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DE1114655B - Hubzaehler - Google Patents

Hubzaehler

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Publication number
DE1114655B
DE1114655B DEP18049A DEP0018049A DE1114655B DE 1114655 B DE1114655 B DE 1114655B DE P18049 A DEP18049 A DE P18049A DE P0018049 A DEP0018049 A DE P0018049A DE 1114655 B DE1114655 B DE 1114655B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switching
spring
counting
reset
bracket
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP18049A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Paliz Holding AG
Original Assignee
Paliz Holding AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Paliz Holding AG filed Critical Paliz Holding AG
Publication of DE1114655B publication Critical patent/DE1114655B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M1/00Design features of general application
    • G06M1/28Design features of general application for zeroising or setting to a particular value
    • G06M1/30Design features of general application for zeroising or setting to a particular value using heart-shaped or similar cams; using levers
    • G06M1/303Design features of general application for zeroising or setting to a particular value using heart-shaped or similar cams; using levers with drums
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M1/00Design features of general application
    • G06M1/04Design features of general application for driving the stage of lowest order
    • G06M1/041Design features of general application for driving the stage of lowest order for drum-type indicating means
    • G06M1/044Design features of general application for driving the stage of lowest order for drum-type indicating means with escapements

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Measurement Of Distances Traversed On The Ground (AREA)

Description

  • Hubzähler Die Erfindung betrifft einen Hubzähler. Hubzähler werden an Maschinen aller Art verwendet, um sich wiederholende Bewegungen (Hübe) eines Maschinenteils zu zählen. Solche Hubzähler sind oft als Rollenzähler ausgebildet, wobei für jede Dezimale eine Zählrolle vorhanden ist, die auf ihrer Mantelfläche die zehn Ziffern 0 bis 9 trägt. Durch Ritzel oder Malteserkreuz treibt dabei jede Rolle die ihr folgende so an, daß sie bei einer ganzen Umdrehung eine Zehntelumdrehung jener die nächsthöhere Dezimalstelle zählende Rolle bewirkt. Die Einerrolle wird dabei durch ein Antriebsorgan vorwärts geschaltet, welches durch den Maschinenteil, dessen Hübe zu zählen sind, betätigt wird, und weist hierzu einen zehnstrahligen Schaltstern auf, auf den das Antriebsorgan so einwirkt, daß die Einerrolle bei jedem Hub des Maschinenteils eine Zehntelumdrehung ausführt. Es wurde schon vorgeschlagen, den Zähler außer mit dem Antriebsorgan, welches durch den Maschinenteil, dessen Hübe zu zählen sind, betätigt wird, eine zweite, auf das Antriebsorgan der Einerrolle wirkende Vorrichtung, welche aber von Hand antreibbar ist, vorzusehen, um die Zählrollen schrittweise vorwärts schalten und in die Nullstellung bringen zu können.
  • Es sind verschiedene andere Vorrichtungen an Hubzählern bekannt, um alle Zählrollen gemeinsam auf Null zu stellen. Hiervon ist besonders einfach die Herzkurven-Nullstellung, bei der jede Zählrolle eine als Herzkurve geformte Kurvenscheibe aufweist und jeder dieser Herzkurven ein Nullstellfinger zugeordnet ist. Diese Bauart hat den Vorteil, daß alle Zählrollen mit einer einzigen Bewegung gemeinsam auf Null gestellt werden können.
  • Es sind auch Hubzähler bekannt, welche Einrichtungen zum Subtrahieren aufweisen, die sich entweder durch den Betätigungshebel oder einen besonderen Subtraktionshebel betätigen lassen. Auch Schieber zum Drehen der Zählrollen in der Vorwärts-und in der Rückwärtsrichtung sind bekannt.
  • Alle diese vorgenannten Zähler weisen die verschiedensten Nachteile auf. Die wesentlichen allen Zählern gemeinsamen Nachteile bestehen jedoch in den hohen Herstellungskosten, die nicht nur durch die vielen Teile, sondern auch durch die wegen der vielteiligen Bauweise nötigen geringen Toleranzen bedingt werden, und in der durch die geringen Toleranzen verursachten Störungsanfälligkeit und kurzen Lebensdauer, indem schon eine geringfügige Abnutzung eines Einzelteils den Zähler unbrauchbar machen kann.
