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DE1115949B - Vorrichtung zum Aufsetzen des Tonarmes - Google Patents

Vorrichtung zum Aufsetzen des Tonarmes

Info

Publication number
DE1115949B
DE1115949B DEE18507A DEE0018507A DE1115949B DE 1115949 B DE1115949 B DE 1115949B DE E18507 A DEE18507 A DE E18507A DE E0018507 A DEE0018507 A DE E0018507A DE 1115949 B DE1115949 B DE 1115949B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
tonearm
bearing
mounting plate
axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE18507A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Walter Kriebel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELAC Electroacustic GmbH
Original Assignee
ELAC Electroacustic GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ELAC Electroacustic GmbH filed Critical ELAC Electroacustic GmbH
Priority to DEE18507A priority Critical patent/DE1115949B/de
Publication of DE1115949B publication Critical patent/DE1115949B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/02Arrangements of heads
    • G11B3/08Raising, lowering, traversing otherwise than for transducing, arresting, or holding-up heads against record carriers

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Aufsetzen des Tonarmes Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufsetzen des Tonarmes eines Plattenspielers auf die Schallplatte, bei welcher die Aufsetzbewegung durch ein von einer Schnecke angetriebenes Steuerglied bewirkt wird.
  • Bei den bisher verwendeten Plattenspielern ist es größtenteils üblich, den Tonarm auf die abzuspielende Schallplatte von Hand aufzusetzen. Bei schlechter Beleuchtung und für Personen, die manuell ungeschickt oder alt und sehbehindert sind, ist es nur schwer möglich, den Tonarm in die Anfangsrille einer Schallplatte, vor allem in Mikrorillen, sicher einzusetzen.
  • Aufsetzhilfen, die das Einsetzen des Tonarmes erleichtern sollen, sind in verschiedensten Formen bereits bekannt. Die bekannten Vorrichtungen zeigen jedoch alle den Nachteil, daß die Art des Absenkens des Tonarmes auf die Schallplatte von der Schnelligkeit der Handbetätigung abhängig ist, so daß in den meisten Fällen kein gleichmäßiges und langsames Absenken des Tonarmes erreicht und oft bei zu schneller Betätigung des Steuergliedes von Hand aus die Abtastnadel am Tonarm derart hart auf die Schallplatte aufgesetzt wird, daß der Saphirstift zerbricht oder die Schallplatte beschädigt wird.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine möglichst einfache und den Plattenspieler nicht wesentlich verteuernde Tonarmaufsetzvorrichtung zu schaffen, die von Hand den Tonarm mit Hilfe einer fremdbetätigten Steuerung aufsetzt und weiterhin in einfacher Weise ein Einrasten des Tonarmes für verschiedene Schallplattendurchmesser gestattet. Als besonderer Vorteil ist dabei anzuführen, daß ein die Schallplatten- und die Abtastnadel schonendes Aufsetzen des Tonarmes erzielt wird. Sehbehinderte und manuell ungeschickte Personen können die Tonarmaufsetzvorrichtung in einfacher Weise bedienen.
  • Erfindungsgemäß wird die Einsetzbewegung des Tonarmes mit Hilfe eines unter dem Chassis des Plattenspielers angeordneten Hebels vorgenommen, der durch Auslösung von Hand über einen Bedienungshebel oder selbsttätig in Eingriff mit einer vom Plattenspielermotor angetriebenen Transportschnecke kommt und damit den Tonarm auf die Schallplatte absenkt.
  • Es ist bereits eine Einrichtung bekannt, bei welcher der Tonarm ebenfalls durch eine Schnecke aufgesetzt wird. Bei dieser Einrichtung befindet sich jedoch die Aufsetzeinrichtung im Tonarmkopf, was im Hinblick auf einen möglichst niedrigen Auflagedruck nachteilig ist. Die Erfindung ist an Hand von Ausführungsbeispielen beschrieben, es bedeutet Fig. 1 einen Längsschnitt eines Plattenspielers in Abspielstellung mit der Aufsetzeinrichtung, Fig.2 einen Längsschnitt eines Plattenspielers in Abspielstellung mit einer Weiterbildung der Aufsetzeinrichtung, Fig. 3 das freie Ende des Hebels 14 zum Absenken des Tonarmes in der Draufsicht, Fig.4 die Endabschaltvorrichtung in der Draufsicht, Fig. 5 die Rastung der Handhabe in Draufsicht, Fig. 6 einen Sonderantrieb für den Hebel 14 zum Senken des Tonarmes, Fig. 7 eine federnde Kopplung des Tonarmes mit seiner vertikalen Lagerachse.
