DE1117441B - Knochenputzmaschine - Google Patents
KnochenputzmaschineInfo
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- DE1117441B DE1117441B DEST14768A DEST014768A DE1117441B DE 1117441 B DE1117441 B DE 1117441B DE ST14768 A DEST14768 A DE ST14768A DE ST014768 A DEST014768 A DE ST014768A DE 1117441 B DE1117441 B DE 1117441B
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- Germany
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- cleaning machine
- bones
- drum
- scrapers
- bone cleaning
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- Pending
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A22—BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
- A22C—PROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
- A22C17/00—Other devices for processing meat or bones
- A22C17/04—Bone cleaning devices
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Zoology (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Cleaning In General (AREA)
- Mixers Of The Rotary Stirring Type (AREA)
Description
An den beim Ausbeinen (d. h. Auslösen der Knochen) von Schlachttieren anfallenden Knochen
befindet sich stets noch Fleisch.
Es sind Maschinen bekannt, die eine senkrechte mittlere Drehachse mit kegelförmiger Schabertrommel
und einer Anzahl von im Kreis angeordneten weiteren Umlaufachsen mit zylindrischen Schabertrommeln
oder -walzen besitzen. Die einzelnen Umlaufachsen sind durch eine Anzahl von Zahnradübersetzungen
miteinander im Eingriff. Die zu reinigenden Knochen durchlaufen die Maschine auf festgelegter
Kreisbahn und werden von einem der jeweils zusammenwirkenden Walzenpaare nur einmal berührt,
so daß, abgesehen von dem sehr großen Aufwand, keine Gewähr gegeben ist, daß beim Durchlaufen
alle Fleischreste beseitigt sind. Auch ist die Gefahr von Stauungen oder Verstopfungen gegeben.
Eine andere Maschine benutzt ebenfalls eine Anzahl von Drehachsen mit umlaufenden federnden
Messern u. dgl., die in diesem Falle nur waagerechte Achsen umlaufen. Bei dieser Maschine müssen die
Knochen einzeln entweder mit der Hand oder mit Hilfe einer Spezialzange durch einen der mehrfach
angeordneten Trichter bzw. Öffnungen hineingeschoben, mehrmals seitlich gedreht und wieder zurückgezogen
werden. Und zwar bei langen Knochen mit den beiden Knochenenden abwechselnd. Auf
jeden Fall ist die Handhabung sehr umständlich und zeitraubend und der Durchgang der Knochen nicht
zwangläufig.
Schließlich sind auch Maschinen bekannt, die lediglich als Nachputzeinrichtung dienen und als einfache
umlaufende Maschinen mit federnden Kratzvorrichtungen bzw. Schabern ausgebildet sind. Um sie zu benutzen,
müssen die Knochen ebenfalls mit der Hand oder mit Hilfe von Zangen gegen die Nachputzvorrichtung
gehalten werden, wodurch, abgesehen von den dadurch bedingten Unvollkommenheiten und Unbequemlichkeiten
der Reinigung, sogar Gefahren der Verletzung von Personen sowie auch die Beschädigung
der Knochensubstanz herbeigeführt werden.
Durch die Erfindung sollen die geschilderten Nachteile vermieden und eine Knochenputzmaschine geschaffen
werden, die bei hochwertiger Reinigung dennoch leicht und bequem zu bedienen ist.
Bei einer Knochenputzmaschine mit vorzugsweise um eine waagerechte Achse umlaufenden, am Umfang
einer Trommel od. dgl. angebrachten, nach außen ragenden Schabern, welche an den Knochen
entlangstreichen, die Fleischreste abstreifen und einem Sammelbehälter zuführen, ist erfindungsgemäß zur
Aufnahme der Knochen ein kastenförmiger Füll-Knochenputzmaschine
Anmelder:
Ernst Stahl,
Oberroßbach über Rennerod (Westerw.)
Oberroßbach über Rennerod (Westerw.)
Ernst Stahl, Oberroßbach über Rennerod (Westerw.), ist als Erfinder genannt worden
trichter vorgesehen, der am Boden langgestreckte Öffnungen aufweist, durch welche hindurch die
Schaber greifen und mit den Knochen in Eingriff kommen. Durch diese Ausführung werden die
Knochen ohne Stauwirkung von den federnden Schabern immer wieder neu erfaßt und hochgehoben
und dadurch umgewälzt, so daß jeder Knochen beliebig oft an den Schabern vorbeigeführt
werden kann. Das natürliche Eigengewicht der Knochen sorgt dafür, daß diese nicht gar zu schnell
umlaufen bzw. ausweichen, sondern dem Angriff der Schaber in genügendem Maße standhalten. Da die
Schaber jeweils nur an der einen Seite des Fülltrichters durch die Wandung hindurch an den
Knochen angreifen, erfolgt zwangläufig ein regelmäßiger Kreislauf der Knochen. Die Einrichtung bedarf
während der Arbeit keiner Wartung. Auch ist kein Verstopfen zu befürchten, da sich der Inhalt des
Fülltrichters durch die vorzugsweise in Aufwärtsrichtung wirkenden Schaber von selbst immer wieder auflockert.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Figuren dargestellt. Von diesen zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht der Maschine mit aufgeklappter Tür bzw. Seitenwand,
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie A, B, C, D in Fig. 1,
Fig. 3 die perspektivische Ansicht der Schabertrommel mit dem Fülltrichter.
Die Maschine besitzt ein Gehäuse 1. Die Vorderseite am Gehäuse ist offen und wird durch eine Tür 2
verschlossen.
