DE1115569B - Vorrichtung zum Trennen von Warenbahnen, insbesondere aus Faservliesen, Watte od. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zum Trennen von Warenbahnen, insbesondere aus Faservliesen, Watte od. dgl.Info
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- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26D—CUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
- B26D1/00—Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor
- B26D1/01—Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work
- B26D1/12—Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis
- B26D1/25—Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a non-circular cutting member
- B26D1/26—Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a non-circular cutting member moving about an axis substantially perpendicular to the line of cut
- B26D1/30—Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a non-circular cutting member moving about an axis substantially perpendicular to the line of cut with limited pivotal movement to effect cut
- B26D1/305—Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a non-circular cutting member moving about an axis substantially perpendicular to the line of cut with limited pivotal movement to effect cut for thin material, e.g. for sheets, strips or the like
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Description
INTERNAT. KL. D 21 g
DEUTSCHES
PATENTAMT
K37818Vnb/55e
ANMELDETAG: 23. MAI 1959
BEKANNTMACHUNG
DEB ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 19. OKTOBER 1961
DEB ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 19. OKTOBER 1961
Zum Trennen von endlosen Warenbahnen, z. B. aus Papier, Watte, Faservliesen, Textilien, Kunststoffolien
od. dgl, in einzelne Streifen, wurden bisher gehärtete, auf einer Gegenrolle oder Gegentrommel laufende
Schneidrollen oder seitlich aneinanderliegende Messerrollen verwendet. Abgesehen vom schwierigen
Schärfen solcher Schneideinrichtungen haben diese noch andere Nachteile. So bilden sich beim längeren
Lauf auf der gleichen Stelle in der Gegenwalze oder Gegentrommel kleine Laufspuren, wodurch das
Schneidvermögen stark herabgesetzt wird. Besonders bei Warenbahnen, die sehr feine, aber starke Fasern
enthalten, wie z. B. Faservliese, Watte, Textilien oder kaschierte Kunststoffbahnen bleiben einzelne Fasern
ungeschnitten, wodurch die geschnittenen Streifen in störender Weise zusammenhängen und beim Trennen
die Warenränder ausgefranst werden. Besonders schwierig ist das Schneiden von Faservliesen und
Watte mittels Messerrollen, da die rotierenden Messer sehr leicht einzelne Fasern — die, da sie nicht
gezwirnt und sehr dünn sind — zwischen die Anlageflächen der Messer hineinziehen, so daß sie nicht
geschnitten, höchstens gequetscht werden.
Die Erfindung greift auf das Prinzip der Handschere zurück, wobei zwei Messer mit einer mittleren
Frequenz gegeneinander schwingen. Derartige Scheren mit schwingenden, vor allem kurzen Messern
sind von elektrischen Handscheren, z. B. aus der Blechbearbeitung, bekannt. Durch die Erfindung soll
eine verhältnismäßig einfache und trotzdem betriebssichere Schneideinrichtung für endlose Warenbahnen
geschaffen werden, die ermöglicht, daß die Warenbahn an einer Vielzahl von Trennstellen geschnitten
werden kann.
Das Kennzeichen der Erfindung besteht nun darin, die Messer und Gegenmesser mehrerer Trennstellen
auf zwei parallel um ihre Achse hin- und herschwingenden, nebeneinanderliegenden Wellen anzuordnen,
deren Abstand und Drehwinkel derart bemessen sind, daß die Messer ständig im Eingriff bleiben. Gemäß
weiterer Erfindung werden als Messer vieleckige, vorzugsweise quadratisch oder dreieckige, plan geschliffene
Platten verwendet, die mit ihrem geometrischen Mittelpunkt auf den Wellen sitzen. Um eine einwandfreie
Schneidwirkung zu erzielen, werden sämtliche Messer der einen Welle durch ein federndes Element
gegen die anderen Messer gedrückt.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine Ansicht gegen die Längsrichtung der Wellen,
Fig. 2 eine Ansicht in Richtung der Wellenachsen.
Vorrichtung zum Trennen von Warenbahnen, insbesondere aus Faservliesen, Watte od. dgl.
