mit Kontaktmanometern zur Fehlerortsbestimmung bei druckgasueberwachten Kabeln

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