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DE1114702B - Steuerbare elektrische Antriebsvorrichtung fuer Filmkameras - Google Patents

Steuerbare elektrische Antriebsvorrichtung fuer Filmkameras

Info

Publication number
DE1114702B
DE1114702B DEP24388A DEP0024388A DE1114702B DE 1114702 B DE1114702 B DE 1114702B DE P24388 A DEP24388 A DE P24388A DE P0024388 A DEP0024388 A DE P0024388A DE 1114702 B DE1114702 B DE 1114702B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive device
phase
oscillator
flip
voltage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP24388A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Gottfried Grunwaldt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Philips Intellectual Property and Standards GmbH
Original Assignee
Philips Patentverwaltung GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Patentverwaltung GmbH filed Critical Philips Patentverwaltung GmbH
Priority to DEP24388A priority Critical patent/DE1114702B/de
Priority to GB3987/61A priority patent/GB978562A/en
Priority to CH122161A priority patent/CH389398A/de
Publication of DE1114702B publication Critical patent/DE1114702B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/18Motion-picture cameras
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P25/00Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by the kind of AC motor or by structural details
    • H02P25/02Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by the kind of AC motor or by structural details characterised by the kind of motor
    • H02P25/022Synchronous motors
    • H02P25/024Synchronous motors controlled by supply frequency

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)

Description

  • Steuerbare elektrische Antriebsvorrichtung für Filmkameras Die Erfindung bezieht sich auf eine steuerbare elektrische Antriebsvorrichtung für Filmkameras, insbesondere für Schmalfilmkameras. Im Hinblick auf die Konstanz der Bildfrequenz während einer Szene, die ohne weiteres bildsynchrone Tonaufnahmen zuläßt, sind mit derartigen Elektroantrieben ausgerüstete Filmkameras sehr geeignet, als Reporterkamera bei der Wochenschau und beim Fernsehen Verwendung zu finden. Andererseits erweist es sich als nicht ganz einfach, die Drehzahl dieses Elektroantriebs über einen weiten Bereich zu verändern, ohne dabei die Betriebsspannung mit zu ändern. Die Nachteile der elektroangetriebenen Filmkameras liegen weiterhin darin, daß bei komplizierteren Aufnahmentechniken, wie z. B. Zeitlupen-, Zeitraffer-und Einzelbildaufnahmen, sehr teure Zusatzgeräte benötigt werden, die im übrigen erst aufgebaut bzw. an die Kamera angesetzt werden müssen.
  • Ein Kameraantrieb durch einen besonders geschalteten Synchronmotor ist praktisch bisher nur im Atelierbetrieb bei großen Kameras benutzt worden. Dieser Antrieb arbeitet immer nur mit einer Bildfrequenz, die zwar bei größerem Aufwand sehr konstant eingehalten wird, aber dadurch die aufnahmetechnischen Möglichkeiten nur auf die normale Szenenaufnahme beschränkt.
  • Die Erfindung schlägt daher eine steuerbare elektrische Antriebsvorrichtung für Filmkameras, insbesondere für Schmalfilmkameras, vor, die dadurch gekennzeichnet ist, daß ein mit dem Filmtransportmechanismus gekuppeltes, mittels Transistorschaltern steuerbares und arretierbares Synchrontriebwerk vorgesehen ist, das mittels Gleichspannung schaltender Schaltertransistoren in Abhängigkeit von einer frequenzeinstellbaren Oszillatorschwingspannung nach Umwandlung in eine Mehrphasenspannung betrieben wird.
  • Diese elektrische Antriebsvorrichtung vereinigt in sich eine Reihe von Vorteilen, nämlich: 1. Höchste Konstanz der über einen weiten Bereich einstellbaren Bildfrequenz, unabhängig von der Betriebsspannung und sonstigen Einflüssen.
  • Das Hochbeschleunigen auf Nenndrehzahl erfolgt im Bruchteil einer Umdrehung des Triebwerks.
  • 2. Höchster Bedienungskomfort.
  • 3. Ein Maximum an aufnahmetechnischen Möglichkeiten.
  • Die transistorgesteuerte elektrische Antriebsvorrichtung ermöglicht es z. B., nach Drucktastenvorwahl ohne Schwierigkeiten Filmaufnahmen mit folgenden Betriebsarten durchzuführen: 1. Kurzlauf. 2. Dauerlauf.
  • 3. Einzelbildschaltung.
  • 4. Einzelbild-Zeitaufnahme.
  • 5. Zeitraffer, wobei ein fortwährendes selbsttätiges Aufnehmen von Einzelbildern mit einstellbaren Pausenzeiten (Zeitrafferintervall) möglich ist.
