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DE1116489B - Rohrbruch-Sicherungsanlage - Google Patents

Rohrbruch-Sicherungsanlage

Info

Publication number
DE1116489B
DE1116489B DEG29015A DEG0029015A DE1116489B DE 1116489 B DE1116489 B DE 1116489B DE G29015 A DEG29015 A DE G29015A DE G0029015 A DEG0029015 A DE G0029015A DE 1116489 B DE1116489 B DE 1116489B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
shut
line
valve
pipe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG29015A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Von Roll AG
Original Assignee
Von Roll AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Von Roll AG filed Critical Von Roll AG
Publication of DE1116489B publication Critical patent/DE1116489B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K17/00Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
    • F16K17/20Excess-flow valves
    • F16K17/22Excess-flow valves actuated by the difference of pressure between two places in the flow line
    • F16K17/32Excess-flow valves actuated by the difference of pressure between two places in the flow line acting on a servo-mechanism or on a catch-releasing mechanism

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

  • Rohrbruch-Sicherungsanlage Die Erfindung betrifft eine Rohrbruch-Sicherungsanlage mit mehreren selbsttätig arbeitenden und in ein Druckleitungssystem eingebauten Absperrorganen.
  • Es sind schon Rohrbruch-Sicherungsanlagen bekanntgeworden, bei welchen beim Schließen eines Absperrventils sämtliche Absperrventile des Druckleitungssystems geschlossen werden sollen. Bei einer bekannten Sicherungsanlage dieser Art sind die Absperrventile, die mit ihrem Selbstschlußkörper in die Druckmittelleitung ragen, mit einem Steuerventil versehen, das bei Bewegung des Selbstschlußkörpers in Schließrichtung geöffnet wird und damit die Druckmittelleitung mit Steuerleitungen verbindet, welche das Druckmittel an andere Absperrventile der Anlage übertragen, um diese ebenfalls zu schließen. Da also die gemeinsame Schließung sämtlicher Absperrventile nur eingeleitet werden kann, wenn mindestens ein Ventil der Anlage schon eine Schließbewegung ausgeführt hat, besteht beim Auftreten einer Funktionsstörung an dem oder den auslösenden Absperrventilen die Gefahr, daß die Schließung der übrigen Ventile verzögert wird oder sogar ganz unterbleibt.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, die Katastrophenanfälligkeit einer solchen Anlage dadurch zu vermindern, daß für die Schließung sämtlicher Ventile nicht auf die vorherige Schließbetätigung eines oder mehrerer Ventile der Anlage abgestellt wird, sondern daß diese Schließung bereits durch das Auftreten eines Impulsdruckes in einer Steuerkammer eines Absperrventils bewirkt wird.
  • Die erfindungsgemäße Sicherungsanlage zeichnet sich dadurch aus, daß alle Steuerkammern durch eine Kollektorleitung untereinander verbunden sind und mit den Druckmeßstellen in den verschiedenen Zweigen der Anlage über Impulsleitungen in Verbindung stehen, in denen je ein Rückschlagventil angeordnet ist.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Fig. 1 zeigt eine Sicherheitsanlage für den gemeinsamen Abschluß mehrerer Druckleitungen bei Rohrbruch; Fig. 2 stellt eine Sicherheitsanlage für den gemeinsamen Abschluß mehrerer Druckleitungen bei Rohrbruch und einer Notschließleitung für Handbetätigung dar; Fig. 3 zeigt eine Sicherheitsanlage für den Einzelabschluß bei Rohrbruch und einer Notschließleitung für Handbetätigung, welche auf mehrere Druckleitungen gemeinsam wirkt.
  • Die in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Sicherheitsanlagen dienen zur Betätigung von Schnellabsperrorganen. Diese Sicherheitsanlagen, namentlich für Turbinen- und Pumpenabsperrorgane, ermöglichen das selbsttätige Schließen von Absperrorganen bei Rohrbruch talseitig eines Absperrorgans.
