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DE1115880B - Verschlussband u. dgl. - Google Patents

Verschlussband u. dgl.

Info

Publication number
DE1115880B
DE1115880B DEF24938A DEF0024938A DE1115880B DE 1115880 B DE1115880 B DE 1115880B DE F24938 A DEF24938 A DE F24938A DE F0024938 A DEF0024938 A DE F0024938A DE 1115880 B DE1115880 B DE 1115880B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
product
textile
threads
sections
cord
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF24938A
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Friedrich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEF24938A priority Critical patent/DE1115880B/de
Publication of DE1115880B publication Critical patent/DE1115880B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04DTRIMMINGS; RIBBONS, TAPES OR BANDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D04D9/00Ribbons, tapes, welts, bands, beadings, or other decorative or ornamental strips, not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Verschlußband u. dgl. Die Erfindung richtet sich auf Verschlußbänder, -schnüre, -kordeln, -nesteln oder -fitzen, insbesondere auf ein zum Verschluß durch Verknoten bestimmtes, geflochtenes Schnürband für Schuhe od. dgl.
  • Es ist bereits bekannt, derartige Bänder, Schnüre und Kordeln mit verschiedenem Querschnitt auszuführen, insbesondere in Längsrichtung im Abstand voneinander auftretende Querschnittsverjüngungen und -verdickungen vorzusehen. Das ist teilweise zur Erzielung modischer Wirkungen, insbesondere bei der Umspinnung von Gummifäden, geschehen, man hat auch diese Verdickungen bereits vorgesehen, um bei Festlegung der Schnüre durch Haken zu erreichen, daß die Verdickung sich bei auftretenden Zugkräften gegen den Haken legt, so daß auf diese Weise die gewünschte Verriegelung stattfindet. Die Bildung der Verdickungen hat man dabei in der verschiedensten Weise vorgenommen, entweder durch Umspinnung mit mehr oder weniger großem Querschnitt letzterer, durch Bildung von Knoten oder durch Einlegen von Perlen in ein schlauchförmiges Gebilde.
  • Vorliegende Erfindung geht demgegenüber von der Tatsache aus, daß es bereits üblich ist, in der Schuh-und Bekleidungstechnik Einfaß- und Verschlußbänder zu verwenden, zu deren Herstellung auf der Basis von Polyamiden oder sonstigen Kunststoffen hergestellte Faserstoffe bzw. Fäden benutzt werden. Man erreicht dabei eine große Zerreiß- und Verschleißfestigkeit dieser Bänder, die überdies eine erhebliche Dehnungsfähigkeit besitzen. Die bekannten Einfaß-und Verschlußbänder dieser Art können auch ohne Schwierigkeiten mit den Teilen, an denen sie zu befestigen sind, durch entsprechende Nähte verbunden werden, jedoch bereitet die Verwendung dann, wenn das Band durch Verknoten oder Anbringen einer Schleife, beispielsweise bei Schnürsenkeln, zur Herstellung einer lösbaren Verbindung benutzt werden soll, erhebliche Schwierigkeiten. Bedingt durch die hohe Oberflächenglätte und die besonders große Elastizität, die bei Bändern mit textiler Bindung bis zu 3511/o betragen kann, lösen sich die durch Knoten und Schleifen verbundenen Stränge dieser Art besonders leicht auf, insbesondere dann, wenn die Zugkräfte selbst in ihrem Werte wechseln. Andererseits sind diese Bänder wegen ihrer bereits hervorgehobenen Eigenschaften besonders gut als Verschlußbänder zu gebrauchen. Man hat auch schon zur Verminderung der Oberflächenglätte und der Elastizität die Bänder teils aus den üblichen textilen Faserstoffen und teils aus den erwähnten Kunststoffen hergestellt. Diese sogenannten verstärkten Bänder haben sich jedoch gleichfalls nicht bewährt, da infolge der unterschiedlichen Dehnungseigenschaften die Zugbelastung zunächst nur von den aus Textilfasern hergestellten Fäden übernommen wird; erst wenn diese nachgeben oder verschlissen sind, geht die Belastung auf die Fäden aus thermoplastischen Kunststoffen über, und diese allein sind dann der Belastung nicht mehr gewachsen. Außerdem wird durch die unterschiedliche Dehnung der Fäden eine ständige Reibung zwischen den dem Werkstoff nach verschiedenen Fäden auftreten, so daß derartige Bänder in überraschend kurzer Zeit verschlissen sind.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, diese Nachteile des bisher Bekanntgewordenen zu beseitigen.
