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DE1114975B - Staudruckmengenregler fuer Kolbenverdichter - Google Patents

Staudruckmengenregler fuer Kolbenverdichter

Info

Publication number
DE1114975B
DE1114975B DED24867A DED0024867A DE1114975B DE 1114975 B DE1114975 B DE 1114975B DE D24867 A DED24867 A DE D24867A DE D0024867 A DED0024867 A DE D0024867A DE 1114975 B DE1114975 B DE 1114975B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control plate
pressure regulator
dynamic pressure
plate
pins
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED24867A
Other languages
English (en)
Inventor
Hubert Miebach
Karlheinz Strick
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KARL RUD DIENES FABRIKATIONSGE
Original Assignee
KARL RUD DIENES FABRIKATIONSGE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KARL RUD DIENES FABRIKATIONSGE filed Critical KARL RUD DIENES FABRIKATIONSGE
Priority to DED24867A priority Critical patent/DE1114975B/de
Publication of DE1114975B publication Critical patent/DE1114975B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B49/00Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
    • F04B49/22Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00 by means of valves
    • F04B49/24Bypassing
    • F04B49/243Bypassing by keeping open the inlet valve

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressor (AREA)

Description

  • Staudruckmengenregler für Kolbenverdichter Zur Mengenregelung an Kolbenverdichtern hat man bisher Vorrichtungen benutzt, die aus einer gegenüber der Ventilplatte des Saugventils eines Kolbenverdichters zustellbaren Regelplatte bestehen, an der eine Anzahl von Greifern angeordnet sind, die durch Ausnehmungen im Ventilsitz hindurchgreifen und die Ventilplatte in der normalen Schließbewegung behindern. Diese demgemäß auf der Außenseite des Ventilsitzes angeordnete Regelvorrichtung ist dabei außer mit den erforderlichen Zustellorganen auch noch mit Federungen ausgestattet, welche die Schließbewegung der Ventilplatte lediglich verzögern. Es wurde nun als Schwierigkeit empfunden, daß diese Federmittel zwischen Einstellvorrichtung und Regelplatte eingeschaltet sind, so daß die gesamte Masse der Regelplatte und der Greifer zu bewegen ist. Hierdurch entstehen starke Geräusche, hoher Verschleiß und eine erhöhte Trägheit.
  • Es ist bereits bekannt, die Abhebestifte gegenüber der Regelplatte in ihrer Längsrichtung nachgiebig auszugestalten, und hat dies in der Weise verwirklicht, daß die Abhebestifte in zwei Teile unterteilt wurden, von denen der eine mit der Regelplatte fest verbunden ist, während der andere unter Zwischenschalten eines stoßdämpfenden Zwischengliedes mit der Ventilplatte in Verbindung gebracht werden soll. Diese Ausführung weist indessen die Schwierigkeit auf, daß der andere Teil des Abnehmerstiftes in einem hülsenförmig ausgebildeten Körper längsverschiebbar gleiten muß und aus diesem herausfallen kann. Aus diesem Grunde wurde der andere Stiftteil magnetisch ausgebildet, wobei auf die Dauer der Magnetismus verlorengehen kann, so daß beim Auseinandernehmen der Vorrichtung die Stifte bei nicht genügender Sorgfalt unter Umständen in den Zylinderraum gelangen können. Man hat auch einen Zusammenhalt zwischen den beiden Stiftteilen dadurch herzustellen versucht, daß man die Teile durch Klebung oder Vulkanisation miteinander verbindet. Hierdurch wird jedoch in unkontrollierbarer Weise die Bewegungsfreiheit des beweglichen Teiles beeinträchtigt. Außerdem leidet diese Ausführungsform darunter, daß das stoßdämpfende Glied zwischen beiden Teilen wegen der hülsenförmigen Ausbildung des einen Teiles keinen genügenden Federhub und keine ausreichende Federweichheit gewährleistet, so daß es nötig ist, außer diesen Federmitteln an jedem Greiferstift noch ein zentral wirkendes Federmittel zwischen Regelplatte und Einstellvorrichtung anzuordnen, so daß also wiederum die Regelplatte an der Schwingungsbewegung zu einem gewissen Grade teilnimmt. Während diese bekannte Ausführungsform ein Durchgreifen der Abhebestifte durch die Ventilschlitze des Ventilsitzes vorsieht und sich die Anordnung deshalb in vorteilhafter Weise an Ventilen üblicher Bauart nachträglich anordnen läßt sowie auch bei Neuanfertigungen die Verwendung üblicher Bauarten von Ventilen gestattet, hat man die vorbeschriebenen Schwierigkeiten dadurch zu beheben versucht, daß man die beiden Stiftteile in der Ventilsitzplatte führt und zwischen sie jeweils eine besondere Schraubenfeder einschaltet. Hierdurch werden zwar die bewegten Massen kleiner gehalten, und es ist nicht mehr erforderlich, eine Feder zwischen Regelplatte und Einstellorgan einzuschalten, indessen ist es nunmehr nötig, besondere Ventilsitze vorzusehen, in welche die beiden Teile des Abhebestiftes und die Feder sowie das stoßdämpfende Zwischenglied Aufnahme finden; dabei muß im Ventilsitz Raum für die Aufnahme aller dieser Teile gefunden werden, was wiederum eine erhebliche Schwierigkeit bedeutet.
