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DE111352C - - Google Patents

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Publication number
DE111352C
DE111352C DENDAT111352D DE111352DA DE111352C DE 111352 C DE111352 C DE 111352C DE NDAT111352 D DENDAT111352 D DE NDAT111352D DE 111352D A DE111352D A DE 111352DA DE 111352 C DE111352 C DE 111352C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bronze
stamp
piece
printed
embossing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT111352D
Other languages
English (en)
Publication of DE111352C publication Critical patent/DE111352C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F17/00Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for
    • B41F17/08Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for for printing on filamentary or elongated articles, or on articles with cylindrical surfaces
    • B41F17/14Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for for printing on filamentary or elongated articles, or on articles with cylindrical surfaces on articles of finite length
    • B41F17/20Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for for printing on filamentary or elongated articles, or on articles with cylindrical surfaces on articles of finite length on articles of uniform cross-section, e.g. pencils, rulers, resistors

Landscapes

  • Pens And Brushes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine neue Maschine zum Stempeln von Bleistiften, Federhaltern und Pinselstielen.
Die bisher für obigen Zweck benutzten Maschinen arbeiten in der Weise, dafs die Bronze vor dem Niedergange des Prägestempels auf diesen aufgetragen und von diesem in das Werkstück gedrückt wird. Dieser Arbeitsgang hat den grofsen Uebelstand, dafs der Stempel besonders beim Prägen sehr kleiner Schrift sehr schnell mit Bronze, die sich in den Vertiefungen des Stempels festsetzt, verunreinigt wird, wodurch eine scharfe Prägung des Werkstückes unmöglich gemacht wird und die Stempel sehr oft ausgeputzt werden müssen, was zeitraubend ist und die Erzielung einer gleichmäfsig gestempelten Waare beeinträchtigt.
Die vorgenannten Uebelstände werden bei der hier beschriebenen Maschine dadurch beseitigt, dafs die Bronze nicht wie bisher beim Stempeln mittelst Maschinen auf den Stempel aufgetragen, sondern die zu stempelnde Stelle des zu bedruckenden Stückes von der Maschine selbst mit Hülfe ,eines elastischen Mittels mit Bronze bestrichen wird, worauf der niedergehende Stempel die Bronze in das zu bedruckende Stück drückt.
Auf der Zeichnung bedeutet:
Fig. ι eine Seitenansicht der Maschine und
Fig. 2 einen Schnitt durch den zum Auftragen der Bronze bestimmten Theil derselben.
ι zeigt den Stempelträger der üblichen Prägepressen und 2 eine Zuführvorrichtung, welche nach jedem Niedergang des Prägestempels a einen ungestempelten Bleistift b oder ein anderes zu bedruckendes Stück vorschiebt und das Gestempelte auswirft. 3 ist die Vorrichtung zum Auftragen der Bronze auf das zu bedruckende Stück. Dieselbe besteht aus einem Behälter c (Fig. 2) für die Bronze, welcher mittelst Rollen d auf Schienen e1 ruht. Ferner besteht diese Vorrichtung aus einer dem zu bedruckenden Stücke b entsprechend geformten Walze e, welche in dem Behälter c so dicht geführt ist, dafs sie eben eine feine Schicht Bronze herausnehmen kann und diese an das zu bedruckende Stück abgiebt. Diese Vorrichtung wird von dem Gestänge f g h über dem zu bedruckenden Stück hin- und herbewegt. Die Schienen e1 sind so verstellbar, dafs die zweckmäfsig aus elastischem Material (Gummi) hergestellte Walze e auf den Bleistiften b aufliegt, jedoch nur an den Stellen, an welchen Bronze aufgetragen werden soll. Wo keine Bronze aufzutragen ist, dienen zum Abheben der Walze die parallel zu den zu bedruckenden Stücken verstellbaren Kletterzungen op.
Die Bewegung der Vorrichtung 3 erfolgt von einem auf der Antriebswelle der Presse / sitzenden Excenter z, das auf der Zeichnung nur theilweise sichtbar ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Maschine zum Stempeln von Bleistiften, Federhaltern und Pinselstielen, dadurch gekennzeichnet, dafs die Bronze nicht auf den Stempel, sondern mit Hülfe eines elastischen Mittels (Gummiwalze e) vor dem Prägen selbstthätig unmittelbar auf das zu stempelnde Stück aufgetragen wird, zum Zwecke, das Ansetzen der Bronze an den Stempel zu vermeiden und dauernd einen reinen Druck zu erzielen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT111352D Active DE111352C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE111352C true DE111352C (de)

Family

ID=381098

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT111352D Active DE111352C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE111352C (de)

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