  • Die hier genannten Betriebsarten sind außerdem bei Vor- und Rücklauf des Antriebs ausführbar.
  • Ein weiterer Vorzug liegt darin, daß sich von der erfindungsgemäßen elektrischen Antriebsvorrichtung mit einfachsten Mitteln folgende Hilfssignale ableiten lassen: Pilotton für bildsynchrone Tonaufzeichnung mit Magnettongeräten, mehrphasige Synchronsignale für die Synchronisation weiterer Kameras und Tonaufnahmegeräte über Servoverstärker und Synchronimpulse für Elektronenblitz Kinematografie. Hinzu kommt, daß leicht ein Fernauslöseranschluß für die Kamera vorgesehen werden kann.
  • Die Zeichnung stellt Ausführungsbeispiele und Einzelheiten des Erfindungsgegenstandes dar. Es zeigt Fig. 1 eine Filmkamera mit Bedienungsgerät, Fig. 2 ein Schema einer Antriebsvorrichtung, Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel des Synchrontriebwerks, Fig. 4 ein schematisches Beispiel für den Gleichstrom-Drehstrom-Umformer, Fig. 5 ein schematisches Beispiel einer Steuerschaltung, Fig.6 ein Beispiel einer für Einzelbild-Zeitaufnahme erweiterten Steuerschaltung nach Fig. 5, Fig. 7 ein anderes Beispiel einer Antriebsvorrichtung, Fig. 8 ein schematisches Beispiel einer Steuereinrichtung für die Antriebsvorrichtung nach Fig. 7.
  • Die Kamera 1 ist mit einem mehrphasigen elektrischen, später noch näher beschriebenen Synchrontriebwerk 2 ausgerüstet. Sie besitzt ferner neben den vor dem Blendenmechanismus sitzenden Optiken 3 einen Anschluß für ein Anschlußkabel 4 für ein Steuerkästchen 5 und einen Auslöseknopf 6.
  • Das Steuerkästchen, das auch mit der Kamera unmittelbar verbunden sein bzw. eine bauliche Einheit mit ihr bilden kann, hat einen Drucktastenbetriebsartenschalter 7, mit dessen Drucktasten a bis e die einzelnen Betriebsmöglichkeiten der Kamera ausgewählt werden können, die nach dem Betätigen des Auslöseknopfes 6 an der Kamera ablaufen sollen. Folgende Betriebsarten sind z. B. möglich: 1. Kurzlauf (Taste 7a), bei dem nach Drücken des Auslöseknopfes die Kamera läuft, während sie nach Loslassen des Auslöseknopfes in Blende-Zu-Stellung stoppt.
  • 2. Dauerlauf durch Eindrücken der Taste 7 b. Ein erstes Drücken des Auslöseknopfes 6 veranlaßt die Kamera zum Laufen. Das Loslassen des Auslöseknopfes 6 ergibt keine Veränderung, während beim zweiten Drücken des Auslöseknopfes 6 die Kamera in Blende-Zu-Stellung stoppt. Das Loslassen des Knopfes 6 bedingt kein Ereignis mehr.
  • 3. Einzelbildschaltung mit Taste 7c. Jedes Drükken des Auslöseknopfes 6 ergibt eine Einzelbildaufnahme, während das Loslassen des Auslöseknopfes 6 kein Ereignis bedingt.
  • 4. Einzelbild-Zeitaufnahme mit Taste 7d. Beim Drücken des Auslöseknopfes läuft der Filmtransportmechanismus von Blende-Zu-Stellung bis Blende-Auf-Stellung. Sobald der Auslöseknopf 6 losgelassen wird, läuft der Mechanismus weiter bis zur Blende-Zu-Stellung (Heimlauf).
  • 5. Zeitraffer durch Drücken der Taste 7e, wobei ein fortwährendes selbsttätiges Aufnehmen von Einzelbildern mit einstellbaren Pausenzeiten (Zeitraffferintervall) erfolgt und das Zeitraflerintervall an dem Bedienungsknopf 9 einstellbar ist.
  • An dem Steuerkästchen 5 sind ferner noch ein Einstellknopf 8 für die Bildfrequenz bzw. Belichtungszeit sowie ein Umschalter 10 für Vorwärts- und Rückwärtslauf vorgesehen. 11 bezeichnet den Bereitschaftsschalter, durch den die Betriebsspannung, die von einer im Steuerkästchen enthaltenen Batterie, z. B. einem kleinen Akkumulator, geliefert wird, an einen Mutteroszillator und die später noch näher beschriebene Steuerschaltung angelegt wird.