  • In Fig. 1. ist im Schnitt ein Plattenspieler nach der Erfindung dargestellt. Mit 1 ist ein Tonarm bezeichnet, der seinem freien Ende die Abtastnadel 6 trägt. Der Tonarm ist in bekannter Weise in der Vertikalen um die Achse 28 schwenkbar. Die Achse 28 wird in Armen 29 an einem Drehteil 25 gelagert und bildet gleichzeitig die Achse für eine Stange 27, die bei 31 am Tonarm 1 und um eine Lagerachse 30 drehbar angeordnet ist. Beim Schwenken des Tonarmes 1 in der Vertikalen gleitet die Stange 27 in einer Gabel 26. Diese Gabel 26 dient als Mitnehmer der Achse 21 beim Schwenken des Tonarmes 1 in der Horizontalen. Bei diesem horizontalen Schwenken wird das Drehteil 25 mitgenommen, das auf dem Kugellager 33 drehbar auf einem Aufsatz 24 auf der Montageplatte 5 gelagert ist. Die Achse 21 ist weiterhin durch ein Lager 23 geführt, das in gleicher Weise wie der Aufsatz 24 in fester Verbindung mit der Montageplatte 5 steht. Dieses Lager 23 trägt eine Rastfeder 22 mit Raste 31, die in Nuten 32 am Teil 20 einfallen kann (s. ebenfalls Fig. 4). Die Nuten 32 sind in Stellungen a, b, c angeordnet, die der Tonarmanfangstellung beim Abspielen verschiedener Plattendurchmesser entsprechen: Stellung a für die 17,5-om-, Stellung b für die 25-cm- und Stellung c für die 30-cm-Schallplatte. Das Teil 20 ist mit der Achse 21 starr verbunden und wird über die Gabel 26 an der Achse 21 beim horizontalen Schwenken des Tonarmes 1 mitgenommen. Dieses Teil 20 schaltet beim horizontalen Schwenken des Tonarmes 1 über den Schallplattenrand nach außen in bekannter Weise den Schalter des Antriebsmotors des Plattenspielers ein (Fig. 4, Pfeilrichtung). Beim Schwenken des Teils 20 in umgekehrter Pfeilrichtung wird das Ausschalten des Schalters veranlaßt, wenn der Tonarm in die Auslaufrille der Schallplatte gelangt ist. Hierbei wird der Endabschalthebel 13, der mit einer abgebogenen Fahne 19 gegen das freie Ende des Teils 20 anliegt, in den Bereich des Nockens 11' an der Schallplattentellernabe 11 im Sinne des Pfeiles auf dem Auflaufstück 12 gebracht. Der Endabschalthebel wird dann in der Richtung des auf ihm angebrachten Pfeiles bewegt, der dann den Schalter des Motors abschaltet.
