DE1114150B - Beisszange mit auswechselbaren und umsetzbaren Doppelschneidstaehlen - Google Patents
Beisszange mit auswechselbaren und umsetzbaren DoppelschneidstaehlenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26B—HAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B26B17/00—Hand cutting tools, i.e. with the cutting action actuated by muscle power with two jaws which come into abutting contact
- B26B17/006—Hand cutting tools, i.e. with the cutting action actuated by muscle power with two jaws which come into abutting contact having cutting edges parallel to a pivot axis
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Scissors And Nippers (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
F 28630Ic/87b
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABEDER
Die Erfindung betrifft eine Beißzange, unter Verwendung von im Querschnitt rechtwinkeligen Doppelschneidstählen,
die auswechsel- und umsetzbar im Zangenkopf derart befestigt sind, daß je ein in Zangenlängsrichtung
liegender Winkelschenkel sich mit seiner ganzen Rückenfläche an einer Aussparung des
entsprechenden Zangenkopfes abstützt und die beiden anderen in der Schnittebene liegenden Winkelschenkel
bei geschlossener Zange in einer Ebene liegen.
Bei einer bekannten Zange dieser Art sind die Aussparungen nach innen auf das Schneidmaul zu
offen. Die Halterung der Schneidstähle erfolgt dadurch, daß je ein Winkelschenkel mit einer Gewindebohrung
versehen ist, in die eine den Zangenkopf von außen durchsetzende Schraube eingeschraubt ist.
Diese Art der Halterung der Schneidstähle ist mangelhaft. Abgesehen von der Schwierigkeit, den hochwertigen
Schneidstahl mit einem Gewindeloch zu versehen, tritt beim Schneiden größerer Gegenstände,
wenn die in Schnittstellung befindlichen Winkelschenkel schräg nach oben ragen, eine erhebliche
Zugkraft an den Schrauben auf, die zu einer Zerstörung der Gewinde führen kann. Ein weiterer Nachteil
besteht darin, daß sich an den Gewindelöchern Kerb-Spannungen ausbilden. Beim Schneiden mit dieser
Schneide besteht die Gefahr, daß der Schneidstahl im Bereich des Gewindeloches aufreißt. Schließlich hat
die Halterung der Schneidstähle mittels Schraube in einer nach innen offenen Aussparung den Nachteil,
daß die Schneidstähle nicht ausweichen können. Das Auftreten übergroßer Schnittkräfte führt daher regelmäßig
zum Bruch der Schneidstähle. Außerdem ist auch das Auswechseln der Schneidstähle zeitraubend,
da hierzu jeweils die Schrauben gelöst und wieder eingeschraubt werden müssen.
Es ist weiter eine Zange bekannt, bei der winkelförmige Schneidstähle mittels Schwalbenschwanz auswechselbar
im Schneidmaul befestigt sind. Bei dieser Zange bilden die in Schnittstellung befindlichen Winkelschenkel
bei geschlossener Zange einen Winkel von etwa 90°. Dies hat den Nachteil, daß eine ungünstige
Aufnahme der Schneidkraft im Schneidstahl erfolgt. Die Schneidkraft übt auf den Schneidstahl
bezüglich der Linie, entlang der die Winkelschenkel zusammentreffen, ein Biegemoment aus. Wenn sehr
große Schneidkräfte auftreten, besteht daher die Gefahr, daß der Schneidstahl entlang der Innenkante
des Winkels aufreißt und dadurch völlig zerstört wird. Ein zusätzlicher Nachteil dieser bekannten Beißzange
besteht darin, daß sowohl der mit einem Schwalbenschwanz versehene winkelförmige Schneid-Beißzange
mit auswechselbaren
und umsetzbaren Doppelschneidstählen
und umsetzbaren Doppelschneidstählen
Anmelder:
Federnfabrik Albert Krenn,
Neusäß bei Augsburg, Gutenbergstr. 17
Neusäß bei Augsburg, Gutenbergstr. 17
Albert Krenn, Neusäß bei Augsburg,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
stahl als auch die Schwalbenschwanzführung im Zangenmaul nur schwierig und unter erheblichen
Kosten herstellbar sind.
Ferner sind Beißzangen bekannt, deren auswechselbare und umsetzbare Schneidstähle mit zwei
Schneiden versehen sind.
* Weiter ist eine Beißzange mit eingesetzten Schneidstählen, deren Querschnitt die Form eines gleichseitigen
Dreieckes hat, bekannt. Die Schneidstähle sind in schwalbenschwanzartige Führungen im Zangenkopf
eingesetzt und werden durch Einklemmung mittels Schrauben in diesen Führungen festgehalten.
