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DE1113743B - Schalter fuer zwei Stromkreise - Google Patents

Schalter fuer zwei Stromkreise

Info

Publication number
DE1113743B
DE1113743B DESCH14681A DESC014681A DE1113743B DE 1113743 B DE1113743 B DE 1113743B DE SCH14681 A DESCH14681 A DE SCH14681A DE SC014681 A DESC014681 A DE SC014681A DE 1113743 B DE1113743 B DE 1113743B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switching
circuit
switch
circuits
switching element
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH14681A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Otto Scharlach
Johann Schwarm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OTTO SCHARLACH FA
Original Assignee
OTTO SCHARLACH FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by OTTO SCHARLACH FA filed Critical OTTO SCHARLACH FA
Priority to DESCH14681A priority Critical patent/DE1113743B/de
Publication of DE1113743B publication Critical patent/DE1113743B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/0066Auxiliary contact devices

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Push-Button Switches (AREA)

Description

  • Schalter für zwei Stromkreise Schalter, mit denen es möglich ist, zwei voneinander getrennte Stromkreise gleichzeitig mit einer Schaltbewegung zu öffnen und zu schließen, sind bisher in einer Ausführungsform bekanntgeworden, bei der die zu dieser gleichzeitigen öffnung und Schließung benötigten Schalt- und Kontaktelemente sowohl auf der Unter- wie an der Oberseite des Schaltersockels angeordnet sind. Der Schalter muß deshalb auf beiden Seiten abgedeckt und isoliert sein. Ferner haben diese bekannten Schalter die Eigenart, daß auf beiden Sockelseiten Schalterelemente vorhanden sind, deren Bewegungen durch ein zusätzliches Betätigungsglied verbunden werden, das durch den Schaltersockel von dessen einer Seite nach dessen anderer Seite hindurchgeführt ist. Diese bekannten Schalter weisen deshalb erhebliche Nachteile auf. Zunächst erfordern sie eine unverhältnismäßig große Bauhöhe, da die beiden Seiten des Schaltersockels (der Schalterplatte) mit Schaltelementen versehen sind; sodann sind, wie bereits erwähnt, erhebliche Aufwendungen für Ab- deckungen und Isolierungen auf beiden Seiten des Schaltersockels notwendig. Ein erheblicher Nachteil ist ferner, daß durch die Anordnung der Schaltelemente auf beiden Seiten der Schalterplatte nur eine Seite dieser Schalterplatte leicht zugänglich ist. Die andere Seite der Schalterplatte, die ja ebenfalls mit Schaltelementen ausgestattet ist, kann nur zugänglich gemacht werden, wenn die Schalterplatte von ihrer Unterlage abgebaut wird. Diese nicht ohne weiteres zugängliche Seite der Schalterplatte ist aber im Betrieb einer erheblichen Gefahr der Verschmutzung ausgesetzt, da das durch die Platte durchtretende Verbindungsglied zwischen den Schaltelementen der Unterseite und der Oberseite einen Ausschnitt im Schaltersockel benötigt, durch den leicht von der Oberseite nach der Unterseite Staub hindurchtreten, die an der Unterseite des Sockels angeordneten Schaltelemente verschmutzen und so die Funktion des Schalters beeinträchtigen kann.
  • Die geschilderten bekannten Schalter zeigen noch den weiteren Nachteil, daß die Kontaktfeder in der Nullage - also in der Stellung: »Beide Stromkreise geöffnet« - stets unter Gegenspannung steht, so daß diese Kontaktfeder hinsichtlich ihrer Federkraft keine lange Lebensdauer haben kann.
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Schalter für die gleichzeitige Ein- und Ausschaltung zwei getrennter Stromkreise unter Verwendung einer Schaltbrücke und ist dadurch gekennzeichnet, daß die den einen Stromkreis in bekannter Weise direkt schließende Schaltbrücke einen über ihr eines Ende hinausragenden Betätigungsnocken aus Isolierstoff trägt, der einen in den Schaltweg des Nockens hineinragenden Federkontakt zur gleichzeitigen Schaltung des zweiten Stromkreises betätigt. So ist es möglich, unter sicherer Trennung der beiden Stromkreise diese gleichzeitig mit einer einzigen Schaltbewegung zu schließen oder zu öffnen. Der neuartige Schalter hat einen sehr geringen Raumbedarf und vor allem eine äußerst kleine Bauhöhe. Alle beweglichen Teile sind auf der einen, jederzeit zugänglichen Seite der Schalterplatte angeordnet, so daß die bedeckte, nicht ohne weiteres zugängliche untere Seite der Schalterplatte von gleitenden Schaltelementen frei gehalten ist.
