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DE1114761B - Nachgiebiger Grubenausbaubogen - Google Patents

Nachgiebiger Grubenausbaubogen

Info

Publication number
DE1114761B
DE1114761B DEB48123A DEB0048123A DE1114761B DE 1114761 B DE1114761 B DE 1114761B DE B48123 A DEB48123 A DE B48123A DE B0048123 A DEB0048123 A DE B0048123A DE 1114761 B DE1114761 B DE 1114761B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamping
parts
eccentric
shaft
pit support
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB48123A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Theodor Jasper
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bergbaustahl & Co GmbH
Bergbaustahl GmbH
Original Assignee
Bergbaustahl & Co GmbH
Bergbaustahl GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bergbaustahl & Co GmbH, Bergbaustahl GmbH filed Critical Bergbaustahl & Co GmbH
Priority to DEB48123A priority Critical patent/DE1114761B/de
Publication of DE1114761B publication Critical patent/DE1114761B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/14Lining predominantly with metal
    • E21D11/18Arch members ; Network made of arch members ; Ring elements; Polygon elements; Polygon elements inside arches
    • E21D11/22Clamps or other yieldable means for interconnecting adjacent arch members either rigidly, or allowing arch member parts to slide when subjected to excessive pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Lining And Supports For Tunnels (AREA)

Description

  • Nachgiebiger Grubenausbaubogen Das Hauptpatent bezieht sich auf einen nachgiebigen Grubenausbaubogen aus rinnenförmigen Profileisensegmenten, die an den einander übergreifenden Enden bis zu einem bei überschreiten der zulässigen Höchstbelastung nachgebenden Reibungsschluß mittels eines die Profile umgreifenden Spannbügels miteinander verspannbar sind. An Stelle der bisher üblichen Schrauben oder Keile zum Anziehen der Spannvorrichtung wird nach der Lehre des Hauptpatentes ein auf den Boden des Außenprofils drückender Exzenter vorgeschlagen. Außer der einfacheren Herstellung einer solchen Spannvorrichtung hat die Anordnung nach dem Hauptpatent den Vorteil, daß die in der Spannverbindung wirksame Andruckkraft aus der jeweiligen Stellung des Exzenters erkennbar ist.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt eine weitere Ausgestaltung des Gedankens nach dem Hauptpatent im Hinblick auf eine solche Gestaltung dieser Spannverbindung, daß sie an bereits aufgestellten Grubenausbaubögen nachträglich angebracht bzw. von diesen abgenommen werden kann, ohne daß dabei der Bogen auseinandergenommen werden muß. Dieses Ziel wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Spannbügel aus zwei hakenförmigen, mit ihrem einen umgebogenen Ende den Rand des Innenprofils umfassenden, dem Profilverlauf der Ausbaueisen angepaßten Teilen besteht, die an ihrem anderen lappenartigen Ende gleichachsige Bohrungen zur Aufnahme einer quer zur Längsachse der Profileisen gestellten Exzenterwelle haben, die einen außen gegen die eine Spannlasche anliegenden Bund hat und mit einem mittleren Vierkantteil den Spannexzenter undrehbar, aber längsverschiebbar aufnimmt und die in ihrer Arbeitslage durch einen auf der Welle feststellbaren, außen an den anderen Spannteil anliegenden Druckring gesichert ist, aus dem ein Vierkantende der Welle vorragt.
  • Die nach den Merkmalen der Erfindung gestaltete Spannvorrichtung kann leicht auseinandergenommen und an bereits aufgestellte Ausbaubögen angelegt oder von ihnen, ohne sie abzubauen, abgenommen werden. Zum Anziehen des Exzenters dient vorteilhaft ein Drehmomentenschlüssel, wie er zum Anziehen von Schraubverbindungen üblich ist, welcher auf das vorragende Vierkantende der Welle gesteckt wird. Die Anpreßkraft der Spannverbindung kann auf diese Weise genau eingestellt werden.
  • Die Haken der Spannteile können vorn geschlossen werden. Durch diese Maßnahme wird eine Relativbewegung der Spannteile auf dem Inneneisen beim Ineinanderschieben der Segmente verhindert und gleich eine Spannungserhöhung erreicht, da das Außeneisen beim Zusammenschieben des Baues die Exzenter im Sinne des Anziehens mitnimmt.
  • Weiterhin werden erfindungsgemäß vorteilhaft in den Spannteilen zwei Exzenter parallelachsig nebeneinander angeordnet, wodurch eine besonders hohe Spannwirkung erreicht werden kann.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen Ausschnitt aus einem Grubenausbaubogen mit der Spanneinrichtung in Seitenansicht und Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 11-II in Fig. 1. Der nachgiebige Grubenausbaubogen besteht aus dem Außenprofil 1 und dem Innenprofil 2. Die beiden Profile werden von zwei Spannteilen 3 und 3' umgriffen, die dem Profilverlauf der Ausbaueisen angepaßt sind. Die Teile 3, 3' sind an einem Ende mit Haken 4 versehen, mit denen sie den Rand des Innenprofils 2 umfassen. Die Haken 4 sind an derjenigen Stirnfläche der Spannteile, die mit der Stirnfläche des Inneneisens 2 bündig liegt, durch Platten 5 verschlossen, welche ein Verschieben der Spannteile auf dem Inneneisen 2 beim Ineinanderschieben des Ausbaubogens verhindern, so daß die Teile 3, 3' von dem Segment mitgenommen werden.
  • An den den Haken 4 gegenüberliegenden Enden sind die Spannteile 3, 3' mit parallel zueinander verlaufenden Lappen 6, 6' versehen, welche gleichachsige Bohrungen 7, 7' aufweisen. Durch diese Bohrungen ist eine quer zur Längsachse der Ausbauprofile gestellte Exzenterwelle 8 geschoben. Die Welle 8 ist in den Bohrungen 7, 7' der Spannteile drehbar. Sie liegt mit ihrem Kopf 9 außen an dem Spannteil 3 an und nimmt mit einem mittleren Vierkanttei110 undrehbar, jedoch in Längsrichtung der Welle verschiebbar einen zwischen den Lappen 6, 6' angeordneten Spannexzenter 11 auf. Die Welle 8 ist durch einen an den anderen Spannteil 3' anliegenden Druckring 12 mit Splint 13 gesichert. Das aus dem Druckring 12 vorragende Ende der Welle 8 ist mit einem Vierkant 14 versehen. Wie aus Fig. 1 erkennbar ist, sind zwei solcher Spannexzenter 11, 11' in den Spannteilen 3, 3' parallelachsig nebeneinander angeordnet.
  • Zum Anlegen der Spannverbindung an einen bereits aufgestellten Ausbaurahmen wird zunächst der Spannteil 3 mit seinem Haken 4 über das Innenprofil 2 gehängt, worauf der Bolzen 8 in die Bohrung 7 und der Spannexzenter 11 auf den Vierkant 10 des Bolzens 8 aufgeschoben werden. Dann wird der Spannteil 3' mit seinem Haken über das Innenprofil 2 gehängt und unten von der anderen Seite her über den Bolzen 8 geschoben. Nunmehr wird der Druckring 12 aufgesetzt und durch den Splint 13 gesichert. Die Spanneinrichtung ist damit fertig angebracht. Zum Verspannen wird auf den Vierkant 14 ein Drehmomentenschlüssel aufgesetzt und der bzw. die Exzenter entsprechend der gewünschten Anpreßkraft verdreht.
  • Da infolge der Anordnung der Platten 5 die Spannteile 3, 3' beim Ineinanderschieben der Profile vom Innenprofil 2 mitgenommen werden, das Außenprofil 1 sich also relativ zur Spanneinrichtung verschiebt, nimmt das Außenprofil l hierbei die Spannexzenter 11, 11.' im Sinne einer Erhöhung des Anpreßdruckes mit, wodurch die Lastaufnahme des Ausbaubogens erhöht wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Nachgiebiger Grubenausbaubogen od. dgl. aus Segmenten von Glockenprofil, die an den einander übergreifenden Enden bis zu einem bei überschreiten der zulässigen Höchstbelastung nachgebenden Reibungsschluß mittels eines mit seinen hakenförmigen Enden die Profile umgreifenden Spannbügels, in dem ein auf den Boden des Außenprofils drückender Exzenter gelagert ist, verspannt sind, nach Patent 1018 821, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannbügel aus zwei an ihrem laschenartigen Ende (6) mit gleichachsigen Bohrungen (7) versehenen Teilen (3, 3') und einer deren Bohrungen drehbar durchsetzenden Exzenterwelle (8) mit auf deren Vierkantteil (10) undrehbar, aber längsverschiebbar zwischen den Lappen (6) der Teile (3, 3') angeordnetem Exzenter (11) besteht, wobei die Teile (3, 3') in ihrer Arbeitslage auf der Welle (8) durch deren Bund (9) und einen außen an einer der Spannlaschen (3') anliegenden Druckring (12) gesichert sind, aus dem das Vierkantende (14) der Welle (8) vorragt.
  2. 2. Grubenausbaubogen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Spannteilen (3, 3') zwei Exzenter (11, 11') parallelachsig in Längsrichtung des Ausbauprofils nebeneinander angeordnet sind.
DEB48123A 1958-03-10 1958-03-10 Nachgiebiger Grubenausbaubogen Pending DE1114761B (de)