Die Kraftaufnahme ist hier günstiger, da die Schneidkraft zentrisch auf den Schneidstahl einwirkt und
daher keine Biegemomente auftreten. Diese vorbekannte Beißzange hat in erster Linie den Nachteil,
daß die Schneidkante zu weit von der oberen Begrenzungsfläche der Zange entfernt ist. Der Abstand von
der oberen Begrenzungsfläche ergibt sich durch die Notwendigkeit, eine Hälfte der Schwalbenschwanzführung
oberhalb des Schneidstahles anzuordnen. Die Zange ist daher ungeeignet für das Abzwicken oder
Erfassen von Nägeln od. dgl. unmittelbar an der Oberfläche, aus der sie herausragen. Die Ausbildung
des Querschnittes als gleichseitiges Dreieck hat weiter den Nachteil, daß beim Ausbrechen kleiner Stückchen
aus der Schneide Haarrisse auftreten, die den ganzen Querschnitt durchsetzen. Die Zerstörung der Schneidkante
hat also die Zerstörung des ganzen Schneidstahles zur Folge. Eine Weiterbenutzung des Stahles
durch Umstecken ist dann nicht möglich.
Schließlich ist es bekannt, die auswechselbaren Schneidstähle von Bolzenschneidern in einer Nut des
Schneidkopfes durch ein elastisches Verriegelungselement zu haltern. Dieses elastische Verriegelungselement
ermöglicht zwar unter Umständen ein Nach-
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geben und Ausrasten der Schneidstähle bei zu großen Schnittkräften; die Schneidstähle müssen jedoch nach
dem Ausrasten von Hand wieder in ihre Verriegelungsstellung gebracht werden.
Die Nachteile der vorbekannten Beißzangen werden bei der Zange nach der Erfindung dadurch ausgeschaltet,
daß die Ausnehmungen im Zangenkopf schlitzförmig sind und die von Blattfedern in Zangenlängsrichtung
gehaltenen Doppelschneidstähle gegen eine parallel zur Schnittebene liegende Auflagerfläche
gedruckt sind.
Die Halterung der Schneidstähle in je einem Schlitz des Zangenkopfes hat den Vorteil einer sehr günstigen
Aufnahme der Schneidkraft, da sich die nicht in Schnittstellung befindlichen Winkelschenkel auch
bei weit geöffneter Zange an der dem Zangenmaul zugewandten Schlitzwand abstützen können. Ferner
ist für die in Schnittstellung befindlichen Winkelschenkel eine parallel zur Schnittebene liegende Auflagerfläche
vorhanden. Keiner der Winkelschenkel braucht durchbohrt zu sein, und da sich eventuelle,
von der Schneide ausgehende Haarrisse nicht von dem einen Winkelschenkel um den Knick herum in
den anderen fortsetzen können, ist es möglich, beide Winkelschenkelenden mit Schneiden zu versehen.
Ferner vermögen die Winkelschenkel beim Auftreten zu großer Schnittkräfte infolge der Elastizität der
Blattfedern auszuweichen und werden beim Nachlassen der Schnittkraft selbsttätig wieder in ihre
Normallage in den Schlitzen zurückgedrückt. Außerdem können die Schneidstähle rasch und einfach ausgewechselt
werden.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Beißzange in etv/a natürlicher Größe,
Fig. 2 eine weitere Seitenansicht der Zange aus um 90° verdrehter Richtung,
Fig. 3 eine Draufsicht von oben auf die Zange nach Fig. 1 und 2 entsprechend dem Pfeil III in Fig. 1,
Fig. 4 eine Seitenansicht des Kopfes einer erfindungsgemäßen Zange in vergrößertem Maßstab, bei
der die Sohneidstähle mit ihren äußeren Winkelkanten etwas aus den Ausnehmungen herausragen.
In Fig. 1 bis 3 ist eine erfindungsgemäße Zange dargestellt. Sie besteht aus zwei um eine Drehachse 1
schwenkbaren Armen 2. Einerseits der Drehachse 1 bilden diese Arme Griffschenkels, und andererseits
der Drehachse 1 liegen die das Schneidmaul bildende Zangenschenkel 4. Jeder der das Schneidmaul bildenden
Zangenschenkel 4 ist mit einer schlitzartigen Ausnehmung 5 versehen. In jede Ausnehmung 5 ist ein
Winkelschenkel eines im Querschnitt winkelförmigen Schneidstahles 6 einsetzbar.
Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind an beiden Enden der Winkelschenkel der Schneidstähle 6
Schneiden vorgesehen. Die Ausnehmungen 5 sind so ausgebildet, daß die nicht in sie eingeführten Winkelschenkel,
d. h. die in Schneidstellung befindlichen Schenkel, in einer Ebene liegen. Die Tiefe der Ausnehmungen
ist so bemessen, daß sich praktisch die ganze Rückenfläche des in Schneidstellung befindlichen
Winkelschenkels an der Außenwand der Ausnehmung 5 abstützt. Für die in Schneidstellung
befindlichen Winkelschenkel sind zur Schnittebene parallele Auflageflächen 5 a vorhanden.
