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DE1116197B - Reaktionsgefaess fuer umlaufende Fluessigkeiten - Google Patents

Reaktionsgefaess fuer umlaufende Fluessigkeiten

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Publication number
DE1116197B
DE1116197B DED31595A DED0031595A DE1116197B DE 1116197 B DE1116197 B DE 1116197B DE D31595 A DED31595 A DE D31595A DE D0031595 A DED0031595 A DE D0031595A DE 1116197 B DE1116197 B DE 1116197B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reaction vessel
partition
liquid
slots
zone
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED31595A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Grainger Caudle
Ronald Charles Snell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Distillers Co Yeast Ltd
Original Assignee
Distillers Co Yeast Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Distillers Co Yeast Ltd filed Critical Distillers Co Yeast Ltd
Publication of DE1116197B publication Critical patent/DE1116197B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J19/00Chemical, physical or physico-chemical processes in general; Their relevant apparatus
    • B01J19/24Stationary reactors without moving elements inside
    • B01J19/2415Tubular reactors
    • B01J19/2435Loop-type reactors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description

  • Reaktionsgefäß für umlaufende Flüssigkeiten Die Erfindung bezieht sich auf solche Reaktionsgefäße, in denen eine Flüssigkeit infolge des durch die Einführung eines Gases erzielten Dichteunterschieds umläuft.
  • Derartige Reaktionsgefäße bestehen im wesentlichen aus zwei senkrechten, am Kopf und am Boden verbundenen Zonen. Ein Gas, welches eines der Reaktionsmittel darstellen kann oder auch nicht, wird in die Flüssigkeit in feindispergiertem Zustand am Boden der einen dieser Zonen eingeführt. Die Einführung des Gases verursacht einen Unterschied in der Dichte zwischen den Flüssigkeitsinhalten der zwei Zonen mit dem Ergebnis, daß ein Umlauf stattfindet, wobei die Strömungsrichtung aufwärts in der Zone, in welche das Gas eingeführt wird, und abwärts in der anderen Zone ist. Im folgenden werden die Zonen als Zone der Aufwärtsströmung und als Zone der Abwärtsströmung bezeichnet. Am Kopf des Reaktionsgefäßes trennt sich das Gas von der Flüssigkeit und wird aus dem Reaktionsgefäß abgelassen.
  • Durch den Umlauf des Gefäßinhaltes wird eine gute Wärmeübertragung und Mischung der Reaktionsteilnehmer erzielt. Derartige Reaktionsgefäße können benutzt werden, wenn die Anordnung mechanischer Rühnnittel unerwünscht ist, z. B. wenn das Reaktionsgemisch korrodierend ist oder der Reaktor unter erhöhten Drücken betrieben wird.
  • Bei den meisten derartigen Reaktionsgefäßen findet eine unvollständige Trennung von Gas und Flüssigkeit am Kopf des Reaktionsgefäßes statt, so daß Gasblasen mit nach unten in die Zone der Abwärtsströmung getragen werden. Infolgedessen ist der Unterschied in der Dichte zwischen den flüssigen Inhalten der zwei Zonen nur klein, und eine hohe Umlaufgeschwindigkeit wird nicht erzielt.
  • Es ist ein Ziel der Erfindung, ein derartiges Reaktionsgefäß zu schaffen, worin die Trennung des Gases von der Flüssigkeit am Kopf des Reaktionsgefäßes verbessert ist und worin wesentlich erhöhte Umlaufgeschwindigkeiten erzielt werden.
  • Das erfindungsgemäße Reaktionsgefäß ist dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand einen oder mehrere von ihrem oberen Rand ausgehende senkrechte Schlitze aufweist, hinter dem bzw. denen senkrechte Prallflächen liegen, die derart angeordnet und ausgestaltet sind, daß die Flüssigkeit in eine waagerechte Strömung abgelenkt wird, bevor das Abwärtsströmen beginnt.
  • Dabei kann der Strömungswiderstand der Schlitze 50 bis 80°/o des Gesamtströmungswiderstandes des Flüssigkeitsumlaufweges betragen. Die Trennwand kann eben und so angeordnet sein, daß sie im Quer- schnitt als Kreissehne erscheint. Die Trennwand kann auch ein konzentrisch im Reaktionsgefäß angeordnetes Rohr sein, das am oberen Ende Schlitze und dahinter angebrachte Prallfiächen aufweist.