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DE (1) DE1114761B (de)

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2381904A1 (fr) * 1978-02-15 1978-09-22 Gruenzweig Hartmann Glasfaser Dispositif d'assemblage et de serrage de profiles en gouttiere en contact par leurs ailes, pour le soutenement coulissant des galeries souterraines
DE2753470A1 (de) * 1977-11-28 1979-06-07 Stahlausbau Gmbh Drucknachgiebige spannverbindung fuer sich ueberlappende rinnenprofilsegmente eines streckenausbaubogens
EP0003707A1 (de) * 1978-02-15 1979-08-22 Roger Emile Léon Joseph Capela Vorrichtung zum gegenseitigen Verbinden von zwei Rinnenprofilen eines Streckenausbaues
FR2441051A2 (fr) * 1978-11-09 1980-06-06 Capela Roger Dispositif d'assemblage et de serrage de profiles en gouttiere en contact par leurs ailes, pour le soutenement coulissant des galeries souterraines
DE3121819C1 (de) * 1981-06-02 1982-12-16 Bergbaustahl Gmbh & Co, 5800 Hagen Vorrichtung zum Verspannen von Profilsegmenten eines Ausbaurahmens
DE3243732A1 (de) * 1982-11-26 1984-06-07 Bergbaustahl GmbH, 5800 Hagen Vorrichtung zum verspannen von profilsegmenten eines ausbaurahmens
DE3925844A1 (de) * 1989-08-04 1991-02-07 Forschungszentrum Juelich Gmbh Verfahren zur herstellung von durchstroembaren formkoerpern und formmatrix

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