DE1113307B - Verfahren zur Herstellung von Polyaethylen verbesserter Transparenz - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Polyaethylen verbesserter TransparenzInfo
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- C08J2323/00—Characterised by the use of homopolymers or copolymers of unsaturated aliphatic hydrocarbons having only one carbon-to-carbon double bond; Derivatives of such polymers
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Description
Die Erfindung betrifft die Polymerisation von Äthylen in Gegenwart von tert.-Alkyl-perestern der
Zusammensetzung
Alkyl
Alkyl
Alkyl
Alkyl
Alkyl
R3
worin R1 und R2 Alkylgruppen bedeuten und R3
eine Alkylgruppe oder Wasserstoff ist, und einer gelenkten Menge an tert-Alkyl-hydroperoxyd.
Es ist bekannt, daß sich tert.-Alkyl-perester als Erreger für die Polymerisation olefinischer Verbindungen
eignen. Milas hat in Journ. Am. Chem. Soc, 68, 1946, S. 642/643, und der USA.-Patentschrift
2 567 615 Verfahren zur Herstellung von Perestern beschrieben, und bestimmte Perester sind im
Handel erhältlich. Diese Perester besitzen nach der USA.-Patentschrift 2 497 323 eine besondere Wirksamkeit
bei der Polymerisation von Äthylen. Zu den verfügbaren Perestern gehört tert.-Butyl-perisobutyrat,
das die bemerkenswerte Eigenschaft besitzt, bei optimalen Polymerisationstemperaturen im wesentlichen
die gleiche Halbwertszeit wie Benzoylperoxyd zu haben. So läßt es sich mit recht zufriedenstellendem
Erfolg in Polymerisationsanlagen verwenden, die zum Einsatz bei diesen Temperaturen geeignet sind. Darüber
hinaus hat tert.-Butyl-perisobutyrat den Vorteil, flüssig zu sein, während Benzoylperoxyd eine feste
Substanz darstellt, die in gewöhnlichen Lösungsmitteln nur begrenzt (z. B. in Benzol zu 20 %) löslich
ist. Ferner ist tert.-Butyl-perisobutyrat viel weniger stoßempfindlich als Benzoylperoxyd.
Ein wesentlicher Nachteil des tert.-Butyl-perisobutyrats
als Erreger für die Äthylenpolymerisation besteht in der Schwierigkeit, dabei transparente Polyäthylene
zu erhalten, während man bei Verwendung von Benzoylperoxyd als Erreger transparente Polyäthylene
recht leicht erhält. Es hat sich gezeigt, daß die mangelnde Transparenz der Polymerisate, die
durch Polymerisation mittels Perestern als Erreger gewonnen werden, auf der Anwesenheit von Hydroperoxyd
beruht, das sich normalerweise auch in dem tert.-Butyl-perisobutyrat findet, das nach den besten
bisher zur Verfügung stehenden Methoden erhalten wird. Gewöhnlich enthält dieser Perester bei Herstellung
in der bisher bekannten Weise zumindest etwa 1,5% tert-Butyl-hydroperoxyd.
Gemäß der Erfindung wird der Hydroperoxydgehalt des tert.-Butyl-perisobutyrates oder anderen
Peresters so gelenkt, daß er verhältnismäßig niedrig Verfahren zur Herstellung von Polyäthylen
verbesserter Transparenz
verbesserter Transparenz
Anmelder:
E. I. du Pont de Nemours and Company,
Wilmington, Del. (V. St. A.)
Wilmington, Del. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. W. Abitz, Patentanwalt,
München 27, Gaußstr, 6
München 27, Gaußstr, 6
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 9. Oktober 1956 (Nr. 614 823)
V. St. v. Amerika vom 9. Oktober 1956 (Nr. 614 823)
Sidney Charles Overbaugh, Wilmington, Del.
(V. St. A.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
ist, nämlich bis zu etwa 0,2 %, z. B. etwa 0,05 bis 0,2 %,
vom Gewicht des Peresters beträgt, indem man den Perester mit einer sauren gepufferten wäßrigen
Na2SO3-LoSUHg wäscht. Wenn der Hydroperoxydgehalt
des Polymerisationserregere in dieser Weise gelenkt und der Erreger in eine Äthylenpolymerisationsanlage
unter konstanten Polymerisationsbedingungen eingeführt wird, erhält man Polyäthylene von
stark verbesserter Transparenz. Ferner wurde gefunden, daß man die gleiche Erscheinung erhält, wenn
als Erreger irgendein Perester der Zusammensetzung
Alkyl f R1
Alkyl -ϊ C—OOC—C^- R2
Alkyl S ^R3
Alkyl S ^R3
verwendet wird, worin R1, R2 und R3 die obige Bedeutung
haben.