  • Gemäß der Erfindung sollen nun die Schwierigkeiten des Verlierens der beiden Teile bei der zuerst genannten Ausführung und gleichzeitig der Schwierigkeiten der Anordnung der Stifte in der Ventilsitzplatte erfindungsgemäß dadurch behoben werden, daß die Abhebestifte in der mit der Einstellvorrichtung kraftschlüssig bzw. zwangläufig verbundenen Regelplatte zwischen Anschlägen bzw. zumindest solchen für die Tiefstellung geführt sind und zwischen Regelplatte und zumindest einen Anschlag '(eine) Feder(n) angeordnet ist. Hierdurch ist eine-besondere Feder nicht erforderlich, und die gesamte Regelplatte bleibt von den Schwingungen des Ventils praktisch unbeeinflußt, wodurch eine gleichmäßig genaue reproduzierbare Mengenregelung und trotzdem ein weiches verschleißarmes Arbeiten der Abhebestifte gegen die Ventilplatte auch bei hoher Betriebsfrequenz und erheblichen Beschleunigungen sichergestellt ist, wie sie in modernen Kolbenmaschinen vorkommen. In Weiterbildung der Erfindung wird ein noch geringerer Verschleiß bei gleichbleibend guter Einstellgenauigkeit dadurch erreicht, daß die Regelplatte bei ihrer Längsverschiebung (d. h. beim Regelvorgang) z. B. nach Maßgabe einer Schraubenlinie verdreht wird. Somit werden verschiedenen axialen Einstellungen des Reglers unterschiedliche Umfangsbereiche der in einer Spindelführung beweglichen Ventilplatte als Auftreffstellen für die Stirnflächen der Abhebestifte zugeordnet. Der Verschleiß der Ventilplatte an diesen Auftreffstellen ist größer als bei ausgeschalteter Hubbegrenzung, wo die Ventilplatte auf die kreisringförmigen Sitzflächen trifft, die eine wesentlich größere wirksame Stützfläche und damit geringere Druckbeanspruchung ergeben. Diese geringe Verschleißbeanspruchung wird in Weiterbildung der Erfindung in etwa auch in der vorgeschobenen wirksamen Stellung des Staudruckmengenreglers dadurch erreicht, daß jeder Drosselstellung ein anderer radialer Verschleißbereich auf der Ventilplatte zugeordnet, und damit der Verschleiß wegen der betrieblich wechselnden Reglereinstellungen gleichmäßig verteilt wird, wodurch die verschleißmindernde Wirkung der Dämpfungsfedern in vorteilhafter Weise unterstützt ist.
  • Da gemäß der Erfindung die Stifte einteilig ausgebildet sind, braucht ein Auseinanderfallen der Teile nicht befürchtet zu werden. Da sie weiterhin gemäß der Erfindung zwischen Anschlägen in der Regelplatte längsverschiebbar sind, ist auch insoweit eine Trennung dieser Teile nicht zu befürchten. Der Zusammenschluß der Regelplatte, der in ihr zwischen Anschlägen längsgeführten Abhebestifte und der diese in die vorgeschobene Stellung drückenden Federn hat dabei den weiteren Vorteil, daß die Abhebestifte nunmehr wiederum in der an sich bekannten Weise unmittelbar durch die Ventilschlitze hindurchgreifen können und infolgedessen die Vorrichtung an jedem üblichen Ventilsitz nachträglich angeordnet werden kann bzw. die Schaffung neuer Modelle überflüssig ist.