  • Die Erfindung bezweckt, einen robusten Zähler aus wenigen Einzelteilen, die durch billige Massenfertigungsmethoden herstellbar sind und an deren Maßhaltigkeit nur bescheidene Ansprüche gestellt werden, zu schaffen. Zugleich soll der Zähler außer der Vorwärtsschaltung durch den Maschinenteil, dessen Hübe zu zählen sind, noch die Funktionen der Subtraktion durch schrittweises Rückwärtsschalten der ersten Zählrolle und der Nullstellung des ganzen Zählers aufweisen. Zur einfachen Bedienung soll dabei die Zahl der Bedienungsorgane möglichst herabgesetzt werden, da eine Vielzahl von Hebeln oder Bedienungsknöpfe die übersicht, besonders für technisch ungeschulte Personen, erschwert. Dank einer billigen, robusten, keine Wartung verlangenden Bauweise und mannigfaltigen Funktionen bei einer Mindestzahl von Bedienungsorganen wird das Anwendungsgebiet des Zählers erweitert, indem er sich nicht nur zum Einbau in Maschinen in der Industrie, sondern auch in Haushalt- -und Büroapparaten eignet.
  • Die Erfindung geht aus von einem Hubzähler, der eine oder mehrere Zählrollen, deren erste einerseits mit einem zehnstrahligen Schaltstern und andererseits gleich allen folgenden Zählrollen mit einer zur Nullstellung dienenden Herzkurve versehen ist, eine mit den Herzkurven zusammenwirkende Einrichtung zum Nullstellen der Zählrollen, ein mit dem Schaltstern zusammenwirkendes, bügelförmiges, durch den Maschinenteil, dessen Hübe zu zählen sind, betätigtes Antriebsorgan zum Vorwärtssehalten der ersten Zählrolle und eine Einrichtung zum Antrieb der Schalteinrichtung von Hand aufweist. Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß die von Hand antreibbare Vorrichtung zum Rückwärtsschalten der ersten Zählrolle eingerichtet ist und mit der Vorrichtung zum Nullstellen verbunden ist und daß die beiden Vorrichtungen einen gemeinsamen Betätigungshebel aufweisen, der beim Verschwenken aus einer Mittellage, in der er gefedert gehalten ist, in der einen Richtung die Vorrichtung im Sinne »Nullstellen« und in der anderen Richtung die Vorrichtung im Sinne »Rückwärtsschalten der ersten Zählrolle« antreibt.
  • Ein Ausführungsbeispiel mit zwei weiteren Varianten eines Hubzählers nach der Erfindung wird an Hand der Zeichnung beschrieben, in welcher Fig.l eine Vorderansicht des Hubzählers ist, während Fig. 2 bis 5 Schnitte nach den Linien II-II bis V-V der Fig. 1 darstellen, wobei die Fig. 3 auch das Gehäuse zeigt; Fig. 6 bis 8 sind perspektivische Ansichten von Einzelteilen; Fig. 9 zeigt einen Ausschnitt aus der Fig. 1, jedoch mit einer etwas geänderten Konstruktion; Fig. 10 zeigt einen weiteren Ausschnitt aus der Fig. 1, der die zweite Variante zeigt, während Fig. 11 ein Schnitt nach der Linie XI-XI der Fig.10 ist.
  • Als Lager für die drei Achsen 1, 2 und 3 dient ein U-förmiger Lagerbügel 4. Die Achse 1 ist die Antriebsachse; sie weist ein abgewinkeltes Ende 1a auf, an welchem die Antriebskraft angreifen kann. Die Achse 2 ist die Rückstellachse; sie trägt einen Rückstellgriff 2a. Auf der Rollenachse 3 sind drei Zählrollen bekannter Bauart 5, 6 und 7 frei drehbar gelagert. Alle Zählrollen weisen auf ihren zylindrischen Flächen zehn Ziffern 0 bis 9 auf. Ferner besitzt jede Zählrolle eine Herzkurve 5 a bzw. 6 a bzw. 7 a und ein Gegengewicht (von denen nur die beiden 6 b und 7 b in den Fig. 3 bzw. 2 der Zeichnung sichtbar sind), damit der Schwerpunkt im Rollenzentrum sitzt. Die Zählrollen 6 und 7 weisen ferner einen ihrem Antrieb dienenden Kranz von Stiften 6 c bzw. 7 c auf, während die Zählrolle 5 einen zehnteiligen Schaltstern 5 c besitzt. Jede Zählrolle weist des weiteren zwei Stifte 5 d bzw. 6d bzw. 7d auf, die dazu dienen, nach einer Rollenumdrehung der Zählrolle mit Hilfe des Ritzels 8 bzw. 9 das in die Stifte 6 c bzw. 7 c der folgenden Zählrolle eingreift, diese um eine Zehntelumdrehung weiterzudrehen. Diese Zehnerübertragung ist an sich bekannt und wird bei vielen Zählwerken verwendet.
