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DE1114065B - Mischventil - Google Patents

Mischventil

Info

Publication number
DE1114065B
DE1114065B DEA28407A DEA0028407A DE1114065B DE 1114065 B DE1114065 B DE 1114065B DE A28407 A DEA28407 A DE A28407A DE A0028407 A DEA0028407 A DE A0028407A DE 1114065 B DE1114065 B DE 1114065B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
fluid
cold
housing
chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA28407A
Other languages
English (en)
Inventor
Earnest J Dillman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
American Radiator and Standard Sanitary Corp
Original Assignee
American Radiator and Standard Sanitary Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by American Radiator and Standard Sanitary Corp filed Critical American Radiator and Standard Sanitary Corp
Publication of DE1114065B publication Critical patent/DE1114065B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/01Control of temperature without auxiliary power
    • G05D23/13Control of temperature without auxiliary power by varying the mixing ratio of two fluids having different temperatures
    • G05D23/1306Control of temperature without auxiliary power by varying the mixing ratio of two fluids having different temperatures for liquids
    • G05D23/132Control of temperature without auxiliary power by varying the mixing ratio of two fluids having different temperatures for liquids with temperature sensing element
    • G05D23/134Control of temperature without auxiliary power by varying the mixing ratio of two fluids having different temperatures for liquids with temperature sensing element measuring the temperature of mixed fluid
    • G05D23/136Control of temperature without auxiliary power by varying the mixing ratio of two fluids having different temperatures for liquids with temperature sensing element measuring the temperature of mixed fluid with pressure equalizing means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Temperature-Responsive Valves (AREA)

Description

  • Mischventil Die Erfindung betrifft ein Mischventil zum Vermischen von Heiß- und Kaltwasser und geht aus von einem bekannten Mischventil, bestehend aus einem Gehäuse, das aus einem Ober- und einem Unterteil gebildet ist, welche in einer im wesentlichen ebenen Trennebene unter Zwischenfügung einer Dichtung verbunden sind, einem auf den Heiß- und Kaltwasserdruck ansprechenden Durchflußregler, welcher zwei Drosselventile, von denen eines in der Heiß- und eines in der Kaltwasserzuleitung angeordnet ist, gegensinnig zueinander verstellt, einem das Mischungsverhältnis mittels eines Thermostaten auf eine vorbestimmte Maximaltemperatur einregelnden Ventils und einem von außen her manuell zu betätigenden Temperaturregelventil, durch welches dem Gemisch zusätzlich Kaltwasser zuführbar ist, wobei der Thermostat und die Betätigungselemente des Temperaturregelventils im Gehäuseoberteil angeordnet sind.
  • Mit diesem bekannten Mischventil ist es möglich, ein Wassergemisch mit einer vorbestimmten Maximaltemperatur zu erhalten, dem dann wahlweise durch ein von außen her manuell betätigtes Temperaturregelventil Kaltwasser zugesetzt wird. Verbrühungen, wie sie bei den sonst üblichen Mischventilen leicht auftreten können, werden mit dieser Ventilanordnung mit Sicherheit vermieden.
  • Das bekannte Ventil, von dem die Erfindung ausgeht, ist im Aufbau außerordentlich aufwendig, in der Fertigung kostspielig und im Betrieb störanfällig, weil das vom Thermostat gesteuerte Ventil zwei Querschnitte gegensinnig drosselt und als Hülse ausgebildet ist, die in der Mitte eine Wand durchsetzt und an dieser Stelle klemmen kann, mindestens aber eine Reibung verursacht. So werden z. B. zum Mischen der beiden Medien zwei Ventile benötigt, während erfindungsgemäß hierfür nur ein Ventil benötigt werden soll. Auch soll nach der Erfindung ein wesentlich einfacherer Aufbau erreicht werden, der eine leichte Zugänglichkeit zu den inneren Teilen und einen wesentlich leichteren Zusammenbau gestattet. Das Innere des Mischventils soll, ohne irgendeine der Leitungen abbauen zu müssen, freigelegt werden, können, um gegebenenfalls schadhaft gewordene Teile ohne große Schwierigkeiten austauschen zu können.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe besteht die Erfindung darin, daß der Sitz sowohl des thermostatischen Ventils, das den Zutritt von Kaltwasser zur Mischkammer steuert, als auch der Sitz des von Hand betätigten Ventils in der Trennebene des Gehäuses angeordnet sind und in dieser Trennebene auch die Membran liegt, die die beiden sich gegensinnig bewegenden Ventile im Kalt- und Heißwasserzulauf steuert und einerseits vom Druck im Heißwasserstrom, andererseits vom Druck im Kaltwasserstrom beaufschlagt ist und einen vorbestimmten überdruck im Kaltwasserstrom aufrechterhält.