  • Der hauptsächliche Vorteil der erfindungsgemäßen Ausführung besteht indessen darin, daß die Anschläge nunmehr die vorgeschobene Stellung der Abhebestifte genau begrenzen, so daß also diese nach ihrem Einbau in die Regelplatte über geeignete Vorrichtungen so nachgeschliffen werden können, daß der Ventilring stets in zuverlässig gleichem Abstand und gleichzeitig auf sämtliche Abhebestifte trifft. Dieser Abstand ist weiterhin bei der erfindungsgemäßen Ausführung erstmalig durch die kraftschlüssige bzw. zwangläufige Einstellung der Regelplatte genauestens einstellbar, so daß also die Leistungsregelung in erheblich genaueren Grenzen möglich ist, als dies bisher der Fall war.
  • Es ist allerdings schon bekannt, einteilige Abhebestifte vorzusehen und diese gegenüber derRegelplatte, die kraftschlüssig mit der Einstellplatte verbunden ist, unter Zwischenschalten von Schraubenfedern beweglich zu machen. Indessen sieht diese Ausführungsform Wiederum vor, daß die zwar in besonders günstiger Weise sehr kurz gehaltenen Abhebestifte im Ventilsitz geführt und mit diesem vereint sind und daß auch die Führung der Regelplatte über Führungsbolzen geschieht, die mit dem Ventilsitz fest verbunden sind. Es ergibt sich hieraus einmal das Erfordernis der Verwendung besonderer Venilsitze, zum anderen aber die Tatsache, daß die Federn, welche zwischen Regelplatte und Abhebestifte angeordnet sind, beim Auseinandernehmen der Anordnung keine Führung mehr haben und herausfallen, so daß also sowohl das Auseinandernehmen als insbesondere der Zusammenbau schwierig ist. Noch bedeutsamer indessen ist bei dieser Ausführung die Schwierigkeit, daß bei Bruch einer Feder diese sich aus dem Verbande löst und infolgedessen zu schweren Beschädigungen führen kann, während bei der erfindungsgemäßen Anordnung unter Verwendung einteiliger und in der Platte selbst geführter Stifte die Schraubenfedern diese Abhebestifte umgeben und infolgedessen bei einfachem Bruch ein Verlorengehen der beiden Teile der Schraubenfedern nicht befürchtet zu werden braucht.
  • Die Erfindung ist an Hand einiger Ausführungsbeispiele in ihren weiteren Einzelheiten beschrieben, die in den Zeichnungen wiedergegeben sind. Hierbei zeigt Abb. 1 zum Teil in Längsschnitt, zum Teil in der Ansicht einen Staudruckmengenregler gemäß der Erfindung, Abb. 2 eine Längsdarstellung zum Teil im Schnitt, zum Teil in der Ansicht der wesentlichen Teile einer anderen Ausführungsform und Abb. 3 einen Längsschnitt durch einen Ausschnitt entsprechend den vorstehenden Darstellungen sowie bezüglich einer dritten Ausführungsform.
  • Wie Abb. 1 zeigt, ist im Zylinder 5 eines Kolbenverdichters ein Ventilnest 6 vorgesehen, in dem von unten nach oben eine Fängerplatte 7, eine Lenkerplatte 8, eine Ventilplatte 9 und eine Ventilsitzplatte 10 angeordnet sind. Alle Teile werden durch einen Ventilbolzen 11 zusammengehalten, der unter Einschaltung einer Abstandhülse 12 gleichzeitig als Führung für eine Gleithülse 13 dient, an der eine Regelplatte 14 über eine Haube 15 befestigt ist. Gemäß einem besonderen Merkmal der Erfindung ist die Gleithülse 13 mit der Regelplatte 14 und allen nachstehend beschriebenen und mit ihr verbundenen Teilen gegenüber der Abstandhülse 12 gegen Verdrehung gesichert, wobei die Drehungssicherung so erfolgt, daß bei Längsbewegung der beiden Teile gegeneinander diese sich nach Maßgabe einer besonders hierfür vorgesehenen, aber nicht dargestellten Steigung verdrehen. So kann z. B. an der Abstandhülse 12 eine Spiralnut vorgesehen sein, in die ein mit der Gleithülse 13 verbundener Stift eingreift. Der Zweck dieser Einrichtung wird nachstehend erläutert.