  • Offensichtlich würde die Einführung von großen Widerständen auf dem Strömungsweg durch die Schlitze dazu führen, wenn die anderen Faktoren gleich bleiben, die Strömung zu verringern. Die Größe der Schlitze muß darum so eingerichtet werden, daß, während sie einen hohen Grad von Entlüftung ergeben, sie nicht einen Reibungswiderstand für die Strömung herbeiführen, welcher außergewöhnlich groß im Verhältnis zu den anderen Widerständen gegen die Strömung ist, wie sie an der Oberfläche innerhalb des Gefäßes und aus Geschwindigkeitsdruckverlusten infolge Richtungswechsel entstehen.
  • Es ist eine überraschende Eigenschaft der erfindungsgemäßen Konstruktion, daß der Widerstand, welcher durch die Schlitze hervorgerufen wird, mehrere Male größer sein kann als derjenige, welcher aus allen anderen Faktoren längs des Strömungsweges entsteht und dennoch zu einer Vergrößerung des Flüssigkeitsumlaufes führt.
  • Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert, welche darstellen in Fig. 1 eine Aufsicht auf eine Ausführungsform der Erfindung in Verbindung mit einem Reaktor von verhältnismäßig kleinem Durchmesser, das ist von etwa 30 cm, Fig. 2 und 3 einen senkrechten Schnitt entlang der Linie II-II von Fig. 1 und einen abgesetzten Schnitt entlang der Linie II 1-111 von Fig. 1, Fig. 4 eine Aufsicht auf eine zweite Ausführungs form der Erfindung in Verbindung mit einem Reaktor von verhältnismäßig großem Durchmesser, z. B. etwa 60 bis 600 cm, Fig. 5 einen seitlichen Aufriß dieser Ausführungsform, an der Spitze weggeschnitten, Fig. 6 einen vergrößerten waagerechten Schnitt nach Linie VI-VI von Fig. 5.
  • Die Ausführungsform der Fig. 1 bis 3 besteht aus einem rohrförmigen Reaktor 1, unterteilt in eine Zone der Aufwärtsströmung2 und eine Zone der Abwärtsströmung 3 mittels einer Trennwand 4. Gasverteiler 5 sind am Boden der Zone 2 für die Einführung eines Gases vorgesehen, und ein Gasauslaß 6 ist am Kopf des Reaktionsgefäßes angeordnet. Das Reaktionsgefäß ist auch mit Ein- und Auslaß 20 für die Flüssigkeit versehen. Die Trennwand 4 enthält einen senkrechten Schlitz 7. Im Betrieb wird die wirksame Fläche des Schlitzes 7, welche durch die Breite des Schlitzes und durch die Höhe der Flüssigkeit während des Umlaufs in Zone 2 über dem Boden des Schlitzes bestimmt ist, so geregelt, daß der Widerstand des Schlitzes gegen die Strömung im wesentlichen nicht mehr als 80 °/o des gesamten theoretischen Widerstandes gegen die Strömung in dem Reaktionsgefäß ist, und zwar durch eine entsprechende Füllung des Gefäßes mit Flüssigkeit und durch Einstellen der Geschwindigkeit des durch VerteilerS eingeführten Gasstromes. Bei dieser Ausführungsform bewirkt die innere Wand des Gefäßes bei 8 das Ablenken der Flüssigkeit in die waagerechte Ebene. Infolge des Aufpralls auf die Wand 8 wird die flüssige Phase in der Richtung des Pfeils in Fig. 1 abgelenkt und strömt in waagerechter Richtung, bevor das Abwärtsströmen der Flüssigkeit beginnt.