  • Weiter besteht die Erfindung darin, daß die Steuerinembran gleichzeitig die Trennebene zwischen den beiden Gehäuseteilen abdichtet.
  • Gemäß der Erfindung sind dabei in der einen Gehäusehälfte die Verschlußstücke und in der anderen Hälfte der Thermostat und der Antrieb der Handbetätigung angeordnet.
  • Vorzugsweise sind alle Ventile als Kugelventile ausgebildet und durch Federkraft in Richtung auf ihren Sitz vorgespannt.
  • Weiterhin sind gemäß der Erfindung sämtliche Leitungsanschlüsse am Gehäuseunterteil angeordnet, wobei der Heißwasseranschluß über einen die Trennebene durchsetzenden Kanal mit einem vor dem Drosselventil des Heißwasserzuflusses liegenden Raum im Gehäuseoberteil verbunden ist, während der Mischwasserraum im Gehäuseoberteil über einen die Trennebene durchsetzenden Kanal mit einem Raum im Gehäuseunterteil verbunden ist, der gegenüber dem Kaltwasserraum abgetrennt ist und in den der Gemischwasseranschluß mündet.
  • Weitere Eigenschaften und Vorteile der Erfindung gehen aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung hervor. Es zeigt Fig. 1 eine Draufsicht auf ein teihnontiertes erfindungsgemäßes Mischventil und . -Fig. 2 eine von vorn gesehene Schnittansicht des zusammengebauten Mischventils der Fig. 1.
  • Bevor die vorliegende Erfindung im einzelnen erläutert wird, sei noch darauf hingewiesen, daß ihre Anwendung nicht auf Einzelheiten der Konstruktion und der Anordnung, wie sie die Zeichnung zeigt, beschränkt ist, da die Erfindung auch in anderer Weise ausgeführt werden und zur Anwendung kommen kann. Ferner versteht es sich, daß die hier verwendete Phraseologie und Terminologie nur der Beschreibung, nicht aber der Begrenzung dient.
  • Nachfolgend wird an Hand der Zeichnungen eine ausführlichere Beschreibung der Erfindung gegeben. Das zusammengebaute Ventil weist zwei zusammengehörige Gehäuseteile 10 und 11 auf, die einander gegenüberliegen und an ihrer Trennebene miteinander verbunden werden. Der obere Gehäuseteil 10, welcher einen von außen verstellbaren Regler aufweist der als von außen verstellbare Ventilspinde112 dargestellt ist, ist an dem unteren Gehäuseteil 11 mit Hilfe von neun Schraubbolzen 13, welche durch die Dichtung 14 hindurchgehen, befestigt. Der untere Gehäuseteil 11 enthält den für das heiße Strömungsmittel vorgesehenen Einlaß 15, den für das kalte Strömungsmittel vorgesehenen Einlaß 16 und den für das Strömungsmittelgemisch vorgesehenen Auslaß 17. Ein- und Auslässe befinden sich in einer gemeinsamen Ebene außerhalb des Außenrandes des oberen Gehäuseteiles 10. Der für das heiße Strömungsmittel vorgesehene g Einlaß 15 ist axial auf den für das kalte Strömungsmittel vorgesehenen Einlaß 16 ausgerichtet. Obwohl es möglich ist, den für das heiße Strömungsmittel vorgesehenen Einlaß 15 im oberen Gehäuseteil 10 anzuordnen, ist es doch vorzuziehen, die beiden Einlässe 15 und 16 und den Auslaß 17 in einem gemeinsamen Gehäuseteil anzuordnen. Bei der bevorzu,o ,ten Anordnung läßt sich das Mischventil einfacher bezüglich seiner innenliegenden Teile reparieren. Es kann dann bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 und 2 der obere Gehäuseteil 