  • Das bisher beschriebene und in seinen wesentlichen Teilen an sich bekannte sowie der üblichen Bauart entsprechende Ventil wird in seinem Ventilnest 6 gehalten durch einen Käfig 16, der als Zwischenstück zwischen der Oberseite der Ventilsitzplatte 10 und einem Ventildeckel 17 dient; dieser wiederum ist im Zylinder 5 über Schrauben 18 und Muttern 19 unter Zwischenschaltung geeigneter Dichtungen gehalten, wobei der stramme Sitz und die Verspannung des Ventilsitzes und des Fängers im Ventilnest über im Ventildeckel 17 vorgesehene und ihm gegenüber abgedichtete Spannungsschrauben erfolgt.
  • Gemäß der Erfindung sind nun an der Regelplatte 14 Abhebestifte 43 vorgesehen, die einteilig und glatt sowie im wesentlichen zylindrisch und ohne Absatz ausgeführt sind. Die Herstellung dieser Abhebestifte ist deshalb denkbar einfach. Sie können z. B. gewalzt oder gezogen sein und bedürfen keiner weiteren Bearbeitung, zumal dann nicht, wenn ihre Bearbeitungsrichtung mit der Längsrichtung zusammenfällt, wie dies beim Walzen oder Ziehen der Fall ist. Die Abhebestifte sind durch die Ventilschlitze 44 in der Ventilsitzplatte 10 hindurchgeführt und in diesem Bereich konisch verjüngt, z. B. geschliffen. Sie weisen gemäß der Erfindung an ihrem oberen Ende und in ihrer Mitte jeweils einen Anschlag 45 bzw. 46 auf, wobei die Anschläge 45 zur genauen Begrenzung der Stellung der Abhebestifte in der vorgeschobenen Lage dienen, während die Anschläge 46 als Widerlager für kegelförmige Schraubenfedern 47 dienen. Zur besseren Führung der Abhebestifte und zu ihrer einwandfreien Lagerung sowie zur guten Schmierung ist die Regelplatte 14 an den Durchtrittsstellen der Abhebestifte mit Gleitbuchsen 48 ausgestattet, wobei die Schmierung noch durch Zusatz geeigneter Dauerschmiermittel verbessert werden kann. Die Gleitbuchsen 48 dienen dabei nur teilweise zur Führung und können deshalb entsprechend kurz gehalten sein, weil die als Schraubenfedern ausgebildeten Federn 47 eine zusätzliche Führung in ausreichendem Maße übernehmen. Die kraftschlüssige Anlage der Regelplatte 14 und ihrer Haube 15 am Schaft 23 wird durch eine Rückführfeder 49 erreicht, die geschützt innerhalb der Haube untergebracht ist und infolgedessen selbst bei Bruch keine Störungen hervorrufen kann. Sie stützt sich einerseits gegen die Innenfläche der Haube 15, andererseits gegen eine mit dem Ventilbolzen 11 verbundene Unterlagscheibe 50 ab.
  • Die Ausführungsform nach Abb. 2, in welcher im übrigen für die gleichen Teile die gleichen Bezugszeichen vorgesehen sind, unterscheidet sich im wesentlichen gegenüber der nach Abb. 1 dadurch, daß außer der Regelplatte 14 zur besseren Führung eine weitere Führungsplatte 51 vorgesehen ist, die durch ein Abstandstück 52 auf entsprechenden Abstand gehalten wird. Eine Besonderheit dieser Konstruktion liegt noch in der Anordnung der Gleitbuchsen 53, die in Fassungen 54 eingelassen sind, welche ihrerseits in Bohrungen 55 der Regelplatte bzw. der Führungsplatte eingeschoben werden und durch Kappen 56 gehalten sind. Hierbei sind Federn 57 zwischen der Innenseite der Kappen 56 und den Gleitbuchsen 53 eingesetzt, die eine genaue Lage der Gleitbuchsen gewährleisten.
