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DE1115739B - Verfahren zur Herstellung von 1-Phenyl-5-(benzolsulfonamido)-pyrazolen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 1-Phenyl-5-(benzolsulfonamido)-pyrazolen

Info

Publication number
DE1115739B
DE1115739B DEC19213A DEC0019213A DE1115739B DE 1115739 B DE1115739 B DE 1115739B DE C19213 A DEC19213 A DE C19213A DE C0019213 A DEC0019213 A DE C0019213A DE 1115739 B DE1115739 B DE 1115739B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
phenyl
reaction
filtered
compounds
hydrochloric acid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC19213A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Jean Druey
Dr Paul Schmidt
Dr Max Wilhelm
Dr Kurt Eichenberger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Novartis AG
Original Assignee
Ciba Geigy AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy AG filed Critical Ciba Geigy AG
Publication of DE1115739B publication Critical patent/DE1115739B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D231/00Heterocyclic compounds containing 1,2-diazole or hydrogenated 1,2-diazole rings
    • C07D231/02Heterocyclic compounds containing 1,2-diazole or hydrogenated 1,2-diazole rings not condensed with other rings
    • C07D231/10Heterocyclic compounds containing 1,2-diazole or hydrogenated 1,2-diazole rings not condensed with other rings having two or three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D231/14Heterocyclic compounds containing 1,2-diazole or hydrogenated 1,2-diazole rings not condensed with other rings having two or three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D231/38Nitrogen atoms
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D401/00Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, having nitrogen atoms as the only ring hetero atoms, at least one ring being a six-membered ring with only one nitrogen atom
    • C07D401/02Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, having nitrogen atoms as the only ring hetero atoms, at least one ring being a six-membered ring with only one nitrogen atom containing two hetero rings
    • C07D401/12Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, having nitrogen atoms as the only ring hetero atoms, at least one ring being a six-membered ring with only one nitrogen atom containing two hetero rings linked by a chain containing hetero atoms as chain links