10 von dem unteren Gehäuseteil 11 abgenommen werden, ohne hierzu irgendwelche mit den Einlässen 15 und 16 oder dem Auslaß 17 verbundene Rohrleitungen (nicht dargestellt) lösen zu müssen. Es ist somit nur erforderlich, die neun Schraubbolzen 13 zu entfernen. Auf diese Weise können sämtliche inneren Bauelemente des oberen Gehäuseteiles 10 oder des unteren Gehäuseteiles 11 sehr leicht zum Austausch, zur Reinigung oder Reparatur erreicht werden. Des weiteren ermöglicht die Anbringung sämtlicher drei Anschlüsse in dem unteren Gehäuseteil 11, wenn das Mischventil zum Mischen von heißem und kaltem Wasser, beispielsweise im Brausebad verwendet wird, -eine sehr einfache Installation und auch eine bequeme Reparatur, da sich die Anschlüsse an der Rückseite verstecken lassen und trotzdem das Ventil noch von außen repariert werden kann. Auch erfordert die Anordnung der Anschlüsse in einer gemeinsamen Ebene nur ein Minimum an Raum zur Unterbringung der Wasserleitungen.
  • In der Fig. 2 ist die von außen einstellbare Ventilbetätigun 'üsvorrichiun»"r, 12 im oberen Gehäuseteil 10 als manuell verstellbare Schraubspindel dargestellt, welche durch den Handgriff 18 gedreht werden kann, um den Stößel 19 zu verschieben und mit diesem das Kugelventil 20 zu bedienen, wie dies nachfolgend noch näher erläutert wird.
  • In der Trennebene zwischen den zwei Gehäuseteilen befindet sich eine schwimmend gelagerte Meinbran 21. An den gegenüberliegenden Seiten der schwimmend gelagerten Membran 21 sind Stößel 22 und 23 angebracht, welche mit zwei sich diametral --egenüberliegenden Kugelventilen 24 bzw. 25 zusammenarbeiten. Die Ventile 24 und 25 sind in einer Kammer 26 des oberen Gehäuseteiles 10, die das heiße Strömungsmittel empfängt, bzw. in einer Kammer 27 des unteren Gehäuseteiles 11, die das kalte Strömungsmittel empfängt, angeordnet. Wie nachfolgend noch ausführlicher erläutert, spricht diese schwimmende Membran 21 auf Änderungen des Druckverhältnisses zwischen dem heißen Strömungsmittel und dem kalten Strömungsmittel an, um sehr schnell relativ plötzlich auftretende Änderungen des Druckverhältnisses zu kompensieren, damit eine gleichfönnige eingeregelte Strömungsmittelmischtemperatur am Auslaß 17 erhalten wird. Die schwimmende Membran 21, die von einem flexiblen Teil der Dichtung 14 gebildet wird, ist auf beiden Seiten mit zwei nach außen geöffneten schalenartigen Abstützungen 28 und 29 verstärkt. Der flexible Teil der Dichtung 14 und die Abstützungen 28 und 29 sind aneinander mit Hilfe des mit einem Gewinde versehenen Abschnittes des Stößels 22 befestigt, welcher durch drei Bauteile hindurchragt und in ein Muttergewinde des Stößels 23 hineingeschraubt ist. Bei dieser Anordnung kann die Länge der Stößel 22 und 23 leicht nachgestellt werden. Es ist günstiger, die Stößel 22 und 23 mit rechteckigem Querschnitt auszubilden als mit einem kreisförmigen Querschnitt, da die Stößel im ersteren Falle beim Zusammen- oder Auseinanderschrauben leichter erfaßt werden können. Zwischen den Stößeln und den Kanälen, durch die, sie hindurchragen, befindet sich ein ausreichendes Spiel, welches ein Festklemmen der Bauelemente verhindert.