  • Weiterhin können ein Ausgang 12 für den Pilotton, ein Ausgang 13 für die Abnahme von Impulsen zur Servosynchronisation, ein Ausgang 14 zur Abnahme von Steuerimpulsen für Elektronenblitzgeräte oder Stroboskope vorgesehen sein. Die Buchse 15 kann zum Anschluß eines Fernauslöseschalters dienen.
  • Nach Fig. 2 ist für die Speisung des mit der Blendenwelle drehzahlgleich gekuppelten Antriebsmotors ein in der Frequenz regelbarer drei- oder mehrphasiger Gleichstrom-Drehstrom-Umformer vorgesehen. Hinzu kommt eine durch den Betriebsartenschalter 7 (Fig. 1) voreinstellbare Start-Stop-Steuerung 20, die das Umschalten des Kameraantriebs zwischen den Zuständen »Lauf«-, »Blende-Zu-Arretierung« und »Blende-Auf-Arretierung« steuert. Der Gleichstrom-Drehstrom-Umformer besteht aus einem durch seine Frequenz die Drehzahl bestimmenden Sinus-Mutteroszillator 21, einem Mehrphasengeber und einer mit Leistungstransistoren aufgebauten Endstufe 23. Der Mutteroszillator 21 muß wegen der Einschwingträgheit schon vor der Aufnahme in Betrieb sein. Die Start-Stop-Steuerung 20 hat nun unter anderem dafür zu sorgen, daß das Ein- und Ausschalten des Synchrontriebwerks 2 (Fig. 1) immer in solchen Augenblicken geschieht, in denen die elektrische Phasenlage der Blende-Zu-Stellung oder seltener der Blende-Auf-Stellung des Motorankers entspricht. Mit 2' sind die Phasenwicklungen des Synchrontriebswerks 2 angedeutet.
  • Bekanntlich beginnt und endet jede Antriebsbewegung bei einer Filmkamera in Blende-Zu-Stellung. Die Start-Stop-Steuerung bewerkstelligt, je nach Betriebsarteneinstellung, eine verschiedenartig logische Auswertung folgender Gegebenheiten: Betätigung des Auslöseknopfes 6 (Fig. 1), augenblicklicher Betriebszustand (Lauf- Blende-Auf- oder Blende-Zu-Arretierung), elektrische Phasenlage und mechanische Winkelstellung des Motorankers. Die von der Start-Stop-Steuerung 20 ausgehenden Betriebszustandsbefehle wirken auf Transistorschalter 24 und 25, die jeweils die Drehstromspeisung des Motors oder die Stromspeisung der Arretierwicklungen 26 einschalten.
  • Die Arretierungsvorrichtungen, bestehend aus Arretierwicklung 26 und Arretier-Transistorschalter 24, sind im allgemeinen für Blende-Auf- und Blende-Zu-Arretierung gesondert vorhanden (nicht eingezeichnet).
  • Um das bei allen Snychronmotoren vorhandene Pulsieren des Drehmomentes auf ein angemessenes Maß zu beschränken, muß das Synchrontriebwerk so gebaut sein, daß pro Ankerumdrehung eine große Zahl von Läufer- und Ständerpolbegegnungen stattfindet, die jedenfalls größer als 6 ist. Hierfür sind zwei verschiedene Lösungsvorschläge angegeben worden. Beide Lösungen erfordern etwas andersartige Start-Stop-Steuerungen, wie im einzelnen noch ausgeführt wird. Die eine Lösung sieht ein Drehstromsystem mit mehr als drei Phasen vor; im folgenden wird als Beispiel nach Fig. 7 ein 5-Phasen-System angenommen. Der Motoranker ist 2polig, vorzugsweise ein Dauermagnetanker. Der Ständer ist 5polig. Einer Wechselstromperiode bzw. einem Umlauf des 5-Phasen-Drehstromsystems entspricht eine Ankerumdrehung oder auch eine Blendenwellenumdrehung. Es besteht somit ein Zusammenhang zwischen der elektrischen Phasenlage und der mechanischen Winkelstellung des Motorankers.
