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DE1115800B - Klammer zur Verbindung zweier elektrischer Leiter - Google Patents

Klammer zur Verbindung zweier elektrischer Leiter

Info

Publication number
DE1115800B
DE1115800B DEH39439A DEH0039439A DE1115800B DE 1115800 B DE1115800 B DE 1115800B DE H39439 A DEH39439 A DE H39439A DE H0039439 A DEH0039439 A DE H0039439A DE 1115800 B DE1115800 B DE 1115800B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bracket
pressure piece
piece
conductor
arms
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH39439A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Newman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hepworth Iron Co Ltd
Original Assignee
Hepworth Iron Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hepworth Iron Co Ltd filed Critical Hepworth Iron Co Ltd
Publication of DE1115800B publication Critical patent/DE1115800B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/28Clamped connections, spring connections
    • H01R4/50Clamped connections, spring connections utilising a cam, wedge, cone or ball also combined with a screw

Landscapes

  • Connections By Means Of Piercing Elements, Nuts, Or Screws (AREA)

Description

  • Klammer zur Verbindung zweier elektrischer Leiter Klammern, Hülsen u. dgl. zur Verbindung zweier elektrischer Leiter sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt. Bei einer dieser bekannten Ausführungsformen werden zwei elektrische Leiter durch eine Hülse geführt, die mit mehreren orthogonal zu ihrer Achse verlaufenden Bohrungen und entsprechenden Ausbauchungen versehen ist. Die Leiter werden mittels eines in die Bohrungen- eingeführten Dornes in die Ausbauchungen eingedrückt und durch in die Bohrungen eingeführte Niete und deren anschließende Vernietung gehalten. Um das Herausgleiten aus einer derartigen Verbindungshülse mit Sicherheit zu vermeiden, ist es bekannt, in die aus einem Teil oder aus zwei ineinandergeschobenen Teilen bestehende Hülse einen gewellten und an seiner Oberfläche aufgerauhten Kern einzufügen und die Hülse mittels Klemmen entsprechend der Oberfläche des Kernes zu deformieren. Ein anderes bekanntes Verbindungselement für elektrische Leiter besteht aus einer U-förmigen Klammer, deren Wangen Widerlager für eine Klemmfeder bilden und somit eine stirnseitige Verbindung von gegenseitig in die Hülse eingeschobenen elektrischen Leitern bewirkt. Zur Verbindung von orthogonal zueinander verlaufenden elektrischen Leitern ist es bekannt, einen dieser Leiter in eine U-förmige Klammer einzulegen, der an seinen Enden mit Lappen versehen ist, und den orthogonal dazu verlaufenden Leiter mittels eines Deckels, der entsprechend ausgebildet ist, durch Umbiegen der überstehenden Lappen auf der Klammer zu befestigen. Für den gleichen Zweck sind auch zylindrische Klemmen bekannt, die mit einer Ausnehmung zum Einlegen eines Leiters versehen sind und durch den zweiten Leiter, der durch orthogonal zum ersten angeordnete Bohrungen geführt ist, gehalten wird. Zwar werden bei der letzteren Ausführungsform die beiden Leiter durch den durch die Deformierung erzeugten Gegendruck gegeneinandergepreßt und somit die elektrische Leitung durch Auflage und über die Klemme hergestellt, jedoch ist durch diese Ausführungsform die Verbindung zweier nebeneinanderliegender elektrischer Leiter mittels einer Klammer nicht beeinflußt worden. Nachteilig bei den bekannten Ausführungsformen ist einmal, daß eine sichere Befestigung der Leiterenden in den Hülsen oder Klammern nicht gegeben ist oder insbesondere bei der zweiten Ausführungsform ein Lösen der Verbindung erhebliche Schwierigkeiten bereitet.