  • Der wesentliche erfinderische Vorteil der Konstruktion und gleichzeitig ihr hauptsächliches Kennzeichen, das sie wesentlich von den bekannten Schaltern unterscheidet und das die Vermeidung der geschilderten Nachteile dieser bisher bekannten Ausführungen ermöglicht, ist das Hauptschaltglied, das aus zwei flachen Teilen, einem metallischen Schaltteil und einem auf diesem einfach befestigten und es an einem Ende überragenden Isolierteil besteht. Dieser Isolierstoffteil, der beim Schaltvorgang zugleich mit dem Schaltteil bewegt wird, schließt beim Einschalten den zweiten Stromkreis, indem er eine Blattfeder an einen Kontakt drückt, und öffnet ihn bei der entgegengesetzten Bewegung, indem er die Feder wieder freigibt.
  • Im Zeichnungsblatt stellt Abb. 1 eine Draufsicht (schematisch) auf die Schaltanordnung bei geöffneten Stromkreisen, Abb. 2 eine Draufsicht bei geschlossenen Stromkreisen dar; Abb. 3 stellt einen Aufriß dar, aus dem vor allem die Anordnung des Hauptschaltgliedes ersichtlich ist. In den Abbildungen ist a die Schalterplatte, b das schwenkbare Hauptschaltglied, das von einem nicht gezeichneten Schaltgriff betätigt wird. Das Hauptschaltglied besteht aus dem metallischen Schaltteil b, der den Isolierstoffnocken b, in der Weise trägt, daß er an dem einen Ende des Schaltteiles b über diesen hinausragt. c, e, und d sind die Anschlüsse für den ersten Stromkreis, d, stellt den Stromverbraucher dar. e, g und gl stellen den zweiten Stromkreis dar, wobei g, der zugehörige Stromverbraucher ist. f ist die mit dem Kontakt e verbundene Feder, mit der der zweite Stromkreis geschlossen und geöffnet werden kann.
  • Auf der Schalterplatte a ist drehbar das Hauptschaltglied b angebracht, das beispielsweise mit zwei Kontaktnarben entweder in die jeweiligen Ruhestellungen oder in die Kontaktvertiefungen von cl und d einrasten kann. Dieses Hauptschaltglied b trägt einen Isolierstoffteil b, in der Weise, daß dieser mit dem metallischen Teil b fest verbunden und somit auch mit ihm gleichzeitig drehbar ist. Dieser Isolierteil bi ist aber so auf dem metallischen Unterteil des Hauptschaltgliedes b angeordnet, daß er an seinem einen Ende über den metallischen Teil hinausra-t. Das aus b und bi bestehende Schaltglied hat somit einen stromführenden Unterteil und einseitig ein isoliertes Ende.
  • Der Anschluß e für den zusätzlichen zweiten Stromkreis trägt eine metallische Feder f, die in der in Abb. 1 gezeig ,ten Ruhestellung den Gegenkontakt g nicht berührt. In dieser Ruhestellung sind beide Stromkreise, also sowohl der Stromkreis I über e, Cle d und Masse und der Stromkreis 11 über e, f, g, gl und Masse, geöffnet.
  • Zum Einschalten beider Stromkreise wird das Hauptschaltglied b samt seinem Isoliernocken bi so gedreht, daß der metallische Teil des Hauptschaltgliedes b die beiden Kontakte cl und d berührt; der Stromkreis 1 ist damit geschlossen. Gleichzeitig hat der Isoliernocken bi des Hauptschaltgliedes b die Feder f, die an e befestigt ist, fest gegen g gedrückt; der Stromkreis 11 ist somit über e, f, g, g, und Masse ebenfalls geschlossen.
  • Zum Zwecke des Aussehaltens beider Stromkreise wird das Hauptschaltglied b in seine Ruhestellung zurückgedreht. Damit wird nicht nur der Stromkreis I wieder geöffnet, sondern dadurch, daß die Feder f nunmehr von dem Isolierteil bi wieder freigegeben wird und sich von g wieder abhebt, auch der Stromkreis 11. In der Gestaltung bleibt die Verwirklichung des Erfindungsgedankens nicht an die beispielsweise Darstellung der Beschreibung und der Zeichnung gebunden. Das Hauptschaltglied b11b, kann anders geformt werden, beispielsweise gekröpft oder abgewinkelt; das wird davon abhängen, welche Fonngebung des Erfindungsgedankens für das gerade vorliegende Schaltproblem am günstigsten ist.
  • Es ist auch möglich, den Isolierteil am einen Ende des Hauptschaltgliedes so zu erzeugen, daß dieses metallische Ende mit einer Isolierschicht, beispielsweise einer Gummischicht, versehen wird.
  • Es ist letzten Endes auch möglich, gleichzeitig einen dritten Stromkreis miiz-uschalten, wenn das zweite Ende des metallischen Hauptschaltgliedes ebenfalls in geeigneter Weise isoliert wird und die Kontakte und die Feder für einen dritten Stromkreis an geeigneter Stelle angeordnet werden.
  • Wesentlich bleibt für die Ausführung, daß das Hauptschaltglied b, das die Ein- und Ausschaltung des einen Stromkreises besorgt, einen isolierten Ansatz trägt, der in Zusammenwirkung mit einer Feder einen zweiten Stromkreis gleichzeitig mit dem ersten zu schließen und zu öffnen in der Lage ist, wobei aus diesem zweiten Stromkreis zu keinem Schaltzeitpunkt Strom durch den metallischen Teil des Hauptschaltgliedes b fließen kann. Der zweite Stromkreis wird durch das Aufdrücken oder Abheben der Feder f vollkommen isoliert vom Stromkreis 1, aber gleichzeitig mit diesem geschlossen bzw. geöffnet.
  • C,