  • Der Tonarm ruht auf der Schallplatte 2, die auf dem Plattenteller 3 aufliegt. Der Plattenteller 3 dreht sich um einen feststehenden Lagerzapfen 4, der in einem Lager 7 befestigt ist, das mit der Montageplatte 5 fest verbunden ist. Der Plattenteller 3 ist in bekannter Weise über ein in Stufen schaltbares Reibradvorgelege je nach der gewünschten Drehzahl mit dem Antriebsmotor verbunden. Die Nabe des Plattentellers 3 ist aus einem Stück gefertigt und besteht aus einem Befestigungsflansch 10, einer Nut 9, einem Gewindestück 8, das ein Gewinde mit geringer Steigung aufweist und dessen Steigung so gewählt ist, daß bei eingesetzter Schneide 14' eines Hebels 14 und Drehung des Plattentellers 3 im Sinne des Uhrzeigers der Hebel 14 um eine Achse 17 die Schneide 14' von unten nach oben bewegt wird. Der Hebel 14 besitzt zwei Lagerlappen 16, die die Achse 17 halten. Die Achse 17 kann in Schlitzen 18 in zwei Lagerwinkeln 15 fest an der Montageplatte 5 angeordnet gleiten. Die Montageplatte 5 zeigt eine Aussparung 51, durch die der Hebel 14 und der Hebel 13 für die Endabschaltung geführt sind. Das eine freie Ende des Hebels 14 trägt eine Schneide 14', die für die Gewindegänge des Gewindestücks 8 passend gestaltet ist. Kurz hinter der Schneide ist eine Stahlkugel 66 beweglich in dem Hebel 14, aber nicht verlierbar angeordnet. Auf dieser Kugel 66 liegt der Hebel 14 unter der Wirkung der Schraubenfeder 44 auf dem Befestigungsflansch 10 auf. Das andere freie Ende des Hebels 14 ist fast senkrecht nach oben gebogen und trägt außerdem in Verlängerung seines horizontal verlaufenden Hebelteils eine Nase 42, die durch teilweises Ausstanzen aus dem fast senkrecht nach oben gebogenen Hebelteil gebildet werden kann. Diese Nase 42 dient als Führung eines Federtellers 45, auf dem sich die Schraubenfeder 44 nach einer Seite hin abstützt. Nach der anderen Seite stützt sich diese Schraubenfeder auf einen gleichen Federteller 45, der gleichfalls von einer Nase 43 geführt ist, die auf einem Winkel 40 angeordnet ist, der fest mit der Montageplatte 5 verbunden ist. Auf dem rechtsseitig der Achse 17 liegenden und horizontal verlaufenden Teil des Hebels 14 ruht die senkrecht nach oben und unten verschiebbare Achse 21, die sich dabei ebenfalls verdrehen läßt, mit einer halbkugelig ausgebildeten Spitze auf. Der Winkel 40 zeigt einen Schlitz, an dessen Längsseiten zwei Lagerwinkel sich befinden zur Aufnahme der Achse 36 eines Kipphebels 35, der in dem Schlitz geführt ist und nach oben durch einen Schlitz 49 in der Montageplatte 5 ragt. Das nach oben hindurchragende Teil des Kipphebels trägt einen Handgriff 37. Das hakenartig ausgebildete Teil des Kipphebels 35 faßt in eine Aussparung 34 am Hebel 14. Parallel zur Längsrichtung des Schlitzes 49 in der Montageplatte 5 ist ein Rasthebel 38 mit einer Rastnase 41 angebracht (Fig. 1, 2 und 5). Dieser Rasthebel legt sich unter Federwirkung der Blattfeder, die einerseits an einem Anschlag 50 und andererseits mit dem Rasthebel 38 verbunden ist, seitlich gegen das aus der Montageplatte 5 herausragende Teil des Kipphebels 35. Wird der Kipphebel mit dem Griff 37 und unter der Wirkung der Schraubenfeder 44 bis gegen die Rastnase 41 am Rasthebel 38 gedrückt, dann wird der Kipphebel 35 durch den Rasthebel 38 in dieser Raststellung gehalten. Nach der Entrastung durch den kasthebel38 legt sich der Kipphebel 35 gegen einen Anschlag 50, der mit Schrauben fest mit der Montageplatte 5 verbunden ist.