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description

DEUTSCHES
PATENTAMT
C 19213 IVd/12p
ANMELDETAG: 15. JUNI 1959
BEKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG UNDAUSGABE DER AUSLEGESCHRIFT: 26. OKTOBE R 1961
Gegenstand der Erfindung ist die Herstellung von l-Phenyl-5-(benzolsulfonamido)-pyrazolen der allgemeinen Formel
L NH-SO——/'
N"
worin R Wasserstoff oder einen Methylrest bedeutet, sowie ihren Salzen.
Die neuen Verbindungen lassen sich nach an sich bekannten Methoden zur Herstellung von substituierten Sulfonamiden gewinnen. Das Verfahren besteht z. B. darin, daß man Verbindungen der Formel
_SO2
worin R die eingangs gegebene Bedeutung hat, mit l-Phenyl-5-Y-pyrazolen oder ihren Dihydroderivaten in an sich bekannter Weise umsetzt, wobei X und Y mit Ausnahme einer in einem von ihnen enthaltenen Iminogruppe, — NH —, sich bei der Reaktion abspaltende Reste bedeuten, gegebenenfalls erhaltene Dihydropyrazolverbindungen nach üblichen Methoden zu Pyrazolverbindungen oxydiert und gegebenenfalls die erhaltenen Verbindungen in Salze überführt.
So kann man beispielsweise ein in p-Stellung unsubstituiertes oder, wie oben angegeben, substituiertes Benzolsulfonsäurehalogenid, z. B. Benzol- oder Toluolsulfonsäurechlorid, mit l-Phenyl-5-aminopyrazol reagieren lassen, wobei als Nebenprodukt gewöhnlich auch ein Diacylprodukt erhalten wird. Die verfahrensgemäße Umsetzung wird vorteilhaft in Anwesenheit von Verdünnungs- und/oder Kondensationsmitteln durchgeführt, beispielsweise wasserfreiem Pyridin. Die Umsetzung findet schon unter milden Bedingungen, z. B. bei Raumtemperatur, statt. Vorteilhafterweise beginnt man bei Zimmertemperatur und erhitzt das Reaktionsgemisch nach Abklingen der exothermen Reaktion auf dem Dampfbad.
Die gegebenenfalls nötige Oxydation kann in üblicher Weise, z. B. unter Verwendung von Oxydationsmitteln, wie Eisen(III)-salzen, Wasserstoffperoxyd, vorgenommen werden.
Von den neuen Verbindungen lassen sich in üblicher Weise Salze gewinnen, z. B. durch Umsetzung mit Verfahren zur Herstellung
von l-Phenyl-5-(benzolsulfonamido)-
pyrazolen
Anmelder: CIBA Aktiengesellschaft, Basel (Schweiz)
Vertreter: Dipl.-Ing. E. Splanemann, Patentanwalt, Hamburg 36, Neuer Wall 10
, Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 25. Juni (Nr. 61 001) und 5. Dezember 1958 (Nr. 66 961)
Dr. Jean Druey, Riehen,
Dr. Paul Schmidt, Therwil,
Dr. Max Wilhelm und Dr. Kurt Eichenberger, Basel
(Schweiz),
sind als Erfinder genannt worden
Basen, wie Alkali-, Erdalkali-, Ammoniumhydroxyd oder organischen Basen.
Die neuen Verbindungen besitzen wertvolle pharmakologische Eigenschaften. Sie fördern die Leberfunktion bei Leberschädigungen und können dementsprechend als Heilmittel verwendet werden. Besonders wertvoll ist das 5-Benzolsulfonamido-1-phenyl-pyrazol der Formel
NH-
und seine Salze, insbesondere Alkalimetallsalze.
Die Erfindung wird in den nachfolgenden Beispielen näher beschrieben. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.
Beispiel 1
In eine Lösung von 15,9 g 5-Amino-l-phenyl-pyrazol in 70 cm3 wasserfreiem Pyridin werden innerhalb
109 710/480
etwa 30 Minuten 19,1 g p-Toluolsulfochlorid eingetragen. Die Temperatur steigt dabei bis auf 55 0C. Nach Abklingen der Reaktion wird noch 1 Stunde auf 90 bis 95° Innentemperatur erhitzt. Man gießt dann die Reaktionslösung auf 400 cm3 1 η-Salzsäure und nutscht nach Stehen über Nacht von dem ausgefallenen Niederschlag ab. Letzterer wird in 250 cm3 0,5 n-Natronlauge gut ausgerührt. Man nutscht dann von wenig ungelöstem N-p-Toluolsulfonyl-5-(p-toluolsulfonamido)-l-phenyl-pyrazol vom F. 207 bis 208° ab, stellt das Filtrat mit 2 η-Salzsäure auf ph = 2 bis 3 und filtriert erneut von dem ausgefallenen Produkt ab. Dieses wird aus Benzol umkristallisiert. 5-(p-Toluolsulfonamido)-l-phenyl-pyrazol der Formel