  • Die Dichtung 14 kann aus einem beliebigen flexiblen Werkstoff bestehen, welcher nicht durch die Strömungsmittel geschädigt wird. Wie die Fig. 2 zeigt, kann dieDichtung sich über die gesamte Trennebene zwischen den Gehäuseteilen erstrecken, um diese abzudichten. Andererseits kann sich die Dichtung 14 aber auch um den Umfang beider Gehäuseöffnungen erstrecken, welche die Membrananordnung 21 aufnehmen sollen. In diesem letzteren Falle wird eine zweite Dichtung benötigt, um den übrigen Teil der Trennebene zwischen zwei Gehäuseabschnitten 10 und 11 abzudichten. In beiden Fällen sorgt der flexible Teil der Dichtung aber für eine begrenzt bewegliche Trennwand zwischen den zwei zu vermischenden Strömungsmitteln, welche in Abhängigkeit von Änderungen des Druckverhältnisses zwischen den Strömungsmitteln an entgegengesetzten Seiten der Membran zum Schwingen kommt, so daß die Stößel 22 und 23 die ihnen zugeordneten Ventile öffnen oder schließen, um das Durchflußverhältnis der beiden durch die Membran getrennten Strömungsmittel zu steuern.
  • In einer Kammer 31 des oberen Gehäuseteiles 10, welche zur Mischung des heißen und kalten Strömungsmittels dient, befindet sich in einer strahlenartig ausgebildeten Halterung 8 ein Thermostat 30. -Däs',#--Kölbenende dieses Thermostaten 30 ragt Über die Trennebene der Gehäuseteile hinaus, um in Ab- hängigkeit von einer zuvor festgelegten maximalen Auslaßtemperatur des Strömungsmittelgemisches ein Kugelventil 32 zu betätigen, welches in der dem kalten Strömungsmittel zugeordnetenKammer27 im unteren Gehäuseteil 11 angeordnet ist, um den Durchfluß des kalten Strömungsmittels durch das Kugelventil32 in die Strömungsmittelmischkammer 31 zu steuern. Der Thermostat 30 ist vorzugsweise so ausgebildet, daß er ein temperaturempfindliches verforrnbares Medium (nicht dargestellt) enthält, welches in einem Gehäuse des Thermostaten 30 gelagert ist und auf einen verformbaren Körper (nicht dargestellt) so einwirkt, daß das Kolbenende des Thermostaten in axialer Richtung verschoben wird. Den inneren Aufbau eines solchen Thermostaten zeigt ausführlicher die USA.-Patentschrift 2 636 886. Die Arbeitsweise dieses Thermostaten 30 wird nachfolgend noch ausführlicher beschrieben.
  • über die Trennebene der Gehäuseteile hinweg arbeitet der manuell bedienbare Regler, der als von außen einstellbare Ventilspindel 12 dargestellt ist, deren Stößel 19 über die Trennebene hinwegragt und in übereinstimmung mit einer gewünschten minimalen Auslaßtemperatur des Strömungsmittelgemisches manuell oder mechanisch verstellt oder verdreht werden kann. Der Stößel 19 betätigt das Kugelventil 20, welches ebenfalls in der dem kalten Strömungsmittel zugeordneten Kammer 27 angeordnet ist, um den Durchfluß des kalten Strömungsmittels durch das Kugelventil 20 zur Strömungsmittelmischkammer 31 zu steuern.
  • Zusätzlich zum Einlaß 15 im unteren Gehäuseteil 11 ist für das heiße Strömungsmittel eine Kammer angeordnet, die nicht im einzelnen in den Zeichnungen dargestellt ist und zur Aufnahme des eintretenden heißen Strömungsmittels dient. Diese Kammer ist an der Trennebene zwischen den zwei Gehäuseteilen geöffnet und steht mit der dem heißen Strömungsmittel zugeordneten Kammer 26 und dem Kanal 33 in Verbindung.