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung wirkt nun folgendermaßen: In Fig. 1 ist der Plattenspieler in Spielstellung dargestellt. Ist auf der Schallplatte 2 der Tonarm 1 in die Auslaufrille der Schallplatte gelangt, dann wird in bekannter Weise der Plattenteller 3 über den Hebel 13, der auf einen Ein-Aus-Schalter einwirkt, stillgesetzt. Wird nun der Kipphebel 35 von Hand aus gegen den Anschlag 50 bewegt, so wird bei dieser Bewegung der Hebel 14 über die Aussparung 34 mit dem hakenartigen Teil des Kipphebels 35 gleichzeitig nach oben und nach rechts geführt. Hierbei wird die in der Nut 9 aufliegende Schneide 14' des Hebels 14 aus dieser Nut, die sich an der Nabe des Plattentellers 3 befindet, herausbewegt und, ohne die Gewindegänge des Gewindestücks 8 zu berühren, über die Gewindegänge hinweg nach unten bis kurz vor die Schallplattentellernabe 11 geführt. Weiterhin gleitet dabei die Achse 17 des Hebels 14 in den Schlitzen 18 nach rechts, und die Schraubenfeder 44 wird um die Nase 43 nach oben bewegt und entspannt sich dabei, bis der Kipphebel 35 gegen die Rastnase 41 zu liegen kommt. Die Rastnase 41 hält den Hebel 14 in dieser Stellung. Die Rastung des Kipphebels 35 ist nun derart angeordnet, daß beim Anlaufen des Kipphebels 35 gegen die Rastnase 41 die Schneide 14' des Hebels 14 in ihrer untersten Stellung noch nicht in Eingriff mit den Gewindegängen des Gewindestücks 8 kommt. Beim Kippen des Kipphebels 35 in die Raststellung wird die Achse 21 mit dem Teil 20 und der Gabel 26 senkrecht nach oben bewegt und in dieser Stellung gehalten. Die Rastfeder 22 kommt in dieser Stellung mit der Rast 31 nacheinander bei drei Tonarmstellungen mit den Nuten 32 am Teil 20 in Eingriff, wenn der Tonarm 1 horizontal von Hand aus verschwenkt wird. Beim Hin- und Herbewegen des Tonarmes 1 in der Horizontalen sind nun deutlich die drei Raststellungen, den drei verschiedenen Plattengrößen entsprechend, zu merken. Will man beispielsweise eine 17,5-cm-Platte abspielen, dann wird man nach Auflegen der Schallplatte 2 auf den Plattenteller 3 den Tonarm 1 auf die Schallplatte von Hand aus herunterführen und ihn zunächst zum Einschalten des Plattenspielers über den Plattentellerrand nach außen drehen. Zum Aufsetzen des Tonarmes auf die Schallplatte kommt es dabei nicht, da die Gabe126 durch den Kipphebel 35 angehoben ist. Nach dem Einschalten des Plattenspielers wird der Tonarm 1 von Hand zum Plattenrand der 17,5-cm-Platte bewegt. Hierbei werden die Raststellen c und b, die sich durch geringe Widerstandserhöhung bemerkbar machen, passiert. Über den Außenrand der 17,5-cm-Schallplatte wird der Tonarm horizontal etwas hin-und herbewegt, bis er in die der 17,5-cm-Schallplatte entsprechende Nut 32 merklich einrastet. Im Anschluß hieran wird der Kipphebel 35 durch Drücken des Ansatzes 39 des Rasthebels 38 entgegen der Pfeilrichtung in Fig. 5 die Rastnase 41 entrastet. Die Schraubenfeder 44 schiebt nun die Schneide 14' am Hebel 14 etwas nach links in den untersten Gewindegang des mit dem Plattenteller sich drehenden Gewindestücks B. Die Schneide 14' des Hebels 14 wird hierauf durch die sich drehenden Gewindegänge nach oben bewegt. Dabei sinkt der Tonarm 1 langsam auf die Schallplatte 2 herab. Bevor die Abtastnadel 6 die Anfangsrille der aufgelegten Schallplatte 2 erreicht, ist die Rast 31 aus der Nut (Stellung a) ausgehoben, so daß sich der Tonarm 1 beim Aufsetzen in die Tonrille wieder unbehindert frei in der Horizontalen drehen kann. Die Hebelschneide 14' läuft bis in die Nut 9, wo sie nach Auslauf aus den Gewindegängen zum Stillstand kommt, wobei sich die Stahlkugel 66 unter der Wirkung der Schraubenfeder 44 gegen den Flansch 10 legt. Der Kipphebel 35 geht entsprechend der Bewegung des Hebels 14 ebenfalls langsam in die Ausgangsstellung zurück.