Anmelder:
Joh. Kleinewefers Söhne,
Krefeld, Kleinewefersstraße
Krefeld, Kleinewefersstraße
Adolf Freyberg, St. Tonis,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Zwei Wellen 1 und 2 liegen parallel nebeneinander und führen eine oszillierende Schwingung aus, wobei
deren Antrieb durch an sich bekannte Exzentertriebwerke erfolgt. Auf der Welle 2 sitzen die quadratischen
Schneidplatten 8, die mittels Senkschrauben 6 od. dgl. an festen Bunden 4 angeschraubt sind. Die
Bunde 4 werden an den erforderlichen Schnittstellen auf der Welle festgeschraubt. Auf der anderen Welle 1
sitzen die Gegenmesser 7, die in gleicher Weise an Bunden 3 befestigt sind. Diese Bunde 3 sind jedoch
axial beweglich und durch einen Keil 5 gegen Verdrehung gesichert. Durch eine Feder 9, die sich gegen
einen feststellbaren Stellring 1© abstützt, werden die Messer 7 gegen die feststehenden Messer 8 der anderen
Welle angepreßt und bewirken dadurch einen einwandfreien Schnitt.
Im dargestellten Beispiel sind quadratische Schnittplatten 7 und 8 verwendet. Diese Anordnung hat den
Vorteil, daß, sobald die miteinander zusammenarbeitenden Schnittkanten stumpf geworden sind, die
Schnittplaiten um 90° verdreht und neue, scharfe Schnittkanten miteinander in Einwirkung gebracht
werden. Die zwischen den beiden Schnittkanten durchlaufende Warenbahn wird dadurch einwandfrei
geschnitten. Die Frequenz der Schwingungen der beiden Wellen muß hierbei so gewählt werden, daß
die in der Zeiteinheit entstehenden Schnittlängen etwas größer sind als die durchlaufende Länge der
Warenbahn.
Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Beispiel beschränkt, es können auch andere Messerformen,
z. B. dreieckige Messer oder ovale, exzentrisch befestigte Messer oder Messerklingen, angewendet
werden. Auch kann die Anordnung so getroffen werden, daß nur eine Welle schwingt, während die
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andere Welle feststeht. Auch für die Befestigung der Schnittplatten können statt der Bunde andere Einrichtungen,
z. B. solche mit Klemmwirkung, verwendet werden.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Trennen von Warenbahnen, insbesondere aus Faservliesen, Watte
od. dgl., die aus scherenartig gegeneinander schwingenden Schneidmessern besteht, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schneidmesser (7, 8) auf zwei parallel nebeneinanderliegenden, um ihre
Achse hin- und herschwingenden Wellen (1, 2) angeordnet sind, deren Abstand und Drehwinkel
derart bemessen sind, daß die Messer ständig im Eingriff bleiben.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer (8) der einen
Schwingwelle (2) mit der Welle fest verbunden sind, während die Gegenmesser (T) auf der
anderen Schwingwelle (1) axial verschiebbar sitzen und ferner das Gegenmesser (7) durch eine
Feder (8) gegen das Messer gepreßt wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer (7, 8) aus
vieleckigen, vorzugsweise quadratischen oder dreieckigen Platten bestehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
109 709/232 10.61
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK37818A DE1115569B (de) | 1959-05-23 | 1959-05-23 | Vorrichtung zum Trennen von Warenbahnen, insbesondere aus Faservliesen, Watte od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK37818A DE1115569B (de) | 1959-05-23 | 1959-05-23 | Vorrichtung zum Trennen von Warenbahnen, insbesondere aus Faservliesen, Watte od. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1115569B true DE1115569B (de) | 1961-10-19 |
Family
ID=7221158
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK37818A Pending DE1115569B (de) | 1959-05-23 | 1959-05-23 | Vorrichtung zum Trennen von Warenbahnen, insbesondere aus Faservliesen, Watte od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1115569B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1454950B1 (de) * | 1963-09-06 | 1970-12-17 | Basf Ag | Vorrichtung zum Schneiden von Folien |
-
1959
- 1959-05-23 DE DEK37818A patent/DE1115569B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1454950B1 (de) * | 1963-09-06 | 1970-12-17 | Basf Ag | Vorrichtung zum Schneiden von Folien |
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