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Vorrichtung zum Aufsetzen des Tonarmes Die Erfindung betrifft eine
Vorrichtung zum Aufsetzen des Tonarmes eines Plattenspielers auf die Schallplatte,
bei welcher die Aufsetzbewegung durch ein von einer Schnecke angetriebenes Steuerglied
bewirkt wird.
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Bei den bisher verwendeten Plattenspielern ist es größtenteils üblich,
den Tonarm auf die abzuspielende Schallplatte von Hand aufzusetzen. Bei schlechter
Beleuchtung und für Personen, die manuell ungeschickt oder alt und sehbehindert
sind, ist es nur schwer möglich, den Tonarm in die Anfangsrille einer Schallplatte,
vor allem in Mikrorillen, sicher einzusetzen.
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Aufsetzhilfen, die das Einsetzen des Tonarmes erleichtern sollen,
sind in verschiedensten Formen bereits bekannt. Die bekannten Vorrichtungen zeigen
jedoch alle den Nachteil, daß die Art des Absenkens des Tonarmes auf die Schallplatte
von der Schnelligkeit der Handbetätigung abhängig ist, so daß in den meisten Fällen
kein gleichmäßiges und langsames Absenken des Tonarmes erreicht und oft bei zu schneller
Betätigung des Steuergliedes von Hand aus die Abtastnadel am Tonarm derart hart
auf die Schallplatte aufgesetzt wird, daß der Saphirstift zerbricht oder die Schallplatte
beschädigt wird.
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Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine möglichst
einfache und den Plattenspieler nicht wesentlich verteuernde Tonarmaufsetzvorrichtung
zu schaffen, die von Hand den Tonarm mit Hilfe einer fremdbetätigten Steuerung aufsetzt
und weiterhin in einfacher Weise ein Einrasten des Tonarmes für verschiedene Schallplattendurchmesser
gestattet. Als besonderer Vorteil ist dabei anzuführen, daß ein die Schallplatten-
und die Abtastnadel schonendes Aufsetzen des Tonarmes erzielt wird. Sehbehinderte
und manuell ungeschickte Personen können die Tonarmaufsetzvorrichtung in einfacher
Weise bedienen.
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Erfindungsgemäß wird die Einsetzbewegung des Tonarmes mit Hilfe eines
unter dem Chassis des Plattenspielers angeordneten Hebels vorgenommen, der durch
Auslösung von Hand über einen Bedienungshebel oder selbsttätig in Eingriff mit einer
vom Plattenspielermotor angetriebenen Transportschnecke kommt und damit den Tonarm
auf die Schallplatte absenkt.
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Es ist bereits eine Einrichtung bekannt, bei welcher der Tonarm ebenfalls
durch eine Schnecke aufgesetzt wird. Bei dieser Einrichtung befindet sich jedoch
die Aufsetzeinrichtung im Tonarmkopf, was im Hinblick auf einen möglichst niedrigen
Auflagedruck nachteilig ist. Die Erfindung ist an Hand von Ausführungsbeispielen
beschrieben, es bedeutet Fig. 1 einen Längsschnitt eines Plattenspielers in Abspielstellung
mit der Aufsetzeinrichtung, Fig.2 einen Längsschnitt eines Plattenspielers in Abspielstellung
mit einer Weiterbildung der Aufsetzeinrichtung, Fig. 3 das freie Ende des Hebels
14 zum Absenken des Tonarmes in der Draufsicht, Fig.4 die Endabschaltvorrichtung
in der Draufsicht, Fig. 5 die Rastung der Handhabe in Draufsicht, Fig. 6 einen Sonderantrieb
für den Hebel 14 zum Senken des Tonarmes, Fig. 7 eine federnde Kopplung des Tonarmes
mit seiner vertikalen Lagerachse.
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In Fig. 1. ist im Schnitt ein Plattenspieler nach der Erfindung dargestellt.
Mit 1 ist ein Tonarm bezeichnet, der seinem freien Ende die Abtastnadel 6 trägt.
Der Tonarm ist in bekannter Weise in der Vertikalen um die Achse 28 schwenkbar.