  • Bei den Absperrorganen handelt es sich um solche, welche in den einzelnen Zweigleitungen eingebaut sind, um das Absperren einzelner Zweigleitungen unabhängig von den anderen, beispielsweise zu Revisionszwecken der zugehörigen Turbogeneratorgruppen zu gestatten. Andererseits muß in einer Rohrleitung mindestens ein Absperrorgan vorgesehen sein, das, wie erwähnt, bei Rohrbruch gestattet, die Leitung abzusperren. Währenddem dieses Absperrorgan meist am bergseitigen Ende der Druckleitung angeordnet ist, wird es im Falle längerer Druckleitungen auch notwendig, einen Schutz in der Umgebung des Einlaufes der Sammelzufuhrleitung zu schaffen. Sofern es also gelingt, die in den einzelnen Zweigleitungen vorgesehenen Absperrorgane gemeinsam selbsttätig zu schließen, müssen diese den Schutz des Einlaufes übernehmen.
  • In Fig. 1 ist eine Sicherheitsanlage dargestellt für den gemeinsamen Abschluß mehrerer Druckleitungen bei Rohrbruch. Das Druckrohr 1 ist mit mehreren Abzweigrohren 2 versehen, in welchen sich je ein Absperrorgan, nämlich der Absperrschieber 3, befindet, der über nicht dargestellte Antriebsmittel verdreht werden kann. Diese Antriebsmittel sprechen auf Steuerbewegungen eines Steuerorgans an. Dieses Steuerorgan weist einen Steuerblock 4, einen zweiarmigen Hebel 5 sowie einen Kolben 6 auf, welcher in einem Zylinder 7 beweglich angeordnet ist. Die Zylinderräume vor und hinter dem Kolben 6 sind je mit einer Druckentnahmeleitung 8 und 9 an die Druckleitungen 1 und 2, und zwar vor dem Abschlußorgan 3, angeschlossen. Inder Druckentnahmeleitung 9 ist ein Rückschlagventil 10 eingebaut, welches den Wasserdurchgang nur in Richtung Zylinder-Druckrohr gestattet, in der Gegenrichtung jedoch verhindert oder mindestens stark erschwert. Außerdem ist eine Leitung 11 vorhanden, welche alle Großflächenseiten der Zylinder 7 untereinander verbindet, so daß damit ein Druckausgleich in den entsprechenden Zylinderräumen erzielt wird. Als Großflächenteile wird diejenige Seite des Zylinders bezeichnet, welche nicht von der Kolbenstange 14 durchstoßen wird.
  • Im Falle eines Rohrdurchbruches in einer der Abzweigleitungen 2 entsteht in dieser ein Druckabfall, der sich auf die Druckentnahmeleitung 9 überträgt. Dadurch öffnet sich das Rückschlagventil 10 beim betreffenden Zylinder, was den Druck im Zylinderraum ebenfalls absinken läßt. Dieser verminderte Druck überträgt sich durch die Leitung 11 auch auf die anderen Zylinder, obschon deren Rückschlagventile 10 gesperrt bleiben. Als Folge dieser Druckverminderung auf der einen Seite der Kolben 6 verschieben sich diese gemeinsam, bis die mit der Kolbenstange 14 verbundenen Steuerelemente 4, 5 eine Betätigung der Absperrorgane 3 über Zwischenglieder bewirken, wobei eine gleichzeitige Unterbrechung der Wasserzufuhr in allen Leitungen 2 bewirkt wird.
  • Die Rückstellung der Kolben 6 in die ursprüngliche Lage erfolgt nach dem Abschluß der Absperrorgane selbsttätig. Zu diesem Zwecke ist im Rückschlagventil 10 eine vorzugsweise einstellbare Drosselöffnung 15 vorhanden, durch welche eine automatische, langsame Rückstellung der Steuerkolben 6 in ihre Bereitschaftslage nach erfolgtem Abschluß der Absperrorgane erfolgt. Diese Drosselöffnung könnte auch im Steuerkolben als Verbindungsleitung zwischen den beiden Zylinderräumen vorgesehen sein.
  • An Stelle von Rückschlagventilen könnten natürlich auch andere die gleichen Funktionen erfüllende Einrichtungen, nämlich die Erhöhung des Durchflußwiderstandes bei Wechsel der Durchflußrichtung, vorhanden sein.
  • Die Sicherheitsanlage gemäß Fig.2 entspricht in Aufbau und Wirkungsweise derjenigen nach Fig. 1 mit dem zusätzlichen Merkmal, daß die die Zylinder verbindende Leitung 11 noch mit einem Ablaßventil 12 für Handbetätigung versehen ist. Dieses Ablaßventil12 ermöglicht somit neben der selbsttätigen Betätigung der Absperrorgane bei Rohrbruch auch noch eine zusätzliche Notschließung von Hand. Dieses Ablaßventil12 kann beispielsweise auch für eine periodische Kontrolle des richtigen Funktionierens der Vorrichtung verwendet werden.