  • Bei der Ausführung gemäß Abb. 3 ist im wesentlichen die Konstruktion gemäß Abb. 1 zugrunde gelegt, dabei jedoch auf eine Gleitführung verzichtet. Diese Ausführung nach Abb.3 zeigt wesentlich kürzere Abhebestifte 58 mit dicht beieinanderliegenden Anschlägen 59 und 60, die über flachgewickelte zylindrische Schraubenfedern 61 mit hoher Seitensteifigkeit und entsprechendem flachliegendem Rechteckquerschnitt gegenüber der Regelplatte 14 bzw. einer mit ihr fest verbundenen Glocke 62 verbunden sind. Diese Ausführung der Abhebestifte gewährleistet eine reibungsfreie Führung mit praktisch ausreichender Zentrierung. Die vorstehend erwähnte Anordnung einer Führung der Regelplatte gegenüber dem Ventilbolzen in der Weise, daß eine Drehungssicherung erzielt, dabei aber im Verlauf einer Längsbewegung der Regelplatte eine Drehung nach fester Vorschrift, z. B. gemäß einer Schraubennut vollführt wird, hat gegenüber den bekannten Vorrichtungen den erheblichen Vorteil, daß die Einwirkungsstelle der unteren, als Anschlag für die Ventilplatte dienenden Enden derAbhebestifte auf die Ventilplatte sich mit der Höheneinstellung ändert. Die Ventilplatte wird demgemäß nicht stets an den gleichen Stellen belastet, so daß also ein vorzeitiger Verschleiß an diesen Stellen vermieden wird.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Staudruckmengenregler für Kolbenverdichter mit einer axial einstellbaren Regelplatte und mit dieser längsbeweglich verbundenen, durch die Ventilschlitze hindurchgreifenden, die Ventilplatte beaufschlagenden Abhebestiften, dadurch gekennzeichnet, daß die Abhebestifte (43, 58) in der mit der Einstellvorrichtung kraftschlüssig bzw. zwangläufig verbundenen Regelplatte (14) zwischen Anschlägen (45, 46 bzw. 59, 60) zumindest solchen (45, 59) für die Tiefstellung geführt sind und zwischen Regelplatte (14) und zumindest einen Anschlag (46) (eine) Feder(n) (47) angeordnet ist.
  2. 2. Staudruckmengenregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelplatte (14) bei ihrer Längsverschiebung z. B. nach Maßgabe einer Schraubenlinie verdreht wird.
  3. 3. Staudruckmengenregler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abhebestifte (58) über seitensteife, vorzugsweise mit den Anschlägen (59, 60) verbundene Federelemente, wie z. B. flachgewickelte oder kegelige Schraubenfedern (61), gegenüber der Regelplatte (14) geführt sind.
  4. 4. Staudruckmengenregler nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung der Abhebestifte (43) in der Regelplatte (14) in an sich bekannter Weise über Gleitbuchsen (48, 53) od. dgl. aus selbstschmierendem Werkstoff erfolgt, wobei die Gleitbuchsen in ebenfalls an sich bekannter Weise mit Dauerschmiermitteln versetzt oder legiert sein können.
  5. 5. Staudruckmengenregler nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch die Lagerung der Gleitbuchsen (53) in der Regelplatte (14) unter Zwischenschalten einer in Achsrichtung auf die eine Stirnfläche einwirkenden Feder (57), welche die Gleitbuchse (53) mit ihrer anderen Stirnfläche gegen eine entsprechende Anschlagfläche an der Regelplatte oder eine mit ihr verbundene Fassung (54) drückt.
  6. 6. Staudruckmengenregler nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch Abhebestifte aus längs bearbeiteten, z. B. gezogenem oder gewalztem Werkstoff.
  7. 7. Staudruckmengenregler nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung der Abhebestifte in der Regelplatte (14) und in der vorgeschobenen Stelle an ihrem hinteren Ende erfolgt, während eine weitere Führung durch den etwa in der Mitte der Stiftlänge vorgesehenen Anschlag über Federn bewirkt wird. B. Staudruckmengenregler nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine mit der Regelplatte (14) verbundene, weitere und entsprechende Führungen aufweisende Führungsplatte (51), die zwischen der Regelplatte (14) und der Ventilsitzplatte (10) angeordnet ist und die Abhebestifte etwa im Bereich ihrer mittleren Länge führt.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0118416A1 (de) * 1983-03-03 1984-09-12 Hoerbiger Ventilwerke Aktiengesellschaft Abhebevorrichtung für die Verschlussplatte von Verdichterventilen
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