  • Die andere Lösung arbeitet mit einem 3phasigen Drehstromsystem. Die Zahl der Ständerpole beträgt jedoch ein Vielfaches, von 3, die Zahl der Läufer-Dauermagnetpole das Doppelte dieses Vielfachen. Als Beispiel nach Fig. 3 wird im folgenden angenommen, daß viermal drei Ständerpole 16 und acht Läuferpole 17 vorhanden sind. Die Antriebswicklungen sind nur für die Phase I gezeichnet, während sie für die anderen Phasen 1I und III entsprechend angeordnet sind. Die Arretieranordnung besteht in diesem Falle aus hintereinandergeschalteten Wicklungen 19, die mit geeignetem Wicklungssinn und Windungszahl für sämtliche Ständerpole vorhanden sind. Dieses Triebwerk besitzt die Laufruhe eines vielphasigen Synchronmotors, andererseits besteht vorerst kein eindeutiger Zusammenhang mehr zwischen der elektrischen Phasenlage und der Winkelstellung des Motorankers 18, denn auf eine Ankerumdrehung kommen vier Drehstromperioden. Aus diesem Grund müssen vom Triebwerk oder vom Filmtransportmechanismus Rückmeldesignale zur Start-Stop-Steuerung 20 geführt werden, die dieser anzeigen, wann der mit der Blendenwelle der Filmkamera gekuppelte Motoranker die Blende-Auf- und Blende-Zu-Stellung erreicht hat, z. B. mittels einer Kontaktvorrichtung 18'. Der optisch-mechanische Aufbau der Filmkamera ist für die Anwendung der neuen elektrischen Antriebsvorrichtung gleichgültig. Es können sowohl Kameras mit Ein- oder Zweiflügelblenden als auch Kameras mit Schiebeblenden damit ausgerüstet werden.
  • Es ist hier noch zu erwähnen, daß bei allen behandelten Antrieben außer beim Mutteroszillator alle Transistoren im Schalterbetrieb arbeiten, bei dem Transistoren einen sehr hohen Wirkungsgrad besitzen. Das hat außerdem zur Folge, daß die mehrphasigen Drehstrom-Wechselspannungen zur Speisung des Triebwerks nicht sinusförmig, sondern rechteekförmig sind.
  • Der 3phasige Kameraantrieb besitzt einen Gleichstrom-Drehstrom-Umformer, der vorzugsweise so aasgeführt sein kann, wie Fig. 4 es zeigt. Der Muttergenerator 21 ist ein frequenzregelbarer 3-Phasen-Sinus-Transistoroszillator mit Rückkopplung über drei Stufen nach dem Phasenschieberprinzip, dessen Schaltung als bekannt vorausgesetzt werden darf. Die an die drei Ausgänge des Generators angeschlossenen Endstufen bestehen aus je zwei Transistor-Phasenschaltern 27, 28 bzw. 29, 30 bzw. 31, 32, von denen immer je zwei in Reihe geschaltet sind und durch eine Phase des Muttergenerators 21 im Gegentaktbetrieb ein- und ausgeschaltet werden. Gegebenenfalls kann noch die Zwischenschaltung einer Verstärkerstufe zwischen Mutteroszillator und Endstufe vorgesehen werden. Der Anschluß der Motorphasenwicklungen 33 erfolgt an den Verbindungspunkten der reihengeschalteten Transistor-Phasenschalter 27, 28 bzw. 29, 30 und 31, 32.
  • Wenn die Zahl der Ständerpole ein geradzahliges Vielfaches von 3 beträgt, dann können Blenden-Auf-und Blenden-Zu-Arretierung, wie gesagt, mit der gleichen Arretierwicklung und mit dem gleichen Arretier-Transistorschalter 24 erfolgen. Wie schon erwähnt, wird ein Triebwerk mit viermal drei Ständerpolen vorausgesetzt. Die Voraussetzung für das Anlaufen des Triebwerks aus Blende-Auf- oder Blende-Zu-Stellung ist bezüglich der Drehstromphasenlage in aufeinanderfolgenden Zeitabständen erfüllt, die ein Viertel der Umlaufzeit des Motorankers betragen, denn eine Umdrehung entspricht hier bekanntlich vier Drehstromperioden. Darum wird für die Steuerung aus dem Mutteroszillator 21 ein kurzzeitiger Spannungsimpuls gewonnen, der mit der Frequenz der Drehstromperioden wiederkehrt und zeitlich den günstigsten Augenblick für das Einschalten des in Arretierstellung befindlichen Triebwerks markiert und zur Steuerung des Anlaufens benötigt wird. Dieser Impuls wird im folgenden als Startbereitschaft oder SB-Impuls bezeichnet. Da der Zusammenhang zwisehen der elektrischen Phasenlage und der mechanischen Winkelstellung des Motorankers mehrdeutig ist, muß das präzise Anhalten des Triebwerks in Blende-Auf- oder Blende-Zu-Stellung durch Rückmeldesignale kontrolliert werden, die unmittelbar durch die betreffenden Winkelstellungen des Motorankers oder vom entsprechenden Phasenzustand des Filmtransportmechanismus ausgelöst werden. Der Rückmeldegeber kann beispielsweise aus galvanischen Kontakten bestehen, die durch den Motoranker betätigt werden (18', Fig. 3). Daneben sind auch kontaktlose Rückmeldegeber möglich, beispielsweise derart, daß ein mit dem Motoranker verbundenes Wirbelstromblech in ein magnetisches Wechselfeld eintaucht und dabei Veränderungen hervorruft, die zur Bildung eines Rückmeldesignals ausgewertet werden. Außerdem wären auch noch fotoelektrische Rückmeldegeber möglich.