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Klammer zur Verbindung zweier nebeneinanderliegender elektrischer Leiter so aufzubauen, daß einmal eine sichere Verbindung der Leiterenden gewährleistet und zum anderen neben einer guten elektrischen Verbindung ein leichtes Lösen der Klammer gewährleistet ist. -Die Erfindung betrifft eine Klammer zur Verbindung zweier elektrischer Leiter, bestehend aus einem Bügel zur Aufnahme der nebeneinanderliegenden Leiter und einem den Bügel durchsetzenden Teil, welcher die Leiter und den Bügel unter Druck in innige elektrische Kontakte miteinander bringt. Die Erfindung besteht darin, daß der Bügel mit einem Brückenstück versehen ist, welches an den Enden der Arme des Bügels verankert ist, während ein Druckstück in Löcher in den Armen einschiebbar ist und sich gegen das Brückenstück abstützt. Zweckmäßig weist das Brückenstück eine Nut auf, in welcher das Druckstück gelagert ist. Die Enden des Brückenstückes können Ausnehmungen aufweisen, um die nach innen umgebogenen Enden der Arme des Bügels aufzunehmen. Im einzelnen sind die Ausnehmungen in dem Brückenstück V-förmig ausgebildet, um die hakenförmig umgebogenen Enden der Arme des Bügels aufzunehmen. Eine Vorrichtung zur Anbringung der Klammer an den Leiterenden besteht zweckmäßig darin, daß sie eineKlemmbacke aufweist, welche gegenüber einer anderen, feststehenden Klemmbacke durch eine Schraubenspindel in bekannter Weise verschoben werden kann, wobei die feststehende Klemmbacke eine zentrale Öffnung aufweist, um zunächst ein keilförmiges Druckstück durchtreten zu lassen und alsdann ein zylindrisches Druckstück, wenn die bewegliche Klemmbacke gegen das andere Ende des Druckstückes drückt, um es durch die Löcher des Bügels zu drücken, welche derart gegen die feststehende Klemmbacke gehalten wird, daß die Löcher mit der zentralen Öffnung in einer Linie liegen. Im übrigen sind an den Seitenplatten zwei Ansätze vorgesehen. zwischen welche die Klammer in der Länge paßt, wobei an den Unterkanten der Ansätze Ausnehmungen vorhanden sind, um einen Leiter aufzunehmen, der mit dem Leiter zusammengepreßt werden soll. Eine Zentrierung des keilförmigen Druckstückes und des zylindrischen Druckstückes kann dadurch herbeigeführt werden, daß in dem dicken Ende des keilförmigen Druckstückes ein Sackloch vorgesehen ist, um ein abgesetztes Zapfenende des zylindrischen Druckstückes aufzunehmen, so daß dieses Druckstück mit dem Druckstück in einer Linie liegt, wenn es das letztere in der Klammer ersetzt. Im übrigen besitzt das zylindrische Druckstück einen Kopf, mit welchem es an dem einen Arm des Bügels anliegt.
  • Der durch die Erfindung erreichte Vorteil ist vor allem darin zu sehen, daß bei der erfindungsgemäßen Klammer auf einfache Weise ein inniger elektrischer Kontakt gewährleistet, daß Herausgleiten der Leiterenden vermieden wird und darüber hinaus die Verbindung auf einfache Weise wieder zu lösen ist. Überraschenderweise wird diese Verbindung durch den innerhalb der Leiterenden selbst erzeugten Gegendruck auf einfache Weise erreicht.
  • Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer lediglich einAusführungsbeispiel darstellendenZeichnung näher erläutert; es zeigt Fig 1 einen Schnitt durch ein vieradriges Kabel, bei dem eine Ader vorbereitet ist, um mit einem anderen Leiter mit Hilfe einer erfindungsgemäßen Klammer verbunden zu werden, Fig. 2 die Klammer von Fig. 1 in perspektivischer Ansicht, Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Brückenstückes, welches zwischen die Arme der Klammer eingepaßt werden soll, Fig. 4 eine Vorrichtung zur Herstellung der vollständigen Verbindung, Fig.5 die Seitenansicht dieser Vorrichtung, während die Klammer an einen Leiter wie in Fig. 1 angesetzt wird, Fig.6 einen Längsschnitt durch den linken Teil von Fig. 5, Fig. 7 das gleiche Teil wie Fig. 6; wobei jedoch der letzte Arbeitsgang zum Ansetzen der Klammer vollzogen ist, Fig. 8 und 9 perspektivische Ansichten eines angeschrägten Druckstückes, wie es in Fig. 5 und 6 eingesetzt wird, und eines zylindrischen Druckstückes, wie es in Fig. 7 Anwendung findet, Fig. 10 und 11 die entsprechenden Teile von Fig. 2 und 3, jedoch in abgeänderter Form, Fig. 12 eine abgeänderte Art einer Vorrichtung in der Perspektive, von unten her gesehen, Fig. 13 das eine Ende der Vorrichtung nach Fig. 12, von der Seite gesehen, welches an einen Leiter angesetzt ist, in Verbindung mit einer Klammer, wobei ein Leiter mit einem Blechstreifen umwikkelt ist, Fig. 14 einen Längsschnitt durch das Ende der Vorrichtung nach Fig. 12 in derselben Arbeitsstellung wie die Vorrichtung in Fig. 6, jedoch bei der Herstellung einer abgeänderten Verbindung, Fig. 15 das gleiche Teil wie in Fig. 6, wobei jedoch (wie in Fig. 7) der letzte Arbeitsgang zur Bildung der abgeänderten Verbindung durchgeführt ist, Fig.16 die perspektive Ansicht eines Blechstreifens, der um das Ende des einen Kabels herumgelegt wird, wie er bei dieser abgeänderten Verbindungsart verwendet wird, Fig. 17 die perspektivische Ansicht des Blechstreifens nach Fig. 16, nachdem er um einen Leiter herumgewickelt wurde, Fig. 18 die perspektivische Ansicht eines anderen derartigen Blechstreifens zur Verwendung in einer weiteren Abänderung der Verbindung, Fig. 19 den Streifen nach Fig. 18, ebenfalls um das Ende eines Leiters herumgeschlagen, Fig. 20 einen Schnitt durch den Leiter nach Fig. 19, der vollständig mit der einen Ader verbunden ist, Fig. 21 die perspektivische Ansicht eines längeren Streifens, als er in Fig. 16 gezeigt wurde, Fig. 22 den Streifen von Fig. 21, wie er bei einer aufgeteilten Leitung angewendet wird, Fig. 23 ein entsprechendes Bild wie Fig. 13, wobei jedoch die Leitung von Fig. 22 in das Werkzeug eingesetzt ist, Fig. 24 einen Schnitt durch die fertige Verbindung mit dem Leiter von Fig. 22, Fig.25 eine gerade Verbindung zwischen zwei Kabeln unter Verwendung mehrerer Klemmen, Fig. 26 eine Hülse, wie sie für die Verbindung von Fig. 25 Verwendung findet, in perspektivischer Ansicht.
  • In der Fig. 1 ist von einem vieradrigen Kabel i mit Adern 2, die durch die Isolierung 3 voneinander getrennt sind, bei einer Ader die Isolierung 3 abgezogen und die Ader etwas von den nebenliegenden Adern abgehoben, so daß Zwischenräume 4 entstehen, in welche ein Bügel s eingeführt werden kann. Das Unterteil des Bügels 6 ist so geformt, daß es sich den Innenflächen der Ader 2 anpaßt, die miteinander einen rechten Winkel bilden, und die Arme 7 des Bügels liegen dicht an der größten Breite des Querschnittes der Ader an. Die Enden 8 der Arme 7 sind nach innen umgebogen und passen in Ausnehmungen 9 an den Kanten der oberen Fläche eines metallischen Brückenstückes 10 (Fig. 3), dessen Unterkante eine konkave Nut 11 aufweist, die mit den Oberkanten von Löchern 12 (Fig. 2) in den Armen 7 des Bügels übereinstimmt. Bei einem dreiadrigen Kabel ist das Unterteil 6 des Bügels 5 wiederum so geformt, daß es sich dicht an die Innenfläche einer Ader anlegt, die in diesem Falle einen Winkel von 120° miteinander bilden.