Diese Erscheinung tritt bei Polymerisationstemperaturen von 150 bis 23O0C und bei Drücken oberhalb
1000 at (vorzugsweise nicht über 2000 at) auf und ist bei kurzer Reaktionszeit, z. B. von weniger als 2 Minuten,
am stärksten ausgeprägt. Unter diesen Bedingungen werden verhältnismäßig geringe Umwandlungsgrade
erhalten (auf etwa 10% beschränkt), aber die Geschwindigkeit der Polymerisatbildung ist be-
109 680/235
merkenswert hoch. In derartigen Systemen besteht keine Notwendigkeit für irgendeine nennenswerte
Menge an inertem Lösungsmittel, wie Benzol oder Cyclohexan.
Der Hydroperoxydgehalt des Erregers ist von wesentlicher Bedeutung, denn wenn keine Lenkung
desselben erfolgt oder eine Lenkung derart, daß er oberhalb 0,2% vom Gewicht des Erregers liegt, ist
die Transparenz des gebildeten Polyäthylens, wie das folgende Beispiel zeigt, deutlich geringer. Eine genaue
theoretische Erklärung für diese Erscheinung ist nicht
bekannt, sie ist aber wahrscheinlich mit dem Umstand verbunden, daß bei Konstanthaltung der .Polymerisationsbedingungen
der Temperatur, also des Druckes der zuzuführenden Erregermenge und des Verhältnisses
des Monomeren zum Polymerisat unter starkem Rühren, das Wasserstoffperoxyd verhältnismäßig inaktiv
ist, weil keine Temperaturspitzen auftreten, durch welche das Hydroperoxyd zerstört werden
könnte. Bei mit Konstanthaltung der Polymerisationsbedingungen durchgeführten Verfahren erfolgt immer
ein feststellbarer Austritt an Peroxyd aus dem Rührautoklav oder einer anderen Vorrichtung, die zur
Konstanthaltung der Bedingungen verwendet wird. Wenn zwei Peroxyde anwesend sind, so erfolgt ein
selektiver Austritt des weniger aktiven Kettenerregers. Die anschließende Zersetzung desselben bei der Aufbereitung
des Produktes verursacht offensichtlich eine Kornbildung durch Vernetzung der Polymerenmoleküle.
Wenn der Hydroperoxydgehalt niedrig genug gehalten wird, so wird das Hydroperoxyd zum großen
Teil in der gleichen Weise verbraucht wie der Perester (d. h., seine Menge wird auf unterhalb 20 Teile je
Million, bezogen auf das Gewicht des Polyäthylens in dem entstehenden Gemisch, verringert), und im Ergebnis
ist das Produkt von kornbildenden Verunreinigungen frei. Die folgenden Beispiele erläutern
diese Maßnahmen.
auf 1800C gehalten und das Katalysatorgemisch mit
einer Geschwindigkeit von etwa 4 Teilen je 10 000 Gewichtsteile Äthylen eingespritzt. Die Umwandlung
in Polyäthylen beträgt 9%· Das Produkt wird vom Reaktionsgefäß abgezogen, durch einen Separator
geführt, stranggepreßt und in Würfel zerschnitten. Das Polyäthylen wird in Form eines stranggepreßten
Films auf seine Klarheit geprüft. Die Prüfvorrichtung weist eine Lichtquelle, zwei aus abwechselnd klaren
und opaken Teilen bestehende Gitter, die so angeordnet sind, daß sie zusammen einen Lichtdurchfall
verhindern, und ein Linsensystem auf, welches das erste Gitter auf dem zweiten abbildet. Das durch das
zweite Gitter hindurchtretende Licht wird von einer photoelektrischen Zelle aufgefangen und auf diese
Weise empirisch gemessen. Die Probe verursacht beim Einbringen in den Weg des Lichtes ein Ansprechen
der photoelektrischen Zelle. Die Klarheit des Films kann auf diese Weise gemessen werden; sie läßt sich
durch die Gleichung log T = A — BI ausdrucken,
worin A und B Konstanten darstellen und /die Anzeige der Zelle angibt, die mit einem Millivoltmeter gemessen
wird. Die in der nachstehenden Tabelle für T angegebenen Werte sind relativer, nicht absoluter
Natur. Der bei dem obigen Versuch erhaltene Film ergibt einen Wert von T = 315.