  • Diese Art des Aufsetzens des Tonarmes 1 auf die Schallplatte 2 hat den Vorteil, daß man frei wählen kann, ob man die Aufsetzhilfe benutzen will oder nicht: Bei Platten mit Normalrillen, deren Anfang man noch gut erkennt, ist vielleicht die Benutzung der Aufsetzhilfe nicht so notwendig wie bei Schallplatten, die Mikrorillen aufweisen. Man kann natürlich auch außerhalb der Raststellen 32 (Stellung a, b, c) den Tonarm 1 an jeder beliebigen Stelle der Schallplatte 2 in gleicher Weise aufsetzen lassen. Besonders vorteilhaft ist bei der Aufsetzhilfe nach der Erfindung, daß beim Loslassen des Handgriffs 37, wenn er aus der in Fig. 1 dargestellten Ruhelage herausbewegt ist, der Tonarm nicht auf die Schall- ; platte zurückfällt; sondern nach oben bewegt wird, da der Hebel 14 unter der Wirkung der Schraubenfeder 44 wie ein Kipphebel wirkt. Sobald die Schraubenfeder 44 etwas um ihren festen Lagerpunkt 43 nach oben bewegt wird, dehnt sie sich aus und nimmt dabei den Hebel 14 nach oben mit, der den Kipphebel 35 in die Raststellung führt. Man kann die Betätigung des Kipphebels 35 über den Griff auch in der Weise vornehmen, daß über den Handgriff 37 der Kipphebel nur kurz betätigt wird und, ohne ihn weiterhin anzufassen, der Einwirkung der sich entspannenden Feder 44 überlassen wird. Er kippt dann, ruckartig nach oben geführt, und beschleunigt dabei den Tonarm 1, der dann durch die Federn 68 und die konischen Zapfen 65 und 67 der Gabel 26 weich abgefangen wird. Man kann die Federn 68 auch so bemessen, daß die Stange 27 vom Tonarm 1 bei ihrer Aufwärtsbewegung die konischen Zapfen 65 und 67 passiert und der Tonarm beim Zurückgehen sich auf die konischen Zapfen 65 und 67 auflegt. Dies hat den besonderen Vorteil, daß man den Tonarm 1 beim Auflegen einer neuen Schallplatte auf den Plattenteller 3 nicht von Hand aus beiseite zu schwenken oder hochzuhalten braucht. Bevor der Rasthebel 38 ausgelöst wird, muß die Stange 27 am Tonarm 1 in die Gabel 26- durch die konischen Zapfen hindurch zurückgedrückt werden. Damit das Zurückdrücken nicht versehentlich vergessen wird, kann der Rasthebel 38 mit einem Hebelgestänge so verbunden werden, daß bei der Entrastung des Rasthebels 38 die Stange 27 in die Gabel 26 wieder zurückgeführt wird.
  • Sollte der Wunsch bestehen, eine konstante Absinkzeit des Tonarmes zu haben,- so ist dies mit einem etwas größeren Aufwand in der Weise zu erreichen, daß man von der Motorachse 59 (Fig. 6) des Elektromotors 58 das Gewindestück 8 am Plattenteller 3 nicht über das Friktions-Mehrganggetriebe, sondern, ohne den Plattenteller zu verwenden, direkt antreibt, und zwar beispielsweise über zwei Schnecken 57, 63 und Schneckenräder 53, 62, wobei die Schnecke 57 und das Schneckenrad 62 auf einer Welle 64 angeordnet sind. Die Welle 64 befindet sich in Lagern 60, 61, die an der Montageplatte 5 befestigt sind. Das Gewindestück 8 ist mit dem Flansch 52, der Nut 9 und dem Schneckenrad 53 aus einem Stück gefertigt und ist drehbar auf einem feststehenden Lagerbolzen 54, der auf einem Flansch 55 auf der Montageplatte 5 befestigt ist, angeordnet. Gegen axiales Verschieben auf dem Lagerbolzen ist das Drehteil mit dem Gewindestück 8 mit einem Lagerring 56 gesichert. Der doppelte Schneckentrieb ist vorgesehen, um die Umlaufgeschwindigkeit des Gewindestücks 8 in entsprechender Weise gegenüber der Umlaufgeschwindigkeit der Motorwelle 59 herabzusetzen. Man kann dies natürlich mit jedem anderen Untersetzungsgetriebe erreichen. Im übrigen arbeitet diese Anordnung mit ihren übrigen Teilen in derselben Weise, wie vorher bereits angegeben.