  • Bevor das Brückenstück 10 in den Bügel eingesetzt wird, werden die einzelnen Drähte 13 (Fig. 5 bis 7) am Ende eines Leiters 14, der mit der Ader 12 verbunden werden soll, über die gekurvte äußere Fläche der Ader ausgebreitet und durch ein entsprechend gebogenes Packstück 15 aus Blech, d. h. aus Federstahl oder Weichkupfer (Fig. 6 und 7) bedeckt. Nunmehr wird das Brückenstück 10 eingesetzt und die Vorrichtung nach Fig. 4 und 5 an die Klammer angesetzt. Das Werkzeug besitzt zwei Seitenteile 16, die in einem gewissen Abstand voneinander liegen und innen Gleitbahnen für eine Klemmbacke 17 aufweisen, welche durch eine Schraubenspindel 18 mit einem Handgriff 19 betätigt wird, wobei diese Schraubenspindel nahe einer feststehenden Klemmbacke 20 am einen Ende der Vorrichtung endet und am anderen Ende der Vorrichtung in einem Querhaupt 21 geführt wird. Die Klemmbacke 20 besitzt eine zentrale Öffnung 22. Der Bügel 5 paßt zwischen sich nach unten erstreckende Ansätze 23 der Seitenplatten 16, wobei diese Ansätze kurvenförmig ausgenommen sind, um dicht auf die Ader 2 zu passen, und zusätzlich eine Ausnehmung 25 aufweisen für den Leiter 14.
  • Die bewegliche Klemmbacke 17 wird zunächst so weit zurückgezogen, daß ein angeschrägtes Druckstück 26 (Fig. 8) eingeführt werden kann, dessen dünnes Ende durch das eine Loch 12 in dem Bügel 5 hindurchgeführt wird und entlang der Nut 11 in dem Brückenstück 10, so daß das Druckstück 26 also zwischen dem Brückenstück und dem Blech 14 hindurchgeht. Nunmehr wird die Klemmbacke 17 durch die Schraubenspindel 18 vorgedrückt und preßt das Druckstück 26 in den Bügel 5 hinein, wodurch das Blech 15 vom Brückenstück 10 weggedrückt wird, so daß die einzelnen Drähte 13 des Leiters gegen die bloßen Drähte der Ader 2 über die gekurvte Außenfläche der letzteren zusammengedrückt werden. Das dünne Ende des Druckstückes 26 geht -hierbei durch das andere Loch 12 in dem Bündel 5 und durch die Öffnung 22 der feststehenden Klemmbacke 20 (Fig. 6).
  • Das dicke Ende des Druckstückes 26, welches den gleichen Durchmesser wie die Löcher 12 in dem Bügel 5 hat, weist ein axiales Sackloch 27 auf, um ein abgesetztes Zapfende 28 eines zylindrischen Druckstückes 29 (Fig. 9) aufzunehmen, dessen anderes Ende einen Kopf 30 aufweist. Der Körper des Druckstückes 29 hat ebenfalls den gleichen Durchmesser wie die Löcher 12 in dem Bügel 5. Die bewegliche Klemmbacke 17 wird zurückgezogen und läßt das Druckstück 26 in der Klemme stecken, woraufhin das zylindrische Druckstück 29 mit seinem Zapfen 28 in das Sackloch 27 im Druckstück 26 eingesetzt werden kann und die Klemmbacke wiederum mit Hilfe der Schraubenspindel 18 vorgedrückt wird, um das zylindrische Druckstück 29 zwischen das Brückenstück 10 und das Blech 15 zu pressen, bis der Bolzen aus dem zweiten Loch 12 in dem Bügel herausragt (Fig. 7), um den Druck des Bleches 15 und der Drähte 13 auf die Ader 12 vollständig werden zu lassen. Bei diesem Arbeitsgang wird das angeschrägte Druckstück 26 wieder frei.