  • Auf der Antriebsachse 1 sitzt lose der Antriebsbügel 10 und fest der Abstützstift 11, der in einen Schlitz 10a des Antriebsbügels 10 hineinreicht, wodurch Achse und Bügel axial unverschiebbar miteinander verbunden sind. Eine Verschiebung nach rechts (in der Fig. 1) ist dadurch in bekannter Weise unmöglich gemacht, daß die Achse am Ende einen Zapfen 1 b mit geringerem Durchmesser aufweist, der in einer entsprechend kleinen Bohrung des Bügelschenkels 4a steckt. Eine Verschiebung nach links wird durch die Distanzhülse 13 verhindert, die zwischen dem Schenkel 10 b des Antriebsbügels 10 und dem Schenkel 4 b des Lagerbügels 4 auf der Antriebsachse 1 aufgeschoben ist. Auf dieser Achse 1 sitzen ferner zwei Schraubenfedern 12 und 14, die sich je mit einem Ende am Abstützstift 11 abstützen. Das andere Ende der Feder 12 stützt sich an der Rollenachse 3 ab (s. Fig. 1 und 2) und versucht dadurch, die Antriebsachse im Gegenuhrzeigersinn (Fig. 2) zu verdrehen, während das zweite Ende der Feder 14 in der Kerbe 10 c des Antriebsbügels 10 liegt; wodurch dieser so verschwenkt wird, daß das untere Ende (Fig. 3 und 8) des Schlitzes 10 a am Abstützstift 11 ansteht. Der Antriebsbügel 10 weist ferner einen dem Schenkel 10 b gegenüberliegenden Schenkel mit zwei Schaltnasen 10 d und 10 e auf, von denen die erste durch die Feder 12 an den Schaltstern 5 c angepreßt wird, so daß sie zwischen zwei seiner Zähne liegt.
  • Greift nun am abgewinkelten Ende la eine Kraft an, die die Achse 1 entgegen der Kraft der Feder 12 im Uhrzeigersinn (Fig. 2 bis 4) dreht, so wird durch die Feder 14 der Antriebsbügel 10 mitgenommen, bis die Schaltnase 10e zwischen zwei Zähnen des Schaltsternes 5 c liegt. Verdreht man die Antriebsachse weiter, so bleibt der Schaltbügel 10 stehen, da sich der Abstützstift 11 im Schlitz 10a verschieben kann, und es kommt somit der Feder 14 die Funktion einer überhubsicherung zu. Die Schaltnase 10e ist so angeordnet und ausgebildet, daß sich bei dieser Verschwenkung des Antriebsbügels der Schaltstern 5 c und damit die ganze Zählrolle 5 um etwas mehr als eine halbe Zahnteilung verdreht. Sobald keine Kraft mehr am abgewinkelten Ende la der Antriebsachse 1 angreift, können sich der Antriebsbügel 10 und die Antriebsachse 1 unter der Kraft der Feder 12 in die Ausgangslage zurückbewegen. Da jedoch die Zählrolle 5 um etwas mehr als eine halbe Zahnteilung gedreht worden ist, greift die Schaltnase 10d in den nächstfolgenden Einschnitt des Schaltsternes 5 c ein und beendet die begonnene Zehnteldrehung.
  • In einer bestimmten Stellung der Antriebsachse 1 ist keine der beiden Schaltnasen 10d und 10e mit dem Schaltstern 5 c im Eingriff. Damit sich die Zählrolle 5 dann nicht unbeabsichtigt weiterdrehen kann, besitzt sie in bekannter Weise eine Bremse. Wie man aus den Fig. 1 und 4 ersehen kann, weist die zentrale Bohrung der Zählrolle 5 eine rechteckige Längsnut 5 e auf, in welcher eine bügelförmige, sich auf der Antriebsachse 1 abstützende Bremsfeder 15 liegt. Die Fig. 9 zeigt eine andere Ausführungsform einer Bremse für die Zählrolle 5: Zwischen den beiden Zählrollen 5 und 6 liegt eine Sternfeder 15 a, deren mittlerer ringförmiger Teil durch die sich auf der Zählrolle 6 abstützenden Arme so stark gegen die Zählrolle 5 angepreßt wird, daß die nötige Bremsung erzielt wird.