  • Um ein Umlegen des Kipphebels von Hand aus zu erübrigen, kann die Vorrichtung nach der Erfindung beispielsweise wie in Fig. 2 aufgebaut sein. In dieser Vorrichtung wird der Kipphebel 35 nach Abspielen einer Schallplatte selbsttätig z, B. durch den Hebel 13 in die Raststellung bewegt. Dies geschieht durch ein stangenartiges Steuerglied 46, das am Punkt 48 an dem Endabschaltungshebe113 und an dem Punkt 36' an dem Arm 35' des Kipphebels 35 angreift. Wie aus Fig. 4 ersichtlich, schiebt dabei der Hebel 13, der bei der Endabschaltung in den Bereich des umlaufenden Nockens 11' gerät, das stangenartige Steuerglied 46 nach rechts, das den Kipphebel 35, der hier ohne Handgriff dargestellt ist, in die Raststellung befördert. Der Plattenspieler kann darauf von Hand durch horizontales Schwenken des Tonarmes l nach außen über den Schallplattenrand hinweg wieder durch Schwenken des Teils 20 um. die Achse 21 eingeschaltet werden, wobei der Hebel 13 für die Endabschaltung in umgekehrtem Sinne der eingezeichneten Pfeilrichtungen in seine Anfangsstellung zurückkehren kann, da der an ihnen befestigte Lagerstift im Punkt 48 in den Schlitz 48' gleiten kann. Der Kipphebel 35 kann nun entweder bei Lage des Tonarmes 1 in irgendeiner der Raststellungen 32 (a, b, c) oder über einer beliebigen Stelle der Schallplatte 2 über den Rasthebel 38 entrastet werden. Das aus der Montageplatte 5 herausragende Teil des Kipphebels 35 zeigt nach außen hin gut erkennbar den Ablauf des Absinkens des Tonarmes 1 auf die Schallplatte hin an. Eine Gradskala längs des Schlitzes 49 in der Montageplatte 5 erleichtert die Beobachtung wesentlich. Dieses herausragende Teil könnte die Aufgabe des Kurzschließens des Tonabnehmersystems im Tonarm 1 übernehmen, und zwar in der Weise, daß in der Rastlage des Teils 37' (Fig. 2) zwei Kurzschlußkontaktfedern durch das Teil 37' kurzgeschlossen werden, die beim Herüberbewegen des Teils 37' in die in Fig. 2 dargestellte Lage des Teils 37' wieder geöffnet werden.

Claims (18)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Aufsetzen des Tonarmes eines Plattenspielers auf die Schallplatte, bei welcher die Aufsetzbewegung des Tonarmes durch ein von einer Schnecke angetriebenes Steuerglied bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsetzbewegung des Tonarmes (1) mit Hilfe eines unter dem Chassis des Plattenspielers angeordneten Hebels (14) vorgenommen wird, der durch Auslösung von Hand über einen Bedienungshebel (37) oder selbsttätig in Eingriff mit einer von dem Plattenspielermotor angetriebenen Transportschnecke (8) kommt und damit den Tonarm auf die Schallplatte (2) absenkt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportschnecke ein Gewindestück (8) auf der Nabe des Plattentellers (3) ist, die ein Elektromotor über ein Reibradwechselgetriebe antreibt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabe des Plattentellers eine Nut (9), einen Befestigungsflansch (10) auf der Plattentellernabe (11) mit Schaltnocken (11') aufweist und daß die Nabe drehbar auf einem feststehenden Lagerzapfen (4) gelagert ist, der in einem mit der Montageplatte (5) fest verbundenen Lager (7) ruht.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportschnecke ein Gewindestück (8) eines Drehteils ist, das eine Nut (9), einen Flansch (52) und ein Schneckenrad (53) aufweist, das drehbar auf einem feststehenden und über einen Flansch (55) fest mit der Montageplatte (5) verbundenen Lagerbolzen (54) gelagert ist und das gegen axiales Verschieben durch einen Lagerring (56) gesichert ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneckenrad (55) des Drehteils mit einer Schnecke (57) und Schneckenrad (62) über eine Welle (64), gelagert in Lagern (60 und 61), die mit der Montageplatte (5) fest verbunden sind, von einem Elektromotor (58) mit Schnecke (63) angetrieben ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das kipphebelartig wirkende Steuerglied als Hebel (14) ausgebildet ist, der an seinem freien Ende eine Schneide (14') und in einem Abstand davon eine Stahlkugel (66) trägt und an seinem anderen freien Ende unter Federwirkung einer gespannten Schraubenfeder (44) steht, die sich über Federteller (45) nach der einen Seite an dem Hebel (14) und nach der anderen Seite gegen einen mit der Montageplatte (5) fest verbundenen Winkel (40) abstützt, und die Teller (45) von Nasen (42 und 43) am Hebel (14) und Winkel (40) beweglich gehaltert sind und daß der Hebel (14) Lagerlappen (16) mit einer Achse (17) besitzt, die in Schlitzen (18) der Lagerwinkel (15) gleiten.