  • Das entstehende Rückmeldesignal löst einen kurzzeitigen Spannungsimpuls aus, der sich erst dann wiederholt, wenn der Motoranker das nächste Mal die betreffende Rückmeldestellung passiert. Diese Spannungsimpulse werden, ihrer Verwendung entsprechend, im folgenden als BZ- und BA-Impulse bezeichnet.
  • Der die Drehstromspeisung unterbrechende Transistorschalter 25 kann von Anordnungen nach Fig. 5 bzw. Fig. 6 betätigt werden. Diese bestehen aus einer dreifachstabilen Start-Stop-Kippstufe 36, die über ein Anlauf-Und-Tor 34 und ein Abschalt-Und-Tor 35 angesteuert werden. Als Und-Tore können beispielsweise an sich bekannte,, mit Dioden aufgebaute logische Schaltungen benutzt werden, die nur bei gleichzeitigem Vorhandensein bestimmter Bedingungen ein Ausgangssignal abgeben. Ferner ist eine Transistor-Speicherkippstufe 38 vorgesehen, die vom Auslöseknopf 6 der Filmkamera betätigt wird. Mit dem vom Und-Tor 35 abgegebenen Abschaltimpuls wird gleichzeitig die Speicherkippstufe 38 in ihre Anfangsstellung rückgeschaltet. Die von der dreifachstabilen Start-Stop-Kippstufe 36 auf die Und-Tore geführten Schaltzustand-Signale müssen gegenüber der wirklichen Kippstufenstellung um eine Zeit verzögert werden, die mindestens der Dauer des Impulses entspricht, da sonst Regelschwingungen entstehen würden. Hierzu dient die Verzögerungseinheit 39. Das Anlaufen des Triebwerks wird durch den SB-Impuls ausgelöst. Für die Steuerung des Anlauf-Und-Tors 34 und des Abschalt-Und-Tors 35 ist es erforderlich,, daß ein Unterschied zwischen bestehender BZ- oder BA-Arretierung gemacht wird,. weshalb die dreifachstabile Kippstufe 36 benötigt wird. Die zum für beide Arretierungsarten gemeinsamen Arretier-Transistorschalter 25 führenden Ausgänge der Kippstufe 36 werden für BA- und BZ-Arretierung durch ein Oder-Tor 37 zusammengefaßt.
  • Die Anordnung nach Abb. 5 dient zur Steuerung für die Einzelbildschaltung, auf deren Funktion sich die anderen Betriebsarten am besten aufbauen lassen. Beim Drücken des Auslösers 6 wird mit Hilfe einer an sich bekannten Differenzierschaltung ein kurzzeitiger Spannungsimpuls erzeugt, der eine Speicherkippstufe 38 umschaltet. Kriterium für das Anlaufen ist: Speicherkippstufe 38 ist umgeschaltet, BZ-Arretierung besteht, und SB-Impuls kommt. Nach einer Umdrehung des Motorankers wird durch den Rückmeldegeber; wie beschrieben, der BZ-Impuls ausgelöst, der zusammen mit der bestehenden Laufsignalspannungen die Bedingungen für das Funktionieren des Abschalt-Und-Tors 35 erfüllt, daß die Start-Stop-Kippstufe von Lauf auf BZ-Arretierung umschaltet und gleichzeitig die Speicherstufe zurückschaltet.
  • Bei Kurzlauf wird die Steuerung für Einzelbildschaltung lediglich dahin gehend abgeändert, daß das Abschalt-Und-Tor 35 durch naheliegende Schaltungsmaßnahmen so lange am Funktionieren gehindert wird, wie der Auslöseknopf 6 gedrückt ist, d. h., für das Abschalt-Und-Tor 35 kommt die dritte Funktionsbedingung (Auslöseknopf losgelassen) hinzu. Bei Dauerlauf ist die Start-Stop-Steuerung wie beim Kurzlauf eingestellt. Die Manövrierung erfolgt jedoch nicht durch den Auslöseknopf 6 unmittelbar, sondern durch eine künstliche Auslöseknopfstellung, die durch den jeweiligen Schaltzustand einer bistabilen Kippstufe gegeben werden kann, welche ihrerseits beim Drücken des eigentlichen Auslöseknopfes hin- und hergeschaltet wird.