  • Eine dritte Ausführungsform der Bremse ist in den Fig. 10 und 11 dargestellt. Hier liegt zwischen der Zählrolle 5 und dem Schenkel 19 e des Ritzelträgers 19 eine vorgespannte Blattfeder 24, welche mit der Bohrung 24 a auf der Rollenachse 3 sitzt und mit den Schenkeln 24b in den Einstich 2a der Rückstellachse 2 eingreift. Eine gleiche Blattfeder 25 liegt zwischen dem Schenkel 19f des Ritzelträgers 19 und der Zahlenrolle 7, wobei die Bohrung 25a auf der Rollenachse 3 sitzt und die Schenkel 25 6 im Einstich 2 c der Rückstellachse 2 eingreifen. Diese zwei Bremsfedern 24 und 25 besitzen eine Vorspannung, welche infolge Anlage dieser Federn auf den festen Schenkeln 19 e und 19 f des Ritzelträgers 19 und Abstützung in den Einstichen 2 a und 2 b der Rückstellachse 2 die Zählrollen 5, 6 und 7 gegeneinanderpreßt und infolge der durch die Achse 2 und 3 fixierten Lage der Bremsfedern 24 und 25 die Zählrollen in ihrer Stellung durch Bremsung leicht festhalten. Die Bremsanordnungen sind jedoch nicht Gegenstand der Erfindung.
  • Zum Rückwärtsschalten der Zählrolle 5 um eine Einheit dient der mit der Rückstellachse 2 starr verbundene Rückstellgriff 2a. Die Rückstellachse wird durch die Haltefeder 16 und den auf der Achse 2 gegen Drehung gesicherten Haltebügel 17 derart elastisch in einer Mittellage gehalten, daß sie entgegen der Kraft dieser Feder in beiden Drehrichtungen verschwenkt werden kann. Drückt man den Griff 2 a in der Fig. 1 nach hinten, d. h. dreht man die Rückstellachse 2 in den Fig. 2 bis 3 im Uhrzeigersinn, bis das obere Ende 18a des mit ihr fest verbundenen Mitnehmerstiftes 18 am einen Ende des Schlitzes 19a des Ritzelträgers 19 anstößt, so wird durch das untere Ende 18 b dieses Mitnehmerstiftes 18 der Rückstellbüge122 verschwenkt, da, wie man aus der Fig.4 ersehen kann, seine Anschlagnase 22 a am Stift 18 liegt. Der Ritzelträger 19 ist auf der Rückstellachse frei drehbar gelagert und wird durch eine Feder 20, deren eines Ende sich auf der Rollenachse 3 und deren anderes Ende sich auf der im Ritzelträger 19 gelagerten Ritzelachse 21 abstützt, derart im Uhrzeigersinn (Fig.4) verschwenkt, daß der Anschlag 19 b auf der Rollenachse 3 aufliegt. Beim Verschwenken des Rückstellbügels 22 greift seine Rückstellnase 22 b in die Zähne des Schaltsternes 5 c ein und dreht diesen um etwas mehr als eine halbe Zahnteilung zurück, d. h. im Gegenuhrzeigersinn nach der Fig. 4. Die Schaltnase 10d des Antriebsbügels 10, die durch die Feder 12 an den Schaltstern 5 gedrückt wird, weicht federnd zurück und springt dann in die benachbarte Zahnlücke, um die begonnene Zehnteldrehung der Zählrolle 5 im Gegenuhrzeigersinn zu beenden, sobald die Rückstellnase 22 b den Schaltstern 5 c freigibt.
