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DE1115210B - Dammtuer fuer den Grubenbetrieb - Google Patents

Dammtuer fuer den Grubenbetrieb

Info

Publication number
DE1115210B
DE1115210B DEB47393A DEB0047393A DE1115210B DE 1115210 B DE1115210 B DE 1115210B DE B47393 A DEB47393 A DE B47393A DE B0047393 A DEB0047393 A DE B0047393A DE 1115210 B DE1115210 B DE 1115210B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
door
frame
cross
door frame
section
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB47393A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Nickel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bochumer Eisenhuette Heintzmann GmbH and Co KG
Original Assignee
Bochumer Eisenhuette Heintzmann GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bochumer Eisenhuette Heintzmann GmbH and Co KG filed Critical Bochumer Eisenhuette Heintzmann GmbH and Co KG
Priority to DEB47393A priority Critical patent/DE1115210B/de
Publication of DE1115210B publication Critical patent/DE1115210B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F17/00Methods or devices for use in mines or tunnels, not covered elsewhere
    • E21F17/103Dams, e.g. for ventilation
    • E21F17/12Dam doors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description

  • Dammtür für den Grubenbetrieb Bei Dammtüren wurde vielfach eine Verriegelung verwendet, die aus mindestens einem langen balkenartigen oder bügelförmigen Spannriegel besteht, der in der Spannlage die ganze Türbreite übergreift. Derart schwere Riegel haben erhebliche Nachteile in der Handhabung und Anordnung. Es ist weiterhin bekannt, an Stelle der schweren Riegel mehrere kleinere Verriegelungskörper vorzusehen. Beispielsweise sollten bei einer Dammtür im Mittelteil des Türhohlraumes horizontal schwenkbare lange Spannbolzen verwendet werden, die an auf den Türrahmen aufgesetzten Konsolen verspannbar waren. Diese durch schräge Spannbolzen erfolgte Verspannung ist ungünstig. Bei den in der Praxis gewünschten engen Türrahmen ist die Betätigung der Spannmuttern auf den Konsolen schwierig. Bei geöffneter Tür bilden die langen, aus dem Türhohlraum vorstehenden Spannbolzen behindernde Elemente, die eine Gefährdung bei der Streckenbefahrung darstellen.
  • Bei Schottentüren für Schiffe ist es bekannt, an der Außenseite eines flachen Türrahmens kurze Spannbolzen gelenkig zu befestigen und an den Schottentüren zur Seite hin über die Türränder vorstehende gegabelte Halteglieder anzuordnen. Diese Anordnung der Spannbolzen und Halteglieder befindet sich auf der in Öffnungsrichtung der Tür befindlichen Seite. Für Dammtüren im Bergbau ist diese Anordnung unbrauchbar, weil die Verriegelungselemente nicht zugänglich wären. Aber auch in der Verlegung dieser Verriegelung zur Innenseite des Türrahmens ist keine zweckmäßige Lösung erkennbar, weil die Verriegelungselemente in unerwünschter und störender Weise in den Durchgangsquerschnitt vorstehen würden.
  • Es sind ferner Exzenterverriegelungen bekannt, wobei diese Exzenterriegel entweder im breit bemessenen Türrahmen oder im Randbereich der Tür gelagert wurden. Die Erfindung befaßt sich nicht mit Verriegelungen dieser Art.
  • Die Erfindung betrifft nun eine Dammtür für den Grubenbetrieb, wobei zwischen dem benachbarten Randbereich der hohlgewölbten Tür und des Türrahmens an mehreren über den Türumfang verteilten Stellen voneinander unabhängige Verriegelungskörper angeordnet sind, die jeweils aus einem im Türhohlraum gelenkig gelagerten Spannbolzen und einem mit dem Türrahmen verbundenen gegabelten Halteglied gebildet sind. Diese Grundbauart wird erfindungsgemäß dadurch verbessert, daß die Spannbolzen mit den Spannbolzenlagern derart bemessen und im Türhohlraum angeordnet sind, daß sie in ihrer Ruhestellung in ganzer Länge in den Türhohlraum eintreten, und die Halteglieder in entsprechend großen Seitenkammern des Türrahmens auf Gelenkbolzen derart gelagert sind, daß die Halteglieder aus ihrer Verriegelungsstellung innerhalb des Türquerschnittes ebenfalls völlig aus dem Türquerschnitt in die Seitenkammern zurückschwenkbar sind.