  • Ein Strang, wie er in Form von Verschlußband, -schnur, -kordel, -nestel oder -fitze, insbesondere in Form eines zum Verschluß durch Verknoten bestimmten, geflochtenen Schnürbandes für Schuhe od. dgl., mit in Längsrichtung im Abstand voneinander auftretenden Querschnittsverjüngungen und -verdickungen, verwirklicht wird, kennzeichnet sich erfindungsgemäß dadurch, daß das Erzeugnis aus textil eingebundenen Fäden aus Thermoplasten besteht, die an den Verjüngungsstellen abschnittsweise in Gegenwart von Druck und Hitze verformt sind. Dabei können die unterschiedlich ausgebildeten Teilabschnitte in Längserstreckung des Erzeugnisses in gleichen Abständen voneinander auftreten, ohne daß Abweichungen ausgeschlossen sind. Um die Haftfestigkeit zu erhöhen, können unterschiedlich ausgebildete Teilabschnitte des Erzeugnisses vorgesehen sein, wobei ihre Randbegrenzungen schräg zur Längsrichtung verlaufen. Auch besteht die Möglichkeit, die Enden vorzugsweise unter Bildung von Verjüngungen mit kleinstem Querschnitt an den Abschlußflächen des Erzeugnisses thermoplastisch zu verformen und damit gegen Ausriffelung der Fäden zu sichern; diese etwas verfestigten Enden sind auch besonders leicht durch Ösen durchzuführen, wenn im Schuh oder in anderen durch die Schnur zu verbindenden Teilen derartige Verbindungsösen als Teil der Befestigungsmittel-vorgesehen sind.
  • Die Zeichnung gibt ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäß ausgebildeten Verschlußbandes in schematischer Darstellung wieder.
  • Fig. 1 zeigt die Seitenansicht eines rundgeflochtenen, jedoch als flaches Verschlußband ausgebildeten Schnürriemens für Schuhe; Fig. 2 zeigt die Draufsicht auf einen Teilabschnitt des Verschlußbandes nach Fig. 1; Fig. 3 zeigt die Draufsicht auf eine weitere Ausbildungsform des Verschlußbandes.
  • In den Figuren sind mit 1 diejenigen Teilabschnitte des Verschlußbandes bezeichnet, die nicht unter der Wirkung von Druck und Temperatur plastisch verformt sind, während zwischen ihnen jeweils in vorgerecktem Zustand des Bandes thermoplastisch verformte Teilabschnitte 2 liegen. Das Ende des Bandes, welches durch plastische Verformung zu einer biegesteifen Spitze ausgebildet ist, ist mit 3 bezeichnet. Man erkennt aus der Fig. 2, daß die im vorgereckten Zustand des Bandes thermoplastisch verformten Teilabschnitte schräg zur Längserstreckung des Schnürbandes angeordnet sind. In Fig. 3 liegen die unterschiedlich ausgebildeten Teilabschnitte hingegen jeweils quer zur Längserstreckung des Bandes.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verschlußband, -schnur, -kordel, -nestel oder -litze, insbesondere zum Verschluß durch Verknoten bestimmtes, geflochtenes Schnürband für Schuhe od. dgl., mit in Längsrichtung im Abstand voneinander auftretenden Querschnittsverjüngungen und -verdickungen, dadurch gekennzeichnet, daß das Erzeugnis aus textil eingebundenen Fäden aus Thermoplasten besteht, die an den Verjüngungsstellen in Gegenwart von Druck und Hitze verformt sind.
  2. 2. Textilerzeugnis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unterschiedlich ausgebildeten Teilabschnitte in Längserstreckung des Erzeugnisses in gleichen Abständen voneinander auftreten.
  3. 3. Textilerzeugnis nach einem der Ansprüche 1 und 2, gekennzeichnet durch Auftreten unterschiedlich ausgebildeter Teilabschnitte des Erzeugnisses, deren Randbegrenzungen schräg zur Längsrichtung des Erzeugnisses verlaufen.
  4. 4. Textilerzeugnis nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß seine Enden, vorzugsweise unter Bildung von Verjüngungen mit den kleinsten Querschnitten an den Abschlußflächen des Erzeugnisses, thermoplastisch verformt und damit gegen Ausriffelung der Fäden gesichert sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 543 271; schweizerische Patentschrift Nr. 224196; USA.-Patentschrift Nr. 2141801.
DEF24938A 1958-01-30 1958-01-30 Verschlussband u. dgl. Pending DE1115880B (de)

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DEF24938A DE1115880B (de) 1958-01-30 1958-01-30 Verschlussband u. dgl.

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DEF24938A DE1115880B (de) 1958-01-30 1958-01-30 Verschlussband u. dgl.

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DE1115880B true DE1115880B (de) 1961-10-26

Family

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DEF24938A Pending DE1115880B (de) 1958-01-30 1958-01-30 Verschlussband u. dgl.

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DE (1) DE1115880B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4071964A (en) * 1975-06-12 1978-02-07 Constantinos Vogiatzis Footwear fastening system

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE543271C (de) * 1932-02-03 Gottfried Hagen A G Gummifaeden und Gummistreifen fuer elastische Textilerzeugnisse
US2141801A (en) * 1937-05-04 1938-12-27 Taft Seymour Shoelace
CH224196A (de) * 1941-07-08 1942-11-15 Stalder Oskar Verschluss an Kleidungsstück.

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