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DE111651C - - Google Patents

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Publication number
DE111651C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
water level
feed
closed
boiler
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT111651D
Other languages
English (en)
Publication of DE111651C publication Critical patent/DE111651C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D5/00Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators
    • F22D5/08Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators with float-actuated valves
    • F22D5/12Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators with float-actuated valves and with dipping tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Float Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Ursache der meisten Kesselexplosionen ist darauf zurückzuführen, dafs bei Wassermangel, wenn bereits Theile der Kesselwandung erglüht sind, Speisewasser eingelassen wurde. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, welche verhindert, dafs eine Speisung des Kessels vorgenommen werden kann, nachdem der Wasserstand bis unter eine gewisse Grenze gesunken ist. Dies wird durch ein Ventil erreicht, welches in der Speiseleitung in solcher Weise angeordnet ist, dafs es gegen die Richtung des Stromes durch eine bei sinkendem Wasserstand in Thätigkeit tretende Vorrichtung geschlossen wird. Dabei kann ein Sperrwerk vorgesehen sein, um das Ventil so sicher zuzuhalten, dafs es durch den Gegendruck des Speisewassers nicht geöffnet werden kann. Nach dem Schlüsse des Ventils kann die Beschickung des Kessels erst nach Ausschaltung jener das Ventil geschlossen haltenden Vorrichtung erfolgen, so dafs die Gefahr inzwischen beseitigt werden konnte. Jenes Ventil kann gleichzeitig als Rückschlagoder Speiseventil dienen, in welchem Falle es nicht starr, sondern mit begrenztem Hube mit dem Schliefsgestänge verbunden sein mufs. Auf der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt. Bei der Anordnung nach Fig. 1 wird bei sinkendem Wasserstand ein Ventil entgegen der Stromrichtung des Speisewassers geschlossen, während bei der Ausführung nach Fig. 2 bef tiefstem Wasserstand eine Sperrvorrichtung in Thätigkeit tritt, welche ein Rückschlagventil sicher zuhält. Fig. 3 zeigt eine andere Ausführung dieser Sperrvorrichtung.
Das Ventil α ist in einem Gehäuse b angeordnet (Fig. 1), in welches bei c die Speiseleitung mündet, und welches auf dem Kessel in bekannter Weise befestigt ist. Unterhalb des Ventils ist ein doppelarmiger Hebel f um einen Drehpunkt e drehbar befestigt. Bei normalem Wasserstande wird dieser Hebel von einem Schwimmer h, welcher mit dem längeren Arm desselben verbunden ist, in waagrechter Lage gehalten. In dem Mafse jedoch, wie der Wasserstand sinkt, wird der längere Hebelarm von dem Schwimmer nach abwärts gezogen, wobei der kürzere Arm mittelst einer Rolle g an der unteren Fläche des Führungscylinders d gleitet, denselben nach aufwärts bewegt and hierbei das Ventil mehr und mehr schliefst, bis bei einem Sinken des Wasserstandes unter eine äufserste zulässige Grenze der Hebel eine solche Läge einnimmt, dafs das Ventil überhaupt nicht mehr, auch durch' den Druck des Speisewassers nicht geöffnet werden kann. Eine Speisung des Kessels kann somit nicht mehr stattfinden. In diesem Falle mufs vielmehr der Kessel aufser Betrieb gesetzt werden, und sind etwa nöthig gewordene Reparaturen auszuführen. Wenn hierauf der Kessel vor dem Anheizen neu gefüllt werden soll, hat man nur nöthig, den Stutzen i zu öffnen und durch Ziehen an der mit dem Schwimmer verbundenen Kette k den Hebel f wieder in die waagrechte Lage einzustellen, worauf das Ventil sich selbstthätig wieder öffnet.
Bei der Ausführung gemäfs Fig. 2 ist ein Rückschlagventil vorgesehen. Die Sperrung desselben erfolgt mittelst eines Winkelhebels,
welcher auf einer Welle m befestigt und mit derselben drehbar ist. Der eine Hebelarm ρ ist mit einem Gestänge η gelenkig verbunden, welches in einer Bohrung des Gehäuses in der Längsrichtung verschiebbar geführt ist. Am unteren Ende der Stange η ist ein Schwimmer ο angeordnet, durch dessen Auftrieb die Sperrvorrichtung in der gezeichneten Stellung gehalten wird. Ein zweiter schwerer Schwimmer h ist an der Stange η verschiebbar und zieht bei sinkendem Wasserstande nach dem Aufsetzen auf den Schwimmer ο die Stange η herab. Hierdurch wird der Winkelhebel derart umgestellt, dafs dessen Arm / unter die Führungsspindel d des Ventils α zu liegen kommt, so dafs letzteres geschlossen gehalten wird. Da die Welle m durch eine Stopfbüchse nach aufsen ragt, kann nach Beseitigung der Gefahr durch Ansetzen eines Schlüssels bei q und Rückwärtsdrehen der Welle m die Sperrung leicht aufgehoben werden. Es kann ein besonderer Verschlufs vorgesehen sein, welcher ein unbefugtes Bethätigen der Vorrichtung ausschliefst.
Fig. 3 und 4 zeigen eine etwas abgeänderte Ausführung des Sperrwerkes. Hierbei sind am oberen Ende der Stange t zwei Federn r angeordnet. Wird die Stange t beim Sinken des Wasserstandes durch eine entsprechende Vorrichtung aufwärts bewegt, so drücken sich die Federn r zusammen und gleiten zwischen den beiden Knaggen s hindurch. Bei tiefstem Wasserstande gelangen die Federn über die Knaggen hinaus und stützen sich mit ihren unteren Enden auf die oberen Flächen der Knaggen, wie Fig. 3 zeigt. Da hierbei die Stange t gleichzeitig das untere Ende der Führungsspindel d des Ventils berührt, so wird das Ventil sicher zugehalten. Die Auslösung der Sperrung kann mittelst einer ähnlichen Vorrichtung wie bei der Ausführung nach Fig. 2 erfolgen.
Die Vorrichtung kann in verschiedener Hinsicht abgeändert werden, wesentlich ist in jedem Falle, dafs die Speiseleitung beim Sinken des Wasserstandes unter eine bestimmte Grenze abgesperrt wird. In der Speiseleitung kann ein Sicherheitsventil vorgesehen sein, welches in ■ diesem Falle in Wirkung tritt und. das Speisewasser ableitet.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Verhindern des Speisens von Dampfkesseln bei zu niedrigem Wasserstande, gekennzeichnet durch eine bei Erreichung des niedrigsten Wasserstandes bethätigte Sperrvorrichtung, welche ein Ventil oder das Speiserückschlagventil gegen den Druck des Speisewassers mit solcher Kraft geschlossen hält, dafs es nicht mehr durch den Druck des Speisewassers geöffnet werden kann.
2. Eine Vorrichtung gemäfs Anspsuch 1, gekennzeichnet durch eine das Ventil bei tiefstem Wasserstande geschlossen haltende Sperr- oder Hemmvorrichtung, welche zwecks Wiederanstellung des Ventils einer besonderen Auslösung von aufsen bedarf.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT111651D Active DE111651C (de)

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DE111651C true DE111651C (de)

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Application Number Title Priority Date Filing Date
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DE (1) DE111651C (de)

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