  • Diese auf der zugänglichen Seite der Tür vorgesehenen Spannbolzen und Halteglieder sind nur zum Zeitpunkt der Verriegelung in den lichten Türquerschnitt bzw. Rahmenquerschnitt hineingeschwenkt und daher gut zugänglich und leicht zu bedienen. Trotz der gelenkigen Lagerung dieser Verriegelungsteile können diese infolge ihrer geringen Länge ausreichend kräftig gehalten werden, ohne daß damit Bedienungserschwerungen eintreten. Hohe Verspannungskräfte sind infolge der guten Bedienungsmöglichkeit der Spannmuttern und der senkrecht zur Tür liegenden Spannrichtung erzielbar. Sobald die Verriegelung aufgehoben wird, können die Halteglieder und die Spannschrauben in die Ausnehmungen des Türrahmens und des Türhohlraumes zurückgeschwenkt werden. Die Verriegelungselemente liegen mithin bei geöffneter Tür außerhalb des lichten Durchgangsquerschnittes.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird bei Dammtüren, die in bekannter Weise mit U-förmigem Türrahmenquerschnitt mit geneigt zur Streckenlängsachse gerichtetem- Steg und ungleich langen Schenkeln sowie parallel zur Streckenlängsrichtung verlaufenden Querwänden versehen sind, wobei der lange Schenkel außenseitig die Türdichtung trägt, eine vorteilhafte Bauart dadurch erzielt, daß die Gelenkbolzen der im Türrahmen gelagerten Halteglieder nahe der Rückseite des langen Schenkels des Rahmenprofils angeordnet und in den Querwänden des Rahmenprofils derart gelagert sind, daß die Halteglieder in der Schließstellung neben dem Schwenkbolzen gegen die Innenseite des Rahmenschenkels abgestützt sind. Bei dieser Bauart erfordert .die Unterbringung der Verriegelungsteile nur einen sehr geringen Raum, und es wird neben einer einfachen Lagerung der gegabelten Halteglieder auch eine sichere Abstützung derselben für den Verspannungszeitraum erzielt. . . . .
  • Ein weiteres zweckmäßiges Merkmal der Erfindung besteht darin, daß jeweils die am Türrahmen befestigten Halteglieder und die an der Tür befestigten Spannbolzen um gleichachsig angeordnete Gelenkbolzen schwenkbar sind. Es wird in diesem Fall trotz der für sämtliche Riegelteile vorgesehenen gelenkigen Lagerung eine Vereinfachung des Verriegelungsvorganges erzielt, weil nunmehr die Spannbolzen und die Halteglieder stets gegeneinanderschwenken und ein sicheres, schnelles Verriegeln zulassen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht.
  • Fig. 1 zeigt eine geschlossene Dammtür in Ansicht; Fig. 2 ist ein Querschnitt zu Fig. 1; Fig. 3 zeigt einen Seitenteil einer verschlossenen Dammtür im Querschnitt; Fig.4 zeigt entsprechend Fig. 3 einen Teil einer Dammtür im Querschnitt, jedoch in geöffnetem Zustand.