  • Bei der Betriebsart »Zeitraffer« steht die Start-Stop-Steuerung auf Einzelbildschaltung. Die auslösenden Einzelbildimpulse werden jedoch nicht von Hand mit dem Auslöseknopf 6 gegeben, sondern besser von einem Transistor-Sperrschwinger, der in einstellbaren Zeitabständen kurzzeitige Spannungsimpulse abgibt.
  • Die Fig. 6 zeigt eine Anordnung für die Einzelbildzeitaufnahme, bei der noch ein Zwischenschalt-Und-Tor 40 und ein Heimlauf-Und-Tor 41 sowie ein zwischen Anlauf-Und-Tor 34 und Heimlauf-Und-Tor geschaltetes Anlauf-Oder-Tor 42 benötigt werden.
  • Anlaufbedingung ist wieder: Speicherkippstufe 38 ist umgeschaltet, BZ-Arretierung besteht, und SB-Impuls kommt. In Blende-Auf-Stellung löst der erwähnte Rückmelder den BA-Impuls aus, der bei vorhandener Laufsignalspannung über das Zwischenschalt-Und-Tor 40 die dreifachstabile Kippstufe 36 auf BA-Arretierung umschaltet.
  • Nach dem Loslassen des Auslöseknopfes 6 schaltet bei bestehender BA-Arretierung der nächste SB-Impuls über das Heimlauf-Und-Tor 41 die Kippstufe 36 wieder auf »Lauf« um. Der nächste BZ-Impuls erregt bei bestehendem Laufzustand das Abschalt-Und-Tor 35, womit der Aufnahmevorgang beendet wird. Bei geeigneter Schaltung des BA- und BZ-Impulsgebers können sogar die von der Verzögerungseinrichtung 39 ausgehenden Signale, die den bestehenden Laufzustand kennzeichnen, eingespart werden, wobei dann die entsprechenden Funktionsbedingungen der Und-Tore wegfallen.
  • Der Rücklauf des Kameraantriebs kann beispielsweise durch eine Umschaltung des Dreiphasen-Mutteroszillators erreicht werden.
  • Bei der im folgenden beschriebenen Abwandlung wird ein 5phasiges Drehstromsystem mit Rechteck-Wechselspannungen benutzt, bei dem auf eine Periode insgesamt zehn Umschaltvorgänge bzw. zehn unterschiedliche Polungszustände der Motorwicklung entfallen. Der 5phasige Gleichstrom-Drehstrom-Umformer besteht unter anderem nach Fig. 7 aus dem taktgebenden frequenzregelbaren Sinus-Transistoroszillator 21, der mit der zehnfachen Motordrehzahl schwingt. Die Verwendung eines Sinusoszillators geschieht wegen der gegenüber anderen elektronischen Taktgebern besonders guten Frequenzkonstanz. Auf den Mutteroszillator 21 folgt ein mit Transistoren aufgebautes elektronisches Zehnfach-Schrittschaltwerk nach Art eines Dekaden-Ringzählers 46. Dieses Schrittschaltwerk steuert beispielsweise über Kopplungstransformatoren 10-Phasen-Schalter-Leistungstransistoren 43 ... 43", die die Batteriespannung 44 nacheinander auf die verschiedenen Motorphasenwicklungen 45 schalten.
  • Vom Schrittschaltwerk 46 werden zwei Hilfssignale abgenommen, die für die Start-Stop-Steuerung benötigt werden, die ihrerseits den Transistorschalter 25 schaltet. Der nullte oder zehnte Schritt des Schrittschaltwerks 46 entspricht der Blende-Zu-Stellung des Motorankers und ergibt den BZ-Impuls. Der fünfte Schritt entspricht der Blende-Auf-Stellung des Motorankers und gibt den BA-Impuls, der auch zur Elektronenblitzsynchronisation dienen kann. Die entsprechenden Schaltwerkschritte werden durch an sich bekannte Schaltungsmaßnahmen so ausgewertet, daß die BZ- und BA-Impulse als kurzzeitige Spannungspipse erhalten werden. Das Funktionieren der Start-Stop-Steuerung läßt sich ebenfalls am besten aus der Steuerung für die Einzelbildschaltung heraus entwickeln, die durch Fig. 8 veranschaulicht wird.