  • Da das zylindrische Druckstück 29 einmal in die Löcher 12 des Bügels 5 und die Nut 11 im Brückenstück eingreift und andererseits an dem Blech 15 anliegt, welches nunmehr fest mit den Drähten 13 des Leiters auf die Ader 2 des Kabels gepreßt wird, wird er durch ein hohes Maß an Reibung festgehalten. Falls es überdies noch wünschenswert erscheint, könnte auf das vorstehende Ende 28 des Bolzens 29 eine Scheibe geschoben werden und das Ende dann vernietet werden, oder aber das Zapfende 28 könnte auch mit Gewinde versehen werden, auf welches eine Sicherungsmutter aufgeschraubt werden könnte. Der Druck auf den Bolzen 29 ist im allgemeinen jedoch ausreichend, um ihn lediglich durch Reibung festzuhalten, und der Zapfen 28 kann vom Bolzen abgebrochen werden, wobei eine Nut 31 vorgesehen ist, um dieses Abbrechen zu erleichtern.
  • Das Brückenstück 10 wirkt als Abstandsstück zwischen den Armen 7 des Bügels 5 und wird in dieser Stellung durch den Druck des zylindrischen Druckstückes 29 und den Gegendruck der umgebogenen Enden 8 der Arme 7 des Bügels 5 gehalten. Gegen ein etwaiges Verrutschen ist das Brückenstück 10 durch das Eingreifen des zylindrischen Druckstückes 29 in die in der Unterseite des Brückenstückes eingefräste Nut 11 gesichert. In der Fig. 10 ist ein Bügel 5 A dargestellt, bei welchem die Enden 8 A der Arme 7 nach unten gebogen sind, so daß Haken entstehen, die in V-förmige Ausnehmungen 9 A im Brückenstück 10A eingreifen (s. Fig. 11). Diese abgeänderten Teile 5 A und 10A wirken einem Auseinanderspreizen der Arme des Bügels entgegen, falls durch den Verschlußbolzen ein besonders starker Druck aufgebracht werden muß.
  • Die auf diese Weise hergestellte mechanische Verbindung ist auch eine sehr gute und dauerhafte elektrische Verbindung, welche anschließend isoliert und schließlich in einem Anschlußkasten untergebracht werden kann.
  • Fig. 12 zeigt das Ende einer Vorrichtung ähnlich der in Fig. 5, während jedoch die seitlichen Ansätze 23 in Fig. 5 zur Anlage an der gekrümmten Oberfläche der Ader 2 entsprechend gekrümmte Ausnehmungen 24 aufweisen und zusätzlich eine zentrale Ausnehmung 25 besitzen, weist in Fig. 12 jeder Ansatz zwei Einkerbungen 32 auf, die einem nachstehend beschriebenen Zweck dienen. Andererseits wird diese Vorrichtung, wie aus den Fig. 14 und 15 zu sehen ist, in gleicher Weise gehandhabt wie die Vorrichtung nach Fig. 5. Fig. 13 zeigt einen Leiter 33, der mit einer Ader 2 verbunden werden soll; statt daß jedoch die einzelnen Drähte des Leiters über die Außenfläche der Ader gebreitet werden, sind sie in diesem Falle zusammengehalten und durch einen Metallstreifen 34, der aus Kupfer oder verzinntem Kupfer bestehen kann, umwickelt, dessen Enden eingeschlagen sind, so daß an der Seite des Leiters 33 eine vierfache Materialstärke des Metallstreifens entsteht (Fig. 17). Der Leiter 33 geht durch eine der Ausnehmungen 32 nahe der feststehenden Klemmbacke 20, und der in vierfacher Stärke liegende Metallstreifen liegt über der gekrümmten Außenfläche der Ader 2 (Fig. 13), über den Metallstreifen und den darin eingewickelten Leiter 33. Sodann wird das abgeschrägte Druckstück 26 eingeschoben, nachdem das Brückenstück 10 (Fig. 14) eingesetzt wurde, so daß der Leiter mit dem Streifen auf die Ader gepreßt wird. Wenn anschließend das zylindrische Druckstück 29 eingeschoben wird (Fig. 15), ist eine einwandfreie Druckverbindung zwischen dem Leiter mit dem Streifen und der Ader vervollständigt und eine einwandfreie elektrische Verbindung über die gesamte Fläche der Ader mit dem Leiter über den Streifen gewährleistet.