Die Achse 28 wird in Armen 29 an einem Drehteil 25 gelagert und bildet gleichzeitig
die Achse für eine Stange 27, die bei 31 am Tonarm 1 und um eine Lagerachse 30 drehbar
angeordnet ist. Beim Schwenken des Tonarmes 1 in der Vertikalen gleitet die Stange
27 in einer Gabel 26. Diese Gabel 26 dient als Mitnehmer der Achse 21 beim
Schwenken des Tonarmes 1 in der Horizontalen. Bei diesem horizontalen Schwenken
wird das Drehteil 25 mitgenommen, das auf dem Kugellager 33 drehbar auf einem
Aufsatz 24 auf der Montageplatte 5 gelagert ist. Die Achse 21 ist weiterhin durch
ein Lager 23 geführt, das in gleicher Weise wie der Aufsatz 24 in fester Verbindung
mit der Montageplatte 5 steht. Dieses Lager 23 trägt eine Rastfeder
22
mit Raste 31, die in Nuten 32 am Teil 20 einfallen kann (s. ebenfalls Fig. 4). Die
Nuten 32 sind in Stellungen a, b, c angeordnet, die der Tonarmanfangstellung
beim Abspielen verschiedener Plattendurchmesser entsprechen: Stellung a für die
17,5-om-, Stellung b für die 25-cm- und Stellung c für die 30-cm-Schallplatte. Das
Teil 20 ist mit der Achse 21 starr verbunden und wird über die Gabel 26 an
der Achse 21 beim horizontalen Schwenken des Tonarmes 1 mitgenommen. Dieses Teil
20 schaltet beim horizontalen Schwenken des Tonarmes 1 über den Schallplattenrand
nach außen in bekannter Weise den Schalter des Antriebsmotors des Plattenspielers
ein (Fig. 4, Pfeilrichtung). Beim Schwenken des Teils 20 in umgekehrter Pfeilrichtung
wird das Ausschalten des Schalters veranlaßt, wenn der Tonarm in die Auslaufrille
der Schallplatte gelangt ist. Hierbei wird der Endabschalthebel 13, der mit einer
abgebogenen Fahne 19 gegen das freie Ende des Teils 20 anliegt, in den Bereich des
Nockens 11' an der Schallplattentellernabe 11 im Sinne des Pfeiles auf dem
Auflaufstück 12 gebracht. Der Endabschalthebel wird dann in der Richtung des auf
ihm angebrachten Pfeiles bewegt, der dann den Schalter des Motors abschaltet.
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Der Tonarm ruht auf der Schallplatte 2, die auf dem Plattenteller
3 aufliegt. Der Plattenteller 3 dreht sich um einen feststehenden Lagerzapfen 4,
der in einem Lager 7 befestigt ist, das mit der Montageplatte 5 fest verbunden ist.
Der Plattenteller 3 ist in bekannter Weise über ein in Stufen schaltbares Reibradvorgelege
je nach der gewünschten Drehzahl mit dem Antriebsmotor verbunden. Die Nabe des Plattentellers
3 ist aus einem Stück gefertigt und besteht aus einem Befestigungsflansch 10, einer
Nut 9, einem Gewindestück 8, das ein Gewinde mit geringer Steigung aufweist und
dessen Steigung so gewählt ist, daß bei eingesetzter Schneide 14' eines Hebels 14
und Drehung des Plattentellers 3 im Sinne des Uhrzeigers der Hebel 14 um eine Achse
17 die Schneide 14' von unten nach oben bewegt wird. Der Hebel 14 besitzt zwei Lagerlappen
16, die die Achse 17 halten. Die Achse 17 kann in Schlitzen 18 in zwei Lagerwinkeln
15 fest an der Montageplatte 5 angeordnet gleiten. Die Montageplatte 5 zeigt eine
Aussparung 51, durch die der Hebel 14 und der Hebel 13 für die Endabschaltung
geführt sind. Das eine freie Ende des Hebels 14 trägt eine Schneide 14', die für
die Gewindegänge des Gewindestücks 8 passend gestaltet ist. Kurz hinter der Schneide
ist eine Stahlkugel 66 beweglich in dem Hebel 14, aber nicht verlierbar angeordnet.
Auf dieser Kugel 66 liegt der Hebel 14 unter der Wirkung der Schraubenfeder 44 auf
dem Befestigungsflansch 10 auf. Das andere freie Ende des Hebels 14 ist fast senkrecht
nach oben gebogen und trägt außerdem in Verlängerung seines horizontal verlaufenden
Hebelteils eine Nase 42, die durch teilweises Ausstanzen aus dem fast senkrecht
nach oben gebogenen Hebelteil gebildet werden kann. Diese Nase 42 dient als Führung
eines Federtellers 45, auf dem sich die Schraubenfeder 44 nach einer Seite hin abstützt.