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (14) an einem Ende nahezu senkrecht nach oben gebogen ist und in dem abgebogenen Ende eine Aussparung (34) aufweist, in der das hakenartig ausgebildete Teil eines Kipphebels (35), der mit einem Handgriff (37) versehen und drehbar um eine Achse (36) in Lagerlappen am Winkel (40) gelagert ist, eingreift. B.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Kipphebel (35) gegen eine Rastnase (41) von Hand anlegbar und aus dieser Stellung durch den Rasthebel (38) mit Ansatz (39) entrastet ist und unter der Wirkung der Schraubenfeder (44) gegen einen Anschlag (50) sich bewegt, indem sich die Schneide (14') des Hebels (1,4) in den untersten Schraubengang des Gewindestücks (8) einlegt.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Achse (21) in einem Lager (23) und einem Aufsatz (24), die beide in fester Verbindung mit der Montageplatte (5) stehen, drehbar und axial verschiebbar gelagert ist und das untere Ende der Achse (21) auf dem Hebel (14) mit einer halbkugelig ausgebildeten Spitze aufsitzt.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ende der Achse (21) eine mit ihr fest verbundene Gabel (26) trägt, die als Lagerung einer Stange (27) dient, die einerseits drehbar um eine Lagerachse (30) im Innern des Tonarmes (1) an einem Lagerbock am Tonarm und andererseits drehbar um eine Achse (38) an Armen (29) eines Drehteils (25) befestigt ist.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehteil (25) auf einem Kugellager (33) auf dem Untersatz (24) drehbar gelagert ist.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Lager (23) eine Rastfeder (22) mit Raste (31) befestigt ist, die beim Hochschieben der Achse (21) über den Hebel (14) in Eingriff mit Rastnuten (32) (Stellung a, b, c) am Teil (20) kommt, der fest mit der Achse (21) verbunden ist.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Kipphebel (35) durch einen Schlitz (49) und der Hebel (14) und der Endabschalthebel (13) durch eine Aussparung (51) in der Montageplatte (5) geführt sind.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Gabel (26) mit Federn (68 und 69) und konischen Zapfen (65 und 67) versehen ist.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Endabschalthebel (13) über seinen Lagerstift und über ein stangenartiges Steuerglied (46) beim Auflaufen des Nockens (11') auf das Auflaufstück (12) den Kipphebel (35 in Fig. 2) um seine Achse (36) mit der an ihm befestigten Achse, bei (36'), schwenkt und an die Rastnase (41) bringt.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Kipphebel (35) ein durch den Schlitz (49) der Montageplatte (5) herausragendes Teil (37' in Fig. 2) besitzt, das an der Rastnase (41) des Rasthebels (38) einschnappt.
  17. 17. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das aus der Montageplatte (5) herausragende Teil (37') des Kipphebels (35) beim Einspringen in die Raststellung zwei Kontaktfedern schließt, die das Tonabnehmersystem im Tonarm (1) kurzschließen.
  18. 18. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das aus der Montageplatte (5) herausragende Teil (37') des Kipphebels (35) zur Überwachung des Tonarmaufsetzvorganges dient und der Schlitz (49) in der Montageplatte (5) an einer Längsseite eine Gradskala trägt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1008 926, 1036 533.
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DE1188317B (de) * 1962-05-04 1965-03-04 Perpetuum Ebner Kg Plattenspieler mit einer Einrichtung zum Aufsetzen der Abtastnadel

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