  • Der jeweilige Schaltzustand der Transistorschalter für Lauf-, BZ- und BA-Arretierung ergibt sich wiederum aus dem Schaltzustand einer durch kurzzeitige Spannungsimpulse ansteuerbaren dreifachstabilen Kippstufe 36 nach Art eines Flip-Flops. Außer bei der Einzelbild-Zeitaufnahme werden nur die zwei stabilen Stellungen der Kippstufe 36 für Lauf- und BZ-Arretierung benötigt. Die Steuerimpulse für die Kippstufe 36 entstehen über die elektronischen Und-Tore 34 und 35.
  • Die Start-Stop-Steuerung für den 5phasigen Kameraantrieb unterscheidet sich von der bereits beschriebenen im wesentlichen dadurch, daß das Anlaufen des Triebwerks nicht durch den SB-Impuls, sondern durch den BZ-Impuls ausgelöst wird. Wegen der eindeutigen Beziehung zwischen elektrischer Phasenlage und Winkelstellung des Motors kann hier auf den Rückmeldegeber verzichtet werden, wobei BZ- und BA-Impuls aus dem Schrittschaltwert gewonnen werden.
  • Bei Einzelbildschaltung wird der Einzelbildbefehl so lange von der Kippstufe 38 gespeichert, bis die Phasenlage des ständig durchlaufenden 10-Schritt-Schaltwerks der Ruhestellung des Motorankers entspricht. Dieser Augenblick wird durch das Anlauf-Und-Tor 34 ermittelt. Kriterium für die Durchgabe des Anlaufbefehls ist: Speicherkippstufe 38 ist umgeschaltet. Start-Stop-Kippstufe 36 steht auf BZ-Arretierung, und der BZ-Impuls kommt. Nach einer Umdrehung des Motorankers liegen die Bedingungen für das Funktionieren des Abschalt-Und-Tors 35 vor, nämlich: Start-Stop-Kippstufe 36 steht auf »Lauf«, und BZ-Impuls kommt. Damit wird die Start-Stop-Kippstufe wieder von »Lauf« auf BZ-Arretierung umgeschaltet. Der Abschaltimpuls wird auch hier gleichzeitig dazu benutzt, die Speicherkippstufe wieder in ihre ursprüngliche Stellung zurückzuschalten. Die von der Start-Stop-Kippstufe auf die Und-Tore geführten Schaltzustandssignale, die den jeweils bestehenden Zustand der BZ-Arretierung oder des Laufes kennzeichnen, müssen auch hier wieder gegenüber der wirklichen Stellung der Start-Stop-Kippstufe um eine Zeit verzögert werden, die mindestens der Dauer des BZ-Impulses entspricht, da sonst die Gefahr der Erregung von Regelschwingungen besteht. Hierzu dient die Verzögerungsvorrichtung 39. Die Abwandlung der Start-Stop-Stufe für die Betriebsarten Kurzlauf, Dauerlauf und Zeitraffer erfolgt in gleicher Weise wie bei den früher beschriebenen Beispielen.
  • Bei der Steuerung für Einzelbild-Zeitaufnahme werden wiederum zwei weitere Und-Tore 40 und 41 benötigt, nämlich für das Anhalten in Blende-Auf-Stellung und für Weiterlaufen aus dieser Stellung (Heimlauf). Fig. 8 zeigt ein Ausführungsbeispiel für diese Steuerung. Die Bedingungen für das Funktionieren des Anlauf- und des Abschalt-Und-Tors 34 bzw. 35 sind die gleichen wie bei der Einzelbildschaltung Darüber hinaus wird jedoch das Synchrontriebwerk schon nach einer halben Umdrehung angehalten (Blende-Auf-Stellung), nämlich wenn am Eingang des Zwischenschalt-Und-Tors 40 die Bedingungen vorliegen: Start-Stop-Kippstufe 36 steht auf »Lauf«, und BA-Impuls kommt. Wird der Auslöseknopf 6 wieder losgelassen, besteht BA-Arretierung, und der nächste BA-Impuls kommt, so wird die Start-Stop-Kippstufe 36 durch das Heimlauf-Und-Tor 41 wieder auf Lauf umgeschaltet, bis bei Erreichen der Blende-Zu-Stellung wieder das Abschalt-Und-Tor 35 in bekannter Weise in Tätigkeit tritt und den Aufnahmevorgang beendet. Der Eingang der Kippstufe 36 für Anlauf ist derselbe wie der für den Heimlauf. Darum werden die Ausgänge des Anlauf- und des Heimlauf-Und-Tors 34 bzw. 41 durch ein Oder-Tor 42 zusammengefaßt, das eine gegenseitige Beeinflussung der Und-Tore verhindert.