  • Die dem kalten Strömungsmittel zugeordnete Kammer27 im unteren Gehäuseteilll empfängt über den Einlaß 16 das kalte Strömungsmittel. Die Kammer 27 weist in der Trennebene zwischen den zwei Gehäuseteilen drei Öffnungen auf, vor denen jede zur Aufnahme eines Kugelventilsitzes dient. Die eine Öffnung mit dem Kugelventilsitz 34 nimmt den mit der schwimmenden Membran 21 verbundenen Stößel 23 auf. Die Ventilkugel 25 wird beispielsweise mit einer Feder 35 auf den Ventilsitz 34 der dem kalten Strömungsmittel zugeordneten Kammer 27 gedrückt und berührt somit unmittelbar den sie betätigenden Stößel 23. Eine weitere Öffnung mit dem Kugelventilsitz 36 innerhalb der dem kalten Strömungsmittel zugeordneten Kammer 27 nimmt das Kolbenende des Thermostaten 30 auf, welcher sich über die Trennebene zwischen den zwei Gehäuseabschnitten hinweg erstreckt. Die Ventilkugeln 32, welche in unmittelbarer Berührung mit dem sie betätigenden Kolben des Thermostaten 30 steht, wird beispielsweise mit der dargestellten Feder 37 gegen den Ventilsitz 36 der dem kalten Strömungsmittel zugeordneten Kammer 27 gedrückt. Die dritte Öffnung mit dem Kugelventilsitz 38 nimmt den Stößel 19 auf, welcher sich über die Trennebene zwischen den zwei Gehäuseabschnitten erstreckt. Die Ventilkugel 20, welche unmittelbar den sie betätigenden, von außen verstellbaren Stößel 19 berührt, wird federnd, beispielsweise mit der dargestellten Feder 39,- gegen den Kugelventilsitz 38 gedrückt.
  • Die für das Strömungsmittelgemisch vorgesehene Kammer 40 und der mit dieser verbundene Auslaß 17 sind von der für das kalte Strömungsmittel vorgesehenen Kammer 27 getrennt. In der Trennebene der beiden Gehäuseabschnitte ist die Kammer 40 geöffnet und steht dort unmittelbar mit der Mischkammer 31 des oberen Gehäuseteiles 10 in Verbindung. In dem oberen Gehäuseteil 10 ist die für das heiße Strömungsmittel vorgesehene Kammer26, welche das eintretende heiße Strömungsmittel aus dem Einlaß 15 empfängt, mit einer nicht dargestellten inneren Öffnung versehen, die mit dem Kanal 33, welcher zum unteren Gehäuseteil 11 fährt, in Verbindung steht. Insgesamt gesehen sind die für das heiße Strömungsmittel im unteren Gehäuseteil 11 vorgesehene Kammer (nicht dargestellt), der Kanal 33 und die für das heiße Strömungsmittel im oberen Gehäuseteil 10 vorgesehene Kammer 26 zu einem gemeinsamen Raum vereinigt, dem das heiße Strömungsmittel aus dem Einlaß 15 zugeführt wird. In der Trennebene zwischen den Gehäuseteilen weist die für das heiße Strömungsmittel vorgesehene Kammer 26 eine mit Kugelventilsitz 41 versehene Öffnung auf, in welche der mit der schwimmenden Membran 21 verbundene Stößel 22 hineinragt. Die Ventilkugel 24 berührt unmittelbar den Betätigungsstößel 22 und wird federnd mit der Schraubenfeder 42 gegen den Ventilsitz 41 gedrückt. Die Öffnung und der Ventilsitz 41 im oberen Gehäuseteil sind so angeordnet, daß sie der Öffnung und dem Ventilsitz 34 des unteren Gehäuseteiles 11 genau gegenüberliegen, so daß im Betriebe die schwimmende Membran 21 eine begrenzt bewegliche Trennwand bildet, welche physikalisch das kalte Strömungsmittel im unteren Gehäuseteil 11 von dem heißen Strömungsmittel in dem oberen Gehäuseteil 10 trennt.