  • Statt des Metallstreifens 34 kann natürlich auch eine entsprechende Endhülse verwendet werden, die auf den Leiter aufgeschoben wird und durch das abgeschrägte Druckstück 26 und das zylindrische Druckstück 29 derart verformt wird, daß eine innige Verbindung mit der Ader 2 hergestellt wird.
  • Fig. 18 zeigt einen Metallstreifen 35, der von den Enden her bis zur Mitte umgefaltet ist, so daß eine verdoppelte Materialstärke entsteht, der dann um einen Leiter 36 (Fig. 19) herumgelegt wird, was vor allem dann wünschenswert erscheint, wenn der Leiter reichlich schwach ist, so daß durch die erhöhte Materialstärke des Streifens 35 der erforderliche Druck auf die Ader 2 gewährleistet ist (Fig. 20).
  • In Fig. 21 ist ein etwas längerer Streifen 37 dargestellt, der Verwendung findet, wenn ein dickerer Leiter 38 in zwei Stränge geteilt werden muß (Fig. 22), wobei die einzelnen Stränge 39 gesondert von dem Streifen umschlossen werden und die umgefalteten Enden des Streifens zwischen diesen Strängen liegen, wodurch eine fünffache Metallstärke zwischen den Strängen entsteht. In diesem Fall werden, wie Fig. 23 zeigt, beide Ausnehmungen 32 zur Halterung der beiden Stränge 39 verwendet. Fig. 24 zeigt eine derartige Verbindung nach Einführung des zylindrischen Druckstückes 29.
  • Falls es wünschenswert erscheint, kann mehr als ein Bügel zur Herstellung einer Abzweigverbindung verwendet werden. Entsprechend kann naturgemäß auch mehr als ein Bügel verwendet werden, um eine gerade weiterlaufende Verbindung zwischen zwei Kabeln oder zwei Kabeladern herzustellen, wie dies in Fig.25 gezeigt wird. Zwei Kabelenden oder die Enden zweier Kabeladern,. von denen die Isolierung entfernt wurde, werden aneinandergelegt und von einer geschlitzten Metallhülse 41 (Fig. 26) umschlossen, woraufhin diese Hülse durch mehrere Bügel 42, die nebeneinander liegen, in der gleichen Weise zusammengedrückt wird, wie dies vorstehend in bezug auf die Fig. 6, 7 und 14, 15 beschrieben wurde. Dadurch werden die Kabel in der Hülse stark zusammengedrückt und eine innige Verbindung gewährleistet. Da die beiden Kabelenden nur mit ihren Enden aneinanderstoßen, ist die Materialstärke des Metalls der Hülse, die beispielsweise aus Weichkupfer bestehen kann, derart zu wählen, daß der erforderliche Querschnitt der beiden Kabel gewahrt bleibt. Diese Kontinuität des Stromflusses kann auch durch eine aus einzelnen Plättchen bestehende Hülse oder durch ein Metallgewebe aufrechterhalten werden, die beide in noch innigeren Kontakt mit den Leitern zusammengepreßt werden können, als dies bei einer einfachen Metallhülse der Fall ist.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Klammer zur Verbindung zweier elektrischer Leiter, bestehend aus einem Bügel zur Aufnahme der nebeneinanderliegenden Leiter und einem den Bügel durchsetzenden Teil, welcher die Leiter und denBügel unterDruck in innigen elektrischen Kontakt miteinander bringt, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (5) mit einem Brückenstück (10) versehen ist, welches an den Enden (8) der Arme (7) des Bügels verankert ist, während ein Druckstück (29) in Löcher (12) in den Armen (7) einschiebbar ist und sich gegen das Brückenstück (10) abstützt.