Nach der anderen Seite stützt sich diese Schraubenfeder auf einen gleichen Federteller
45, der gleichfalls von einer Nase 43 geführt ist, die auf einem Winkel
40 angeordnet ist, der fest mit der Montageplatte 5 verbunden ist. Auf dem
rechtsseitig der Achse 17 liegenden und horizontal verlaufenden Teil des Hebels
14 ruht die senkrecht nach oben und unten verschiebbare Achse 21, die sich dabei
ebenfalls verdrehen läßt, mit einer halbkugelig ausgebildeten Spitze auf. Der Winkel
40 zeigt einen Schlitz, an dessen Längsseiten zwei Lagerwinkel sich befinden
zur Aufnahme der Achse 36 eines Kipphebels 35, der in dem Schlitz geführt ist und
nach oben durch einen Schlitz 49 in der Montageplatte 5 ragt. Das nach oben hindurchragende
Teil des Kipphebels trägt einen Handgriff 37. Das hakenartig ausgebildete Teil des
Kipphebels 35 faßt in eine Aussparung 34 am Hebel 14. Parallel zur Längsrichtung
des Schlitzes 49 in der Montageplatte 5 ist ein Rasthebel 38 mit einer Rastnase
41 angebracht (Fig. 1, 2 und 5). Dieser Rasthebel legt sich unter Federwirkung der
Blattfeder, die einerseits an einem Anschlag 50 und andererseits mit dem Rasthebel
38 verbunden ist, seitlich gegen das aus der Montageplatte 5 herausragende Teil
des Kipphebels 35. Wird der Kipphebel mit dem Griff 37 und unter der Wirkung der
Schraubenfeder 44 bis gegen die Rastnase 41 am Rasthebel 38 gedrückt, dann wird
der Kipphebel 35 durch den Rasthebel 38 in dieser Raststellung gehalten. Nach der
Entrastung durch den kasthebel38 legt sich der Kipphebel 35 gegen einen Anschlag
50, der mit Schrauben fest mit der Montageplatte 5 verbunden ist.
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Die Vorrichtung nach der Erfindung wirkt nun folgendermaßen: In Fig.
1 ist der Plattenspieler in Spielstellung dargestellt. Ist auf der Schallplatte
2 der Tonarm 1 in die Auslaufrille der Schallplatte gelangt, dann wird in bekannter
Weise der Plattenteller 3 über den Hebel 13, der auf einen Ein-Aus-Schalter
einwirkt, stillgesetzt. Wird nun der Kipphebel 35 von Hand aus gegen den Anschlag
50 bewegt, so wird bei dieser Bewegung der Hebel 14 über die Aussparung 34
mit dem hakenartigen Teil des Kipphebels 35 gleichzeitig nach oben und nach rechts
geführt. Hierbei wird die in der Nut 9 aufliegende Schneide 14' des Hebels 14 aus
dieser Nut, die sich an der Nabe des Plattentellers 3 befindet, herausbewegt und,
ohne die Gewindegänge des Gewindestücks 8 zu berühren, über die Gewindegänge hinweg
nach unten bis kurz vor die Schallplattentellernabe 11 geführt. Weiterhin gleitet
dabei die Achse 17 des Hebels 14 in den Schlitzen 18 nach rechts, und die Schraubenfeder
44 wird um die Nase 43 nach oben bewegt und entspannt sich dabei, bis der Kipphebel
35 gegen die Rastnase 41 zu liegen kommt. Die Rastnase 41 hält den Hebel 14 in dieser
Stellung. Die Rastung des Kipphebels 35 ist nun derart angeordnet, daß beim Anlaufen
des Kipphebels 35 gegen die Rastnase 41 die Schneide 14' des Hebels 14 in ihrer
untersten Stellung noch nicht in Eingriff mit den Gewindegängen des Gewindestücks
8 kommt. Beim Kippen des Kipphebels 35 in die Raststellung wird die Achse 21 mit
dem Teil 20 und der Gabel 26 senkrecht nach oben bewegt und in dieser Stellung gehalten.