Die Tabelle gibt die Ergebnisse wieder, die bei unter im wesentlichen den gleichen Bedingungen durchgeführten
Versuchen erhalten wurden, und zeigt die Auswirkung der Hydroperoxydverunreinigung auf die
Klarheit des (filmförmigen) Polyäthylenprüflings.
Auswirkung des tert. - Butyl - hydroperoxyd - Gehaltes im tert-Butyl-perisobutyrat auf die Klarheit des Polyäthylenfilms
40
Eine Probe handelsübliches tert.-Butyl-perisobutyrat im Gemisch mit Benzol (in einer Menge von einem
Drittel des Gewichtes des Peresters), die 2,1 % tert.-Butyl-hydroperoxyd
enthält, wird mit einer wäßrigen Lösung gewaschen, die man folgendermaßen herstellt:
Zu einer lmolaren Lösung von Natriumacetat wird genügend Essigsäure zugesetzt, um das pn auf 4,5 zu
verringern. Dem entstehenden Gemisch wird Na2SO3
in einer Menge von 5 Gewichtsprozent des H2O zugesetzt.
Man wäscht mit 4 Raumteilen der Sulfitwaschlauge auf 3 Raumteile Perestergemisch. Anschließend
wird das Perestergemisch zweimal mit Wasser gewaschen, wobei man jedesmal 2 Raumteile
Wasser auf 3 Raumteile des Perestergemisches verwendet. Das Perestergemisch wird mittels Aluminiumoxyd
getrocknet; der Hydroperoxydanteil ist auf 0,06 % vom Gewicht des Peresters verringert. Andere
handelsübliche Proben von tert-Butyl-perisobutyrat werden in der gleichen Weise behandelt; der Hydroperoxydgehalt
verringert sich in jedem Fall auf 0,05, 0,11 bzw. 0,09 %. Jeder der entstehenden Erreger
wird unter im wesentlichen den gleichen Bedingungen, wie oben beschrieben^ zur Polymerisation von Äthylen
verwendet, wobei man entsprechende Ergebnisse erhält. Die Polymerisation wird in einem Reaktionsgefäß
zur stetigen Polymerisation unter konstanten Polymerisationsbedingungen durchgeführt. Der Äthylendruck
wird dabei auf 1477 at und die Temperatur
| tert.-Butyl-hydroperoxyd | Klarheit |
| (Gewichtsprozent) | (T) |
| 1,8 | 138 |
| 1,8 | 155 |
| 1,8 | 122 |
| 1,8 | 150 |
| 0,2 | 335 |
| 0,2 | 315 |
| 0,2 | 260 |
| 0,2 | 305 |
| 0,1 | 460 |
| 0,1 | 470 |
| 0,1 | 420 |
| 0,1 | 410 |
Ein tert.-Amyl-perpivalat wurde in Analogie zu der
bekannten Methode zur Herstellung von Perestern (vgl. hierzu »Formation Decomposition of Alkyl
Hydroperoxides«, Encyclopedia of Chemical Technology, Edited by Raymond E. Kirk and Donald
F. Othmer, Bd. 10, The Interscience Encyclopedia, Inc. N. Y., 1953, S. 62 bis 65; »Acid Halides of the
Carboxylic Acides«, Organic Chemistry by Paul Karrer, Elsevier Publishing Comp., Inc., N. Y., 1950,
S. 220/221; »Säurederivate«, Wolfgang Langenbeck, Lehrbuch der organischen Chemie, Dresden und
Leipzig, Verlag von Theodor Steinkopff, 1938, S. 82/83) hergestellt, indem bei 5 bis 1O0C in Gegenwart
eines leichten Pyridinüberschusses V2 Stunde tert.-Amyl-hydroperoxyd mit Trimethylacetylchlorid
umgesetzt und das entstehende Gemisch mit Wasser und schließlich wäßrigem, gepuffertem Na2SO3 gewaschen
wurde. Wenn dieser Erreger in der im Beispiel 1 beschriebenen Weise zur Polymerisation von
Äthylen verwendet wird, erhält man ein Polymerisat höherer Transparenz als bei entsprechender Herstellung
unter Verwendung eines tert.-Amyl-perpivalates, aus dem kein Hydroperoxyd durch Sulfitwäsche
entfernt worden ist. Die Bereitung der sauer gestellten wäßrigen Natriumsulfitlösungen sowie eines
Peresters mit einem Gehalt von nicht über 0,2 Gewichtsprozent Alkylhydroperoxyd wird nicht beansprucht.
