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DE1116687B - Verfahren zur Erzeugung von lithographischen Druckformen - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von lithographischen Druckformen

Info

Publication number
DE1116687B
DE1116687B DER22552A DER0022552A DE1116687B DE 1116687 B DE1116687 B DE 1116687B DE R22552 A DER22552 A DE R22552A DE R0022552 A DER0022552 A DE R0022552A DE 1116687 B DE1116687 B DE 1116687B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
printing
lithographic printing
production
printing form
calcium hydroxide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER22552A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Ritzerfeld
Gerhard Ritzerfeld
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DER22552A priority Critical patent/DE1116687B/de
Priority to GB1004/59A priority patent/GB876160A/en
Priority to CH6842859A priority patent/CH367521A/de
Priority to FR1214536D priority patent/FR1214536A/fr
Priority to US788383A priority patent/US3016824A/en
Publication of DE1116687B publication Critical patent/DE1116687B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41CPROCESSES FOR THE MANUFACTURE OR REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES
    • B41C1/00Forme preparation
    • B41C1/10Forme preparation for lithographic printing; Master sheets for transferring a lithographic image to the forme
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41NPRINTING PLATES OR FOILS; MATERIALS FOR SURFACES USED IN PRINTING MACHINES FOR PRINTING, INKING, DAMPING, OR THE LIKE; PREPARING SUCH SURFACES FOR USE AND CONSERVING THEM
    • B41N1/00Printing plates or foils; Materials therefor
    • B41N1/04Printing plates or foils; Materials therefor metallic
    • B41N1/08Printing plates or foils; Materials therefor metallic for lithographic printing
    • B41N1/086Printing plates or foils; Materials therefor metallic for lithographic printing laminated on a paper or plastic base
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41NPRINTING PLATES OR FOILS; MATERIALS FOR SURFACES USED IN PRINTING MACHINES FOR PRINTING, INKING, DAMPING, OR THE LIKE; PREPARING SUCH SURFACES FOR USE AND CONSERVING THEM
    • B41N3/00Preparing for use and conserving printing surfaces
    • B41N3/08Damping; Neutralising or similar differentiation treatments for lithographic printing formes; Gumming or finishing solutions, fountain solutions, correction or deletion fluids, or on-press development