Die Rastfeder 22 kommt in dieser Stellung mit der Rast 31 nacheinander bei drei
Tonarmstellungen mit den Nuten 32 am Teil 20 in Eingriff, wenn der Tonarm 1 horizontal
von Hand aus verschwenkt wird. Beim Hin- und Herbewegen des Tonarmes 1 in
der Horizontalen sind nun deutlich die drei Raststellungen, den drei verschiedenen
Plattengrößen entsprechend, zu merken. Will man beispielsweise eine 17,5-cm-Platte
abspielen, dann wird man nach Auflegen der Schallplatte 2 auf den Plattenteller
3
den Tonarm 1 auf die Schallplatte von Hand aus herunterführen
und ihn zunächst zum Einschalten des Plattenspielers über den Plattentellerrand
nach außen drehen. Zum Aufsetzen des Tonarmes auf die Schallplatte kommt es dabei
nicht, da die Gabe126 durch den Kipphebel 35 angehoben ist. Nach dem Einschalten
des Plattenspielers wird der Tonarm 1 von Hand zum Plattenrand der 17,5-cm-Platte
bewegt. Hierbei werden die Raststellen c und b, die sich durch geringe Widerstandserhöhung
bemerkbar machen, passiert. Über den Außenrand der 17,5-cm-Schallplatte wird der
Tonarm horizontal etwas hin-und herbewegt, bis er in die der 17,5-cm-Schallplatte
entsprechende Nut 32 merklich einrastet. Im Anschluß hieran wird der Kipphebel 35
durch Drücken des Ansatzes 39 des Rasthebels 38 entgegen der Pfeilrichtung in Fig.
5 die Rastnase 41 entrastet. Die Schraubenfeder 44 schiebt nun die Schneide
14' am Hebel 14 etwas nach links in den untersten Gewindegang des mit dem Plattenteller
sich drehenden Gewindestücks B. Die Schneide 14' des Hebels 14 wird hierauf durch
die sich drehenden Gewindegänge nach oben bewegt. Dabei sinkt der Tonarm 1 langsam
auf die Schallplatte 2 herab. Bevor die Abtastnadel 6 die Anfangsrille der aufgelegten
Schallplatte 2 erreicht, ist die Rast 31 aus der Nut (Stellung a) ausgehoben, so
daß sich der Tonarm 1 beim Aufsetzen in die Tonrille wieder unbehindert frei in
der Horizontalen drehen kann. Die Hebelschneide 14' läuft bis in die Nut 9, wo sie
nach Auslauf aus den Gewindegängen zum Stillstand kommt, wobei sich die Stahlkugel
66 unter der Wirkung der Schraubenfeder 44 gegen den Flansch
10 legt. Der Kipphebel 35 geht entsprechend der Bewegung des Hebels 14 ebenfalls
langsam in die Ausgangsstellung zurück.
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Diese Art des Aufsetzens des Tonarmes 1 auf die Schallplatte
2 hat den Vorteil, daß man frei wählen kann, ob man die Aufsetzhilfe benutzen will
oder nicht: Bei Platten mit Normalrillen, deren Anfang man noch gut erkennt, ist
vielleicht die Benutzung der Aufsetzhilfe nicht so notwendig wie bei Schallplatten,
die Mikrorillen aufweisen. Man kann natürlich auch außerhalb der Raststellen 32
(Stellung a, b, c) den Tonarm 1 an jeder beliebigen Stelle der Schallplatte 2 in
gleicher Weise aufsetzen lassen. Besonders vorteilhaft ist bei der Aufsetzhilfe
nach der Erfindung, daß beim Loslassen des Handgriffs 37, wenn er aus der in Fig.
1 dargestellten Ruhelage herausbewegt ist, der Tonarm nicht auf die Schall- ; platte
zurückfällt; sondern nach oben bewegt wird, da der Hebel 14 unter der Wirkung
der Schraubenfeder 44 wie ein Kipphebel wirkt. Sobald die Schraubenfeder 44 etwas
um ihren festen Lagerpunkt 43 nach oben bewegt wird, dehnt sie sich aus und nimmt
dabei den Hebel 14 nach oben mit, der den Kipphebel 35 in die Raststellung führt.
Man kann die Betätigung des Kipphebels 35 über den Griff auch in der Weise vornehmen,
daß über den Handgriff 37 der Kipphebel nur kurz betätigt wird und, ohne ihn weiterhin
anzufassen, der Einwirkung der sich entspannenden Feder 44 überlassen wird. Er kippt
dann, ruckartig nach oben geführt, und beschleunigt dabei den Tonarm 1, der dann
durch die Federn 68 und die konischen Zapfen 65 und 67 der Gabel 26 weich
abgefangen wird. Man kann die Federn 68 auch so bemessen, daß die Stange 27 vom
Tonarm 1 bei ihrer Aufwärtsbewegung die konischen Zapfen 65 und 67 passiert und
der Tonarm beim Zurückgehen sich auf die konischen Zapfen 65 und 67 auflegt. Dies
hat den besonderen Vorteil, daß man den Tonarm 1 beim Auflegen einer neuen Schallplatte
auf den Plattenteller 3 nicht von Hand aus beiseite zu schwenken oder hochzuhalten
braucht. Bevor der Rasthebel 38 ausgelöst wird, muß die Stange 27 am Tonarm 1 in
die Gabel 26- durch die konischen Zapfen hindurch zurückgedrückt werden. Damit das
Zurückdrücken nicht versehentlich vergessen wird, kann der Rasthebel 38 mit einem
Hebelgestänge so verbunden werden, daß bei der Entrastung des Rasthebels 38 die
Stange 27 in die Gabel 26 wieder zurückgeführt wird.