Die Polymerisation kann in jedem für stetigen Betrieb geeigneten Reaktionsgefäß durchgeführt werden,
das sich für die verwendeten hohen Drücke eignet, vorausgesetzt jedoch, daß das Reaktionsgemisch
gerührt oder sonstwie bewegt wird, um eine Schichtenbildung soweit wie möglich zu verhindern.
Bei den verwendeten hohen Drücken stellt Äthylen ein überkritisches Gas hoher Dichte dar, das festes
Polyäthylen löst. Bei etwas geringeren Drücken innerhalb des Arbeitsbereiches liegen im Reaktionsgefäß
zwei Phasen vor. In jedem Fall ist ein Rühren oder Bewegen des dichten Gases notwendig, um eine Schichtenbildung
und Kanalbildungen zu verhindern. Das gesamte Gemisch wird auf der gleichen Temperatur
gehalten; seine Zusammensetzung bleibt selbst bei außerordentlich raschem Durchsatz konstant. Das
Verhältnis des Monomeren zum Polymerisat kann in einem solchen System unbegrenzte Zeit konstant gehalten
werden. Der Erreger wird durch Kettenerregung so rasch verbraucht, daß das abgezogene Gemisch
fast erregerfrei ist. Bei Verwendung von tert.-Butylperisobutyrat als Erreger bei z. B. 2100C ergibt eine
Kontaktzeit von etwa einer Minute ein Produkt, das nur einige wenige Teile je Million Teile an Peroxyd
enthält.
Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erhaltenen Polymerisate besitzen einen besonderen
Wert zur Herstellung von Filmen, bei denen die Klarheit von großer Wichtigkeit ist, sowie in den
Fällen, in denen, wie oben beschrieben, die physikalischen Vorteile der tert.-Alkyl-perester an Stelle des
Benzoylperoxydes ausgenutzt werden sollen.
Claims (6)
1. Verfahren zur Herstellung von Polyäthylen verbesserter Transparenz durch stetige Polymerisation
von Äthylen bei Temperaturen von 150 bis 2300C und einem Druck von über 1000 at in
Gegenwart eines Polymerisationserregers der Zusammensetzung
Alkyl |j R1
Alkyl ;C—OOC—C--R2
Alkyl'' ^R3
Alkyl'' ^R3
worin R1 und R2 Alkylgruppen und R3 eine
Alkylgruppe oder Wasserstoff bedeuten, unter Konstanthaltung der Polymerisationsbedingungen,
dadurch gekennzeichnet, daß der Erreger bei Einführung in das Reaktionsgefäß tert.-Alkyl-hydroperoxyd
in einer Menge von nicht mehr als 0,2% seines Gewichtes enthält und die Polymerisation
unter Einhaltung einer kurzen Kontaktzeit, vorzugsweise von weniger als 2 Minuten, bis zu
einem Umwandlungsgrad von nicht mehr als etwa 10% durchgeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man bei einem Druck von nicht
über 2000 at arbeitet.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man als Perester tert.-Butylperisobutyrat
verwendet.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man als Perester tert.-Amylperpivalat
verwendet.
5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Polymerisation in der
Weise geführt wird, daß das abfließende Reaktionsgemisch nicht mehr als 20 Gewichtsteile Perester
je Million Teile Polyäthylen enthält.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der tert.-Alkylperester
vor der Polymerisation mit einer sauer gepufferten wäßrigen Lösung von Natriumsulfit
behandelt wurde.
® 109 680/235 8.61
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US614823A US2909513A (en) | 1956-10-09 | 1956-10-09 | Polymerization of ethylene with an initiator containing tertiary alkyl perester and tertiary alkyl hydroperoxide |
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