  • Die Mischkammer 31, welche von der das heiße Strömungsmittel enthaltenden Kammer 26 teilweise abgetrennt ist, weist in der Trennebene zwischen den beiden Gehäuseteilen drei öffnungen auf. Die eine Öffnung liegt unmittelbar der Öffnung und dem Ventilsitz 36 in der dem kalten Strömungsmittel zugeordneten Kammer 27 gegenüber. Der temperaturempfindliche Thermostatenkolben 30 ragt durch diese öffnung über die Trennebene hinweg und beaufschlag ,t unmittelbar das Kugelventil 32 in der dem kalten Strömungsmittel zugeordneten Kammer 27. Eine weitere öffnung steht mit der Öffnung und dem Ventilsitz 38 in der dem kalten Strömungsmittel zugeordneten Kammer 27 in Verbindung und ist genau gegenüberliegend angeordnet. Durch diese Öffnung über die Trennebene hinweg ragt der Stößel 19 der von außen verstellbaren Ventilspindel 12, welche unmittelbar das Kugelventil 20 beaufschlagt. Die dritte Öffnung befindet sich unmittelbar der für das Strömungsmittelgemisch vorgesehenen Kammer 40 gegenüber.
  • Im oberen Gehäuseteil 10 ist ferner in der Außenwand, d. h. nicht in der Trennebene, eine Öffnung 43 vorgesehen, welche dazu dient, die verstellbare Ventilbetätigungsspindel 12 aufzunehmen. Diese Öffnung 43 ist auf die Öffnung der Trennebene ausgerichtet, welche den Stößel 19 der verstellbaren Ventilspindel 1-2 aufnimmt, die über die Trennebene hinwegragt und unmittelbar das in der dem kalten Strömungsmittel zugeordneten Kammer 27 angeordnete Kugelventil 20 beaufschlagt.
  • Bei Verwendung des erfindungsgemäßen Mischventils werden die dem heißen und dem kalten Strömungsmittel zugeordneten Einlässe15 und 16 mit heißes bzw. kaltes Strömungsmittel führenden Leitun-,en verbunden. Der für das Strömungsmittel vorgesehene Auslaß 17 ist normalerweise mit einem Ab- sperrventil verbunden, das dazu dient, die abströge einzuregeln. Wird das Ventil als mdnde Meng Mischventil für eine Duschanlage verwendet, kann es erwünscht sein, die Einlässe und den Auslaß in gleicher Ebene in dem unteren Gehäuseteil 11 anzuordnen. Des weiteren können auch bei dem vorerwähnten Anwendungszweck an den Einlässen Ab- sperrventile vorgesehen sein,- die zu einer weiteren Regelung des Durchflusses dienen.
  • Für den Betrieb der schwimmenden Membran 21 ist es vorzuziehen, die Federung 42 so auszubilden, daß sie normalerweise ihr Ventil 24 mit größerer Kraft beaufschlagt als die Federung 35 das dort zugeordnete Ventil 25. Ein Grund für diese Dimensionierung liegt darin, daß bei einer unerwarteten Unterbrechunc, der Kaltwasserzufuhr zum Einlaß 16 oder einer sonstigen Unterbrechung das Mischventil über den Auslaß kein siedend heißes Wasser abgeben soll, um jemanden zu verletzen, wenn das erfindungsgemäße Ventil als Mischventil für eine Duschanlage oder eine ähnliche Strömungsmittelverteilungsanlage verwendet wird.
  • Wenn der Auslaß 17 geöffnet ist und einen Durchfluß durch das Mischventil ermöglicht und Ströme von heißen und kalten Strömungsmitteln an den entsprechenden Einlässen 15 und 16 mit im wesentlichen gleichförmigen Drücken zugeführt werden, ist die Differenzkraft zwischen den Federn 35 und 42 bestrebt, die Membran 21 in Richtung der dem kalten Strömungsmittel zugeordneten Kammer 26 zu bewegen. Durch diese Bewegung drückt der Stößel 23 das Kugelventil 25 von seinem Sitz 34 fort und in die dem kalten Strömungsmittel zugeordnete Kammer 27' hinein. Durch diese Betätigung kann das kalte Strömungsmittel die Kammer 27' verlassen und über die Ventilöffnung in die Kammer 27 eintreten. Die Bewegung des Kugelventils 25 vom Ventilsitz 34 fort ist von einer entsprechenden Bewegung des Kugelventils 24 zu seinem Ventilsitz 41 hin begleitet, so daß der Durchstrom heißen Strömungsmittels durch den Kanal 33 gedrosselt wird und sich in der Kammer 31 der Druck des heißen Strömungsmittels vermindert. Die Differenzkraft zwischen den Federn 35 und 42 bedingt, daß der Druck in der Kammer 3-1 etwas geringer wird als der Druck in der Kammer 27. Der Druck in der Kammer 31 kann beispielsweise 0,7 Atm. und der Druck in der Kammer 211,2 Atm. betragen. Durch diese Druckdifferenz kann das kalte Strömungsmittel aus der Kammer 27 in die Kammer 31 hineinfließen, wenn die Strömungsmitteltemperatur in der Kammer 31 so groß wird, daß der Thermostat 30 das Kugelventil 32 öffnet. Ohne diese Druckdifferenz könnte im wesentlichen bei geöffnetem Kugelventil 32 kein Zustrom von kaltem Strömungsmittel aus der Kammer 27 zur Kammer 31 erfolgen.