  • Soll nun das ganze Zählwerk auf Null zurückgestellt werden, so zieht man den Rückstellgriff 2 a in der Fig. 1 nach vorn, d. h., man dreht die Rückstellachse 2 in den Fig. 2 bis 5 im Gegenuhrzeigersinn, entgegen der Kraft der Haltefeder 16. Durch die Feder 23, deren eines Ende sich am Mitnehmerstift 18 und deren anderes Ende sich im Loch 22 c des Rückstellbügels 22 (Fig. 3 und 7) abstützt, wird die Anschlagnase dieses letzteren stets an das untere Ende 18 b des Mitnehmerstiftes 18 gedrückt, so daß der Rückstellbüge122 im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt wird. Sobald das obere Ende seines Schlitzes 22d an der in den Schlitz hineinragenden Nase 19d des Ritzelträgers 19 anstößt, wird auch dieser entgegen der Kraft der Feder 20 mitgenommen, bis der Anschlag 19 c an der Rollenachse 3 liegt. Bei dieser Verschwenkung des Ritzelträgers 19 kommen die auf der Achse 21 sitzenden Ritzel 8 und 9 außer Eingriff mit den Stiften 6 c und 7 c der Zählrollen 6 bzw. 7, so daß sich diese durch die Rückstellfmger 22e, 22f und 22g des Rückstellbügels 22 auf Null zurückstellen lassen, wenn diese an die Herzkurven 5a, 6 a bzw. 7 a angedrückt werden.
  • Wie man aus der vorstehenden Beschreibung ersieht, handelt es sich hier um einen Zähler, der aus sehr wenigen Teilen aufgebaut ist: Außer einer Zählrolle für jede Dezimale und je einem mit einer Bremsfeder versehenes Ritzel zum Übertragen von einer Zählrolle auf die folgende genügen vier Bügel, vier Achsen und fünf Spiralfedern zur Konstruktion eines außerordentlich vielseitigen Hubzählers, der sich vorwärts und rückwärts schalten und auf Null zurückstellen läßt. Durch den Einbau von einer oder zwei Bremsfedern läßt sich der aus so wenigen Teilen aufgebaute Zähler noch vervollkommen. Die einzelnen Teile erfordern keine große Präzision, so daß sie sich leicht und billig als Massenartikel herstellen lassen und eine große Lebensdauer aufweisen. Ein weiterer wesentlicher Vorteil der beschriebenen Konstruktion liegt darin, daß der Zähler keine Schrauben noch Niete aufweist, was weiter dazu dient, die Herstellungskosten niedrig zu halten, die Störungsanfälligkeit zu reduzieren und die Lebensdauer zu verlängern. Diese Bauweise ist jedoch nicht Gegenstand der Erfindung.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Hubzähler, der eine oder mehrere Zählrollen, deren erste einerseits mit einem zehnstrahligen Schaltstern und anderseits gleich allen folgenden Zählrollen mit einer zur Nullstellung dienenden Herzkurve versehen ist, eine mit den Herzkurven zusammenwirkende Einrichtung zum Nullstellen der Zählrollen, ein mit dem Schaltstern zusammenwirkendes bügelförmiges, durch den Maschinenteil, dessen Hübe zu zählen sind, betätigtes Antriebsorgan zum Vorwärtsschalten der ersten Zählrolle und eine Einrichtung zum Antrieb der Schalteinrichtung von Hand aufweist, gekenn-zeichnet dadurch, daß die von Hand antreibbare Vorrichtung (22b) zum Rückwärtsschalten der ersten Zählrolle eingerichtet ist und mit der Vorrichtung (22 e bis 22 g) zum Nullstellen verbunden ist und daß die beiden Vorrichtungen einen gemeinsamen Betätigungshebel (2a) aufweisen, der beim Verschwenken aus einer Mittellage, in der er gefedert gehalten ist, in der einen Richtung die Vorrichtung (22b) im Sinne »Nullstellen« und in der anderen Richtung die Vorrichtung (22e bis 22g) im Sinne »Rückwärtsschalten der ersten Zählrolle« antreibt.