15 neut von dem ausgefallenen Produkt ab. Dieses wird aus Isopropyläther umkristallisiert. 5-(o-Toluolsulfonamido)-l-phenyl-pyrazol der Formel
-NH-SO2
CHS
—NH- SO9
;—CH3
wird so in farblosen Kristallen vom F. 111 bis 113° erhalten.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Verfahren zur Herstellung von 1-Phenyl-5-(benzolsulfonamido)-pyrazolen der allgemeinen Formel
wird so in farblosen Kristallen vom F. 142 bis 144° erhalten.
Beispiel 2
In eine Lösung von 15,9 g l-Phenyl-5-amino-pyrazol in 80 cm3 wasserfreiem Pyridin werden innerhalb von etwa 10 Minuten 17,7 g Benzolsulfochlorid eingetragen. Nach Abklingen der Reaktion wird noch 1 Stunde auf 90 bis 95° Innentemperatur erhitzt. Man gießt dann die Reaktionslösung auf 400 cm3 1 η-Salzsäure und nutscht nach Stehen über Nacht von dem ausgefallenen Niederschlag ab. Letzterer wird in 300 cm31 n-Natronlauge gelöst, dann wird von wenig Ungelöstem abgenutscht. Man stellt nun das Filtrat mit 2 n-Salzsäure auf pn 3 bis 4 und filtriert erneut von dem ausgefallenen Produkt ab. Dieses wird aus wenig Alkohol umkristallisiert. 5-(Benzolsulfonamido)-l-phenyl-pyrazol der Formel
l:
N
-NH-SO,
45
50
wird so in farblosen Kristallen vom F. 132 bis 133° erhalten.
Beispiel 3
In eine Lösung von 15,9 g 5-Amino-l-phenyl-pyrazol in 80 cm3 wasserfreiem Pyridin werden innerhalb 10 Minuten 19,1 g o-Toluolsulfochlorid eingetragen. Die Temperatur steigt dabei bis auf 50°. Nach Abklingen der Reaktion wird noch 1 Stunde auf 90 bis 95° Innentemperatur erhitzt. Man gießt dann die Reaktionslösung auf 400 cm3 1 η-Salzsäure und nutscht nach Stehen über Nacht von dem ausgefallenen Niederschlag ab. Man löst nun in 300 cm3 1 n-Natronlauge, nutscht von wenig Ungelöstem ab, stellt dann das Filtrat mit 2 η-Salzsäure auf pn 3 bis 4 und filtriert er-
-NH-SO2
oder ihrer Salze, worin R Wasserstoff oder einen Methylrest bedeutet, dadurch gekennzeichnet, daß man Verbindungen der Formel
SO2-X
in der R die oben angegebene Bedeutung hat, mit l-Phenyl-5-Y-pyrazolen oder ihren Dihydroderivaten in an sich bekannter Weise umsetzt, wobei X und Y mit Ausnahme einer in einem von ihnen enthaltenen Iminogruppe, — NH —, sich bei der Reaktion abspaltende Reste bedeuten, gegebenenfalls erhaltene Dihydropyrazolverbindungen nach üblichen Methoden 2x1 Pyrazolverbindungen oxydiert und gegebenenfalls die erhaltenen Verbindungen in Salze überführt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man Benzolsulfonsäurehalogenide der Formel
"V- SO9-HaI
worin R die oben angegebene Bedeutung hat und Hai ein Halogenatom, insbesondere Chlor, bedeutet, mit l-Phenyl-5-amino-pyrazol oder seinem Dihydroderivat umsetzt.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung in Gegenwart eines Verdünnungs- und/oder Kondensationsmittels ausführt.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung in Gegenwart von wasserfreiem Pyridin ausführt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
HeIv. chim. Acta, 41 (1958), S. 306 bis 309.
Bei der Bekanntmachung der Anmeldung sind zwei Prioritätsbelege und zwei Seiten Versuchsbericht ausgelegt worden.
© 109 710/480 10.61
DEC19213A 1958-06-25 1959-06-15 Verfahren zur Herstellung von 1-Phenyl-5-(benzolsulfonamido)-pyrazolen Pending DE1115739B (de)

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CH1115739X 1958-06-25

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DEC19213A Pending DE1115739B (de) 1958-06-25 1959-06-15 Verfahren zur Herstellung von 1-Phenyl-5-(benzolsulfonamido)-pyrazolen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2014111356A1 (en) 2013-01-17 2014-07-24 F. Hoffmann-La Roche Ag Oxytocin receptor agonists for the treatment of cns diseases

Non-Patent Citations (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2014111356A1 (en) 2013-01-17 2014-07-24 F. Hoffmann-La Roche Ag Oxytocin receptor agonists for the treatment of cns diseases

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