  • Das erflndungsgemäße Ventil ist mit einer von außen schnell bedienbaren Verstellvorrichtung 12 versehen, mit der eine Strömungsmittehnischtemperatur unterhalb einer vorgegebenen Maximaltemperatur ausgewählt werden kann, die automatisch vom Thermostaten 30 aufrechterhalten wird. Durch eine Verdrehung des manuell einstellbaren Handgriffes 18 kann bei dem Ventil der Fig. 2 die Ventilspindel 12 so bewegt werden, daß deren Stößel 19 das Kugelventil 20 von der Sitzfläche 38 abhebt. Wenn dies geschieht, fließt durch die zusätzliche Ventilöffnung eine größere Menge des in der Kammer 27 enthaltenen kalten Strömungsmittels in die Mischkammer 31 hinein, um das heiße Strömungsmittel weiter abzukühlen und ein Strömungsmittelgemisch zu erhalten, dessenMinimaltemperatur tiefer als die vomThennostatenkolben eingeregelte Maximaltemperatur, aber höher als die Temperatur des zugeführten kalten Strömungsmittels liegt.
  • Wie zuvor angedeutet, läßt sich die am Abfluß 17 abströmende Menge der gemischten Strömungsmittel mit einem nachgeschalteten Absperrventil einregeln. Die Menge des Strömungsmittelgemisches läßt sich aber auch mit Ventilen einregeln, die in den zu den Einlässen 15 und 16 führenden Leitungen angeordnet sind. Unabhängig von der Art der Mengeneinregelung des Strömungsmittelgemisches stellt sich an den Ventilsitzen 34 und 41 bei großen Strömungsmittelmischmengen ein großer und bei kleinen Strömungsmittelmischmengen ein kleiner Druckabfall ein. Somit nähert sich der Strömungsmittelfluß am Abfluß 17 bei gedrosselten Drücken dem Wert Null. Bei »gedrosseltem Druck« wird die Differenzkraft zwischen den Federn 35 und 42 relativ groß im Vergleich mit normalen Strömungsmitteldrücken, d. h., die Federn wirken stärker auf die Stellung der Ventile 24 und 25 als die Strömungsmitteldrücke. Im Ergebnis stellt sich heraus, daß bei jeder vorgegebenen »Temperatureinstellung« am Handgriff 18 das Ventil 25 für das kalte Strömungsmittel länger offenbleibt, als wenn es mit stärkerem Durchfluß betrieben wird, und daß die Strömungsmittelmischtemperatur bei beliebiger Temperatureinstellung am Handgriff 18 bei einem geringen Durchfluß kleiner wird als bei großem Durchffuß. Um diese unerwünschten Temperaturschwankungen zu korrigieren, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, eine relativ steife Feder 42 zu verwenden, d. h. eine Feder, die im ausgestreckten Zustand relativ kleine und im zusammengedrückten Zustand relativ große Kräfte erzeugt. Vorzugsweise wird die Differenz der Federkräfte zu Null, wenn der Zustrom des heißen Strömungsmittels aufhört, während die Federkraftdifferenz bei maximalem Zustrom des heißen Strömungsmittels gleich 3,5 kg wird.