  • Wenn der Kameraantrieb rückwärts laufen soll, so werden beim Zehnfachschrittschaltwerk einige Kondensatoren bezüglich ihrer Anschlußpunkte umgeschaltet, wodurch sich die Umlaufrichtung des Schrittschaltwerks umkehrt. Außerdem müssen BZ- und BA-Impuls vertauscht werden.

Claims (13)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Steuerbare elektrische Antriebsvorrichtung für Filmkameras, insbesondere für Schmalfilmkameras, gekennzeichnet durch ein mit dem Fifimtransportmechanismus gekuppeltes mittels Transistorschaltern (24, 25) steuerbares und arretierbares Synchrontriebwerk (2), das mittels Gleichspannung schaltender Schaltertransistoren in Abhängigkeit von einer frequenzeinstellbaren Oszillatorschwingspannung nach Umwandlung in eine Mehrphasenspannung betrieben wird.
  2. 2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erzeugte Mehrphasenspannung oder eine zur Arretierung dienende Gleichspannung durch Transistorschalter (24, 25) schaltbar ist, die ihrerseits durch eine aus logischen Schaltungen und Kippstufen bestehende Start-Stop-Steuerung (20) einstellbar sind.
  3. 3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Start-Stop-Steuerung (20) mittels Drucktastenschalter (7) auf mehrere Aufnahmebetriebsarten einstellbar ist.
  4. 4. Antriebsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Synchrontriebwerk ein 3-Phasen-Motor mit einem Vielfachen von 3 an Ständerpolen (16) und dem Doppelten dieses Vielfachen an Läuferpolen (17) verwendet ist, der mit einem die Blende-Auf- und -Zu-Stellung kennzeichnenden Rückmeldegeber (18') versehen ist.
  5. 5. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Oszillator (21) ein frequenzregelbarer 3-Phasen-Sinus-Transistor-Oszillator ist.
  6. 6. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an die drei Ausgänge des Oszillators (21) je zwei in Reihe geschaltete, im Gegentakt arbeitende Leistungstransistoren (27, 28; 29, 30; 31, 32) für die Steuerwicklungen (33) des Motors angeschlossen sind.
  7. 7. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Start-Stop-Steuerung aus einer dreifachstabilen Transistor-Kippstufe (36) und einer durch den Auslöseknopf (6) der Kamera betätigbaren Speicher-Kippstufe (38) besteht und Anlauf- (31) und Abschalt- (35) Und-Tore vorgesehen sind, denen gleichzeitig von der Blendenstellung der Filmkamera abhängige Impulse (SB-Imp.) und von der Drehstromphasenlage abhängige Impulse (BZ-, BA-Imp.) zugeführt sind. B.
  8. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Synchrontriebwerk ein mehr als 3phasiger Synchronmotor mit 2poligem Anker vorgesehen ist, bei dem eine Drehstromperiode einem Umlauf entspricht.
  9. 9. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß als Gleichstrom-Drehstrom-Umformer ein Sinusoszillator (21) mit anschließendem elektronischem Mehrfachschrittwerk (46) vorgesehen ist.
  10. 10. Antriebsvorrichtung nach den Ansprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß als Endstufe für den Umformer durch das Schrittschaltwerk beispielsweise über Transformatoren ansteuerbare Schaltertransistoren (43, 43', 43") dienen.
  11. 11. Antriebsvorrichtung nach den Ansprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß von dem Schrittschaltwerk (46) zwei Hilfsimpulse ableitbar sind, die bezüglich der Drehstrom-Phasenlage der Blende-Auf- bzw. Blende-Zu-Stellung des Motorankers entsprechen.
  12. 12. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 8 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Arretierwicklungen mit in Reihe liegenden Transistorschaltern zur Blende-Zu- bzw. -Auf-Arretierung des Triebwerks vorgesehen sind, wobei immer der Motorablauf unterbrochen und eine der beiden Arretierwicklungen eingeschaltet ist, oder umgekehrt.
  13. 13. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Start-Stop-Steuerung unter anderem von den vom Mehrfachschrittwerk abgeleiteten Impulsen ansteuerbar ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2359055A1 (de) * 1972-12-25 1974-07-04 Yashica Co Ltd Verschlussvorrichtung fuer eine laufbildkamera, insbesondere eine schmalfilmkamera
DE2850065A1 (de) * 1977-11-25 1979-05-31 Moviecam Kinematograph Filmaufnahmekamera

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