  • Der in der Grubenstrecke festgelegte, beispielsweise eingemauerte oder einzementierte Türrahmen 1 besteht bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus vier winkelförmigen Segmenten, die an den Stoßstellen kleine Flansche tragen, die vernietet oder verschraubt werden. Diese Rahmenabschnitte haben ein im wesentlichen U-förmiges Profil, wobei der Steg des Profils geneigt zur Streckenachse gerichtet ist, und zwar derart, daß von dieser Schrägfläche der bei geschlossener Tür auf letztere wirkende Druck in die Streckenwand übertragen wird. Der Türrahmen erhält dadurch einen festen Sitz. Die Schenkel dieses U-Profils sind ungleich lang, wobei der längere Schenkel 2 außenseitig die Anlagefläche für eine Dichtung 3 trägt. Die Dichtung kann in einer Nut dieses Schenkels 2 befestigt sein, sie kann aber auch in einer Nut des Randes der Tür 4 gelagert sein. Auch ist es möglich, in beiden gegeneinandergerichteten Bereichen von Tür und Rahmen einen Teil der Dichtung vorzusehen. Zwischen dem langen Schenkel 2 und dem kurzen Schenkel 5 sind Querwände 6 befestigt, z. B. eingeschweißt. Es werden auf diese Weise mehrere kammerartige Ausnehmungen in Längsrichtung der Rahmensegmente aufeinanderfolgend gebildet, wobei diese Ausnehmungen 7 nach der Streckenseite hin offen sind. Die Tür 4 ist nach der Innenseite des Grubengebäudes hin gewölbt, und es sind in dem Türhohlraum rechtwinklig zueinander stehende Stegbleche 8 eingeschweißt oder in sonstiger Weise befestigt. Durch diese Stegbleche werden eventuell neben der Versteifung auch Kammern gebildet, von denen nunmehr die äußeren Kammern zur Aufnahme von Verriegelungsgliedern dienen, die nachstehend noch näher beschrieben sind.
  • Die Tür 4 und der Rahmen 1 sind an einer senkrechten Längsseite mittels Scharnier oder Angeln 9 gekuppelt. Das Scharnier ist so ausgebildet, daß ein ausreichend großes Spiel verbleibt, damit die Tür fest gegen den Rahmen 1, und zwar gegen die langen Schenkel 2 des Rahmens, verspannt werden kann. Das Gelenk 9 ist außerdem derart weit von der den lichten Querschnitt begrenzenden Innenkante der langen Schenkel 2 abgesetzt, daß die Tür in geöffnetem Zustand völlig außerhalb des lichten Streckenquerschnittes liegt. Es ist wesentlich, daß durch diese lediglich aus Sicherheitsgründen vorgesehene Dammtür auf keinen Fall eine unerwünschte Verengung des lichten Streckenquerschnittes eintritt.
  • Um eine-einfache, aber feste und schnelle Verriegelung der Tür mit dem Rahmen zu ermöglichen, sind an dem Türrahmen 1 und an den Randbereichen der Tür 4 an jeder der beiden Längs- und Querseiten mehrere jeweils paarweise zusammengehörende, ineinanderschwenkbare und sich dabei verhakende gegabelte Halteglieder 10 und Spannbolzen 11 befestigt. In manchen Fällen kann man in jeder der Seitenkammern 7 des Rahmens ein solches Verriegelungspaar 10, 11 vorsehen. Es genügt aber in vielen Fällen, erst jede zweite Seitenkammer mit den Verriegelungsgliedern auszurüsten, wie dies aus Fig. 1 der Zeichnung ersichtlich ist. Es ist natürlich auch eine andere Aufteilung möglich. Das jeweils dem Rahmen 1 zugeordnete Halteglied 10 ist auf einem Gelenkbolzen 12 gelagert. Der Gelenkbolzen 12 ist in der Querwand 6 gelagert. Die Verriegelungsglieder sind daher jeweils in der Ebene der Querwände 6 schwenkbar. Der Gelenkbolzen 12 ist in geringem Abstand von dem langen Rahmenschenkel 2 und etwa in der Mitte dieser Schenkellänge angeordnet. Dadurch kann das Halteglied 10 in der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise vollständig in die Seitenkammer 7 ausgeschwenkt werden. Die Kammer ist aber derart groß und offen, daß ein leichtes Erfassen des Haltegliedes möglich ist, wenn ein Schließen der Tür erforderlich wird. In der Schließstellung stützt sich dieses Halteglied 10 mit der der Tür zugewendeten Längsseite 13 gegen die Innenseite des langen Schenkels 2 des Rahmenprofils ab. Die Schwenkbewegung wird hierdurch begrenzt. In dieser Stellung bildet das Halteglied eine feste Konsole für den Angriff des Spannbolzens 11. Der Spannbolzen 11 trägt eine oder mehrere Muttern 14. Das der Tür zugewendete Ende des Spannbolzens ist mittels Öse auf einem Gelenkbolzen 15 gelagert, der in einer der Seitenkammern des Türhohlraumes in einem kleinen Spannbolzenlager 16 befestigt ist. Die Gelenkbolzen 15 und 12 sind parallel gerichtet, so daß in der Schließstellung der Tür die jeweils ein Paar bildenden Verriegelungsglieder gegeneinandergeschwenkt werden können, wobei sich der Spannbolzen 11 in den Gabelausschnitt 17 des Haltegliedes 10 einlegt. An Stelle der Muttern 14 könnten auch Exzenter oder Keile verwendet werden. Es ist jedoch vorteilhaft, wenn sämtliche Teile mit der Tür bzw. dem Rahmen verbunden bleiben können, so daß lediglich ein Gegeneinanderschwenken der Riegelglieder notwendig ist, bevor die Verspannung durchgeführt wird. Auch der Spannbolzen 11 kann in die zugehörige seitliche Kammer oder Ausnehmung des Türhohlraumes eingeschwenkt werden, und zwar sogar über das Maß hinaus, welches in Fig. 4 veranschaulicht ist. Bereits in der Stellung nach Fig. 4 sind die Verriegelungsteile aus dem durch den Türrahmen bestimmten lichten Querschnitt der Strecke herausgeschwenkt und können keinen Anlaß zu Störungen geben.