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH. Elektrischer Schalter für die gleichzeitige Ein-und Ausschaltung von zwei getrennten Stromkreisen unter Verwendung einer Schaltbrück-e, dadurch gekennzeichuet, daß die den einen Stromkreis in bekannter Weise direkt schließende Schaltbrücke (b) einen über ihr eines Ende hinausragenden Betätigungsnocken (b) aus Isolierstoff trägt, der einen in den Schaltweg des Nockens hineinragenden Federkontakt (f) zur gleichzeitigen Schaltung des zweiten Stromkreises betätigt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 92 444, 902 875; französische Patentschrift Nr. 740 299; österreichische Patentschrift Nr. 166 587.
DESCH14681A 1954-02-24 1954-02-24 Schalter fuer zwei Stromkreise Pending DE1113743B (de)

Priority Applications (1)

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DESCH14681A DE1113743B (de) 1954-02-24 1954-02-24 Schalter fuer zwei Stromkreise

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DESCH14681A DE1113743B (de) 1954-02-24 1954-02-24 Schalter fuer zwei Stromkreise

Publications (1)

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DE1113743B true DE1113743B (de) 1961-09-14

Family

ID=7427295

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DESCH14681A Pending DE1113743B (de) 1954-02-24 1954-02-24 Schalter fuer zwei Stromkreise

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1171055B (de) * 1962-10-20 1964-05-27 Busch Jaeger Duerener Metall Mehrpoliger Schiebeschalter
DE1540656B1 (de) * 1962-07-06 1970-08-27 Danfoss As Elektrischer Sprungschalter

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE92444C (de) *
FR740299A (fr) * 1931-06-25 1933-01-24 Interrupteur pour circuits de passage
AT166587B (de) * 1949-04-21 1950-08-25 Theodor Kaastner Fa Elektrischer Schalter für Kraftfahrzeuge
DE902875C (de) * 1942-03-13 1954-01-28 Westfaelische Metall Ind G M B Elektrischer Schalter fuer Fahrzeugbeleuchtungsanlagen

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