  2. 2. Klammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Brückenstück (10) eine Nut (11) aufweist, in welcher das Druckstück (29) gelagert ist.
  3. 3. Klammer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Endendes Brückenstückes (10) Ausnehmungen (9 oder 9A) aufweisen, um die nach innen umgebogenen Enden (8 oder 8A) der Arme des Bügels (5 oder 5A) aufzunehmen.
  4. 4. Klammer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (9A) in dem Brückenstück V-förmig ausgebildet sind, um die hakenförmig umgebogenen Enden (8A) der Arme des Bügels (5A) aufzunehmen.
  5. 5. Vorrichtung zum Anbringen der Klammer nach den Ansprüchen 1 bis 4 an elektrischen Leitern, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Klemmbacke (17) aufweist, welche gegenüber einer anderen, feststehenden Klemmbacke (20) durch eine Schraubenspindel (18) in bekannter Weise verschoben werden kann, wobei die feststehende Klemmbacke (20) eine zentrale Öffnung (22) aufweist, um zunächst ein keilförmiges Druckstück (26) durchtreten zu lassen und alsdann ein zylindrisches Druckstück (29), wenn die bewegliche Klemmbacke (17) gegen das andere Ende des Druckstückes (26 oder 29) drückt, um es durch die Löcher (12) des Bügels (5) zu drücken, welcher derart gegen die feststehende Klemmbacke (20) gehalten wird, daß die Löcher (12) mit der zentralen Öffnung (22) in einer Linie liegen.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an den Seitenplatten (16) zwei Ansätze (23) vorgesehen sind, zwischen welche die Klammer in der Länge paßt, wobei an den Unterkanten der Ansätze (23) Ausnehmungen (25 oder 32) vorhanden sind, um einen Leiter (14 oder 33) aufzunehmen, der mit dem Leiter (2) zusammengepreßt werden soll.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß in dem dicken Ende des keilförmigen Druckstückes (26) ein Sackloch (27) vorgesehen ist, um ein abgesetztes Zapfende (28) des zylindrischen Druckstückes (29) aufzunehmen, so daß dieses Druckstück (29) mit dem Druckstück (26) in einer Linie liegt, wenn es das letztere in der Klammer ersetzt. B. Vorrichtung nach irgendeinem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das zylindrische Druckstück (29) einen Kopf (30) besitzt, mit welchem es an dem einen Arm (7) des Bügels (5) anliegt. Deutsche Patentschriften Nr. 338 564, 330 267, 327 972; französischePatentschriftenNr.337181, 1132239.
DEH39439A 1959-08-06 1960-05-16 Klammer zur Verbindung zweier elektrischer Leiter Pending DE1115800B (de)

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GB1115800X 1959-08-06

Publications (1)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR337181A (fr) * 1903-11-30 1904-03-31 I W Hofmann Douille de connexion pour fils conducteurs électriques, etc.
DE327972C (de) * 1918-12-05 1920-10-19 Gustav Friedrich Verfahren zur Verbindung von Metalldraehten und Seilen, insbesondere fuer elektrische Leitungen
DE330267C (de) * 1920-12-10 Johannes Soerensen Moellerhoj Klemme, besonders fuer Abzweigung von einer durchlaufenden elektrischen Leitung
DE338564C (de) * 1921-06-30 Eugen Kugler Freileitungsabzweigklemme
FR1132239A (fr) * 1955-10-11 1957-03-06 Raccord électrique à manchon

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