  • Die Ausführungsform nach Fig. 4 bis 6 besteht aus einem rohrförmigen Reaktor 9, unterteilt in eine Zone für Aufwärtsströmung 10 und eine Zone für Abwärts strömung 11 mittels einer rohrförmigen Trennwand 12, welche innerhalb des Reaktors in beliebiger Weise abgestützt sein kann. Ein Gasverteiler 13 ist am Boden der Zone 10 für das Einführen eines Gases und ein Auslaß 14 am Kopf des Reaktionsgefäßes für das Abziehen des Gases vorgesehen. Das Reaktionsgefäß ist auch mit einem Ein- und Auslaß 21 für die flüssige Phase ausgerüstet. Am oberen Ende der rohrförmigen Trennwand 12 ist ein Labyrinth 15 aus sechs Prellplatten angebracht, die von der Achse des Labyrinths radial ausgehen, welches auch die Achse der rohrförmigen Trennwand 12 ist. Jede Prellplatte besteht aus drei Abschnitten, einem radialen Abschnitt 16, einem Sehnen abschnitt 17 und einem Kreisabschnitt 18. Der senkrechte äußere Rand jeder Prellplatte begrenzt einen senkrechten Schlitz 19 mit der benachbarten Prellplatte. Beim Eintreten in das Labyrinth durch die Schlitze wird die Flüssigkeit in der Richtung des Pfeils (Fig. 6) abgelenkt und strömt waagerecht in dieser Richtung, bevor das Abwärtsströmen beginnt.
  • Beim Betrieb werden die vereinten wirksamen Flächen der Schlitze 19, welche durch die Breite der Schlitze und durch die Höhe der Flüssigkeit in Zone 10 über die Spitze der Trennwand 12 während des Umlaufs bestimmt werden, so geregelt, daß der gesamte Widerstand der Schlitze gegen die Strömung nicht mehr als 80 /o des gesamten theoretischen Widerstandes gegen die Strömung in dem Reaktionsgefäß ist.
  • Die in den Fig. 1 bis 6 dargestellten Ausführungsformen können in mancher Hinsicht abgeändert werden, ohne aus dem Bereich der Erfindung herauszukommen. So besteht das Labyrinth der Fig. 4 bis 6 vorzugsweise aus sechs Prellplatten, es könnte aber auch eine kleinere oder größere Anzahl gewünschtenfalls enthalten. In gleicher Weise könnten die Prellplatten in Uhrzeigerrichtung von der Mitte abgebogen sein statt in der entgegengesetzten Richtung, wie in Fig. 4 und 6 gezeigt, und sie können auch gekrümmt anstatt winklig sein.
  • Die mit dem Reaktionsgefäß der Erfindung erzielte Wirkung wird ferner noch unter Bezugnahme auf die folgenden vergleichenden Beispiele erläutert.
  • Beispiel 1 Ein rohrförmiger Reaktor von der in Fig. 1 bis 3 gezeigten Art mit einem Durchmesser von 28 cm und einer Höhe von etwa 660 cm ist in eine Zone der Aufwärtsströmung und eine Zone der Abwärtsströmung durch eine Trennwand unterteilt, welche eine Sehne des Querschnitts des Reaktors einnimmt, wobei die Querschnittsfläche der Zone der Abwärtsströmung etwa 18 0/o der gesamten inneren Querschnittsfläche des Reaktors darstellt. Die Breite der Trennwand beträgt 24 cm. In der Trennwand war oben, nahe an der Reaktorwand ein senkrechter Schlitz von etwa 5 cm Breite angeordnet.
  • Umlaufgeschwindigkeiten in dem Reaktor wurden unter Verwendung von Strömungsmessern mit Wasser als Flüssigkeit und Luft als Gas bei Atmosphärendruck und Raumtemperatur gemessen. Luft wurde in dispergiertem Zustand in den Boden der Zone der Aufwärtsströmung mit einer Geschwindigkeit von etwa 0,71 cbm pro Stunde eingeführt, wobei das Niveau der flüssigen Phase etwa 25,4 cm oberhalb der Basis des Schlitzes war. Unter diesen Bedingungen wurden Umlaufgeschwindigkeiten von etwa 19 600 kg pro Stunde erhalten.
  • Im Vergleich mit diesem Reaktor gemäß der Erfindung war, wenn der Schlitz entfernt wurde, bei gleicher Luftzuführung die Umlaufgeschwindigkeit nur etwa 10 000 bis 10 400 kg pro Stunde. In diesem Fall war das Niveau der flüssigen Phase wiederum etwa 25,4 cm oberhalb der Trennwand während des Umlaufs.