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Sollte der Wunsch bestehen, eine konstante Absinkzeit des Tonarmes
zu haben,- so ist dies mit einem etwas größeren Aufwand in der Weise zu erreichen,
daß man von der Motorachse 59 (Fig. 6) des Elektromotors 58 das Gewindestück 8 am
Plattenteller 3 nicht über das Friktions-Mehrganggetriebe, sondern, ohne den Plattenteller
zu verwenden, direkt antreibt, und zwar beispielsweise über zwei Schnecken 57, 63
und Schneckenräder 53, 62, wobei die Schnecke 57 und das Schneckenrad 62 auf einer
Welle 64 angeordnet sind. Die Welle 64 befindet sich in Lagern 60, 61, die an der
Montageplatte 5 befestigt sind. Das Gewindestück 8 ist mit dem Flansch 52, der Nut
9 und dem Schneckenrad 53 aus einem Stück gefertigt und ist drehbar auf einem feststehenden
Lagerbolzen 54, der auf einem Flansch 55 auf der Montageplatte 5 befestigt ist,
angeordnet. Gegen axiales Verschieben auf dem Lagerbolzen ist das Drehteil mit dem
Gewindestück 8 mit einem Lagerring 56 gesichert. Der doppelte Schneckentrieb ist
vorgesehen, um die Umlaufgeschwindigkeit des Gewindestücks 8 in entsprechender Weise
gegenüber der Umlaufgeschwindigkeit der Motorwelle 59 herabzusetzen. Man kann dies
natürlich mit jedem anderen Untersetzungsgetriebe erreichen. Im übrigen arbeitet
diese Anordnung mit ihren übrigen Teilen in derselben Weise, wie vorher bereits
angegeben.
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Um ein Umlegen des Kipphebels von Hand aus zu erübrigen, kann die
Vorrichtung nach der Erfindung beispielsweise wie in Fig. 2 aufgebaut sein. In dieser
Vorrichtung wird der Kipphebel 35 nach Abspielen einer Schallplatte selbsttätig
z, B. durch den Hebel 13 in die Raststellung bewegt. Dies geschieht durch ein stangenartiges
Steuerglied 46, das am Punkt 48 an dem Endabschaltungshebe113 und an dem Punkt 36'
an dem Arm 35' des Kipphebels 35 angreift. Wie aus Fig. 4 ersichtlich, schiebt dabei
der Hebel 13, der bei der Endabschaltung in den Bereich des umlaufenden Nockens
11' gerät, das stangenartige Steuerglied 46 nach rechts, das den Kipphebel 35, der
hier ohne Handgriff dargestellt ist, in die Raststellung befördert. Der Plattenspieler
kann darauf von Hand durch horizontales Schwenken des Tonarmes l nach außen über
den Schallplattenrand hinweg wieder durch Schwenken des Teils 20 um. die Achse 21
eingeschaltet werden, wobei der Hebel 13
für die Endabschaltung in umgekehrtem
Sinne der eingezeichneten Pfeilrichtungen in seine Anfangsstellung zurückkehren
kann, da der an ihnen befestigte Lagerstift im Punkt 48 in den Schlitz 48' gleiten
kann. Der Kipphebel 35 kann nun entweder bei Lage des Tonarmes 1 in irgendeiner
der Raststellungen 32 (a, b, c) oder über einer beliebigen Stelle der Schallplatte
2 über den Rasthebel 38 entrastet
werden. Das aus der Montageplatte
5 herausragende Teil des Kipphebels 35 zeigt nach außen hin gut erkennbar den Ablauf
des Absinkens des Tonarmes 1 auf die Schallplatte hin an. Eine Gradskala längs des
Schlitzes 49 in der Montageplatte 5 erleichtert die Beobachtung wesentlich. Dieses
herausragende Teil könnte die Aufgabe des Kurzschließens des Tonabnehmersystems
im Tonarm 1 übernehmen, und zwar in der Weise, daß in der Rastlage des Teils 37'
(Fig. 2) zwei Kurzschlußkontaktfedern durch das Teil 37' kurzgeschlossen
werden, die beim Herüberbewegen des Teils 37' in die in Fig. 2 dargestellte Lage
des Teils 37' wieder geöffnet werden.