  • Bei der Sicherheitsanlage gemäß Fig. 3 ist zusätzlich zu der in Fig. 2 besprochenen Einrichtung in der die Großflächenseiten der Zylinder verbindenden Leitung 11 für jeden Zylinder ein Rückschlagventil 13 vorhanden. Dieses kann entweder direkt am Zylinder oder im anschließenden Leitungsstück vorgesehen sein: Im Falle einer Betätigung des Ablaßventils 12 von Hand erfolgt, wie bereits erwähnt, die Druckentlastung in den großflächenseitigen Zylinderräumen, wobei der Ausgleich der Druckentnahme durch die Druckentnahmeleitung 9 infolge der Rückschlab ventile 10 gesperrt bleibt. Dadurch wird eine Kolbenbewegung und somit ein gleichzeitiger Abschluß aller Absperrschieber 3 bewirkt. Bei einem Rohrbruch in einem der Rohre dagegen erfolgt die Druckentlastung ebenfalls in gleicher Weise, wie bereits bei Fig. 1 beschrieben, wobei sich jedoch diese Druckverminderung infolge des jedem Zylinder zugeordneten, nun geschlossenen Rückschlagventils 13 nicht auf die Zylinderräume der anderen Zylinder übertragen kann, so daß nur dasjenige Abschlußorgan geschlossen wird, dessen Abzweigrohr von einem talseitigen Rohrbruch betroffen wurde. Bei dieser Ausführung ist bei jedem Zylinder eine Drosselöffnung 15 vorzusehen.
  • Auch bei Druckleitungen mit nur einem Absperrorgan 3 oder in betonierten Verteilleitungen werden die Druckentnahmestellen für die Leitungen 8 und 9 unter Ausnutzung der lokalen Verhältnisse zweckmäßig in zwei Rohre mit möglichst ungleich großem Querschnitt verlegt, damit bei steigender Durchflußgeschwindigkeit eine möglichst große Druckdifferenz entsteht.
  • Bei Verwendung einer Drosselklappe kann es zweckmäßig sein, den durch die Klappenlinse selbst verengten Querschnitt für die Druckentnahme der Leitung 9 vorzusehen.
  • Die beschriebene Sicherheitsanlage ist nicht auf Drehschieber als Abschlußorgane beschränkt, sondern kann für alle Arten von Absperrorganen Anwendung finden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Rohrbruchsicherungsanlage, bestehend aus mehreren selbsttätigen, in ein Druckleitungssystem eingebauten Absperrorganen, deren Betätigungsvorrichtungen je eine Steuerkammer aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß alle Steuerkammern durch eine Kollektorleitung untereinander verbunden sind und mit den Druckmeßstellen in den verschiedenen Zweigen der Anlage über Impulsleitungen in Verbindung stehen, in deneri je ein Rückschlagventil angeordnet ist.
  2. 2. Sicherungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der Rückschlagventile mit einem Bypaß versehen ist, z. B. in Form einer Bohrung im Rückschlagventil.
  3. 3. Sicherungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kollektorleitung mit einem willkürlich betätigbaren Notschließhahn verbunden ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 114 994, 190 540; österreichische Patentschrift Nr. 98 084.
DEG29015A 1957-07-17 1957-08-06 Rohrbruch-Sicherungsanlage Pending DE1116489B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1116489X 1957-07-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1116489B true DE1116489B (de) 1961-11-02

Family

ID=4558399

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG29015A Pending DE1116489B (de) 1957-07-17 1957-08-06 Rohrbruch-Sicherungsanlage

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1116489B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE114994C (de) *
DE190540C (de) *
AT98084B (de) * 1922-05-31 1924-10-10 Huebner & Mayer Fa Absperrvorrichtung.

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE114994C (de) *
DE190540C (de) *
AT98084B (de) * 1922-05-31 1924-10-10 Huebner & Mayer Fa Absperrvorrichtung.

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