  • Beispiel 2 Der rohrförmige Reaktor war gleich dem im Beispiel 1 beschriebenen, außer daß die Trennwand so gelegen war, daß die Querschnittsfläche der Zone der Abwärts strömung etwa 8 <>/ der gesamten inneren Querschnittsfläche des Reaktors ausmachte. Die Breite der Trennwand war 19 cm, und es war ein Schlitz von 3,5 cm Breite in der Trennwand an der Reaktorwand vorhanden. Dispergierte Luft wurde mit einer Geschwindigkeit von etwa 0,71 cbm pro Stunde in den Boden der Zone der Aufwärts strömung eingeführt, wobei das Niveau der flüssigen Phase in dem Reaktor etwa 25,4 cm über der Basis des Schlitzes war. Die flüssige Phase lief in dem Reaktor mit einer Geschwindigkeit von etwa 10000kg pro Stunde um.
  • Nach Entfernen des Schlitzes, so daß die flüssige Phase über die Spitze der Trennwand überströmte, war die Umlaufgeschwindigkeit nur etwa 7200 kg pro Stunde für die gleiche Luftzuführgeschwindigkeit. In diesem Fall wurde das Niveau der flüssigen Phase wiederum auf etwa 25,4 cm über der Spitze der Trennwand aufrechterhalten.
  • Beispiel 3 Ein rohrförmiger Reaktor, von der Art wie in Fig. 4 bis 6 gezeigt, hatte eine Höhe von 540 cm und einen inneren Durchmesser von 210 cm. Die Zone der Abwärtsströmung wurde durch ein mittleres zylindrisches Rohr, 390cm hoch und von 69 cm innerem Durchmesser, gebildet. Es nahm 108/o der gesamten Querschnittsfläche des Reaktors ein. An der Spitze des mittleren zylindrischen Rohrs wurde ein Labyrinth aufgesetzt, wie in Fig. 6 mit sechs senkrechten Schlitzen, jeder 11,5 cm breit. Bei einer Luftzuführung am Boden der Zone der Aufwärtsströmung zwischen etwa 280 und 560 cbm pro Stunde, wobei die Tiefe der Flüssigkeit (Wasser) über der Basis der Schlitze in dem Labyrinth 38 cm war, wurden Umlaufgeschwindigkeiten zwischen 540000 und 780 000 kg pro Stunde erhalten. Wenn die Tiefe der Flüssigkeitsphase über der Basis der Schlitze in dem Labyrinth auf 64 cm vergrößert und die Luftzuführung auf 560 cbm pro Stunde gehalten wurde, ergab sich eine Umlaufgeschwindigkeit von 1000000 kg pro Stunde.
  • Zum Vergleich mit dem Reaktor gemäß der Erfindung wurde das Labyrinth entfernt; bei einerLuftzuführung von 560 cbm pro Stunde und einem Niveau der flüssigen Phase von etwa 38 cm über dem mittleren zylindrischen Rohr war die Umlauf geschwindigkeit nur 230 000 kg pro Stunde.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Reaktionsgefäß für umlaufende Flüssigkeiten mit senkrechter Trennwand und Gasverteiler am Boden eines Teilraumes, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand (4, 12) einen oder mehrere von ihrem oberen Rand ausgehende senkrechte Schlitze (7, 19) aufweist, hinter dem bzw. denen senkrechte Prallflächen liegen, die derart angeordnet und ausgestaltet sind, daß die Flüssigkeit in eine waagerechte Strömung abgelenkt wird, bevor das Abwärtsströmen beginnt.
  2. 2. Reaktionsgefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Strömungswiderstand der Schlitze 50 bis 80 O/o des Gesamtströmungswider standes des Flüssigkeitsumlaufweges beträgt.
  3. 3. Reaktionsgefäß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand eben und so angeordnet ist, daß sie im Querschnitt als Kreissehne erscheint.
  4. 4. Reaktionsgefäß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand ein konzentrisch im Reaktionsgefäß angeordnetes Rohr ist, das am oberen Ende Schlitze (19) und dahinter angebrachte Prallflächen (16, 17, 18) aufweist In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 499 295; belgische Patentschrift Nr. 519 334.
DED31595A 1958-10-17 1959-10-01 Reaktionsgefaess fuer umlaufende Fluessigkeiten Pending DE1116197B (de)

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GB33126/58A GB860630A (en) 1958-10-17 1958-10-17 Improved apparatus for reactions in circulating liquids

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