Zum Festhalten der Schneidstähle 6 in den Ausnehmungen 5 sind Blattfedern 7 vorgesehen, die vorteilhaft,
wie gezeigt, abgewinkelt sind. Diese Federn 7 sind jeweils an der Außenfläche der das Schneidmaul
bildenden Zangenschenkel 4 mittels Schrauben 8 befestigt. Ein Federschenkel 7 α drückt mit seinem Rand
federnd von oben auf den jeweiligen Schneidstahl δ und hält ihn dadurch in der Ausnehmung 5 fest.
Der Unterschied des in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiels zu dem in Fig. 1 gezeigten besteht
darin, daß hier die Tiefe der Ausnehmungen 5 so bemessen ist, daß die äußere Winkelkante eines jeden
Schneidstahles 6 etwas aus der Ausnehmung herausragt. Die Winkelkante ist hier mit einer Aussparung 9
versehen, die zur Aufnahme des Randes des Federschenkels la dient.
Aus Fig. 4 ist besonders gut ersichtlich, daß sich der in Schnittstellung befindliche Winkelschenkel
praktisch mit seiner ganzen Rückenfläche an der Außenwand der Aussparung S abstützt und daß die
einander gegenüberliegenden in Schnittstellung befindlichen Winkelschenkel bei geschlossener Zange in
einer Ebene liegen, so daß keinerlei Biegemomente auftreten können. Weiter ist ersichtlich, daß, selbst
wenn ein Teil eines Winkelschenkels abbricht, der Schneidstahl durch Umstecken trotzdem voll funktionsfähig
bleibt, da eine ausreichende Halterung und Fixierung des Schneidstahles auch dann vorhanden
ist, wenn nur ein Reststück des Winkelschenkels in die Ausnehmung 5 hineinragt.
Die Halterung der Schneidstähle 6 mittels der abgewickelten Federbleche 7 ergibt einerseits eine sehr
gute und betriebssichere Fixierung der Schneidstähle und erlaubt andererseits ein rasches und bequemes
Umstecken, sobald dies nötig wird.
Claims (2)
1. Beißzange unter Verwendung von im Querschnitt rechtwinkeligen Doppelschneidstählen, die
auswechselbar und umsetzbar im Zangenkopf derart befestigt sind, daß je ein in Zangenlängsrichtung
liegender Winkelschenkel sich mit seiner ganzen Rückenfläche an einer Aussparung des
entsprechenden Zangenkopfes abstützt und die beiden anderen in der Schnittebene liegenden
Winkelschenkel bei geschlossener Zange in einer Ebene liegen, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ausnehmungen im Zangenkopf schlitzförmig (5) sind und die von Blattfedern (7) in Zangenlängsrichtung
gehaltenen Doppelschneidstähle (6) gegen eine parallel zur Schnittebene liegende Auflagerfläche
(5 a) gedrückt sind.
2. Beißzange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe der Schlitze (5) in
jedem Zangenkopf so bemessen ist, daß die äußere Winkelkante jedes Schneidstahles (6) aus
dem Schlitz etwas herausragt, wobei die Winkelkante mit einer Aussparung (9) zur Aufnahme des
abgebogenen Endes (7 a) der Blattfedern versehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 142039;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1764 598;
französische Patentschriften Nr. 1109137,
455 173, 366 348.
Deutsche Patentschrift Nr. 142039;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1764 598;
französische Patentschriften Nr. 1109137,
455 173, 366 348.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 689/55 9.61
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF28630A DE1114150B (de) | 1959-06-06 | 1959-06-06 | Beisszange mit auswechselbaren und umsetzbaren Doppelschneidstaehlen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF28630A DE1114150B (de) | 1959-06-06 | 1959-06-06 | Beisszange mit auswechselbaren und umsetzbaren Doppelschneidstaehlen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1114150B true DE1114150B (de) | 1961-09-21 |
Family
ID=7092956
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF28630A Pending DE1114150B (de) | 1959-06-06 | 1959-06-06 | Beisszange mit auswechselbaren und umsetzbaren Doppelschneidstaehlen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1114150B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2377864A1 (fr) * | 1977-01-21 | 1978-08-18 | Krenn Werkzeugfab | Cisaille a boulons perfectionnee |
| DE3400882C1 (de) * | 1984-01-12 | 1985-04-11 | Werkzeugfabrik Albert Krenn, 8902 Neusäß | Bolzenschneider |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE142039C (de) * | ||||
| FR366348A (fr) * | 1906-05-18 | 1906-10-02 | Joseph Numa Nettleton | Pince coupante |
| FR455173A (fr) * | 1913-03-06 | 1913-07-24 | Ernest Pehu | Pince pour couper les fils d'acier dits corde à piano |
| FR1109137A (fr) * | 1954-07-13 | 1956-01-23 | Pince coupante à couteaux amovibles | |
| DE1764598U (de) * | 1957-12-18 | 1958-04-03 | Franz Karg | Bolzenschneider mit auswechselbaren messern. |
-
1959
- 1959-06-06 DE DEF28630A patent/DE1114150B/de active Pending
Patent Citations (5)
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| DE142039C (de) * | ||||
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