  • Diese Änderung der Federkraftdifferenz (d. h. eine größere Federkraftdifferenz bei großem Durchfluß und eine geringere Federkraftdifferenz bei geringem Durchfluß) führt zu einer Verminderung von Temperaturfehlern, die sich in dem Bereich verschiedener Durchflußmengen bezüglich des Verhältnisses Durchfluß zu Federkraft ergeben. Letztlich ergibt sich, daß die Strömungsmittelgemischtemperaturen für jede vorgegebene Temperatureinstellung des Handgriffes 18 bei größeren Strömungen die gleichen sind wie die bei geringem Durchfluß.
  • Es ist noch zu erwähnen, daß das Ventil 25 auch anders als mit einer Feder 35 gegen den Stößel 23 bewegt werden kann und daß sich die Stärke der Feder 42 verändern läßt, um die gewünschte »druckveränderliche« Betätigungskraft an den Ventilkörpern 24 und 25 zu erzielen, d. h. daß an Stelle der zwei Federn 35 und 42 auch eine einzige Feder verwendet werden kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPROCHE-1. Mischventil für Heiß- und Kaltwasser mit einem therrnostatisch gesteuerten Ventil, das von der Temperatur des Gemisches beeinflußt wird, und einem von Hand betätigten Ventil, mit dem dem Gemisch zusätzlich kaltes Wasser zugeführt werden kann, und mit zwei sich gegensinnig bewegenden Ventilen im Kalt- und Heißwasserzulauf, die den Druck im Kaltwasserstrom und im Heißwasserstrom vor der Mischkammer regeln, und mit einem Gehäuse, das im wesentlichen aus zwei Teilen mit einer ebenen Trennebene besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitz sowohl des thermostatischen Ventils, das den Zutritt von Kaltwasser zur Mischkammer steuert, als auch der Sitz des von Hand betätigten Ventils in der Trennebene des Gehäuses angeordnet sind und in dieser Trennebene auch die Membran liegt, die die beiden sich gegensinnig bewegenden Ventile im Kalt- und Heißwasserzulauf steuert und einerseits vom Druck im Heißwasserstrom, andererseits vom Druck im Kaltwasserstrom beaufschlagt ist und einen vorbestimmten überdruck im Kaltwasserstrom aufrechterhält.
  2. 2. Mischventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuermembran gleichzeitig die Trennebene zwischen den beiden Gehäuseteilen abdichtet. 3. Mischventü nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußstücke (20, 32) in der einen Gehäuschälfte (11), der Thermostat (30) und der Antrieb (19) der Handbetätigung in der anderen Hälfte (10) angeordnet sind. 4. Mischventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß alle Ventile als Kugelventile (24, 2.5, 32, 20) ausgebildet und durch Federkraft (35, 37, 39, 42) in Richtung auf ihren Sitz (34, 36, 38, 41) vorgespannt sind. 5. Mischventil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Leitungsanschlüsse (15, 16, 17) am Gehäuseunterteil (11) angeordnet sind, wobei der Heißwasseranschluß (15) über einen die Trennebene durchsetzendenKanal mit einem vor demDrosselventil (24) des Reißwasserzuflusses liegenden Raum (26) im Gehäuseoberteil (10) verbunden ist, während der Mischwasserraum (31) im Gehäuseoberteil über einen die Trennebene durchsetzenden Kanal mit einem Raum (40) im Gehäuseunterteil (11) verbunden ist ' der gegenüber dem Kaltwasserraum (27) abgetrennt ist und in den der Gemischwasseranschluß (17) mündet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 202 150; französische Patentschrift Nr. 1023 900; britische Patentschrift Nr. 637 643; USA.-Patentschriften Nr. 1065 615, 1780 589, 1. 942 270, 2 292 477, 2 546 423, 2 628 782, 2714488.
DEA28407A 1956-11-28 1957-11-27 Mischventil Pending DE1114065B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1114065XA 1956-11-28 1956-11-28

Publications (1)

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DE1114065B true DE1114065B (de) 1961-09-21

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ID=22338356

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA28407A Pending DE1114065B (de) 1956-11-28 1957-11-27 Mischventil

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