  2. 2. Hubzähler nach Anspruch 1 mit einem lose auf einer Schaltwelle sitzenden Antriebsorgan, wobei die Schaltwelle fest mit einem Schalthebel verbunden ist, welcher vom Maschinenteil, dessen Hübe zu zählen sind, betätigt wird, und mit einer ersten Feder, welche das Antriebsorgan entgegen der Schwenkrichtung beim Vorwärtsschalten zu drehen strebt und beim Rückwärtshub des Schalthebels das Antriebsorgan und die Schaltwelle in die Ausgangslage zurückführt, sowie mit einer zweiten, von der ersten unabhängigen Feder, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Feder (14) die Schaltwelle (1) über einen an dieser befestigten Abstützstift (11) mit dem Antriebsorgan (10) verbindet, um nach Beendigung der Schwenkung des Antriebsorgans beim Vorwärtshub eine Drehung des Schaltrades (5 c) durch die Schaltwelle (2) zu ermöglichen, und daß an dem Stift (11) je ein Ende der beiden Federn (12, 14) angreift, um ihn einerseits (Feder 14) gegen einen Anschlag (10a) des Antriebsorgans (10) zu drücken und andererseits (Feder 12) das Antriebsorgan in die Ausgangslage zurückzudrehen, und daß der Abstützstift bei der weiteren Drehung des Schalthebels über die Endlage beider Schwenkung des Antriebsorgans (10) hinaus von diesem Anschlag abgehoben wird, wobei das zweite Ende der ersten Feder (12) in bezug zu dem in bekannter Weise den Achsen als Lager dienenden Bügel (4) festgelegt ist und das zweite Ende der zweiten Feder (14) am Antriebsorgan (10) angreift.
  3. 3. Hubzähler nach Anspruch 2 mit einem zwei Schaltnasen aufweisenden Antriebsorgan, dadurch gekennzeichnet, daß durch Ineingriffgehen der Schaltnasen (10e bzw. 10d) der Schaltstern (5c) um mehr bzw. weniger als einen halben Schaltschritt fortschaltbar ist.
  4. 4. Hubzähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Betätigungshebel (2a) zu dessen federnder Halterung in der Mittellage ein Ende eines Haltebügels (17) undrehbar verbunden ist, während dessen anderes Ende in bekannter Weise zwischen den Enden einer vorgespannten Schraubenfeder (16) gehalten wird, die an relativ zum den Achsen als Lager dienenden Träger (4) festliegenden Anschlägen anzuliegen bestrebt sind.
  5. 5. Hubzähler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge von der Rollenachse (3) gebildet werden.
  6. 6. Hubzähler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (22b) zum Rückwärtsschalten der ersten Zählrolle und die Vorrichtung (22e bis 22g) zum Nullstellen einen gemeinsamen Rückstellbügel (22) besitzen, der eine Abstütznase (22a) aufweist, die durch eine Feder (23) derart an einen an der Rückstellachse befestigten Abstützstift (18) zur Anlage gebracht wird, daß bei einer Verdrehung der Rückstellachse (2) im Sinne »Rückwärtsschalten« der Rückstellbügel zwangsweise verschwenkbar ist, während er bei der Verdrehung der Rückstellachse im Sinne »Nullstellen« durch die Kraft der Feder dem Abstützstift folgt.
  7. 7. Hubzähler nach den Ansprüchen 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückstellbügel (22) eine Rückschaltnase (22 b) aufweist, die beim Verschwenken des Rückstellbügels im Sinne »Rückwärtsschalten« mit dem Schaltstern (5c) in Eingriff bringbar ist und daß damit die Zählrolle (5) um etwas mehr als eine halbe Zahnteilung zurückdrehbar ist, und daß dadurch die federnd mit dem Schaltstern im Eingriff stehende Schaltnase (10 d) des Antriebsbügels (10) in die benach. barte Kerbe springt und durch sie beim Zurückkehren des Rückstellbügels (22) in seine Mittellage die Zählrolle (5) so weit zurückschaltbar ist, daß sie im gesamten eine Drehung um eine ganze Zahnteilung ausführt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr: 728136, 814 956; Ri ch t e r und V o s s, Bauelemente der Feinmechanik, 1952, S. 345.
DEP18049A 1956-12-19 1957-02-25 Hubzaehler Pending DE1114655B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1114655X 1956-12-19

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ID=4558290

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DEP18049A Pending DE1114655B (de) 1956-12-19 1957-02-25 Hubzaehler

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1774867A1 (de) * 1968-09-24 1972-01-20 Fritz Hartmann Vorwaerts- und rueckwaertsschaltbares Schrittschaltwerk

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE728136C (de) * 1935-12-03 1942-11-20 Irion & Vosseler Zaehlwerk mit Nullstellvorrichtung
DE814956C (de) * 1950-06-15 1951-09-27 Schlenker Grusen Uhren & App F Schaltwerk mit schwingendem Schaltglied

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