  • Es können den Spannbolzen Federelemente zugeordnet werden, welche in der Ruhestellung bewirken, daß die Spannbolzen stets in den Türhohlraum eingeschwenkt bleiben. Es können aber auch schnappriegelartige Federelemente verwendet werden, welche den Spannbolzen festhalten. In ähnlicher Weise könnte man dies auch bei den anderen am Türrahmen gelagerten Riegeln vorsehen, obwohl für ein derartiges Festlegen der einzelnen Teile keine Notwendigkeit besteht, weil die Tür nur im Falle drohender Gefahr geschwenkt und geschlossen wird.
  • Lediglich der Vollständigkeit halber wird darauf hingewiesen, daß die Tür 4 selbstverständlich auf der inneren Seite des Türrahmens des Grubengebäudes angeordnet und auch nach dieser Seite durchgewölbt ist, damit bei den zu erwartenden hohen Türbelastungen kein Durchdrücken der Tür erfolgt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Dammtür für den Grubenbetrieb, wobei zwischen den benachbarten Randbereichen der hohlgewölbten Tür und des Türrahmens an mehreren über den Türumfang verteilten Stellen voneinander unabhängige Verriegelungskörper angeordnet sind, die jeweils aus einem im Türhohlraum gelenkig gelagerten Spannbolzen und einem mit dem Türrahmen verbundenen gegabelten Halteglied gebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannbolzen (11) mit den Spannbolzenlagern (15, 16) derart bemessen und im Türhohlraum angeordnet sind, daß sie in ihrer Ruhestellung in ganzer Länge in den Türhohlraum eintreten, und die Halteglieder (10) in entsprechend großen Seitenkammern (7) des Türrahmens auf Gelenkbolzen (12) derart gelagert sind, daß die Halteglieder aus ihrer Verriegelungsstellung innerhalb des Türquerschnittes ebenfalls völlig aus dem Türquerschnitt in die Seitenkammern zurückschwenkbar sind.
  2. 2. Dammtür nach Anspruch 1 mit U-förmigem Türrahmenquerschnitt mit geneigt zur Streckenlängsachse gerichtetem Steg und ungleich langen Schenkeln sowie parallel zur Streckenlängsrichtung verlaufenden Querwänden, wobei der lange Schenkel außenseitig die Türdichtung trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkbolzen (12) der im Türrahmen gelagerten Halteglieder (10) nahe der Rückseite des langen Schenkels (2) des Rahmenprofils angeordnet und in den Querwänden (6) des Rahmenprofils derart gelagert sind, daß die Halteglieder (10) in der Schließstellung neben dem Schwenkbolzen gegen die Innenseite des Rahmenschenkels (2) abgestützt sind.
  3. 3. Dammtür nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils die am Türrahmen befestigten Halteglieder (10) und die an der Tür befestigten Spannbolzen (11) um gleichachsig angeordnete Gelenkbolzen (12, 15) schwenkbar sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 224 578, 161671, 150 312, 249 992; USA.-Patentschrift Nr. 2156 635.
DEB47393A 1958-01-09 1958-01-09 Dammtuer fuer den Grubenbetrieb Pending DE1115210B (de)

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