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Printing Plates And Materials Therefor (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erzeugung von lithographischen Druckformen, die eine metallische Druckfläche, vorzugsweise aus Aluminium, aufweisen. Es können hierfür reine Metallfolien, z. B. aus Aluminium, Zink, jedoch vorzugsweise sehr dünne Aluminiumfolien verwendet werden, die mit einer Papier- oder Kunststoffolie kaschiert sind.
Das Verfahren kann sowohl für lithographische Druckformfolien verwendet werden, welche im Offsetdruck Verwendung finden sollen, als auch für solche, die von der nicht druckenden Seite her durch Hinterlegung von Fettträgern beschriftet werden, also zum direkten lithographischen Druck dienen.
Die bisher für den lithographischen Druck verwendeten Druckformfolien erforderten eine Aufrauhung der Druckoberfläche, um diese hydrophil, also gut wasserführend, zu gestalten. Diese Aufrauhung erfolgt eventuell entweder auf mechanischem Wege, ζ. B. durch Bürsten oder Schleifen, oder auf chemischem Wege durch Ätzen oder durch elektrolytische Oxydation des Metalls. In jedem Fall mußte diese Behandlung vor der Beschriftung der Druckformfolie erfolgen.
Es ist auch ein Verfahren bekannt, bei welchem zur Erzeugung einer wasseranziehenden Oberfläche Wasserglas mehrmals aufgetragen wird. Das Wasserglas, in der für eine Benetzungsmöglichkeit erforderlichen Konzentration neigt jedoch dazu, die fetthaltigen Bildstellen stark anzugreifen, da das Wasserglas mit dem Fett wasserlösliche Seifen bildet. Bei der späteren Feuchtung fallen jedoch diese Bildteile allmählich aus und ergeben Schriftschwund.
Es ist daher erforderlich, die Bildstellen der Druckformen erst durch Vorbehandlung in den lithographischen Zustand überzuführen bzw. mit Fettfarbe zu verstärken. Außerdem ist bei dem bekannten Verfahren zur Erzielung einer wirklich fettabstoßenden Wirkung, die erst durch eine genügende Schichtdicke der bildfreien Stellen zu erreichen ist, eine mehrmalige Behandlung mit Wasserglas erforderlich. Hinzukommt, daß durch diese notwendige Erhöhung der bildfreien Stellen die eigentlichen Bildstellen vertieft liegen und daher schwerer Farbe annehmen, als wenn sie auf gleichem Niveau bleiben würden.
Endlich ist die Wasserglasschicht einer ständig lösenden Wirkung des Feuchtwassers ausgesetzt, und eine größere Auflage ist nur zu erzielen, wenn das Wasserglas durch Erhitzen unlöslich gemacht worden ist. Es besteht kein Zweifel, daß dieser Erhitzungsvorgang bei der Herstellung von Platten nicht nur äußerst umständlich, sondern auch inopportun ist, da jede Hitze Spannungen in dem Metall und große Än-Verf ahren zur Erzeugung
von lithographischen Druckformen
Anmelder:
Wilhelm Ritzerfeld,
Berlin-Dahlem, Schorlemer Allee 14,
und Gerhard Ritzerfeld,
Berlin-Grunewald, Franzensbader Str. 21
Wilhelm Ritzerfeld, Berlin-Dahlem,
und Gerhard Ritzerfeld, Berlin-Grunewald,
sind als Erfinder genannt worden
derungen herbeiführt. Für Bürozwecke wäre das Verfahren daher völlig unbrauchbar.
Erfindungsgemäß werden zur Erzeugung von lithographischen Druckformen Druckfolien verwendet, welche mechanisch, chemisch oder elektrolytisch nicht aufgerauht sind, sondern glattgewalzte Metallfolien allein oder kaschiert mit anderen Stoffen, und die Druckformfolien werden nach der Beschriftung mit fetthaltigen bzw. fettannehmenden Stoffen mit einer Aufschwemmung von Kalziumhydroxyd (KaIkmilch) und einer Lösung eines synthetisch hergestellten oder natürlichen organischen Kolloides, z. B. Gummarabikum, behandelt. Hierbei ist es zweckmäßig, die Aufschwemmung des Kalziumhydroxydes und die Kolloidlösung in einer Flüssigkeit zu vereinen. Es können jedoch dieselben auch hintereinander angewandt werden. Die Folien werden kurz vor dem Andrucken mit einer schwach sauren wäßrigen Lösung kurz behandelt.
Es wurde gefunden, daß die Oberfläche der glattgewalzten Druckformfolie eine gute Fettannahme zur Beschriftung zeigt und infolge der unzerstörten Glätte der Oberfläche eine besonders gute Schärfe im Schriftbild ergibt. Die Behandlung der glattgewalzten Oberfläche der Druckformfolie mit Kalziumhydroxyd und einer Kolloidlösung nach der Beschriftung zeigte eine besonders überraschende Eignung für diesen Zweck, da einmal eine völlig gleichmäßige Benetzung
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der an sich sonst nicht hydrophilen, glattgewalzten Metalloberfläche erfolgt und gleichzeitig die Schriftbzw. Bildstellen der Druckformfolien von dem Kalziumhydroxyd praktisch nicht angegriffen "werden/ Durch die Behandlung mit dem Kalziumhydroxyd wird die Oberfläche gleichsam befähigt, das gleichzeitig oder anschließend aufgebrachte synthetisch hergestellte oder natürliche organische Kolloid, vorzugsweise Gummiarabikum, zu verankern, so daß die vor der Behandlung fettfreundliche und wasserabstoßende Oberfläche in eine fettabstoßende hydrophile Oberfläche verwandelt wird. Da sich beim Trocknen der Druckformfolien, durch die Kohlensäure der Luft verursacht, teilweise Kalziumkarbonat bildet, ist es erforderlich, die Druckformfolie vor dem Andrucken mit einer schwach sauren wäßrigen Lösung kurz zu behandeln.
Beispielsweise kann als Behandlungsmittel für die glattgewalzte Druckformfolie folgende Rezeptur angewandt werden:
Beispiel I
20 g Gummiarabikum,
80 g Wasser,
50 g 10%ige Kalziumhydroxydaufschwemmung in Wasser.
Beispiel II
5 g Kalziumhydroxyd,
125 g Wasser, 20 g Gummiarabikum.
Der Anteil an Kalziumhydroxyd im erstgenannten Beispiel muß nicht 5 g betragen, er kann etwa zwischen 2 und 15 g schwanken, und der Anteil des Gummiarabikums kann zwischen 10 und 30 g schwanken.
Für die Behandlung vor dem Drucken kann beispielsweise eine 0,5%>ige wäßrige Phosphorsäurelösung verwendet werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch.
    Verfahren zur Erzeugung von lithographischen Druckformfolien mit einer metallischen Druckfläche, vorzugsweise aus Aluminium, dadurch gekennzeichnet, daß hierfür mechanisch, chemisch oder elektrolytisch nicht aufgerauhte, glattgewalzte Metallfolien allein oder kaschiert mit Papier- oder Kunststoffolie verwendet werden und die Druckformfolien nach der Beschriftung mit fetthaltigen bzw. fettannehmenden Stoffen mit einer Aufschwemmung von Kalziumhydroxyd und einer Lösung eines synthetisch hergestellten oder natürlichen organischen Kolloides, z. B. Gummiarabikum, und vor dem Andrucken mit einer schwach sauren wäßrigen Lösung kurz behandelt werden.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 464 051, 504 686;
    schweizerische Patentschrift Nr. 218 657;
    Rupp, »Chemie und Physik des Flachdrucks«, 1949, S. 142.
    © 109 738/4 10.61
DER22552A 1958-01-24 1958-01-24 Verfahren zur Erzeugung von lithographischen Druckformen Pending DE1116687B (de)

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GB1004/59A GB876160A (en) 1958-01-24 1959-01-12 Improvements in or relating to methods of making lithographic printing master sheetsand printing master sheets made thereby
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CH (1) CH367521A (de)
DE (1) DE1116687B (de)
FR (1) FR1214536A (de)
GB (1) GB876160A (de)

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