An einer von Hand oder durch Maschinenkraft angetriebenen Trommel 4 befinden sich in gewissen Abständen
gefederte, an der Außenkante geschärfte Schaber 5. Seitlich nach oben und im Bogen über
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der Trommel ist ein Fülltrichter 3 angeordnet. Dieser ist so geformt, daß er sich an die Krümmung der
Trommel mit geringem Abstand anschmiegt. Die in den Fülltrichter eingefüllten Knochen werden durch
die Zwischenfelder der im Bogenstück vorhandenen Aussparungen festgehalten. Bei rotierender Trommel
greifen die Schaber 5 durch die Aussparungen 9 in den Fülltrichter ein und schaben so das Fleisch von
den Knochen ab. Gleichzeitig wird erreicht, daß die Knochen in Bewegung kommen und von allen Seiten
erfaßt werden. Durch die federnde Ausbildung der Schaber wird erreicht, daß diese in die tiefer liegenden
Ecken der verschieden geformten Knochen eingreifen können und dabei ein Ausweichen ermöglichen.
Damit wird gleichzeitig ein Angreifen der Knochensubstanz vermieden. Das so abgeschabte
Fleisch wird infolge der Federwirkung der Schaber abgeschleudert und fällt in einen Sammelbehälter 8.
An dem Gehäuse 1 befinden sich Fangleistenö mit Verstärkungsrippen 7. Bei geöffneter Tür 2 kann der
Sammelbehälter 8 entnommen werden und die Trommel 4 und Leisten 6 sind zugänglich.
Der Fülltrichter ist schwenkbar um die Achse 10 zwecks Entleerung und Reinigung vorgesehen. Der
Antrieb der Trommel erfolgt von der Rückseite aus. Trommel und Fülltrichter sind aus nichtrostendem
Material hergestellt und in einem Stahl- oder Gußgehäuse eingebaut.
Claims (5)
1. Knochenputzmaschine mit vorzugsweise um " eine waagerechte Achse umlaufenden, am Umfang
einer Trommel od. dgl. angebrachten, nach außen ragenden Schabern, welche an den
Knochen entlangstreichen, die Fleischreste abstreifen und einem Sammelbehälter zuführen, da
durch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme der Knochen ein kastenförmiger Fülltrichter (3) vorgesehen
ist, der am Boden langgestreckte Öffnungen (9) aufweist, durch welche hindurch die
Schaber (5) greifen und mit den Knochen in Eingriff kommen.
2. Knochenputzmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fülltrichter (3)
über etwa einem Viertel des Trommelumfanges diese in ihrem oberen Teil auf derjenigen Seite
umfaßt, auf der die Schaber (5) sich aufwärts bewegen.
3. Knochenputzmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Fülltrichter (3) zum Entleeren um eine Achse (10) nach außen und abwärts schwenkbar ist.
4. Knochenputzmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
unterhalb der Schabertrommel (4, 5) ein herausnehmbarer Sammelbehälter (8) vorgesehen ist.
5. Knochenputzmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Vorderseite der Maschine durch eine Tür (2) verschlossen ist, die Zugang sowohl zur Trommel (3)
und den Schabern (5) als auch zum Sammelbehälter (8) bietet.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 220 077, 235 827,
504978,561246,705 672.
Deutsche Patentschriften Nr. 220 077, 235 827,
504978,561246,705 672.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 739/56 11.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST14768A DE1117441B (de) | 1959-02-11 | 1959-02-11 | Knochenputzmaschine |
| BE587273A BE587273A (fr) | 1959-02-11 | 1960-02-04 | Machine pour le nettoyage des os |
| DK44660A DK96101C (da) | 1959-02-11 | 1960-02-05 | Knoglepudsemaskine. |
| GB413760A GB874786A (en) | 1959-02-11 | 1960-02-05 | Improvements in or relating to bone-cleaning machines |
| FR817975A FR1247703A (fr) | 1959-02-11 | 1960-02-09 | Machine pour le nettoyage des os |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST14768A DE1117441B (de) | 1959-02-11 | 1959-02-11 | Knochenputzmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1117441B true DE1117441B (de) | 1961-11-16 |
Family
ID=7456454
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST14768A Pending DE1117441B (de) | 1959-02-11 | 1959-02-11 | Knochenputzmaschine |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
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| DE (1) | DE1117441B (de) |
| DK (1) | DK96101C (de) |
| FR (1) | FR1247703A (de) |
| GB (1) | GB874786A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1812083B1 (de) * | 1968-12-02 | 1970-06-04 | Weiss Alois | Maschine zum Entfleischen von Knochen |
Families Citing this family (2)
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| FR2540346A1 (fr) * | 1983-02-04 | 1984-08-10 | Marie Jean | Recuperateur de chair sur carcasse pre-cuite |
| CN115644226A (zh) * | 2022-10-11 | 2023-01-31 | 厦门傲泓智能装备有限公司 | 一种滚桶式大肠清洗装置 |
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| DE235827C (de) * | ||||
| DE504978C (de) * | 1929-07-30 | 1930-08-12 | Hermann Heller | Knochenputzmaschine |
| DE561246C (de) * | 1932-10-12 | Hermann Beckmann | Vorrichtung zum Entfernen des Fleisches von Knochen | |
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-
1959
- 1959-02-11 DE DEST14768A patent/DE1117441B/de active Pending
-
1960
- 1960-02-04 BE BE587273A patent/BE587273A/fr unknown
- 1960-02-05 GB GB413760A patent/GB874786A/en not_active Expired
- 1960-02-05 DK DK44660A patent/DK96101C/da active
- 1960-02-09 FR FR817975A patent/FR1247703A/fr not_active Expired
Patent Citations (5)
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB874786A (en) | 1961-08-10 |
| DK96101C (da) | 1963-05-27 |
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| BE587273A (fr) | 1960-05-30 |
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